(19)
(11) EP 0 997 577 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
12.11.2003  Patentblatt  2003/46

(21) Anmeldenummer: 99112933.9

(22) Anmeldetag:  05.07.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7D21F 1/02

(54)

Stoffauflauf

Headbox

Caisse de tête


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE FI SE

(30) Priorität: 05.10.1998 DE 19845722

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.05.2000  Patentblatt  2000/18

(73) Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH
89522 Heidenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Stotz, Wolf Gunter
    88214 Ravensburg (DE)
  • Merath, Thomas
    88250 Weingarten (DE)
  • Lehleiter, Klaus
    88512 Mengen (DE)
  • Link, Christoph
    88250 Weingarten (DE)
  • Frey, Josef
    88214 Ravensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-B- 0 323 468
US-A- 3 738 910
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Stoffauflauf für eine Papiermaschine mit einem Zulaufteil, einem sich über die Maschinenbreite erstreckenden Zentralteil und einer sich über die Maschinenbreite erstreckenden Düse, die wenigstens eine sich quer zur Strömungslängsrichtung über die Maschinenbreite erstreckende durchgehende Wand aufweist.

    [0002] Dabei kann das Zentralteil insbesondere durch im wesentlichen vertikale Bauelemente gebildet sein, die den gesamten Stoffstrom durchgreifen und dadurch auf Druck- und/oder Zugkräfte in vertikaler Richtung über seine gesamte Breite belastbar sind und sich über die Maschinenbreite erstrekken.

    [0003] Stoffaufläufe dieser Art sind beispielsweise aus der EP 0 323 468 B1 oder der EP 0 631 011 A1 bekannt. Diese bekannten Stoffaufläufe sind jeweils insgesamt in Querrichtung, d. h. quer zur Strömungslängsrichtung in Sektionen unterteilt. Der Vorteil eines solchen Aufbaus liegt in der Breitenunabhängigkeit der Konstruktion und in der sich durch die handlichen reproduzierbaren Teile ergebenden Kostenreduzierung. Die praktische Verwirklichung derartiger Ausführungen ist jedoch schwierig. So muß in den von der Strömung beaufschlagten Bereichen ein relativ großer Aufwand betrieben werden, um an den Sektionsgrenzen Anlagerungen von Fasern und dergleichen zu verhindern. Der zuvor erzielte Kostenvorteil wird damit wieder aufgehoben.

    [0004] Weiterhin offenbart die US-Patentschrift US-A-3,738,910 einen Stoffauflauf mit einem sich über die Maschinenbreite erstreckenden Zentralteil, einer frontseitigen Baugruppe und einer sich über die Maschinenbreite erstreckenden Düse, die wenigstens zwei sich quer zur Strömungsrichtung über die Maschinenbreite erstreckende durchgehende Wände (untere Düsenwand, obere Düsenwand) aufweist. Die untere Düsenwand ist starr am Zentralteil angebracht, wohingegen die obere Düsenwand stromaufwärts gelenkig gelagert und stromabwärts mittels einer Abstützeinrichtung in Form von mehrere über die Maschinenbreite in verschiedenen, parallelen Ebenen verteilten einzelnen und zur Beeinflussung der Düsenöffnung gemeinsam verstellbaren Abstützspindeln an einem an der frontseitigen Baugruppe mehrfach drehbar gelagerten Rohrkörper gelenkig befestigt ist. Der Rohrkörper ist zudem über ein Gestänge mit einer zentralen, in Maschinenmitte in einer Ebene wirkenden Betätigungseinrichtung verbunden, wobei diese Betätigungseinrichtung einerseits etwaig herrschende Düsenaufweitkräfte abschnittsweise, das heißt in verschiedenen, parallelen Ebenen über die Abstützspindeln und zentral, das heißt in einer Ebene über den Rohrkörper aufnimmt und andererseits bei einer Betätigung über das Gestänge, den Rohrkörper und die Abstützspindeln die Verstellung der Düsenöffnung bewirkt.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten kostengünstigen Stoffauflauf der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die zuvor genannten Probleme beseitigt sind.

    [0006] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.

    [0007] Erfindungsgemäß können somit zumindest im wesentlichen nur solche mit der Stoffströmung in Kontakt kommende Elemente des Stoffauflaufs in modularer Bauweise ausgeführt werden, die nicht gegeneinander verstellbar sind. Durch eine entsprechende Kombination von modularen Bauelementen und sich zumindest im wesentlichen über die gesamte Breite erstreckenden Bauelementen werden somit einerseits die zuvor genannten Vorteile eines modularen Aufbaus genützt, während andererseits praktisch ohne Mehraufwand Anlagerungen von Fasern und dergleichen an den Verstellfugen ausgeschlossen sind. So sind insbesondere auf das Zentralteil folgende strömungsführende Teile nicht modular gestaltet, während die Abstützung wenigstens einer Düsenwand über mehrerer über die Maschinenbreite verteilte getrennte Abstützeinrichtungen erfolgt. Damit werden die infolge des Düseninnendrucks auftretenden Aufweitkräfte relativ gleichmäßig über die Breite aufgenommen. Temperaturunterschiede in den Abstützeinrichtungen, wie sie aus der Praxis bekannt sind, haben aufgrund der Unterteilung in einzelne Module keine Auswirkung mehr auf die Genauigkeit des Düsenspaltes.

    [0008] Es könne insbesondere auch an zwei einander gegenüberliegenden Wänden Stützeinrichtungen befestigt sind.

    [0009] Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ist das Zentralteil über die Maschinenbreite in Sektionen unterteilt. Alternativ oder zusätzlich kann auch das Zulaufteil über die Maschinenbreite in Sektionen unterteilt sein.

    [0010] Das Zentralteil kann beispielsweise als Turbulenzerzeuger ausgeführt sein und vorzugsweise mehrere Stufendiffusoren umfassen.

    [0011] Zweckmäßigerweise ist zumindest eine Düsenwand um eine sich quer zur Strömungsrichtung erstreckende Achse schwenkbar und/oder in Strömungsrichtung verschiebbar gelagert.

    [0012] Vorteilhafterweise ist wenigstens eine über mehrere getrennte Stützeinrichtungen abgestützte durchgehende Düsenwand vorgesehen, deren Biegesteifigkeit in Querrichtung, d. h. in Richtung der Maschinenbreite, in einem Bereich von etwa 5 x 109 Nmm2 bis etwa 7,5 x 1010 Nmm2 je 100mm in Strömungsrichtung sich erstreckender Wandlänge liegt. Dadurch wird sichergestellt, daß die Sektionen hinsichtlich der Verformung "entkoppelt" werden.

    [0013] Vorzugsweise ist wenigstens eine über mehrere getrennte Stützeinrichtungen abgestützte durchgehenden Düsenwand über die einzelnen Stützeinrichtungen sektionsweise positionierbar.

    [0014] Bei einer bevorzugten praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stoffauflaufs sind die verschiedenen Abstützeinrichtungen einzeln mit dem Zentralteil und der betreffenden Düsenwand verbunden.

    [0015] Von Vorteil ist insbesondere, wenn wenigstens eine einer schwenkbaren Düsenwand zugeordnete Abstützeinrichtung einem statischen Modell mit wenigstens drei Stäben entspricht, die in einem Abstand vom Zentralteil und der schwenkbaren Düsenwand zumindest im wesentlichen in einer Knotenstelle zusammengeführt sind, wobei wenigstens ein Stab in der Nähe des Zulaufteils und wenigstens ein weiterer Stab nahe der Schwenkachse auf das Zentralteil wirkt, und wenigstens ein dritter Stab auf die schwenkbar gelagerte Düsenwand wirkt, und daß die wenigstens drei Stäbe einer jeweiligen Abstützeinrichtung in oder symmetrisch zu einer Ebene angeordnet sind, die senkrecht zur Richtung der Maschinenbreite und in Strömungslängsrichtung verläuft.

