[0001] Die Erfindung betrifft die Anordnung eines einstückigen Formteils aus Glaskeramik,
Glas oder Keramik als Kochfläche eines Kochgerätes in einem Ausschnitt einer Arbeitsplatte,
mit einem von der Höhe der inneren Hauptebene nach oben abweichenden, umlaufenden
äußeren Randbereich.
[0002] Die bündige Anordnung von ebenen Kochflächen aus Glaskeramik in einem Ausschnitt
einer Arbeitsplatte ist bekannt.
[0003] So wird in der DE 30 09 961 C 2 ein mit einem Ausschnitt einer Arbeitsplatte verbundener
Montagerahmen beschrieben, auf dem eine ebene Glaskeramik-Kochfeldeinheit, zum Ausschnitt
der Arbeitsplatte bündig, aufliegt. Durch entsprechende Schrauben ist es dabei möglich,
die Kochfeldeinheit in der Höhe zu verstellen, so daß z. B. die Oberseite der Kochfeldeinheit
und die Oberseite der Arbeitsplatte eine Ebene ausbilden. Die stufenlose Höhenverstellung
mittels Schrauben sichert auch ohne Einhaltung exakter Abmessungen auf einfacher Weise
eine flächenbündige Ausrichtung der Oberseite der Kochfläche auf die Oberseite der
Arbeitsplatte. Die Montage kann auch so erfolgen, daß die Kochfläche um einen bestimmten
Betrag über die Arbeitsfläche vorspringt oder aber gegenüber dieser versenkt ist.
[0004] Auf Grund der ebenen Kochfeldeinheit sind die zur Abdichtung zwischen Arbeitsplatte
und Kochfeldeinheit vorgesehenen Klebestellen schutzlos überlaufendem Kochgut ausgeliefert.
Reinigungsarbeiten gestalten sich gerade im sensiblen Klebe- bzw. Dichtungsbereich
schwierig. Man ist auf die Verwendung dunkler Kleber- bzw. Dichtmassen angewiesen,
die eine geringere Schmutzauffälligkeit aufweisen.
[0005] Das heiße Kochgeschirr kann versehentlich über die eigentliche Kochstelle hinaus
auf dem Teil der Kochfeldeinheit gezogen werden, an der sich bei einigen Ausführungsbeispielen
Bedien- und/oder Anzeigeelemente befinden und diese beschädigen.
[0006] Des weiteren ist es bei ebenengleichem Einbau möglich, daß das heiße Kochgeschirr
versehentlich über die Kochfeldeinheit hinaus auf die Arbeitsfläche gezogen wird,
so daß diese beschädigt oder noch schlimmer, daß aufgrund des fehlenden Randwiderstandes
heißes Kochgeschirr samt Kochgut über die Arbeitsfläche hinaus gezogen wird, mit z.
T. unabsehbaren Folgen.
[0007] Ebenfalls bekannt sind einstückige Kochflächen aus Glaskeramik, deren äußerer Randbereich
mindestens auf einer Seite von der Hauptebene abweicht. Aus der DE 196 10 073 A 1
ist eine Glaskeramikkochfläche bekannt, die mindestens eine Abstufung besitzt, wobei
die Abstufung in Form einer scharfen Kante ausgeführt ist, die durch Kochgeschirr
oder Reinigungsgeräte, wie zur Reinigung von Glaskeramikkochflächen üblichen Schabern,
leicht beschädigt werden kann.
[0008] Eine Platte aus einem für Wärmestrahlung durchlässigen Material wie Glaskeramik,
Glas, Keramik bzw. einem ähnlichen Material als Oberfläche, z. B. zum Kochen, wird
in der DE 297 02 586 U 1 beschrieben. Die einstückige Platte bildet dabei zwei höhenverschiedene,
zueinander parallele Ebenen aus.
[0009] Eine Koch- und Kontrollfläche aus einer einstückigen Glaskeramikplatte, bei der die
Kontrollfläche hochsteigend und der Kochfläche zugewandt angeordnet ist, wird in der
DE 42 16 677 A 1 beschrieben.
