| (19) |
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(11) |
EP 0 990 586 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.02.2006 Patentblatt 2006/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.06.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verpackungsvorrichtung
Packaging device
Dispositif d'emballage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT NL |
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Priorität: |
08.09.1998 DE 19840857
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.04.2000 Patentblatt 2000/14 |
| (73) |
Patentinhaber: ROVEMA VERPACKUNGSMASCHINEN GMBH |
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35463 Fernwald (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kammler, Roman, Dr.
67547 Worms (DE)
- Baur, Walter, Dr.
63584 Gründau (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 822 141 US-A- 3 664 086
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EP-A- 0 915 016
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpacken, insbesondere
an einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine, mit einem Trichter zum Einfüllen eines
Füllguts in ein vertikal ausgerichtetes Füllrohr, einem vertikal ausgerichteten Füllrohr,
einer Formschulter am Füllrohr zum Umformen einer Folienbahn zu einem Folienschlauch,
wobei der Folienschlauch das Füllrohr umgibt, einer Luftauslaßdüse am Trichter und
einer mit der Luftauslaßdüse über eine Zuleitung verbundene Einrichtung zum Erzeugen
eines Luftstroms, um im Trichter und im Füllrohr einen Luftstrom zu erzeugen, der
das Füllgut schneller durch den Trichter und das Füllrohr in den Folienschlauch gelangen
läßt, als dies ohne Nutzung eines Luftstroms der Fall wäre.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der EP 0 192 604 bekannt. Bei dieser Vorrichtung
ist eine Vielzahl an lappenförmigen Luftdüsen in der Trichterwand oder dem Füllrohr
dazu vorgesehen, einen nach unten gerichteten Luftstrom im Füllrohr zu erzeugen, um
ein Füllgut schneller als mit der natürlichen Fallbeschleunigung fallen zu lassen.
[0003] Eine weitere Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-OS 33 25 300 bekannt Bei dieser
Vorrichtung dient ein ringförmiger Spalt unterhalb des Trichters der Zuführung eines
beschleunigenden Luftstromes.
[0004] Die bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie zu einem unkontrollierten
Aufblähen des unteren Bereichs des zu befüllenden Folienschlauches und damit der erzeugten
Schlauchbeutel führen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art derart weiterzuentwickeln, daß in zuverlässiger Weise Schlauchbeutel mit einem
bestimmten konstanten Innendruck hergestellt werden können.
[0006] Gelöst ist die Aufgabe gemäß dem Anspruch 1. Danach ist eine Meßeinrichtung zum Messen
des im unteren Bereichs des Folienschlauches herrschenden Drucks vorgesehen, und die
Meßeinrichtung ist mit einem Meßwertanzeiger verbunden.
[0007] Die Erfindung hat den Vorteil, daß der im unteren Bereich des Folienschlauches und
damit im zu erzeugenden Schlauchbeutel herrschende Druck angezeigt wird. Somit kann
die Stärke des Luftstroms derart eingestellt werden, daß ein bestimmter Druck erreicht
wird. Im Falle einer Abweichung von diesem Innendruck wird der Luftstrom verändert,
um den Druckwert konstant zu halten.
[0008] Bei einem anderen Füllgut oder einer anderen Beutelgröße kann ein anderer Innendruck
sinnvoll sein. Z. B. können leicht zerbrechliche Füllgutteile mit einem relativ hohen
Innendruck im Schlauchbeutel verpackt werden, um die Füllgutteile zu schützen.
[0009] Eine einfach zu realisierende und zuverlässige Meßeinrichtung ist erreicht, wenn
die Meßeinrichtung ein offenes Ende eines Rohres enthält, das Rohr durch die Formschulter
geführt ist, und der Meßwertanzeiger außerhalb des Folienschlauches vorgesehen ist.
Das Rohr überträgt den im unteren Bereich des Folienschlauches herrschenden Druck
auf ein Meßgerät, welches sich z. B. außerhalb des Folienschlauches befindet, und
dessen Meßwert vom Meßwertanzeiger angezeigt wird. Auf Grund der Meßwertanzeige kann
der Luftstrom manuell oder mittels einer Steuereinheit nachgestellt werden. Dadurch,
daß das Rohr durch den Innenbereich der Formschulter geführt wird, gibt es keine Beeinträchtigung
bei der Schlauchherstellung.
