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(11) |
EP 0 990 535 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.09.1998 |
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Verfahren zur Herstellung von Druckerzeugnissen durch Einstecken von wenigstens einem
Teilprodukt in ein Hauptprodukt und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Method for producing printed products by inserting at least a part product in a main
product and device for carrying out the method
Méhode pour fabriquer des produits d'imprimerie par insertion d'au moins un produit
constituant dans un produit principal et dispositif pour mettre en oeuvre la méthode
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK FR GB IT LI |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.04.2000 Patentblatt 2000/14 |
| (73) |
Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Kramer, Felix
4803 Vordemwald (CH)
- Linder, Heinz
4800 Zofingen (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 329 602 WO-A-98/03419 DE-A- 19 730 419
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EP-A- 0 754 642 WO-A-98/25845 FR-A- 2 338 202
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Druckerzeugnissen durch
Einstecken von wenigstens einem Teilprodukt und/oder Beilagen in ein Hauptprodukt,
bei dem wenigstens die Hauptprodukte an der Auslage einer Druckmaschine durch umlaufende
Greifer einer eine Zwischenspeicheranordnung zur Ein- und Auslagerung von Produkten
aufweisenden Förderanlage erfasst und auf Förderpfaden einer aus umlaufenden Einstecktaschen
gebildeten Einsteckmaschine zugeführt werden, wobei die Produkte von einem mit der
Zwischenspeicheranordnung einlagerunggsseitig verbundenen Transporteur der Förderanlage
an der Auslage der Druckmaschine übernommen und an einen mit der Zwischenspeicheranordnung
auslagerungsseitig anschliessenden Förderer der Förderanlage übergeben werden.
[0002] Die Produktionsmenge einer Druckmaschine, beispielsweise einer Offsetrotationsdruckmaschine
beträgt etwa 80'000 bedruckte Exemplare pro Stunde, die an der Auslage zur Entsorgung
der Druckmaschine von Fördereinrichtungen übernommen werden. Lange Zeit wurde die
Verarbeitung der von der Druckmaschine gelieferten Produktemenge zwischen 40 und 80'000
Exemplaren pro Stunde über eine Zwischenspeicheranordnung durch eine oder mehrere
Einsteckmaschinen bewältigt. Diese Vorgehensweise beansprucht lang dauernde Verarbeitungsprozesse.
Die Verwendung einer Zwischenspeicheranordnung ist ausserdem an die Forderung nach
einem ununterbrochenen Druckablauf gebunden, sodass bei Störungen an der Einsteckmaschine
der Produktefluss auf die Zwischenspeicheranordnung umgeleitet werden kann.
[0003] Zur Einlagerung von Produkten werden u.a. Wickelrollen verwendet.
[0004] Grundsätzlich besteht jedoch der Wunsch nach einer Verarbeitung unter Ausschluss
der Zwischenspeicherung auf Wickelrollen, durch welche der Druck aufgrund der zwischen
den Produkten beim Ein- und Auslagern entstehenden Reibung zum Verschmieren neigt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es somit, ein Verfahren nach der eingangs genannten Art
und eine Einrichtung danach zu schaffen, bei denen die Verarbeitungswege verkürzt
und schädliche Belastungen durch Zwischenlagerungen erheblich reduziert und Investitionskosten
gemindert werden.
[0006] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die falzerfassten Produkte
wahlweise vor der Zwischenspeicheranordnung von dem Transporteur auf einem direkten
Ueberführungsweg falzvoran an den Förderer abgegeben werden.
[0007] Damit wird ein die Förderwege zwischen Druckmaschine und Einsteckmaschine verkürzender
Bypass benutzt. Dieses Verfahren gestattet selbstverständlich auch die Verarbeitung
von Teilprodukten oder Beilagen auf die gleiche Weise.
[0008] Durch das erfindungsgemässe Verfahren können die Anforderungen an Einsteckmaschinen
erfüllt werden und es lässt sich eine Verarbeitung der Produkte von der Druckmaschine
in die Einsteckmaschine ohne Umwege durchführen.
