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<ep-patent-document id="EP99120305A1" file="99120305.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0995521" kind="A1" date-publ="20000426" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYAL..............................</B001EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0995521</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20000426</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>99120305.0</B210><B220><date>19991012</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19848049</B310><B320><date>19981019</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20000426</date><bnum>200017</bnum></B405><B430><date>20000426</date><bnum>200017</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7B 22C  11/08   A</B511><B512> 7B 22C  25/00   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Giesserei-Formmaschine</B542><B541>en</B541><B542>Foundry moulding machine</B542><B541>fr</B541><B542>Machine à mouler pour fonderie</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Mertes, Josef</snm><iid>00625000</iid><irf>PAT-9810.TXT</irf><adr><str>Zum Lehrberg 6</str><city>D-57334 Bad Laasphe</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Mertes, Josef</snm><adr><str>Zum Lehrberg 6</str><city>D-57334 Bad Laasphe</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>AL</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LT</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LV</ctry></B845EP><B845EP><ctry>MK</ctry></B845EP><B845EP><ctry>RO</ctry></B845EP><B845EP><ctry>SI</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="8000"> -->
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<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Formmaschine zur Herstellung von kastengebundenen Sandformen unter Verwendung von mindestens einem Modellplattenpaar, wobei die einzelnen Arbeitsschritte in vier geradlinig hintereinander liegenden und innerhalb der Formlinie angeordneten Stationen <b>A</b>, <b>B</b>, <b>C</b>, und <b>D</b> durchgeführt werden. Die Aufteilung der einzelnen Arbeitschritte auf die vier zeitparallel arbeitenden Stationen, wobei für die Formkästen jeweils nur sehr geringfügige vertikale Bewegungen erforderlich sind, führt zu einer wesentlichen Verkürzung der Taktzeit. Die vier Stationen werden dabei in der Reihenfolge <b>A</b>, <b>B</b>, <b>C</b> und <b>D</b> zusammen mit dem Formkastentransport auf dem Rollenbahnniveau <b>12</b> in Transportrichtung <b>13</b> taktweise durchlaufen, während die ausgesenkte Modellplatte auf dem tiefer liegenden Rollenbahnniveau <b>26</b> in entgegengesetzter Richtung von der Station <b>C</b> zur Station <b>B</b> zurück transportiert wird. In der Station <b>A</b> wird der Füllrahmen auf den leeren Formkasten abgelegt. In der Station <b>B</b> wird die Modellplatte unter den Formkasten gehoben und die so komplettierte Formeinheit unter Einwirkung eines Luftstromes mit Formsand gefüllt. In der Station <b>C</b> erfolgt das Verdichten und das Entformen. In der Station <b>D</b> wird der Füllrahmen vom geformten Formkasten abgenommen. Auf der Rückseite der Formmaschine wird der Füllrahmen wieder von der Station <b>D</b> zur Station <b>A</b> zurück transportiert. Der Quertransport der Füllrahmen von der Formmaschinenachse <b>X</b> zur rückseitigen Rollenbahnachse <b>Y</b> und umgekehrt erfolgt über die Transportwagen <b>72A</b> bzw. <b>72D</b>.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="126" he="85" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Formmaschine zur Herstellung von kastengebundenen Sandformen, unter Verwendung eines aus Ober- und Unterkastenmodell bestehenden Modellplattenpaares, wobei die einzelnen Arbeitsschritte innerhalb einer Formlinie in geradlinig hintereinander liegenden und zeitparallel arbeitenden Stationen aufgeteilt sind.</p>
<p id="p0002" num="0002">Aus dem Stand der Technik sind vielfältige Ausführungsformen von Formmaschinen bekannt. Bei verschiedenen Ausführungsformen erfolgt das Sandeinfüllen in den Formkasten und das Verdichten zeitlich hintereinander, wobei dazwischen noch eine Bewegung des Sandfüllgefäßes oder der Formeinheit (<i>Modellplatte, Formkasten, Füllrahmen</i>) erforderlich ist. Dies erfordert einen hohen Zeitaufwand und es verbleibt zwangsläufig eine nur sehr kurze Zeit für das Sandeinfüllen in den Formkasten, welches bekanntlich durch schnelles öffnen des Sandfülltrichters mittels Jalousien- oder Fischmaulverschluß erfolgt. Die dadurch bedingte schlagartige Einfüllung der vordosierten Formsandmenge in den Formkasten führt zu Brückenbildungen des Formsandes über den engeren und tieferen Modellpartien, die dann nicht vollständig verfüllt werden, was im weiteren zu unbefriedigenden Verdichtungsergebnissen führt, weil die vorgebildeten Formsandbrücken sich beim Verdichten noch verstärken und dadurch der Sandfluß bzw. der Verdichtungsfluß in die tieferen Modelltaschen behindert wird. Auch ist bei diesem Stand der Technik von Nachteil, daß zwischen dem Formkasten und dem Füllrahmen eine Distanz von ca. 40% der Formkastenhöhe erforderlich ist, um den Formkasten mit dem überstehenden Formsand ohne die Gefahr des Sandabstreifens unterhalb des Füllrahmens herauszufahren. Nach dem Verdichten muß daher beim Entformen zunächst diese Distanz durchfahren werden, bevor der Formkasten im Feingang auf die Rollenbahn aufgesetzt wird, um den Trennvorgang von Modell und Form einzuleiten. Das Durchfahren dieser Distanz kostet Zeit, weil auf diesem relativ kurzen Weg die Absenkbewegung sanft beschleunigt und verzögert werden muß, denn hohe Beschleunigungs- und Verzögerungswerte würden zu Erschütterungen führen, die sich auf die noch auf der Modellplatte anhaftenden Form fortpflanzen würde und dadurch zum Abreißen sensibler Formballen führen können.</p>
<p id="p0003" num="0003">Im weiteren sind aus den Schriften DE-3803648-A1, DE-3908203-A1, und DE-4305128-A1 Ausführungen von Formmaschinen bekannt, womit das Sandeinfüllen in den Formkasten und der Form- und Verdichtungsvorgang in zwei separaten Stationen zeitparallel durchgeführt wird, wobei das Umsetzen der Formeinheit von der<!-- EPO <DP n="2"> --> einen zur anderen Station über einen Drehtisch erfolgt. Nachteilig ist hierbei, daß die Hubtische relativ große Hübe durchfahren müssen, damit die Oberkannte des Füllrahmens als Obergrenze der Formeinheit auf dem Drehtisch unter den benachbarten Formen der Formlinie und deren unten vorstehenden Formballen bei einem entsprechenden Freimaß hindurch schwenken kann. Nachteilig ist auch, daß vor und nach der aparativ aufwendigen Drehbewegung ein mehrfaches Auf- und Abbewegen der Hubtische erforderlich ist, was Zeit kostet und bei DE-3908 203-A1 und DE-4305128-A1 auch zu Einschränkungen der Sandeinfüllzeit führt. Auch haftet diesem Stand der Technik gemäß der drei genannten Schriften der Nachteil an, daß beim Entformen zunächst die oben beschriebene Distanz mit Zeitverlust durchfahren werden muß, bevor der Formkasten im Feingang auf die Rollenbahn aufsetzt. Alle diese Nachteile bewirken einen erheblichen Aufwand an Funktionszeit, was zu einer entsprechend langen Taktzeit der Formmaschinen führt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus dem Stand der Technik ist weiter eine auf dem Markt befindliche Formmschinenausführung bekannt, die für das Sandeinfüllen in den Formkasten und für den Form-und Verdichtungsvorgang zwei separate Stationen aufweist, die innerhalb der Formkastentransportbahn geradlinig und unmittelbar hintereinander liegend angeordnet sind und zwar in Formkastenlaufrichtung gesehen zuerst die Sandfüllstation zentrisch zur Formkastenmitte und direkt danach innerhalb der nächsten Formkastenmitte die Form- und Verdichtungsstation. Die in der Sandfüllstation zusammengestapelte und mit Formsand gefüllte Formeinheit (<i>Modellplatte, Formkasten, Füllrahmen</i>) wird dabei innerhalb der Formkastentransportbahn zusammen mit den Formkästen um eine Formkastenteilung weiter getaktet und gelangt so in die Form- und Verdichtungsstation. Gleichzeitig wird dabei eine fertige Form aus der Form- und Verdichtungsstation herausgefahren und ein leerer Formkasten in die Sandfüllstation eingefahren. Gleichzeitig wird auch das zuvor in der Form-und Verdichtungsstation ausgesenkte Modell auf einer unterhalb der Formkastentransportbahn gelegenen Ebene zurück zur Sandfüllstation transportiert. Hubtische in beiden Stationen übernehmen das Heben und Senken der Modellplatten. Es wird ein einzelner Füllrahmen verwendet, der mit einem separaten Antrieb auf einer oberhalb der Formkastentransportbahn gelegenen Ebene zurück zur Sandfüllstation transportiert wird. Der Rücktransport erfolgt während des Entformens und zwar sobald zwischen Formkasten und Füllrahmen ein entsprechender Mindestabstand erreicht ist. In der Sandfüllstation hat die Modellplatte den Formkasten zwischenzeitlich aufgenommen, so daß der angekommene Füllrahmen nach einem Resthub des Hubtisches aufgenommen wird und das Sandeinfüllen in den Formkasten beginnen kann. Dieser Stand der Technik hat den Nachteil, daß die Verwendung eines nur einzelnen Füllrahmens trotz einer gewissen Verbesserung gegenüber dem zuvor beschriebenen Stand der Technik immer noch einen hohen Aufwand an Funktionszeit erfodert, was zu einer entsprechend langen Taktzeit der Formmaschine führt und zudem die Sandfüllzeit erheblich einschränkt. Im weiteren ist auch hier von Nachteil, daß beim Entformen die oben beschriebene Distanz mit Zeitverlust durchfahren werden muß.</p>
<p id="p0005" num="0005">In der Folge zum zuvor beschriebenen Stand der Technik wurde die Formmaschinenausführung gemäß der Schrift WO 95/31302 bekannt.<!-- EPO <DP n="3"> --> Diese Ausfführung wurde gegenüber dem zuvor beschriebenen Stand der Technik um einen zweiten Füllrahmen ergänzt, der in einer zusätzlichen und höher liegenden Ebene von der Verdichtungsstation zur Sandeinfüllstation zeitgleich zum Formkastentransport zurücktransportiert wird, wodurch dieser Rücktransport keinen Einfluß auf die Taktzeit haben soll. Besonders nachteilig ist hierbei jedoch die extrem große Distanz zwischen Formkastentransportbahn und den Arbeitspositionen beim Verdichten und beim Sandeinfüllen in den Formkasten. Das Durchfahren dieser extrem langen Wege erfordert Zeit und verlängert dadurch die Taktzeit der Formmaschine und schränkt außerdem auch noch die Zeit für das Sandeinfüllen in den Formkasten ein. Von besonderem Nachteil ist auch, daß die noch auf der Modellplatte aufliegende, verdichtete Form über einen extrem langen Weg abgesenkt werden muß, bevor der Formkasten zum Entformen auf die Rollenbahn aufsetzt. Die durch Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge unvermeidlichen dynamischen Kräfte können dabei zum Abreißen sensibler Formballen führen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die zuvor beschriebenen Nachteile der verschiedenen Formmaschinenausführungen zu vermeiden und eine Formmaschine vorzuschlagen, womit durch die Konzentrierung und Reduzierung der taktzeitrelevanten Bewegungen sowie durch die Verlagerung von totzeitverursachenden Nebenbewegungen in parallel arbeitende Funktionseinheiten, eine deutliche Verkürzung der Taktzeit und damit eine deutliche Erhöhung der Maschinengeschwindigkeit erreicht wird, wobei aber auch eine entsprechend lange Zeit für ein vorteilhaftes, zeitgedehntes und feindosierendes Sandeinfüllen in den Formkasten zur Verfügung stehen soll.</p>
<p id="p0007" num="0007">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem in kompakter Bauweise innerhalb eines Maschinengerüstes vier geradlinig hintereinander liegende Stationen in Reihe mit der Formkastentransportbahn angeordnet werden, wobei in der 1. Station der Füllrahmen auf den Formkasten aufgelegt wird, in der 2. Station das Modell unter den Formkasten gehoben wird und die so komplettierte Formeinheit mit Formsand gefüllt wird, in der 3. Station das Verdichten und das Entformen erfolgt und in der 4.Station der Füllrahmen vom Formkasten abgenommen und durch einen Querwagen zur Hinterseite der Formmaschine transportiert wird und von dort über eine Rollenbahn und über einen zur Station 1 gehörenden Querwagen wieder zur 1. Station zurück gebracht wird. Dabei erfolgt das Takten von Station zu Station zusammen mit Formkastentransport der Formlinie, während gleichzeitig das ausgesenkte Modell auf einer unterhalb der Formkastentransportbahn liegenden Ebene von der 3. Station zur 2. Station zurück transportiert wird. Im weiteren gehört zur erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe, daß der Formkasten nur geringfügig aus seiner Lage auf der Transportrollenbahn angehoben werden muß, um in die jeweilige Arbeitsposition "Sandeinfüllen in den Formkasten" (<i>Station 2</i>) bzw. "Verdichten" (<i>Station 3</i>) zu gelangen. Das Gleiche gilt auch für den Transport des Formkastens von der 2. zur 3. Station, wobei der Formkasten auf der Modellplatte aufliegend nur geringfügig aus seiner Lage auf der Transportrollenbahen abgehoben wird.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Hinsichtlich des zeitgedehnten, feindosierenden Sandeinfüllens in den Formkasten wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Formsand innerhalb einer bestimmten Zeit kontinuierlich über ein Transportband und über einen mehrstufigen Aeratorsatz in den Formkasten eingefüllt wird, wobei der Aeratorsatz in einem Gehäuse bzw. Sandführungetrichter angeordnet ist, welcher beim Sandeinfüllen dicht auf dem Füllrahmen aufsitzt und welcher annähernd den gleichen Innenquerschnitt aufweist wie der Formkasten und wobei im besonderen über Schlitzdüsen in der Modellplatte ein Luftstrom angesaugt wird, der an der Oberseite des Gehäuses bzw. Sandführungstrichters über ein Sieb ungehindert und ohne Unterdruckbildung eintreten kann und der mit dem fallenden Formsand durch das Gehäuse nach unten fließt und dabei eine allmählich ansteigende und gleichmäßige Füllung aller Modellpartien und sensibler Modelltaschen sicherstellt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die erfindungsgemäße Formmaschine weist eine Reihe von erheblichen Vorteilen auf, die in der Folge beschrieben werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Durch das Ablegen und Aufnehmen der Füllrahmen in den beiden Außenstationen werden Totzeiten beim eigentlichen Formvorgang vermieden und Arbeitshübe der Formeinheiten wesentlich verkürzt. Der leere Formkasten mit aufliegendem Füllrahmen kann bei einem nur geringfügigem Spiel von ca.15mm unter den Sandführungstrichter einfahren. Nachfolgend wird die Modellplatte unter den Formkasten gehoben. Der Formkasten wird dabei nur ca.8mm von seiner Transportrollenbahn abgehoben. Die Modellplatte befindet sich dabei auf einem Höhenniveau, bei dem die Rollen der Modellplattenrollenbahn mit ca.3mm Spiel unter die Modellplattenlaufleiste einschwenken. Nach dem Absetzen der Modellplatte auf ihre Rollenbahn befindet sich der auf der Modellplatte aufliegende Formkasten also ca.5mm (8-3!) über seiner Rollenbahn. Nach dem Einfahren des Formkastens mit aufliegendem Füllrahmen, wird der Sandführungstrichter über eine Kurzhubvorrichtung nach ca.15mm Hub kraftachlüssig auf den Füllrahmen aufgesetzt. Durch das Anheben des Formkastens wird der Sandführungstrichter wieder geringfügig nach oben gedrückt und er sitzt somit kraftschlüssig und dicht auf dem Füllrahmen auf. Sobald die Modellplatte den Formkasten erfaßt hat beginnt das Sandeinfüllen. Da der Formkasten sich beim Sandeinfüllen hinsichtlich seines Höhenniveaus bereits in Transportposition befindet, kann das Sandeinfüllen bis zum Weitertakten der Formkästen dauern, da der Sandführungstrichter nur ca.10mm (15-5!) vom Füllrahmen abgehoben werden muß, was für den nachfolgenden Füllrahmen ein Einlaufspiel von ca.15mm bedeutet. Für das Sandeinfüllen steht somit ca.60% der gesamten Taktzeit zur Verfügung.</p>