    [0016] Zweckmäßigerweise ist die Länge wenigstens eines Stabes veränderbar.

    [0017] Von Vorteil ist zudem, wenn die Lage wenigstens eines Angriffspunktes der Stäbe an dem Zentralteil und/oder an der schwenkbaren Düsenwand veränderbar ist.

    [0018] Die an der Düsenwand angreifenden Abstützeinrichtungen können z.B. über eine Grundplatte mit dem Zentralteil verbunden sein.

    [0019] Gemäß einer weiteren vorteilhaften möglichen Ausführungsform umfaßt wenigsten eine Abstützeinrichtung ein die Verbindung zum Zentralteil und/oder zur Düsenwand herstellendes Supportteil. Ein solches Supportteil kann beispielsweise aus einem einteiligen Guß- oder Schweißteil bestehen.

    [0020] Die Düsenwände sind zweckmäßigerweise ohne sich in Querrichtung erstreckende Versteifungsrippen und Versteifungsprofile ausgebildet.

    [0021] An den von der Strömung abgewandten Außenseiten der Düsenwände können in Strömungsrichtung verlaufende, einer Vergleichmäßigung der Spannung dienende Nuten vorgesehen sein.

    [0022] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Stoffauflauf um eine vorzugsweise im Bereich des Düsenendes vorgesehene gedachte Querachse verschwenkbar, die mittelbar oder unmittelbar am Zentralteil angreift. Somit kann mit einem entsprechenden Verschwenken des Stoffauflaufs der Auftreffpunkt des Stoffstrahls auf eine nachgeschaltete Entwässerungseinheit eingestellt werden. Eine solche Ausführung des Stoffauflaufs ist daher auch unabhängig von der modularen Ausführung von Vorteil.

    [0023] Die Schwenkachse des schwenkbaren Stoffauflaufs kann auf unterschiedliche Weise definiert sein. So können beispielsweise zwei jeweils zwischen einer Stoffauflauf-Seitenwand und einem seitlichen Support angeordnete Schwenklager vorgesehen sein. Grundsätzlich kann die vorzugsweise im Bereich des Düsenendes vorgesehene Schwenkachse aber auch durch Führungen definiert sein, in denen der Stoffauflauf entsprechend gelagert ist.

    [0024] Bei einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform ist der Stoffauflauf auf wenigstens einer Abstützeinrichtung gelagert, die wenigsten zwei Abstützeinheiten umfaßt, die insbesondere zwei in Strömungsrichtung einen unterschiedlichen Abstand vom Düsenende aufweisende Stützpunkte definieren und unterschiedliche Hübe ausführen, so daß der Stoffauflauf näherungsweise um das Düsenende schwenkbar ist.

    [0025] Dem Zentralteil kann zuströmseitig eine der Versteifung des Zentralteils und/oder als Befestigungselement für weitere Funktionselemente dienende Einlaufplatte zugeordnet sein, die sich quer zur Strömungsrichtung über zumindest im wesentlichen die gesamte Breite des Zentralteils erstreckt. Eine solche Einlaufplatte kann insbesondere an der Aufnahme von Kräften des Hydraulikdrucks des Stoffstroms beteiligt sein.

    [0026] Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stoffauflaufs ist wenigsten eine Düsenwand auf einem am Zentralteil befestigten Supportteil allgemein in Strömungsrichtung verschiebbar gelagert.

    [0027] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Stoffauflaufs angegeben.

    [0028] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen: ,
    Fig. 1
    eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Stoffauflaufs,
    Fig. 2
    eine schematische Vorderansicht des Stoffauflaufs gemäß Fig. 1 in Richtung des Pfeiles X,
    Fig. 3
    eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer Ausführungsform eines verschwenkbaren Stoffauflaufs,
    Fig. 4
    eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines verschwenkbaren Stoffauflaufs,
    Fig. 5
    eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines Stoffauflaufs mit einer verschiebbaren Düsenwand und einer schematisch dargestellten, durch eine Stabwerkskonstruktion gebildeten Abstützeinrichtung, deren mittlerer Stab an dem Zentralteil angreift,
    Fig. 6
    einen Schnitt durch die der verschiebbaren Düsenwand zugeordnete Verstelleinrichtung, geschnitten entlang der Linie I - I der Figur 5,
    Fig. 7
    eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren, mit der der Fig. 5 vergleichbaren Ausführungsform eines Stoffauflaufs mit einer schematisch dargestellten, durch eine Stabwerkskonstruktion gebildeten Abstützeinrichtung, deren mittlerer Stab jedoch an der verschwenkbaren Düsenwand angreift,
    Fig. 8
    eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren, mit der der Fig. 5 vergleichbaren Ausführungsform eines Stoffauflaufs mit einer schematisch dargestellten, durch eine Stabwerkskonstruktion gebildeten Abstützeinrichtung, deren mittlerer Stab jedoch an dem Gelenk der verschwenkbaren Düsenwand angreift, und
    Fig. 9
    eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren, mit der der Fig. 5 vergleichbaren Ausführungsform eines Stoffauflaufs, wobei zwei der über die Maschenbreite verteilten Abstützeinrichtungen dargestellt sind.


    [0029] Der in den Figuren 1 und 2 rein schematisch dargestellte Stoffauflauf für eine Papiermaschine umfaßt ein Zulaufteil 2, ein Zentralteil 1 und eine Düse 56.

    [0030] Die Düse 56 ist mit zwei sich quer zur Strömungslängsrichtung über die Maschinenbreite erstreckenden durchgehenden Wände 4, 5 versehen, denen zur Aufnahme und Ableitung von Düsenaufweitkräften jeweils mehrere über die Maschinenbreite verteilte getrennte Abstützeinrichtungen 14 bzw. 14' zugeordnet sind.

    [0031] Das Zulaufteil 2 wird über einzelne Versorgungsbohrungen 18 mit Fasersuspension versorgt. Die Versorgungsbohrungen 18 sind entweder mit längeren einzelnen Schläuchen 3 oder direkt mit einem gemeinsamen Verteilrohr 19 verbunden, das im wesentlichen parallel zum Auslaufspalt angeordnet ist.

    [0032] Das Zentralteil ist im vorliegenden Fall als Turbulenzerzeuger ausgebildet und mit mehreren Stufendiffusoren versehen. Über die obere Düsenwand 4 und die untere Düsenwand 5 wird die Strömung bis zu einem Strahlaustritt 15 geführt, wo der Stoffstrahl schließlich unter einem Winkel α gegenüber der Horizontalen austritt.

    [0033] Die obere durchgehende Düsenwand 4 ist um eine sich quer zur Strömungslängsrichtung erstreckende, in den Nähe des Zentralblocks bzw. Zentralteils 1 angeordnete Achse 6 schwenkbar gelagert. Im vorliegenden Fall ist dies Schwenkachse 6 durch ein quer zur Strömungsrichtung über die Maschinenbreite in Sektionen unterteiltes Scharnier oder Gelenk definiert. Dabei ist dieses die Schwenkachse 6 definierende Scharnier in den Abstützeinrichtungen 14 zugeordneten Supporten 7 gelagert.

    [0034] In Richtung zum Strahlaustritt 15 hin ist die schwenkbare obere Düsenwand über ebenfalls den Abstützeinrichtungen 14 zugeordnete, oben an den Supporten 7 angelenkte Hubgetriebe 8 abgestützt, die jeweils über ein Brückenglied 9 an der Düsenwand 4 angreifen. Demzufolge werden die aus dem hydraulischen Druck in der Düse 56 resultierenden Stützkräfte über die Hubgetriebe 8 und die Supporte 7 in das Zentralteil 1 eingeleitet. Dabei liegen die resultierenden Kraftlinien K einer jeden jeweils ein Brükkenglied 9, ein Hubgetriebe 8 und einen Support 7 umfassenden Abstützeinrichtung 14 jeweils in einer zur Richtung der Maschinenbreite senkrechten, in Strömungsrichtung orientierten Ebene.