[0009] Vorteilhaft werden die an der Auslage der Druckmaschine von einem Transporteur am
Falz übernommenen Produkte auch am Falz an den in die Einstecktaschen einer Einsteckmaschine
mündenden Förderer übergeben, wodurch das Handling an den neuralgischen Uebergangsstellen
erheblich vereinfacht wird.
[0010] Das Abgeben der Produkte vom Transporteur erfolgt zweckmässig in einer zur Ueberführungsrichtung
etwa parallelen Neigungslage an den Ueberführungsweg.
[0011] Zur Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens dient vorzugsweise eine Einrichtung,
die aus einer wenigstens die Hauptprodukte mittels umlaufenden Greifern an der Auslage
einer Druckmaschine aufnehmenden und auf einem Förderpfad an umlaufende Einstecktaschen
einer Einsteckmaschine überführenden Förderanlage besteht, die eine Zwischenspeicheranordnung
aufweist, wobei zur Aufnahme der Produkte an der Auslage ein mit der Zwischenspeicheranordnung
einlagerungsseitig verbundener Transporteur und auslagerungsseitig der Zwischenspeicheranordnung
ein die Einstecktaschen der Einsteckmaschine beschickender Förderer der Förderanlage
vorgesehen sind, welche Einrichtung sich erfindungsgemäss dadurch auszeichnet, dass
der Transporteur zwischen Auslage und Zwischenspeicheranordnung durch ein an umlaufenden
Zugmitteln befestigten Klammern gebildetes, ein- und ausschaltbares Ueberführungsorgan
mit dem Förderer verbunden ist.
[0012] Anschliessend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die bezüglich
aller in der Beschreibung nicht erwähnten Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird,
anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer zur Durchführung des Verfahrens vorgesehenen Einrichtung
und
- Fig. 2
- ein Ausschnitt "X" der erfindungsgemässen Einrichtung gemäss Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Darstellung des beweglichen Klammerarmes 23,
- Fig. 4
- eine Darstellung des Klammerarmes 22,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der Vorrichtung zum seitlichen Versetzten einer/der Klammern 21
des Ueberführungsorgans 20,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der Gelenkkette im Bereich der Umlenkrolle 29 des Ueberführungsorgans
20,
- Fig. 7
- eine schnittweise Darstellung der Vorrichtung gemäss Fig. 5 und
- Fig. 8
- eine Darstellung einer Vorrichtung zur Arretierung einer Klammer 21 in der Ausserbetriebsstellung.
[0013] In Fig. 1 ist durch Pfeil A die Auslage einer nicht ersichtlichen Druckmaschine und
die Richtung des Förderflusses der bedruckten Haupt- oder Teilprodukte 1 veranschaulicht.
An die Auslage schliesst eine Annahmestation 2 an, an welcher die ankommenden Produkte
1 von Greifern 3 (siehe Fig. 2) eines Transporteurs 4 einer die Einrichtung 5 mit
Produkten 1 versorgenden Förderanlage 6 am Falz erfasst werden.
Vom Transporteur 4 können die an der Auslage A erfassten Produkte 1 über eine abzweigende
Einlagerungsstrecke 7 einer aus einem Wickelkern 8 gebildeten Wickelstation 9 zugeführt
werden, in welcher sie vorübergehend zu einem Wickel 10 aufgerollt werden. Von der
Wickelstation 9 gelangen die Produkte 1 beispielsweise auf Förderbändern 11 an ein
Magazin eines vereinfacht durch eine Fördertrommel dargestellten Anlegers 12 überführt
werden. Die Fördertrommel zieht die Produkte 1 aus dem darüberliegenden Magazin ab
und übergibt sie einem durch strichpunktierte Linien dargestellten Förderer 13 der
mit umlaufenden Greifern 14, die die Produkte am Falz erfassen, ausgerüstet ist.
[0014] Die Greifer 14, deren Förderweg durch Pfeile bezeichnet ist, überführen die Produkte
1 mittels Fächerrad 15 in Einstecktaschen einer Einsteckmaschine 16, in der die Druckerzeugnisse
durch Einstecken weiterer Teilprodukte 1 oder Beilagen vervollständigt werden. Am
Ende der Beschickungsstrecke der Einsteckmaschine 16 befindet sich eine Entnahmestation
17, durch die die fertigen Druckerzeugnisse den Einstecktaschen entnommen werden.
