[0001] Die Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem mit einer Entladungslampe gemäß des
Oberbegriffes des Patentanspruchs 1.
I. Stand der Technik
[0002] Die Patentschrift US 5,420,481 beschreibt eine Entladungslampe, auf deren Entladungsgefäß
Außenelektroden aufgebracht sind, die als transparente ITO-Schichten ausgebildet sind.
[0003] Die europäische Patentschrift EP 0 334 208 beschreibt eine in einem Reflektor angeordnete
Entladungslampe, deren Entladungsgefäß von einem zylindrischen, gläsernen Wärmestaurohr
umgeben ist. Das Wärmestaurohr ist mit einer ITO-Schicht versehen, um die Farbtemperatur
der Lampe um ungefähr 600 Kelvin abzusenken.
[0004] Die vorgenannten Entladungslampen besitzen den Nachteil, daß ihr Betrieb an einem
elektronischen Betriebsgerät, das die Lampe üblicherweise mit einer mittelfrequenten
Versorgungsspannung im Bereich von ungefähr 20 KHz bis 100 KHz speist, den Empfang
von Rundfunkgeräten stören kann.
[0005] Die Offenlegungsschrift EP 0 767 340 A2 beschreibt ein Beleuchtungssystem mit einer
Entladungslampe, deren Lampengefäß mit einer lichtdurchlässigen, elektrisch leitfähigen
Schicht versehen ist, und mit einem Betriebsgerät für die Entladungslampe. Die vorgenannte
Schicht ist mittels eines Leiters an ein Referenzpotential, beispielsweise das Erdpotential,
angeschlossen. Die Entladungslampe ist außerdem mittels Koaxialkabel mit dem Betriebsgerät
verbunden, wobei der Außenleiter der Koaxialkabel an die vorgenannte lichtdurchlässige,
elektrisch leitfähige Schicht angeschlossen ist, um eine Hochfrequenz-Abschirmung
zu gewährleisten.
II. Darstellung der Erfindung
[0006] Es ist die Aufgabe der Erfindung ein gattungsgemäßes Beleuchtungssystem mit einer
verbesserten elektromagnetischen Verträglichkeit bereitzustellen. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Besonders
vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Die Entladungslampe des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems besitzt mindestens
ein lichtdurchlässiges Lampengefäß, das den Entladungsraum der Entladungslampe umschließt,
ein Leuchtmittel und elektrische Anschlüsse zu ihrer Spannungsversorgung. Das mindestens
eine Lampengefäß weist eine lichtdurchlässige, elektrisch leitfähige Schicht auf,
die zumindest den Entladungsraum der Lampe umschließt. Unter dem Entladungsraum wird
hier nur der für die Gasentladung in der Lampe wirksame Teil des Innenraums des mindestens
einen Lampengefäßes verstanden. Die Beschichtung erstreckt sich daher zumindest über
diejenigen Gefäßteile des mindestens einen Lampengefäßes, die das Entladungsplasma
umschließen. Durch die Beschichtung des mindestens einen Lampengefäßes wird beim Betrieb
der Entladungslampe an einer mittelfrequenten Wechselspannung die von dem im Lampengefäß
eingeschlossenen Entladungsplasma emittierte mittelfrequente elektromagnetische Strahlung
um mehr als 50 Dezibel geschwächt. Eine Störung des Rundfunkempfanges findet daher
selbst dann nicht statt, wenn die Entladungslampe in der Nähe der Antenne eines Rundfunkempfängers
an einem elektronischen Betriebsgerät betrieben wird.
[0008] Aus fertigungstechnischen Gründen ist die lichtdurchlässige, elektrisch leitfähige
Schicht vorteilhafterweise auf der äußeren Oberfläche des mindestens einen Lampengefäßes
aufgebracht. Um eine zufriedenstellende elektromagnetische Verträglichkeit der erfindungsgemäßen
Entladungslampe zu gewährleisten, ist der spezifische Oberflächenwiderstand der lichtdurchlässigen,
elektrisch leitenden Schicht vorteilhafterweise kleiner als 100 Ohin pro Square.