    [0035] Die Supporte 7 sind über eine entsprechende Anzahl von Grundplatten 7a oder über wenigsten eine gemeinsame Grundplatte mit dem Zentralteil 1 fest verbunden und zum Beispiel verschraubt. Abgesehen davon sind diese Supporte 7 quer zur Strömungsrichtung nicht miteinander verbunden.

    [0036] Entsprechend können der unteren Düsenwand 5 zugeordnete Abstützeinrichtungen über eine oder mehrere Grundplatten 10a mit dem Zentralteil 1 verbunden sein.

    [0037] Werden nun die Düsenwände 4 und 5 infolge des Düseninnendrucks auseinander gedrückt, so werden die entstehenden Aufweitkräfte aufgrund der über die Maschinenbreite verteilten modularen Abstützeinrichtungen 14 bzw. 14' gleichmäßig über die Breite aufgenommen. Dabei liegt ein solcher Aufbau vor, daß die Kraftlinien K in der Seitenansicht des Stoffauflaufs betrachtet C-förmig verlaufen. Wie anhand der Fig. 1 zu erkennen ist, verlaufen dabei sowohl Zug- als auch Druckkräfte durch das Zentralteil 1.

    [0038] Der aus dem Austrittsspalt oder Strahlaustritt 15 austretende maschinenbreite Stoffstrahl gelangt in der üblichen Weise im Bereich einer Brustwalze 16 auf ein endloses, umlaufendes Siebband 17.

    [0039] Wie anhand der Fig. 2 zu erkennen ist, sind Antriebszapfen 20 nebeneinander liegender Hubgetriebe 8 über eine quer zur Strömungsrichtung über die Maschinenbreite in Sektionen unterteilte Antriebswelle 21 ausschließlich torsionssteif miteinander verbunden, so daß mit einer Betätigung eines zugeordneten Antriebs 22 die Düsenwand 4 (vgl. auch Fig. 1) über die ganze Breite in gleicher Weise bewegt wird, ohne daß sonstige Verspannungskräfte von der Antriebswelle 21 übertragen werden.

    [0040] Die untere Düsenwand 5 kann grundsätzlich auf die gleiche Weise wie die obere Düsenwand 4 abgestützt werden, wozu insbesondere wieder über die Maschinenbreite verteilte, jeweils mit einem Hubgetriebe 12 versehene modulare Abstützeinrichtungen 14' vorgesehen sein können. Ein starres, als Stützmodul ausgeführtes Supportteil 10 nimmt die hydraulischen Kräfte der Düsenwand 5 auf und leitet sie an das einen Zentralblock bildende Zentralteil 1 weiter. Durch die Aneinanderreihung mehrerer Abstützeinrichtungen 14' über die Maschinenbreite wird die untere Düsenwand 5 gleichmäßig über die ganze Maschinenbreite abgestützt.

    [0041] Sowohl hinsichtlich der oberen modularen Stützeinrichtungen 14 als auch hinsichtlich der unteren modularen Stützeinrichtungen 14' kann die jeweilige Modulteilung nach den jeweiligen Gegebenheiten definiert werden. Dabei ist beispielsweise eine Teilungslänge in einem Bereich von etwa 50 bis etwa 1000 mm und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 200 bis 500 mm denkbar.

    [0042] Das Zentralteil 1 verleiht der gesamten Stoffauflaufstruktur die gewünschte Steifigkeit. Diese kann noch dadurch erhöht werden, daß eine in Zentralteil 1 zuströmseitig zugeordnete Einlaufplatte 11 sich vorzugsweise über die Höhe des Zulaufteils 2 hinaus erstreckt. Diese sich vorzugsweise zumindest im wesentlichen über die gesamte Breite des Zentralteils 1 erstreckende Einlaufplatte 11 kann gleichzeitig als Baukomponente des Zulaufteils 2 dienen.

    [0043] Der gesamte Stoffauflauf ist um eine im Bereich des Düsenendes oder, Strahlaustritts 15 vorgesehene Achse 24a verschwenkbar gelagert, so daß eine entsprechende Strahlwinkelverstellung möglich ist. Im vorliegenden Fall ist jeder Seitenwand 23 des Stoffauflaufs ein Zapfenlager 24 zugeordnet, das an einem Support 25 befestigt ist. Die Supporte 25 sind beispielsweise an einer Stuhlung und/oder einem Stoffauflauf-Fundament angebracht. Die Schwenkbewegung wird von dem wenigstens einem Hubgetriebe 12 bewirkt, das vorteilhafter Weise im Bereich der Schwerachse des Stoffauflaufs positioniert ist.

    [0044] Fig. 3 zeigt in schematischer, teilweiser geschnittener Seitenansicht eine Ausführungsform eines insgesamt verschwenkbaren Stoffauflaufs. In diesem Fall ist der Stoffauflauf auf wenigstens einer Abstützeinrichtung 12 gelagert, die wenigstens zwei Abstützeinheiten 40, 41 umfaßt, die zwei in Strömungsrichtung einen unterschiedlichen Abstand vom Düsenende bzw. Strahlaustritt 15 aufweisende Stützpunkte definieren und unterschiedliche Hübe ausführen, so daß der Stoffauflauf näherungsweise um das Düsenende 15 schwenkbar ist. Im folgenden Fall greifen die beiden Abstützeinheiten 40, 41 am unteren starren Supportteil 10 an.

    [0045] Im übrigen kann diese Ausführungsform denselben Aufbau besitzen wie die gemäß den Figuren 1 und 2, wobei einander entsprechenden Teilen gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind.

    [0046] Fig. 4 zeigt eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines verschwenkbaren Stoffauflaufs. Im vorliegenden Fall ist die vorzugsweise im Bereich des Düsenendes 15 vorgesehene Schwenkachse des Stoffauflaufs durch Führungen 30 definiert, in denen der Stoffauflauf entsprechend gelagert ist. Mit der Aktivierung einer zugeordneten Verstelleinrichtung 31 ist der Stoffauflauf dann um die durch die Führungen 30 definierte, im Bereich des Düsenendes gelegene gedachte Achse verschwenkbar.

    [0047] Im übrigen kann auch diese Ausführungsform wieder denselben Aufbau besitzen wie die gemäß den Figuren 1 und 2, wobei einander entsprechenden Teilen wieder gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind.

    [0048] In den Figuren 5 und 6 ist in rein schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform eines Stoffauflaufs gezeigt, bei der die untere Düsenwand 5 an dem Supportteil 10 gleitend gelagert und relativ zu diesem in Strömungslängsrichtung verschiebbar ist. Dabei ist die Düsenwand 5 über wenigstens eine beispielsweise mechanische, hydraulische und/oder pneumatische Verstelleinrichtung 48 in der gewünschten Richtung verschiebbar. Diese Verstelleinrichtung 48 greift im vorliegenden Fall an dem Supportteil 10 und der Düsenwand 5 an.

    [0049] Wie anhand der Figuren 5 ünd 6 zu erkennen ist, umfaßt die Verstelleinrichtung 48 zwei im Supportteil 10 gelagerte Drehbolzen 50, die jeweils einen exzentrischen Fortsatz 51 aufweisen, der in eine in der Düsenwand 4 vorgesehene Nut 55 eingreift. Die Drehbolzen 50 tragen Hebel 52 mit integrierten schwenkbaren Muttern 53, die über eine gemeinsame Verstellspindel 54 (siehe Fig. 6) mit gegenläufigen Gewinden betätigbar sind. Vorzugsweise sind die exzentrischen Vorsätze 51 von dem jeweiligen Drehbolzen 50 lösbar.

