| (19) |
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(11) |
EP 0 996 782 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.2002 Patentblatt 2002/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.07.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D03J 1/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9800/302 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9900/4076 (28.01.1999 Gazette 1999/04) |
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| (54) |
TRAGVORRICHTUNG FÜR KOMPONENTEN EINER WEBMASCHINE
CARRIER DEVICE FOR COMPONENTS OF A WEAVING MACHINE
DISPOSITIF DE TRANSPORT POUR ELEMENTS CONSTITUTIFS D'UN METIER A TISSER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
17.07.1997 CH 175397
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.05.2000 Patentblatt 2000/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Stäubli AG Pfäffikon |
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8808 Pfäffikon (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MUELLER, Johann, Michael
CH-8702 Zollikon (CH)
- NUSSBAUMER, Josef
CH-8804 Au (CH)
- WASSMER, Martin
CH-8136 Gattikon (CH)
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| (74) |
Vertreter: EGLI-EUROPEAN PATENT ATTORNEYS |
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Horneggstrasse 4
Postfach 473 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 592 807 DE-A- 4 310 838
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EP-A- 0 705 928
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für Komponenten einer Webmaschine, die
zum Auf- und Abrüsten aus der Webmaschine entfernt werden können.
[0002] Aus der DE 43 10 838 ist eine solche Tragvorrichtung bekannt, bei der Komponenten,
wie beispielsweise das Webblatt, die Schäfte und Kettfadenwächter usw. über Teilträgerpaare
an zwei Führungs- oder Kreuzstücken befestigt sind. Jedes Führungs- oder Kreuzstück
wiederum ist über einen kurzen, beweglichen Tragarm auf einer vertikalen Stütze eines
Transportwagens abgestützt. Damit stützt sich jeweils ein Teil der Komponenten über
die Teilträger und Tragarme auf einer Stütze und ein Teil der Komponenten auf einer
anderen Stütze auf dem Transportwagen ab. So können die Führungs- und Kreuzstücke
auch voneinander unabhängig, jedes für sich vom Transportwagen entfernt werden.
[0003] Um unerwünschte Verwindungen und Verschiebungen der Komponenten untereinander zu
vermeiden, muss bei dieser Tragvorrichtung der Transportwagen, oder jede andere Vorrichtung,
die diese Tragvorrichtung aufnehmen soll, genügend Steifigkeit aufweisen. Dies beispielsweise
deshalb, weil die Führungs- und Kreuzstücke unter sich frei bewegbar sind und die
vertikalen Stützen des Transportwagens nicht nur auf Druck, sondern auch in mehreren
Richtungen auf Biegung beansprucht sind. Das führt dazu, dass auch mobile Elemente,
die diese Tragvorrichtung aufnehmen sollen, entsprechend stabil ausgeführt sein müssen.
[0004] Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, wie sie durch die Patentansprüche gekennzeichnet
ist, eine Tragvorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, die genannten Komponenten der
Webmaschine sicher und mit verschiedensten Mitteln zu transportieren und einfach und
schnell aus der Webmaschine zu entfernen oder in diese einzusetzen, wobei die konstruktive
Ausbildung der Mittel sehr unterschiedlich sein darf.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Tragvorrichtung gelöst, bei der ein Hauptträger für
die Komponenten vorgesehen ist, der mindestens näherungsweise waagrecht angeordnet
ist, wobei die Tragvorrichtung ausserdem zumindest ein Stützelement aufweist, das
mit einem selbstzentrierenden und/oder selbstklemmenden Mittel versehen ist, und der
Hauptträger durch das Stützelement hindurchgeführt ist. Der Hauptträger hat eine Hauptachse,
die sich im wesentlichen parallel zu den Komponenten erstrecken sollte, und der in
Richtung der Hauptachse verschiebbar angeordnete Verbindungselemente trägt, in die
Tragelemente für die Komponenten wie Schäfte, Kettfadenwächter usw. oder das ganze
Geschirr einsetzbar sind. Der Hauptträger kann sich über die ganze Breite der Komponenten
erstrecken oder entspricht mindestens der Breite einer Webmaschine, für die er gedacht
ist. Zum Festhalten, Aufnehmen oder Lagern des Hauptträgers können mit Vorteil federbelastete,
selbstzentrierende Stützelemente vorgesehen sein. Die Tragelemente für die Komponenten
sind vorzugsweise beidseitig des Hauptträgers ausladend vorgesehen.