[0009] Der spezifische Oberflächenwiderstand einer elektrisch leitfähigen Schicht wird üblicherweise
mit Hilfe von zwei flächenhaften Elektroden gemessen, die auf der zu messenden Schicht
aufgebracht werden, so daß sie einander gegenüberliegend angeordnet sind. Der Abstand
der beiden Meßelektroden ist genauso groß wie die Breite der Meßelektroden, so daß
zwischen den beiden Meßelektroden ein quadratischer Ausschnitt der zu messenden Schicht
angeordnet ist. Über die Meßelektroden wird der Schicht ein Strom vorgegebener Stromstärke
aufgeprägt und der Spannungsabfall über den Meßelektroden mittels eines Galvanometers
bestimmt. Der Quotient aus dem gemessenen Spannungsabfall und der Stromstärke des
aufgeprägten Stromes ergibt den spezifischen Oberflächenwiderstand der zu messenden
Schicht. Der spezifische Oberflächenwiderstand der Schicht ist unabhängig von der
Größe des quadratischen Flächenauschnittes der Schicht. Er hängt nur von dem Quotienten
aus dem spezifischen elektrischen Widerstand des Schichtmaterials und der Schichtdicke
ab. Die Einheit des spezifischen Oberflächenwiderstandes wird üblicherweise mit Ohm
pro Square bezeichnet.
[0010] Die lichtdurchlässige, elektrisch leitfähige Schicht ist vorteilhafterweise als ITO-Schicht,
das heißt, als Indium-Zinn-Oxid-Schicht ausgebildet. Bei dem besonders bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um eine Entladungslampe, die vorwiegend
gelbes, orangefarbenes oder rotes Licht emittiert. Die Schichtdicke der lichtdurchlässigen,
elektrisch leitfähigen Schicht ist daher vorteilhafterweise so gewählt, daß das beschichtete
Lampengefäß in dem Wellenlängenbereich von 550 nm bis 700 nm eine möglichst hohe Transparenz,
das heißt, einen Transmissionskoeffizienten von größer als 0,8 besitzt. Die Dicke
der lichtdurchlässigen, elektrisch leitfähigen Schicht muß nämlich einerseits hinreichend
groß sein, um eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit zu gewährleisten, und andererseits
aber auch hinreichend klein sein, um noch eine ausreichende Lichtdurchlässigkeit aufzuweisen.
Gemäß des besonders bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung ist die Entladungslampe
als Neongasentladungslampe ausgebildet. Diese Lampe erzeugt vorwiegend orangefarbenes
oder rotes Licht. Sie kann daher vorteilhafterweise als Bestandteil eines Beleuchtungssystems
in einem Kraftfahrzeug, zur Erzeugung des Blinklichtes oder des Schluß- und/oder Bremslichtes,
verwendet werden.
[0011] Das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem weist eine Entladungslampe und ein Betriebsgerät
für die Entladungslampe auf, wobei die Entladungslampe mindestens ein den Entladungsraum
der Lampe umschließendes Lampengefäß besitzt, das mit einer lichtdurchlässigen, elektrisch
leitfähigen Schicht versehen ist, wobei diese Schicht sich zumindest über den Entladungsraum
erstreckt und an ein vorgegebenes elektrisches Bezugspotential, das vorteilhafterweise
das schaltungsinterne Massepotential des Betriebsgerätes oder das Erdpotential ist,
angeschlossen ist. Die vorgenannten Merkmale des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems
gewährleisten seine zufriedenstellende elektromagnetische Verträglichkeit, da die
von dem Entladungsplasma der Entladungslampe emittierte mittelfrequente elektromagnetische
Strahlung um mehr als 50 Dezibel geschwächt wird. Das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem
weist zusätzlich einen Reflektor auf. Um einen hohen Lichtreflexionsgrad zu erzielen,
besitzt der Reflektor des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems eine metallische oder
eine metallisierte Reflexionsfläche. Der Reflektor übt daher ebenfalls eine abschirmende
Wirkung auf die von dem Entladungsplasma in der Entladungslampe erzeugte elektromagnetische
Strahlung aus. Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, den Reflektor und eventuell
metallisierte Teile des Leuchtengehäuses zur Verbesserung der Abschirmung ebenfalls
an das vorgegebene elektrische Bezugspotential anzuschließen. Dadurch kann die Schichtdicke
der lichtdurchlässigen, elektrisch leitfähigen Schicht auf den dem Reflektor bzw.
dem Innenraum der Leuchte zugewandten Wandbereichen des mindestens einen Lampengefäßes
geringer ausgeführt werden, als auf den vom Reflektor abgewandten Wandbereichen des
mindestens einen Lampengefäßes, und auf diese Weise die Lichtdurchlässigkeit der dem
Reflektor zugewandten Wandbereiche erhöht und die Effizienz des erfindungsgemäßen
Beleuchtungssystems verbessert werden. Das mindestens eine Lampengefäß besitzt vorteilhafterweise
ein zylindrisches Gefäßteil und zwei in Richtung des Reflektors abgewinkelte Enden.