    [0050] Im übrigen kann diese Ausführungsform wieder denselben Aufbau besitzen wie die gemäß den Figuren 1 und 2, wobei einander entsprechenden Teilen wieder gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind.

    [0051] Darüber hinaus ist in der Fig. 5 in rein schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel für eine jeweilige Abstützeinrichtung 14 gezeigt, wie sie insbesondere auch bei den anderen Ausführungsformen des Stoffauflaufs denkbar ist.

    [0052] So ist eine jeweilige Abstützeinrichtung 14 durch eine Stabwerkskonstruktion gebildet, die im vorliegenden Fall drei Stäbe 57, 58, und 59 umfaßt, die sich in gespreizter Anordnung an dem Zentralteil 1 und/oder der oberen Düsenwand 4 abstützen und in einem Abstand davon zumindest im wesentlichen in einer Knotenstelle 60 zusammenlaufen.

    [0053] Die der schwenkbaren Düsenwand 4 zugeordneten Abstützeinrichtungen 14 entsprechend demnach jeweils einem statischen Modell mit im vorliegenden Fall drei Stäben 57, 58, 59, die in einem Abstand vom Zentralteil 1 und der schwenkbaren Düsenwand 4 zumindest im wesentlichen in der Knotenstelle 60 zusammengeführt sind, wobei der Stab 57 in der Nähe des Zulaufteils 2 auf das Zentralteil 1 wirkt, der mittlere Stab 58 nahe der Schwenkachse 6 und der dritte Stab 59 auf die schwenkbar gelagerte Düsenwand 4 wirkt. Dabei sind die Stäbe 57, 58 und 59 einer jeweiligen Abstützeinrichtung 14 in oder auch symmetrisch zu einer Ebene angeordnet, die senkrecht zur Richtung der Maschinenbreite und in Strömungsrichtung verläuft. Im vorliegenden Fall sind die Stäbe 57, 58, und 59 in einer senkrecht zur Richtung der Maschinenbreite und in Strömungslängsrichtung verlaufenden Ebene, d. h. in der Zeichnungsebene der Figur 5, angeordnet.

    [0054] Bei dem in der Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel greift der nahe der Schwenkachse 6 vorgesehene Stab 58 mittelbar oder unmittelbar am Zentralteil 1 an.

    [0055] Fig. 7 zeigt in schematischer, teilweise geschnittener Seitenansicht, eine weitere, mit der der Fig. 5 vergleichbare Ausführungsform eines Stoffauflaufs mit einer schematisch dargestellten, durch eine Stabwerkskonstruktion gebildeten Abstützeinrichtung 14, deren nahe der Schwenkachse 6 vorgesehener mittlerer Stab 58 jedoch mittelbar oder unmittelbar an der um die Achse 6 schwenkbar gelagerten Düsenwand 4 angreift.

    [0056] Im übrigen besitzt diese Auführungsform denselben Aufbau wie die gemäß den Figuren 5 und 6, wobei einander entsprechenden Teilen gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind.

    [0057] Fig. 8 zeigt in schematischer, teilweise geschnittener Seitenansicht eine weitere, mit der der Fig. 5 vergleichbare Ausführungsform eines Stoffauflaufs mit oberen, jeweils durch eine Stabwerkskonstruktion gebildeten Abstützeinrichtungen 14. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel greift dieser mittlere Stab 58 einer jeweiligen Abstützeinrichtung 14 an dem die Schwenkachse 6 definierenden Gelenk der verschwenkbaren oberen Düsenwand 4 an. Im linken Teil der Figur 8 ist die Ansicht x der Verankerung eines Stabendes an der Düsenwand dargestellt.

    [0058] Im übrigen kann diese Auführungsform denselben Aufbau besitzen wie die gemäß der Fig. 5, wobei einander entsprechenden Teilen wieder gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind.

    [0059] Fig. 9 zeigt in schematischer, teilweise geschnittener Seitenansicht eine weitere, mit der der Fig. 5 vergleichbare Ausführungsform eines Stoffauflaufs, in der zwei der über die Maschinenbreite verteilten Abstützeinrichtungen 14 dargestellt sind. In dieser Fig. 9 ist zudem ein Koordinatensystem mit den Achsen X, Y und Z angedeutet. Hierbei fällt die X-Richtung mit der Breitenrichtung der Papiermaschine zusammen, während die Y-Richtung mit der Strömungslängsrichtung zusammenfällt. Die Z-Richtung verläuft senkrecht zu der X-Y-Ebene. Demzufolge sind die Abstützeinrichtungen 14 in X-Richtung hintereinander angeordnet, während die Stäbe 57, 58 und 59 einer jeweiligen Abstützeinrichtung 14 jeweils in einer y-z-Ebene liegen. Die über diese getrennten Stützeinrichtungen 14 abgestützte durchgehende obere Düsenwand 4 ist somit über die einzelnen Stützeinrichtungen 14 sektionsweise positionierbar.

    [0060] Im vorliegenden Fall greifen die mittleren Stäbe 58 mittelbar oder unmittelbar am Zentralteil 1 an. Grundsätzlich ist jedoch auch beispielsweise wieder eine solche Stabwerkskontruktion möglich, bei der der mittlere Stab 58 einer jeweiligen Stützeinrichtung 14 mittelbar oder unmittelbar an der schwenkbar gelagerten Düsenwand 4 oder am die Schwenkachse 6 definierenden Gelenk angreift.

    [0061] Im übrigen kann auch diese Ausführungsform wieder denselben Aufbau wie die vorherigen Ausführungsbeispiele besitzen, wobei einander entsprechende Teile wieder mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.

    [0062] An den von der Strömung abgewandten Außenseiten der Düsenwände 4, 5 können in Strömungsrichtung verlaufende, einer Vergleichmäßigung der Spannung dienende Nuten 62 vorgesehen sein, wie dies beispielsweise anhand der Fig. 9 zu erkennen ist.

    Bezugszeichenliste



    [0063] 
    1
    Zentralteil
    2
    Zulaufteil
    3
    Versorgungsleitungen
    4
    obere Düsenwand
    5
    untere Düsenwand
    6
    Schwenkachse
    7
    Supporte
    7a
    Grundplatten
    8
    Hubgetriebe
    9
    Brückenglied
    10
    Supportteil
    10a
    Grundplatte
    11
    Einlaufplatte
    12
    Hubgetriebe
    14
    Abstützeinrichtungen
    14'
    Abstützeinrichtungen
    15
    Strahlaustritt, Düsenende
    16
    Brustwalze
    17
    Siebband
    18
    Bohrungen
    19
    Querverteilrohr
    20
    Antriebszapfen
    21
    Antriebswelle
    22
    Antrieb
    23
    Seitenwand
    24
    Zapfenlager
    24a
    Achse
    25
    Support
    30
    Führungen
    31
    Verstelleinrichtung
    40
    Abstützeinheit
    41
    Abstützeinheit
    48
    Verstelleinrichtung
    50
    Drehbölzen
    51
    exzentrischer Vorsatz
    52
    Hebel
    53
    Muttern
    54
    Verstellspindel
    55
    Nut
    56
    Düse
    57
    Stab
    58
    Stab
    59
    Stab
    60
    Knotenstelle
    62
    Nuten
    K
    Kraftlinien
    α
    Winkel



    Ansprüche

    1. Stoffauflauf für eine Papiermaschine mit einem Zulaufteil (2), einem sich über die Maschinenbreite erstreckenden Zentralteil (1) und einer sich über die Maschinenbreite erstreckenden Düse (56), die wenigstens eine sich quer zur Strömungslängsrichtung über die Maschinenbreite erstreckende durchgehende Wand (4, 5) aufweist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zur abschnittsweisen Aufnahme und Ableitung von Düsenaufweitkräften mehrere über die Maschinenbreite verteilte einzelne und zur Beeinflussung der Düsenöffnung (15) getrennte Abstützeinrichtungen (14) an zumindest einer vorzugsweise durchgehenden Wand (4) befestigt sind, wobei die resultierende Kraftlinie (K) einer jeden Abstützeinrichtung (14) jeweils zumindest im wesentlichen in einer zur Richtung der Maschinenbreite senkrechten und in Strömungsrichtung liegenden Ebene verbleiben und die entsprechenden Abstützkräfte einzeln zumindest im wesentlichen in der jeweils zugehörigen in Strömungsrichtung liegenden Ebene in das Zentralteil (1) eingeleitet und aufgenommen werden.
     