[0006] Um zu einer konstruktiv unaufwendigen erfindungsgemässen Ausführungsform zu gelangen,
hat es sich zudem als vorteilhaft erwiesen, wenn der Hauptträger im Bereich des selbszentrierenden
bzw. selbstklemmenden Mittels durch das jeweilige Stützelement hindurchgeführt ist.
Hierzu trägt auch bei, wenn die Tragvorrichtung lediglich mit einem Hauptträger versehen
ist.
[0007] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind insbesondere darin zu sehen, dass
die Tragvorrichtung sich in dieser Form für den Transport, die Zwischenlagerung und
das Ein- und Auslegen des Webgeschirrs mit eingezogenen Kettfäden für alle Typen von
Webmaschinen eignet. Die dabei auftretenden Drehmomente, die beispielsweise durch
das Gewicht der Schäfte, der Kettfadenwächter usw. und deren Abstand voneinander beeinflusst
werden, führen an sich zu einer Verdrehung oder zum Abkippen des Hauptträgers, was
jedoch durch die selbstzentrierenden und/oder selbstklemmenden Stützelemente verhindert
werden kann. Dadurch bleiben die Schäfte horizontal immer ausgerichtet. Für Ablage-
und Hebevorrichtungen, Einlegegeräte, Kettbaumwagen usw. bildet der Hauptträger eine
einzige Schnittstelle. Die vorgenannten Vorrichtungen und Geräte ergreifen das Geschirr
nur noch über diesen Hauptträger. Dieser ist meistens durch zwei, vorzugsweise immer
gleich ausgebildete Stützelemente in der gewünschten Lage gehalten. Deshalb kann nun
auch die Breite der Komponenten, die durch die erfindungsgemässe Tragvorrichtung gehandhabt
werden, stark gesteigert werden. Mit anderen Worten, diese Transportvorrichtung eignet
sich auch für Webmaschinen grosser Breite, beispielsweise von mehr als vier Metern.
Die Stützelemente sind ohne äussere Einwirkung nur durch Anheben des Hauptträger (oder
Absenken des Stützelementes) oder durch Entlastung lösbar, verhindern aber das Abkippen
des Hauptträgers unter Last. Werkzeuge sind weder für die Verriegelung oder Lösung
des Hauptträgers noch für die anderen Tragvorrichtungen notwendig.
[0008] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen.
[0009] Die Erfindung wird anhand den in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert; es zeigen:
- Figur 1
- eine vereinfachte perspektivische Darstellung einer erfindungsgemässen Tragvorrichtung,
- Figur 2
- einen Schnitt durch einen Teil der Tragvorrichtung,
- Figur 3
- eine Ansicht eines Teils der Tragvorrichtung,
- Figur 4
- einen weiteren Teil der Tragvorrichtung,
- Figur 5 und 6
- je einen Schnitt durch eine weitere Ausführung eines Teils der Tragvorrichtung,
- Figur 7
- einen Teil der Tragvorrichtung in zwei verschiedenen Stellungen, und
- Figur 8
- ein Detail der Tragvorrichtung.
