| (19) |
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(11) |
EP 0 993 003 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.02.2007 Patentblatt 2007/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.09.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Sicherheitskontaktschiene oder Sicherheitskontaktelement
Safety contact rail or safety contact element
Rail de contact de sécurité ou élément de contact de sécurité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
07.10.1998 DE 19846081
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.04.2000 Patentblatt 2000/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Beckhausen, Karlheinz |
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50931 Köln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Menz, Jürgen
50858 Köln (DE)
- Beckhausen, Karlheinz
50931 Köln (DE)
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| (74) |
Vertreter: Nau, Walter |
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Patentanwalt
Johann-Pullem-Strasse 8 50999 Köln 50999 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 935 268
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US-A- 5 072 080
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitskontaktschiene für kraftbetätigte
Anlagen oder ein Sicherheitskontaktelement mit einem elastischen Hohlprofil, innerhalb
dessen vier leistenartige, elektrisch leitende Vorsprünge vorgesehen sind, die gleichförmig
ausgebildet und gleichmäßig innerhalb des Hohlprofils verteilt und gegeneinander durch
nicht leitende Querschnitte isoliert sind, wobei die leitenden Vorsprünge bei gegenseitiger
Berührung einen Schaltimpuls erzeugen.
[0002] Aus der GB- 465,069 ist ein gattungsgemäßes Sicherheitskontaktelement als Schaltschlauch
bekannt. Der Schaltschlauch hat im Inneren eine durchgehende Öffnung, an den sich
Hohlräume anschließen, in denen als Streifen ausgeführte leitende Vorsprünge eingesetzt
sind, die nur mit ihrer Stirnfläche aus den Hohlräumen hervortreten. Durch diese Ausgestaltung
ist zunächst der Schaltschlauch wegen sehr großer Materialanhäufung steif und unbeweglich.
Weiterhin kann die Kontaktnahme nicht durch eine Krafteinwirkung aus allen Richtungen
erfolgen, sondern im Wesentlichen in Richtung der streifenförmigen Vorsprünge, so
dass dieses Profil nicht den Anforderungen an eine zuverlässige und schnelle Kontaktgabe
bei geringen Kräften genügt.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäß Sicherheitskontaktelement
so zu verbessern, dass immer eine redundante Kontaktgabe erfolgt, und zwar unabhängig
davon, in welcher Richtung die Auslösekraft auf die Sicherheitskontaktschiene oder
das Sicherheitskontaktelement einwirkt.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass die Querschnittsflächen der Vorsprünge
im wesentlichen durch zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedlich langen Schenkeln
definierbar sind, wobei große Dreiecke mit ihren Hypotenusen mit dem Innenumfang des
Hohlprofils in Verbindung stehen oder den Außenumfang des Hohlprofils bilden und die
Hypotenusen entsprechend gekrümmt sind und wobei kleine Dreiecke sich an die langen
Schenkel der großen Dreiecke so anlehnen, dass die kurzen Schenkel der großen und
der kleinen Dreiecke eine Gerade bilden.
Durch diese Merkmale wird erreicht, dass immer eine redundante Kontaktgabe erfolgt,
gleich aus welcher Richtung die Krafteinwirkung auf die Sicherheitskontaktschiene
oder das Sicherheitskontaktelement eingeleitet wird, da immer zumindest zwei Vorsprünge
sich gegenseitig berühren und gegeneinander Schaltimpulse erzeugen.
[0004] Die Querschnittsflächen der Vorsprünge sind dabei so geformt, daß sie im wesentlichen
durch zwei rechtwinklige Dreiecke mit unterschiedliche langen Schenkeln definiert
werden können. Sie bestehen natürlich nicht aus zwei Dreiecken, sondern sie können
in entsprechende Dreiecke aufgeteilt und dadurch beschrieben werden. Die großen Dreiecke
grenzen mit ihren Hypotenusen an den Innenumfang des Hohlprofils oder bilden einen
Teilumfang des Hohlprofils selbst, wobei die Hypotenusen nicht als Gerade ausgeführt
sind, sondern entsprechend dem Innenumfang des Hohlprofils bzw. dem Außenumfang des
Hohlprofils gekrümmt sind. An die großen Dreiecke schließen sich kleine Dreiecke an,
und zwar so, daß sie an die langen Schenkel der großen Dreiecke mit ihren langen Schenkeln
angelehnt sind, so daß die kurzen Schenkel der großen und der kleinen Dreiecke eine
Gerade bilden. Zur weiteren Verbesserung der Kontaktgabe untereinander sind an den
Ecken zwischen den Hypotenusen und den kurzen Schenkeln der kleinen Dreiecke leistenartige
Nasen angebracht, die im wesentlichen in Verlängerung der Hypotenusen der kleinen
Dreiecke verlaufen und die Flächen der kleinen Schenkel der kleinen Dreiecke überragen.
