[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Programmablaufs eines eine
Wasch- oder Spülflüssigkeit in einem Behälter führenden Haushaltgeräts mit einem Trübungssensor,
bestehend aus Lichtsender, optischer Meßstrecke und Lichtempfänger, die an einem Meßbereich
innerhalb eines flüssigkeitsführenden Bauteils des Haushaltgeräts angeordnet sind
und mit denen die Trübung der Wasch- oder Spülflüssigkeit gemessen werden kann, bei
dem der weitere Programmablauf in Abhängigkeit des Ausgangssignals des Trübungssensors
festgelegt wird, sowie ein Haushaltgerät und einen Trübungssensor zur Durchführung
des Verfahrens.
[0002] Anhand der Trübung der Wasch- oder Spülflüssigkeit, die im folgenden auch allgemein
als Flüssigkeit bezeichnet wird, kann auf deren Zusammensetzung geschlossen und der
weitere Programmablauf des Haushaltgeräts abhängig vom Zustand der Wasch- oder Spülflüssigkeit
gesteuert werden. Beispielsweise kann auf diese Weise bei einer Waschmaschine der
Anteil von Verunreinigungen oder von waschaktiven Substanzen in der Wasch- oder Spülflüssigkeit
bestimmt und davon abhängig der Wasch- und/oder Spülvorgang gesteuert werden. Der
Spülvorgang beispielsweise kann so bei Erreichen des gewünschten Spülergebnisses bei
minimalem Einsatz von Spülflüssigkeit beendet werden.
[0003] Im folgenden wird unter einem Trübungssensor eine Anordnung verstanden, in der ein
Medium mit Licht durchstrahlt wird und anhand des Verhältnisses von hindurchgelassenem
zu hineingestrahltem Licht die Trübung des Mediums bestimmt wird. Der Bereich, in
dem das Medium mit Licht durchstrahlt wird und in dem die Trübung bestimmt wird, bildet
den Meßbereich des Trübungssensors. Das verwendete Licht kann monochromatisch sein
oder ein breites Spektrum aufweisen. Insbesondere kann die Trübungsmessung mit einer
Lichtquelle und einem Lichtempfänger erreicht werden, auf den der von der Lichtquelle
ausgesendete Lichtstrahl nach Durchtritt durch das Medium fällt. Dabei können Lichtsender
und Lichtempfänger einander gegenüber nach Art einer Lichtschranke angeordnet sein.
Der Lichtstrahl kann auch wie bei einer Reflexlichtschranke durch Reflexion umgelenkt
werden, so daß Lichtsender und Lichtempfänger frei angeordnet werden können. Die Strecke
zwischen Lichtsender und Lichtempfänger kann beliebig gewählt werden und kann sich
auch durch den gesamten Flüssigkeitsbehälter im Haushaltgerät erstrecken.
[0004] Aus der EP 393 311 B1 ist eine Waschmaschine mit einem Trübungssensor bekannt, mit
dem die Lichtdurchlässigkeit der Waschlauge und der Spülflüssigkeit bestimmt werden
kann, um den Wasch- und den Spülvorgang zu steuern. Um Störungen durch Alterung oder
Verschmutzung des Trübungssensors auszuschalten, werden dabei zu Beginn des Betriebs
Referenzwerte für klares Wasser und Luft ermittelt und die relative Änderung der gemessenen
Flüssigkeitstrübung in bezug auf die Referenzwerte zur Steuerung herangezogen. Zur
Auswahl des richtigen Referenzwerts wird das Vorhandensein von Flüssigkeit mit einem
getrennten Wasserstandsgeber ermittelt.
[0005] Durch die GB 2 068 419 A ist ferner eine Waschmaschine mit einem Trübungssensor bekannt,
bei der neben der Trübung der Flüssigkeit auch gegebenenfalls in ihr eingeschlossene
Luftblasen zur Steuerung des Programmablaufs mit herangezogen werden, die in die Flüssigkeit
aufgrund der periodischen Bewegung eines Wäschebewegers eingetragen wurden. Zur Steuerung
des Waschvorgangs anhand der Verunreinigungen in der Waschlauge wird die Flüssigkeitstrübung
in Betriebsphasen gemessen, in denen der Wäschebeweger stillsteht und keine Luftblasen
in die Waschlauge einträgt, die die Messung deren Trübung beeinflussen könnten. Zur
Steuerung des Spülvorgangs hingegen wird die Trübungsmessung bei sich bewegendem Wäschebeweger
durchgeführt, um anhand der eingetragenen Luftblasen die Konzentration an Waschmittel
in der Spülflüssigkeit zu bestimmen und den Spülvorgang bei Unterschreiten einer bestimmten
Waschmittelkonzentration beenden zu können.
