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EP 0 997 211 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2004 Patentblatt 2004/04 |
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Anmeldetag: 22.10.1999 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Eckverbindung von Verkleidungselementen
Method and apparatus for making a corner joint from cladding elements
Procédé et appareil pour fabriquer une connexion angulaire d'éléments de revêtement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
30.10.1998 AT 181398
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.05.2000 Patentblatt 2000/18 |
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Patentinhaber: Fosodeder, Hubert |
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4902 Wolfsegg (AT) |
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Erfinder: |
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- Fosodeder, Hubert
4902 Wolfsegg (AT)
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Vertreter: Babeluk, Michael, Dipl.-Ing. Mag. |
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Patentanwalt
Mariahilfer Gürtel 39/17 1150 Wien 1150 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 517 057 DE-A- 19 700 604
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DE-A- 2 515 951 GB-A- 1 259 917
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Eckverbindung von Verkleidungselementen
für Stock und Rahmen von Fenstern und Türen, bei dem Eckverbinder in die Verkleidungselemente
eingeschoben werden und bei dem die Eckverbinder von aus den Verkleidungselementen
ausgestanzten Laschen befestigt werden, die in eine Ausnehmung des Eckverbinders eingreift
sowie eine Sikzange gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 2 (sieh z.B. GB-A-1259917).
Bei herkömmlichen Verkleidungen von Fenster und Türen wird die Eckverbindung der Verkleidungselemente
dadurch hergestellt, daß in das Verkleidungsprofil auf der dem Betrachter abgewandten
Seite ein Eckverbinder eingeschoben wird, welcher anschließend mittels eines Sikautomaten
fest mit den Verkleidungselementen verbunden wird.
[0002] Dieses Verfahren ist speziell für die nachträgliche Verkleidung von bereits eingebauten
Fenster und Türen nicht möglich, da die Sikautomaten üblicherweise nicht transportiert
werden können.
[0003] Aus der EP 517 057 A ist eine Verkleidung für Rahmen von Fenstern und Türen odgl.
Bekannt, bei der die Verkleidungsprofilstücke in den Ecken durch einen Eckverbinder
zusammengehalten werden. Die Verbindung zwischen den Eckverbindern und den Profilabschnitten
wird durch Eindrücken vorgeformter Ausklinkungen bewirkt. Durch unvermeidliche Herstellungstoleranzen
kann es dabei entweder zu einer unzureichenden Befestigung oder zu einem unerwünschten
Spalt im Eckbereich zwischen dem Profilabschnitten kommen. Ähnliche Nachteile gelten
für eine Lösung, wie sie in der AT 359 725 B offenbart ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das oben beschriebene Verfahren so weiter
zu bilden, daß mit einfachen Mitteln eine Eckverbindung hergestellt werden kann, die
weitgehend unabhängig von Herstellungstoleranzen oder dgl. ist und dennoch eine sichere
und paßgenaue Verbindung der Bauteile ermöglicht. Insbesondere soll die Verbindung
ohne Verwendung eines Sikautomaten baustellenmäßig herstellbar sein.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0006] Auf der dem Betrachter abgewandten Seite der Verkleidungselemente befinden sich zwei
Stege, zwischen denen zwei übereinander liegende offene Kammern ausgebildet sind.
In die dem zu verkleidenden Stock bzw. dem zu verkleidenden Flügel näher liegende
Kammer wird im Eckbereich seitlich ein Eckverbinder eingeschoben. In die darunter
liegende, ebenfalls offene Kammer wird ein Teil einer erfindungsgemäßen Sikzange eingeschoben,
wobei dieser Teil den Eckverbinder dadurch teilweise untergreift. Anschließend wird
die Sikzange zusammengedrückt, wobei seitliche Zugschneider aus den seitlichen Stegen
der Kammer, in welcher der Eckverbinder liegt, Laschen herausschneiden und gegen die
Innenwand von Ausnehmungen in den Eckverbindern gedrückt und gleichzeitig mit dem
Eckverbinder unlösbar verbunden.
[0007] Weiters betrifft die vorliegende Erfindung eine Sikzange zur Durchführung des oben
beschriebenen Verfahrens mit den Merkmalen des Anspruchs 2.