Durch diese Ausgestaltung der Querschnittsflächen der Vorsprünge entsteht im Innern
der Hohlprofile ein Hohlraum entlang der Sicherheitskontaktschiene bzw. des Sicherheitskontaktelements,
der im Zentrum durch eine quadratische Querschnittsfläche definiert ist, an dessen
Seitenflächen je an einer Kante anschließend Hohlraumstreifen gebildet sind, die durch
die leistenartigen Nasen verengt sind, wobei sich an diese Streifen winklig versetzt
weitere Hohlraumstreifen anschließen, die bis zum nicht leitenden Querschnitt des
Hohlprofils reichen. Es wurde bewußt eine geringe Kontaktfläche insbesondere über
die leistenartigen Nasen gewählt. Diese führt zu einem hohen Kontaktdruck, der zur
Selbstreinigung der Kontaktflächen beiträgt.
[0005] Zur Verbesserung der Leitfähigkeit in den Querschnittsflächen der Vorsprünge, können
elektrisch leitende Drähte oder Litzen aus Metall, Kohlephasern oder Graphitphasern
eingelagert sein.
[0006] Die Sicherheitskontaktschiene bzw. das Sicherheitskontaktelement kann zwei verschiedenartige
nicht leitende Bereiche aufweisen. Zum einen können die leistenartigen Vorsprünge
innerhalb einer Hülle mit ringförmigem Querschnitt angeordnet sein, wobei die Hülle
aus nicht leitendem Material hergestellt ist. Zum anderen können die Querschnitte
der leistenartigen Vorsprünge selbst Teil des Außenumfangs des Hohlprofils sein, wobei
zwischen diesen nicht leitende Abschnitte vorgesehen sind. In dem einen Fall ist der
äußere Umfang des Hohlprofils vollständig nicht leitend, weil er von der nicht leitenden
Hülle umgeben ist, während im anderen Fall abschnittsweise leitende und nicht leitende
Bereiche vorgesehen sind, die den Außenumfang des Hohlprofils bilden. Im erstgenannten
Fall mit Hülle ist das Profil auch gegen äußere Einflüsse wie Nässe und dergleichen
unempfindlich, weil keine "Fremdkontaktgabe" erfolgen kann.
[0007] In vorteilhafter Weise wird die Sicherheitskontaktschiene bzw. das Sicherheitskontaktelement
mit dem elastischen Hohlprofil aus extrudierbarem Material, insbesondere Gummi oder
Polymeren, hergestellt und einstückig einschließlich ggf. der eingebetteten Drähte
oder Litzen vorzugsweise als endloses Profil in einem Extruder hergestellt, so daß
ein homogenes Profil entsteht. Es können auch Hohlprofile mit 6 oder 8 oder auch mehr
Vorsprüngen hergestellt und benutzt werden.
[0008] Dadurch, daß in jedem Fall vier leitende Querschnitte entlang einer Sicherheitskontaktschiene
oder eines Sicherheitskontaktelements vorgesehen sind, können verschiedene Anschlüsse
bzw. Schaltungen vorgenommen werden. Wenn die Sicherheitskontaktschiene oder das Sicherheitskontaktelement
einseitig an eine Übertragungsleitung angeschlossen werden, können auf der Gegenseite
je zwei nebeneinanderliegende, elektrisch leitende Querschnitte durch flexible Kontaktbrücken
parallel oder diagonal miteinander verbunden sein, wobei an der Anschlußseite wahlweise
eine Zwei- oder Vierdrahttechnik gewählt werden kann. Wird eine Zweidrahttechnik gewählt,
so sind vorzugsweise die beiden freien Querschnitte an der Anschlußseite mittels eines
Widerstandes oder einer Diode überbrückt.
