[0001] Die Erfindung betrifft eine Schlagvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch
1. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Schlagvorrichtung, die in einem Schlag-
und/oder Bohrhammer einsetzbar ist.
[0002] Beim Arbeiten mit Schlag- und Bohrhämmern kommt es oft vor, daß sich das Werkzeug,
z.B. ein Meißel oder ein Bohrer, im Gestein festkeilt oder verklemmt. Während ein
geübter Bedienungsmann beim Bohren mit dem Bohrhammer ein Festklemmen des Werkzeugs
meist noch verhindern kann, ist es bei Abbrucharbeiten mit einem großen Schlaghammer
selbst dem Fachmann nicht immer möglich, ein Verkeilen oder Verklemmen des Meißels
zu vermeiden. Das Freibekommen eines festgekeilten Werkzeugs gestaltet sich meist
schwierig, weil es nur dadurch bewerkstelligt werden kann, daß man mit einem zweiten
Meißel, bei bestimmter Hammerkonstruktion nur mit einem zweiten Hammer das festgeklemmte
Werkzeug freischlägt. Beim Freischlagen eines festklemmenden Bohrers ist der dafür
erforderliche Aufwand meist besonders hoch, da der Bohrer bereits tief im Gestein
sitzt und daher das Gestein in der Umgebung des Bohrlochs vollständig abgemeißelt
werden muß. In jedem Fall bedingt das Freischlagen eines festgeklemmten Werkzeugs
einen erheblichen Zeit- und Geräteaufwand.
[0003] Aus der US,A,5,485,887 ist eine Schlagvorrichtung mit einer einen axial hin- und
herbewegbaren Schlagkolben aufweisenden Schlagerzeugungseinrichtung bekannt. In einem
Betriebszustand ist durch den Schlagkolben ein Werkzeug in eine Betriebsschlagrichtung
beaufschlagbar, während in einem Freischlagzustand ein Schlag des Schlagkolbens derart
auf das Werkzeug übertragbar ist, daß es in eine zur Betriebsschlagrichtung umgekehrte
Freischlagrichtung beaufschlagbar ist. Die Umkehrung der Schlagrichtung wird durch
die Verschiebung eines den Schlagkolben umgebenden äußeren Kolbens rein pneumatisch
erreicht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schlagvorrichtung anzugeben, mit der
das Freischlagen eines festgeklemmten Werkzeugs in einfacher und zeitsparender Weise
durchgeführt werden kann.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Schlagvorrichtung mit den Merkmalen von
Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen definiert. Besonders vorteilhaft läßt sich eine derartige Schlagvorrichtung
in einem Schlag- und/oder Bohrhammer einsetzen.
[0006] Erfindungsgemäß ist eine Schlagvorrichtung, mit einer einen axial hin- und herbewegbaren
Schlagkolben aufweisenden Schlagerzeugungseinrichtung, wobei in einem Betriebszustand
durch den Schlagkolben ein Werkzeug in eine Betriebsschlagrichtung beaufschlagbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Freischlagzustand ein Schlag des Schlagkolbens
über eine Schlagwandeleinrichtung derart auf das Werkzeug übertragbar ist, daß es
in eine zur Betriebsschlagrichtung umgekehrte Freischlagrichtung beaufschlagbar ist.
[0007] Somit wird erfindungsgemäß eine Schlagvorrichtung vorgesehen, bei der die Schlagenergie
des zu der Schlagerzeugungseinrichtung gehörenden Schlagkolbens dadurch genutzt werden
kann, das festgeklemmte Werkzeug aus dem Gestein wieder herauszuschlagen, indem es
in eine Richtung beaufschlagt wird, die der normalen Schlagrichtung entgegengesetzt
gerichtet ist. Üblicherweise schlägt der Schlagkolben in Betriebsschlagrichtung direkt
oder über einen zwischengeordneten Döpper auf das Werkzeug auf. Mittels der Schlagwandeleinrichtung
ist es möglich, die Bewegung des Schlagkolbens entweder in Betriebsschlagrichtung
oder in Freischlagrichtung abzugreifen und dem Werkzeug in Form eines Schlags in Freischlagrichtung
zuzuführen.
