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EP 0 990 844 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.2002 Patentblatt 2002/46 |
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Anmeldetag: 29.09.1998 |
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Brennerrohr für den Brenner einer Heizanlage
Flame tube for a heating installation burner
Tube foyer pour le brûleur d'une installation de chauffage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.04.2000 Patentblatt 2000/14 |
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Patentinhaber: PUNKER GmbH & CO. |
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24334 Eckernförde (DE) |
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Erfinder: |
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- Claussen, Ernst
24888 Steinfeld (DE)
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Vertreter: Vetter, Hans, Dipl.-Phys. Dr. |
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Patentanwälte
Magenbauer, Reimold, Vetter & Abel
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 927 335 FR-A- 1 484 973
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FR-A- 1 316 988 US-A- 2 553 130
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Brennerrohr für den Brenner einer Heizanlage, das als
Strömungsrohr für die Luftströmung eines vorgeschalteten Gebläses ausgebildet ist,
mit einem insbesondere konzentrisch im Brennerrohr angeordneten, axial verschiebbaren
und mit einer Austrittsdüse versehenen Brennstofff-Zuführungsrohr, mit einem im Bereich
des Brennerrohr-Ausgangs stromabwärts hinter der Austrittsdüse angeordneten und zusammen
mit dieser verschiebbaren, zum Beispiel als Stauscheibe ausgebildeten Mischelement
und mit einer einstellbaren, stromaufwärts vor der Austrittsdüse im Brennerrohr angeordneten
Drosseleinrichtung für die dem Mischbereich zugeführte Luftströmung, wobei ein Ventilglied
am Brennstoff-Zuführungsrohr angebracht und mit diesem axial verschiebbar ist, und
wobei das Ventilglied mit einem ringartigen Verengungsbereich des Brennerrohrs zusammenwirkt.
[0002] Ein derartiges Brennerrohr ist beispielsweise aus der DE 19 27 335 A bekannt, wobei
die Luftströmung das massiv ausgebildete Ventilglied ausschließlich umströmt. In nachteiliger
Weise wird dabei ein eventuell vorhandener Drall der Luftströmung nicht beseitigt,
und eine Richtwirkung der Luftströmung zur Brennstoffdüse hin ist praktisch nicht
vorhanden. Bei einem aus der DE 40 23 363 A1 bekannten Brennerrohr ist als Drosseleinrichtung
eine in das Lüfterrohr einfahrbare zylindrische Hülse vorgesehen. Eine solche Drosseleinrichtung
dient zur Regelung des Volumenstroms der Luft und dadurch zur Anpassung der Leistung
des Brenners an die jeweiligen Erfordernisse. Hierzu wird bei dieser bekannten Anordnung
zusätzlich die Austrittsdüse für den Brennstoff mittels eines Stellantriebs bewegt,
so daß insgesamt zwei Stellantriebe zur Leistungsanpassung erforderlich sind. Die
in das Lüfterrad einfahrbare Drosselhülse beeinflußt den Wirkungsgrad des Gebläses
in nachteiliger Weise, da hier unmittelbar in die Gebläsegeometrie eingegriffen wird.
[0003] Bei einer aus der EP 0588072 A1 bekannten Anordnung ist ein mit einer Stauscheibe
versehenes Brennstoff-Zuführungsrohr manuell axial verschiebbar, um die Menge der
angesaugten Luft je nach Leistungsbedarf des Brenners zu variieren. Zusätzlich ist
der Lüfteraustritt mit einer Klappe versehen, durch die die Luftaustrittsmenge aus
dem Gebläse begrenzt werden kann. Auch hier sind zwei Einstellorgane bzw. -vorrichtungen
erforderlich, um eine Leistungsanpassung zu erreichen. Weiterhin wird auch hier durch
die Klappe am Gebläseausgang derart in die Lüftergeometrie eingegriffen, daß dessen
Wirkungsgrad deutlich beeinträchtigt wird.