Die leitenden Querschnitte können aber auch an dem dem Anschluß abgewandten Ende der
Sicherheitskontaktschiene oder des Sicherheitskontaktelements mit vier Widerständen
oder Dioden flexibel miteinander verbunden sein. Die Anschlußseite ist dann an einen
vierkanaligen Auswerter angeschlossen, d. h. an einer Anschlußleitung mit vier Polen.
[0009] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung verwiesen, in denen
Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht dargestellt sind.
[0010] Es zeigen:
- Fig. 1:
- einen Querschnitt durch eine Sicherheitskontaktschiene,
- Fig. 2:
- einen Querschnitt durch ein Sicherheitskontaktelement,
- Fig. 3:
- einen Querschnitt durch ein modifiziertes Sicherheitskontaktelement,
- Fig. 4 + 5:
- Querschnitte, in denen Verformungen und Berührungen der leistenartigen Vorsprünge
untereinander skizziert sind,
- Fig. 6:
- einen Querschnitt durch ein Sicherheitskontaktelement entsprechend Fig. 2, bei dem
zusätzlich Pfeile mit Gradeinteilungen angebracht sind, um die Kontaktgabemöglichkeiten
gegenüber der Richtung der äußeren Kraft verdeutlichen zu können,
- Fig. 7:
- ein Schaltschema einer Sicherheitskontaktschiene oder eines Sicherheitskontaktelements,
bei dem auf dem dem Anschluß gegenüberliegenden Ende je zwei nebeneinanderliegende
elektrisch leitende Vorsprünge durch einen Kontaktbrücke miteinander verbunden sind,
- Fig. 8:
- ein Schaltschema entsprechend Fig. 7, bei dem die leitenden Vorsprünge an dem dem
Anschluß abgewandten Ende diagonal mittels einer Kontaktbrücke elektrisch miteinander
verbunden sind und
- Fig. 9:
- ein Schaltschema entsprechend den Fig. 7 und 8, bei dem die elektrisch leitenden Vorsprünge
an dem dem Anschluß abgewandten Ende mittels vier Widerständen oder vier Dioden flexibel
miteinander verbunden sind.
[0011] In den Fig. 1 bis 6 ist, soweit im einzelnen dargestellt, mit 1 eine Sicherheitskontaktschiene
und mit 2 ein Sicherheitskontaktelement bezeichnet, die - abgesehen von dem Anschlußfuß
3 bei der Sicherheitskontaktschiene 1 - identisch ausgebildet sind.
Sowohl die Sicherheitskontaktschiene 1 als auch das Sicherheitskontaktelement 2 weisen
ein im wesentlichen rundes, elastisches Hohlprofil 4 auf, das gemäß den Fig. 1, 2
und 6 bis 9 eine Hülle 5 aufweist, die aus nicht leitendem Material hergestellt ist.
Innerhalb der Hülle 5 sind elektrisch leitende Vorsprünge 6 angeordnet, deren Form
in der allgemeinen Beschreibung ausführlich erläutert wurde. Entlang der Vorsprünge
6 sind vorzugsweise unisolierte Kupferlitzen 7 eingelagert, die die elektrische Leitfähigkeit
der Vorsprünge entlang der Sicherheitskontaktschiene bzw. des Sicherheitskontaktelements
verbessern. An dem inneren Ende der Vorsprünge 6 sind leistenartige Nasen 9 angeformt.
[0012] Das Sicherheitskontaktelement 2 nach Fig. 3 unterscheidet sich von Fig. 2 im wesentlichen
dadurch, daß keine Hülle 5 vorgesehen ist und daß stattdessen zwischen den elektrisch
leitenden Vorsprüngen 6 elektrisch nicht leitende Abschnitte 8 angeordnet sind. Sowohl
die Sicherheitskontaktschiene als auch das Sicherheitskontaktelement sind einstückig
einschließlich der Kupferlitzen extrudiert.