<p id="p0011" num="0011">Beim Formkastentransport werden die über Stoßbolzen aneinanderliegenden Formkästen um eine Teilung weiter getaktet. Dabei gelangt die mit Formsand gefüllte Formeinheit in die Verdichtungsstation. Gleichzeitig dazu wird das in der Verdichtungsstation ausgesenkte Modell unterhalb der Formkastentransportbahn zur Sandfüllstation zurücktransportiert. Die Unterkante des feststehenden Anpreßrahmens der Verdichtungsstation und die Unterkante des angehobenen Sandfülltrichters liegen auf<!-- EPO <DP n="5"> --> dem gleichem Niveau. Daher fährt die Oberkante des Füllrahmens der mit Formsand gefüllten Formeinheit mit einem geringen Spiel von nur ca.10mm unter den Anpreßrahmen der Verdichtungsstation ein. Die Modellplatte läuft dabei auf der ihr zugeordneten Rollenbahn, während der Formkasten immer noch einen Abstand von ca.5mm zu seiner Rollenbahn hat. Der Hubtisch der Verdichtungsstation fährt unter die Modellplatte und preßt die Formeinheit nach einem weiteren Hub von nur ca.10mm mit einer verdichtungsabhängigen Vorspannkraft gegen den Anpreßrahmen der Verdichtungsstation, wonach dann die Verdichtung erfolgt. Der Formkasten hat dabei einen Abstand von nur ca.15mm zu seiner Rollenbahn, auf die er nach dem Verdichten abgesetzt wird. Um aber nach dem Verdichten ein zeitaufwendiges Durchfahren dieser 15mm im Feingang zu vermeiden, sind die vier außenliegenden Laufrollen der Formkastenrollenbahn im Bereich der Verdichtungsstation auf verstellbaren Exzenterbolzen gelagert. Nach dem Anpressen der Formeinheit an den Anpreßrahmen der Verdichtungsstation werden die vier Laufrollen durch Verstellen ihrer Exzenterbolzen distanzfrei gegen die Laufleiste des Formkastens gedrückt, wodurch nach dem Verdichten und einem sanften Entspannen der Verdichtungs-bzw. Vorspannkraft das Entformen mit dem langsamen Aussenken des Modells aus der Form sofort und ohne Zeitverlust beginnen kann. Das langsame Aussenken ist zum vorsichtigen Trennen von Modell und Form erforderlich und nach einem modellabhängigen Weg wird das Aussenken des Modells auf eine höhere Geschwindigkeit beschleunigt. Nachdem das Modell vollständig aus der Form herausgesenkt ist, werden die vier Laufrollen während der restlichen Abwärtsbewegung der Modellplatte synchron zueinander auf das Niveau der übrigen Laufrollen abgesenkt, wodurch der Formkasten auf seine Rollenbahn abgesenkt wird. Die Exzenterbolzen drehen dabei in den unteren Exzenterpunkt, so daß der Formkasten mit einer sinusförmigen Bewegung sanft mit dem Geschwindigkeitswert Null auf die übrigen Rollen aufsetzt. Durch das sanfte Entspannen der Verdichtungs-bzw. Vorspannkraft, welches unmittelbar in das langsame Aussenken des Modells aus der Form übergeht sowie auch durch das sanfte Aufsetzen des Formkastens auf seine Transportrollenbahn, wird eine besonders vorsichtige und erschütterungsfreie Behandlung der verdichteten Form ohne Zeitverlust ermöglicht.</p>
<p id="p0012" num="0012">Eine weitere Variante besteht darin, die vier exzentergelagerten Laufrollen nicht gegen die Laufleiste des Formkastens zu drücken, sondern sie bis auf eine Distanz von ca.3mm an die Formkastenlaufleiste heranzufahren. Hierbei wird nach dem sanften Entspannen der Verdichtungs-bzw. Vorspannkraft zunächst die gesamte Formeinheit um die ca.3mm langsam abgesenkt, bevor der Formkasten auf die exzentergelagerten Laufrollen aufsetzt, womit dann das Entformen beginnt. Von Vorteil ist hierbei, daß das Entspannen der Verdichtungs- bzw. Vorspannkraft und das Entformen sicher getrennt sind, wobei der Zeitbedarf zur Überbrückung der ca.3mm keine spürbare negative Auswirkung auf die Taktzeit hat. Auch bei dieser Variante ist eine besonders vorsichtige und erschütterungsfreie Behandlund der verdichteten Form gewährleistet. Insgesamt bewirken beide Varianten ohne Zeitverlust ein erschütterungsfreies und sanftes Entformen, wodurch Beschädigungen an der Form wie z.B. das Abreißen sensibler Formballen vermieden werden.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Ein wesentlicher Vorteil ist auch, daß der Füllrahmen außerhalb der Verdichtungs- und Entformstation vom Formkasten abgenommen wird, also wenn Modell und Form bereits getrennt sind. Die beim Trennen von Füllrahmen und Form auftretenden Erschütterungen, wie es beispielsweise beim Stand der Technik durch abruptes Festhalten des Füllrahmens während der Abwärtsbewegung der Fall ist und wobei diese Erschütterungen auf die noch auf dem Modell haftende Form einwirken, sind bei der erfindungsgemäßen Formmaschine nicht existent.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Formkästen werden in den beiden Außenstationen zentriert. Die beiden dazwischen befindlichen Formkästen der Sandfüllstation und der Verdichtungsstation haben dabei ein geringfügiges Spiel zueinander, so daß eine ungehinderte vertikale Bewegung möglich ist. Da für die Formkästen in der Sandeinfüll- und Verdichtungsstation eine vertikale Bewegung von jeweils nur ca.15mm erforderlich ist, bleiben die Formkästen mit dem geringfügigen Spiel innerhalb ihrer Stoßbolzen geführt, d.h. ein aus- und einfädeln der Formkästen während der vertikalen Hubbewegungung ist vorteilhafterweise nicht erforderlich.</p>
<p id="p0015" num="0015">Zum Betrieb der erfindungsgemäßen Formmaschine wird ein Modellpaar benötigt, so daß nacheinander jeweils eine Oberkasten- und eine Unterkastenform hergestellt wird. Mit einem in Bereitschaft stehenden Modellpaar kann ein fliegender Modellwechsel durchgeführt werden. Durch die vier hintereinander liegenden Stationen ist es außerdem möglich, mit 2 oder 3 Modellpaaren im ständigen Modellwechsel zu fahren, d.h. nach jedem Takt kann das Modell gewechselt werden. Dies ist besonders von Vorteil, wenn z.B. ein Modell mit Kühleisen oder mit exothermen Speisern bestückt werden muß. Die erfindungsgemäße Formmaschine bietet dazu den Vorteil, daß die Modelle auf der Umlaufbahn vor der Formmaschine für das Handling frei zugänglich sind und insbesondere beim Umlauf mit 3 Modellpaaren eine genügend lange Handlingszeit zur Verfügung steht. Falls beim Umlauf mit 2 Modellpaaren die etwas kürzere verfügbare Handlingszeit nicht ausreicht, kann auch vorteilhafterweise eine Modellkombination gefahren werden, bei der beispielsweise ein Modellpaar ohne Behandlungsbedarf zwei mal hintereinander abgeformt wird, während das andere Modellpaar zwischenzeitlich auf der Umlaufbahn mit dem erforderlichen Zubehör bestückt wird und danach zu einem einmaligen Formvorgang in die Formmaschine einwechselt und wonach sich dieser 2:1-Zyklus der Losgröße ensprechend wiederholt. Beim Betrieb mit 2 oder 3 Modellpaaren können weitere Modelle auf einer Parkbahn außerhalb der Umlaufbahn zum Einwechseln in Bereitschaft stehen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Das Abheben des Füllrahmens vom Formkasten, das Auflegen des Füllrahmens auf den Formkasten sowie der Rücktransport der Füllrahmen von der Abhebestation zur Auflegestation erfolgt völlig losgelöst von den Formvorgängen, die in den beiden Mittelstationen ablaufen. Der Füllrahmenrücktransport erfolgt auf der Rückseite der Formmaschine über eine angetriebene Rollenbahn oder über eine Gefällerollenbahn. Mit der Anordnung der Rücklaufrollenbahn auf der Formmaschinenrückseite wird vorteilhafterweise ein ohnehin vorhandener Totraum oberhalb der Palettentransportbahn genutzt. Vorteilhaft ist dabei auch, daß nur ein geringer Abstand zwischen der Formmaschine und der Palettenbahn erforderlich ist, was kurze Transportwege für Formkastenübersetzgeräte<!-- EPO <DP n="7"> --> der Formanlage bedeutet und wodurch der Flächenbedarf für die Formanlage reduziert werden kann. Es sind insgesamt 5 Füllrahmen im Umlauf, wodurch die einzelnen Arbeitsschritte beim Füllrahmenumlauf ohne Zeitzwang innerhalb der Formmaschinentaktzeit durchgeführt werden können.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die erfindungsgemäße Formmaschine ist innerhalb eines klar umgrenzten Maschinengerüstes kompakt und übersichtlich gegliedert und sie läßt sich auf einfache Weise in eine Formlinie bzw. Formanlage integrieren, wobei einlaufseitig eine Formkastenreinigungsvorrichtung und auslaufseitig eine Formkastenwendevorrichtung angebaut werden kann. In der erfindungsgemaßen Formmaschine können auch alle gängigen Verdichtungsverfahren wie beispielsweise das Luftimpulsverfahren mit seinen verschiedenen Varianten, das mechanische Vielstempelpressen oder auch das Luftstrompressen auf einfache Weise integriert werden. Beispielsweise ist in Fig.1 das Luftimpulsverfahren und in Fig.3 das Vielstempel-Luftstrompressen angedeutet.</p>
<p id="p0018" num="0018">Ein besonderer Vorteil besteht auch darin, daß die erfindungsgemäße Formmaschine ein zeitgedehntes Sandeinfüllen in den Formkasten ermöglicht, wobei hierfür ca.60% der gesamten Taktzeit zur Verfügung steht. Der Formsand wird dabei während der verfügbaren Einfüllzeit kontinuierlich mit einem gleichmäßigen und rechteckigen Querschnittsprofil von einem Transportband aus einem Vorratsbunker abgezogen und über einen in einem Sandführungstrichter angeordneten, mehrstufigen Aeratorsatz in den Formkasten eingefüllt. Die Breite des Querschnittprofils entspricht dabei annähernd dem Innenmaß des Formkastens in Bezug auf seine Querachse. Damit wird zunächst über die Breite des Formsandeinlaufes bzw. über die Querachse des Formkastens eine gleichmäßige Formsandverteilung erreicht. Der so im Querschnittsprofil gleichmäßig verteilte Formsand fällt mittig in den Sandführungstrichter ein und trifft dabei auf den mehrstufigen Aeratorsatz. Der mehrstufige Aeratorsatz lockert einerseits den Formsand auf und andererseits wird durch eine gezielte Wahl der Drehrichtung und der Drehzahl einzelner Aeratorachsen eine gleichmäßige Formsandverteilung über die Längsachse des Formkastens erreicht. In der ersten Phase von ca.2/3 der Einfüllzeit wird das Sandeinfüllen in den Formkasten durch einen Luftstrom unterstützt, der über Schlitzdüsen in der Modellplatte angesaugt wird. Dieser Luftstrom kann über ein Sieb an der Oberseite des Sandführungstrichters ungehindert eintreten und es kommt dadurch gewollt zu keiner Unterdruckauswirkung im Formraum. Das Sieb verhindert andererseits das Herausspritzen von Formsand durch die Aeratorwirkung. Da der Sandführungstrichter während des Füllvorganges dicht auf dem Füllrahmen aufsitzt, ist der gesamte Formraum sanddicht Jedoch nicht luftdicht verschlossen. Dadurch kann kein Formsand austreten, was eine besonders saubere Sandeinfüllung ermöglicht. Der Luftstrom fließt mit dem fallenden Formsand nach unten und unterstützt in besonders vorteilhafter Weise durch Ansaugen des Formsandes das gleichmäßige Füllen aller Modellpartien, insbesondere der sensiblen, engen und tiefliegenden Modelltaschen, ohne dabei einen Unterdruck mit Vorverdichtungseffekt zu bewirken. Durch das kontinuierliche und zeitgedehnte Einfüllen wird dabei eine allmählich ansteigende und gleichmäßige Füllung aller Modellpartien und insbesondere der engen und tiefen Modelltaschen sichergestellt, was für eine gute und<!-- EPO <DP n="8"> --> gleichmäßige Formverdichtung von besonderer Bedeutung ist. Durch eine allmähliche Geschwindigkeitssteigerung des Transportbandes auf den Maximalwert kann die anfängliche Einfüllung kritischer Modellpartien besonders vorsichtig erfolgen. Nach ca.2/3 der Einfüllzeit sind in der Regel alle Modellpartien mit Formsand bedeckt. Das Einfüllen des restlichen Formraumes, welcher den oberen Bereich des Formkastens und den Bereich des Füllrahmens ausmacht, erfordert kein so vorsichtiges Einfüllen mehr, so daß dieser Raum mit dem inzwischen erreichten maximalen Geschwindigkeitswert des Transportbandes aufgefüllt werden kann. Auch ist für das letzte Drittel der Luftstrom nicht mehr erforderlich. Dadurch kann der Modellplattenhubtisch, über den der Luftstrom angesaugt wird, vorzeitig absenken um so rechtzeitig für den Rücktransport der Modellplatte in der unteren Position zu sein. Für das Sandeinfüllen in den Formkasten wird die verfügbare Zeit als fixe Größe voll ausgenutzt. Die Dosierung der vom jeweiligen Modell abhängigen Formstoffmenge wird durch Veränderung der Transportbandgeschwindigkeit und/oder durch Veränderung der Schichthöhe des Formsandes auf dem Transportband über einen Schieber am Auslauf des Vorratsbunkers eingestellt.</p>
<p id="p0019" num="0019">Durch eine alterantive Ausführungsform, bei der die Modellplatte bereits in der ersten Station unter den Formkasten gehoben wird, kann die Zeit für das Sandeinfüllen in die Formeinheit weiter verlängert werden, weil die hierfür verfügbare Zeit sich aus der Gesamttaktzeit abzüglich der Formkastentransportzeit ergibt.</p>
<p id="p0020" num="0020">Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Hierbei zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt><b>Fig.1</b></dt><dd>einen Längsschnitt durch die Formmschine mit einer von rechts nach links dargestellten Durchlaufrichtung der Formkästen.
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>mit Station <b>"A"</b> zum Auflegen des Füllrahmens auf den Formkasten</li>
<li>mit Station <b>"B"</b> zum Sandeinfüllen in den Formkasten</li>
<li>mit Station <b>"C"</b> zum Verdichten und Entformen</li>
<li>mit Station <b>"D"</b> zum Abnehmen des Füllrahmens vom Formkasten</li>
</ul></dd>
<dt><b>Fig.2</b></dt><dd>einen Querschnitt durch die Sandeinfüllstation gemäß Schnittlinie B-B in Fig.1</dd>
<dt><b>Fig.3</b></dt><dd>einen Querschnitt durch die Verdichtungsstation gemäß Schnittlinie C-C in Fig.1<!-- EPO <DP n="9"> --></dd>
<dt><b>Fig.4</b></dt><dd>einen Querschnitt durch die Füllrahmenumsetz-Stationen und durch die Modellwechselstation.