[0006] Weiterhin ist es beim Programmablauf flüssigkeitsführender Haushaltgeräte in bestimmten
Betriebsphasen nötig, Flüssigkeit abzupumpen oder abzulassen. Dies kann beispielsweise
bei einer Waschmaschine verbrauchte Waschlauge oder Spülflüssigkeit sein, die nach
einem Wasch- oder Spülgang aus dem Haushaltgerät entfernt werden muß. Dazu wird in
der Regel eine Pumpe eingesetzt. Beim Abpumpen besteht dabei die Gefahr, daß diese
Luft ansaugt und dabei störende Schlürfgeräusche abgibt, wenn nicht genügend Flüssigkeit
zum Abpumpen bereitsteht. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß bereits
alle Flüssigkeit abgepumpt oder abgelassen wurde, oder daß die Flüssigkeit nicht in
ausreichender Menge in den Einlaß der Pumpe nachläuft. Letzteres kann insbesondere
beim Schleudern von Wäsche passieren, wenn aus der Wäsche zunehmend weniger Spülflüssigkeit
ausgeschleudert wird, die jedoch abgepumpt werden muß. Beim Schleudern kann sich als
weiteres Problem ergeben, daß durch die Drehbewegung einer Wäschetrommel in einem
Laugenbehälter Flüssigkeit mitgerissen, an die Innenwand des Laugenbehälters geschleudert
wird und dort einen Wasserring bildet, der nicht oder schlecht abläuft und daher schlecht
abgepumpt werden kann.
[0007] Darüber hinaus führt das Fortsetzen eines Abpump- oder Ablaßvorgangs zu einem unnötigen
Zeit- und Energieverlust, wenn keine oder zu wenig Flüssigkeit zum Abpumpen oder Ablassen
bereitsteht.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie ein Haushaltgerät
und einen Trübungssensor der eingangs genannten Art zu schaffen, mit denen bei geringem
Aufwand die Steuerung des Abpump- oder Ablaßvorgangs der Flüssigkeit verbessert und
insbesondere das Ansaugen von Luft dabei durch eine Pumpe vermieden werden kann.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren, bei dem in Abhängigkeit von
Bestandteilen des Ausgangssignals des Trübungssensors das Abpumpen oder Ablassen der
Wasch- oder Spülflüssigkeit aus dem Behälter gesteuert wird, sowie durch einen Trübungssensor
mit einem Meßbereich, der mit einer Oberfläche versehen ist, die das Ablaufen der
Wasch- oder Spülflüssigkeit fördert, oder der in Strömungsrichtung der Wasch- oder
Spülflüssigkeit eine geringe Ausdehnung besitzt, und ein Haushaltgerät gelöst, das
eine Programmsteuereinrichtung aufweist, die dazu dient, den weiteren Programmablauf
und das Abpumpen oder Ablassen der Wasch- oder Spülflüssigkeit aus dem Behälter in
Abhängigkeit des Ausgangssignals des Trübungssensors zu steuern.
[0010] Dazu wird das Ausgangssignal eines Trübungssensors, der für die Steuerung eines Wasch-
und/oder Spülvorgangs ohnehin vorgesehen ist, auf der Grundlage bestimmter Bestandteile
ausgewertet und damit insbesondere der Flüssigkeitsstand überwacht. Anhand dieser
Auswertung kann der Abpump- beziehungsweise Ablaßvorgang entsprechend gesteuert werden.
Der dafür nötige Aufwand beschränkt sich auf die Implementierung der entsprechenden
Auswertungsalgorithmen in der Steuerungseinrichtung. Da programmgesteuerte Haushaltgeräte
in der Regel mit einem Mikroprozessor oder Mikrocontroller mit zugeordnetem Programmspeicher
ausgerüstet sind, ist die Erweiterung des Steuerprogramms besonders einfach möglich.
Dabei ist sogar ein Nachrüsten der Erfindung bei Steuereinrichtungen denkbar, bei
denen das Steuerprogramm geändert werden kann. Dies ist beispielsweise durch Ändern
des Steuerprogramms in einem EEPROM-Speicher oder einem batteriegepufferten RAM-Speicher
oder durch Austausch des Speicherbausteins möglich, der das Steuerprogramm enthält.
Da keine zusätzlichen Bauteile erforderlich sind, läßt sich somit die Erfindung besonders
kostengünstig verwirklichen.
[0011] Die Auswertung des Ausgangssignals des Trübungssensors kann auf verschiedene Weisen
erfolgen. Die Bestandteile des Ausgangssignals, die für die Auswertung herangezogen
werden, sind bestimmte Merkmale des Ausgangssignals oder dessen Verlaufs. Die Merkmale
könne beispielsweise der Gleichanteil und allgemein Spektralanteile sein. Die Bestandteile
des Ausgangssignals können im Zeitbereich oder im Frequenzbereich ermittelt werden.
Denkbar ist auch die Anwendung der z- oder Laplace-Transformation zur Auswertung.