[0010] Die Meßwertübertragung kann drahtlos ohne irgendeine Beeinträchtigung der Verpackungsvorrichtung
erfolgen, wenn die Meßeinrichtung einen Meßwertsender enthält, und außerhalb des Folienschlauches
ein Meßwertempfänger vorgesehen ist, der mit dem Meßwertanzeiger verbunden ist
[0011] Eine nach unten wirkende Luftauslaßdüse im Durchtritt zwischen dem Trichter und dem
Füllrohr hat den Vorteil, daß herkömmliche Trichter und Füllrohre eingesetzt werden
können, um den Luftstrom in das Füllrohr einzubringen. Die Luftauslaßdüse ist dort
vorgesehen, wo der etwas vom Füllrohr entfernte Trichter einen Spalt erzeugt. Die
Luftauslaßdüse sorgt für einen Luftstrom nach unten und bewirkt einen Unterdruck am
Trichter, so daß ein Füllgut den Trichter schneller passiert. Ein von der Luftdüse
nach unten gerichteter Luftstrom beschleunigt das Füllgut während seines freien Falls
zusätzlich.
[0012] Ist die Luftauslaßdüse ein umlaufender Spalt, an den sich ein ringförmig umlaufender,
den Trichter oder das Füllrohr umgebender Druckraum anschließt , so entsteht ein gleichmäßiger
Luftstrom, der alle Teilchen des Füllguts gleichartig erfaßt, und der somit zu einer
besonders geringen Verpackungszeit führt. Das Rohr stört die Luftströmung nicht.
[0013] Die das Füllgut beschleunigende Luftströmung wird weiter verbessert, wenn zusätzlich
zur Luftauslaßdüse eine Absaugeinrichtung vorgesehen ist. Ist das Füllrohr konzentrisch
von einem unten offenen Formatrohr umgeben, und ist der Zwischenraum zwischen dem
Füllrohr und dem Formatrohr mit der Absaugeinrichtung verbunden so kann die Luft im
Füllrohr nach unten strömen, um die Fallzeit des Füllguts zu verkürzen, und über den
Zwischenraum nach oben entweichen. Der Folienschlauch wird hierbei vom Formatrohr
aufgenommen und gleitet an diesem entlang.
[0014] Ist an der Einrichtung eine Steuereinheit zum Einstellen des Überdrucks in einem
herzustellenden Beutel vorgesehen so kann die Luftströmung in vorteilhafter Weise
derart eingestellt werden, daß ein bestimmter Überdruck, z. B. für eine bestimmte
Beutelgröße und ein bestimmtes Füllgut, vorgesehen wird. Insbesondere bei auf eine
Luftströmung gut reagierendem Füllgut, z. B. Kartoffelchips, ist eine derartige Steuereinheit,
die die Luftströmung auch in Abhängigkeit der Leistung der Verpackungsmaschine steuert,
von Vorteil. Zudem bietet ein prall mit Luft gefüllter Beutel dem Füllgut einen Schutz
vor Beschädigung des Füllguts. Ist zudem die Steuereinrichtung mit dem Meßwertanzeiger
verbunden so kann die Steuereinrichtung in Abhängigkeit des gemessenen Innendrucks
diesen konstant halten.
[0015] Eine technische Vereinfachung der Vorrichtung ist gegeben, wenn die Einrichtung zum
Erzeugen eines Luftstroms auch als Absaugeinrichtung vorgesehen ist. Dann ist weitgehend
ein Strömungskreislauf für die Luft erreicht.