[0010] Bekannt ist aus der DE 90 13 064 U 1 einen Kochbereich einstückig auszubilden, mit
einem Arbeitsbereich aus keramischem Material oder Glaskeramik, wobei der Kochbereich
mit einem nach oben vorstehenden, im wesentlichen umlaufenden Rand versehen ist.
[0011] Ein einstückiges Formteil aus Glas, Glaskeramik oder Keramik als beheizte Oberfläche
wird in dem deutschen Gebrauchsmuster DE 298 11 628.6 beschrieben, wobei das Formteil
wenigstens die Oberfläche und eine nach unten gebogene Seitenfläche ausbildet.
[0012] Aus der DE 43 33 334 A 1 ist eine Platte aus Glaskeramik als Bestandteil eines Kochgerätes
bekannt, bei der mindestens ein Bereich der einstückigen Platte von der Hauptebene
abweicht. Figur 7 der DE 43 33 334 A 1 zeigt eine einstückige Platte aus Glaskeramik
mit einem von der Höhe der inneren Hauptebene der Platte, in der die Kochzonen angeordnet
sind, nach oben abweichenden, umlaufenden äußeren Randbereich. Dabei werden Radiendurchmesser
zwischen der Hauptebene und dem von ihr abweichenden Randbereich von 4 mm bis 100
mm beansprucht.
[0013] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung eines einstückigen Formteils aus Glaskeramik,
Glas oder Keramik, mit einem von der Hauptebene nach oben abweichenden, umlaufenden
äußeren Randbereich in einen Ausschnitt einer Arbeitsplatte zu finden, die die Nachteile
und Schwächen bisheriger Konstruktionen und Ausführungsformen vermeidet und sich darüber
hinaus einfach und kostengünstig, mit geringem Montageaufwand realisieren läßt. Des
weiteren ist es Aufgabe der Erfindung eine Anordnung zu finden, die ein hohes Maß
an Bedienungs- und Reinigungskomfort, Kontrollierbarkeit, Wartungsfreundlichkeit und
Sicherheit bietet.
[0014] Gelöst wird diese Aufgabe gemäß Anspruch 1 durch die Anordnung eines einstückigen
Formteils aus Glaskeramik, Glas oder Keramik, als Kochfläche eines Kochgeräts in einem
Ausschnitt einer Arbeitsplatte, mit einem von der Höhe der inneren Hauptebene des
einstückigen Formteils, in der mindestens eine Kochzone angeordnet ist, nach oben
abweichenden, umlaufenden Randbereich, wobei das einstückige Formteil bündig in den
Ausschnitt der Arbeitsplatte eingefügt ist, oder gemäß Anspruch 2 durch eine Anordnung
o. g. einstückigen Formteils, bei der das einstückige Formteil mittels seines umlaufenden
Randbereichs auf dem Rand des Ausschnitts der Arbeitsplatte aufliegt.
[0015] Durch diese erfindungsgemäße Anordnung und Verwendung des einstückigen Formteils
kann auf einen, das Formteil umgebenden Montage- bzw. Schutzrahmen verzichtet werden.
[0016] Das Formteil liegt in dem bzw. auf dem Ausschnitt der Arbeitsplatte. Die Vorteile
der muldenartigen Geometrie des Formteils werden auf einfachste Weise zugänglich gemacht.
Der umlaufende erhabene Randbereich übernimmt gleichzeitig die Funktion eines Rahmens
und Überlaufschutzes, und wirkt als Hindernis gegen versehentliches Ziehen von heißen
Töpfen von der eigentlichen Kochfläche. Da der als Rahmen funktionierende, umlaufenden
Randbereich des einstückigen Formteils aus demselben Material wie der innere Kochbereich
besteht, kann das gesamte einstückige Formteil in der gleichen Art und Weise mit den
gleichen Dekoren und Farben dekoriert und somit ein stimmiges optisches Erscheinungsbild
erzeugt werden. Da kein separater Rahmen aus anderem Material beschafft und dieser
nicht zusätzlich eingeklebt werden muß, werden Arbeitsschritte und Material gespart.