Dadurch wird gewährleistet, daß die dunklen Enden der Entladungslampe, die mit den
elektrischen Anschlüssen der Lampe ausgestattet sind, nicht sichtbar sind. Alternativ
können die dunklen Enden der Entladungslampe auch in abgeschattete Bereiche der Beleuchtungsvorrichtung
verlegt werden.
[0012] Bei dem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems
beträgt die Schichtdicke der lichtdurchlässigen, elektrisch leitfähigen Schicht auf
den vom Reflektor abgewandten Wandbereichen des mindestens einen Lampengefäßes 300
nm. Dadurch weisen diese Wandbereiche eine besonders hohe Transparenz für Licht mit
einer Wellenlänge von 600 nm auf. Dieses Beleuchtungssystem eignet sich daher vorteilhafterweise
zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug zur Erzeugung des Schlußlichtes oder/und des
Bremslichtes.
III. Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
[0013] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch eine Entladungslampe gemäß des bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung in schematischer Darstellung
- Figur 2
- einen Querschnitt durch die Entladungslampe gemäß Figur 1 mit einem Reflektor in schematischer
Darstellung
- Figur 3
- Transmissionskurven für das unbeschichtete und das beschichtete Lampengefäß
[0014] Bei der in Figur 1 abgebildeten Entladungslampe gemäß des bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung handelt es sich um eine Neongasentladungslampe. Diese Lampe besitzt
ein rohrförmiges, gläsernes Entladungsgefäß 1 mit zwei rechtwinklig, in gleicher Richtung
abgewinkelten Enden 1a. In die Enden 1a ist jeweils ein Elektrodensystem 2 der Neongasentladungslampe
gasdicht eingeschmolzen. Die aus dem Einschmelzungsbereich 1aa herausragenden Stromzuführungen
2a bilden die elektrischen Anschlüsse der Lampe. Zwischen seinen abgewinkelten Enden
1a besitzt das Entladungsgefäß 1 eine kreiszylindrische Gestalt. Der Außendurchmesser
des Entladungsgefäßes 1 beträgt ungefähr 5 mm. Der Abstand zwischen den Stromzuführungen
2a, der ungefähr der Länge des kreiszylindrischen Entladungsgefäßteils 1b entspricht,
beträgt 308 mm. Die abgewinkelten Enden 1a besitzen eine Länge von 36,2 mm.
[0015] Die äußere Oberfläche des Entladungsgefäßes 1 ist mit einer sogenannten ITO-Schicht
4 ― das ist eine Indium-Zinn-Oxid-Schicht ― versehen, die sich über den gesamten Entladungsraum
3 der Neongasentladungslampe, bis zu den Einschmelzungsbereichen 1aa der Elektroden
2 erstreckt. Der Entladungsraum 3 wird hier durch die entladungsseitigen Enden der
beiden Elektroden 2 und den Innendurchmesser des Entladungsgefäßes 1 definiert. Die
ITO-Schicht 4 besitzt, gemessen mittels der Methode der Vierpunktmessung, einen spezifischen
Oberflächenwiderstand von 14 Ohm pro Square. Sie besteht aus 90 Gewichtsprozent Indiumoxid
In
2O
3 und 10 Gewichtsprozent Zinnoxid SnO
2. Die Transmissionskurve 1 zeigt die Lichtdurchlässigkeit des Entladungsgefäßes 1
mit ITO-Schicht 4 in Abhängigkeit von der Wellenlänge; während die Transmissionskurve
2 die Lichtdurchlässigkeit des Entladungsgefäßes ohne ITO-Schicht zeigt. Die Schichtdicke
der ITO-Schicht ist derart abgestimmt, daß die Transmissionskurve 1 bei einer Wellenlänge
von 600 nm, also für rotes Licht, das vorwiegend von der Neongasentladungslampe emittiert
wird, ein Transmissionsmaximum aufweist. Die Schichtdicke der ITO-Schicht 4 beträgt
daher ca. 300 nm. Im Wellenlängenbereich von 550 nm bis 700 nm beträgt die Transmission
des beschichteten Lampengefäßes 1 mehr als 80% des auf die Innenwand des Entladungsgefäßes
1 auftreffenden Lichtes, das heißt, der Transmissionskoeffizient ist in diesem Wellenlängenbereich
größer als 0,8. Bei der Wellenlänge von 600 nm wird ein Transmissionskoeffizient von
mehr als 0,85 erreicht.