Solche Einrichtungen 5 bzw. solche Verarbeitungsprinzipien und -systeme sind bekannt
und werden u.a. von Müller Martini weltweit vertrieben.
[0015] In Fig. 2 wird ein in Fig. 1 mit "X" bezeichneter Ausschnitt der Einrichtung 5 vergrössert
dargestellt. Dieser Ausschnitt vermittelt die erfindungsgemässe konstruktive Möglichkeit
zur Ueberführung der Produkte 1 von der Auslage A einer Druckmaschine auf eine Einsteckmaschine
unter Meidung einer Zwischenspeicherung, d.h., eine Beschickung der Einsteckmaschine
auf kürzestem Weg.
[0016] Die Fig. 2 zeigt u.a. den mit der Auslage A verbundenen Transporteur 4 in einem noch
näher zu beschreibenden Ueberführungsbereich der Einrichtung 5. Der Transporteur 4
weist ein mit strichpunktierter Linie angedeutetes, endlos umlaufendes (siehe Fig.
1) Zugmittel 18 -beispielsweise eine Gelenkkette- auf, an dem in einem regelmässigen
Abstand -möglicherweise 3 Zoll-Greifer 3 befestigt sind, die gegen ihre Fortbewegung
ausgerichtet sind, d.h. die Produkte 1 werden falzvoran mit höherer Geschwindigkeit
als der Transporteur 4 den offenen Greifern 3 von hinten zugeführt; eine bekannte
Vorgehensweise. Die Greifer 3 werden bei der Entnahme der Produkte 1 relativ kurzfristig
geöffnet, weshalb sie nach dem Ueberführungsbereich in geschlossener Verfassung gezeigt
sind. Beim Einlaufen in den Ueberführungsbereich, der durch den Transporteur 4 und
ein daran förderwirksam anschliessendes Ueberführungsorgan 20 gebildet wird, werden
die zuvor am Falz hängend geförderten Produkte 1 an den freien Enden auf einer ebenen
Fläche -hier ein Förderband- liegend transportiert, sodass sie bei der Uebernahme
durch das Ueberführungsorgan eine relativ stabile Lage einnehmen.
[0017] Das zweitletzte von den gezeigten Produkten 1 ist soeben von einer Klammer 21 des
Ueberführungsorgans 20 erfasst worden und der Greifer 3 des Transporteurs 4 befindet
sich noch in Offensteilung.
Das sich noch im Greifer 3 befindende Produkt 1, das durch das Eigengewicht von der
geschleppten in eine hängende Lage ausgeschwenkt ist, weist darauf hin, dass es sich
beim gezeigten Ausführungsbeispiel um eine Teilentnahme handelt, d.h. beispielsweise
jedes zweite Produkt 1 wird vom Transporteur 4 einer entfernten Verarbeitungsstation
zugeführt. Wie schon eingangs erwähnt, lässt sich hier die ganze Produktemenge oder
ein Teil -beispielsweise 50%- davon oder kein Produkt, beispielsweise im Störungsfall
der Einsteckmaschine, entnehmen bzw. überführen resp. nicht überführen. Der Oeffnungsmechanismus
der Fördermittel mit Greifern oder Klammern erfolgt hier mechanisch über auf Steuerkurven
auflaufende Rollenhebel. Ersichtlich nimmt die Klammer 21 des Ueberführungsorgans
20 bei der Uebernahme etwa die Richtung des Greifers 3 ein, wobei der obere Klammerarm
22 unbeweglich ist, währenddem der untere Klammerarm 23 eine abgewinkelte Form aufweist,
um das bei der Entgegennahme am oberen Klammerarm 22 in der Endposition anliegende
Produkt 1 in der Klammer 21 umfassend einspannen zu können. Die Greifer 3 werden im
Ueberführungsbereich der Produkte 1 an das Ueberführungsorgan 20 um ein Kettenrad
24 in Gegenrichtung umgelenkt, wogegen die Klammern 23 um ein grösseres Umlenkrad
25 in die entgegengesetzte Richtung umgelenkt werden. Dabei schneiden sich die Umlaufbahn
der Klammern 21 und die Bahn der Greifer 3 des Transporteurs 4 im Ueberführungsbereich
und die Klammern 21 weisen bei der Uebernahme zumindest annähernd die Geschwindigkeit
der Greifer 3 auf. Gleichzeitig ist der Abstand der Klammern 21 grösser gewählt als
derjenige der Greifer 3 am Transporteur 4.