[0008] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Übertragung
sowie eine Richtungsumlenkung des Schlags über die Schlagwandeleinrichtung erfolgt,
wenn der Schlagkolben die Schlagwandeleinrichtung in Betriebsschlagrichtung beaufschlagt.
Der Schlagkolben ist im Regelfall so ausgelegt, daß er in Betriebsschlagrichtung die
größten Belastungen aufnehmen kann, weil er bei Bewegung in dieser Richtung auf das
Werkzeug aufschlägt. Daher ist er auch den zum Freischlagen erforderlichen Belastungen
gewachsen, da dort eher geringere Kräfte und Schläge als im Betriebszustand erforderlich
sind. Für die erfindungsgemäße Weiterentwicklung der Schlagvorrichtung muß eine konventionelle
Schlagvorrichtung hinsichtlich der Schlaggeometrie und Festigkeit nicht neu ausgelegt
werden. Vielmehr kann die erfindungsgemäße Lösung durch Hinzufügen der Schlagwandeleinrichtung
erreicht werden.
[0009] Eine besonders vorteilhafte Weiterentwicklung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlagwandeleinrichtung eine Schlagumlenkeinrichtung und eine Schlagübertragungseinrichtung
aufweist; die Schlagumlenkeinrichtung einen um eine Drehachse schwenkbaren Umlenkhebel
aufweist, der durch den Schlagkolben an einem ersten Hebelende in Betriebsschlagrichtung
beaufschlagbar ist und an einem bezüglich der Drehachse gegenüberliegenden und dementsprechend
in Freischlagrichtung bewegbaren zweiten Hebelende mit der Schlagübertragungseinrichtung
gekoppelt ist; und daß die Schlagübertragungseinrichtung einen in Freischlagrichtung
beweglichen Stößel und eine an dem Stößel befestigte Werkzeugverriegelung aufweist,
die den Schlag auf das Werkzeug überträgt.
[0010] Die Schlagumlenkeinrichtung dient dazu, den vom Schlagkolben abgegebenen und in Betriebsschlagrichtung
gerichteten Schlag aufzunehmen und in einen in die entgegengesetzte Freischlagrichtung
gerichteten Schlag umzulenken. Der umgelenkte Schlag wird durch die Schlagübertragungseinrichtung
auf das Werkzeug übertragen, welches dann freigeschlagen werden kann.
[0011] Vorteilhafterweise ist der zu der Schlagumlenkeinrichtung gehörende Umlenkhebel durch
den sich in Betriebsschlagrichtung bewegenden Schlagkolben direkt beaufschlagbar.
[0012] Alternativ dazu weist die Schlagumlenkeinrichtung zwischen dem Schlagkolben und dem
Umlenkhebel einen zwischen einer Betriebsstellung und einer Freischlagstellung verschiebbaren
und um eines seiner Enden verschwenkbaren Schiebehebel auf, über den der Schlag des
Schlagkolbens in Betriebsschlagrichtung auf den Umlenkhebel übertragbar ist. Der Schiebehebel
ermöglicht zum einen eine Übertragung des Schlags vom Schlagkolben auf den Umlenkhebel
mit einer hinsichtlich der Kraftübertragung besonders vorteilhaften Geometrie. Zudem
läßt sich der Schiebehebel zwischen der Betriebsstellung und der Freischlagstellung
verschieben und dient somit als Umschalter zwischen dem Betriebszustand und dem Freischlagzustand,
den der Bediener durch Einstellen des Schiebehebels frei wählen kann.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Schlagerzeugungseinrichtung
ein Schlagwerk mit einseitig wirkender Luftfeder auf. Dieses an sich bekannte Schlagwerk
weist den Vorteil großer Robustheit und einfachen Aufbaus auf und hat sich in der
Praxis bestens bewährt. Ohne daß eine konstruktive Änderung des Schlagwerks erforderlich
ist, kann die Schlagvorrichtung durch Hinzufügen der oben beschriebenen Merkmale in
der erfindungsgemäßen Weise ergänzt werden.
