(57) Es wird ein kraftgetriebener Schrauber (10) mit einer drehmomentabhängig abschaltenden
Abschaltkupplung (50) grundsätzlich bekannter Bauweise angegeben, bei dem zusätzlich
Mitnahmeelemente (42 bzw. 47) an den Kupplungshälften vorgesehen sind, durch die die
Auslösekupplung (50) überbrückt werden kann. Hierzu ist ein motorisch angetriebenes
Antriebsrad (40) auf einer Werkzeugantriebswelle (30) frei drehbar und gehäuseseitig
in Axialrichtung abgestützt gelagert, während ein Nockenring (45) gemeinsam mit der
Werkzeugantriebswelle (30) in Axialrichtung über eine Stelleinrichtung (20) verstellbar
ist. Die Kupplungselemente (41 und 46) sind an den einander zugewandten Seiten des
Antriebsrads (40) und des Nockenrings (45) ausgebildet, und die Mitnahmeelemente (42
bzw. 47) sind als separate Elemente gleichfalls an den einander zugewandten Seiten
des Antriebsrads (40) und des Nockenrings (45) ausgebildet. Durch die Stelleinrichtung
(20) wird über eine axiale Verschiebung der Werkzeugantriebswelle (30) entweder ein
starrer Durchtrieb eingestellt, bei dem die Auslösekupplung (50) außer Funktion ist,
oder aber eine drehmomentabhängige Auslösung der Auslösekupplung (50), bei der die
Mitnahmeelemente (42, 47) außer Funktion sind.
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