[0012] Beispielsweise kann das Ausgangssignal mit wenigstens einem gespeicherten Referenzwert
oder einem gespeicherten Bereich von Referenzwerten verglichen werden. Es können für
verschiedene Medien Referenzwerte gespeichert werden, die einen üblicher Wert oder
Bereich für die Trübung des jeweiligen Mediums angeben. Beispielsweise können solche
Werte oder Bereiche für die Medien klares Wasser, unverbrauchte Waschlauge, verbrauchte
Waschlauge und Luft gespeichert werden. Dabei ist die Unterscheidung zwischen Luft
und allgemein allen im Betrieb auftretenden Flüssigkeiten für die Abpump- oder Ablaßsteuerung
von besonderem Interesse, so daß Bereiche von Referenzwerten auch allein für diese
zwei Arten von Medien gespeichert werden können. Die Referenzwerte können ab Werk
in dem Haushaltgerät gespeichert sein oder vom Haushaltgerät selbst ermittelt und
gespeichert werden, wobei das Haushaltgerät diese Referenzwerte auch nach einer gewissen
Zeit aktualisieren kann, um beispielsweise Fehler durch Alterung oder Verschmutzung
des Trübungssensors zu vermeiden. Die Referenzwerte können zu Zeitpunkten ermittelt
werden, in denen mit großer Sicherheit davon ausgegangen werden kann, daß sich ein
bestimmtes Medium im Meßbereich des Trübungssensors befindet. Beispielsweise kann
der Referenzwert beziehungsweise der Referenzwertbereich für Luft vor dem Einlassen
von Flüssigkeit und der für verbrauchte Waschlauge am Ende eines Waschgangs ermittelt
werden.
[0013] Durch einen Vergleich des Ausgangssignals mit diesen Referenzwerten oder Referenzwertbereichen
kann ermittelt werden, welches Medium sich gerade im Meßbereich des Trübungssensors
befindet. Dabei kann von der Steuerungseinrichtung der aktuelle Programmstatus mit
berücksichtigt werden, so daß für die Auswertung allein die Referenzwerte für die
Medien herangezogen werden, die zu diesem Zeitpunkt auftreten können. Diese Art der
Auswertung läßt sich einfach und schnell durchführen. Sobald beispielsweise beim Abpumpen
der Waschlauge das Ausgangssignal des Trübungssensors unter den Referenzwert oder
Referenzwertbereich für Waschlauge fällt und einen Wert innerhalb des für Luft üblichen
Referenzwertbereichs annimmt, kann die Aussage getroffen werden, daß der Waschlaugenpegel
unter den Einbauort des Trübungssensors gesunken ist, und der Abpump- oder Ablaßvorgang
davon abhängig gesteuert werden.
[0014] Die Auswertung kann auch anhand des zeitlichen Verlaufs des Ausgangssignals erfolgen.
Solange ein bestimmtes Medium sich im Meßbereich des Trübungssensors befindet oder
durch ihn hindurchströmt, wird sich das Ausgangssignal in der Regel nur wenig und
nur mit begrenzter Geschwindigkeit verändern. Gegebenenfalls auftretende Veränderungen
der Trübung innerhalb eines Mediums rühren üblicherweise von einer schlechten Durchmischung
der Flüssigkeit her. Diese Veränderungen werden in der Regel jedoch nicht besonders
ausgeprägt und insbesondere nicht abrupt sein. Die Unterschiede des Ausgangssignals
für zwei verschiedene Medien werden in der Regel wesentlich ausgeprägter sein. Hinzu
kommt, daß hauptsächlich die Unterscheidung zwischen den Medien Luft und allgemein
Flüssigkeiten ermöglicht werden soll und der Trübungsunterschied bei diesen Medien
in der Regel besonders hoch sein wird. Darüber hinaus bildet sich zwischen Luft und
einer Flüssigkeit in der Regel eine scharfe Grenze, die beim Hindurchtreten durch
den Meßbereich des Trübungssensors eine abrupte Änderung beziehungsweise einen Sprung
des Trübungssignals hervorruft, solange die Luft und die Flüssigkeit nicht die gleiche
Trübung aufweisen. Für diese Art der Auswertung kann das Ausgangssignal auf Sprünge
untersucht werden, die auf das Hindurchtreten einer scharfen Grenze zwischen Medien
mit verschiedener Trübung durch den Meßbereich des Trübungssensors hinweisen.
[0015] Dabei ist auch denkbar, den Ausgangssignalverlauf auf Knicke oder andere Veränderungen
zu untersuchen beziehungsweise dessen Ableitungen nach der Zeit auszuwerten. Falls
sich beispielsweise durch Schaumbildung oder eine Durchmischung der Medien im Grenzbereich
ein zeitlich kontinuierlicher Übergang zwischen deren Trübungswerten einstellt, wird
unter der Voraussetzung unterschiedlicher Trübungen für die Medien der Ausgangssignalverlauf
dennoch ausgehend vom Trübungswert des ersten Mediums zuerst ansteigen und anschließend
bei dem Trübungswert für das zweite Medium wieder stagnieren, woraus auf den Wechsel
zwischen zwei Medien geschlossen werden kann. Falls beispielsweise am Ende eines Wasch-
oder Spülgangs die Flüssigkeit abgelassen oder abgepumpt wird, kann aus dem Auftreten
eines Sprungs im Verlauf des Ausgangssignals geschlossen werden, daß die Flüssigkeit
durch den Meßbereich des Trübungssensors hindurchgelaufen ist und sich nur noch Luft
darin befindet, wobei sich der Sprung abrupt oder langsam vollziehen kann.