<ul id="ul0002" list-style="dash" compact="compact">
<li>als Füllrahmenauflegestation gemäß Schnittlinie A-A in Fig.1</li>
<li>als Füllrahmenabhebestation gemäß Schnittlinie D-D in Fig.1</li>
<li>die beiden Stationen weisen eine identische Darstellung auf, wobei jedoch gemäß Schnittlinie A-A die Verdichtungseinheit (11) und die Rollenbahnen (26 und 86) nicht sichtbar wären.</li>
</ul></dd>
<dt><b>Fig.5</b></dt><dd>eine Draufsicht auf den Füllrahmenumlauf gemäß Schnittlinie E-E in Fig.1</dd>
<dt><b>Fig.6</b></dt><dd>eine Draufsicht auf den Modellplattenumlauf gemäß Schnittlinie F-F in Fig.1</dd>
<dt><b>Fig.7</b></dt><dd>einen Ausschnitt aus einer Formanlage mit einem Beispiel, wie die erfindungsgemäße Formmaschine in eine Formanlage integriert werden kann, dargestellt in drei Schritten.</dd>
<dt>Fig.7a</dt><dd>Grundstellung der Formanlage vor Beginn des Formkastentransportes in der Achse <b>"X"</b> mit einem Oberkasten in der Verdichtungsstation</dd>
<dt>Fig.7b</dt><dd>Stellung der Formanlage nach der ersten Hälfte des Formkastentransportes in der Achse <b>"X"</b> mit einem Unterkasten in der Verdichtungsstation.</dd>
<dt>Fig.7c</dt><dd>Stellung der Formanlage nach der zweiten Hälfte des Formkastentransportes in der Achse <b>"X"</b> mit einem Oberkasten in der Verdichtungsstation. Danach folgt wieder die Grundstellung.</dd>
<dt><b>Fig.8</b></dt><dd>einen Längsschnitt durch die Formmaschine mit einer weiteren Ausführungsvariante für den Quertransport der Füllrahmen.</dd>
</dl></p>
<p id="p0021" num="0021"><b>Fig.1</b> zeigt ein Maschinengerüst bestehend aus dem Kopfrahmen <b>6</b>, dem Grundrahmen <b>7</b> und den Säulenpaaren <b>8</b> und <b>9</b>. Das Säulenpaar <b>8</b> weist zur Aufnahme der Verdichtungskräfte einen größeren Querschnitt auf. Die Säulenpaare <b>8</b> und <b>9</b> sind auch in <b>Fig.5</b> und <b>6</b> dargestellt. Die Verdichtungseinheit <b>10</b> bzw. <b>11</b>, die für verschiedene Verdichtungsverfahren ausgelegt sein kann, ist im Kopfrahmen <b>6</b> integriert. Durch das Maschinengerüst verläuft die Rollenbahn <b>12</b> zum Transport der Formkästen <b>4</b>, die jeweils nach den Arbeitszyklen der einzelnen Stationen taktweise in Pfeilrichtung <b>13</b> durch die Formmaschine transportiert<!-- EPO <DP n="10"> --> werden. Die Formkästen liegen dabei über ihre verschleißfesten Stoßbolzen <b>14</b> aneinander. Die Transportrollenbahn <b>12</b> ist an den Säulen <b>8</b> und <b>9</b> befestigt. Innerhalb des Maschinengerüstes sind vier Arbeitsstationen angeordnet, deren vertikale Achsen mit <b>"A"</b>, <b>"B"</b>, <b>"C"</b> und <b>"D"</b> bezeichnet sind. Die Abstände dieser Achsen entsprechen der Formkastenteilung auf der Transportrollenbahn <b>12</b>. Die Unterkante <b>10a</b> der Verdichtungsstation <b>10/11</b> und die Unterkante des angehobenen Sandfülltrichters <b>22</b> haben das gleiche Höhenniveau <b>23</b>, wobei das Freimaß <b>23a</b> zwischen dem Höhenniveau <b>23</b> und der Oberkante des in die Station <b>"B"</b> einfahrenden Füllrahmens <b>5a</b> sowie des aus der Station <b>"C"</b> ausfahrenden Füllrahmens <b>5c</b> ca. 15mm beträgt. An der Einlaufseite der Formmaschine ist eine Formkastenreinigungsvorrichtung <b>15</b> und an der Auslaufseite eine Formkastenwendevorrichtung <b>16</b> in Form eines Trommelwenders angebaut.</p>
<p id="p0022" num="0022">In der Achse <b>"A"</b> wird in der oberen Ebene der Füllrahmen <b>5</b> auf den Formkasten <b>4</b> aufgesetzt und in der unteren Ebene ist auf dem angehobenen Hubtisch <b>28A</b> eine Modellplatte <b>2a</b> bereitgestellt, die im Falle eines Modellwechsels zeitgleich mit dem Formkastentransport <b>13</b> von Station <b>"A"</b> zur Station <b>"B"</b> transportiert wird. Die Darstellung zeigt den bereits abgelegten Füllrahmen <b>5a</b> mit der abgesenkten Füllrahmenhubvorrichtung <b>17</b>.</p>
<p id="p0023" num="0023">In der Achse <b>"B"</b> wird der Formsand in den Formkasten eingefüllt. Die Darstellung zeigt die bereits bis zur Linie <b>18</b> fertig mit Formsand gefüllte Unterkasten-Formeinheit, die aus Modellplatte <b>1b</b>, Formkasten <b>4b</b> und Füllrahmen <b>5b</b> besteht. Dabei ist die Modellplatte <b>1b</b> auf ihrer oberen Rollenbahn <b>19</b> abgestellt und der Formkasten <b>4b</b> befindet sich in einem geringfügigen Abstand <b>20</b> (ca.5mm) zu seiner Rollenbahn <b>12</b>. Der Hubtisch <b>21</b>, der die Modellplatte <b>1b</b> unter den Formkasten <b>4b</b> gehoben hat, befindet sich wieder in der abgesenkten Position und der Sandführungstrichter <b>22</b> ist vom Füllrahmen <b>5b</b> abgehoben, wobei sich die Unterkante des Sandfülltrichters <b>22</b> und die Unterkante der Verdichtungseinheit <b>10/11</b> bzw. des Anpreßrahmens <b>10a</b> auf gleichem Höhenniveau befinden. Das geringfügige Abstandsmaß <b>23b</b> zwischen der Oberkante des Füllrahmens <b>5b</b> und Unterkante des Sandführungstrichters <b>22</b> beträgt dabei ca.10mm.</p>
<p id="p0024" num="0024">In der Achse <b>"C"</b> erfolgt das Verdichten der Form und das Trennen von Form und Modell (<i>Entformen</i>). Die Darstellung zeigt den bereits abgeschlossenen Formvorgang. Dabei steht der Formkasten <b>4c</b> mit der verdichteten Oberkastenform auf seiner Rollenbahn <b>12</b>, der Füllrahmen <b>5c</b> liegt auf dem Formkasten <b>4c</b> auf und der Formstoff ist bis zur Linie <b>24</b> verdichtet. Der Hubtisch bzw. Preßtisch <b>25</b> ist abgesenkt, die Oberkastenmodellplatte <b>1a</b> steht auf ihrer unteren Rollenbahn <b>26</b> zum Rücktransport zur Station <b>"B"</b> bereit und die obere Modellplattenrollenbahn <b>27</b> ist eingeschwenkt und somit zur Aufnahme der Formeinheit (<i>Modellplatte <b>1b</b>, Formkasten <b>4b</b> und Füllrahmen</i> <b><i>5b</i></b>) aus der Station <b>"B"</b> bereit. Für den Rücktransport der Modellplatte <b>1a</b> von Station <b>"C"</b> nach Station <b>"B"</b> ist ein geringes Freimaß <b>75b</b> (ca.20mm) zwischen dem höchsten Punkt des Modells und dem untersten Punkt der Modellplatte erforderlich. Das maximale Aussenkmaß <b>75</b> wird dabei von der maximalen Modellhöhe <b>75a</b>, dem Freimaß <b>75b</b> und der Modellplattenhöhe <b>75c</b> bestimmt.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">In der Achse <b>"D"</b> wird in der oberen Ebene der Füllrahmen <b>5d</b> vom Formkasten <b>4d</b> abgenommen und in der unteren Ebene ist der angehobene Hubtisch <b>28D</b> bereit, im Falle eines Modellwechsels die Modellplatte <b>1a</b> aus der Station <b>C</b> aufzunehmen, wobei der Transport zeitgleich mit dem Formkastentransport <b>13</b> durchgeführt würde. Die Darstellung zeigt den bereits abgehobenen und zur Hinterseite der Formmaschine transportierten Füllrahmen <b>5d</b>. Die Füllrahmenhubvorrichtung <b>29</b> ist abgesenkt und somit zur Aufnahme des nächst folgenden Füllrahmens <b>5c</b> bereit.</p>
<p id="p0026" num="0026">In den Stationen <b>"A"</b> und <b>"D"</b> werden die Formkästen über die Zentrierkolben <b>30</b> (Fig.1,4,7) zentriert und arretiert. Die Zentrierung wird nur für den Formkastentransport <b>13</b> gelöst und danach wieder geschlossen. Wegen der Hubzylinder <b>17a</b> und <b>29a</b> erfolgt die Zentrierung außerhalb der Formkastenmitte in Bezug auf seine Längsachse. Dies hat zudem den wesentlichen Vorteil, daß die zwangsläufige Schwächung des Formkastenprofils durch die Zentrierbüchsen <b>31</b> in einem Bereich erfolgt, in dem die Formkastenwand durch den bei der Verdichtung entstehenden Innendruck am geringsten belastet wird, nämlich nahe dem Bereich, in dem die Vorzeichen der Momentenflächen von plus nach minus wechseln. Im weiteren bleibt die Lage der Formkästen in Bezug auf die außermittige Anordnung der Zentrierbüchsen <b>31</b> durch die Verwendung von Trommelwendern innerhalb der gesamten Formanlage unverändert. Die beiden Formkästen <b>4b</b> und <b>4c</b> in den Stationen <b>"B"</b> und <b>"C"</b> haben zwischen den zentrierten und arretierten Formkästen <b>4a</b> und <b>4d</b> über ihre Stoßbolzen <b>14</b> ein geringfügiges Spiel von ca.0,7mm pro Stoß, so daß sie ungehindert die erforderlichen vertikalen Bewegungen durchführen können. Die Zentrierkolben <b>30</b> (Fig.4) und die Zentrierbüchsen <b>31</b> (Fig.4) sind so ausgeführt, daß die Formkästen nur in horizontaler Richtung zentriert werden, während die Zentrierbüchse <b>31</b> bzw. der Formkasten in vertikaler Richtung zum Zentrierkolben <b>30</b> frei beweglich ist.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die <b>Fig.1</b> zeigt entsprechend der vorangegangenen Beschreibung die Ausgangsstellung der Formmaschine und der Funktionsablauf, der später noch genauer beschrieben wird, kann in dieser Stellung mit dem Öffnen der Zentrierkolben <b>30</b> und dem nachfolgenden Formkastentransport <b>13</b> beginnen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die <b>Fig.2</b> zeigt einen Querschnitt durch die Sandeinfüllstation <b>"B"</b> gemäß der Schnittlinie B-B in Fig.1. Im linken Halbschnitt wird der Betriebszustand während des Sandeinfüllens in den Formkasten gezeigt, wobei sich der augenblickliche Füllstand beispielsweise in Höhe der Linie <b>32</b> befindet. Der Hubtisch <b>21</b> hat die Modellplatte <b>1b</b> von der unteren Modellplattenrollenbahn <b>26</b> abgehoben und unter den Formkasten <b>4b</b> gefahren, der dabei um das Maß <b>33</b> (ca.8mm) von seiner Rollenbahn <b>12</b> abgehoben wurde. Der Sandführungstrichter <b>22</b> sitzt dicht auf dem Füllrahmen <b>5b</b> auf. Die Modellplatte <b>1b</b> steht so hoch, daß die Laufrollen <b>19a</b> der horizontal verstellbaren oder schwenkbaren Modellplattenrollenbahn <b>19</b> mit dem Spiel <b>34</b> (ca.3mm) unter die Laufleiste der Modellplatte <b>1b</b> einfahren oder einschwenken können. Die Modellplattenrollenbahn <b>19</b> war beim Hochfahren der Modellplatte <b>1b</b> zurückgefahren um den Durchgang der Modellplatte zu ermöglichen. Der rechte Halbschnitt der <b>Fig.2</b> zeigt<!-- EPO <DP n="12"> --> den bereits abgeschlossenen Sandeinfüllvorgang. Dabei ist die Formeinheit bis zur Linie <b>18</b> fertig mit Formsand gefüllt. Der Hubtisch <b>21</b> ist in die untere Position gefahren, die Modellplatte <b>1b</b> wurde auf die Modellplattenrollenbahn <b>19</b> abgestellt und der auf der Modellplatte <b>1b</b> aufliegende Formkasten <b>4b</b> befindet sich dabei in einem geringfügigen Abstand <b>20</b> (ca.5mm) zu seiner Rollenbahn <b>12</b>. Der Sandführungstrichter <b>22</b> ist vom Füllrahmen <b>5b</b> abgehoben, wobei das Abstandsmaß <b>23b</b> zum Füllrahmen ca.10mm beträgt. Der rechte Halbschnitt der <b>Fig.2</b> entspricht daher wie in Station <b>"B"</b> (Fig.1) der Ausgangsstellung in diesem Bereich. Links in <b>Fig.2</b> ist die Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> und rechts in <b>Fig.2</b> ist die Modellplattenumlaufbahn <b>86</b> angedeutet. Die um das Maß <b>35</b> hochgezogene Laufleiste der Modellplatte ermöglicht das Freimaß <b>36</b> (Fig.1,2 u.3) mit einer Zugangs- bzw. Einsichtsmöglichkeit zur Modellplatte, was auch für <b>Fig.3</b> im Bereich der Verdichtungsstation zutreffend ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die in <b>Fig.1 u.2</b> gezeigte Sandeinfüllvorrichtung weist einen Sandführungstrichter <b>22</b> auf, dessen Innenabmessungen um das Maß <b>37</b> geringfügig kleiner sind als die Innenabmessungen des Füllrahmens <b>5</b>. Dadurch werden bei Maßungenauigkeiten Flächenüberstände an der Innenseite des Füllrahmens vermieden, auf die sich Formsand ablagern könnte. Der Sandführungstrichter <b>22</b> ist innen mit Teflon <b>38</b> ausgekleidet, um ein Anbacken des Formsandes zu vermeiden. Innerhalb des Sandführungstrichters <b>22</b> ist ein dreistufiger Aeratorsatz <b>39</b> angeordnet, dessen Achsen in außen am Sandführungstrichter <b>22</b> befestigten Lagerschilden <b>40</b> gelagert sind und die über die Antriebselemente <b>41</b> und <b>42</b> angetrieben werden. Die Aeratorachsen haben gemäß Darstellung in <b>Fig.1</b> unterschiedliche Drehrichtungen, die einerseits eine optimale Formsandauflockerung bewirken und andererseits für eine gleichmäßige Formsandverteilung in der Formkastenlängsachse sorgen. Sinnvollerweise wird dabei die eine Drehrichtung der linksseitigen Antriebseinheit <b>41</b> und die andere Drehrichtung der rechtsseitigen Antriebseinheit <b>42</b> zugeordnet. Der Sandführungstrichter <b>22</b> ist an einem zylinderbetätigten Hebelsystem <b>43</b> aufgehängt, wobei die beiden Hebelarme <b>43a</b> und <b>43b</b> (Fig.1 u.2) sowie der einzelne Hebelarm <b>43c</b> (Fig.1) starr mit einer Welle <b>43d</b> (Fig.1) verbunden sind. Dadurch werden die beiden Hebelarme <b>43a</b> und <b>43b</b> von dem einzelnen Hubzylinder <b>44</b> (Fig.1 u.8) synchron bewegt. Das Hebelsystem lagert in den beiden Lagersäulen <b>45</b>. Der Sandführungstrichter <b>22</b> wird im oberen Bereich über die Zapfen <b>46</b> (Fig.1 u. 2) an den Hebelarmen <b>43a</b> und <b>43b</b> aufgehängt und im unteren Bereich über die Bolzen <b>47</b> (Fig.1u.2) geführt, wodurch eine exakt geführte vertikale Bewegung des Sandführungstrichters ermöglicht wird. Die Aeratorsätze laufen während des Betriebes der Formmaschine ununterbrochen weiter, d.h. sie werden in der jeweils kurzen Zeitphase, in der kein Sand eingefüllt wird nicht ausgeschaltet. Um dabei ein vibrieren des Sandführungstrichters durch die drehenden Aeratoren zu vermeiden, wird der Sandführungstrichter <b>22</b> in seiner oberen und unteren Arbeitsposition kraftschlüssig eingespannt. Der pneumatische Hubzylinder <b>44</b> hat dazu entsprechende Hubreserve, so saß der Sandführungstrichter in der unteren Stellung fest auf den Füllrahmen <b>5</b> gedrückt wird und in der oberen Stellung fest gegen die Anschläge <b>48</b> gezogen wird.</p>
<p id="p0030" num="0030">Der Hubtisch <b>21</b> weist mindestens zwei aus dickwandigen Rohren<!-- EPO <DP n="13"> --> bestehende Führungsstangen <b>49</b> auf, die einerseits die Funktion der Hubtischführung haben und andererseits als Verbindungsleitung zur Luftansaugung über die Modellplatte dienen. Die Führungsstangen <b>49</b> werden am unteren Ende über flexible Schlauchleitungen <b>50</b> mit einer regelbaren und abschaltbaren Unterdruckquelle <b>51</b> verbunden, womit ein den Erfordernissen entsprechend geregelter Luftstrom erzeugt wird. Dieser Luftstrom wird über die in der Modellplatte eingesetzten Schlitzdüsen <b>52</b> angesaugt und über den Modellplattenhohlraum <b>53</b>, den Bohrungen <b>54 u.55</b> und den Hohlraum der Führungsstangen <b>49</b> zur Unterdruckquelle <b>51</b> geführt. Der über die Schlitzdüsen <b>52</b> angesaugte Luftstrom bewirkt, daß bei entsprechend geregelter Intensität zusammen mit dem feindosiert einfallenden Formsand eine allmähliche und gleichmäßige Füllung aller Modellpartien, insbesondere der engen und tiefliegenden Modelltaschen erreicht wird, ohne daß dabei ein Unterdruck mit Vorverdichtungseffekt des Formsandes entsteht. Der wesentliche Effekt ist hiebei, daß in allen Modellpartien eine gleichmäßige und feine bzw. enge Schüttdichte der Sandkörner unter Vermeidung von Hohlräumen bzw. Luftblasen erzielt wird. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für eine optimale und gleichmäßige Formverdichtung. Zur Vermeidung einer Unterdruckauswirkung in der Formkammer <b>56</b> ist der Sandführungstrichter <b>22</b> an der Oberseite sanddicht mit einem Sieb <b>57</b> (Fig.1) abgedeckt, so daß der angesaugte Luftstrom ungehindert in den Sanführungstrichter <b>22</b> und in die Formkammer <b>56</b> eintreten kann. Das Sieb <b>57</b> verhindert andererseits ein herausspritzen des von den Aeratoren aufgewirbelten Formsandes. Der Luftstrom hat seine besondere Bedeutung in der Anfangsphase der Formsandeinfüllung, in der zunächst die Modellpartien verfüllt werden. Ab einer bestimmten Füllhöhe kann daher der Luftstrom kontinuierlich reduziert werden, bis er etwa im Füllhöhenbereich der Linie <b>32</b> den Wert Null erreicht bzw. ausgeschaltet wird. Der Hubtisch <b>21</b> kann dann während der restlichen Einfüllung bis zur Linie <b>18</b> in seine untere Position absenken, um so rechtzeitig die Rollenbahn <b>26</b> für den Modellplattentransport von Station <b>"C"</b> nach Station <b>"B"</b> frei zu geben.