[0016] Die oben beschriebene Neongasentladungslampe ist Bestandteil eines Beleuchtungssystems,
insbesondere einer Kraftfahrzeugheckleuchte und dient zur Erzeugung eines Schlußlichtes
und/oder eines Bremslichtes. Diese Heckleuchte umfaßt neben der Neongasentladungslampe
zusätzlich ein elektronisches Betriebsgerät für die Neongasentladungslampe und einen
rinnenförmigen Reflektor 5, der zwischen den abgewinkelten Enden 1a der Lampe angeordnet
ist. Der kreiszylindrische Gefäßteil 1b des Entladungsgefäßes 1 ist annähernd in der
optischen Achse des Reflektors 5 angeordnet. Die der Lampe zugewandte Reflexionsfläche
5a des Reflektors 5 ist metallisch oder metallisiert und mit dem schaltungsinternen
Massepotential des Betriebsgerätes verbunden. Die ITO-Schicht 4 des Entladungsgefäßes
1 ist ebenfalls an das schaltungsinterne Massepotential des Betriebgerätes angeschlossen.
Die Beleuchtungsvorrichtung weist auch ein Gehäuse (nicht abgebildet) auf, dessen
metallisierte Teile ebenfalls an das schaltungsinterne Massepötential angeschlossen
sind, so daß eine sternförmige Kontaktierung in einem gemeinsamen Massepunkt erfolgt.
Auf den dem Reflektor 5 zugewandten Wandbereichen 10a des Entladungsgefäßes 1 besitzt
die ITO-Schicht 4 eine geringere Schichtdicke als auf den von dem Reflektor 5 abgewandten
Wandbereichen 10b des Entladungsgefäßes 1. Die Schichtdicke der ITO-Schicht 4 beträgt
auf den von dem Reflektor 5 abgewandten Wandbereichen 10b einen Wert von ca. 300 nm,
während sie auf den dem Reflektor 5 zugewandten Wandbereichen 10a ca. 100 nm mißt.
[0017] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das oben näher erläuterte Ausführungsbeispiel.
Beispielsweise muß sich die ITO-Schicht 4 nicht über das gesamte Entladungsgefäß 1
erstrecken. Es genügt, diejenigen Wandbereiche des Entladungsgefäßes 1, die den Raum
zwischen den entladungsseitigen Enden der beiden Elektroden 2 umschließen, mit der
ITO-Schicht 4 zu versehen.
[0018] Die Erfindung kann auch auf andere Typen von Entladungslampen, beispielsweise auf
Niederdruckentladungslampen oder auf Hochdruckentladungslampen und auf Beleuchtungssysteme
mit einer Hochdruckentladungslampe wie zum Beispiel einen mit einer Hochdruckentladungslampe
ausgerüsteten Kraftfahrzeugscheinwerfer angewendet werden. Insbesondere handelt es
sich in diesem Fall um eine einseitig gesockelte Hochdruckentladungslampe, die ein
von einem gläsernen Außenkolben umschlossenes Entladungsgefäß besitzt, wobei der Außenkolben
mit einer lichtdurchlässigen, elektrisch leitfähigen Schicht - vorzugsweise einer
ITO-Schicht ― versehen ist, die sich über den gesamten Entladungsraum der Lampe erstreckt.
Die Hochdruckentladungslampe ist vorzugsweise Bestandteil eines Kraftfahrzeugscheinwerfers
und wird an einem elektronischen Betriebsgerät betrieben. Die lichtdurchlässige, elektrisch
leitfähige Schicht auf dem Außenkolben der Hochdruckentladungslampe ist mit dem schaltungsinternen
Massepotential des Betriebsgerätes verbunden.