[0017] Dadurch, daß das einstückige Formteil mittels seines umlaufenden Randbereichs, auf
einem mit dem Ausschnitt der Arbeitsplatte verbundenen Montagerahmen aufliegt und
stufenlos höhenverstellbar ist, lassen sich weitere, vorteilhafte Anordnungsmöglichkeiten
des Formteils gegenüber der Arbeitsplatte realisieren. Soweit gewünscht, kann die
Anordnung so erfolgen, daß die Oberfläche des umlaufenden Randbereichs um einen bestimmten
Betrag über die Oberfläche der Arbeitsplatte vorspringt oder aber gegenüber dieser
abgesenkt ist.
[0018] Besonders vorteilhaft ist dabei eine Anordnung, bei der die Oberseite der Arbeitsplatte
und die Oberseite des umlaufenden Randbereichs des einstückigen Formteils eine Ebene
ausbilden.
[0019] Das einstückige Formteil kann an dessen Außenkante einen Schliff, insbesondere einen
Flachfacetten- oder C-Schliff aufweisen. Besonders vorteilhaft ist dies, wenn die
Oberfläche des umlaufenden Randbereichs des einstückigen Formteils höher als die Oberfläche
der Arbeitsplatte angeordnet ist. Bei diese Anordnung liegt die Außenkante ganz oder
teilweise frei. Durch Schleifen der Außenkante wird eine deutliche Erhöhung der Bruchfestigkeit
im Kantenbereich erzielt, gleichzeitig wird ein Übergangsbereich zwischen Arbeitsplatte
und Formteil geschaffen. Dadurch, daß die Außenkante geschliffen ist, wird auch die
Gefahr sich an der Kante zu schneiden gebannt.
[0020] Die innere Hauptebene des einstückigen Formteils, in der mindestens eine Kochzone
angeordnet ist, ist gegenüber dem umlaufenden Randbereich muldenförmig, insbesondere
um 2 mm bis 4 mm abgesenkt.
[0021] Die innere Hauptebene des einstückigen Formteils und der umlaufende Randbereich weisen
zueinander große Übergangsradien, insbesondere Übergangsradien von 10 mm bis 50 mm
auf.
[0022] Dadurch, daß der Übergangsbereich zwischen abgesenktem inneren Bereich und erhabenem
äußeren Bereich sehr weich, mit großen Radien ausgeführt und die innere Hauptebene,
insbesondere um 2 mm bis 4 mm abgesenkt ist, ist beim Überziehen von Kochgeschirr
zwar ein merklicher Widerstand, aber keine scharfe Kante, die beschädigt werden kann,
vorhanden.
[0023] Die innere, abgesenkte Hauptebene kann nach oben und/oder unten abweichende Bereiche
aufweisen, wobei den Bereichen, soweit sie eben ausgeführt sind, einzelne Kochzonen
zugeordnet werden können. Dadurch, daß der Übergangsbereich ebenfalls große Übergangsradien,
insbesondere Übergangsradien von 10 mm bis 50 mm aufweist, ergeben sich die o. g.
Vorteile.
[0024] Der umlaufende Randbereich kann insbesondere 20 mm bis 80 mm breit sein.
[0025] Die mit der Arbeitsplatte gemeinsamen, abdichtenden Verbindungsstellen des einstückigen
Formteils sind so angeordnet, daß sie weder temperaturbelastet, noch von überlaufendem
Kochgut erreichbar sind. Durch einen relativ breiten, umlaufenden Randbereich, läßt
sich dies besonders gut und einfach realisieren.
[0026] Das einstückige Formteil kann mit der Arbeitsplatte und gegebenenfalls auch mit dem
Montagerahmen, insbesondere mittels eines Silikonklebers, flüssigkeitsdicht verklebt
sein. Die Klebestellen befinden sich außerhalb des heißen Kochbereichs am äußeren
umlaufenden Randbereich und sind somit weder besonders temperaturbelastet noch durch
überlaufendes Kochgut gefährdet. Die Gefahr einer dauerhaften starken Verschmutzung
der Klebe- bzw. Dichtungsstellen ist deutlich minimiert. Somit können auch helle,
zum Beispiel der Farbe der Arbeitsplatte angepaßte Kleber verwendet werden. Diese
müssen zudem nicht mehr besonders temperaturstabil sein.