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Formsandzufuhr in den Sandführungstrichter <b>22</b> und in die Formkammer <b>56</b> erfolgt über das Transportband <b>58</b>, welches den Formsand aus einem Vorratsbunker <b>59</b> abzieht und ihn über den Zwischentrichter <b>60</b> in den Sandführungstrichter <b>22</b> fördert. Dabei wird der Formsand durch eine entsprechend gestaltete Austrittsöffnung mit einem gleichmäßigen rechteckigen Querschnittprofil <b>61</b> aus dem Vorratsbunker <b>59</b> abgezogen. Die Breite des Querschnittprofils <b>61</b> entspricht annähernd der Innenbreite des Formkastens <b>4</b>, so daß über die Querachse eine gleichmäßige Formsandverteilung erreicht wird. Die Seitenwände des Zwischentrichters <b>60</b> reichen als seitliche Führungswände bis an den Vorratsbunker <b>59</b> heran und sie verhindern, das daß rechteckige Querschnittsprofil <b>61</b> des Formsandes zerfällt. Die Innenwände des Zwischentrichters <b>60</b> sind mit Teflon <b>38a</b> ausgekleidet, um ein Anbacken des Formsandes zu vermeiden. Der so über die Querachse gleichmäßig verteilte Formsand fällt mittig (<b>Fig.1</b>) in den Sandführungstrichter <b>22</b> und wird dann durch verstellbare Leitelemente <b>62</b> und durch die Aeratoren <b>39</b> nach beiden Seiten in der Längsachse des Formkastens gleichmäßig verteilt und dabei gleichzeitig auch aufgelockert. So wird z.B. ein Teil des mittig einfallenden Formsandes durch die in<!-- EPO <DP n="14"> --> <b>Fig.1</b> gekennzeichneten gegensätzlichen Drehrichtungen der oberen Aeratorreihe nach außen gewirbelt. Die weitere Verteilung und Auflockerung erfolgt durch die beiden unteren Aeratorreihen. Durch eine variable Verstellmöglichkeit von Drehzahl und Drehrichtung der einzelnen Aeratorachsen kann die Formsandverteilung optimiert werden. Mit dem Einschalten des Transportbandes <b>58</b> wird seine Fördergeschwindigkeit allmählich bis zum Endwert hochgefahren. Dadurch kann die anfängliche Einfüllung kritischer Modellpartien besonders vorsichtig erfolgen. Für das Sandeinfüllen wird die verfügbare Zeit als fixe Größe voll ausgenutzt. Die Dosierung der modellabhängigen Formstoffmenge wird durch Einstellen der Fördergeschwindigkeit des Transportbandes <b>58</b> und/oder durch Einstellen der Schichthöhe <b>63</b> (Fig.1 u.2) über einen Schieber des Vorratbunkers <b>59</b> erreicht.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die <b>Fig.3</b> zeigt einen Querschnitt durch die Verdichtungsstation <b>"C"</b> gemäß Schnittlinie C-C in Fig.1. Im rechten Halbschnitt ist ein Betriebszustand dargestellt, in dem die mit Formsand gefüllte Formeinheit (<i>Modellplatte <b>1a</b>, Formkasten <b>4c</b> und Füllrahmen <b>5c</b></i>) zusammen mit dem Formkastentransport <b>13</b> auf der horizontal eingerückten oberen Modellplattenrollenbahn <b>27</b> in die Verdichtungsstation eingefahren ist. Die Modellplatte <b>1a</b> steht dabei auf der oberen Modellplattenrollenbahn <b>27</b> wobei der Formkasten <b>4c</b> sich im Abstand <b>20</b> (ca.5mm) zu seiner Rollenbahn <b>12</b> befindet und der Füllrahmen <b>5c</b> das Abstandsmaß <b>23c</b> (ca.10mm) zur Unterkante <b>10a</b> der Verdichtungseinheit <b>10/11</b> hat. Der Hubtisch bzw. der Preßtisch <b>25</b> ist noch abgesenkt und die Modellplatte <b>1b</b> ist auf ihrer unteren Rollenbahn <b>26</b> in die Sandfüllstation der Achse <b>"B"</b> zurückgefahren, so daß als nächstes der Hubtisch bzw. Preßtisch <b>25</b> anheben kann. Im linken Halbschnitt ist der Hubtisch bzw. Preßtisch <b>25</b> hochgefahren und hat die Formeinheit (<i>Modellplatte <b>1a</b>, Formkasten <b>4c</b> und Füllrahmen <b>5c</b></i>) gegen den Rahmen <b>10a</b> der Verdichtungseinheit <b>10/11</b> gedrückt. Die Hub- bzw. Preßzylinder <b>64</b> (Fig.1 u.3), die in ihrer Doppelanordnung auch als Führungseinheit dienen, erzeugen dabei eine Anpreß- bzw. Vorspannkraft, womit die Verdichtungskraft aufgenommen werden kann, ohne daß dabei die Formeinheit nach unten gedrückt wird. In dieser Stellung wird der Verdichtungsvorgang durchgeführt, wobei die Bohrungen <b>55a</b> in Abhängigkeit vom eingesetzten Verdichtungsverfahren beispielsweise mit einer Unterdruckquelle verbunden werden können. Die obere Modellplattenrollenbahn <b>27</b> ist nach dem Andrücken der Formeinheit an den Rahmen <b>10a</b> durch horizontales Verstellen oder Ausschwenken geöffnet worden, so daß die Modellplatte <b>1a</b> nach dem Verdichten auf die untere Modellplattenrollenbahn <b>26</b> abgesenkt werden kann. Nach dem Andrücken der Formeinheit an den Rahmen <b>10a</b> wurden auch die vier auf Exzententerbolzen <b>65a</b> gelagerten Laufrollen <b>65</b> (Fig.1,3), die im äußersten Bereich der Formkastenlaufleisten (<b>Fig.1-65</b>) angeordnet sind, durch Einzelverstellung <b>67</b> (Fig.3) der Exzenterbolzen <b>65a</b> (Fig.3) unter die Formkastenlaufleiste gedrückt. Der Formkasten <b>4c</b> befindet sich dabei im Abstan<b>d 66</b> (ca.15mm) zum Normalniveau der Formkastenrollenbahn <b>12</b>. Nach dem Verdichtungsvorgang wird die Anpreß- bzw. Vorspannkraft ruckfrei abgebaut und sofort danach kann der Trennvorgang von Modell und Form beginnen, in dem der Hubtisch <b>25</b> mit der Modellplatte <b>1a</b> zunächst im Feingang abgesenkt wird und nach einem modellabhängigen Feingangweg der weitere Aussenkvorgang ruckfrei auf<!-- EPO <DP n="15"> --> eine höhere Geschwindigkeit beschleunigt wird. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß jede der vier Laufrollen <b>65</b> durch die Einzelverstellung <b>67</b> schlüssig und distanzfrei an der Formkastenlaufleiste anliegt, auch wenn der Formkasten (<i>zum Beispiel durch Sandeinschluß zwischen Formkasten und Modellplatte</i>) einmal nicht exakt planparallel auf der Modellplatte aufliegen sollte. Der Trennvorgang von Modell und Form kann daher besonders vorteilhaft aus der Lage beginnen, die der Formkasten beim Verdichten eingenommen hatte, sodaß es also nicht zu einem schädlichen einseitigen Beginn des Trennvorganges kommen kann, falls der Formkasten nicht exakt planparallel auf der Modellplatte aufgelegen hat. Der Formenausschuß wird dadurch erheblich reduziert. Nachdem das Modell vollständig aus der Form herausgesenkt ist, werden die vier Laufrollen <b>65</b> während der restlichen Abwärtsbewegung der Modellplatte synchron zueinander auf das Laufrollenniveau der Formkastenrollenbahn <b>12</b> abgesenkt, wodurch der Formkasten um das Maß <b>66</b> (ca.15mm) abgesenkt und auf seine Rollenbahn <b>12</b> aufgesetzt wird. Die Exzenterbolzen <b>65a</b> drehen dabei in den unteren Exzenterpunkt, so daß der Formkasten mit einer sinusförmigen Bewegung sanft mit dem Geschwindigkeitsendwert Null auf seine Rollenbahn <b>12</b> aufsetzt. In der <b>Fig.3</b> ist im weiteren noch die Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> und die Modellplattenumlaufbahn <b>86</b> angedeutet. Die um das Maß <b>35</b> hochgezogene Laufleiste der Modellplatte ermöglicht das Freimaß <b>36</b> (Fig.1,2 u.3) mit einer Zugangs- bzw. Einsichtmöglichkeit zur Modellplatte, was auch für <b>Fig.2</b> im Bereich der Sandfüllstation zutreffend ist.</p>
<p id="p0033" num="0033">Der Funktionsablauf der Sandfüllstation <b>"B"</b> und der Verdichtungsstation <b>"C"</b> ist unabhängig vom später noch näher beschriebenen Füllrahmenumlauf der Stationen <b>"A"</b> und <b>"B"</b> sowie der Achse <b>"Y"</b>. Beginnend mit der in <b>Fig.1</b> dargestellten und bereits beschriebenen Ausgangsstellung wird nachfolgend der Funktionsablauf der beiden zeitparallel arbeitenden Stationen <b>"B"</b> und <b>"C"</b> mit dem Modellplattenpaar <b>1a</b> und <b>1b</b> beschrieben:</p>
<p id="p0034" num="0034">Nach dem Öffnen der Formkastenzentrierung <b>30</b> (Fig.1,4 u.7) werden die über ihre Stoßbolzen <b>14</b> aneinanderliegenden Formkästen <b>4</b> von einem Transportzylinder <b>91</b> (Fig.7) um eine Formkastenteilung in Pfeilrichtung <b>13</b> verschoben. Dabei gelangt der abgeformte Formkasten <b>4c</b> mit seinem Füllrahmen <b>5c</b> in die Station <b>"D"</b>, die mit Formsand gefüllte Formeinheit (<i>Modellplatte <b>1b</b></i>, <i>Formkasten <b>4b</b> und Füllrahmen <b>5b</b></i>) in die Station <b>"C"</b> und ein leerer Formkasten <b>4a</b> mit seinem Füllrahmen <b>5a</b> in die Station <b>"B"</b>. Die Modellplatte <b>1b</b> läuft dabei auf den eingeschwenkten Rollenbahnen <b>19</b> und <b>27</b>, während der auf der Modellplatte <b>1b</b> aufliegende Formkasten <b>4b</b> die Distanz <b>20</b> (ca.5mm) zu seiner Rollenbahn <b>12</b> hat und die Schubkraftübertragung über den gleichwertigen Versatz <b>20a</b> der Stoßbolzen erfolgt, wobei die Modellplatte <b>1b</b> vom auf ihr fixierten Formkasten <b>4b</b> mitgenommen wird. Alle anderen Formkästen laufen auf ihrer Rollenbahn <b>12</b>. Gleichzeitig mit dem Formkastentransport <b>13</b> läuft die Modellplatte <b>1a</b> auf ihrer angetriebenen Rollenbahn <b>26</b> von der Station <b>"C"</b> zur Station <b>"B"</b> zurück. Nur im Falle eines Modellwechsels würde zeitgleich zum Formkastentransport <b>13</b> die Modellplatte <b>1a</b> von Station <b>"C"</b> nach Station <b>"D"</b> und die Modellplatte <b>2a</b> von Station <b>"A"</b> nach Station <b>"B"</b> verfahren. Sobald während des Formkastentransportes <b>13</b> die Modellplatte <b>1b</b> die<!-- EPO <DP n="16"> --> letzte Laufrolle <b>19b</b> verlassen hat, wird die Rollenbahn <b>19</b> horizontal zurückgeschwenkt, damit die in Station <b>"B"</b> einlaufende Modellplatte <b>1a</b> oder <b>2a</b> ohne Verzögerung vom Hubtisch <b>21</b> angehoben werden kann. Nach dem Formkastentransport <b>13</b> werden die Zentrierkolben <b>30</b> (Fig.1,4 u.7) zum Zentrieren der Formkästen ausgefahren und gleichzeitig damit wird die Aufwärtsbewegung der beiden Hubtische <b>21</b> und <b>25</b> gestartet. Die Formkastenzentrierung erfolgt während der ersten Hubhälfte der Hubtische <b>21</b> und <b>25</b>, so daß die Formkästen in den Stationen <b>"A"</b> und <b>"D"</b> zentriert sind, wenn Hubtisch <b>25</b> die Modellplatte <b>1b</b> und die auf dem Hubtisch <b>21</b> aufliegende Modellplatte <b>1a</b> den Formkasten erreicht und somit die Formkästen in den Stationen <b>"B"</b> und <b>"C"</b> mit geringem Spiel zueinander ungehindert vertikal bewegt werden können. Eine steuerungsseitige Überwachung stellt sicher, daß die Aufwärtsbewegung der Hubtische bei einer fehlerhaften Zentrierung rechzeitig gestoppt wird. Nach dem Zentrieren der Formkästen wird der Sandführungstrichter <b>22</b> durch die Hubvorrichtung <b>43,44</b> auf den Füllrahmen aufgesetzt, wozu nur ein geringer Hub von ca.15mm erforderlich ist. Der Hubtisch <b>21</b> fährt die Modellplatte <b>1a</b> unter den Formkasten und hebt diesen samt Füllrahmen ca.8mm von seiner Rollenbahn <b>12</b> ab. Der Sandführungstrichter <b>22</b> wird dabei wieder gegen den elastischen Druck des Pneumatikzylinders <b>44</b> um ca.8mm nach oben gedrückt. In dieser Hubtischposition wird die Rollenbahn <b>19</b> wieder eingeschwenkt, wobei die Laufrollen <b>19a</b> das Spiel <b>34</b> (ca.3mm) zur Modellplattenlaufleiste haben. Sobald die Modellplatte <b>1a</b> den Formkasten erreicht hat, wird die Sandzufuhr über das Transportband <b>58</b> eingeschaltet. Bereits etwas früher wurde die Unterdruckquelle <b>51</b> eingeschaltet, damit der über die Schlitzdü-sen <b>52</b> angesaugte Luftstrom zu Beginn der Formsandeinfüllung voll wirksam ist. Nach ca. 2/3 der Formsandeinfüllung wird der Luftstrom ausgeschaltet und der Hubtisch <b>21</b> abgesenkt, um rechtzeitig den Modellplattentransport von Station <b>"C"</b> nach Station <b>"B"</b> zu ermöglichen. Die Modellplatte <b>1a</b> wird dabei nach ca.3mm Hub auf die Rollenbahn <b>19</b> abgesetzt. Der Sandführungstrichter <b>22</b> senkt um den gleichen Betrag mit ab, bleibt aber bis zum Ende der Formsandeinfüllung auf dem Füllrahmen sitzen. Die Sandeinfüllzeit endet mit dem Öffnen der Formkastenzentrierung <b>30</b>, womit ihr vom Zusammenfügen von Modellplatte und Formkasten an gerechnet eine fixe Zeit zugeordnet ist. Der modellabhängige Formsandbedarf wird dabei durch Einstellen der Födergeschwindigkeit und der Beschleunigung des Transportbandes <b>58</b> und/oder durch Einstellen der Schichthöhe <b>63</b> (Fig.1 u.2) erreicht. Der Sandführungstrichter <b>22</b> wird während dem Öffnen der Formkastenzentrierung <b>30</b> um das Maß <b>23b</b> (ca.10mm) angehoben. Der Arbeitszyklus der Sandeinfüllstation <b>"B"</b> ist damit beendet.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die Verdichtungsstation <b>"C"</b> arbeitet zeitparallel zur Sandeinfüllstation <b>"B"</b>. Wie zuvor beschrieben, wurde die Aufwärtsbewegung des Hub- bzw. Preßtisches <b>25</b> gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung des Hubtisches <b>21</b> gestartet. Der Hub- bzw. Preßtisch <b>25</b> fährt dabei unter die in Station <b>"C"</b> eingefahrene Modellplatte <b>1b</b> und hebt diese mit Formkasten und Füllrahmen um das Maß <b>23c</b> (ca.10mm) an und drückt den Füllrahmen mit einer für das Verdichten erforderlichen Vorspannkraft gegen den Rahmen <b>10a</b> der Verdichtungseinheit <b>10/11</b>, wonach der Verdichtungsvorgang ausgelöst wird. Der Formkasten befindet sich dabei im Abstand <b>66</b> (ca.15mm) zu seiner Rollenbahn <b>12</b> und die<!-- EPO <DP n="17"> --> Modellplatte <b>1b</b> im Abstand <b>23d</b> (ca.10mm) zu ihrer Rollenbahn <b>27</b>. Sobald diese Position erreicht ist, wird die Rollenbahn <b>27</b> horizontal zurückgeschwenkt und die auf den Exzenterbolzen <b>65a</b> (Fig.3) gelagerten Laufrollen <b>65</b> (Fig.1 u.3) werden unter die Formkastenlaufleiste geschwenkt. Nach dem Verdichtungsvorgang wird die Vorspannkraft ruckfrei abgebaut und sofort danach kann der Trennvorgang von Modell und Form beginnen, in dem der Hubtisch <b>25</b> mit der Modellplatte <b>1b</b> zunächst über einen modellabhängigen Weg im Feingang und danach im Schnellgang absenkt und dabei die Modellplatte <b>1b</b> auf ihre untere Rollenbahn <b>26</b> absetzt. Sobald das Modell vollständig aus der Form herausgesenkt ist, werden die vier Laufrollen <b>65</b> (Fig.1 u.3) während der restlichen Abwärtsbewegung der Modellplatte <b>1b</b> synchron zueinander auf das Laufrollenniveau der Formkastenrollenbahn <b>12</b> abgesenkt, wodurch der Formkasten <b>4b</b> um das Maß <b>66</b> (ca.15mm) abgesenkt und auf seine Rollenbahn <b>12</b> aufgesetzt wird. Im weiteren wird während der Abwärtsbewegung der Modellplatte <b>1b</b> die Rollenbahn <b>27</b> wieder in Aufnahmebereitschaft eingeschwenkt und die Formkastenzentrierung <b>30</b> geöffnet und zwar sobald die Modellplatte <b>1b</b> aus dem Bereich der Rollenbahn <b>27</b> herausgesenkt ist. Der Arbeitszykus der Verdichtungsstation <b>"C"</b> ist mit dem Absetzen der Modellplatte <b>1b</b> auf ihre untere Rollenbahn <b>26</b> beendet. Da die Sandeinfüllstation <b>"B"</b> und die Verdichtungsstation <b>"C"</b> zeitparallel arbeiten und ihren Arbeitszyklus gleichzeitig beenden, kann mit dem Formkastentransport <b>13</b> ein neuer Arbeitszyklus beginnen.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die <b>Fig.4</b> zeigt einen Querschnitt durch die Stationen <b>"A"</b> und <b>"D"</b> gemäß der Schnittlinien A-A und D-D in Fig.1. Die beiden Stationen sind in der Querschnittdarstellung identisch, wobei jedoch die Verdichtungseinheit <b>10</b> und die Rollenbahnen <b>26</b> und <b>86</b> nach der Schnittlinie A-A nicht sichtbar wären. Die Querschnittdarstellung der <b>Fig.4</b> zeigt drei Achsen, wobei die Formmaschinenachse mit <b>"X"</b>, Füllrahmenrücklaufrollenbahn mit <b>"Y"</b> und die Modellplattenumlaufbahn mit <b>"Z"</b> bezeichnet sind. Diese Achsenbezeichnungen befinden sich auch in den Figuren 5, 6, und 7. In Zuordnung zur Schnittlinie A-A bzw. zur Station <b>"A"</b> wird der Füllrahmen <b>5</b> von der Achse <b>"Y"</b> zur Achse <b>"X"</b> transportiert und dort auf den Formkasten <b>4</b> abgelegt. Die Modellplatte <b>1</b> wird von der Achse <b>"Z"</b> zur Achse <b>"X"</b> in die Formmaschnine hinein transportiert. In Zuordnung zur Schnittlinie D-D bzw. zur Station <b>"D"</b> wird der Füllrahmen <b>5</b> in der Achse <b>"X"</b> vom Formkasten <b>4</b> abgenommen und von dort zur Achse <b>"Y"</b> transportiert. Die Modellplatte <b>2</b> wird von der Achse <b>"X"</b> zur Achse <b>"Z"</b> aus der Formmaschine heraus transportiert. Unterhalb der Achse <b>"Y"</b> (<i>d.h. hinter der Formmaschine</i>) befindet sich die Palettentransportbahn <b>68</b> (Fig.4 u.7) der Formanlage, womit die leeren Palettenwagen von der Formkastentrennstation <b>69</b> (Fig.7) zur Formkastenzulegestation <b>70</b> (Fig.7) transportiert werden. Diese Darstellung verdeutlicht, daß die Füllrahmenrücklaufbahn der Achse <b>"Y"</b> einen ohnehin vorhandenen Totraum oberhalb der der Palettenbahn <b>68</b> einnimmt und somit hierfür kein zusätzlicher Platz- bzw. Raumbedarf entsteht.</p>