[0013] Wie insbesondere den Fig. 4 und 5 zu entnehmen ist, berühren beim Verformen der Sicherheitskontaktschiene
oder des Sicherheitskontaktelements zumindest zwei leitende Vorsprünge 6 sich gegenseitig
insbesondere durch die leistenartigen Nasen 9 und erzeugen Kontaktimpulse.
[0014] In den Schaltschemen nach Fig. 7 bis 9 sind die beiden Endquerschnitte eines beliebig
langen Sicherheitskontaktelements dargestellt, wobei der obere und untere Verbindungsstrich
zwischen den beiden Profilquerschnitten das Sicherheitskontaktelement darstellt. Links
ist die Anschlußseite wiedergegeben und rechts ist das dem Anschluß entgegengesetzte
Ende des Sicherheitskontaktelements dargestellt. In Fig. 7 sind die Kupferlitzen der
leitenden Vorsprünge 6, die übereinander angeordnet sind, durch Parallelbügel 10 auf
der rechten Seite der Figur miteinander verbunden. Auf der linken Seite sind die Anschlüsse,
die dort mit den Kupferlitzen verbunden sind, mit a bis d bezeichnet. Sie werden alle
benutzt, wenn ein vierartiger Anschluß mit der entsprechenden Technik gewählt wird.
Wird ein zweiartiger Anschluß gewählt, dann werden die Anschlüsse c und d über einen
Widerstand 11 oder eine Diode 12 überbrückt.
[0015] Fig. 8 unterscheidet sich von Fig. 7 lediglich dadurch, daß auf dem dem Anschluß
abgewandten Ende des Sicherheitskontaktelements die Kupferlitzen 7 der Vorsprünge
6 diagonal über entsprechend Diagonalbrücken 13 miteinander verbunden sind. An der
Anschlußseite kann wieder wahlweise eine Zwei- oder Vierdrahttechnik gewählt werden.
[0016] Fig. 9 zeigt dasselbe skizzierte Sicherheitskontaktelement wie die in den Fig. 7
und 8, allerdings mit geänderten Anschlüssen. Auf dem dem Anschluß entgegengesetzten
Ende, also der rechten Seite der Figur, sind die vier Kupferlitzen 7 über je vier
Dioden 12 oder Widerstände 11 miteinander verbunden. Auf der linken Seite werden alle
Anschlüsse a bis d an einen vierkanaligen Auswerter angeschlossen.
Tabelle "Kontaktgabe/Winkelkrafteinwirkung" bei dem Schaltschema nach Fig. 7:
| A und B = Kontaktgabe Sektoren 1, 2 und 3, 4 verbunden |
| Winkel |
|
Sektor |
|
|
|
| |
|
1 |
2 |
3 |
4 |
| 0 |
|
A |
B |
B |
A |
| 45 |
|
A |
A, B |
B |
|
| 90 |
Keine |
A |
A |
B |
B |
| 135 |
|
|
A |
A, B |
B |
| 180 |
|
A |
B |
B |
A |
| 225 |
|
A |
|
B |
A, B |
| 270 |
Keine |
A |
A |
B |
B |
| 315 |
|
A, B |
A |
|
B |
| 360 |
|
A |
B |
B |
A |
Tabelle "Kontaktgabe/Winkelkrafteinwirkung" bei dem Schaltschema nach Fig. 9:
| A und B = Kontaktgabe |
| Winkel |
|
Sektor |
|
|
|
| |
|
1 |
2 |
3 |
4 |
| 0 |
|
A |
B |
B |
A |
| 45 |
|
A |
A, B |
B |
|
| 90 |
|
A |
A |
B |
B |
| 135 |
|
|
A |
A, B |
B |
| 180 |
|
A |
B |
B |
A |
| 225 |
|
A |
|
B |
A, B |
| 270 |
|
A |
A |
B |
B |
| 315 |
|
A, B |
A |
|
B |
| 360 |
|
A |
B |
B |
A |
1. Sicherheitskontaktelement (2) mit einem elastischen Hohlprofil (4), innerhalb dessen
vier leistenartige, elektrisch leitende Vorsprünge (6) vorgesehen ist, die gleichförmig
ausgebildet und gleichmäßig innerhalb des Hohlprofils (4) verteilt und gegeneinander
durch nicht leitende Querschnitte isoliert sind, wobei die leitenden Vorsprünge (6)
bei gegenseitiger Berührung einen Schaltimpuls erzeugen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsflächen der Vorsprünge (6) im wesentlichen durch zwei rechtwinklige
Dreiecke mit unterschiedlich langen Schenkeln definiert sind, wobei große Dreiecke
mit ihren Hypotenusen mit dem Innenumfang des Hohlprofils (4) in Verbindung stehen
oder den Außenumfang des Hohlprofils (4) bilden und die Hypotenusen entsprechend gekrümmt
sind und wobei kleine Dreiecke sich an die langen Schenkel der großen Dreiecke so
anlehnen, dass die kurzen Schenkel der großen und der kleinen Dreiecke eine Gerade
bilden.
2. Sicherheitskontaktelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass an den Ecken zwischen den Hypotenusen und den kurzen Schenkeln der kleinen Dreiecke
leistenartige Nasen (9) vorgesehen sind, die im wesentlichen in Verlängerung der Hypotenusen
der kleinen Dreiecke verlaufen und die Flächen der kleinen Schenkel überragen.
3. Sicherheitskontaktelement nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der leistenartigen Vorsprünge (6) zumindest ein elektrisch leitender Draht
oder Litze (7) aus Metall, Kohle- bzw. Grafitfasern eingelagert ist.
4. Sicherheitskontaktelement nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die leistenartigen Vorsprünge (6) innerhalb von Hüllen (5) mit ringförmigem Querschnitt
angeordnet sind, wobei die Hüllen (5) aus nicht leitendem Material hergestellt sind.
5. Sicherheitskontaktelement nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmten Hypotenusen der großen Dreiecke außen Umfangsbereiche des Hohlprofils
(4) bilden und dass zwischen den leistenartigen Vorsprüngen (6) nicht leitende Abschnitte
vorgesehen sind.
6. Sicherheitskontaktschiene (1) für kraftbetätigte Anlagen mit einem Anschlussfuß (3)
und einem Sicherheitskontaktelement (2),
dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitskontaktelement (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche ausgebildet
ist.
7. Sicherheitskontaktschiene nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitskontaktschiene (1) und das Sicherheitskontaktelement (2) mit dem elastischen
Hohlprofil (4) aus extrudierbarem Material, insbesondere Gummi oder Polymeren, hergestellt
und einstückig einschließlich ggf. eingebetteter Drähte oder Litzen (7), vorzugsweise
als endloses Profil, extrudiert sind.
8. Sicherheitskontaktelement oder Sicherheitskontaktschiene nach einem der vorherigen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einseitigem elektrischen Anschluss der Sicherheitskontaktschiene (1) oder des
Sicherheitskontaktelements (2) an dem dem Anschluss entgegengesetzten Ende die leistenartigen
Vorsprünge (6) diagonal mit zwei flexiblen Kontaktbrücken (13) elektrisch miteinander
verbunden sind und an der Anschlussstelle wahlweise zwei nebeneinander gelagerte Vorsprünge
(6) elektrisch angeschlossen sind und die beiden übrigen an der Anschlussseite mittels
eines Widerstandes (11) oder einer Diode (12) überbrückt sind oder an der Anschlussstelle
ein Auswerter in Vierdrahttechnik anschlossen ist.
9. Sicherheitskontaktelement oder Sicherheitskontaktschiene nach einem der vorherigen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einseitigem elektrischen Anschluss der Sicherheitskontaktschiene (1) oder des
Sicherheitskontaktelements (2) an dem dem Anschluss entgegengesetzten Ende die leistenartigen
Vorsprünge (6) parallel mit zwei flexiblen Kontaktbrücken (10) elektrisch miteinander
verbunden sind und an der Anschlussstelle wahlweise zwei nebeneinander gelagerte Vorsprünge
(6) elektrisch angeschlossen sind und die beiden übrigen an der Anschlussseite mittels
eines Widerstandes (11) oder einer Diode (12) überbrückt sind oder an der Anschlussstelle
ein Auswerter in Vierdrahttechnik angeschlossen ist.