[0010] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Tragvorrichtung mit einem Hauptträger 1 und seiner
Hauptachse 2. Diese erstreckt sich im wesentlichen parallel zu Komponenten wie Schäften
3, von denen hier nur ein Teil 4 eines einzelnen Schaftes zu sehen ist, oder Kettfadenwächtern
5, die hier ebenfalls nur als Gesamtheit angedeutet sind. Auf dem Hauptträger 1 sind
Verbindungselemente 6, 7 in Richtung der Hauptachse 2 verschiebbar angeordnet. Deren
Ausbildung ist identisch, wobei hier aber das Verbindungselement 7 deshalb nur sehr
vereinfacht mit seinen Konturen wiedergegeben ist. Für jedes Verbindungselement 6,
7 sind einsetzbare Tragelemente 8, 9 vorgesehen, die an die zu tragenden Komponenten
angepasst sein können. So weist das Tragelement 9 zwei verschiebbare Hängevorrichtungen
10, 11 auf, die über hier nur schematisch angedeutete Ketten 12, 13 mit Laschen 14,
15 verbunden sind, die die Kettfadenwächter 5 tragen. Das Tragelement 8 dagegen weist
nur einen Endanschlag 16 auf, der verhindert, dass die nebeneinanderliegenden Schäfte
vom Tragelement 8 abrutschen. Für den Hauptträger 1 sind zwei Stützelemente 17, 18
vorgesehen, die vorzugsweise identisch ausgebildet sind, für die aber mehrere Ausführungen
denkbar sind. Deshalb sind hier zwei Ausführungen gezeigt, eine als Stützelement 17,
die andere als Stützelement 18. Das Stützelement 17 ist zum Anhängen der Transportvorrichtung
gedacht und ist deshalb über einen Teil 19 mit einer hier nicht gezeigten aber an
sich bekannten Einlegevorrichtung verbunden. Das Stützelement ist für das Abstützen
der Transportvorrichtung von unten gedacht und deshalb über einen Teil 20 gegen die
Schwerkraft abgestützt. Der Teil 20 könnte zu einem Transportwagen oder zu einem sonstigen
Gestell gehören, auf das die Transportvorrichtung zeitweise abgelegt wird. Die beiden
Stützelemente 17 und 18 sind vorzugsweise mit einer Zentriervorrichtung oder einem
selbstspannenden Klemmsystem ausgerüstet, was nachfolgend anhand der Fig. 2, 3, 5,
6 und 7 beschrieben wird.
[0011] Fig. 2 zeigt ein Stützelement 17, 18 im Schnitt. Darin erkennt man eine feste Stütze
21, mit einer schrägen Stützfläche 22 für eine bewegliche Stütze 23 und mit einer
weiteren, hier senkrechten Stützfläche 24. Die bewegliche Stütze 23 ist auf der schrägen
Stützfläche 22 in Richtung eines Pfeiles 25 beweglich, beispielsweise durch eine hier
nicht dargestellte Schwalbenschwanzführung, geführt. Die bewegliche Stütze 23 weist
auch zwei Stützflächen 26 und 27 auf, die zusammen mit der Stützfläche 24 so zueinander
gerichtet sind, dass sie der Stellung von Mantelflächen 28, 29, 30 (Fig. 1) des Hauptträgers
1 entsprechen.
[0012] Fig. 3 zeigt ein Stützelement 17, 18 von aussen gesehen ohne Hauptträger 1. Dabei
erkennt man wiederum die Stützflächen 24 und 27, wobei die Stützfläche 27 mit der
beweglichen Stütze 23 in ihrer Ruhestellung liegt. Man erkennt hier auch, dass die
bewegliche Stütze 23 über einen Bolzen 31 und durch eine Feder 32 in der Ruhestellung
gehalten wird. Der Bolzen 31 ist hier in einem Schlitz 33 geführt, was ebenfalls eine
Möglichkeit zur Führung der beweglichen Stütze 23 längs der schrägen Stützfläche 22
ist.
[0013] Fig. 4 zeigt ein Verbindungselement 6 mit Teilen der Tragelemente 8 und 9. Das Verbindungselement
6 weist eine Öffnung 34 auf, die so an den Hauptträger 1 bzw. dessen Aussenkontur
angepasst ist, dass das Verbindungselement 6 von Hand oder angetrieben auf dem Hauptträger
1 verschoben werden kann. Für die Tragelemente 8, 9 sind im Verbindungselement 6 Führungen
35, 36 mit je zwei parallelen Führungsflächen vorgesehen. Diese sind in einem Winkel
37 zur Horizontalen oder zu einer Seitenoder Auflagefläche 38 geneigt, der vorzugsweise
etwa 35° beträgt.