<p id="p0037" num="0037">Der Quertransport des Füllrahmens <b>5</b> von der Achse <b>"X"</b> zur Achse <b>"Y"</b> bzw. umgekehrt erfolgt mit dem Quertransportwagen <b>72A/D</b>, der zur Aufnahme des Füllrahmens die zylinderbetätigten<!-- EPO <DP n="18"> --> Greifer <b>73A/D</b> aufweist. Die Füllrahmenübergabe vom Quertransportwagen <b>72A/D</b> zur Füllrahmenrücklaufrollenbahn <b>71</b> bzw. umgekehrt erfolgt durch den Hubtisch <b>74A/D</b>.</p>
<p id="p0038" num="0038">Zum Abheben des Füllrahmens von der Füllrahmenrücklaufrollenbahn <b>71</b> in der Station <b>"A"</b> steht der Quertransportwagen <b>72A</b> mit geöffneten Greifern <b>73A</b> in der Achse <b>"Y"</b>. Der Hubtisch <b>74A</b> hebt den Füllrahmen <b>5</b> an, die Greifer <b>73A</b> schließen und übernehmen den Füllrahmen. Der Hubtisch <b>74A</b> senkt wieder ab und der Quertransportwagen <b>72A</b> fährt mit dem Füllrahmen zur Achse <b>"X"</b>. Das Ablegen des Füllrahmens <b>5</b> auf die Füllrahmenrücklaufrollenbahn <b>71</b> in der Station <b>"D"</b> verläuft umgekehrt. Der Quertransportwagen <b>72D</b> steht dabei mit geschlossenen Greifern <b>73D</b> und mit dem Füllrahmen <b>5</b> in der Achse <b>"Y"</b>. Der Hubtisch <b>74D</b> fährt unter den den Füllrahmen, die Greifer <b>73D</b> öffnen, der Hubtisch <b>74D</b> senkt wieder ab und legt den Füllrahmen auf die Füllrahmenrücklaufrollenbahn <b>71</b> ab. Danach fährt der Quertransportwagen <b>72D</b> mit geöffneten Greifern zur Achse <b>"X"</b>.</p>
<p id="p0039" num="0039">Zum Abheben des Füllrahmens <b>5</b> vom Formkasten <b>4</b> in der Station <b>"D"</b> steht der Quertransportwagen <b>72D</b> mit geöffneten Greifern <b>73D</b> in der Achse <b>"X"</b>. Der Füllrahmen befindet sich mit dem Formkasten in der Station <b>"D"</b> und der Formkasten ist durch die Zentrierung <b>30</b> zentriert und arretiert. Die zu beiden Seiten der Formkastenrollenbahn <b>12</b> angeordneten Hubvorrichtungen <b>29</b> (Fig.1 u.4) werden synchron angehoben, wobei die an den Traversen <b>29b</b> (Fig.1 u.4) angebrachten Aufnahmeplatten <b>29c</b> (Fig.1 u.4) den Füllrahmen vom Formkasten abheben. Nach erreichen der oberen Stellung schließen die Greifer <b>73D</b> und übernehmen den Füllrahmen, die beiden Hubvorrichtungen <b>29</b> senken wieder ab und danach fährt der Quertransportwagen <b>72D</b> mit dem Füllrahmen zur Achse <b>"Y"</b>. Das Ablegen des Füllrahmens auf den Formkasten in der Station <b>"A"</b> verläuft umgekehrt. Der Quertransportwagen <b>72A</b> steht mit geschlossenen Greifern <b>73A</b> und mit dem Füllrahmen in der Achse <b>"X"</b> über einen füllrahmenfreien Formkasten, der über die Zentriervorrichtung <b>30</b> zentriert und arretiert ist. Die zu beiden Seiten der Formkastenrollenbahn <b>12</b> angeordneten Hubvorrichtungen <b>17</b> (Fig.1 u.4) werden angehoben, wobei die an den Traversen <b>17b</b> angebrachten Aufnahmeplatten <b>17c</b> (Fig.1 u.4) den Füllrahmen aufnehmen. Danach öffnen die Greifer <b>73A</b> und die beiden Hubvorrichtungen <b>17</b> senken synchron ab und legen den Füllrahmen auf den Formkasten ab, wonach der Quertransportwagen <b>72A</b> mit geöffneten Greifern <b>73A</b> zur Achse <b>"Y"</b> fährt.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Füllrahmen <b>5</b> werden auf den Formkästen <b>4</b> gegen verrutschen gesichert. Dies erfolgt beispielsweise über die am Füllrahmen angebrachten Arretierstifte <b>76</b> (Fig.1 u.4) oder über Arretierleisten, die an den vier Außenecken des Füllrahmens angebracht werden (<i>nicht dargestellt</i>). Beim Wechsel von der Sandfüllstation <b>"B"</b> zur Verdichtungsstation <b>"C"</b> wird die Füllrahmenoberfläche von der Abstreifvorrichtung <b>77</b> (Fig.1) gereinigt, um eine saubere und dichtende Anlagefläche zum Rahmen <b>10a</b> der Verdichtungseinheit <b>10/11</b> sicherzustellen. Die Abstreifvorrichtung <b>77</b> liegt mit Schwerkraft auf der Einstellschraube <b>77a</b> (Fig.1) auf. Beim Transport gleitet der Abstreifer <b>77b</b> (Fig.1) über die an den Füllrahmenquerseiten angebrachten Aufgleitschrägen <b>77c</b> (Fig.1) auf den Füllrahmen auf und wieder ab, so<!-- EPO <DP n="19"> --> daß die Abstreifvorrichtung während des Transportes mit Schwerkraft auf dem Füllrahmen aufliegt.</p>
<p id="p0041" num="0041">Das Abheben des Füllrahmens vom Formkasten und das Ablegen des Füllrahmens auf den Formkasten sowie der gesamte Füllrahmenumlauf erfolgt unabhängig vom bereits beschriebenen Funktionsablauf der Sandfüllstation <b>"B"</b> und der Verdichtungsstation <b>"C"</b>. Beginnend mit der in <b>Fig.1</b> und <b>Fig.5</b> dargestellten Ausgangsstellung, wird nachfolgend der Füllrahmenumlauf beschrieben, wobei fünf Füllrahmen erforderlich sind, um die einzelnen Arbeitsschritte ohne Zeitzwang innerhalb der Formmaschinentaktzeit durchführen zu können.</p>
<p id="p0042" num="0042">Mit dem Formkastentransport <b>13</b> gelangt der Formkasten <b>4c</b> mit Füllrahmen <b>5c</b> in die Station <b>"D"</b> und der Formkasten <b>4a</b> mit Füllrahmen <b>5a</b> in die Station <b>"B"</b>. Im weiteren gelangt ein neuer Formkasten ohne Füllrahmen in die Station <b>"A"</b>.</p>
<p id="p0043" num="0043">Zeitgleich mit dem Formkastentransport <b>13</b> fährt der Quertransportwagen <b>72A</b> der Achse <b>"A"</b> mit geöffneten Greifern <b>73A</b> von <b>"X"</b> nach <b>"Y"</b> und der Füllrahmen <b>5e</b> (Fig.5) fährt auf der Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> von <b>"YB"</b> nach <b>"YA"</b>. Wenn der Quertransportwagen <b>72A</b> und der Füllrahmen <b>5e</b> in <b>"YA"</b> angekommen sind, hebt der Hubtisch <b>74A</b> (Fig.5) den Füllrahmen <b>5e</b> an, dann schließen die Greifer <b>73A</b> und übernehmen den Füllrahmen <b>5e</b>, der Hubtisch <b>74A</b> senkt wieder ab und danach fährt der Quertransportwagen <b>72A</b> mit dem Füllrahmen <b>5e</b> zur Achse <b>"X"</b>. Dort hebt die Hubvorrichtung <b>17</b> an und übernimmt den Füllrahmen, die Greifer <b>73A</b> öffnen, die Hubvorrichtung <b>17</b> senkt ab und legt den Füllrahmen auf den arretierten bzw. zentrierten Formkasten. Der Arbeitszyklus des Transportwagens <b>72A</b> der Achse <b>"A"</b> ist damit beendet.</p>
<p id="p0044" num="0044">Nachdem zuvor der Füllrahmen <b>5e</b> auf der Rücklaufrollenbahn <b>71</b> die Position <b>"YA"</b> erreicht hatte, wurde der Füllrahmen <b>5d</b> auf der Rücklaufrollenbahn <b>71</b> von Position <b>"YD"</b> nach Position <b>"YB"</b> gefahren.</p>
<p id="p0045" num="0045">Ebenfalls zeitgleich mit den Formkastentransport <b>13</b> fährt der Quertansportwagen <b>72D</b> der Achse <b>"D"</b> mit geöffneten Greifern <b>73D</b> von <b>"Y"</b> nach <b>"X"</b>. Nachdem der Formkastentransport <b>13</b> beendet ist, der Formkasten mit aufliegendem Füllrahmen in der Station <b>"D"</b> zentriert ist und der Quertransportwagen <b>72D</b> in <b>"XD"</b> angekommen ist, hebt die Hubvorrichtung <b>29</b> den Füllrahmen vom Formkasten ab, danach schließen die Greifer <b>73D</b> und übernehmen den Füllrahmen, die Hubvorrichtung <b>29</b> senkt wieder ab und danach fährt der Transportwagen <b>72D</b> mit dem Füllrahmen zur Achse <b>"Y"</b>. Dort hebt der Hubtisch <b>74D</b> an und übernimmt den Füllrahmen, die Greifer <b>73D</b> öffnen, der Hubtisch <b>74D</b> senkt ab und legt den Füllrahmen auf die Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b>. Der Arbeitszyklus des Transportwagens <b>72D</b> der Achse <b>"D"</b> ist damit beendet.</p>
<p id="p0046" num="0046">Die <b>Fig.8</b> zeigt einen Längsschnitt durch die Formmaschine mit einer weiteren Ausführungsvariante für den Quertransport der Füllrahmen. Eine andere Gestaltung des Kopfrahmens <b>6a</b>, der nur<!-- EPO <DP n="20"> --> noch von den zwei mittleren Säulenpaaren <b>8</b> und <b>9</b> getragen wird, ermöglicht die Anordnung der beiden Quertransportwagen <b>78A/D</b> mit den integrierten Hubvorrichtungen <b>83A/D</b>. Die Hubvorrichtung besteht dabei aus dem Hubzylinder <b>81A/D</b>, den Führungseinheiten <b>82A/D</b> und dem Hubrahmen <b>83A/D</b>, in dem die gleichen Greifer <b>73A/D</b> wie bei der ersten Ausführungsvariante angeordnet sind. Der Quertransportwagen <b>78A/D</b> läuft mit vier Prismenrollen <b>79A/D</b> oder mit entsprechenden Trag- und Führungsrollen an der Führungs- bzw. Tragschiene <b>80A/D</b>. Der Funktionsablauf ist im Prinzip der Gleiche wie bei der ersten Ausführungsvariante. Bei der zweiten Ausführunmgsvariante werden die verschiedenen vertikalen Hubbewegungen, die im gleichen Sinne wie bei der ersten Ausführungsvariante ablaufen, lediglich von einer einzelnen, mitfahrenden Hubvorrichtung übernommen. Die Verdichtungseinheit <b>10</b> bzw. <b>11</b> sowie der Sandführungstrichter <b>22</b> bleiben wie bei der ersten Ausfürungsvariante unverändert im Kopfrahmen <b>6a</b> integriert. Der in <b>Fig.1</b> zur ersten Variante dargestellte Windkessel <b>90</b> kann für die zweite Variante sinnvollerweise im vorhandenen Freiraum über der Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> hinter der Formmaschine angeordnet werden.</p>
<p id="p0047" num="0047">Die Figuren <b>4</b> und <b>6</b> zeigen die Modellplattenwechseleinrichtung und den Modellplattenumlauf um die Formmaschine, womit verschiedene Betriebsvarianten gefahren werden können. Die Modellplattenwechseleinrichtung und der Modellplattenumlauf besteht aus den angetriebenen Rollenbahnen <b>26</b>, <b>85A</b>, <b>85D</b>, und <b>86</b> sowie aus den Hubtischen <b>28A</b>, <b>28D</b>, <b>84A</b> und <b>84D</b>, die ebenfalls angetriebene Rollen aufweisen. Diese erfindungsgemäße Ausführungsform ermöglicht für alle Betriebsvarianten einen Modellplattenwechsel bzw. einen Modellplattenumlauf innerhalb der Formmaschinentaktzeit. Beim Stand der Technik erfolgt der Modellplattentransport von der Formmaschine zur Außenbahn bzw. umgekehrt über verfahrbare Rollenbahnsegmente. Dies hat den Nachteil, daß das Rollenbahnsegment nach dem Verfahren der Modellplatte erst zeitaufwendig entladen und danach wieder leer zurückfahren muß, bevor es erneut eine Modellplatte aufnehmen kann, was schließlich eine entsprechend lange Taktzeit für den Modellplattenumlauf erfordert und somit zu einer Verlängerung der Formmaschinentaktzeit führt.</p>
<p id="p0048" num="0048">Als eine der Betriebsvarianten kann die Formmaschine mit einem Modellplattenpaar (<i>z.B. Oberkastenmodell <b>1a</b> und Unterkastenmodell <b>1b</b></i>) betrieben werden, wobei auf den Plätzen <b>"A"</b> und <b>"H"</b> und möglicherweise auch noch auf den Plätzen <b>"G"</b> und <b>"F"</b> weitere Modellplattenpaare (z.B. <b>2a/2b</b> und <b>3a/3b</b>) geparkt werden und zum Einwechseln bereit stehen. Nach Ablauf einer voreingestellten Losgröße wird ein einmaliger Modellplattenwechsel durchgeführt, wobei innerhalb von zwei Formtakten beispielsweise das Modellplattenpaar <b>1a/1b</b> gegen das Modellplattenpaar <b>2a/2b</b> ausgewechselt wird und das eingewechselte Modellplattenpaar <b>2a/2b</b> dann wieder für eine vorgewählte Losgröße in der Formmaschine abgeformt wird. Zwischenzeitlich kann das ausgewechselte Modellplattenpaar auf den Plätzen <b>"F"</b> und <b>"G"</b> für den nächsten Einsatz umgerüstet werden oder auch auf die anschließende Parkbahn <b>87</b> (Fig.7) ausgeschleust und gegen ein anderes Paar ersetzt werden. Der Modellplattenwechsel wird dadurch<!-- EPO <DP n="21"> --> vollzogen, daß bei angehobenen Hubtischen <b>28A</b> und <b>28D</b> (Fig.1) zeitgleich mit dem Formkastentransport <b>13</b> die Oberkasten-Modellplatte <b>1a</b> von der Station <b>"C"</b> zur Station <b>"D"</b> und die Oberkasten-Modellplatte <b>2a</b> von der Station <b>"A"</b> zur Station <b>"B"</b> bewegt werden. Danach senken die Hubtische <b>28A</b> und <b>28D</b> ab und nachfolgend läuft die OberkastenModellplatte <b>1a</b> auf der Rollenbahn <b>85D</b> (Fig.4 u.6) zur Achse <b>"Z"</b> über den noch abgesenkten Hubtisch <b>84D</b>, während gleichzeitig die Unterkasten-Modellplatte <b>2b</b> auf der Rollenbahn <b>85A</b> (Fig.4 u.6) zur Achse <b>"X"</b> über den noch abgesenkten Hubtisch <b>28A</b> fährt. Danach heben die Hubtische <b>28A</b> und <b>28D</b> (Fig.1) an, wonach die Unterkasten-Modellplatte <b>2b</b> auf dem Hubtisch <b>28A</b> zum Einwechseln in die Formmaschine bereit steht und der angehobene leere Hubtisch <b>28D</b> zur Aufnahme der Unterkasten-Modellplatte <b>1b</b> bereit ist. Mit dem Anheben der Hubtische <b>28A</b> und <b>28D</b> in ihre obere Hubposition, haben auch die Stationen <b>"B"</b> und <b>"C"</b> ihren Arbeitszyklus beendet, so daß zeitgleich mit dem Formkastentransport <b>13</b> in gleicher Weise wie zuvor beschrieben nun auch die Unterkasten-Modellplatte <b>1b</b> von der Station <b>"C"</b> zur Station <b>"D"</b> und die Unterkasten-Modellplatte <b>2b</b> von der Station <b>"A"</b> zur Station <b>"B"</b> bewegt werden und wonach die Hubtische <b>28A</b> und <b>28D</b> wieder absenken. Zeitgleich mit dem Anheben der Hubtische <b>28A</b> und <b>28D</b> wurden auch die Hubtische <b>84A</b> und <b>84D</b> angehoben, so daß ebenfalls zeitgleich mit dem Formkastentransport <b>13</b> und dem Modellplattenwechsel in der Formmaschine, der Modellplattenpransport von <b>"E"</b> nach <b>"F"</b> und von <b>"G"</b> nach <b>"H"</b> auf der Rollenbahn <b>86</b> der Achse <b>"Z"</b> ablaufen konnte und wonach die beiden Hubtische <b>84A</b> und <b>84D</b> dann auch wiederum zeitgleich mit den Hubtischen <b>28A</b> und <b>28D</b> wieder absenken. Danach ist dann ein vollständiger Modellplattenwechsel mit Ober- und Unterkastenmodell durchgeführt.</p>
<p id="p0049" num="0049">Eine weitere Betriebsvariante besteht darin, daß innerhalb der Formmaschinentaktzeit mit ständigem Modellplattenwechsel gefahren wird, wozu zwei oder drei Modellplattenpaare erforderlich sind. Die Modellplatten sind dabei im ständigen Umlauf, wobei jedes Modell nur einmal abgeformt wird. Diese Betriebsart ist besonders dann von Vorteil, wenn die Modelle vor jedem Formvorgang behandelt werden müssen, beispielsweise durch Anlegen von Kühleisen und/oder durch Setzen von exothermen Speisern. Hierfür sind die Modellplatten zwischen Plätzen <b>"E"</b> und <b>"H"</b> der Achse <b>"Z"</b> durch das Bedienungspersonal <b>88</b> frei zugänglich. Beim Umlauf mit drei Modellplattenpaaren ist die Verweilzeit zur manuellen Behandlung einer Modellplatte in der Achse <b>"Z"</b> bei gegebener Taktzeit am längsten. Beim Umlauf mit zwei Modellplattenpaaren kann eine verlängerte Verweilzeit dadurch erreicht werden, in dem ein Modellplattenpaar ohne Behandlungsbedarf mindestens zweimal hintereinander abgeformt wird, während das andere Modellplattenpaar zwischenzeitlich auf den Plätzen <b>"G"</b> und <b>"F"</b> der Achse <b>"Z"</b> behandelt wird und danach zu einem einmaligen Formvorgang in die Formmaschine einwechselt und wonach sich dieser 2:1-Zyklus oder auch 3:1-Zyklus entsprechend der Losgröße wiederholt.</p>
<p id="p0050" num="0050">Da bei einer Betriebsart mit ständigem Modellplattenumlauf zwischen den Plätzen <b>"E"</b> und <b>"H"</b> keine Modellplatten geparkt werden können, ist in Verlängerung der Achse <b>"Z"</b> eine Parkbahn <b>87</b> angeordnet, auf der die Modellplatten geparkt und zugerichtet werden können. Im Bereich der Plätze <b>"G"</b> und <b>"F"</b> ist die<!-- EPO <DP n="22"> --> Rollenbahn <b>86</b> der Achse <b>"Z"</b> über die Gitterroste <b>89</b> unter Anwendung einer entsprechenden Sicherheitseinrichtung begehbar, wodurch eine Zugangsmöglichkeit zur Vorderseite der Formmaschine geschaffen wird.</p>