    2. Stoffauflauf nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an zwei einander gegenüberliegenden Wänden (4, 5) Stützeinrichtungen (14, 14') befestigt sind.
     
    3. Stoffauflauf nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Zentralteil (1) über die Maschinenbreite in Sektionen unterteilt ist.
     
    4. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Zentralteil (1) als Turbulenzerzeuger ausgeführt ist und vorzugsweise mehrere Stufendiffusoren umfaßt.
     
    5. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Zulaufteil (2) über die Maschinenbreite in Sektionen unterteilt ist.
     
    6. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zumindest eine Düsenwand (4, 5) um eine sich quer zur Strömungsrichtung erstreckende Achse (6) schwenkbar und/oder in Strömungsrichtung verschiebbar gelagert ist.
     
    7. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß wenigstens eine über mehrere getrennte Stützeinrichtungen (14, 14') abgestützte durchgehende Düsenwand (4, 5) vorgesehen ist, deren Biegesteifigkeit in Querrichtung, d.h. in Richtung der Maschinenbreite, in einem Bereich von etwa 5 x 109 Nmm2 bis etwa 7,5 x 1010 Nmm2 je 100mm in Strömungsrichtung gemessener Wandlänge liegt.
     
    8. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß wenigstens eine über mehrere getrennte Stützeinrichtungen (14, 14') abgestützte durchgehende Düsenwand (4, 5) über die einzelnen Stützeinrichtüngen (14, 14') sektionsweise positionierbar ist.
     
    9. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die verschiedenen Abstützeinrichtungen (14, 14') einzeln mit dem Zentralteil (1) und der betreffenden Düsenwand (4, 5) verbunden sind.
     
    10. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die verschiedenen Abstützeinrichtungen (14, 14') zwischeinander zumindest im wesentlichen keine Zug-, Druck- und/oder Biegekräfte übertragenden Querverbindungen aufweisen.
     
    11. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß wenigstens eine einer schwenkbaren Düsenwand (4) zugeordnete Abstützeinrichtung (14) einem statischen Modell mit wenigstens drei Stäben (57, 58, 59) entspricht, die in einem Abstand vom Zentralteil (1) und der schwenkbaren Düsenwand (4) zumindest im wesentlichen in einer Knotenstelle (60) zusammengeführt sind, wobei wenigstens ein Stab (57) in der Nähe des Zulaufteils (2) und wenigstens ein weiterer Stab nahe der Schwenkachse (6) auf das Zentralteil (1) wirkt, und wenigstens ein dritter Stab auf die schwenkbar gelagerte Düsenwand (4) wirkt, und daß die wenigstens drei Stäbe (57, 58, 59) einer jeweiligen Abstützeinrichtung (14) in oder symmetrisch zu einer Ebene angeordnet sind, die senkrecht zur Richtung der Maschinenbreite und in Strömungslängsrichtung verläuft.
     
    12. Stoffauflauf nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der nahe der Schwenkachse (6) vorgesehene Stab (58) mittelbar oder unmittelbar an der schwenkbar gelagerten Düsenwand (4) angreift.
     
    13. Stoffauflauf Anspruch 11 oder 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Länge wenigstens eines Stabes (57, 58, 59) veränderbar ist.
     
    14. Stoffauflauf nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Lage wenigstens eines Angriffspunktes der Stäbe (57, 58, 59) an dem Zentralteil (1) und/oder an der schwenkbaren Düsenwand (4) veränderbar ist.
     
    15. Stoffauflauf nach Anspruch 13 oder 14,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine jeweilige Änderung bei sämtlichen Abstützeinrichtungen (14, 14') jeweils auf eine gleiche Art und Weise und vorzugsweise jeweils mittels eines Hubgetriebes (8), eines pneumatischen oder hydraulischen Zylinders und/oder eines Luftfederbalgs, über den Stäben (57, 58, 59) zugeordnete Kniehebelgelenke und/oder durch Temperatureinfluß erfolgt.
     
    16. Stoffauflauf nach einem der Ansprüche 11 bis 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stablängen und/oder die Lage der Angriffspunkte bei allen Abstützeinrichtungen (14, 14') gleichzeitig, gleichsinnig und gleichmäßig änderbar sind, um eine betreffende schwenkbare Düsenwand (4, 5) über die ganze in Richtung der Maschinenbreite gemessene Breite in gleicher Weise zu bewegen.
     
    17. Stoffauflauf nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abstützeinrichtungen (14, 14') jeweils wenigstens einen Stab (57, 58, 59) umfassen, dem eine Einrichtung zur individuellen zusätzlichen Feinjustierung der Düsenwand (14, 14') zugeordnet ist.
     
    18. Stoffauflauf nach Anspruch 17,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die den verschiedenen Abstützeinrichtungen (14, 14') zugeordneten Feinjustiereinrichtungen einzeln oder gemeinsam mit anderen aktivierbar sind.
     
    19. Stoffauflauf nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß aus den Stäben (57, 58) des beschriebenen Modells ein einteiliger Support (7, 10) gebildet wird, der sich auf dem Zentralteil (1) abstützt.
     
    20. Stoffauflauf nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß aus den Stäben (58, 59) des beschriebenen Modells ein einteiliger Support gebildet wird, der sich auf der Düsenwand (4, 5) abstützt und der eine Knotenstelle (60) aufweist, in der der Stab (57) angreift.
     
    21. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Düsenwände (4, 5) ohne sich in Querrichtung erstreckende Versteifungsrippen und Versteifungsprofile ausgebildet sind.
     
    22. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an den von der Strömung abgewandten Außenseiten der Düsenwände (4, 5) in Strömungsrichtung verlaufende, einer Vergleichmäßigung der Spannung dienende Nuten (62) vorgesehen sind.
     
    23. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine nicht schwenkbare Düsenwand (5) vorgesehen ist, die über Rippen oder Profile mit einem Stoffauflauff-Fundament verbunden ist.
     
    24. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Teilungsabstände der einer jeweiligen Düsenwand (4, 5) zugeordneten Abstützvorrichtungen (14, 14') gleich groß sind.
     
    25. Stoffauflauf nach einem der Ansprüche 1 bis 23,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Teilungsabstände der einer jeweiligen Düsenwand (4, 5) zugeordneten Abstützvorrichtungen (14, 14') zumindest teilweise voneinander verschieden sind.
     
    26. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Teilungsabstände der einer jeweiligen Düsenwand (4, 5) zugeordneten Abstützvorrichtungen (14, 14') in einem Bereich von etwa 50 bis etwa 1000 mm und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 200 bis etwa 500 mm liegen.
     
    27. Stoffauflauf nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schwenkachse (6) der schwenkbaren Düsenwand (4) nahe am Zentralteil (1) angeordnet ist.
     
    28. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß er um eine vorzugsweise im Bereich des Düsenendes (15) vorgesehene Querachse (24a) verschwenkbar ist.
     
    29. Stoffauflauf nach Anspruch 28,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zwei jeweils zwischen einer Stoffauflauf-Seitenwand (23) und einem seitlichen Support (25) angeordnete Schwenklager (24) vorgesehen sind.
     