[0004] Auch in der DE 19503781 A1 ist eine am Gebläseausgang angeordnete Drosseleinrichtung
beschrieben, durch die der Luftdurchgang abgesperrt bzw. reduziert werden kann. Eine
axiale Bewegung einer nur schematisch dargestellten Austrittsdüse und einer Stauscheibe
ist nicht vorgesehen, wobei gegebenenfalls eine gesonderte Stelleinrichtung erforderlich
wäre.
[0005] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine wirksamere Anpassung
der Brennerleistung durch Eingriff in die Luftzuführung zu erreichen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ventilglied als pilzartiger
Hohlkörper ausgebildet ist, dessen Kopfbereich einen größeren Durchmesser als der
Verengungsbereich aufweist, und dessen im wesentlichen zylinderrohrförmiger Fußbereich
mit dem Verengungsbereich zusammenwirkende Schlitzöffnungen besitzt, wobei der Außendurchmesser
des Fußbereichs nur geringfügig kleiner als der Durchmesser des Verengungsbereichs
ist.
[0007] Der erfindungsgemäße Vorteil besteht insbesondere darin, daß durch ein einziges motorisches
oder manuelles Stellglied sowohl die Position des Mischelements an den jeweiligen
Leistungsbedarf angepaßt als auch die Vorgabe des optimalen Volumenstroms bzw. die
optimale Pressungseinstellung durch das Ventilglied erreicht werden kann. Durch die
ringartige Umströmung des mit dem Verengungsbereich zusammenwirkenden Ventilglieds
wird zusätzlich noch ein gleichmäßiges Strömungsprofil erzielt, das beim Austritt
aus dem Gebläse Ublicherweise ungleichmäßig ist und/oder einen Drall aufweist. Da
das Ventilglied innerhalb des Brennerrohrs in ausreichender Entfernung von der Gebläsemündung
angeordnet werden kann, erfolgt kein Eingriff in die Gebläsegeometrie, so daß der
optimierte Wirkungsgrad des Gebläses bei allen Leistungseinstellungen erhalten bleibt.
Der Kopfbereich dient dadurch in Zusammenwirkung mit dem Verengungsbereich sowohl
als Ventilglied als auch als Umströmungskörper für die Luftströmung zur Erzielung
einer möglichst gleichmäßig verteilten Luftströmung. Die Luftströmung ist gezwungen,
den Kopfbereich zu umströmen und dann die Schlitzöffnungen zu durchströmen, wodurch
eine Richtwirkung eintritt und ein eventuell vorhandener Drall der Luftströmung beseitigt
wird. Dabei wird auch eine deutlich schwingungsstabilisierende Wirkung erzielt. Besonders
vorteilhaft ist die erreichte lineare Regelbarkeit zwischen Verbrennungsluftzufuhr
und Brennstoffzufuhr.
[0008] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Brennerrohrs möglich.
[0009] Der Kopfbereich ist zweckmäßigerweise in Strömung vor dem Verengungsbereich angeordnet
und ist zur Umlenkung der Luftströmung im wesentlichen strömungsundurchlässig. Dabei
sind die Schlitzöffnungen vorzugsweise als über den Umfang verteilte Längsschlitze
ausgebildet, durch die die Beseitigung eines Dralls in der Luftströmung besonders
gut erreicht werden kann. Diese Längsschlitze erstrecken sich insbesondere im wesentlichen
über die gesamte Länge des Fußbereiches oder nur über eine am Kopfbereich anschließende
Teillänge, je nach gewünschter Regelfunktion.
[0010] Der Durchmesser des zylinderrohrförmigen Fußbereiches entspricht nahezu dem Durchmesser
des Verengungsbereiches, damit die gesamte Luftströmung durch die Schlitzöffnungen
strömen muß. Prinzipiell kann dieser Durchmesser auch kleiner sein.