[0008] Die erfindungsgemäße Sikzange ermöglicht eine einfache und sichere Durchführung des
oben beschriebenen Verfahrens.
[0009] Eine besonders gute Führung der Sikzange wird dadurch erreicht, daß vorzugsweise
am Zangenkopf eine weitere Zunge vorgesehen ist.
[0010] In der Folge wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine seitliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Sikzange,
- Fig. 2
- einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und
- Fig. 3
- einen Teilschnitt einer erfindungsgemäß hergestellten Eckverbindung.
[0012] Der Aufbau des Zangenkopfes der Sikzange ist in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt.
Der Zangenkopf 1 ist wie üblich über ein Drehgelenk 2 mit den Zangenschenkeln 3 und
4 verbunden. Er besteht aus der Zunge 5, welche an beiden Längsseiten mit Zugschneidern
6 zusammenwirkt. Diese Zugschneider 6 wirken über ein weiteres Drehgelenk 7 so mit
den beiden Zangenschenkeln 3 und 4 zusammen, daß beim Zusammendrücken der Zangenschenkel
3 und 4 die Zunge 5 in Richtung zur Stoßecke der beiden Verkleidungselemente gedrückt
wird. Eine weitere in Richtung des Pfeils 20 verschiebbare Zunge 8 kann vorgesehen
sein, um einen Eckverbinder 9, wie er in Fig. 2 dargestellt ist, über eine Ausnehmung
10 im Eckverbinder 9 zu untergreifen.
[0013] In der geschnittenen Darstellung der Fig. 2 ist zum besseren Verständnis der betreffende
Teil eines Verkleidungselements 15 dargestellt. Das Verkleidungselement 15 besitzt
seitliche Stege 16, an denen Rippen 17, 18 angeformt sind, die zwei offene Kammern
ausbilden. In der einen Kammer zwischen den Rippen 17 und 18 ist der Eckverbinder
9 eingelegt. Dieser wird durch die Zunge 5 der Sikzange untergriffen, um beim Verbindungsvorgang
eine Zerstörung der Rippen 17 durch die aufgewendete Druckkraft zu verhindern. Im
Zangenkopf 1 der Sikzange sind Zugschneider 6 unmittelbar außerhalb des Bereichs angeordnet,
der durch die Zunge 5 eingenommen wird. Auf diese Weise kann ein entsprechender Bereich
der Rippen 18 ausgestanzt werden, um eine sichere Verbindung mit dem Eckverbinder
9 herzustellen.
[0014] Die Wirkungsweise der Sikzange geht aus Fig. 3 hervor. Hier ist schematisch der Eckbereich
zweier Verkleidungselemente in einer vom Betrachter des verkleideten Objektes abgewandten
Draufsicht darstellt, wobei der in den Eckverbindungskanälen 11 eingeschobene Eckverbinder
9 flächenhaft gestrichelt dargestellt ist. Die Zunge 5 der Sikzange 1 wird unterhalb
des Eckverbinders 9 in den darunter befindlichen Kanal eingeschoben. Beim Zusammendrücken
der Sikzangenschenkel 3 und 4 werden die beiden Zugschneider 6 dergestalt auf die
seitlichen Begrenzungsstreifen 13 des Eckverbindungskanals 11 gedrückt, daß sie diese
auf kurzer Fläche abschneiden und in die seitlichen Ausnehmungen 14 des Eckverbinders
9 hinein drücken. Bei diesem Vorgang entsteht eine Zugbelastung auf die Verkleidungselemente
in Richtung zur Ecke hin, wodurch ein sauberer Stoß ohne störend großen Spalt entsteht.
1. Verfahren zur Herstellung der Eckverbindung von Verkleidungselementen für Stock und
Rahmen von Fenstern oder Türen, bei dem Eckverbinder (9) in die Verkleidungselemente
eingeschoben werden und bei dem die Eckverbinder (9) von aus den Verkleidungselementen
ausgestanzten Laschen befestigt werden, die in eine Ausnehmung (14) des Eckverbinders
(9) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen nach dem Einschieben der Eckverbinder im wesentlichen händisch aus den
Verkleidungselementen ausgestanzt werden und dass zur Herstellung der Verbindung eine
händisch betätigte Sikzange verwendet wird, die den Eckverbinder (9) untergreift und
diesen direkt abstützt.