[0018] Darüberhinaus ist die Achse 26 des Umlenkrades 25 in einem Winkel seitlich versetzt
zur Drehachse 27 des Umlenkrades 24 der Greifer 3 angeordnet, bedingt durch eine Optimierung
des Verlaufs und der Funktion der Greifer 3 und Klammern 21 bei der Uebergabe bzw.
Uebernahme der Produkte 1.
Bezüglich der veränderlichen Lage des um eine horizontale Achse beweglich gesteuerten
Klammerarmes 23 sei noch bemerkt, dass das abgewinkelte Ende bei Erreichen des Uebergabebereichs
etwa senkrecht vor den durch den entsprechenden Greifer 3 des Transporteurs 4 zugeführten
Falz eines Produktes 1 in deren Flugbahn eintaucht und das Produkt 1 sukzessive in
Gegenrichtung unterläuft, bis er klemmend an dem Rand des Produktes 1 auftrifft. Die
Klammer 21 kann beispielsweise durch Federkraft geschlossen gehalten werden.
[0019] Da die Produkte 1 durch die Greifer 3 des Transporteurs 4 im mittigen Falzbereich
gefasst sind, greifen die Klammern 21 des Ueberführungsorgans 20 beidseits der Greifer
3 an den Produkten 1 an. Dazu ist das Ueberführungsorgan 20 durch zwei parallel umlaufende
Klammerketten 28 ausgebildet.
Findet keine Ueberführung oder eine Teilüberführung an den Förderer 13 statt, dann
werden die davon betroffenen Klammern 21 ausgeschaltet; dies kann beispielsweise durch
eine gesteuerte, die Klammern 21 seitlich aus ihrem Wirkbereich versetzende, mit einer
Klammer 21 verbundenen Steuerrolle erfolgen, welche die Klammer 21 jeweils gegen eine
Federkraft seitlich aus dem Wirkbereich versetzt.
[0020] Das Ueberführungsorgan 20 ist vorzugsweise gegenüber der Förderrichtung nach oben
abgewinkelt -beispielsweise 15 bis 25°-, sodass auch in dem entfernten Abgabe- bzw.
Annahmebereich zwischen Ueberführungsorgan 20 und Förderer ein flacher Uebergang entstehen
kann.
[0021] Das Abgabeende des Ueberführungsorgans 20, das sich mit der Bahn des Förderers 13
schneidet, befindet sich im oder vor dem unterschlächtigen Förderbereich der parallelen
unteren Trums der um Umlenkrollen 29 umlaufenden Zugmittel des Ueberführungsorgans
20.
Die Förderrichtungen des Ueberführungsorgans 20 und des Förderers 13 bilden in dem
Abgabe- bzw. Annahmebereich einen spitzen Winkel, -beispielsweise etwa 40°- und der
dem beweglichen Greiferteil 31 zugeordnete, nachlaufende Greiferteil 32 der Greifer
14 sowie der mit dem beweglichen Klammerarm 23 nachlaufende Klammerarm 22 der Klammer
21 des Ueberführungsorgans 20 bilden im Abgabe- bzw. Annahmebereich eine gemeinsame
Einspannebene.
[0022] Die Ausbildung des Ueberführungsorgans 20 und das Zusammenwirken mit dem Transporteur
4 bzw. dem Förderer 13 gestattet eine taktgenaue Umschaltung auf die gewünschte Produktemenge
oder auf eine Unterbrechung der Ueberführung; dies insbesondere bei laufender Zuführung
der Produkte 1 von der Auslage der Druckmaschine.