[0027] Der abgesenkte innere Kochbereich kann zum Reinigen mit etwas Wasser gefüllt werden,
welches durch Einschalten der Heizplatten zusätzlich erwärmt werden kann. Somit können
hartnäckige Verschmutzung eingeweicht, und ohne Dekor- oder Oberflächenbeschädigung
entfernt werden. Dies bedeutet eine deutliche Verbesserung des Reinigungsverhaltens
der Kochplatte.
[0028] Der umlaufenden Randbereich des einstückigen Formteils kann asymmetrisch oder nur
auf gegenüberliegenden Seiten symmetrisch ausgebildet sein.
[0029] Das einstückige Formteil kann als Kochfläche und/oder Bratfläche für elektrisch-
und/oder gas- und/oder festbrennstoff- und/oder induktiv- beheizte Kochgeräte eingesetzt
werden.
[0030] Bevorzugt wird dem umlaufenden Randbereich des einstückigen Formteils mindestens
eine Bedien- und/oder Anzeigenzone zugeordnet. Dabei kann die Bedien- und/oder Anzeigenzone
besonders bevorzugt am vorneliegenden Randbereich oder am seitlichen Randbereich des
einstückigen Formteils angeordnet sein. Eine Anordnung am hintenliegenden Randbereich
- wie in einigen Ländern bevorzugt - läßt sich ebenfalls verwirklichen. Dadurch wird
ein besonders hohes Maß an Bedienungskomfort, Kontrollierbarkeit und Sicherheit erreicht.
Die Bedien- und/oder Anzeigenzone befindet sich am erhabenen umlaufenden Randbereich
und ist somit nicht der hohen Temperaturbelastung der eigentlichen Kochzone ausgesetzt,
ein versehentliches Überziehen von heißem Kochgeschirr oder Überlaufen von Kochgut
wird durch die abgesenkte innere Hauptebene verhindert.
[0031] Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung weiter verdeutlichen.
[0032] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer bündigen Anordnung eines einstückigen muldenartigen
Formteils aus Glaskeramik als Kochfläche eines Kochgerätes in einem Ausschnitt einer
Arbeitsplatte,
- Figur 2
- eine bündige Anordnung eines einstückigen muldenartigen Formteils aus Glaskeramik
in einen Ausschnitt ein Arbeitsplatte,
- Figur 3
- eine Anordnung eines einstückigen muldenartigen Formteils aus Glaskeramik, wobei das
Formteil mittels seines umlaufenden Randbereichs auf dem Rand des Ausschnitts der
Arbeitsplatte aufliegt und die Außenkante des Formteils einen Facettenschliff aufweist,
- Figur 4
- eine Anordnung gemäß Figur 3, wobei die Außenkante des Formteils einen C-Schliff aufweist,
und
- Figur 5
- eine Anordnung gemäß Figur 1, wobei das Formteil mittels seines umlaufenden Randbereichs
auf einen mit dem Ausschnitt der Arbeitsplatte verbundenen Montagerahmen aufliegt
und stufenlos höhenverstellbar ist.
[0033] In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Anordnung eines einstückigen Formteils 1 aus
Glaskeramik gezeigt, das als Kochfläche eines Kochgerätes in einem Ausschnitt 2 einer
Arbeitsplatte 3, mit einem von der Höhe der inneren Hauptebene 5 des einstückigen
Formteils 1, in der vier Kochzonen 4 angeordnet sind, nach oben abweichenden, umlaufenden
äußeren Randbereichs 6 aufweist, wobei das Formteil bündig in den Ausschnitt 2 der
Arbeitsplatte 3 eingefügt ist. Am vorneliegenden erhabene Randbereich 6a des Formteils
befinden sich dabei eine Bedienzone 7 mit unter der Oberfläche des Formteils 1 befindlichen
Bedienelementen, z. B. Infrarot-Touchpanels und eine Anzeigenzone 8 mit unter der
Oberfläche des Formteils befindlichem Anzeigenelementen, z. B. Leuchtdioden, insbesondere
auch sogenannte "7-Segment"-Anzeigen oder Bargraph-Anzeigen. Der umlaufende Randbereich
6 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten
symmetrisch ausgebildet, wobei der vorneliegende erhabene Randbereich 6a und der hintenliegende
erhabene Randbereich breiter als die beiden seitlichen, erhabenen Randbereiche ausgeführt
sind.