    30. Stoffauflauf nach Anspruch 29,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Supporte (25) an einer Stuhlung und/oder einem Stoffauflauff-Fundament angebracht sind.
     
    31. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß er mittels wenigstens einer verstellbaren Abstützeinrichtung (12) verschwenkbar ist, die mittelbar oder unmittelbar am Zentralteil (1) angreift.
     
    32. Stoffauflauf nach Anspruch 31,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die wenigstens eine Abstützeinrichtung (12) im Abstand vom Düsenende (15) im Bereich des Zentralteils (1) vorgesehen ist.
     
    33. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß er mittels mehrerer Abstützeinrichtungen (12) verschwenkbar ist, die so über die Maschinenbreite verteilt sind, daß die Durchbiegung der Stoffauflaufstruktur in Querrichtung zwischen und/oder außerhalb der Stützpunkte zumindest im wesentlichen gleich ist.
     
    34. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß seine vorzugsweise im Bereich des Düsenendes (15) vorgesehene Schwenkachse durch Führungen (30) definiert ist, in denen er entsprechend gelagert ist.
     
    35. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß er auf wenigstens einer Abstützeinrichtung (12) gelagert ist, die wenigstens zwei Abstützeinheiten (40, 41) umfaßt, die zwei in Strömungsrichtung einen unterschiedlichen Abstand vom Düsenende (15) aufweisende Stützpunkte definieren und unterschiedliche Hübe ausführen, so daß der Stoffauflauf näherungsweise um das Düsenende (15) schwenkbar ist.
     
    36. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß dem Zentralteil (1) zuströmseitig eine der Versteifung des Zentralteils (1) und/oder als Befestigungselement für weitere Funktionselemente dienende Einlaufplatte (11) zugeordnet ist, die sich quer zur Strömungsrichtung über zumindest im wesentlichen die gesamte Breite des Zentralteils (1) erstreckt.
     
    37. Stoffauflauf nach Anspruch 36,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Einlaufplatte (11) einen Teil des Zulaufteils (2) bildet.
     
    38. Stoffauflauf nach Anspruch 36 oder 37,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß sich die Einlaufplatte (11) über die Höhe des Zulaufteils (2) hinaus erstreckt.
     
    39. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß wenigstens eine Düsenwand (5) auf einem am Zentralteil (1) befestigten Supportteil (10) allgemein in Strömungsrichtung verschiebbar gelagert ist.
     
    40. Stoffauflauf nach Anspruch 39,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Düsenwand (5) über wenigstens eine vorzugsweise mechanische, hydraulische und/oder pneumatische Verstelleinrichtung (48) verschiebbar ist, die an dem Supportteil (10) und der Düsenwand (5) angreift.
     
    41. Stoffauflauf nach Anspruch 40,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Verstelleinrichtung (48) wenigstens zwei im Supportteil (10) gelagerte Drehbolzen (50) umfaßt, die jeweils einen exzentrischen Fortsatz (51) aufweisen, der in eine in der Düsenwand (5) vorgesehene Nut (55) eingreift, wobei die Drehbolzen (50) vorzugsweise Hebel (52) mit integrierten schwenkbaren Muttern (53) tragen, die über eine gemeinsame Verstellspindel (54) mit gegenläufigen Gewinden betätigbar sind.
     
    42. Stoffauflauf nach Anspruch 41,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der jeweilige exzentrische Fortsatz (51) vom betreffenden Drehbolzen (50) lösbar ist.
     
    43. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Zuläufteil (2) über einzelne Versorgungsbohrungen (18) mit Fasersuspension versorgt wird und die Versorgungsbohrungen (18) entweder mit längeren einzelnen Schläuchen (3) oder direkt mit einem gemeinsamen Verteilrohr (19), das im wesentlichen parallel zum Auslaufspalt angeordnet ist, verbunden sind.
     


    Claims

    1. Headbox for a paper machine, comprising a feed part (2), a central part (1) extending over the machine width and a slice (56) which extends over the machine width and which has at least one continuous wall (4, 5) which extends over the machine width transversely with respect to the flow longitudinal direction,
    characterized in that
    in order to absorb and dissipate slice widening forces section by section, a plurality of individual supporting devices (14) distributed over the machine width and separated in order to influence the slice opening (15) are fixed to at least one preferably continuous wall (4), the resultant force line (K) of each supporting device (14) in each case remaining at least substantially in a plane lying at right angles to the direction of the machine width and in the flow direction, and the corresponding supporting forces being individually introduced into the central part (1) and absorbed at least substantially in the respectively associated plane lying in the flow direction.
     
    2. Headbox according to Claim 1, characterized in that supporting devices (14, 14') are fixed to two mutually opposite walls (4, 5).
     
    3. Headbox according to Claim 1 or 2, characterized in that the central part (1) is subdivided into sections over the machine width.
     
    4. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the central part (1) is designed as a turbulence generator and preferably comprises a plurality of step diffusers.
     
    5. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the feed part (2) is subdivided into sections over the machine width.
     
    6. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one slice wall (4, 5) is mounted such that it can be pivoted about an axis (6) extending transversely with respect to the flow direction and/or displaced in the flow direction.
     
    7. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one continuous slice wall (4, 5) supported by a plurality of separate supporting devices (14, 14') is provided, its flexural rigidity in the transverse direction, that is to say in the direction of the machine width, lying in a range from about 5 × 109 Nmm2 to about 7.5 × 1010 Nmm2 per 100 mm, measured in the flow direction.
     
    8. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one continuous slice wall (4, 5) supported by a plurality of separate supporting devices (14, 14') can be positioned section by section above the individual supporting devices (14, 14').
     
    9. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the various supporting devices (14, 14') are connected individually to the central part (1) and the relevant slice wall (4, 5).
     
    10. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the various supporting devices (14, 14') have amongst themselves at least substantially no transverse connections that transmit tensile, compressive and/or flexural forces.
     
    11. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one supporting device (14) associated with a pivotable slice wall (4) corresponds to a static model with at least three rods (57, 58, 59) which, at a distance from the central part (1) and the pivotable slice wall (4), are led together at least substantially at a junction (60), at least one rod (57) acting in the vicinity of the feed part (2) and at least one further rod acting on the central part (1) close to the pivot axis (6), and at least a third rod acting on the pivotably mounted slice wall (4), and in that the at least three rods (57, 58, 59) of a respective supporting device (14) are arranged in or symmetrically with respect to a plane which runs at right angles to the direction of the machine width and in the flow longitudinal direction.
     
    12. Headbox according to Claim 11, characterized in that the rod (58) provided close to the pivot axis (6) acts indirectly or directly on the pivotably mounted slice wall (4).
     
    13. Headbox according to Claim 11 or 12, characterized in that the length of at least one rod (57, 58, 59) can be varied.
     
    14. Headbox according to one of Claims 11 to 13, characterized in that the position of at least one point of action of the rods (57, 58, 59) on the central part (1) and/or on the pivotable slice wall (4) can be varied.
     
    15. Headbox according to Claim 13 or 14, characterized in that a respective change in all the supporting devices (14, 14') is in each case carried out in a similar manner and preferably in each case by means of a lifting mechanism (8), a pneumatic or hydraulic cylinder and/or an air spring bellows, via toggle joints associated with the rods (57, 58, 59) and/or as a result of the influence of temperature.
     
    16. Headbox according to one of Claims 11 to 15, characterized in that the rod lengths and/or the position of the points of action in all the supporting devices (14, 14') can be changed simultaneously, in the same direction and uniformly, in order to move a relevant pivotable slice wall (4, 5) in the same way over the entire width measured in the direction of the machine width.
     
    17. Headbox according to Claim 15, characterized in that the supporting devices (14, 14') in each case comprise at least one rod (57, 58, 59), to which a device for the individual additional fine adjustment of the slice wall (4, 5) is assigned.
     