1. Verfahren zur Herstellung von Druckerzeugnissen durch Einstecken von wenigstens einem
Teilprodukt und/oder Beilagen in ein Hauptprodukt, bei dem wenigstens die Hauptprodukte
an der Auslage einer Druckmaschine durch umlaufende Greifer einer eine Zwischenspeicheranordnung
zur Ein- und Auslagerung von Produkten aufweisenden Förderanlage erfasst und auf Förderpfaden
einer aus umlaufenden Einstecktaschen gebildeten Einsteckmaschine zugeführt werden,
wobei die Produkte von einem mit der Zwischenspeicheranordnung einlagerungsseitig
verbundenen Transporteur der Förderanlage an der Auslage der Druckmaschine übernommen
und an einen mit der Zwischenspeicheranordnung auslagerungsseitig anschliessenden
Förderer der Förderanlage übergeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die falzerfassten Produkte wahlweise vor der Zwischenspeicheranordnung von dem Transporteur
auf einem direkten Ueberführungsweg falzvoran an den Förderer abgegeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Auslage der Druckmaschine am Falz aufgenommenen Produkte bei der Uebernahme
durch den Förderer am Falz erfasst werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Produkte von dem Transporteur in einer etwa parallelen Neigungslage an den Ueberführungsweg
abgegeben werden.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bestehend
aus einer wenigstens die Hauptprodukte (1) mittels umlaufenden Greifern (3) an der
Auslage einer Druckmaschine aufnehmenden und auf einem Förderpfad an umlaufende Einstecktaschen
einer Einsteckmaschine (16) überführenden Förderanlage (6), die eine Zwischenspeicheranordnung
(7 bis 11) aufweist, wobei zur Aufnahme der Produkte (1)an der Auslage ein mit der
Zwischenspeicheranordnung (7 bis 11) einlagerungsseitig verbundener Transporteur (4)
und auslagerungsseitig der Zwischenspeicheranordnung (7 bis 11) ein die Einstecktaschen
der Einsteckmaschine (16) beschickender Förderer (13) der Förderanlage (6) vorgesehen
sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Transporteur (4) zwischen Auslage und Zwischenspeicheranordnung (7 bis 11) durch
ein an umlaufenden Zugmitteln befestigten Klammern (21) gebildetes, ein- und ausschaltbares
Ueberführungsorgan (20) mit dem Förderer (13) verbunden ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (3) des Transporteurs (4) und die Klammern (21) des Uebeführungsorgans
(20) im gemeinsamen Uebergabebereich der Produkte eine etwa gleichsinnige Fortbewegungsrichtung
und der Förderrichtung der Produkte (1) entgegengesetzte Offenstellung aufweisen.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Ueberführungsbereich der Produkte (1) die Bahn der Greifer (3) des Transporteurs
(4) und die Bahn der Klammern (21) des Ueberführungsorgans (20) im unterschlächtigen
Bereich sich kreuzen und in etwa entgegengesetzte Richtungen weiter verlaufen.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkung der Bahnen durch Umlenkräder (24, 25) gebildet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (21) des Ueberführungsorgan (20) seitlich versetzt zu den Greifern (3)
des Transporteurs (4) angeordnet sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ueberführungsorgan (20) zur Entnahme wenigstens einer Teilmenge oder keiner Produkte
(1) der von der Druckmaschine zugeführten Produktemenge ausgebildet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur teilweisen Ueberführung oder Unterbrechung der Ueberführung der Produkte (1)
bestimmte Klammern (21) durch eine Steuervorrichtung ausser Wirkung versetzbar sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (21) durch einen, beispielsweise gegen eine Federkraft, mittels Steuermitteln
beweglichen Klammerarm (23) sich öffnend ausgebildet sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der bewegliche Klammerarm (23) um horizontale Achsen schwenkbar ausgebildet
ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Uebergabebereich das Umlenkrad (24) des Transporteurs (4) den kleineren Durchmesser
als das Umlenkrad (25) des Ueberführungsorgans (20) aufweist.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen der Umlenkräder (24, 25) des Transporteurs (4) und des Ueberführungsorgans
(20) exzentrisch zueinander angeordnet sind.
15. Einrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Klammern (21) an den Zugmitteln des Ueberführungsorgans (20) grösser
als der Abstand der Greifer (3) des Transporteurs (4) ist.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Ueberführungsorgan (20) aus jeweils zwei, an beabstandeten Horizontalachsen gelagerten
Umlenkrollenpaaren (25, 29) umlaufenden Zugmitteln gebildet ist.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgabe- bzw. Annahmebereich zwischen Ueberführungsorgan (20) und Förderer (13)
durch den die Produkte (1) fördernden unteren Trum der Zugmittel resp. die Umlenkrolle
(29) und den diesen in einem spitzen Winkel schneidenden Förderer (13) gebildet ist.
18. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgabe- bzw. Annahmebereich sich an dem Förderende des unteren Trums des Ueberführungsorgans
(20) befindet.
19. Einrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der dem steuerbaren beweglichen Greiferteil (31) zugeordnete, vorzugsweise unbewegliche
Greiferteil (2) der Greifer (14) des Förderers (13) und der mit dem steuerbaren beweglichen
Klammerarm (23) zusammenwirkende, vorzugsweise unbewegliche Klammerarm (22) der Klammern
(21) des Ueberführungsorgans (20) im Annahme- resp. Abgabebereich der Produkte (1)
eine gemeinsame Einspannebene bilden.
20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (14) des Förderers (13) einen grösseren Teilabstand und eine grössere
Geschwindigkeit aufweisen als die Klammern (21) des Ueberführungsorgans (20).
21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Ueberführungsorgan (20) und der Förderer (13) antriebsverbunden und gegenüber
dem Transporteur (4) hinsichtlich Geschwindigkeit verstellbar sind.
1. Method for producing printed products by inserting at least a partial product and/or
supplements into a main product, whereby at least the main products are grasped at
the output of a printing machine by circulating grippers of a conveying system having
an intermediate storage arrangement for placing products into storage and removing
them from storage, and are fed along conveying paths to an inserting machine comprising
circulating inserting pockets, whereby the products are accepted at the output of
the printing machine by a transporter of the conveying system connected to the intermediate
storage arrangement on the storage input side and are passed on to a conveyor of the
conveying system connected to the intermediate storage arrangement on the storage
output side, characterised in that the products grasped at the fold may optionally be passed on by the transporter,
before the intermediate storage arrangement, on a direct transfer route, fold forwards,
to the conveyor.
2. Method according to Claim 1, characterised in that the products taken up at the output of the printing machine by the fold are grasped
at the fold on acceptance by the conveyor.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterised in that the products are passed on by the transporter in an approximately parallel tilt position
to the transfer route.
4. Device for carrying out the method according to one of the claims 1 to 3, comprising
a conveying system (6) accepting at least the main products (1) by means of circulating
grippers (3) at the output of a printing machine and transferring them along a conveying
path to circulating insert pockets of an inserting machine (16), said conveying system
having an intermediate storage arrangement (7 to 11), whereby in order to accept the
products (1), at the output, a transporter (4) connected to the intermediate storage
arrangement (7 to 11) on the storage input side and, on the storage output side of
the intermediate storage arrangement (7 to 11), a conveyor (13) of the conveying system
(6) feeding the inserting pockets of the inserting machine (16) are provided, characterised in that the transporter (4) is linked to the conveyor (13) between the output and the intermediate
storage arrangement (7 to 11) by a transfer organ (20) formed of clamps (21) attached
to circulating traction means and capable of being switched on and off.
5. Device according to Claim 4, characterised in that, in the common hand-over region of the products, the grippers (3) of the transporter
(4) and the clamps (21) of the transfer organ (20) have a forward movement direction
of approximately the same sense, and have an open position of sense opposed to the
conveying direction of the products (1).
6. Device according to one of the claims 4 and 5, characterised in that in the transfer region of the products (1), the path of the grippers (3) of the transporter
(4) and the path of the clamps (21) of the transfer organ (20) cross in the undershot
region and continue in approximately opposing directions.
7. Device according to Claim 6, characterised in that the deflection of the paths is formed by deflection wheels (24, 25).
8. Device according to Claim 6 or 7, characterised in that the clamps (21) of the transfer organ (20) are arranged offset laterally to the grippers
(3) of the transporter (4).