[0034] Figur 2 zeigt eine Anordnung o. g. Formteils 1 aus Glaskeramik. Das Formteil 1 ist
bündig in den Ausschnitt 2 eine Arbeitsplatte 3 eingefügt. Die Oberseite der Arbeitsplatte
3 und die Oberseite des umlaufenden Randbereichs 6 des einstückigen Formteils 1 bilden
eine Ebene aus. Die innere Hauptebene 5 des Formteils ist muldenförmig, insbesondere
um 2 mm bis 4 mm abgesenkt. Bevorzugt sind die Oberfläche des umlaufenden Randbereichs
6 und die innere Hauptebene 5 parallel ausgerichtet. Der Übergangsbereich zwischen
innerer Hauptebene und umlaufendem Randbereich ist mit großen Übergangsradien ausgeführt,
insbesondere mit Radien von 10 mm bis 50 mm. Der umlaufende Randbereich 6 ist bevorzugt
20 mm bis 80 mm breit. Die mit der Arbeitsplatte gemeinsamen, abdichtenden Verbindungsstellen
des einstückigen Formteils sind so angeordnet, daß sie durch den relativ großen Abstand
von der heißen Kochzone weder temperaturbelastet, noch durch den abgesenkten Kochbereich
von überlaufenden Kochgut erreichbar sind. Mittels eines Klebers, insbesondere eines
Silikonklebers 9 ist das Formteil flüssigkeitsdicht am seitlichen Rand und gegebenenfalls
am unteren äußeren Rand des Formteils mit der Arbeitsplatte verbunden.
[0035] Die Figuren 3 und 4 zeigen eine Anordnung o. g. einstückigen Formteils 1, wobei das
Formteil 1 mittels seines umlaufenden Randbereichs 6 auf dem Rand des Ausschnitts
2 der Arbeitsplatte 3 aufliegt und durch einen Silikonkleber 9 mit dem Außenrand des
Formteils flüssigkeitsdicht verbunden ist. Das Formteil weist dabei in Figur 3 einen
Flachfacettenschliff und in Figur 4 einen C-Schliff, bevorzugt als Kantenschutz auf.
[0036] In Figur 3 ist dem nach oben abweichenden Bereich 1a der inneren, abgesenkten Hauptebene
5 eine Kochzone zugeordnet. Der eben ausgeführte, nach oben abweichende Bereich 1a
weist dabei die selben Übergangsradien zur abgesenkten Hauptebene 5 auf wie der umlaufende
Randbereich 6. Die Oberfläche des umlaufenden Randbereichs 6 und des nach oben abweichenden
Bereichs 1a sind bevorzugt so ausgeführt, daß deren Oberflächen auf einer Höhe liegen.