[0011] Nicht nur die Form und öffnungsfläche der Schlitzöffnungen dienen zur Anpassung an
die gewünschte Regelfunktion, vielmehr kann in Abhängigkeit dieser Regelfunktion auch
noch das vom Kopfbereich abgewandte Ende des Fußbereichs offen oder durch eine Platte
abgeschlossen sein, die Durchgangsöffnungen besitzt, oder dieses Ende ist im wesentlichen
strömungsundurchlässig, so daß die gesamte Strömung durch die Schlitzöffnungen ein-
und nach dem Verengungsbereich wieder ausströmen muß. Durch diese Variationsmöglichkelten
kann zwischen Verbrennungsluftzufuhr und Brennstoffzufuhr sowohl eine lineare als
auch eine degressive oder progressive Regelfunktion realisiert werden. Hierdurch wird
eine präzise Regelung der Brennerleistung im gesamten Betriebsbereich bei großer Regelgenauigkeit,
insbesondere bei Teillast, erreicht.
[0012] Der Verengungsbereich kann zweckmäßigerweise durch eine ringartige Einformung der
Wandung des Brennerrohrs oder auch durch einen ringartigen Einsatz im Inneren des
Brennerrohrs realisiert werden.
[0013] Der Austritts-Endbereich des Brennerrohrs ist im Bewegungsbereich des insbesondere
als Stauscheibe ausgebildeten Mischelements in an sich bekannter Weise konusartig
zum freien Ende hin verjüngt, um die erforderliche Leistungsanpassung durch die Stauscheibe
zu ermöglichen.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Brennerrohr in einer Längsschnittdarstellung als Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Stirnansicht auf den Fußbereich des pilzartigen Ventilglieds,
- Fig. 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Ventilglieds mit verschlossenem Ende des Fußbereichs,
- Fig. 4
- ein ähnliches Ventilglied wie in Fig. 3 dargestellt, jedoch mit Durchgangsöffnungen
in der den Fußbereich abschließenden Platte, und
- Fig. 5
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Ventilglieds mit verkürzten Längsschlitzen.
[0015] Ein in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel dargestelltes Brennerrohr 10 wird mittels eines
Flansches 11 an seiner Eintrittsöffnung 12 mit der Ausgangsöffnung eines nicht dargestellten
Brennergebläses verbunden. Die vom Brennergebläse ankommende eingangsseitige Luftströmung
13 ist ungleichmäßig verteilt, was durch ungleiche Pfeile dargestellt ist. Bei der
schematisch dargestellten Luftströmung 13 handelt es sich um die Austrittsströmung
eines sogenannten Pistolengebläses, bei dem radial außen ein größerer Luftstrom als
radial innen erzeugt wird. Bei einer Tangentialbauweise des nicht dargestellten Gebläses
würde zwar die Strömung an sich gleichmäßiger verteilt sein, jedoch hat eine solche
Strömung einen starken Drall, was ebenfalls für eine gute Verbrennung unerwünscht
ist.
[0016] Zur Austrittsöffnung 14 hin verjüngt sich der Endbereich des Brennerrohrs 10 konusartig.
In diesem Bereich ist in an sich bekannter Weise eine Stauscheibe 15 oder ein anderes
Mischelement axial bewegbar angeordnet. Eine solche Stauscheibe besitzt üblicherweise
eine zentrale Durchgangsöffnung für einen nicht dargestellten Brennstoff-Sprühstrahl,
der von einer konzentrischen Austrittsdüse 16 erzeugt wird, die stromaufwärts vor
der Stauscheibe 15 positioniert ist und die zusammen mit der Austrittsdüse 16 axial
verschiebbar ist. Eine derartige Stauscheibe 15 weist in an sich bekannter Weise üblicherweise
noch radiale Durchgangsschlitze für die Luftströmung auf, die zum Teil durch diese
Luftschlitze und zum Teil durch die Ringöffnung zwischen der Stauscheibe 15 und dem
Brennerrohr 10 hindurchgeführt wird. Durch axiale Verschiebung der Stauscheibe 15
verändert sich die ringartige Durchtrittsöffnung zur Anpassung an die jeweils gewünschte
Leistung. Hinter der Stauscheibe 15 erfolgt die Vermischung von Luft und Brennstoff.