[0014] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführung für ein Stützelement 42, das hier zwei bewegliche
Stützen 43, 44 für den Hauptträger 1 aufweist. Die beweglichen Stützen 43, 44 sind
über Federn 46, 47 in der festen Stütze 45 gegen die Schwerkraft und das Gewicht des
Hauptträgers 1 abgestützt. Im Gegensatz zur Ausführung gemäss Fig. 1 sind hier auch
zwei schräge oder gegen die Senkrechte geneigte Stützflächen 48, 49 für die Stützen
43, 44 vorgesehen. Man erkennt auch seitliche Führungen 50, 51 für die beweglichen
Stützen 43, 44.
[0015] Fig. 6 zeigt noch eine weitere Ausführung für ein Stützelement 52 für einen Hauptträger
1. Dieses besteht aus einer festen Stütze 53 in der ein Träger 54 um eine Achse 55
drehbar gelagert ist. Auf dem Träger 54 sind vorzugsweise zwei einander gegenüberliegende
Bolzen 56, 57 fest angeordnet und zwar in einem Abstand, der die Breite des Hauptträgers
übersteigt. Der Träger 54 ist über eine Feder 58 auf der Stütze 53 abgestützt. Durch
eine hier nicht dargestellte Kulisse in der Stütze 53 wird der Träger 54 bei jeder
Bewegung in Richtung eines Pfeiles 59 um die Achse 55 gedreht.
[0016] Fig. 7 zeigt die Verhältnisse bei einer Übergabe des Hauptträgers 1 zwischen zwei
Stützelementen 60, 61 gemäss Fig. 2, von denen nur die eine Hälfte schematisch dargestellt
ist. Man erkennt die bewegliche Stütze 62 des Stützelementes 60, das den Hauptträger
1 festhält und die bewegliche Stütze 63 des Stützelementes 61, das den Hauptträger
1 übernimmt. Man erkennt ferner die beiden festen Stützen 64 und 65 in unterschiedlichen
Lagen relativ zum Hauptträger 1.
[0017] Fig. 8 zeigt nochmals je einen Teil eines Verbindungselementes 6 und eines Tragelementes
9 sowie Führungen 66, 67 im Verbindungselement 6. Zwischen den Führungen 66, 67 und
dem Tragelement 9 ist je ein Spiel 68, 69 vorhanden, so dass das Tragelement 6 durch
eine Kraft in Richtung eines Pfeiles 71 leicht angehoben werden kann und dabei sich
an einer Stelle 70 aufstützt.
[0018] Die Wirkungsweise der Tragvorrichtung ist wie folgt:
[0019] Auf einem Hauptträger 1 sind üblicherweise etwa zwei bis sechs Verbindungselemente
6, 7 hintereinander angeordnet. In zwei bis drei Verbindungselemente 6, 7 werden je
ein Tragelement 8 für Schäfte 3 eingesetzt, wobei das Tragelement 8 von Hand mit dem
abgeknickten Teil 39 (Fig. 4) zwischen die Führungen 36 geschoben und anschliessend
entlastet wird. Dabei rutscht das Tragelement 8 automatisch in die unterste Position
wo es nun verriegelt ist. In zwei bis sechs Verbindungselementen 6, 7 werden beispielsweise
Tragelemente 9 für Kettfadenwächter 5 auf die gleiche Art und Weise eingesetzt. Anschliessend
können die Hängevorrichtungen 10, 11 auf die Tragelemente 9 aufgeschoben werden. Vor
oder nach dem Einsetzen der Tragelemente 8, 9 wird der Hauptträger 1 in die Stützelemente
17, 18 abgesenkt. Dabei wird der Hauptträger 1 mit mehr oder weniger Abstand entlang
der vertikalen Stützfläche 24 abgesenkt und trifft dabei auf die Stützfläche 27. Von
da an wird auch die bewegliche Stütze 23 unter der Last des Hauptträgers 1 abgesenkt,
wobei dieser durch die sich gegen den Hauptträger 1 hin bewegende Stützfläche 26 auch
gegen die Stützfläche 24 gedrängt wird. Wenn dies nicht mehr weiter möglich ist und