[0037] Figur 5 zeigt die Anordnung o. g. einstückigen Formteils 1, daß mittels seines umlaufenden
Randbereichs 6 auf einem mit dem Ausschnitt 2 der Arbeitsplatte 3 verbundenen, an
sich bekannten Montagerahmen 10 (DE 30 09 961 C 2) aufliegt und mittels Schrauben
11 stufenlos höhenverstellbar ist. Das Formteil weist auf dessen Außenkante einen
C-Schliff auf und ist mittels Silikonkleber 9 flüssigkeitsdicht mit der Arbeitsplatte
verbunden. Die Oberfläche des umlaufenden Randbereichs 6 liegt dabei etwas über der
Oberfläche der Arbeitsplatte 3.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- einstückiges Formteil
- 1a
- nach oben abweichender Bereich
- 2
- Ausschnitt einer Arbeitsplatte
- 3
- Arbeitsplatte
- 4
- Kochzonen
- 5
- innere Hauptebene des einstückigen Formteils
- 6
- äußerer Randbereich des einstückigen Formteils
- 6 a
- vorneliegender äußerer Randbereich
- 7
- Bedienzone
- 8
- Anzeigenzone
- 9
- Silikonkleber
- 10
- Montagerahmen
- 11
- Schrauben
1. Anordnung eines einstückigen Formteils aus Glaskeramik, Glas oder Keramik als Kochfläche
eines Kochgeräts in einem Ausschnitt einer Arbeitsplatte, mit einem von der Höhe der
inneren Hauptebene des einstückigen Formteils, in der mindestens eine Kochzone angeordnet
ist, nach oben abweichenden, umlaufenden äußeren Randbereich,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einstückige Formteil bündig in den Ausschnitt der Arbeitsplatte eingefügt
ist.
2. Anordnung eines einstückigen Formteils aus Glaskeramik, Glas oder Keramik als Kochfläche
eines Kochgeräts in einem Ausschnitt einer Arbeitsplatte, mit einem von der Höhe der
inneren Hauptebene des einstückigen Formteils, in der mindestens eine Kochzone angeordnet
ist, nach oben abweichenden, umlaufenden äußeren Randbereich,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einstückige Formteil mittels seines umlaufenden Randbereichs auf dem Rand
des Ausschnitts der Arbeitsplatte aufliegt.
3. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einstückige Formteil mittels seines umlaufenden Randbereichs auf einen mit
dem Ausschnitt der Arbeitsplatte verbundenen Montagerahmen aufliegt und stufenlos
höhenverstellbar ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberseite der Arbeitsplatte und die Oberseite des umlaufenden Randbereichs
des einstückigen Formteils eine Ebene ausbilden.
5. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einstückige Formteil am Außenrand des umlaufenden Randbereichs einen Schliff,
insbesondere einen Flachfacetten- oder C-Schliff aufweist.
6. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Hauptebene des einstückigen Formteils, in der mindestens eine Kochzone
angeordnet ist gegenüber dem Randbereich muldenförmig, insbesondere um 2 mm bis 4
mm abgesenkt ist.
7. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Hauptebene und der umlaufende Randbereich zueinander große Übergangsradien,
insbesondere Übergangsradien von 10 mm bis 50 mm aufweisen.
8. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Hauptebene nach oben und/oder unten abweichende Bereiche aufweist.
9. Anordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Hauptebene und die nach oben und/oder unten abweichenden Bereiche zueinander
große Übergangsradien, insbesondere Übergangsradien von 10 mm bis 50 mm aufweisen.
10. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der umlaufende Randbereich 20 mm bis 80 mm breit ist.
11. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit der Arbeitsplatte gemeinsamen, abdichtenden Verbindungsstellen des einstückigen
Formteils so angeordnet sind, daß sie weder temperaturbelastet, noch von übergelaufenen
Kochgut erreichbar sind.
12. Anordnung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einstückige Formteil mit der Arbeitsplatte und gegebenenfalls mit dem Montagerahmen
mittels eines Klebers, insbesondere eines Silikonklebers, flüssigkeitsdicht verbunden
ist.
13. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der umlaufende Randbereich des einstöckigen Formteils asymmetrisch oder nur auf
gegenüberliegenden Seiten symmetrisch ausgebildet ist.
14. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einstückige Formteil als Kochfläche und/oder Bratfläche für elektrisch- und/oder
gas- und/oder festbrennstoff- und/oder induktiv-beheizte Kochgeräte eingesetzt ist.
15. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem umlaufenden Randbereich des einstückigen Formteils mindestens eine Bedien-
und/oder Anzeigenzone zugeordnet ist.
16. Anordnung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedien- und/oder Anzeigenzone am vorneliegenden Randbereich des einstückigen
Formteils angeordnet ist.
17. Anordnung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedien- und/oder Anzeigenzone am seitlichen Randbereich des einstückigen Formteils
angeordnet ist.