[0017] Zur axialen Verschiebung der Austrittsdüse 16 und der Stauscheibe 15 ist die Austrittsdüse
16 am Ende eines Brennstoff-Zuführungsrohrs 17 angeordnet, das mittels einer nicht
dargestellten motorischen oder manuellen Stelleinrichtung axial verschiebbar ist,
was durch einen Doppelpfeil 18 kenntlich gemacht ist. Eine solche axiale Verschiebung
eines Brennstoff-Zuführungsrohrs 17 ist im eingangs angegebenen Stand der Technik
dargestellt und beschrieben.
[0018] Die Stauscheibe 15 ist über Stege 19 mit einem Halterohr 20 verbunden, das auf die
Austrittsdüse 16 aufgeschoben bzw. aufgeklemmt ist. Selbstverständlich ist es auch
möglich, die Fixierung der Stauscheibe 15 an der Austrittsdüse 16 oder am Brennstoff-Zuführungsrohr
17 ausschließlich durch entsprechende Stege 19 zu realisieren.
[0019] Das Brennerrohr 10 weist ungefähr in seinem mittleren Bereich einen Verengungsbereich
21 auf, der durch eine ringartige Einformung der Wandung des Brennerrohrs 10 gebildet
wird. Anstelle einer derartigen ringartigen Einformung kann prinzipiell auch ein entsprechender
ringartiger Einsatz im Inneren des ansonsten in diesem Bereich zylindrischen Brennerrohrs
10 fixiert werden.
[0020] Der Verengungsbereich 21 bildet zusammen mit einem als pilzartiger Hohlkörper ausgebildeten
Ventilglied 22 ein Strömungsventil. Der zur Eintrittsöffnung 12 hinweisende Kopfbereich
23 des pilzartigen Ventilglieds 22 ist gerundet und weist einen größten Durchmesser
auf, der größer als der des Verengungsbereichs 21 ist, um die angestrebte Ventilwirkung
zu erzielen. Dabei bleibt immer noch ein ausreichend großer Ringspalt für die Luftströmung
zwischen dem Kopfbereich 23 und dem sich radial außerhalb des Kopfbereichs 23 befindenden
Bereich des Brennerrohrs 10.
[0021] Der Fußbereich 24 des Ventilglieds 22 ist zylinderrohrartig ausgebildet und besitzt
einen Außendurchmesser, der nur geringfügig kleiner als der Durchmesser des Verengungsbereichs
21 ist, so daß der Verengungsbereich 21 im wesentlichen von außen her bis an diesen
Fußbereich 24 heranreicht. Dieser Fußbereich besitzt über den Umfang verteilt als
Längsschlitze 25 ausgebildete Schlitzöffnungen, die sich im wesentlichen über die
Länge des Fußbereichs 24 erstrecken.
[0022] Das Ventilglied 22 ist am Brennstoff-Zuführungsrohr 17 fixiert, so daß es zusammen
mit diesem, der Austrittsdüse 16 und der Stauscheibe 15 axial verschoben werden kann.
Hierzu ist beispielsweise der strömungsundurchlässige Kopfbereich 23 am Brennstoff-Zuführungsrohr
17 fixiert, das durch eine entsprechende konzentrische Durchgangsbohrung 26 im Kopfbereich
23 durch diesen hindurchgeführt ist. Die der Austrittsöffnung 14 zugewandte Stirnseite
des Fußbereichs 24 ist offen, wobei allerdings zur besseren Befestigung des Ventilglieds
22 am Brennstoff-Zuführungsrohr 17 geeignete, nicht dargestellte Stege vorgesehen
sein können.
[0023] Die vom Gebläse eintrittsseitig ankommende Luftströmung wird außen am Kopfbereich
23 des Ventilglieds 22 vorbeigeführt und tritt dann durch die Längsschlitze 25 ins
Innere des Fußbereichs 24 ein. Die Luftströmung verläßt den Fußbereich 24 dann wieder
durch die offene Stirnseite und zum Teil auch durch diejenigen Bereiche der Längsschlitze
25, die sich stromabwärts ab dem Verengungsbereich 21 erstrecken. Hierdurch wird ein
sehr gleichmäßiges Strömungsprofil 27 erzielt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Es wird nicht nur eine gleichmäßiger verteilte Luftströmung erzielt, sondern auch
ein eventuell vorhandener Drall der Luftströmung wird durch die Längsschlitze 25 beseitigt.