2. Sikzange zur Herstellung der Eckverbindung von Verkleidungselementen für Stock und
Rahmen von Fenstern oder Türen, mit einem Zangenkopf (1), an dem ein Zangenschenkel
(3) angeformt ist, und mit einem gelenkig mit dem Zangenkopf (1) verbundenen weiteren
Zangenschenkel (4) dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Zangenschenkel (4) über ein Gelenk (7) mit Zugschneidern (6) in Verbindung
steht, die mit einer am Zangenkopf (1) angebrachten Zunge (5) zusammenwirken, und
dass die Zugschneider (6) seitlich unmittelbar außerhalb des Bereichs angeordnet sind,
der durch die Zunge (5) eingenommen wird.
3. Sikzange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Zangenkopf (1) eine weitere Zunge (8) vorgesehen ist.
4. Sikzange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Zunge (8) in Axialrichtung des Verkleidungselementes in Bezug auf den
Zangenkopf (1) verschiebbar angeordnet ist.
1. A method of manufacturing the corner joint of panel elements intended for the jamb
and frame of a window or a door, by which corner connectors (9) are inserted into
the panel elements and said corner connectors (9) are secured by brackets that are
cut out of the panel elements and engage in a recess (14) of the corner connector
(9), characterized in that the brackets are substantially manually cut out of the panel elements after insertion
of the corner connector and that, for manufacturing the joint, a manually operated
crimping tongs is used, said crimping tongs engaging underneath the corner connector
(9) and directly supporting it.
2. Crimping tongs for manufacturing the corner joint of panel elements intended for the
jamb and frame of a window or a door, with a tong head (1) having one tong arm (3)
that is configured integral therewith and another tong arm (4) that is articulated
on the tong head (1), characterized in that the other tong arm (4) is linked to pull-type cutters (6) by a hinge (7), said pull-type
cutters cooperating with a tongue (5) provided on the tong head (1) and that the pull-type
cutters (6) are disposed laterally, immediately outside of the region occupied by
the tongue (5).
3. Crimping tongs according to claim 2, characterized in that another tongue (8) is provided on the tong head (1).
4. Crimping tongs according to claim 3, characterized in that the other tongue (8) is disposed so as to be slidable relative to the tong head (1)
in the axial direction of the panel element.
1. Procédé de fabrication d'assemblage d'angle d'éléments de revêtements destinés au
châssis et au cadre de fenêtres ou de portes, dans lequel le raccord d'angle (9) est
poussé dans les éléments de revêtement et dans lequel les raccords d'angle (9) sont
fixés par des colliers de fixation matricés à partir des éléments de revêtement, qui
s'engagent dans un creux (14) du raccord d'angle (9),
caractérisé en ce que
les colliers de fixation sont matricés à partir des éléments de revêtement après que
le raccord d'angle ait été poussé, pour l'essentiel manuellement, et en ce que, pour la fabrication du raccord, on utilise une pince sik actionnée à la main qui
saisit le raccord d'angle (9) par dessous et le soutient directement.
2. pince sik destinée à la fabrication de l'assemblage d'angle d'éléments de revêtement
pour châssis et cadre de fenêtres ou de portes, comportant une tête de pince (1) sur
laquelle repose une branche de la pince (3) et l'autre branche (4) étant reliée de
manière articulée à la tête de pince (1),
caractérisée en ce que
l'autre branche (4) est reliée par une charnière (7) à des coupe-traction (6) qui
coopèrent avec une languette (5) sur la tête de pince (1) et que les coupe-traction
(6) sont agencés latéralement directement a l'extérieur de la zone englobée par la
languette (5).
3. pince sik selon la revendication 2,
caractérisée en ce qu'
une autre languette (8) est prévue sur la tête de pince (1).
4. pince sik selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
l'autre languette (8) est agencée de manière coulissante dans la direction axiale
de l'élément de revêtement par rapport à la tête de pince (1).