<p id="p0051" num="0051">Die modellspezifischen Parameter wie beispielsweise Formsandmenge, Formsandeinfüllgeschwindigkeit, Verdichtungsart, Verdichtungsdruck, Verdichtungszeit, Gießtrichterposition, Eingußgewicht usw. werden für jedes einzelne Modell in einem Datensatz hinterlegt, erforderlichenfalls auch mit Oberkasten/Unterkasten-Kennung. Der Datensatz wird der Identnummer des Modells zugeordnet, die in kodierter Form an der Modelleinheit angebracht wird. Beim Einlauf in die Formaaschine wird die kodierte Identnummer ausgelesen, womit ein sofortiger Zugriff auf den den Datensatz besteht, so daß die neuen Parameter sofort verfügbar sind und sich die Formmaschine verzögerungsfrei darauf einstellen kann. Zur Weitergabe der Parameter an externe Geräte wie beispielsweise Gießtrichterposition, Eingußgewicht, Impfmittel und ähnliches, wird die Identnummer in ein Schieberegister geladen und an den externen Geräten zur Bereitstellung des Datensatzes und der darin enthaltenen Parameter wieder ausgegeben.</p>
<p id="p0052" num="0052">Eine weitere Ausführungsvariante des Modellplattenumlaufs ist in <b>Fig.8</b> und in <b>Fig.4</b> dargestellt. <b>Fig.8-Achse "A"</b> zeigt die Hubvorrichtung <b>93A</b>, womit die Modellplatte auf das Niveau der Modellplattenrollenbahn <b>26</b> sowie auch auf das Niveau der Modellplattenrollenbahn <b>19</b> angehoben werden kann. Das Anheben der Modellplatte auf das Niveau der Rollenbahn <b>26</b> entspricht der bisher beschriebenen Ausführungsvariante. Das Anheben der Modellplatte bzw. des Hubtisches <b>93A</b> auf das Niveau der Rollenbahn <b>19</b> stellt eine neue Ausführungsvariante dar, bei der die Modellplatte bereits in der Station <b>"A"</b> unter den Formkasten gehoben wird. Der Formkasten wird dabei wie bisher ebenfalls um das Maß <b>20</b> (ca.5mm) von seiner Rollenbahn <b>12</b> abgehoben, was auf Grund der bereits beschriebenen vertikalen Bewegungsfreiheit der Formkastenzentrierung <b>30/31</b> (Fig.4) möglich ist. Beim Formkasten- bzw. Modellplattentransport <b>13</b> wird die Modellplatte dann mit aufliegendem Formkasten und Füllrahmen auf der Rollenbahn des Hubtisches <b>93A</b> und auf der Rollenbahn <b>19</b> von der Station <b>"A"</b> zur Station <b>"B"</b> transportiert. Der Hubtisch senkt nach ca. 3/4 des Formkastentransportes <b>13</b> wieder in seine unterste Position, damit er rechtzeitig die nächste Modellplatte von der Rollenbahn <b>85A</b> übernehmen kann. Die ausschwenkbare Modellplattenrollenbahn <b>19</b> bleibt bei dieser Betriebsart immer eingeschwenkt. Bei dieser Ausführungsvariante wird mit ständigem Modellplattenwechsel und Modellplattenumlauf über die Achse <b>"Z"</b> gefahren, wofür mindestens zwei Modellplattenpaare erforderlich sind. Der Vorteil dieser Ausführungsvariante liegt darin, daß bereits eine fertige Formeinheit (<i>Modellplatte, Formkasten und Füllrahmen</i>) in die Sandfüllstation <b>"B"</b> einfährt und dadurch eine längere Zeit für das Sandeinfüllen in den Formkasten zur Verfügung steht, was für besonders kritische Modelle von Bedeutung ist. Das Sandeinfüllen kann schon am Ende des Formkastentransportes <b>13</b> beginnen und bis zum Beginn des nächsten Formkastentransportes dauern. Das Unterschiedsmerkmal zur ersten Ausführungsvariante besteht<!-- EPO <DP n="23"> --> nur darin, daß der Hubtisch <b>93A</b> gegenüber dem Hubtisch <b>28A</b> einen um das Maß <b>95</b> (Fig.4) längeren Hub aufweist, wovon schließlich nur die Führungseinheiten und der Hubzylinder betroffen sind. Als Hubzylinder wird ein Tandemzylinder <b>100</b> mit den beiden Hubabschnitten <b>94</b> und <b>95</b> (Fig.4) verwendet, wobei der untere Apendixkolben <b>101</b> mit dem Hubmaß <b>94</b> mechanisch die maßgenaue Höhenposition für das Rollenbahnniveau <b>26</b> sicherstellt. Der obere Hauptkolben des Tandemzylinders <b>100</b> hat eine geringe Hubreserve, so daß der Hubtisch <b>93A</b> in seiner oberen Position gegen die an den vier Außenpunkten angebrachten Anschlagbolzen <b>96</b> (Fig.4 u.8) gedrückt wird. Dadurch wird einerseits mechanisch die maßgenaue Höhenposition für das Rollenbahnniveau <b>19</b> sichergestellt und andererseits wird der langhubig angehobene Hubtisch <b>93A</b> beim Formkasten- bzw. Modellplattentransport 13 stabilisiert. Bei dem wesentlich kürzeren Hub <b>94</b> zum Rollenbahnniveau <b>26</b> ist diese Stabilisierung nicht erforderlich. Die angetriebenen Laufrollen des Hubtisches <b>93A</b> werden während des Formkasten- bzw. Modellplattentransportes <b>13</b> von ihrem Antrieb abgekoppelt bzw. freigeschaltet, so daß sie von der Modellplatte frei gedreht werden können. Bei Verwendung eines hydraulischen Motors erfolgt das Freischalten einfacherweise durch Verbinden bzw. Kurzschließen der beiden Motoranschlüsse über ein Ventil. Der Hubtisch <b>21</b>, über den der Luftstrom für das Sandeinfüllen geleitet wird, senkt für den Formkasten-bzw. Modellplattentransport <b>13</b> nur soweit ab, daß die Modellplatte mit einem geringfügigem Spiel von ca.10mm über ihn bewegt werden kann. Danach hebt der Hubtisch <b>21</b> wieder unter die Modellplatte, um den Luftstrom zu übertragen.</p>
<p id="p0053" num="0053">Da die Doppelfunktion des Hubtisches <b>93A</b> den Modellplattentransport von der Station <b>"A"</b> zur Station <b>"B"</b> auf dem Rollenbahnniveau <b>26</b> sowie auch auf dem Rollenbahnniveau <b>19</b> ermöglicht, kann der entsprechende Funktionsablauf durch einfache Umschaltung der Steuerprogramme erfolgen. Diese Umschaltung kann sowohl manuell durch Knopfdruck oder automatisch über ein bereits beschriebenes Datensatzsignal in Verbindung mit der Modell-Identnummer erfolgen. Grundsätzlich können diese Betriebsarten auch modellabhängig im Mischbetrieb bei beliebiger Losgrößenkombination gefahren werden.</p>
<p id="p0054" num="0054">Die zuvor beschriebene Ausführungsvariante zur Station <b>"A"</b> kann selbstverständlich auch in der Station <b>"D"</b> angewendet werden. Hierzu bedarf es ebenfalls eines Hubtisches <b>93D</b> (Fig.8, Fig.4) mit der zuvor beschriebenen Doppelfunktion. Dies kann sinnvoll sein, wenn ein zeitgedehntes Verdichtungsverfahren angewendet wird. Die ausschwenkbare Modellplattenrollenbahn <b>27</b> bleibt bei dieser Betriebsart immer eingeschwenkt und der Hub- bzw. Preßtisch <b>25</b> senkt nach dem Verdichten nur soweit ab, daß die Modellplatte mit einem geringfügigem Spiel von ca.10mm über ihn bewegt werden kann. Die Modellplatte mit der aufliegenden verdichteten Form wird auf der Modellplattenrollenbahn <b>27</b> und auf der Rollenbahn des Hubtisches <b>93D</b> von der Station <b>"C"</b> zur Station <b>"D"</b> transportiert, wo dann das Entformen durchgeführt wird. An den Entformvorgang angrenzende und ihn beeinflußende Bewegungen werden erst durchgeführt, wenn das Modell von der Form frei ist. Ebenso wird die Formkastenarretierung <b>30</b> in der Station <b>"D"</b> erst eingefahren, wenn das Modell von der Form frei ist, während alle anderen Formkastenarretierungen <b>30</b> (Fig.7b) vor dem Entformvorgang<!-- EPO <DP n="24"> --> eingefahren werden. Für den Verdichtungsvorgang einschließlich der geringfügigen Auf- und Abbewegung des Hub bzw. Preßtisches <b>25</b> steht bei dieser Betriebsvariante ebenfalls wie beim Sandeinfüllen in der Station<b>"B"</b>, die Zeit zwischen den Formkastentransporten <b>13</b> zur Verfügung. An den Formkastentransport <b>13</b> werden jedoch bei dieser Betriebsart erhöhte Anforderungen in Bezug auf einen ruckfreien und sanften und doch schnellen Bewegungsablauf gestellt, um negative Auswirkungen auf die Form zu vermeiden, die beim Transport noch auf dem Modell haftet. Der variable Funktionsablauf mit dem Hubtisch <b>93D</b> kann auch hier wie bereits zuvor beschrieben durch das Umschalten der Steuerprogramme erfolgen. Ebenso können auch hierbei die Betriebsvarianten modellabhängig und in beliebiger Losgrößenkombination im Mischbetrieb gefahren werden.</p>
<p id="p0055" num="0055">Die <b>Figuren 7a,7b</b> und <b>7c</b> zeigen ein Beispiel, wie die erfindungsgemäße Formmaschine in einer Formanlage integriert werden kann. Die <b>Fig.7a</b> zeigt die Grundstellung der Formanlage und der Formmaschine vor Beginn des Formkastentransportes in der Achse <b>"X"</b> mit einem Oberkasten in der Verdichtungsstation <b>"C"</b>. Die <b>Fig.7b</b> zeigt die Stellung der Formanlage nach der ersten Hälfte des Formkastentransportes in der Achse <b>"X"</b> mit einem Unterkasten in der Verdichtungsstation <b>"C"</b>. Die <b>Fig.7c</b> zeigt die Stellung der Formanlage nach der zweiten Hälfte des Formkastentransportes in der Achse <b>"X"</b> mit einem Oberkasten in der Verdichtungsstation <b>"C"</b>. Die nächste Darstellung wäre wieder die Grundstellung gemäß <b>Fig.7a</b>.</p>
<p id="p0056" num="0056">Ausgehend von der schnellen Taktfolge der erfindungsgemäßen Formmaschine und der daraus resultierenden schnellen Taktfolge der Formkastentransporte <b>13</b> (Fig.1 u.7), sind weitere Maßnahmen erforderlich, um diese schnelle Taktfolge der Formkastentransporte <b>13</b> auch im Bereich der Formanlage zu ermöglichen. Hierzu werden zunächst die bekannten Doppel-Übersetzgeräte <b>69</b> und <b>70</b> eingesetzt, wobei das Gerät <b>69</b> ein Formkasten-Trenn-Übersetzgerät ist und das Gerät <b>70</b> ein Formkasten-Zulege-Übersetzgerät. Die Doppelfunktion besteht darin, daß innerhalb von zwei Teilungen gleichzeitig ein Oberkasten und ein Unterkasten von bzw. zur Palettenbahn <b>68</b> übergesetz wird, wobei beim Gerät <b>69</b> der Oberkasten vom Unterkasten (<i>Trennen</i>) und der Unterkasten von der Palette abgenommen wird, während beim Gerät <b>70</b> der Oberkasten auf den Unterkasten (<i>Zulegen</i>) und der Unterkasten auf die Palette abgelegt wird. Für die Geräte <b>69</b> und <b>70</b> sowie für die Palettenbahn <b>68</b> steht somit die doppelte Formmaschinentaktzeit zur Verfügung. Im Bereich des Trenn-Übersetzgerätes <b>69</b> ist der Transportzylinder <b>91</b> angeordnet und im Bereich des Zulege-Übersetzgerätes <b>70</b> ist die Doppelbremseinheit <b>92</b> für den Formkastentransport <b>13</b> (Fig.1 u.7) angeordnet. Die Geräte <b>69</b> und <b>70</b> sind so ausgelegt, daß sie unabhängig vom Formkastentransport <b>13</b> arbeiten können. Das Trenn-Übersetzgerät arbeitet dabei soweit, daß es mit einem Oberkasten und einem Unterkasten über den Transportzylinder <b>91</b> fährt, so daß die beiden Formkästen in der Formlinie <b>"X"</b> abgelegt werden können, sobald der Transportzylinder <b>91</b> nach einem durchgeführten Formkastentransport <b>13</b> wieder zurückgefahren ist. Umgekehrt arbeitet das Zulegeübersetzgerät <b>70</b> soweit, daß es leer über die Doppelbremseinheit <b>92</b> fährt, sodaß es die beiden<!-- EPO <DP n="25"> --> Formkästen (<i>Oberkasten u. Unterkasten</i>) aufnehmen kann, sobald die Doppelbremseinheit <b>92</b> beim Formkastentransport <b>13</b> in seine Endlage zurückgeschoben wurde.</p>
<p id="p0057" num="0057">Die erfindungsgemäße Besonderheit des Formkastentransportes <b>13</b> besteht darin, daß die Doppelbremseinheit <b>92</b> aus den zwei Bremszylindern <b>92a</b> und <b>92b</b> besteht, die an ihren Kolbenstangen über das Verbindungsstück <b>92c</b> miteinander verbunden sind. Jeder der beiden Bremszylinder hat dabei den Hub einer Formkastenteilung. Der Transportzylinder <b>91</b> hat dagegen einen Hub von zwei Formkastenteilungen. Der Formkastentransport durch die gesammte Formlinie erfolgt dabei in zwei Abschnitten. Ausgehend von der <b>Fig.7a</b> liegen die Formkästen vor dem zurückgefahrenen Transportzylinder <b>91</b> und die Doppelbremseinheit <b>92</b> ist ausgefahren. Nach dem Formmaschinentakt und dem Öffnen der Zentrierungen <b>30</b> (Fig.1,4 u.7) verschiebt der Transportzylinder <b>91</b> die Formkästen um eine Teilung, wobei der Bremszylinder <b>92a</b> eingeschoben wird und durch seine mechanische Hubbegrenzung die genaue Formkastenteilung des ersten Transportabschnittes fixiert. Diese Stellung entspricht der <b>Fig.7b</b>. Die Formkastenzentrierungen <b>30</b> fahren wieder ein und zentrieren die Formkästen. Der Transportzylinder <b>91</b> wurde dabei in Kombination mit dem Bremszylinder <b>92a</b> stoßfrei abgebremst und wieder wenige Millimeter zurückgezogen, um ein ungehindertes Zentrieren der Formkästen zu ermöglichen. Nach dem Zentieren wird der Transportzylinder <b>91</b> wieder mit einer sehr geringen Kraft gegen den Formkasten gefahren, damit er bei der nächsten Transporthälfte kein Tothub durchfahren muß. Die Anlegekraft ist dabei so gering, daß die Formkastenzentrierung <b>30</b> nicht beeinträchtigt wird. Wiederum nach einem Formmaschinentakt und nach dem Öffnen der Formkastenzentrierung <b>30</b> verschiebt der Transportzylinder <b>91</b> die Formkästen um die nächste Teilung, wobei der andere Bremszylinder <b>92b</b> eingeschoben wird, der auch wieder durch seine mechanische Hubbegrenzung die genaue Formkastenteilung des zweiten Transportabschnittes fixiert. Der Transportzylinder <b>91</b> wurde auch dabei in Kombination mit dem Bremszylinder <b>92b</b> stoßfrei abgebremst. Diese Stellung entspricht dann der <b>Fig.7c</b>. Die Formkastenzentrierungen <b>30</b> fahren wieder ein und zentrieren die Formkästen. Der Transportzylinder <b>91</b> fährt zurück und danach werden zwei neue Formkästen von dem Trenn-Übersertzgerät <b>69</b> in der Formlinie <b>"X"</b> abgelegt. Gleichzeitig werden die Formkästen vom Zulege-Übersetzgerät <b>70</b> aus der Formlinie <b>"X"</b> herausgehoben, wonach die Doppel-Bremseinheit <b>92</b> wieder ausfährt. Die Formanlage befindet sich wieder in Grundstellung und der nächste Doppelzyklus kann beginnen.<!-- EPO <DP n="26"> -->
<tables id="tabl0001" num="0001"><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="140" he="217" img-content="table" img-format="tif"/>
</tables><!-- EPO <DP n="27"> -->
<tables id="tabl0002" num="0002"><img id="ib0002" file="imgb0002.tif" wi="141" he="217" img-content="table" img-format="tif"/>
</tables><!-- EPO <DP n="28"> -->
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</tables></p>
</description><!-- EPO <DP n="30"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Formmaschine zur Herstellung kastengebundener Sandformen unter Verwendung eines Füllrahmenpaares und eines aus Oberkasten- und Unterkastenmodell bestehenden Modellplattenpaares, wobei in einer ersten Arbeitsstation das Zusammenfügen der Formeinheit und das Sandeinfüllen in die Formeinheit erfolgt und zeitgleich dazu in einer zweiten Arbeitsstation das Verdichten und Entformen durchgeführt wird, wobei die beiden Arbeitsstationen innerhalb einer Formlinie geradlinig hintereinander angeordnet sind und wobei zwischen den beiden Arbeitsstationen auf einer oberen Ebene eine geradlinige Füllrahmenrückführung und auf einer unteren Ebene eine geradlinige Modellplattenrückführung angeordnet ist, an der zu beiden Seiten zwei verfahrbare Shuttle-Rollenbahnen anschließen, die den Modellplattenwechsel zwischen der Formmaschine und einer außen liegenden Modellplattenrollenbahn durchführen, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die einzelnen Arbeitsschritte der Formmaschine in vier geradlinig hintereinander angeordneten Stationen zeitgleich durchgeführt werden, wobei in der ersten Station <b>"A"</b> der Füllrahmen auf den Formkasten aufgelegt wird, in der zweiten Station <b>"B"</b> die Formeinheit zeitgedehnt und unter Einwirkung eines Luftstromes mit Formsand gefüllt wird, in der dritten Station <b>"C"</b> das Verdichten erfolgt und in der vierten Station <b>"D"</b> der Füllrahmen vom Formkasten abgehoben wird,</claim-text>
<claim-text>daß die Modellplatte wahlweise in der Station <b>"A"</b> oder in der Station <b>"B"</b> unter den Formkasten gehoben werden kann,</claim-text>
<claim-text>daß das Entformen und das anschließende Absenken der Modellplatte wahlweise in der Station <b>"C"</b> oder in der Station <b>"D"</b> erfolgen kann,</claim-text>
<claim-text>daß durch diese Aufteilung der Arbeitsschritte ein zeitgedehntes Einfüllen des Formsandes in die Formeinheit ermöglicht wird,</claim-text>
<claim-text>daß der Rücktransport der Füllrahmen von der Station <b>"D"</b> zur Station <b>"A"</b> über die Quertransportwagen <b>72D/78D</b>, über die an der Formmaschinenrückseite angeordnete Rollenbahn <b>71</b> und über die Quertransportwagen <b>72A/78A</b> erfolgt.</claim-text>