Die wesentliche Wirkung des Ventilglieds 22 ist jedoch die Pressungseinstellung der
Luftströmung durch Veränderung der axialen Position des Ventilglieds 22. Darüber hinaus
wird eine Schwingungsstabilisierung bei Verbrennungsschwingungen erreicht, da das
Ventil entsprechende Druckrückschläge verhindert bzw. dämpft. Das Ventil gewährleistet
eine gute Regelbarkeit zwischen Verbrennungsluftzufuhr und Brennungsstoffzufuhr. Die
gleichmäßige Strömung bei optimalem Druck für die jeweilige Leistungseinstellung sorgt
für gute, gerade Flammen am Ausgang des Brennerrohrs 10, das beispielsweise als Brennerrohr
10 eines Gebläsebrenners im Betrieb in einem Heizkessel an der Heizanlage angeordnet
sein kann.
[0024] In den Fig. 3 bis 5 sind alternative Ausführungen von Ventilgliedern 28 bis 30 dargestellt,
die anstelle des Ventilglieds 22 treten können, wenn andere Regelfunktionen realisiert
werden sollen. Diese Regelfunktionen können durch Wahl der Form und öffnungsfläche
der Längsschlitze 25 sowie des stirnseitigen Endes des Fußbereichs 24 eingestellt
werden, zum Beispiel lineare, degressive oder progressive Regelfunktionen. Sich entsprechende
Bereiche der Ventilglieder 22, 28 - 30 sind mit entsprechenden Bezugszeichen versehen
und nicht nochmals im Detail beschrieben.
[0025] Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist beim Ventilglied 28 die offene
Stirnseite des Fußbereichs 24 durch eine Platte 31 verschlossen, die eine zentrale
Durchgangsbohrung 32 zur zusätzlichen Fixierung des Ventilglieds 28 am Brennstoff-Zuführungsrohr
17 besitzt. Bei dieser Bauform muß die gesamte durch die Längsschlitze 25 einströmende
Luftmenge den Fußbereich 24 nach dem Verengungsbereich 21 wieder durch diese Längsschlitze
25 verlassen. Es wird dadurch ein Strömungsprofil erzeugt, das radial außen eine größere
Strömung und zur Mitte hin eine geringere Strömung besitzt.
[0026] Das in Fig. 4 dargestellte Ventilglied 29 entspricht weitgehend dem in Fig. 3 dargestellten
Ventilglied 28, jedoch weist eine der Platte 31 entsprechende Platte 33 weitere Durchgangsöffnungen
34 auf, die noch eine gewünschte zusätzliche Luftströmung im radial inneren Bereich
erzeugen.
[0027] Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ventilglied 30 ist die Stirnseite des Fußbereichs
24 wieder offen, dafür sind die Längsschlitze 25 durch ein am freien Fußende aufgeschobenes
Rohrstück 35 verkürzt. Hierdurch wird verhindert, daß ein wesentlicher Luftstrom nach
dem Verengungsbereich 21 wieder durch die Längsschlitze 25 nach außen treten kann,
so daß die Luftströmung im radial inneren Bereich verstärkt und im radial äußeren
Bereich geschwächt wird. Anstelle eines aufgeschobenen Rohrstücks 35 können selbstverständlich
auch direkt verkürzte Längsschlitze 25 vorgesehen sein.
[0028] Kombinationen der dargestellten Ausführungsformen sind selbstverständlich beliebig
möglich. Dabei kann auch die Schlitzform und -größe der Längsschlitze 25 variiert
werden. Für Spezialzwecke können anstelle von Längsschlitzen auch andere Formen treten.
Anstelle der dargestellten sechs Längsschlitze 25 kann auch eine andere Zahl von Schlitzen
treten.