die beiden Stützflächen 23 und 24 nur noch durch den anliegenden Hauptträger getrennt
sind, ist keine weitere Bewegung mehr möglich und der Hauptträger 1 ist geklemmt oder
eingespannt, so dass er sich nicht um die Hauptachse 2 drehen kann. Damit sichergestellt
ist, dass die bewegliche Stütze 23 erst nach unten bewegt wird, wenn der Hauptträger
1 auf der Stützfläche 27 einer Nase aufliegt, ist die Stützfläche 26 in der oberen
Ausgangsstellung oder Ruhestellung der Stütze 23 durch vorstehende Führungsplatten
40 (Fig. 3) beidseitig abgedeckt. Ist der Hauptträger 1 in den Stützelementen 17,
18 eingesetzt und geklemmt, so kann er zusammen mit den Komponenten oder dem Webgeschirr
das er trägt, von den Stützelementen 17, 18 aus bewegt werden. Dabei kann auch eine
Übergabe an andere Stützelemente stattfinden, ohne dass die Komponenten beeinflusst
werden.
[0020] Das in den Stützelementen 17, 18 vorgesehene oben beschriebene selbstspannende und
selbstzentrierende Klemmsystem verhindert das Abkippen und Verkanten des Hauptträgers
auch dann, wenn Komponenten, wie Schäfte auf einer Seite und Komponenten, wie Kettfadenwächter
auf der anderen Seite sehr unterschiedliche Gewichte aufweisen und dabei auch gegensätzliche
Drehmomente auf den Hauptträger 1 ausüben, die sich nicht aufheben. Auf dem Hauptträger
1 sind die Verbindungselemente 6, 7 stufenlos verschiebbar und in jedem gewünschten
Abstand 41 zueinander positionierbar, was es erlaubt Komponenten jeder möglichen Länge
aufzunehmen. Die Tragvorrichtung ist einfach und ohne Werkzeuge zusammensetzbar. Dabei
sind die Tragelemente 8, 9 in den Verbindungselementen 6, 7 so verriegelt, dass sie
sich auch durch Erschütterungen nicht automatisch lösen.
[0021] Werden Stützelemente 42 gemäss Fig. 5 verwendet, so wird der Hauptträger 1 in gleicher
Weise gegen Verdrehung fixiert, wie das auch für die bereits beschriebene Ausführung
gilt. Wird der Hauptträger 1 angehoben, so wird er auch seitlich durch wegtretende
bewegliche Stützen 43, 44 freigegeben.
[0022] Werden Stützelemente 52 gemäss Fig. 6 verwendet, so wird der Hauptträger 1 durch
sein Gewicht den Träger 54 gegen die Kraft der Feder 58 gegen die feste Stütze 53
absenken. Dabei wird der Träger 54 um die Achse 55 gedreht und die Bolzen 56 und 57
gehen in Stellung 56' und 57' über wo sie am Hauptträger 1 anliegen und diesen klemmen.
Wird der Träger 54 entlastet, so entfernen sich die Bolzen 56, 57 und geben den Hauptträger
wieder frei.
[0023] Soll der Hauptträger 1 von einem Stützelement 60 an ein Stützelement 61 abgegeben
werden, so bleibt er durch das Stützelement 60 solange gegen Verdrehung gesichert,
bis er vom Stützelement 61 ganz aufgenommen und festgeklemmt ist. Es ist klar, dass
die Stützelemente 60 und 61, die hier nur durch eine Hälfte dargestellt sind, in Richtung
der Hauptachse 2 des Hauptträgers 1 nebeneinander oder versetzt angeordnet sind. Die
bewegliche Stütze 62 des Stützelementes 60 bleibt in der gezeigten, gegen die feste
Stütze 64 nach unten verschobenen Lage bis im Stützelement 61 die feste Stütze 65
dieselbe Lage wie die feste Stütze 64 einnimmt. Dies ist hier noch nicht der Fall,
denn dazu muss die feste Stütze 65 noch gegen die bekannte Federkraft nach oben verschoben
werden. Erst dann kann die feste Stütze 64 abgesenkt und der Hauptträger 1 vom Stützelement
60 freigegeben werden.