[0016] Mittels einer weiteren Luftauslaßdüse wird die Luftströmung weiter verbessert und
die Fallgeschwindigkeit kann weiter erhöht werden, z. B. durch eine größere oder genauere
Luftströmung. Die.zusätzliche Luftauslaßdüse kann im Trichter, im Füllrohr oder an
der Innenwand des Füllrohrs vorgesehen sein
[0017] Ist der Trichter oder das Füllrohr derart höhenverstellbar, daß wahlweise eine Luftauslaßdüse
erzeugt wird, so kann mit der Vorrichtung wahlweise mit oder ohne Unterstützung durch
einen Luftstrom verpackt werden. Die erzeugbare Luftauslaßdüse wird dann durch ein
geringfügiges Auseinanderschieben von Trichter und Füllrohr erzeugt und durch ein
Gegeneinanderschieben von Trichter und Füllrohr wieder beseitigt. Die Größe und damit
die Leistung der Düse ist veränderbar, wenn der Trichter oder das Füllrohr derart
höhenverstellbar ist, daß die Luftauslaßdüse enger oder breiter eingestellt werden
kann. Mittels einer einfachen Höhenverstelleinrichtung kann derart auf die Luftströmung
bzw. das Fallverhalten des Füllguts Einfluß genommen werden. Diese Höhenverstellung
kann bei der Steuerung des Luftstroms berücksichtigt werden.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Figur näher erklärt. Es zeigt:
- Figur 1
- in einer Seitenansicht mit Vertikalschnitt durch das Füllrohr eine Vorrichtung zum
Verpacken, mit einem Trichter zum Einfüllen eines Füllguts in ein Füllrohr, einer
als umlaufender Spalt ausgestalteten Luftauslaßdüse zwischen dem Trichter und dem
Füllrohr, die von einem Druckraum umgeben ist, einer Einrichtung zum Erzeugen eines
Luftstroms, die Luft zur Luftauslaßdüse pumpt und Luft durch einen Zwischenraum zwischen
dem Füllrohr und einem das Füllrohr umhüllenden Formatrohr ansaugt, einer Formschulter
zum Umformen einer Folienbahn zu einem Folienschlauch, einer Dosiereinrichtung und
einem Timing hopper oberhalb und zwei zusätzlichen Luftauslaßdüsen in der Vorrichtung,
sowie einer Meßeinrichtung zum Messen des im unteren Bereichs des Folienschlauches
herrschenden Drucks, welche ein Rohr enthält, das mit einem außerhalb des Folienschlauches
angeordneten Meßwertanzeiger verbunden ist.
[0019] Bei einer Vorrichtung 1 zum Verpacken dient ein Trichter 2 zum Einfüllen eines von
einer Dosiereinrichtung 3 und einem Timing hopper 4 abgeworfenen Füllguts in ein Füllrohr
5. Das Füllrohr 5 ist vertikal ausgerichtet und Teil einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine.
[0020] Eine Formschulter 6 dient dem Umformen einer ebenen Folienbahn 24 zu einem Folienschlauch
22, der von einem Formatrohr 7 aufgenommen wird, und in den eine Befüllung erfolgen
soll.
[0021] Am Trichter 2 ist eine Luftauslaßdüse 8 vorhanden, die über eine Zuleitung 9 von
einer Einrichtung 10 zum Erzeugen eines Luftstroms mit Druckluft versorgt wird. Der
Luftstrom ist im Füllrohr 5 nach unten gerichtet, um das Füllgut schneller durch den
Trichter 2 und das Füllrohr 5 in den Folienschlauch zu befördem, als dies bei einem
freien Fall vorkommt.
[0022] Die Luftauslaßdüse 8 ist in einem Durchtritt 11 zwischen dem Trichter 2 und dem Füllrohr
5 vorgesehen. Die Luftauslaßdüse 8 ist ein umlaufender Spalt 12, an dem sich ein ringförmig
umlaufender, dem Trichter 2 umgebender Druckraum 13 anschließt. Das Füllrohr 5 ist
konzentrisch von dem unten offenen Formatrohr 7 umgeben. Ein Zwischenraum 14 zwischen
dem Füllrohr 5 und dem Formatrohr 7 ist über eine Leitung 17 mit der Einrichtung 10
verbunden, die auch als Absaugeinrichtung 15 für den unten aus dem Füllrohr 5 austretenden
Luftstrom dient. Mittels einer Steuereinheit 16 an der Einrichtung 10 wird ein bestimmter
Überdruck im Füllrohr 5 und damit im herzustellenden Beutel erreicht.
[0023] Zusätzlich zur Luftauslaßdüse 8 sind zwei weitere Luftauslaßdüsen 18 vorgesehen,
die von einem separaten Drucklufterzeuger versorgt werden, und die an der Innenwand
19 des Füllrohres 5 vorgesehen sind.