10. Sicherheitskontaktelement oder Sicherheitskontaktschiene nach einem der vorherigen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einseitigem elektrischen Anschluss der Sicherheitskontaktschiene (1) oder des
Sicherheitskontaktelements (2) an dem dem Anschluss entgegengesetzten Ende die elektrisch
leitenden Vorsprünge (6) mit vier Widerständen (11) oder Dioden (12) flexibel miteinander
verbunden sind und dass an der Anschlussstelle ein vierkanaliger Auswerter angeschlossen
ist.
1. Safety contact element (2) having an elastic hollow profile (4), within which four
strip-like, electrically conductive projections (6) are provided, which have a uniform
design, are distributed uniformly within the hollow profile (4) and are insulated
from one another by nonconductive cross sections, the conductive projections (6) producing
a switching pulse when they come into contact with one another, characterized in that the cross-sectional areas of the projections (6) are defined essentially by two right-angled
triangles with sides of different lengths, large triangles joining, with their hypotenuses,
the inner circumference of the hollow profile (4) or forming the outer circumference
of the hollow profile (4), and the hypotenuses having a corresponding curvature, and
small triangles resting on the long sides of the large triangles in such a way that
the short sides of the large and the small triangles form a straight line.
2. Safety contact element according to Claim 1, characterized in that strip-like lugs (9) are provided at the corners between the hypotenuses and the short
sides of the small triangles, which lugs run essentially as an extension of the hypotenuses
of the small triangles and protrude beyond the faces of the small sides.
3. Safety contact element according to one of the preceding claims, characterized in that at least one electrically conductive wire or braided wire (7) consisting of metal
or carbon or graphite fibres is inserted within the strip-like projections (6).
4. Safety contact element according to one of the preceding claims, characterized in that the strip-like projections (6) are arranged within sleeves (5) having an annular
cross section, the sleeves (5) being produced from a nonconductive material.
5. Safety contact element according to one of the preceding claims, characterized in that the curved hypotenuses of the large triangles form circumferential regions of the
hollow profile (4) on the outside, and in that nonconductive sections are provided between the strip-like projections (6).
6. Safety contact rail (1) for force-actuated installations having a connection base
(3) and a safety contact element (2), characterized in that the safety contact element (2) is formed according to one of the preceding claims.
7. Safety contact rail according to Claim 6, characterized in that the safety contact rail (1) and the safety contact element (2) with the elastic hollow
profile (4) are produced from a material which can be extruded, in particular rubber
or polymers, and are extruded integrally, possibly including embedded wires or braided
wires (7), preferably as an endless profile.
8. Safety contact element or safety contact rail according to one of the preceding claims,
characterized in that, when the safety contact rail (1) or the safety contact element (2) is electrically
connected on one side to the end which is opposite the connection, the strip-like
projections (6) are electrically connected to one another diagonally by two flexible
contact links (13) and, at the connection point, optionally two projections (6), which
are mounted adjacent to one another, are electrically connected and the two remaining
ones on the connection side are bridged by means of a resistor (11) or a diode (12)
or, at the connection point, an evaluator is connected using four-wire technology.
9. Safety contact element or safety contact rail according to one of the preceding claims,
characterized in that, when the safety contact rail (1) or the safety contact element (2) is electrically
connected on one side to the end which is opposite the connection, the strip-like
projections (6) are connected electrically in parallel with one another by two flexible
contact links (10) and, at the connection point, optionally two projections (6), which
are mounted adjacent to one another, are electrically connected and the two remaining
ones on the connection side are bridged by means of a resistor (11) or a diode (12)
or, at the connection point, an evaluator is connected using four-wire technology.
10. Safety contact element or safety contact rail according to one of the preceding claims,
characterized in that, when the safety contact rail (1) or the safety contact element (2) is electrically
connected on one side to the end which is opposite the connection, the electrically
conductive projections (6) are flexibly connected to one another by four resistors
(11) or diodes (12), and in that a four-channel evaluator is connected at the connection point.