[0024] Zum Einsetzen der Tragelemente 8,9 in einen Verbindungsteil 6 wird beispielsweise
das Tragelement 9 wie in Fig. 8 gezeigt zwischen die Führungen 66, 67 eingeschoben,
wobei durch eine leichte Kraft in Richtung des Pfeiles 71 dafür gesorgt wird, dass
das Tragelement längs der Führung 67 nach unten gleitet und dabei an der Stelle 70,
die sich längs der Führung 67 auch nach unten verschiebt, aufliegt. Wird die Kraft
entfernt, zentriert sich das Tragelement 9 in den Führungen 66, 67 oder im Verbindungsteil
6 von selbst.
1. Tragvorrichtung für Komponenten (3, 5) einer Webmaschine, die zum Auf- und Abrüsten
aus der Webmaschine entfernt werden können, umfassend einen zumindest näherungsweise
waagrecht angeordneten Hauptträger (1) für die Komponenten, sowie zumindest ein Stützmittel,
an dem der Hauptträger angeordnet werden kann und das mit einem Gestell verbindbar
ist, wobei das zumindest eine Stützmittel (17, 18) selbstklemmende und/oder selbszentrierende
Mittel aufweist, dadurch gekennzeichnet daß der Hauptträger durch das zumindest eine Stützelement (17, 18) im Bereich der selbstzentrierenden
und/oder selbstklemmenden Mittel hindurchgeführt ist.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch lediglich einen Hauptträger (1).
3. Tragvorrichtung nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (17, 18) eine federbelastate bewegliche Stütze (23) für den Hauptträger
aufweist.
4. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptträger (1) eine Hauptachse (2) aufweist, die sich im wesentlichen parallel
zu den Komponenten erstreckt, mit darauf in Richtung der Hauptachse verschiebbar angeordneten
Verbindungselementen (6, 7) und in diesen einsetzbaren Tragelementen (8, 9) für die
Komponenten, wobei die Komponenten sich im wesentlichen über die Webbreite der Webmaschine
erstrecken.
5. Tragvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (6, 7) eine Öffnung (34) für den Hauptträger und Führungen
(35, 36) zum Einsetzen der Tragelemente aufweisen.
6. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnete dass Tragelemente quer zur Hauptachse (2) angeordnet sind und für mehrere Komponenten
(3, 5) beidseitig der Hauptachse vorgesehen sind.
7. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (17, 18) eine bewegliche Stütze (23) aufweist, die auf einer schrägen
Stützfläche (22) beweglich angeordnet ist.
8. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (8, 9) einen abgeknickten Teil (39) aufweisen, deren Führungen (35,
36) im Verbindungselement eingreift.
9. Tragvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (35, 36) in einem Winkel (37) zu Auflageflächen (38) der Tragelemente
(8, 9) geneigt sind und dass zwischen den Führungen und dem Tragelement ein Spiel
(68, 69) vorgesehen ist.
10. Tragvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (37) mindestens naherungsweise 35° beträgt.
1. Carrying device for components (3, 5) of a weaving machine which may be removed from
the weaving machine for setting up and stripping down, comprising an at least approximately
horizontally arranged main carrier (1) for the components, and at least one supporting
element on which the main carrier can be arranged, and which components can be connected
to a stand, the at least one supporting element (17, 18) having self-centring and/or
self-clamping means, characterized in that the main carrier is led through the at least one supporting element (17, 18) in the
region of the self-centring and/or self-clamping means.
2. Carrying device according to Claim 1, characterized by only one main carrier (1).
3. Carrying device according to one or both of the preceding claims, characterized in that the supporting element (17, 18) has a spring-loaded moveable support (23) for the
main carrier.