[0024] Der Trichter 2 ist derart mittels einer Höhenverstelleinrichtung 20 höhenverstellbar,
daß die Luftauslaßdüse 8 erzeugbar und enger bzw. breiter eingestellt werden kann.
[0025] Eine Füllgutportion wird zunächst von der Dosiereinrichtung 3 an den Timing hopper
4 abgegeben. Dieser wirft das Füllgut zeitgenau in das Füllrohr 5. Die Einrichtung
10 versorgt den Druckraum 13 permanent mit Druckluft, so daß die Luftauslaßdüsen 8,
18 einen permanenten Luftstrom nach unten im Füllrohr 5 aufrechterhalten. Es könnte
aber auch ein putsartiger Luftstrom mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung erzeugt
werden. Der Luftstrom gelangt am unteren Ende 21 des Füllrohrs 5 aus dem Füllrohr
5 heraus. Dort wird das vom Luftstrom beschleunigt nach unten gebrachte Füllgut in
den unten zugeschweißten Folienschlauch 22 abgeworfen. Der Luftstrom dagegen gelangt
durch den Zwischenraum 14, die Abdeckung 23 und die Leitung 17 zur Einrichtung 10,
die ein Gebläse 25 ist.
[0026] Um den Druck im Inneren des Folienschlauches 22 und damit im Inneren der zu erzeugenden
Schlauchbeutel bestimmen und ggf. nachregein zu können, ist eine Meßeinrichtung 26
zum Messen des im unteren Bereichs des Folienschlauches 22 herrschenden Drucks P vorgesehen.
Die Meßeinrichtung 26 ist mit einem Meßwertanzeiger 27 verbunden.
[0027] Die Meßeinrichtung 26 besteht aus einem Meßgerät 28 und einem mit dem Meßgerät 28
verbundenen hohlen Rohr 29. Das offene Ende 30 des Rohres 29 ragt in den unteren Bereich
des Folienschlauches 22 und überträgt den dort herrschenden Druck zum Meßgerät 28.
Das Rohr 29 gelangt durch die Formschulter 6 aus dem Folienschlauch 22 heraus.
[0028] Über eine Leitung 31 ist der Meßwertanzeiger 27, der erst ein verwertbares Meßwertsignal
erzeugt, mit der Steuereinheit 16 verbunden. Dadurch kann die Einrichtung 10 in Abhängigkeit
des gewünschten Drucks P betrieben werden.
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Trichter
- 3
- Dosiereinrichtung
- 4
- Timing hopper
- 5
- Füllrohr
- 6
- Formschulter
- 7
- Formatrohr
- 8
- Luftauslaßdüse
- 9
- Zuleitung
- 10
- Einrichtung
- 11
- Durchtritt
- 12
- Spalt
- 13
- Druckraum
- 14
- Zwischenraum
- 15
- Absaugeinrichtung
- 16
- Steuereinheit
- 17
- Leitung
- 18
- Luftauslaßdüse
- 19
- Innenwand
- 20
- Höhenverstelleinrichtung
- 21
- Ende
- 22
- Folienschlauch
- 23
- Abdeckung
- 24
- Folienbahn
- 25
- Gebläse
- 26
- Meßeinrichtung
- 27
- Meßwertanzeiger
- 28
- Meßgerät
- 29
- Rohr
- 30
- offenes Ende
- 31
- Leitung
- P
- Druck
1. Vorrichtung (1) zum Verpacken, mit einem Trichter (2) zum Einfüllen eines Füllguts
in ein vertikal ausgerichtetes Füllrohr (5), einem vertikal ausgerichteten Formatrohr
(7), wobei das Füllrohr (5) konzentrisch von dem unten offenen Formatrohr (7) umgeben
ist, und ein Zwischenraum (14) zwischen dem Füllrohr (5) und dem Formatrohr (7) mit
einer Absaugeinrichtung (15) zum Absaugen von Luft verbunden ist, einer Formschulter
am Formatrohr (7) zum Umformen einer Folienbahn (24) zu einem zu befüllenden Folienschlauch
(22), wobei der Folienschlauch (22) das Formatrohr (7) umgibt, einer Luftauslassdüse
(8) am Trichter (2) und einer mit der Luftauslaßdüse (8) über eine Zuleitung (9) verbundene
Einrichtung (10) zum Erzeugen eines Luftstroms, um im Trichter (2) und im Füllrohr
(5) einen Luftstrom zu erzeugen, der das Füllgut schneller durch den Trichter (2)
und das Füllrohr (5) in den Folienschlauch (22) gelangen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Meßeinrichtung (26) zum Messen des im unteren Bereich des Folienschlauches (22)
herrschenden Drucks (P) vorgesehen ist, daß die Meßeinrichtung (26) mit einem Meßwertanzeiger