    18. Headbox according to Claim 17, characterized in that the fine adjusting devices assigned to the various supporting devices (14, 14') can be activated individually or jointly with others.
     
    19. Headbox according to Claim 11, characterized in that the rods (57, 58) of the model described are used to form a single-part support (7, 10), which is supported on the central part (1).
     
    20. Headbox according to Claim 11, characterized in that the rods (58, 59) of the model described are used to form a single-part support which is supported on the slice wall (4, 5) and which has a junction (60) at which the rod (57) acts.
     
    21. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the slice walls (4, 5) are constructed without stiffening ribs and stiffening profiles extending in the transverse direction.
     
    22. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that, on the outer sides of the slice walls (4, 5), facing away from the flow, grooves (62) extending in the flow direction and serving to even out the stress are provided.
     
    23. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that a non-pivotable slice wall (5) is provided, which is connected to a headbox foundation via ribs or profiles.
     
    24. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the distances of the divisions between the supporting devices (14, 14') associated with a respective slice wall (4, 5) are of equal size.
     
    25. Headbox according to one of Claims 1 to 23, characterized in that the distances of the divisions between the supporting devices (14, 14') associated with a respective slice wall (4, 5) are at least to some extent different from one another.
     
    26. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the distances of the divisions between the supporting devices (14, 14') associated with a respective slice wall (4, 5) lie in a range from about 50 to about 1 000 mm and preferably in a range from about 200 to about 500 mm.
     
    27. Headbox according to Claim 6, characterized in that the pivot axis (6) of the pivotable slice wall (4) is arranged close to the central part (1).
     
    28. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that it can be pivoted about a transverse axis (24a) preferably provided in the region of the end (15) of the slice.
     
    29. Headbox according to Claim 28, characterized in that two pivoting bearings (24) are provided, in each case arranged between a headbox side wall (23) and a lateral support (25).
     
    30. Headbox according to Claim 29, characterized in that the supports (25) are fitted to a machine frame and/or a headbox foundation.
     
    31. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that it can be pivoted by means of at least one adjustable supporting device (12), which acts indirectly or directly on the central part (1).
     
    32. Headbox according to Claim 31, characterized in that the at least one supporting device (12) is provided at a distance from the end (15) of the slice, in the region of the central part (1).
     
    33. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that it can be pivoted by means of a plurality of supporting devices (12), which are distributed over the machine width such that the deflection of the headbox structure in the transverse direction between and/or outside the supporting points is at least substantially equal.
     
    34. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that its pivot axis, preferably provided in the region of the end (15) of the slice, is defined by guides (30) in which it is mounted appropriately.
     
    35. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that it is mounted on at least one supporting device (12) which comprises at least two supporting units (40, 41), which define two supporting points having a different distance from the end (15) of the slice in the flow direction and execute different strokes, so that the headbox can be pivoted approximately about the end (15) of the slice.
     
    36. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that, on the inflow side, the central part (1) is assigned an inlet plate (11) which serves to stiffen the central part (1) and/or as a fixing element for further functional elements and extends transversely with respect to the flow direction over at least substantially the entire width of the central part (1).
     
    37. Headbox according to Claim 36, characterized in that the inlet plate (11) forms a part of the feed part (2).
     
    38. Headbox according to Claim 36 or 37, characterized in that the inlet plate (11) extends beyond the height of the feed part (2).
     
    39. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one slice wall (5) is mounted on a support part (10) fixed to the central part (1), such that it can be displaced generally in the flow direction.
     
    40. Headbox according to Claim 39, characterized in that the slice wall (5) can be displaced by at least one preferably mechanical, hydraulic and/or pneumatic adjusting device (48), which acts on the support part (10) and the slice wall (5).
     
    41. Headbox according to Claim 40, characterized in that the adjusting device (48) comprises at least two rotary pins (50) which are mounted in the support part (10) and each have an eccentric extension (51) which engages in a groove (55) provided in the slice wall (5), the rotary pins (50) preferably bearing levers (52) with integrated pivotable nuts (53), which can be actuated by a common adjusting spindle (54) having opposite threads.
     
    42. Headbox according to Claim 41, characterized in that the respective eccentric extension (51) can be detached from the relevant rotary pin (50).
     
    43. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the feed part (2) is supplied with fibrous suspension via individual supply holes (18), and the supply holes (18) are connected either to relatively long individual hoses (3) or directly to a common manifold (19), which is arranged substantially parallel to the outlet gap.
     


    Revendications

    1. Caisse de tête pour une machine à papier comprenant une partie d'arrivée (2), une partie centrale (1) qui s'étend sur la largeur de la machine et une buse (56) qui s'étend sur la largeur de la machine, laquelle présente au moins une paroi (4, 5) continue qui s'étend sur la largeur de la machine perpendiculairement au sens longitudinal de l'écoulement, caractérisée en ce que plusieurs dispositifs de soutien (14) répartis individuellement sur la largeur de la machine et séparés pour influencer l'ouverture de la buse (15) sont fixés à au moins une paroi (4) de préférence continue pour absorber et évacuer par sections les forces d'élargissement de la buse, la ligne de force (K) résultante de chacun des dispositifs de soutien (14) demeurant à chaque fois au moins pour l'essentiel dans un plan perpendiculaire à la direction de la largeur de la machine et se trouvant dans le sens de l'écoulement et les forces de soutien correspondantes qui se trouvent au moins pour l'essentiel dans les plans respectifs correspondants dans le sens de l'écoulement étant amorcées et absorbées individuellement dans la partie centrale (1).
     
    2. Caisse de tête selon la revendication 1, caractérisée en ce que des dispositifs de soutien (14, 14') sont fixés à deux parois (4, 5) opposées l'une à l'autre.
     
    3. Caisse de tête selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la partie centrale (1) est divisée en sections sur la largeur de la machine.
     
    4. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie centrale (1) est réalisée sous la forme d'un générateur de turbulences et comprend de préférence plusieurs diffuseurs étagés.
     
    5. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie d'arrivée (2) est divisée en sections sur la largeur de la machine.
     
    6. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une paroi de buse (4, 5) peut pivoter autour d'un axe (6) qui s'étend perpendiculairement au sens de l'écoulement et/ou est logée de manière à pouvoir coulisser dans le sens de l'écoulement.
     
    7. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu au moins une paroi de buse continue (4, 5), soutenue par le biais de plusieurs dispositifs de soutien individuels (14, 14'), dont la résistance à la flexion dans le sens transversal, c'est-à-dire dans le sens de la largeur de la machine, est comprise entre environ 5 x 109 Nmm2 et environ 7,5 x 1010 Nmm2 par tranche de 100 mm de longueur de paroi mesurée dans le sens de l'écoulement.
     
    8. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une paroi de buse continue (4, 5) soutenue par le biais de plusieurs dispositifs de soutien individuels (14, 14') peut être positionnée par section par le biais des dispositifs de soutien individuels (14, 14').
     
    9. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les différents dispositifs de soutien (14, 14') sont reliés individuellement à la parie centrale (1) et à la paroi de buse (4, 5) concernée.
     
    10. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les différents dispositifs de soutien (14, 14') présentent entre eux des liaisons transversales qui ne transmettent, au moins pour l'essentiel, aucune force de traction, de compression et/ou de flexion.
     
    11. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un dispositif de soutien (14) associé à une paroi de buse pivotante (4) correspond à un modèle statique comportant au moins trois barres (57, 58, 59) qui se rejoignent à une distance donnée de la partie centrale (1) et de la paroi de buse pivotante (4) au moins pour l'essentiel en un noeud (60), au moins une barre (57) agissant à proximité de la partie d'arrivée (2) et au moins une autre barre agissant sur la partie centrale (1) à proximité de l'axe de pivotement (6) et au moins une troisième barre agissant sur la paroi de buse pivotante (4), et que les au moins trois barres (57, 58, 59) d'un dispositif de soutien (14) correspondant sont disposées dans un plan ou de manière symétrique par rapport à un plan qui s'étend perpendiculairement au sens de la largeur de la machine et dans le sens longitudinal de l'écoulement.
     