9. Device according to one of the claims 4 to 8, characterised in that the transfer organ (20) is designed for removing at least a partial quantity or no
products (1) of the product quantity supplied by the printing machine.
10. Device according to one of the claims 4 to 9, characterised in that for partial transfer or interruption of the transfer of the products (1), particular
clamps (21) may be put out of effect by a control device.
11. Device according to one of the claims 8 to 10, characterised in that the clamps (21) are designed opening themselves by means of a clamp arm (23) movable,
for instance, against a spring force by control means.
12. Device according to Claim 11, characterised in that at least the movable clamp arm (23) is designed rotatable about horizontal axes.
13. Device according to Claim 12, characterised in that in the hand-over region, the deflection wheel (24) of the transporter (4) has a smaller
diameter than the deflection wheel (25) of the transfer organ (20).
14. Device according to Claim 13, characterised in that the rotation axes of the deflection wheels (24, 25) of the transporter (4) and of
the transfer organ (20) are arranged eccentric to each other.
15. Device according to Claim 13 or 14, characterised in that the separation of the clamps (21) on the traction means of the transfer organ (20)
is greater than the separation of the grippers (3) of the transporter (4).
16. Device according to one of the claims 4 to 15, characterised in that the transfer organ (20) comprises, respectively, two traction means circulating on
deflection roller pairs (25, 29) mounted on spaced horizontal axes.
17. Device according to one of the claims 4 to 16, characterised in that the hand-over and acceptance region between the transfer organ (20) and the conveyor
(13) comprises the lower strand of the traction means conveying the products (1) or
the deflection roller (29) and the conveyor (13) meeting it at an acute angle.
18. Device according to Claim 17, characterised in that the hand-over and acceptance region is situated at the conveying end of the lower
strand of the transfer organ (20).
19. Device according to Claim 17 or 18, characterised in that the preferably immobile gripper part (2) of the grippers (14) of the conveyor (13)
assigned to the controllable movable gripper part (13) and the preferably immobile
clamp arm (22) of the clamps (21) of the hand-over organ (20) interacting with the
controllable movable clamp arm (23) form a common clamping plane in the acceptance
and hand-over region of the products (1).
20. Device according to one of the claims 4 to 19, characterised in that the grippers (14) of the conveyor (13) have a greater part separation and a greater
speed than the clamps (21) of the transfer organ (20).
21. Device according to one of the claims 17 to 20, characterised in that the transfer organ (20) and the conveyor (13) are in driving connection and are adjustable
relative to the transporter (4) with respect to speed.
1. Procédé de fabrication de produits d'imprimerie par insertion d'au moins un produit
constituant et/ou de suppléments dans un produit principal, lors duquel au moins les
produits principaux sont saisis à la sortie d'une machine imprimante par des préhenseurs
en rotation d'un dispositif transporteur équipé d'un dispositif de stockage intermédiaire
pour le stockage et l'enlèvement de produits, et sont amenés à des chemins de transport
d'une machine à encarter formée de pochettes en circulation rotative, moyennant quoi
les produits sont pris en charge par un transporteur du dispositif de transport relié
au dispositif de stockage intermédiaire du côté du stockage et sont remis à un convoyeur
du dispositif de transport s'adjoignant au dispositif de stockage intermédiaire du
côté de l'enlèvement, caractérisé en ce que les produits saisis par la pliure au choix avant le dispositif de stockage intermédiaire
par le transporteur sont remis sur un chemin de transfert direct au convoyeur avec
la pliure en avant.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les produits pris à la pliure à la sortie de la machine imprimante sont saisis à
la pliure lors de la remise par le convoyeur.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les produits sont remis par le transporteur au chemin de transfert dans une position
d'inclinaison pratiquement parallèle.