(27) verbunden, dass die Messeinrichtung (26) ein im unteren Bereich des Folienschlauches
(22) angeordnetes, offenes Ende (30) eines Rohres (29) enthält, dass das Rohr (29)
durch die Formschulter (6) und den Zwischenraum (14) geführt ist, und daß der Messwertanzeiger
(27) außerhalb des Folienschlauches (22) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach unten wirkende Luftauslaßdüse (8) in einem Durchtritt (11) zwischen dem
Trichter (2) und dem Füllrohr (5) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftauslaßdüse (8) ein umlaufender Spalt (2) ist, an den sich ein ringförmig
umlaufender, den Trichter (2) oder das Füllrohr (5) umgebender Druckraum (13) anschließt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einrichtung (10) eine Steuereinheit (16) zum Einstellen des Drucks in einem
herzustellenden Beutel vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (16) mit dem Meßwertanzeiger (27) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (10) auch als Absaugeinrichtung (15) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur zwischen dem Trichter (2) und dem Füllrohr (5) gelegenen Luftauslaßdüse
(8) mindestens eine weitere Luftauslaßdüse (18) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Luftauslaßdüse (18) im Trichter (2), im Füllrohr (5) oder an der
Innenwand (19) des Füllrohres (5) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (2) oder das Füllrohr (5) derart mittels einer Höhenverstelleinrichtung
(20) höhenverstellbar ist, daß wahlweise eine Luftauslaßdüse (8) erzeugt wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (2) oder das Füllrohr (5) derart höhenverstellbar ist, daß die Luftauslaßdüse
(8) enger oder breiter eingestellt werden kann.
1. A device (1) for packaging, comprising a funnel (2) for feeding a fill material into
a vertically aligned fill pipe (5), a vertically aligned format pipe (7), the fill
pipe (5) being concentrically surrounded by the downwardly open format pipe (7), and
a space (14) between the fill pipe (5) and the format pipe (7) being connected to
a suction device (15) for extracting air, a forming shoulder on the format pipe (7)
for shaping a foil web (24) into a foil tube (22) to be filled, the foil tube (22)
surrounding the format pipe (7), an air outlet nozzle (8) by the funnel (2) and a
device (10) connected to the air outlet nozzle (8) via a supply line (9) for generating
an air flow, in order to generate an air flow in the funnel (2) and in the fill pipe
(5) which allows the fill material to pass more quickly through the funnel (2) and
the fill pipe (5) into the foil tube (22), characterised in that a measuring device (26) is provided for measuring the pressure (P) prevailing in
the lower region of the foil tube (22), in that the measuring device (26) is connected to a measured value indicator (27), in that the measuring device (26) includes an open end (30) of a pipe (29), arranged in the
lower region of the foil tube (22), in that the pipe (29) is conducted through the forming shoulder (6) and the space (14), and
in that the measured value indicator (27) is provided outside the foil tube (22).
2. A device according to Claim 1, characterised in that a downwardly acting air outlet nozzle (8) is provided in a passage (11) between the
funnel (2) and the fill pipe (5).
3. A device according to Claim 2, characterised in that the air outlet nozzle (8) is a circular gap (2)[sic, recte 12], to which is connected
an annularly encircling pressure chamber (13) surrounding the funnel (2) or the fill
pipe (5).
4. A device according to Claim 1 or Claim 3, characterised in that a control unit (16) is provided on the device (10) for adjusting the pressure in
a bag to be created.