[0016] Dabei kann auch zur Erhöhung der Sicherheit bei der Auswertung die Richtung des Sprungs
mit ausgewertet werden. Beispielsweise können in verunreinigter Waschlauge Schmutzpartikel
auftreten, die ebenfalls beim Hindurchtreten durch den Meßbereich einen Sprung beim
Ausgangssignal hervorrufen, bei dem sich in der Regel die Trübung jedoch kurzzeitig
erhöhen wird. Im Unterschied dazu wird sich beim Übergang von Waschlauge zu Luft die
Trübung erniedrigen. Es kann zur Verbesserung der Auswertung auch berücksichtigt werden,
ob eine Veränderung nur vorübergehend ist, wie bei einem durch den Meßbereich hindurchtretenden
Gegenstand oder Schmutzpartikel in der Flüssigkeit, oder ob sie länger vorhält.
[0017] Beim Abpumpen oder Ablassen der Flüssigkeit kann es auch vorkommen, daß diese nur
in geringer Menge abläuft, so daß sich in Strömungsrichtung der Flüssigkeit kein scharfer
Übergang zwischen Flüssigkeit und Luft ausbildet. In diesem Fall füllt die Flüssigkeit
den Kanal, in dem sie fließt, nicht vollständig aus, sondern rinnt neben einer Luftsäule
hindurch. In der Regel wird die Flüssigkeit dabei an der Wandung des Kanals entlanglaufen.
Dies kann insbesondere bei Schleudervorgang von Wäsche auftreten, bei dem insbesondere
gegen Ende nur noch wenig Flüssigkeit ausgeschleudert wird. Solche geringen und möglicherweise
unregelmäßig ablaufenden Flüssigkeitsmengen können beim Ausgangssignal entsprechende
längere oder kürzere Sprünge verursachen. Es kann unter diesen Umständen vollkommen
unterschiedlich sein, wie groß die Flüssigkeitsmenge ist, die durch den Meßbereich
rinnt, und an welchen Stelle sie hindurchtritt. Durch diese inhomogene und unterschiedliche
Verteilung kann es insbesondere aufgrund der Streuung des zur Messung verwendeten
Lichts an den Flüssigkeitsmengen auch bei gleichbleibender Flüssigkeitstrübung zu
unterschiedlich hohen Trübungsmeßwerten kommen. Das Auftreten von insbesondere unregelmäßig
langen und/oder unregelmäßig hohen Trübungswertsprüngen im Ausgangssignal kann daher
verwendet werden, um auf das Ablaufen geringer Flüssigkeitsmengen zu schließen und
insbesondere um die Gefahr zu erkennen, daß eine Pumpe zum Abpumpen der Flüssigkeit
Luft ansaugen könnte.
[0018] Weiterhin kann das Abpumpen oder Ablassen in Abhängigkeit von Wechselsignalanteilen
des Ausgangssignals gesteuert werden. Dies ist insbesondere in den Fällen möglich,
in denen bei einem Medium ständige kurzzeitige Veränderungen der Trübung beim Hindurchströmen
durch den Meßbereich des Trübungssensors aufgrund von mitgetragenen Einschlüssen auftreten.
Diese können Schmutzpartikel insbesondere in verbrauchter Waschlauge oder Luftblasen
sein, die durch eine Bewegung der Flüssigkeit in diese eingetragen worden sein können.
Solche Einschlüsse können durch unterschiedliche Lichtdurchlässigkeit und/oder durch
die Streuung des zur Trübungsmessung verwendeten Lichts eine Veränderung des Ausgangssignals
bewirken. Bei einer hohen Anzahl solcher Einschlüsse wird das Ausgangssignal zum Gleichanteil
zusätzliche Wechselsignalanteile aufweisen, wobei die darin enthaltenen Frequenzen
von der Konzentration dieser Einschlüsse und der Geschwindigkeit abhängen, mit der
sie durch den Meßbereich des Trübungssensors von dem Medium hindurchgetragen werden.
Es kann sich auf diese Weise eine Art überlagertes Rauschen ergeben. Solche Wechselsignalanteile
lassen sich dadurch verstärken, daß der Meßbereich des verwendeten Trübungssensors
in Strömungsrichtung der Flüssigkeit eine geringe Ausdehnung besitzt, so daß bereits
kleine Einschlüsse die Trübungsmessung stark beeinflussen können.