1. Brennerrohr für den Brenner einer Heizanlage, das als Strömungsrohr für die Luftströmung
eines vorgeschalteten Gebläses ausgebildet ist, mit einem insbesondere konzentrisch
im Brennerrohr (10) angeordneten, axial verschiebbaren und mit einer Austrittsdüse
(16) versehenen Brennstoff-Zuführungsrohr (17), mit einem im Bereich des Brennerrohr-Ausgangs
(14) stromabwärts hinter der Austrittsdüse (16) angeordneten und zusammen mit dieser
verschiebbaren Mischelement (15) und mit einer einstellbaren, stromaufwärts vor der
Austrittsdüse (16) am Brennerrohr (10) angeordneten Drosseleinrichtung für die dem
Mischbereich zugeführte Luftströmung (13), wobei ein Ventilglied (22; 28; 29; 30)
am Brennstoff-Zuführungsrohr (17) angebracht und mit diesem axial verschiebbar ist,
und wobei das Ventilglied (22; 28; 29; 30) mit einem ringartigen Verengungsbereich
(21) des Brennerrohrs (10) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilglied (22; 28; 29; 30) als pilzartiger Hohlkörper ausgebildet ist, dessen
Kopfbereich (23) einen größeren Durchmesser als der Verengungsbereich (21) aufweist,
und dessen im wesentlichen zylinderrohrförmiger Fußbereich (24) mit dem Verengungsbereich
(21) zusammenwirkende Schlitzöffnungen (25) besitzt, wobei der Außendurchmesser des
Fußbereichs (24) nur geringfügig kleiner als der Durchmesser des Verengungsbereichs
(21) ist.
2. Brennerrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (23) stromaufwärts vor dem Verengungsbereich (21) angeordnet ist.
3. Brennerrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (23) zur Umlenkung der Luftströmung (13) im wesentlichen strömungsundurchlässig
ist.
4. Brennerrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzöffnungen (25) als über den Umfang verteilte Längsschlitze ausgebildet
sind, die sich insbesondere im wesentlichen über die gesamte Länge des Fußbereichs
(24) erstrecken oder nur über eine am Kopfbereich (23) ansetzende Teillänge.
5. Brennerrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Kopfbereich (23) abgewandte Ende des Fußbereichs (24) offen oder durch eine
Platte (31; 33) abgeschlossen ist, die Durchgangsöffnungen (34) besitzt oder im wesentlichen
strömungsundurchlässig ist.
6. Brennerrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verengungsbereich (21) durch eine ringartige Einformung der Wandung des Brennerrohrs
(10) oder durch einen ringartigen Einsatz im Inneren des Brennerrohrs (10) gebildet
wird.
7. Brennerrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sein Austritts-Endbereich im Bewegungsbereich des insbesondere als Stauscheibe ausgebildeten
Mischelements (15) konusartig zum Ende hin verjüngt ist.
8. Brennerrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur axialen Positionierung des Brennstoff-Zuführungsrohrs (17) eine motorische oder
manuelle Stelleinrichtung vorgesehen ist.
1. Burner pipe for the burner of a heating installation, designed as a flow pipe for
the air flow of an upstream fan, with axially movable fuel supply pipe (17) provided
with an outlet nozzle (16) and arranged, in particular, concentric within the burner
pipe (10), with a mixing element (15) arranged in the area of the burner pipe outlet
(14) downstream of the outlet nozzle (16) and movable together therewith, and with
an adjustable restrictor element for the air flow (13) fed to the mixing area arranged
upstream of the outlet nozzle (16) on the burner pipe (10), a valve member (22; 28;
29; 30) being mounted on the fuel supply pipe (17) and axially movable therewith,
and the valve member (22; 28; 29; 30) co-operating with an annular narrowed area (21)
of the burner pipe, characterised in that the valve member (22; 28; 29; 30) is designed as a mushroom-shaped hollow body, the
head area (23) of which has a larger diameter than the narrowed area (21) and the
substantially cylindrical foot area (24) of which is provided with slot openings (25)
acting together with the narrowed area (21), the outer diameter of the foot area (24)
being only slightly smaller than the diameter of the narrowed area (21).
2. Burner pipe according to claim 1, characterised in that the head area (23) is located upstream of the narrowed area (21).