5. A device according to Claim 4, characterised in that the control unit (16) is connected to a measured value indicator (27).
6. A device according to Claim 1, Claim 4 or Claim 5, characterised in that the device (10) is also provided as a suction device (15).
7. A device according to Claim 1, characterised in that in addition to the air outlet nozzle (8) located between the funnel (2) and the fill
pipe (5), at least one further air outlet nozzle (18) is provided.
8. A device according to Claim 7, characterised in that the additional air outlet nozzle (18) is provided in the funnel (2), in the fill
pipe (5) or on the inside wall (19) of the fill pipe (5).
9. A device according to at least one of the aforementioned Claims, characterised in that the funnel (2) or the fill pipe (5) is vertically adjustable by means of a vertical
adjustment device (20) in such a way that an air outlet nozzle (8) is selectively
created.
10. A device according to Claim 9, characterised in that the funnel (2) or the fill pipe (5) is vertically adjustable in such a way that the
air outlet nozzle (8) may be adjusted so as to be narrower or wider.
1. Dispositif (1) pour emballer, comportant une trémie (2) pour charger un produit de
remplissage dans un tube de remplissage (5) orienté verticalement, comportant un tube
de formatage (7) orienté verticalement, le tube de remplissage (5) étant entouré concentriquement
par le tube de formatage (7) ouvert à sa partie inférieure, et un volume intermédiaire
(14), compris entre le tube de remplissage (5) et le tube de formatage (7), étant
relié à un dispositif d'aspiration (15) pour aspirer de l'air, comportant un épaulement
de formage sur le tube de formatage (7) pour déformer une bande de feuille (24) en
un tuyau en feuille (22) à remplir, le tuyau en feuille (22) entourant le tube de
formatage (7), comportant une buse de sortie d'air (8) sur la trémie (2) ainsi qu'un
dispositif (10), relié à la buse de sortie d'air (8) par une conduite d'arrivée (9),
pour produire un courant d'air, afin de générer un courant d'air dans la trémie (2)
et dans le tube de remplissage (5) qui permet de faire parvenir le produit de remplissage
plus rapidement dans le tuyau en feuille (22), à travers la trémie (2) et le tube
de remplissage (5), caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif de mesure (26) pour mesurer la pression (P) régnant dans
la zone inférieure du tuyau en feuille (22), en ce que le dispositif de mesure (26) est relié à un indicateur de valeur de mesure (27),
en ce que le dispositif de mesure (26) contient une extrémité (30) ouverte, disposée dans la
zone inférieure du tuyau en feuille (22), d'un tube (29), en ce que le tube (29) est guidé à travers l'épaulement de formage (6) et le volume intermédiaire
(14), et en ce que l'indicateur de valeur de mesure (27) est prévu à l'extérieur du tuyau en feuille
(22).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une buse de sortie d'air (8), agissant vers le bas, est prévue dans un passage (11)
entre la trémie (2) et le tube de remplissage (5).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la buse de sortie d'air (8) est une fente (2) périphérique à laquelle fait suite
une chambre sous pression (13) périphérique, en forme d'anneau, entourant la trémie
(2) ou le tube de remplissage (5).
4. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 3, caractérisé en ce que sur le dispositif (10) est prévue une unité de commande (16) pour régler la pression
dans un sac à réaliser.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'unité de commande (16) est reliée à l'indicateur de valeur de mesure (27).
6. Dispositif selon la revendication 1, la revendication 4 ou la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif (10) est prévu aussi comme dispositif d'aspiration (15).
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en plus de la buse de sortie d'air (8), située entre la trémie (2) et le tube de remplissage
(5), il est prévu au moins une autre buse de sortie d'air (18).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la buse de sortie d'air (18) supplémentaire est prévue dans la trémie (2), dans le
tube de remplissage (5) ou sur la paroi intérieure (19) du tube de remplissage (5).
9. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que la trémie (2) ou le tube de remplissage (5) est réglable en hauteur, au moyen d'un
dispositif de réglage de hauteur (20), de manière à produire au moins une buse de
sortie d'air (8).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la trémie (2) ou le tube de remplissage (5) est réglable en hauteur de manière que
la buse de sortie d'air (8) puisse être réglée plus étroite ou plus large.