[0019] Solche Wechselsignalanteile des Ausgangssignals können jedoch in der Regel nur bei
Flüssigkeiten auftreten, da in Luft wegen der geringen Dichte Einschlüsse nicht vorkommen
oder nicht mitgerissen werden können. Aus dem Abnehmen von aufgetretenen Wechselsignalanteilen
im Ausgangssignal kann daher geschlossen werden, daß keine Flüssigkeit mehr durch
den Meßbereich hindurchfließt. Bei all den vorgenannten Auswerteverfahren anhand des
zeitlichen Verlaufs wird der Trübungssensor vorteilhafterweise so angeordnet, das
der Hauptabflußweg oder ein Nebenabflußweg der Flüssigkeit wenigstens zum Teil durch
seinen Meßbereich hindurch verläuft.
[0020] Die vorgenannten Verfahren zur Auswertung des Ausgangssignals lassen sich dabei miteinander
kombinieren, um die Auswertung zu verbessern oder sicherer zu machen. Bei den Verfahren,
bei denen der zeitliche Verlauf ausgewertet wird, kann das Ausgangssignal auch durch
analoge Schaltungen aufbereitet werden, bevor es beispielsweise von einem Mikroprozessor
oder -controller mit Analog/Digital-Wandler ausgewertet wird. Diese können Hochpässe
zum Abtrennen eines Gleichanteils oder Differenzierglieder zur besseren Erfassung
von Sprüngen oder allgemein Veränderungen im Signalverlauf sein.
[0021] Anhand der Auswertung des Ausgangssignals kann nun das Abpumpen oder Ablassen der
Flüssigkeit aus dem Haushaltgerät auf verschiedene Art gesteuert werden. Beispielsweise
kann festgestellt werden, ob der Meßbereich des Trübungssensors von Flüssigkeit erfüllt
ist, und davon abhängig der Abpump- oder Ablaßvorgang gesteuert werden. Insbesondere
kann das Ablassen oder Abpumpen beendet werden, sobald der Meßbereich nicht mehr von
Flüssigkeit erfüllt ist, was auf ein Absinken des Flüssigkeitsstands unter den Einbauort
des Trübungssensors hindeutet. Durch eine solche zustandsabhängige Steuerung wird
in den Fällen, in denen keine Flüssigkeit mehr zum Abpumpen oder Ablassen bereitsteht,
ein unnötiges Verlängern dieses Vorgangs und der damit verbundenen Zeit- und Energieverlust
vermieden. Ferner ist es auf diese Weise möglich, die Flüssigkeit bis zu einem genau
definierten Stand zu entleeren, so daß optimale Bedingungen für den Programmablauf
des Haushaltgeräts hergestellt werden können. Der Abpump- oder Ablaßvorgang kann auch
erst eine bestimmte Zeitdauer nach der Feststellung beendet werden, daß der Meßbereich
des Trübungssensors nicht mehr von Wasch- oder Spülflüssigkeit erfüllt ist. Da anhand
des Trübungssensorssignals nur bestimmt werden kann, daß der Flüssigkeitspegel unter
den Einbauort des Trübungssensors gefallen ist, kann auf diese Weise durch das Verlängern
des Abpump- oder Ablaßvorgangs auch ein Endflüssigkeitsstand, der unter der Einbauhöhe
des Trübungssensors liegt, mit einer erhöhten Genauigkeit erreicht werden. Diese Zeitdauer
kann sich insbesondere nach dem Flüssigkeitsvolumen zwischen dem Einbauort des Trübungssensors,
dem Flüssigkeitsstand, der am Ende des Abpump- oder Ablaßvorgangs angestrebt ist,
und der Geschwindigkeit richten, mit der die Flüssigkeit abgepumpt oder abgelassen
wird. Diese Werte können in der Steuerungseinrichtung gespeichert sein. Dabei ist
es insbesondere möglich, nach dem Absinken des Flüssigkeitsstands unter den Trübungssensor
eine Zeitlang weiterzupumpen, wobei diese Zeit so bemessen ist, daß die zwischen dem
Trübungssensor und der Pumpe eingeschlossene Flüssigkeitsmenge innerhalb dieser Zeit
nicht vollständig abgepumpt werden kann beziehungsweise ein Ansaugen von Luft innerhalb
dieser Zeit ausgeschlossen ist, und danach die Pumpe vorübergehend ausgeschaltet wird.
Falls danach weiter Flüssigkeit abläuft, wird der Flüssigkeitsstand wieder ansteigen.
In diesem Fall kann das Ansteigen des Pegels über den Einbauort des Trübungssensors
ebenfalls anhand des Ausgangssignals festgestellt werden und die Pumpe sofort oder
auch erst eine bestimmte Zeitdauer danach wieder in Betrieb genommen werden, so daß
durch einen periodischen Betrieb der Pumpe der Flüssigkeitsstand zwischen zwei Pegeln
schwankt und ein Ansaugen von Luft wirkungsvoll vermieden werden kann.