3. Burner pipe according to claim 1 or 2, characterised in that the head area (23) is substantially impermeable to flow to deflect the air flow (13).
4. Burner pipe according to any of the preceding claims, characterised in that the slot openings (25) are designed as longitudinal slots distributed around the
circumference and, in particular, substantially extending over the entire length of
the foot area (24) or only over a part-length beginning at the head area (23).
5. Burner pipe according to any of the preceding claims, characterised in that the end of the foot area (24) which is remote from the head area (23) is either open
or closed by a plate (31; 33) which is provided with trough-openings (34) or is substantially
impermeable to flow.
6. Burner pipe according to any of the preceding claims, characterised in that the narrowed area (21) is represented by an annular moulding of the wall of the burner
pipe (10) or an annular insert within the burner pipe (10).
7. Burner pipe according to any of the preceding claims, characterised in that its outlet end area is tapering in the manner of a cone in the movement area of the
mixing element (15), which is, in particular, designed as a retarding disc.
8. Burner pipe according to any of the preceding claims, characterised in that a motor-driven or manual actuating device is provided for the axial positioning of
the fuel supply pipe (17).
1. Tube de brûleur pour le brûleur d'une installation de chauffage, qui est réalisé sous
la forme d'un tube d'écoulement pour le courant d'air d'une soufflante montée en amont,
comportant un tube d'amenée de combustible (17) disposé en particulier de manière
concentrique dans le tube de brûleur (10), pouvant coulisser axialement et pourvu
d'une buse de sortie (16), comportant un élément de mélange (15) disposé dans la zone
de la sortie (14) du tube de brûleur, en aval de la buse de sortie (16) et pouvant
coulisser avec celle-ci, et comportant un dispositif d'étranglement réglable, disposé
en amont de la buse de sortie (16) sur le tube de brûleur (10) pour le courant d'air
(13) amené à la zone de mélange, un organe de soupape (22 ; 28 ; 29 ; 30) étant placé
sur le tube d'amenée de combustible (17) et pouvant coulisser axialement avec celui-ci,
et l'organe de soupape (22 ; 28 ; 29 ; 30) coopérant avec une zone de rétrécissement
(21) de type annulaire du tube de brûleur (10), caractérisé en ce que l'organe de soupape (22 ; 28 ; 29 ; 30) est réalisé sous la forme d'un corps creux
de type champignon dont la zone de tête (23) présente un plus grand diamètre que la
zone de rétrécissement (21), et dont la zone de pied (24), sensiblement en forme de
tube cylindrique, possède des ouvertures en fente (25) qui coopèrent avec la zone
de rétrécissement (21), le diamètre extérieur de la zone de pied (24) n'étant que
légèrement inférieur au diamètre de la zone de rétrécissement (21).
2. Tube de brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone de tête (23) est disposée en amont de la zone de rétrécissement (21).
3. Tube de brûleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la zone de tête (23) ne laisse sensiblement pas passer le courant pour dévier le
courant d'air (13).
4. Tube de brûleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures en fente (25) sont réalisées sous la forme de fentes longitudinales
réparties sur le pourtour qui s'étendent en particulier sensiblement sur toute la
longueur de la zone de pied (24), ou uniquement sur une partie de la longueur commençant
dans la zone de tête (23).
5. Tube de brûleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité de la zone de pied (24), tournée à l'opposé de la zone de tête (23),
est ouverte ou est fermée par une plaque (31, 33) qui présente des ouvertures de passage
(34), ou qui ne laisse sensiblement pas passer le courant.
6. Tube de brûleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone de rétrécissement (21) est formée par un retrait de type annulaire de la
paroi du tube de brûleur (10) ou par un insert de type annulaire à l'intérieur du
tube de brûleur (10).
7. Tube de brûleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sa zone terminale de sortie se rétrécit vers l'extrémité à la manière d'un cône dans
la zone de déplacement de l'élément de mélange (15) conformé en particulier en disque
de retenue.
8. Tube de brûleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour le positionnement axial du tube d'amenée dè combustible (17) il est prévu un
dispositif de réglage à moteur ou manuel.