    12. Caisse de tête selon la revendication 11, caractérisée en ce que la barre (58) prévue à proximité de l'axe de pivotement (6) intervient directement ou indirectement sur la paroi de buse pivotante (4).
     
    13. Caisse de tête selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que la longueur d'au moins une barre (57, 58, 59) est variable.
     
    14. Caisse de tête selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisée en ce que la position d'au moins un point d'intervention des barres (57, 58, 59) sur la partie centrale (1) et/ou sur la paroi de buse pivotante (4) peut être modifiée.
     
    15. Caisse de tête selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce qu'une éventuelle modification à tous les dispositifs de soutien (14, 14') s'effectue à chaque fois de la même manière et de préférence à chaque fois au moyen d'un mécanisme de levage (8), d'un vérin pneumatique ou hydraulique et/ou d'un coussin d'air par le biais d'articulations de genouillère associées aux barres (57, 58, 59) et/ou par l'influence de la température.
     
    16. Caisse de tête selon l'une des revendications 11 à 15, caractérisée en ce que la longueur des barres et/ou la position des points d'intervention au niveau de tous les dispositifs de soutien (14, 14') peuvent être modifiées simultanément, dans le même sens et uniformément pour déplacer une paroi de buse pivotante (4, 5) concernée de la même manière sur toute la largeur mesurée dans le sens de la largeur de la machine.
     
    17. Caisse de tête selon la revendication 15, caractérisée en ce que les dispositifs de soutien (14, 14') comprennent à chaque fois au moins une barre (57, 58, 59) à laquelle est associé un dispositif de réglage fin individuel supplémentaire de la paroi de buse (14, 14').
     
    18. Caisse de tête selon la revendication 17, caractérisée en ce que les dispositifs de réglage fin associés aux différents dispositifs de soutien (14, 14') peuvent être activés individuellement ou en commun avec d'autres.
     
    19. Caisse de tête selon la revendication 11, caractérisée en ce que les barres (57, 58) du modèle décrit constituent un support monobloc (7, 10) qui s'appuie sur la partie centrale (1).
     
    20. Caisse de tête selon la revendication 11, caractérisée en ce que les barres (58, 59) du modèle décrit constituent un support monobloc qui s'appuie sur la paroi de buse (4, 5) et qui présente un noeud (60) dans lequel intervient la barre (57).
     
    21. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les parois de buse (4, 5) sont configurées sans nervures de renfort et profilés de renfort qui s'étendent dans le sens transversal.
     
    22. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des rainures (62) servant à homogénéiser les contraintes et s'étendant dans le sens de l'écoulement sont prévues sur les côtés extérieurs des parois de buse (4, 5) opposés à l'écoulement.
     
    23. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu une paroi de buse (5) non pivotante qui est reliée à une fondation de caisse de tête par le biais de nervures ou de profilés.
     
    24. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les intervalles de séparation des dispositifs de soutien (14, 14') associés à chacune des parois de buse (4, 5) sont de la même taille.
     
    25. Caisse de tête selon l'une des revendications 1 à 23, caractérisée en ce que les intervalles de séparation des dispositifs de soutien (14, 14') associés à chacune des parois de buse (4, 5) sont au moins partiellement différents les uns des autres.
     
    26. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les intervalles de séparation des dispositifs de soutien (14, 14') associés à chacune des parois de buse (4, 5) sont compris entre environ 50 et environ 1000 mm et de préférence entre environ 200 et environ 500 mm.
     
    27. Caisse de tête selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'axe de pivotement (6) de la paroi de buse pivotante (4) se trouve à proximité de la partie centrale (1).
     
    28. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle peut pivoter autour d'un axe transversal (24a) prévu de préférence dans la zone de l'extrémité de la buse (15).
     
    29. Caisse de tête selon la revendication 28, caractérisée en ce que sont prévus deux paliers de pivotement (24) à chaque fois disposés entre une paroi latérale de la caisse de tête (23) et un support latéral (25).
     
    30. Caisse de tête selon la revendication 29, caractérisée en ce que les supports (25) sont montés sur une assise et/ou une fondation de caisse de tête.
     
    31. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle peut pivoter au moyen d'au moins un dispositif de soutien réglable (12) qui intervient directement ou indirectement sur la partie centrale (1).
     
    32. Caisse de tête selon la revendication 31, caractérisée en ce que l'au moins un dispositif de soutien (12) est prévu à une certaine distance de l'extrémité de la buse (15) dans la zone de la partie centrale (1).
     
    33. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle peut pivoter au moyen de plusieurs dispositifs de soutien (12) qui sont répartis sur la largeur de la machine de telle manière que la flexion de la structure de la caisse de tête dans le sens transversal est au moins pour l'essentiel égale entre et/ou à l'extérieur des points d'appui.
     
    34. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que son axe de pivotement prévu de préférence dans la zone de l'extrémité de la buse (15) est défini par des guides (30) dans lesquels il est logé en conséquence.
     
    35. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle repose sur au moins un dispositif de soutien (12) qui comprend au moins deux éléments de soutien (40, 41 ) qui définissent deux points d'appui présentant un espacement différent de l'extrémité de la buse (15) dans le sens de l'écoulement et exécutent des courses différentes de manière à ce que la caisse de tête puisse pivoter pratiquement autour de l'extrémité de la buse (15).
     
    36. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une plaque d'entrée (11) pour renforcer la partie centrale (1) et/ou servant d'élément de fixation pour d'autres éléments fonctionnels qui s'étend dans le sens transversal par rapport au sens de l'écoulement sur au moins pour l'essentiel toute la largeur de la partie centrale (1) est associée à la partie centrale (1 ) du côté de l'arrivée.
     
    37. Caisse de tête selon la revendication 36, caractérisée en ce que la plaque d'entrée (11 ) forme une partie de la partie d'arrivée (2).
     
    38. Caisse de tête selon la revendication 36 ou 37, caractérisée en ce que la plaque d'entrée (11) s'étend au-delà de la hauteur de la partie d'arrivée (2).
     
    39. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une paroi de buse (5) est logée de manière à pouvoir coulisser généralement dans le sens de l'écoulement sur un élément support (10) fixé à la partie centrale (1).
     
    40. Caisse de tête selon la revendication 39, caractérisée en ce que la paroi de buse (5) peut coulisser par le biais d'au moins un mécanisme de positionnement (48) de préférence mécanique, hydraulique et/ou pneumatique qui intervient sur l'élément support (10) et sur la paroi de buse (5).
     
    41. Caisse de tête selon la revendication 40, caractérisée en ce que le mécanisme de positionnement (48) comprend au moins deux axes de rotation (50) logés dans l'élément support (10), lesquels présentent chacun un prolongement excentrique (51 ) qui pénètre dans une rainure (55) prévue dans la paroi de buse (5), les axes de rotation (50) comportant de préférence un levier (52) avec des écrous pivotants intégrés (53) qui peuvent être actionnés par le biais d'une broche de réglage commune (54) munie de filets opposés.
     
    42. Caisse de tête selon la revendication 41, caractérisée en ce que le prolongement excentrique (51) respectif peut être détaché de l'axe de rotation (50) concerné.
     
    43. Caisse de tête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie d'arrivée (2) est alimentée en suspension fibreuse par le biais d'orifices d'alimentation individuels (18) et les orifices d'alimentation (18) sont reliés soit à l'aide de longs tuyaux individuels (3), soit directement à un tube de distribution commun (19) qui est monté pour l'essentiel parallèlement à la fente de sortie.
     




    Zeichnung