4. Carrying device according to one or more of the preceding claims, characterized in that the main carrier (1) has a main axis (2) which extends essentially parallel to the
components, with connecting elements (6, 7) arranged thereon displaceably in the direction
of the main axis and with carrying elements (8, 9) for the components, the said carrying
elements being insertable in the said connecting elements, the components extending
essentially over the weaving width of the weaving machine.
5. Carrying device according to Claim 4, characterized in that the connecting elements (6, 7) have an orifice (34) for the main carrier and guides
(35, 36) for the insertion of the carrying elements.
6. Carrying device according to one or more of the preceding claims, characterized in that carrying elements are arranged transversely relative to the main axis (2) and are
provided for a plurality of components (3, 5) on both sides of the main axis.
7. Carrying device according to one or more of the preceding claims, characterized in that the supporting element (17, 18) has a moveable support (23) which is arranged moveably
on an oblique supporting face (22).
8. Carrying device according to one or more of the preceding claims, characterized in that the carrying elements (8, 9) have a bent part (39), the guides (35, 36) of which
engage in the connecting element.
9. Carrying device according to Claim 8, characterized in that the guides (35, 36) are inclined at an angle (37) to bearing faces (38) of the carrying
elements (8, 9), and in that play (68, 69) is provided between the guides and the carrying element.
10. Carrying device according to Claim 9, characterized in that the angle (37) amounts to at least approximately 35°.
1. Dispositif de support pour des composants (3, 5) d'un métier à tisser qui peuvent
être retirés du métier à tisser pour le montage et le démontage, comprenant un support
principal (1) pour les composants, disposé dans une position au moins approximativement
horizontale, ainsi qu'au moins un moyen d'appui contre lequel peut venir se disposer
le support principal et qui peut être relié à un bâti, dans lequel ledit ou lesdits
moyens d'appui (17, 18) présente des moyens de pincement automatique et/ou de centrage
automatique, caractérisé en ce que le support principal est guidé, via ledit ou lesdits éléments d'appui (17, 18), dans
la zone des moyens de centrage automatique et/ou de pincement automatique.
2. Dispositif de support selon la revendication 1, caractérisé par un seul support principal (1).
3. Dispositif de support selon une des revendications précédentes ou les deux, caractérisé en ce que l'élément d'appui (17, 18) présente un appui mobile (23) chargé par ressort destiné
au support principal.
4. Dispositif de support selon une ou plusieurs revendications précédentes, caractérisé en ce que le support principal (1) présente un axe principal (2) qui s'étend essentiellement
parallèlement aux composants, sur lequel sont disposés des éléments de liaison (6,
7) aptes à se déplacer dans la direction de l'axe principal, éléments dans lesquels
peuvent venir s'insérer des éléments de support (8, 9) pour les composants, les composants
s'étendant essentiellement sur la largeur du métier à tisser.
5. Dispositif de support selon la revendication quatre, caractérisé en ce que les éléments de liaison (6, 7) présentent une ouverture 34 pour le support principal
et des guidages (35, 36) pour l'insertion des éléments de support.
6. Dispositif de support selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que des éléments de support sont disposés transversalement à l'axe principal (2) et sont
prévus pour plusieurs composants (3, 5) de part et d'autre de l'axe principal.
7. Dispositif de support selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (17, 18) présente un appui mobile (23) qui disposé en mobilité
sur une surface d'appui inclinée (22).
8. Dispositif de support selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de support (8, 9) présentent une partie coudée (39) dont les guidages
(35, 36) viennent s'insérer dans l'élément de liaison.
9. Dispositif de support selon la revendication 8, caractérisé en ce que les guidages (35, 36) sont inclinés en formant un angle (37) par rapport aux surfaces
d'appui (38) des éléments de support (8, 9) et en ce qu'on prévoit un jeu (68, 69) entre les guidages et l'élément de support.
10. Dispositif de support selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'angle (37) s'élève au moins de manière approximative à 35 degrés.