[0022] Der Meßbereich eines Trübungssensors zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
kann vorteilhafterweise mit einer Oberfläche versehen sein, die das Ablaufen der Wasch-
oder Spülflüssigkeit fördert Zu diesem Zweck kann eine die Flüssigkeit abweisende
Beschichtung eingesetzt werden. Denkbar sind auch enge Kanäle, die durch Kapillarwirkung
die Flüssigkeit aus dem Meßbereich herausbefördern. Auf diese Weise wird vermieden,
daß nach dem Hindurchtreten von Flüssigkeit das Licht in dem Trübungssensor aufgrund
von hängengebliebenen Tropfen gebrochen und ein hoher Trübungswert gemessen wird,
obwohl sich bereits Luft im Meßbereich befindet. Anderenfalls kann möglicherweise
durch hängengebliebene Tropfen nicht festgestellt werden, daß sich keine Flüssigkeit
mehr im Meßbereich des Trübungssensors befindet und das Abpumpen oder Ablassen nicht
mehr korrekt gesteuert werden.
[0023] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Darin
zeigen
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht des unteren Teils eines Laugenbehälters
mit daran angeschlossenem Flüssigkeitsablauf am Ende eines Abpumpvorgangs,
- Fig. 2
- den schematischen Verlauf der gemessenen Trübung während eines Abpumpvorgangs nach
einem Waschgang,
- Fig. 3
- einen Signalverlauf gemäß Fig. 2 bei ungünstigen Meßbedingungen,
- Fig. 4
- den schematischen Verlauf der gemessenen Trübung während des Abpumpens in einem Schleudergang
und
- Fig. 5
- den Wechselsignalanteil des Signalverlaufs gemäß Fig. 2 in einer vergrößerten und
zeitlich gedehnten Darstellung im Bereich des Zeitpunkts t0.
[0024] Fig. 1 zeigt den unteren Teil eines Laugenbehälters 1 eines eine Flüssigkeit 7 führenden
Haushaltgeräts, das im vorliegenden Fall eine Waschmaschine ist. Unten an den Laugenbehälter
1 ist ein Ablaufschlauch 2 zum Abführen der Flüssigkeit 7 angeschlossen, die beispielsweise
Waschlauge oder Spülflüssigkeit sein kann, die nach den einzelnen Waschbeziehungsweise
Spülgängen abgeleitet werden muß. Der Ablaufschlauch 2 führt zu einer Ablaufpumpe
3 zum Abpumpen der nicht mehr benötigten Flüssigkeit 7 durch ein Ablaufrohr 4, an
das sich eine nicht dargestellte Leitung zu einem Abwasseranschluß anschließt. Der
Ablaufschlauch 2 weist oben über einem Faltenbalg einen geraden Abschnitt auf, mit
dem er an den Laugenbehälter 1 angeschlossen ist und der aus transparentem Material
besteht. Beiderseits dieses transparenten Abschnitts sind ein Lichtsender 5 beziehungsweise
ein Lichtempfänger 6 einander gegenüber angeordnet. Das vom Lichtsender 5 ausgesendete
Licht durchleuchtet den transparenten Abschnitt des Ablaufschlauchs 2 und das in diesem
Abschnitt befindliche Medium und fällt auf den Lichtempfänger 6. Lichtsender 5 und
Lichtempfänger 6 bilden zusammen einen Trübungssensor 5, 6, der mit einer nicht dargestellten
elektronischen Steuereinrichtung verbunden ist. Die Steuereinrichtung wertet das Ausgangssignal
des Lichtempfängers 6 aus und bestimmt die Lichtdurchlässigkeit beziehungsweise einen
Trübungswert für das Medium im transparenten Abschnitt des Ablaufrohrs 2. Der Innenraum
dieses transparenten Abschnitts bildet damit den Meßbereich des Trübungssensors 5,
6. Das Medium kann je nach Betriebsphase der Waschmaschine beispielsweise Luft, Waschlauge,
Spülflüssigkeit oder klares Wasser sein. In Fig. 1 ist die vorstehend beschriebene
Anordnung nach dem Abpumpvorgang am Ende eines Abpumpvorgangs dargestellt.
[0025] Der mit dem Trübungssensor 5, 6 während eines Abpumpvorgangs nach einem Waschgang
gemessene Trübungsverlauf über der Zeit t ist in Fig. 2 durch die Kurve A schematisch
dargestellt. Zu Beginn des Abpumpvorgangs fließt durch den Meßbereich des Trübungssensors
5, 6 Waschlauge 7, die mit Waschmittelresten und Schmutzpartikeln beladen ist und
daher eine hohe Trübung T
1 aufweist. Zum Zeitpunkt t
0 ist sämtliche Waschlauge 7 durch den Meßbereich des Trübungssensors 5, 6 hindurchgelaufen.