<claim-text>und daß für den Füllrahmenumlauf vier bis sechs gleiche Füllrahmen, insbesondere fünf gleiche Füllrahmen <b>5a</b>, <b>5b</b>, <b>5c</b>, <b>5d</b> und <b>5e</b> (Fig.5) verwendet werden.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Formmaschine nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die vier Stationen <b>"A"</b>, <b>"B"</b>, <b>"C"</b> und <b>"D"</b> in einem aus dem Grundrahmen <b>7</b>, den Säulenpaaren <b>8</b> und <b>9</b> und dem Kopfrahmen <b>6</b> bzw. <b>6a</b> bestehenden Maschinengerüst und im Bereich der im Maschinengerüst integrierten Formkstenrollenbahn <b>12</b> angeordnet sind,<!-- EPO <DP n="31"> --></claim-text>
<claim-text>daß das Teilungsmaß zwischen den einzelnen Stationen dem Teilungsmaß der Formkästen entspricht und die einzelnen Stationen jeweils zentrisch zur Formkastenmitte angeordnet sind</claim-text>
<claim-text>und daß die vier Stationen <b>"A"</b>, <b>"B"</b>, <b>"C"</b> und <b>"D"</b> im Takt des Formkastentransportes <b>13</b> durchfahren werden.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die Quertransportwagen <b>72A/D</b> bzw. <b>78A/D</b>, die Verdichtungsstation <b>10/11</b> und der vertikal bewegbare Sandfülltrichter <b>22</b> im Kopfrahmen <b>6</b> bzw. <b>6a</b> integriert sind</claim-text>
<claim-text>und daß die Unterkante des angehobenen Sandfülltrichters <b>22</b> und die Unterkante des Rahmens <b>10a</b> der Verdichtungsstation das gleiche Höhenniveau <b>23</b> haben.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Foramaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß das Freimaß <b>23a</b> zwischen dem Höhenniveau <b>23</b> und der Oberkante des Füllrahmens <b>5</b> 3mm bis 50mm, insbesondere aber 15mm beträgt, wenn der Formkasten <b>4</b> mit dem Füllrahmen <b>5</b> auf den Laufrollen der Formkastenrollenbahn <b>12</b> aufliegt,</claim-text>
<claim-text>daß das Freimaß <b>23b/23c</b> zwischen dem Höhenniveau <b>23</b> und der Oberkante des Füllrahmens <b>5</b> 3mm bis 40mm, insbesondere aber 10mm beträgt, wenn die Modellplatte mit dem Formkasten <b>4</b> und dem Füllrahmen <b>5</b> auf den Laufrollen der Modellplattenrollenbahn <b>19/27</b> aufliegt,</claim-text>
<claim-text>daß das Freimaß <b>20</b> zwischen der Formkastenlaufleiste und den Laufrollen der Formkastenrollenbahn <b>12</b> 3mm bis 10mm, insbesondere aber 5mm beträgt, wenn die Modellplatte mit dem Formkasten <b>4</b> und dem Füllrahmen <b>5</b> auf den Laufrollen der Modellplattenrollenbahn <b>19/27</b> aufliegt</claim-text>
<claim-text>und daß die vertikalen Bewegungen der Formkästen <b>4b/4c</b> nur im Bereich des Freimaßes <b>23a</b> erfolgen und die Formkästen dabei nicht aus dem Zentrier- bzw. Überdeckungsbereich ihrer Stoßbolzen <b>14</b> heraus bewegt werden.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die Formkästen <b>4a/4d</b> in den Stationen <b>"A"</b> und <b>"D"</b> durch die Arretierkolben <b>30</b> horizontal in Achsnichtung <b>"X"</b> arretiert werden,</claim-text>
<claim-text>daß die Formkästen <b>4b/4c</b> in den Stationen <b>"B"</b> und <b>"C"</b> durch die arretierten Formkästen <b>4a/4d</b> mit dem üblichen Spiel zentriert<!-- EPO <DP n="32"> --> sind,</claim-text>
<claim-text>daß die horizontal in Achsrichtung <b>"X"</b> arretierten Formkästen <b>4a/4d</b> in vertikaler Richtung durch die Verwendung von Flachloch-Zentrierbüchsen in den Formkästen frei sind</claim-text>
<claim-text>und daß die Formkastenarretierung <b>30</b> außermittig annähernd in dem Bereich des Formkastens angebracht wird, in dem die vom seitlichen Verdichtungsdruck entstehenden Momentenflächen ihre Vorzeichen wechseln, womit eine Schwächung des Formkastenprofils durch die Arretierbüchsen verhindert wird und womit auch die mittige Anordnung der Hubzylinder <b>17a</b> und <b>29a</b> ermöglicht wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die vier Laufrollen <b>65</b> auf radial verstellbaren Exzenterbolzen <b>65a</b> gelagert sind, wobei die Laufrollen <b>65</b> in der untersten Exzenterstellung niveaugleich mit den Laufrollen der Formkastenrollenbahn <b>12</b> sind und in der um das Maß <b>66</b> nach oben geschwenkten Exzenterstellung einzeln gegen die Laufleiste des in die Verdichtungsposition gehobenen Formkastens <b>4c</b> gedrückt werden</claim-text>
<claim-text>und daß das Maß <b>66</b> 3mm bis 50mm, insbesondere aber 15mm beträgt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß das Entformen ohne vorangehenden Leerhub unmittelbar nach der Verdichtung und der Anpreßkraftentspannung durch die an der Formkastenlaufleiste schlüssig und distanzfrei anliegenden Laufrollen <b>65</b> im Feingang beginnt,</claim-text>
<claim-text>daß das Entformen aus der Lage beginnt, die das Modell und der Formkasten bei der Verdichtung eingenommen hatte.</claim-text>
<claim-text>und daß der Formkasten <b>4c</b> nach der vollständigen Trennung von Modell und Form und während der restlichen Eilgangabsenkung des Modells durch synchrones Absenken der Exzenterbolzen <b>65a</b> mit einem sinusförmigen Geschwindigkeitsverlauf stoßfrei auf die Rollenbahn <b>12</b> abgesetzt wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die vier Laufrollen <b>65</b> durch eine justierbare Schwenkbegrenzung der einzelnen Exzenterbolzen <b>65a</b> in eine planparallele Distanz von 2mm bis 6mm, insbesondere aber 3mm zur Laufleiste des in der Verdichtungsposition befindlichen Formkastens <b>4c</b> gebracht werden<!-- EPO <DP n="33"> --></claim-text>
<claim-text>und daß nach dem Verdichtungsvorgang diese Distanz im Feingang durchfahren wird, bevor der Formkasten zum Entformen auf den vier Laufrollen <b>65</b> aufsetzt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die Modellplattenrollenbahnen <b>19</b> und <b>27</b> horizontal verschiebbar oder schwenkbar ausgeführt sind, um die vertikale Hubbewegung der Modellplatte in den Stationen <b>"B"</b> und <b>"C"</b> bis zum Niveaubereich <b>34</b> zu ermöglichen.</claim-text>
<claim-text>und daß die Laufleiste der Modellplatte um das Maß <b>35</b> hochgezogen ist, um die freie Einsicht- und Zugangsdistanz <b>36</b> zu ermöglichen.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Füllrahmenumsetzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß im Kopfrahmen <b>6</b> die in den Laufschienen <b>99A</b> und <b>99D</b> laufenden und geführten Quertransportwagen <b>72A</b> und <b>72D</b> angeordnet sind, die zur Aufnahme des Füllrahmens die zylinderbetätigten Greifer <b>73A</b> bzw. <b>73D</b> und die Arretiernocken <b>98A</b> bzw. <b>98D</b> aufweisen und womit die Füllrahmen in der Station <b>"A"</b> von der Füllrahmenrücklaufbahn Achse <b>"Y"</b> zur Formlinie Achse <b>"X"</b> und in der Station <b>"D"</b> von der Formlinie Achse <b>"X"</b> zur Füllrahmenrücklaufbahn Achse <b>"Y"</b> übergesetzt werden</claim-text>
<claim-text>und daß die Quertransportwagen <b>72A</b> bwz.<b>72D</b> einen mitfahrenden Achsantrieb oder einen stationären Antrieb in Form eines Kettenzug- Seilzug- oder Zylinderantriebes aufweisen.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Füllrahmenumsetzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, 5 und 10, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß an der Formkastenrollenbahn <b>12</b> der Station <b>"A"</b> die Hubvorrichtung <b>17</b> angeordnet ist, die im angehobenen Zustand mit den Aufnahmeplatten <b>17c</b> den Füllrahmen <b>5a</b> vom Quertransportwagen <b>72A</b> übernimmt und ihn nach dem Öffnen der Greifer <b>73A</b> und mit dem Absenken der Hubvorrichtung <b>17</b> auf den Formkasten <b>4a</b> ablegt</claim-text>
<claim-text>und daß an der Formkastenrollenbahn <b>12</b> der Station <b>"D"</b> die Hubvorrichtung <b>29</b> angeordnet ist, die mit den Aufnahmeplatten <b>29c</b> den Füllrahmen <b>5d</b> vom Formkasten <b>4d</b> abhebt und der abgehobene Füllrahmen <b>5d</b> vom Quertransportwagen <b>72D</b> durch Schließen der Greifer <b>73D</b> und durch anschließendes Absenken der Hubvorrichtung <b>29</b> übernommen wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Füllrahmenumsetzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,<!-- EPO <DP n="34"> --> 5, 10 und 11, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß in der Position <b>"YA"</b> der Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> die Hubvorrichtung <b>74A</b> angeordnet ist, die den Füllrahmen von der Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> abhebt und der angehobene Füllrahmen vom Quertransportwagen <b>72A</b> durch Schließen der Greifer <b>73A</b> und durch anschließendes Absenken der Hubvorrichtung <b>74A</b> übernommen wird</claim-text>
<claim-text>und daß in der Position <b>"YD"</b> der Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> die Hubvorrichtung <b>74D</b> angeordnet ist, die im angehobenen Zustand den Füllrahmen vom Quertransportwagen <b>72D</b> übernimmt und ihn nach dem Öffnen der Greifer <b>73D</b> und mit dem Absenken der Hubvorrichtung <b>74D</b> auf die Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> ablegt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Füllrahmenumsetzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, 5 und 10 bis 12, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß in der Achse <b>"Y"</b> hinter der Formmaschine eine Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> angeordnet ist, über welche die Füllrahmen von der Station <b>"YD"</b> über die Zwischenstation <b>"YB"</b> zur Endstation <b>"YA"</b> transportiert werden</claim-text>
<claim-text>und daß die Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> als angetriebene Rollenbahn mit mindestens zwei Antriebsabschnitten <b>YD-YB</b> und <b>YB-YA</b> oder als Gefällerollenbahn mit einer Stopp-Freigabevorrichtung in in der Station <b>YB</b> ausgeführt sein kann.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Füllrahmenumsetzvorrichtung als altertnative Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die Quertransportwagen <b>78A</b> und <b>78D</b> eine Konsolbauweise aufweisen und über die Prismenrollen <b>79A/79D</b> oder über Laufund Stützrollen an der am Kopfrahmen <b>6a</b> angebauten Traverse <b>80A/80D</b> laufen und geführt werden,</claim-text>
<claim-text>daß die Quertransportwagen <b>78A/78D</b> einen mitfahrenden Rollenantrieb oder einen stationären Kettenzug- Seilzug- oder Zylinderantrieb aufweisen</claim-text>
<claim-text>und daß die Quertransportwagen <b>78A</b> und <b>78D</b> eine Hubvorrichtung <b>83A/83D</b> mit den Arretiernocken <b>98A/98D</b>, den Greifern <b>73A/73D</b>, den Führungsstangen <b>82A/82D</b> und den Zylindern <b>81A/81D</b> aufweisen.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Füllrahmenübersetzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, 5 und 14, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die Hubvorrichtung <b>83A</b> mit den Greifern <b>73A</b> den Füllrahmen in der Station <b>"YA"</b> aus der Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> heraushebt und nach dem Übersetzen zur Station <b>"A"</b> der Achse <b>"X"</b> auf den Formkasten <b>4a</b> ablegt und nach dem leeren Anheben wieder<!-- EPO <DP n="35"> --> zur Achse <b>"Y"</b> zurück fährt</claim-text>
<claim-text>und daß die Hubvorrichtung <b>83D</b> mit den Greifern <b>73D</b> den Füllrahmen in der Station <b>"D"</b> der Achse <b>"X"</b> vom Formkasten <b>4d</b> abhebt und nach dem übersetzen zur Station <b>"YD"</b> auf die Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> ablegt und nach dem leeren Anheben wieder zur Achse <b>"X"</b> zurück fährt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="0016">
<claim-text>Füllrahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3, 5 und 10 bis 15, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß der Füllrahmen eine umlaufende Leiste <b>97</b> zur Profilverstärkung aufweist, die an den Längsseiten als Laufleiste für Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> und als Greifleiste für die Greifer <b>73A/73D</b> verwendet wird,</claim-text>
<claim-text>daß der Füllrahmen die Zentrierelemente <b>76</b> zu seiner Zentrierung auf dem Formkasten aufweist</claim-text>
<claim-text>und daß der Füllrahmen an seiner Oberseite die An- und Ablaufschrägen <b>77c</b> zum Auf- und Abgleiten der Reinigungsleiste <b>77b</b> aufweist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="0017">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die Formmaschine mit einem, aus Oberkasten- und Unterkastenmodell bestehenden Modellplattenpaar betrieben wird, wobei der Formablauf der Modellplatten auf den Rollenbahnen <b>19</b> und <b>27</b> von Station <b>"B"</b> nach Station <b>"C"</b> und der Rücklauf der Modellplatten auf der Rollenbahn <b>26</b> von Station <b>"C"</b> nach Station <b>"B"</b> erfolgt,</claim-text>
<claim-text>daß bei einem Modellplattenwechsel zusammen mit dem Formkastentransport <b>13</b> eine einzuwechselnde Modellplatte von der Station <b>"A"</b> über die Rollenbahn des Hubtisches <b>28A</b> bzw.<b>93A</b> und über die Rollenbahn <b>26</b> zur Station <b>"B"</b> in die Formmaschine eingeschleust wird und eine auszuwechselnde Modellplatte von der Station <b>"C"</b> über die Rollenbahn <b>26</b> und über die Rollenbahn des Hubtisches <b>28D</b> bzw.<b>93D</b> zur Station <b>"D"</b> aus der Formmaschine ausgeschleust wird,</claim-text>
<claim-text>daß die Formmaschine mit zwei oder drei jeweils aus Oberkasten- und Unterkastenmodell bestehenden Modellplattenpaaren betrieben wird, wobei der Formablauf der Modellplatten über die Stationen <b>"A"</b>-<b>"B"</b>-<b>"C"</b>-<b>"D"</b> der Achse <b>"X"</b> und der Rücklauf der Modellplatten über die Stationen <b>"E"</b>-<b>"F"</b>-<b>"G"</b>-<b>"H"</b> der Achse <b>"Z"</b> erfolgt,</claim-text>
<claim-text>daß beim Betrieb mit zwei oder drei Modellplattenpaaren während der Durchlauf- und Verweilzeit an den Stationen <b>"F"</b> und <b>"G"</b> der Achse <b>"Z"</b> eine Modellbehandlung wie beispielsweise das Anlegen von Kühleisen oder das Setzen von exothermen Speisern durchgeführt werden kann,<!-- EPO <DP n="36"> --></claim-text>
<claim-text>und daß die Verweilzeit zur Modellbehandlung an den Stationen <b>"F"</b> und <b>"G"</b> der Achse <b>"Z"</b> durch einen kombinierten Rhythmusbetrieb verlängert werden kann, indem ein Modellplattenpaar ohne Behandlungsbedarf mit dem Formablauf von Station <b>"B"</b> nach Station <b>"C"</b> über die Rollenbahnen <b>19</b> und <b>27</b> und mit Modellplattenrücklauf von Station <b>"C"</b> nach Station <b>"B"</b> über die Rollenbahn <b>26</b> zweimal oder mehrmals nacheinander abgeformt wird und danach das zweite oder das zweite und dritte Modellplattenpaar jeweils zu einem einmaligen Formvorgang durch die Formmaschine gefahren wird und wonach die Rhythmusfolge der Losgröße entsprechend wiederholt wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="0018">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9 und 17, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß der Modellplattenumlauf die mit angetriebenen Rollenbahnen versehenen Hubtische <b>28A/28D</b> oder <b>93A/93D</b> und <b>84A/84D</b> sowie die angetriebenen Rollenbahnen <b>26</b>, <b>85A</b>, <b>85D</b> und <b>86</b> aufweist</claim-text>
<claim-text>und daß die Hubtische <b>93A</b> und <b>93D</b> eine Doppelfunktion aufweisen, womit die Modellplatten auf das Niveau der Modellplattenrollenbahn <b>26</b> oder auf das Niveau der Modellplattenrollenbahnen <b>19</b> und <b>27</b> angehoben werden können.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0019" num="0019">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9 und 17 und 18, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß der Hubtisch <b>93A</b> die Modellplatte beim Modellwechsel oder beim Modellplattenumlauf mit zwei oder drei Modellplattenpaaren zum entsprechenden Zeitpunkt um das Maß <b>94</b> anhebt und die Modellplatte dann auf der Rollenbahn <b>26</b> zusammen mit dem Formkastentransport <b>13</b> von der Station <b>"A"</b> zur Station <b>"B"</b> fährt und dort vom Hubtisch <b>21</b> unter den Formkasten <b>4b</b> mit aufliegendem Füllrahmen <b>5b</b> gehoben wird und wonach das Sandeinfüllen in die so zusammengestapelte Formeinheit beginnt, wofür eine Zeit zur Verfügung steht, die annähernd der Gesamttaktzeit abzüglich der Zeit für den Formkastentransport und abzüglich der Zeit für das Anheben der Modellplatte bis zum Niveau <b>34</b> entspricht,</claim-text>