1. Elément de contact de sécurité (2) comprenant un profilé creux élastique (4), à l'intérieur
duquel sont prévues quatre saillies de type barrette électriquement conductrices (6),
qui sont réalisées de manière régulière, qui sont réparties uniformément à l'intérieur
du profilé creux (4) et qui sont isolées les unes des autres par des sections transversales
non conductrices, les saillies conductrices (6) produisant une impulsion de commutation
lorsqu'elles sont en contact mutuel,
caractérisé en ce que les surfaces en section transversale des saillies (6) sont définies essentiellement
par deux triangles rectangles ayant des côtés de longueur différente, les grands triangles
étant en contact par leur hypoténuse avec la périphérie interne du profilé creux (4)
ou formant la périphérie externe du profilé creux (4) et les hypoténuses étant courbées
en conséquence, les petits triangles s'appuyant contre les longs côtés des grands
triangles de telle sorte que les côtés courts des grands et des petits triangles forment
une droite.
2. Elément de contact de sécurité selon la revendication 1,
caractérisé en ce que des becs (9) de type barrette sont prévus au niveau des coins entre les hypoténuses
et les côtés courts des petits triangles, lesquels s'étendent essentiellement dans
le prolongement des hypoténuses des petits triangles et dépassent des surfaces des
petits côtés.
3. Elément de contact de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un fil ou un cordon électriquement conducteur (7) en métal, en fibres de
carbone ou de graphite est incorporé à l'intérieur des saillies de type barrette (6).
4. Elément de contact de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les saillies de type barrette (6) sont disposées à l'intérieur d'enveloppes (5) de
section transversale annulaire, les enveloppes (5) étant fabriquées en matériau non
conducteur.
5. Elément de contact de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les hypoténuses courbes des grands triangles forment à l'extérieur des régions périphériques
du profilé creux (4) et en ce qu'entre les saillies de type barrette (6) sont prévues des sections non conductrices.
6. Rail de contact de sécurité (1) pour installations actionnées par force comprenant
une embase de raccordement (3) et un élément de contact de sécurité (2),
caractérisé en ce que l'élément de contact de sécurité (2) est réalisé selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
7. Rail de contact de sécurité selon la revendication 6,
caractérisé en ce que le rail de contact de sécurité (1) et l'élément de contact de sécurité (2) sont fabriqués
avec le profilé creux élastique (4) en matériau extrudable, notamment en caoutchouc
ou en polymère, et sont extrudés d'une seule pièce éventuellement avec des fils métalliques
ou des cordons noyés (7), de préférence sous la forme d'un profilé sans fin.
8. Elément de contact de sécurité ou rail de contact de sécurité selon l'une quelconque
des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, dans le cas du raccord électrique d'un côté du rail de contact de sécurité (1) ou
de l'élément de contact de sécurité (2) à l'extrémité opposée au raccord, les saillies
de type barrette (6) sont connectées électriquement les unes aux autres en diagonale
avec deux ponts de contact flexibles (13) et au niveau du point de raccordement deux
saillies (6) adjacentes sont raccordées électriquement de manière sélective et les
deux autres sont pontées au niveau du côté de raccordement au moyen d'une résistance
(11) ou d'une diode (12) ou un dispositif d'évaluation est raccordé suivant une technique
à quatre fils au niveau du point de raccordement.
9. Elément de contact de sécurité ou rail de contact de sécurité selon l'une quelconque
des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, dans le cas du raccord électrique d'un côté du rail de contact de sécurité (1) ou
de l'élément de contact de sécurité (2) à l'extrémité opposée au raccord, les saillies
de type barrette (6) sont connectées électriquement les unes aux autres parallèlement
à deux ponts de contact flexibles (10) et au niveau du point de raccordement deux
saillies (6) adjacentes sont raccordées électriquement de manière sélective et les
deux autres sont pontées au niveau du côté de raccordement au moyen d'une résistance
(11) ou d'une diode (12) ou un dispositif d'évaluation est raccordé suivant une technique
à quatre fils au niveau du point de raccordement.
10. Elément de contact de sécurité ou rail de contact de sécurité selon l'une quelconque
des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, dans le cas du raccord électrique d'un côté du rail de contact de sécurité (1) ou
de l'élément de contact de sécurité (2) à l'extrémité opposée au raccord, les saillies
de type barrette (6) sont connectées de manière flexible les unes aux autres avec
quatre résistances (11) ou diodes (12) et en ce qu'au niveau du point de raccordement est raccordé un dispositif d'évaluation à quatre
canaux.