Unmittelbar danach strömt Luft in den Trübungssensor 5, 6 nach, die eine vernachlässigbar
geringe Trübung aufweist, so daß der Verlauf A zum Zeitpunkt t
0 sprungartig von T
1 auf im wesentlichen Null zurückgeht. Der für Luft gemessene Trübungswert kann dabei
sehr stark von der Ausgestaltung des verwendeten Trübungssensors 5, 6 abhängen. Insbesondere
durch Brechung an Fenstern vor dem Lichtsender 5 und dem Lichtempfänger 6 insbesondere
aufgrund der geringen optischen Dichte von Luft kann der gemessene Trübungswert stark
von der Anordnung der Fenster abhängen. Durch die Ausgestaltung des Trübungssensors
5, 6 kann somit der für Luft gemessene Trübungswert beeinflußt werden.
[0026] Die Steuereinrichtung der Waschmaschine überwacht den Signalverlauf und vergleicht
ihn mit der oberen beziehungsweise unteren Grenze eines gespeicherten Referenzbereichs
für den Trübungswert von Waschlauge 7. Solange der gemessene Trübungswert sich innerhalb
dieses Bereichs befindet, wird davon ausgegangen, daß sich noch Waschlauge 7 im Laugenbehälter
1 befindet und der Abpumpvorgang fortgesetzt. Wenn zum Zeitpunkt t
0 der Trübungswert den Referenzbereich verläßt, führt die Steuereinrichtung den Vergleich
auf der Grundlage des Referenzbereichs für die Lufttrübung durch, da gemäß dem Programmablauf
nach dem Abpumpen der Waschlauge 7 Luft in den Trübungssensor 5, 6 nachströmen müßte.
Wenn der gemessene Trübungswert in den Referenzbereich für die Lufttrübung fällt,
wird davon ausgegangen, daß sämtliche Waschlauge 7 durch den Trübungssensor 5, 6 hindurchgelaufen
ist und der Abpumpvorgang nach einer bestimmten Zeit beendet. Die Verzögerung um eine
bestimmte Zeit dient dazu, einen angestrebten Endpegel der Waschlauge 7 zu erreichen,
der unterhalb des Einbauorts des Trübungssensors 5, 6 liegt.
[0027] In Fig. 3 ist der Signalverlauf B bei ungünstigen Meßbedingungen dargestellt, wobei
im Gegensatz zum Verlauf gemäß Fig. 2 die gemessene Trübung zum Zeitpunkt t
0 nicht auf nahezu Null, sondern nur bis zu einem darüber liegenden Wert T
2 absinkt. Der Grund dafür kann eine Alterung des Trübungssensors 5, 6, bei der die
ursprüngliche Lichtdurchlässigkeit der Bauteile nachgelassen hat, ein Verschmutzen
aufgrund von Waschmittelresten oder ein Verkalken sein. Als Folge davon besteht die
Gefahr, daß der gemessene Trübungswert nicht mehr in den Referenzbereich der Lufttrübung
fällt, obwohl sich Luft im Meßbereich des Trübungssensors 5, 6 befindet. In einem
derartigen Fall kann die Steuerungseinrichtung das Auftreten des Sprungs von T
1 nach T
2, der zudem zu einer lang anhaltenden Veränderung der gemessenen Trübung führt, für
die Feststellung heranziehen, ob sämtliche Waschlauge 7 durch den Trübungssensor 5,
6 hindurchgelaufen ist.
[0028] Weiterhin kann die Steuerungseinrichtung einen Wechselsignalanteil D des Trübungsverlaufs
heranziehen, der in Fig. 5 dargestellt ist. Der Wechselsignalanteil D kann durch Vorschalten
eines Hochpasses gewonnen worden sein und tritt während des Abpumpvorgangs als eine
Art Rauschen auf, das von den in der Waschlauge 7 enthaltenen und durch den Meßbereich
des Trübungssensors 5, 6 getragenen Schmutzpartikeln und Luftbläschen herrührt. Nach
dem Zeitpunkt t
0, wenn sämtliche Waschlauge 7 durch den Trübungssensor 5, 6 hindurchgelaufen ist und
sich Luft darin befindet, treten keine Wechselsignalanteile mehr auf. Anhand dieser
Abnahme kann die Steuerungseinrichtung feststellen, ob sämtliche Waschlauge 7 am Trübungssensor
5, 6 vorbei gelaufen ist. Da bei dieser Art der Auswertung der Gleichanteil unberücksichtigt
bleibt, ist sie unempfindlich gegen sämtliche Einflüsse, die sich auf die Messung
des absoluten Trübungswertes auswirken, wie beispielsweise Flüssigkeitstropfen im
Meßbereich oder Alterung oder Verschmutzung des Sensors 5, 6.
[0029] In Fig. 4 ist der Signalverlauf C beim Abpumpen während eines Schleudergangs dargestellt.
Da insbesondere gegen Ende nur noch wenig Flüssigkeit 7 ausgeschleudert wird, fließen
nur noch geringe Flüssigkeitsmengen durch den Meßbereich des Trübungssensors 5, 6.