<claim-text>daß der Hubtisch <b>93A</b> die Modellplatte beim Modellplattenumlauf mit zwei oder drei Modellplattenpaaren zum entsprechenden Zeitpunkt um das Maß <b>94+95</b> anhebt, wobei die Modellplatte in der Station <b>"A"</b> unter den Formkasten <b>4a</b> mit aufliegendem Füllrahmen <b>5a</b> gehoben wird und wonach die so zusammengestapelte Formeinheit auf den Rollen des Hubtisches <b>93A</b> und auf der Rollenbahn <b>19</b> zusammen mit dem Formkastentransport <b>13</b> von der Station <b>"A"</b> in die Sandfüllstation <b>"B"</b> gefahren wird und wonach das Sandeinfüllen in die Formeinheit beginnt, wofür eine Zeit zur Verfügung steht, die annähernd der Gesamttaktzeit abzüglich der Zeit für den Formkastentransport entspricht</claim-text>
<claim-text>und daß beim Zusammenstapeln der Formeinheit in der Station <b>"A"</b> der Hubtisch <b>21</b> nur soweit abgesenkt wird, daß die Modellplatte mit einem nur geringen Abstand über den Hubtisch <b>21</b><!-- EPO <DP n="37"> --> hinweg transportiert werden kann.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0020" num="0020">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9 und 17 bis 19, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß der Hubtisch <b>93D</b> beim Modellwechsel oder beim Modellplattenumlauf mit zwei oder drei Modellplattenpaaren zum entsprechenden Zeitpunkt um das Maß <b>94</b> anhebt, wonach dann die in der Station <b>"C"</b> mit dem Hubtisch <b>25</b> auf die Rollenbahn <b>26</b> abgesenkte Modellplatte auf den Hubtisch <b>93D</b> in der Station <b>"D"</b> auffährt und dort vom Hubtisch <b>93D</b> auf die Rollenbahn <b>85D</b> abgesetzt wird,</claim-text>
<claim-text>daß der Hubtisch <b>93D</b> beim Modellplattenumlauf mit zwei oder drei Modellplattenpaaren zum entsprechenden Zeitpunkt um das Maß <b>94+95</b> anhebt, wonach dann die in der Station <b>"C"</b> mit dem Hubtisch <b>25</b> auf die Rollenbahn <b>27</b> abgesenkte Modellplatte mit aufliegendem Formkasten, Füllrahmen und verdichteter Form zusammen mit dem Formkastentransport <b>13</b> auf den Hubtisch <b>93D</b> auffährt und dort das Entformen mit dem Hubtisch <b>93D</b> erfolgt und wonach die Modellplatte auf die Rollenbahn <b>85D</b> abgesetzt wird,</claim-text>
<claim-text>daß das Entformen mit dem Hubtisch <b>93D</b> in der Station <b>"D"</b> eine verlängerte Zeit für das Verdichten in der Station <b>"C"</b> ermöglicht, wobei diese Zeit annähernd der Gesamttaktzeit abzüglich der Formkastentransportzeit entspricht</claim-text>
<claim-text>und daß beim Entformen in der Station <b>"D"</b> der Hubtisch <b>25</b> nur soweit abgesenkt wird, daß die Modellplatte mit einem nur geringen Abstand über den Hubtisch <b>25</b> hinweg transportiert werden kann.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0021" num="0021">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9 und 17 bis 20, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die Hubtische <b>93A</b> und <b>93D</b> für die Hubbewegung je einen Tandemzylinder <b>100</b> mit den zwei Hubabschnitten <b>94</b> und <b>95</b> aufweisen,</claim-text>
<claim-text>daß der untere Apendixkolben <b>101</b> mit dem mechanisch begrenzten Hubmaß <b>94</b> die Laufrollen des Hubtisches <b>93A/93D</b> maßgenau auf das Niveau der Rollenbahn <b>26</b> anhebt,</claim-text>
<claim-text>daß der obere Hauptkolben des Tandemzylinders <b>100</b> den Hubtisch <b>93A/93D</b> mit dem Hubmaß <b>94+95</b> anhebt und ihn durch eine geringe Hubreserve fest gegen die Anschläge <b>96</b> drückt, wodurch die Laufrollen des Hubtisches <b>93A/93D</b> maßgenau das Niveau der Rollenbahn <b>19</b> bzw.<b>27</b> einnehmen und wodurch der weit nach oben angehobene Hubtisch für den Transport der Formeinheit fixiert ist.</claim-text>
<claim-text>und daß die Betriebsvarianten der Hubtische <b>93A</b> und <b>93D</b> über das Steuerprogramm angewählt und abgerufen werden.</claim-text><!-- EPO <DP n="38"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0022" num="0022">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 21, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die Formkastenrollenbahn <b>12</b>, die Modellplattenrollenbahn <b>19/27</b> und <b>26/86</b>, die Rollenbahnen der Hubtische <b>84A/D</b> und <b>93A/D</b> bzw. <b>28A/D</b> und die Füllrahmenrücklaufbahn <b>71</b> die gleichen Spurweiten <b>102</b> aufweisen,</claim-text>
<claim-text>oder daß die Formkastenrollenbahn <b>12</b>, die Modellplattenrollenbahnen <b>19/27</b> und <b>26</b> und die Füllrahmenrollenbahn <b>71</b> die Spurweiten <b>102</b> aufweisen und die Rollenbahnen der Hubtische <b>84A/D</b> und <b>93A/D</b> bzw. <b>28A/D</b> sowie die Modellplattenrollenbahn <b>86</b> eine andere Spurweite <b>103</b> für die Modellplattenlaufleiste <b>103a</b> aufweisen, wodurch der Tothub der Hubtische <b>84A/D</b> und <b>93A/D</b> bzw. <b>28A/D</b> reduziert werden kann</claim-text>
<claim-text>und daß die Modellplatte die Laufleiste <b>102a</b> aufweist, die um das Maß <b>35</b> hochgezogen ist, um die freie Einsicht- und Zugangsmöglichkeit <b>36</b> zu ermöglichen.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0023" num="0023">
<claim-text>Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9 und 17 bis 22, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die modellspezifischen Parameter wie beispielsweise Formsandmenge, Einstellungen zum Sandeinfüllvorgang, Verdichtungsart, Verdichtungsdruck, Verdichtungszeit, Gießtrichterposition, Eingußgewicht usw. für jedes einzelne Modellplattenpaar mit Oberkasten- und Unterkastenkennung in einem Datensatz abgelegt werden,</claim-text>
<claim-text>daß der Datensatz der Modell-Identnummer fest zugeordnet wird und während des Betriebes zwecks Optimierung online veränderbar ist,</claim-text>
<claim-text>daß die Modell-Identnummer in kodierter Form als Kodierleiste an der Modellplatte angebracht ist</claim-text>
<claim-text>und daß die Modell-Identnummer beim Einfahren in die Formmaschine über die Kodierleiste automatisch ausgelesen wird und der zugeordnete Datensatz bzw. die modellspezifischen Parameter somit für den Formvorgang insbesondere beim ständigen Wechselbetrieb mit zwei oder drei Modellplattenpaaren schnell zur Verfügung stehen.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0024" num="0024">
<claim-text>Formkastentransportvorrichtung für die Formmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 23 und der davon ausgelösten schnellen Taktfolge<b>, dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß der Formkastentransport in der Formlinie <b>"X"</b> entsprechend <b>Fig. 7a, 7b und 7c</b> nach jeweiliger Taktvorgabe durch die Formmaschine in zwei Hubabschnitten durchgeführt wird, wobei der Schubzylinder <b>91</b> nach einem Formmaschinentakt die Formkästen im ersten Hubabschnitt gegen den Bremszylinder <b>92a</b> und nach einem weiteren Formmaschinentakt in einem zweiten Hubabschnitt<!-- EPO <DP n="39"> --> gegen den Bremszylinder <b>92b</b> um jeweils eine Formkastenteilung verschiebt und wobei die Bremszylinder <b>92a</b> und <b>92b</b> durch ihre mechanische Hubbegrenzung jeweils das genaue Hubmaß vorgeben,</claim-text>
<claim-text>daß der Schubzylinder <b>91</b> eine Hublänge von zwei Formkastenteilungen zuzüglich einer geringen Hubreserve aufweist und nach Durchführung des ersten Hubabschnittes geringfügig zurückgezogen wird, um ein ungehindertes Einfahren der Formkastenarretierungen <b>30</b> zu ermöglichen und wonach der Schubzylinder <b>91</b> nach dem Arretieren wieder mit einer geringen Kraft gegen den Formkasten gefahren wird und dort anstehen bleibt, so daß er zu Beginn des zweiten Hubabschnittes keinen Tothub durchfahren muß und daß der Schubzylinder <b>91</b> nach Durchführung des zweiten Hubabschnittes wieder in seine Ausgangsstellung zurückfährt,</claim-text>
<claim-text>und daß die Doppelbremseinheit <b>92</b> aus den beiden Bremszylindern <b>92a</b> und <b>92b</b> besteht, die beide die Hublänge einer Formkastenteilung aufweisen und die an ihren Kolbenstangen über das Verbindungsstück <b>92c</b> miteinander verbunden sind.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0025" num="0025">
<claim-text>Formkastentransportvorrichtung nach Anspruch 24, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß das Doppelübersetzgerät <b>69</b> in einem Arbeitsgang einen Oberkasten und einen Unterkasten in den beiden Teilungen vor dem Schubzylinder <b>91</b> ablegt,</claim-text>
<claim-text>daß das Doppelübersetzgerät <b>70</b> in einem Arbeitsgang einen Oberkasten und einen Unterkasten aus den beiden Teilungen vor der Bremseinheit <b>92</b> heraushebt,</claim-text>
<claim-text>daß das Doppelübersetzgerät <b>69</b> unabhängig von den Arbeitsabläufen in der Formlinie <b>"X"</b> arbeitet und zum Ablegen eines Ober- und Unterkastens in die Formlinie bereit steht, sobald der Schubzylinder <b>91</b> nach einem durchgeführten Formkastentransport zurückgefahren ist,</claim-text>
<claim-text>und daß das Doppelübersetzgerät <b>70</b> unabhängig von den Arbeitsabläufen in der Formlinie <b>"X"</b> arbeitet und zum Herausheben eines Ober- und Unterkastens aus der Formlinie bereit steht, sobald die Doppelbremseinheit <b>92</b> beim Formkastentransport vollständig zurückgeschoben wurde.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0026" num="0026">
<claim-text>Verfahren zum Einfüllen von Formsand in eine aus Modellplatte, Formkasten und Füllrahmen bestehende Formeinheit, wobei die Modellplatte mit Entlüftungsdüsen versehen ist und der Formsand von einem Transportband aus einem Vorratsbunker abgezogen und in die Formeinheit gefördert wird, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß der Formsand zeitgedehnt in die Formeinheit eingefüllt wird, wobei die Zeitbemessung für den vollständigen Einfüllvorgang 0,08 bis 0,25 Sekunden pro Zentimeter Füllhöhe, insbesondere aber 0,15 Sekunden pro Zentimeter Füllhöhe beträgt,<!-- EPO <DP n="40"> --></claim-text>
<claim-text>daß die Formsandzufuhr durch eine lineare oder progressive Geschwindigkeitszunahme des Transportbandes <b>58</b> und/oder durch eine lineare oder progressive Verstellung der Schichthöhe <b>63</b> während der Einfüllzeit entsprechend gesteigert wird, wodurch das anfängliche Befüllen der Modellkonturen besonders feinfühlig erfolgt,</claim-text>
<claim-text>daß der vom Transportband <b>58</b> und über den Trichter <b>60</b> geförderte Formsandstrang <b>61</b> annähernd die gleiche Breite des Formkasteninnenmaßes aufweist und über ein Verstellbares Verteilerelement <b>62</b> auf einen mehrstufigen, insbesondere aber dreistufigen Aeratorensatz <b>39</b> geleitet wird, der den Formsand auflockert und ihn in Längsrichtung der Formeinheit verteilt, wobei der Aeratorsatz <b>39</b> in einem geschlossenen Sandleittrichter <b>22</b> angeordnet ist, der während des Füllvorganges sanddicht auf dem Füllrahmen <b>4b</b> aufsitzt</claim-text>
<claim-text>und daß während des Sandeinfüllens ein Luftstrom von der Unterdruckquelle <b>51</b> über die Modellplattendüsen <b>52</b> angesaugt wird, der über ein Sieb <b>57</b> frei in den Sandleittrichter <b>22</b> und in die Formeinheit einfließen kann und der zusammen mit dem feindosiert einfallenden Formsand eine homogene Befüllung der Modellpartien bewirkt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0027" num="0027">
<claim-text>Formsandeinfüllvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 26 und nach den Ansprüchen 1 und 19, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß der Sandleittrichter <b>22</b> über die Zapfen <b>46</b> an dem Hebelsystem <b>43a/43b/43c/43d</b> aufgehängt ist und vom Hebelsystem <b>43a/43b/43c/43d</b> und den Bolzen <b>47</b> geführt wird,</claim-text>
<claim-text>daß der Sandleittrichter <b>22</b> über das Hebelsystem <b>43a/43b/43c/43d</b> vom Zylinder <b>44</b> vertikal bewegt wird und dabei in seiner unteren Lage fest auf den Füllrahmen <b>4b</b> gedrückt wird und in seiner oberen Lage fest gegen die Anschläge <b>48</b> gezogen wird und dabei mit seiner Unterkante das Höhenniveau <b>23</b> einnimmt,</claim-text>
<claim-text>daß die vertikale Hubbewegung des Sandleittrichters <b>22</b> dem Freimaß <b>23a</b> entspricht und maximal 50mm, insbesondere aber 15mm beträgt,</claim-text>
<claim-text>daß der Sandleittrichter <b>22</b> im oberen Bereich mit den Siebblechen <b>57</b> verschlossen ist, wodurch der über die Modellplattendüsen <b>52</b> eingesaugte Luftstrom frei eintreten kann und wodurch ein Herausspritzen von Formsand verhindert wird,</claim-text>
<claim-text>daß die Innenabmessung des Sandleittrichters <b>22</b> um das Maß <b>37</b> mit 5 bis 10mm kleiner ist als die Innenabmessung des Füllrahmens und des Formkastens,</claim-text>
<claim-text>daß die Innenwände des Sandleittrichters <b>22</b> mit Teflon ausgekleidet sind, um ein Anbacken von Formsand zu vermeiden</claim-text>
<claim-text>und daß der Sandleittrichter <b>22</b> das schwerkraftbetätigte Hebelsystem <b>77</b> mit der Einstellschraube <b>77a</b> und der Reinigungsleiste <b>77b</b> aufweist, die beim Formkastentransport über die<!-- EPO <DP n="41"> --> Schrägen <b>77c</b> auf den Füllrahmen <b>4b</b> auf- und abgleitet und dessen Oberfläche während des Formkastentransportes reinigt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0028" num="0028">
<claim-text>Formsandeinfüllvorrichtung nach den Ansprüchen 26 und 27, dadurch gekennzeichnet,
<claim-text>daß die Aeratoren <b>39</b> mit den in <b>Fig.1</b> dargestellten Drehrichtungen laufen, wobei die oberen vier Aeratoren den zentrisch über den Trichter <b>60</b> und über das verstellbare Verteilerelement <b>62</b> einfallenden Formsand teilweise auf die beiden Außenseiten schleudert und die unteren Aeratorenreihen eine vergleichmäßigende Verteilung und Auflockerung des Formsandes bewirken,</claim-text>
<claim-text>daß die Drehzahl der Aeratoren <b>39</b> stufenlos auf die optimale Verteiler- und Auflockerungswirkung einstellbar ist,</claim-text>
<claim-text>daß die Aeratorenachsen in den außerhalb des Sandleittrichters <b>22</b> angebauten Lagerschilden <b>40</b> gelagert sind</claim-text>
<claim-text>und daß die Lagerschilde <b>40</b> die mit gegensätzlicher Drehrichtung laufenden Antriebselemente <b>41</b> und <b>42</b> aufweisen.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0029" num="0029">
<claim-text>Formsandeinfüllvorrichtung nach den Ansprüchen 26 bis 28, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß der Luftstrom von der Unterdruckquelle <b>51</b> erzeugt wird und über die flexiblen Leitungen <b>50</b>, über die Hohlräume der Führungsstangen <b>49</b>, über den Hubtisch <b>21</b> mit den Bohrungen <b>55</b>, über den Modellplattenhohlraum <b>53</b> mit den Bohrungen <b>54</b> und schließlich über die Modellplattendüsen <b>52</b> aus der Formeinheit und dem darauf aufgesetzten Sandleittrichter <b>22</b> angesaugt wird, wobei der Luftstrom über die Siebbleche <b>57</b> frei in den Sandleittrichter <b>22</b> eintreten kann.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0030" num="0030">
<claim-text>Formsandfülleinrichtung nach den Ansprüchen 26 bis 29, <b>dadurch gekennzeichnet</b>,
<claim-text>daß die von der Formmaschine zur Verfügung gestellte Sandeinfüllzeit als fixe Größe voll genutzt wird und die vom Modell abhängige individuelle Formsandmenge durch die Beschleunigung und Födergeschwindigkeit des Transportbandes <b>58</b> und/oder durch die über einen Schieber automatisch einstellbare Schichthöhe <b>63</b> erzielt wird.</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="42"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="231" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="43"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="156" he="221" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="44"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="156" he="220" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="45"> -->
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</drawings><!-- EPO <DP n="9000"> -->
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