[0019] Anstelle einer ITO-Schicht können auch lichtdurchlässige, elektrisch leitende Schichten,
die aus einem anderen Material, beispielsweise aus Zinnoxid SnO
2 oder aus mit Fluor bzw. Antimon dotierten Zinnoxid SnO
2:F bzw. SnO
2:Sb bestehen, eingesetzt werden.
1. Beleuchtungssystem mit einer Entladungslampe und einem Betriebsgerät für die Entladungslampe
sowie einem Reflektor, wobei
- die Entladungslampe mindestens ein lichtdurchlässiges, den Entladungsraum (3) der
Entladungslampe umschließendes Lampengefäß (1), ein Leuchtmittel und elektrische Anschlüsse
(2a) zu ihrer Spannungsversorgung aufweist,
- das Lampengefäß (1) eine lichtdurchlässige, elektrisch leitfähige Schicht (4) aufweist,
die sich zumindest über den gesamten Entladungsraum (3) erstreckt,
- der Reflektor (5) eine metallische oder metallisierte Reflexionsfläche (5a) besitzt,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das mindestens eine Lampengefäß (1) dem Reflektor (5) zugewandte Wandbereiche (10a)
und vom Reflektor (5) abgewandte Wandbereiche (10b) besitzt, wobei die Schichtdicke
der lichtdurchlässigen, elektrisch leitfähigen Schicht (4) auf den dem Reflektor (5)
zugewandten Wandbereichen (10a) geringer als die Schichtdicke der lichtdurchlässigen,
elektrisch leitfähigen Schicht (4) auf den vom Reflektor (5) abgewandten Wandbereichen
(10b) ist.
2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (5) und die lichtdurchlässige, elektrisch leitfähige Schicht (4) an
das schaltungsinterne elektrische Bezugspotential des Betriebsgerätes oder an das
Erdpotential angeschlossen sind.
1. Lighting system comprising a discharge lamp and an operating device for the discharge
lamp as well as a reflector,
- the discharge lamp having at least one transparent lamp vessel (1) surrounding the
discharge space (3) of a discharge lamp, a luminous means and electric terminals (2a)
for supplying it with power,
- the lamp vessel (1) having a transparent, electrically conductive layer (4) which
extends at least over the entire discharge space (3), and
- the reflector (5) having a metallic or metallized reflection surface (5a),
characterized in that
- the at least one lamp vessel (1) has wall regions (10a) facing the reflector (5)
and wall regions (10b) averted from the reflector (5), the layer thickness of the
transparent, electrically conductive layer (4) on the wall regions (10a) facing the
reflector (5) being less than the layer thickness of the transparent, electrically
conductive layer (4) on the wall regions (10b) averted from the reflector (5).
2. Lighting system according to Claim 1, characterized in that the reflector (5) and the transparent, electrically conductive layer (4) are connected
to the circuit-internal electric reference potential of the operating device, or to
earth potential.
1. Système d'éclairage, comportant une lampe à décharge et un appareil d'alimentation
pour la lampe à décharge, ainsi qu'un réflecteur,
- la lampe à décharge comportant au moins une enceinte (1) de décharge transparente
à la lumière, entourant la zone (3) de décharge de la lampe à décharge, un moyen d'éclairage
et des bornes (2a) électriques pour son alimentation en tension,
- l'enceinte (1) de décharge comportant une couche (4) transparente à la lumière,
conductrice de l'électricité et qui s'étend au moins sur toute la zone (3) de décharge,
- - le réflecteur (5) ayant une couche (5a) de réflexion métallique ou métallisée,
caractérisé en ce que
- la au moins une enceinte (1) de la lampe a des zones (10a) de parois tournées vers
le réflecteur (5) et des zones (10b) de parois éloignées du réflecteur (5), l'épaisseur
de la couche (4) transparente à la lumière et conductrice de l'électricité sur les
zones (10a) de parois tournées vers le réflecteur étant plus petite que l'épaisseur
de la couche (4) transparente à la lumière et conductrice de l'électricité sur les
zones (10b) de parois éloignées du réflecteur (5).
2. Système d'éclairage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le réflecteur (5) et la couche (4) transparente à la lumière et conductrice de l'électricité
sont raccordés au potentiel de référence électrique interne du circuit de l'appareil
d'alimentation ou au potentiel de terre.