4. Dispositif pour la réalisation du procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, composé d'un dispositif de transport (6) recevant au moins les produits principaux
(1) au moyen de préhenseurs (3) circulant en rotation à la sortie d'une machine imprimante
et les convoyant sur un chemin de transport à des pochettes en circulation rotative
d'une machine à encarter (16), lequel dispositif de transport est équipé d'un dispositif
de stockage intermédiaire (7 à 11), moyennant quoi pour recevoir les produits (1)
à la sortie, on prévoit un transporteur (4) relié au dispositif de stockage intermédiaire
(7 à 11) du côté du stockage, et du côté de l'enlèvement du dispositif de stockage
intermédiaire (7 à 11), un convoyeur (13) du dispositif de transport (6) alimentant
les pochettes en circulation rotative de la machine à encarter (16), caractérisé en ce que le transporteur (4) est relié au convoyeur (13) entre la sortie et le dispositif
de stockage intermédiaire (7 à 11) par un organe de transfert (20) qui peut être éteint
(activé) ou allumé (inactivé), formé par des pinces (21) fixées à des moyens de traction
rotatifs.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que les préhenseurs (3) du transporteur (4) et les pinces (21) de l'organe de transfert
(20) présentent dans la zone commune de transfert des produits une direction de mouvement
allant à peu près dans le même sens et une position d'ouverture opposée à la direction
de transport des produits (1).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 et 5, caractérisé en ce que dans la zone de transfert des produits (1), la route des préhenseurs (3) du transporteur
(4) et la route des pinces (21) de l'organe de transfert (20) se croisent dans la
zone du bas et continuent leur déplacement dans des directions à peu près opposées.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le changement de direction des routes ou chemins est réalisé par des poulies de renvoi
(24, 25).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les pinces (21) de l'organe de transfert (20) sont disposées de façon latéralement
décalée par rapport aux préhenseurs (3) du transporteur (4).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que l'organe de transfert (20) est réalisé pour le prélèvement au moins d'une quantité
partielle ou d'aucun produit (1) de la quantité de produits amenée à la machine imprimante.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que pour le transfert partiel ou l'interruption du transfert des produits (1), des pinces
spécifiques (21) peuvent être désactivées par une unité de commande.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que les pinces (21) sont réalisées de façon à s'ouvrir par des moyens de commande à l'aide
d'un bras de pince (23) mobile, par exemple par élasticité de ressort.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'au moins le bras de pince (23) mobile est réalisé de façon à pouvoir basculer autour
d'axes horizontaux.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que dans la zone de transfert, la poulie de renvoi (24) du transporteur (4) présente
un diamètre plus petit que la poulie de renvoi (25) de l'organe de transfert (20).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que les axes de rotation des poulies de renvoi (24, 25) du transporteur (24) et de l'organe
de transfert (20) sont disposés excentriquement les par rapport aux autres.
15. Dispositif selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que l'écart des pinces (21) sur les moyens de traction de l'organe de transfert (20)
et plus grand que l'écart des préhenseurs (3) du transporteur (4).
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 15, caractérisé en ce que l'organe de transfert (20) est formé respectivement de deux moyens de traction circulant
autour de paires de rouleaux de déviation (25, 29) situés sur des axes horizontaux
à distance les uns des autres.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 16, caractérisé en ce que la zone de dépôt et/ou de réception est formée entre l'organe de transfert (20) et
le convoyeur (13) par la branche inférieure des moyens de traction qui transportent
les produits (1), respectivement par le rouleau de déviation (29) et le convoyeur
(13) mordant à angle droit dans celui-ci.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que la zone de dépôt et/ou de réception se trouve à l'extrémité de transport de la branche
inférieure de l'organe de transfert (20).
19. Dispositif selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que la partie préhensive (2) de préférence immobile des préhenseurs (14) du convoyeur
(13), associée à la partie préhensive (31) mobile commandable du convoyeur (13), et
le bras de pince (22) de préférence immobile des pinces (21), coopérant avec le bras
de pince (23) mobile commandable de l'organe de transfert (20), forment un plan de
serrage commun dans la zone de réception respectivement de dépôt des produits (1).
20. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 19, caractérisé en ce que les préhenseurs (14) du convoyeur (13) présentent un plus grand écart partiel et
une plus grande vitesse que les pinces (21) de l'organe de transfert (20).
21. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 17 à 20, caractérisé en ce que l'organe de transfert (20) et le convoyeur (13) sont reliés par entraînement et peuvent
être modifiés au niveau de leur vitesse par rapport au transporteur (4).