Darüber hinaus kann dies vollkommen unregelmäßig geschehen. Für diesen Fall gibt t
0 den Zeitpunkt an, ab dem die abfließende Flüssigkeitsmenge den Meßbereich des Trübungssensors
5, 6 nicht mehr vollständig füllen kann, sondern nur noch kleine Mengen der Flüssigkeit
7 in einzelnen Rinnsalen an der Wandung entlangfließen. Diese verursachen unregelmäßige
Sprünge unterschiedlicher Dauer und Höhe im Verlauf der gemessenen Trübung. Aufgrund
dieser Sprünge kann die Steuerungseinrichtung das Abfließen von geringen Mengen Flüssigkeit
7 und die Gefahr erkennen, daß die Pumpe 3 Luft ansaugen und dabei störende Schlürfgeräusche
abgeben könnte.
[0030] Um ein Ansaugen von Luft zu vermeiden oder zumindest einzuschränken, kann unabhängig
von dem eingesetzten Auswerteverfahren der Abpumpvorgang beendet werden, sobald der
Spiegel der Flüssigkeit 7 unter den Einbauort des Trübungssensors 5, 6 abgesunken
ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, beim Absinken des Flüssigkeitsstandes
die Pumpe 3 nur vorübergehend abzuschalten. Als Folge wird sich das Ablaufrohr 2 wieder
mit Flüssigkeit 7 füllen und der Flüssigkeitsspiegel bis über die Meßstrecke des Trübungssensors
5, 6 ansteigen. Daraufhin kann die Pumpe 3 wieder für eine bestimmte Zeit in Betrieb
genommen werden. Nachdem der Flüssigkeitsstand unter den Trübungssensor 5, 6 gefallen
ist, kann in jedem Fall üblicherweise eine bestimmte Zeit weitergepumpt werden, da
zwischen dem Trübungssensor 5, 6 und der Pumpe 3 im Ablaufrohr 2 eine bestimmte Menge
Flüssigkeit 7 enthalten ist, die zuerst abgepumpt werden kann, bis die Gefahr besteht,
daß die Pumpe 3 Luft ansaugen könnte.
1. Verfahren zur Steuerung des Programmablaufs eines eine Wasch- oder Spülflüssigkeit
(7) in einem Behälter (1) führenden Haushaltgeräts mit einem Trübungssensor (5, 6),
bestehend aus Lichtsender (5), optischer Meßstrecke und Lichtempfänger (6), die an
einem Meßbereich innerhalb eines flüssigkeitsführenden Bauteils des Haushaltgeräts
angeordnet sind und mit denen die Trübung der Wasch- oder Spülflüssigkeit (7) gemessen
werden kann, bei dem der weitere Programmablauf in Abhängigkeit des Ausgangssignals
des Trübungssensors (5, 6) festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von Bestandteilen des Ausgangssignals des Trübungssensors (5,
6) das Abpumpen oder Ablassen der Wasch- oder Spülflüssigkeit (7) aus dem Behälter
(1) gesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abpumpen oder Ablassen
in Abhängigkeit eines Vergleichs des Ausgangssignals des Trübungssensors (5, 6) mit
wenigstens einem gespeicherten Referenzwert oder einem gespeicherten Bereich von Referenzwerten
gesteuert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abpumpen oder Ablassen
in Abhängigkeit eines zeitlichen Verlaufs des Ausgangssignals des Trübungssensors
(5, 6) gesteuert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abpumpen oder Ablassen
in Abhängigkeit von Wechselsignalanteilen des Ausgangssignals des Trübungssensors
(5, 6) gesteuert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit
vom Ausgangssignal des Trübungssensors (5, 6) festgestellt wird, ob der Meßbereich
des Trübungssensors (5, 6) von Wasch- oder Spülflüssigkeit (7) erfüllt ist, und davon
abhängig der Abpump- oder Ablaßvorgang gesteuert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abpump- oder Ablaßvorgang
eine bestimmte Zeitdauer nach der Feststellung, daß der Meßbereich des Trübungssensors
(5, 6) nicht mehr von Wasch- oder Spülflüssigkeit (7) erfüllt ist, beendet wird.
7. Trübungssensor zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbereich mit einer Oberfläche versehen ist, die
das Ablaufen der Wasch- oder Spülflüssigkeit (7) fördert.
8. Trübungssensor zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbereich in Strömungsrichtung der Wasch- oder Spülflüssigkeit
(7) eine geringe Ausdehnung besitzt.
9. Programmgesteuertes Haushaltgerät zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Programmsteuereinrichtung aufweist,
die dazu dient, den weiteren Programmablauf und das Abpumpen oder Ablassen der Wasch-
oder Spülflüssigkeit (7) aus dem Behälter (1) in Abhängigkeit von Bestandteilen des
Ausgangssignals des Trübungssensors (5, 6) zu steuern.