[0014] Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Übertragung des Schlags
über die Schlagwandeleinrichtung, wenn der Schlagkolben die Schlagwandeleinrichtung
in Freischlagrichtung beaufschlagt. In diesem Fall bewegt sich somit der Schlagkolben
- im Gegensatz zu den oben beschriebenen Ausführungsformen - bereits in die Richtung,
in die das Werkzeug freigeschlagen werden soll. Dies hat den Vorteil, daß keine Schlagumlenkeinrichtung
erforderlich ist.
[0015] Vielmehr ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlagwandeleinrichtung eine Schlagübertragungseinrichtung aufweist; die Schlagübertragungseinrichtung
durch den Schlagkolben in Freischlagrichtung beaufschlagbar ist und den Schlag an
eine an der Aufnahme des Werkzeugs liegende Stelle überträgt; und daß an der Schlagübertragungseinrichtung
eine Werkzeugverriegelung befestigt ist, die den Schlag auf das Werkzeug überträgt.
[0016] Diese Anordnung ermöglicht es, daß die Schlagenergie von dem sich bereits in Freischlagrichtung
bewegenden Schlagkolben abgegriffen und dem in entgegengesetzter Richtung angeordneten
Werkzeug zugeführt werden kann, um dieses freizuschlagen.
[0017] Besonders vorteilhaft ist es bei dieser Ausführungsform, wenn die Schlagübertragungseinrichtung
an einer, in Betriebsschlagrichtung gesehen, hinter dem Schlagkolben liegenden Stelle
durch den Schlagkolben in Freischlagrichtung beaufschlagbar ist, wenn sich der Schlagkolben
in Freischlagrichtung bewegt.
[0018] Ganz besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der die Schlagerzeugungseinrichtung
ein Schlagwerk mit doppelt wirkender Luftfeder aufweist. Derartige doppelte Luftfedern
sind an sich bekannt und haben den Vorteil eines zuverlässigen Anlaufs aus dem Stillstand
und einer Schonung des Materials. Da sich der Schlagkolben bei einer doppelseitigen
Luftfeder auch in definierter Weise in Freischlagrichtung bewegt, kann seine Schlagenergie
zuverlässig abgegriffen und dem Werkzeug zugeführt werden.
[0019] Bei allen bisher genannten Schlagvorrichtungen kann es vorteilhaft sein, daß die
Werkzeugverriegelung einen Verriegelungshebel aufweist, der einen zu dem Werkzeug
gehörenden Bund hintergreift. Ein derartiger Verriegelungshebel ist üblicherweise
bereits bei bekannten Schlagvorrichtungen vorgesehen, um das Werkzeug in der Vorrichtung
zu sichern. Aus diesem Grund sind keine zusätzlichen Bauteile zur Übertragung der
Schlagenergie auf das Werkzeug zum Freischlagen erforderlich. Allerdings muß der Verriegelungshebel
ausreichend dimensioniert sein, um den dynamischen Belastungen beim Freischlagen standhalten
zu können.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Schlagvorrichtung zwischen dem Betriebszustand
und dem Freischlagzustand manuell umschaltbar ist. Wie bereits in Zusammenhang mit
dem Schiebehebel oben beschrieben, kann der Bediener dadurch jederzeit selbst bestimmen,
in welcher Richtung die Schlagwirkung erfolgt. Die manuelle Umschaltung ist auch bei
doppelseitigen Luftfedern möglich, bei denen eine zwischen einem Elektromotor und
einem die Luftfeder erregenden Kurbeltrieb angeordnete Kupplung über einen Steuerstößel
ansteuerbar ist. Hier muß gegebenenfalls die Kupplung in Leerlaufstellung mechanisch
überbrückt werden, um die Schlagvorrichtung in den Freischlagzustand schalten zu können.
[0021] Besonders vorteilhaft läßt sich die erfindungsgemäße Schlagvorrichtung in einem Schlag-
und/oder Bohrhammer einsetzen.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend unter Zuhilfenahme
der Figuren anhand von bevorzugten Ausführungformen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Teilschnitt einer erfindungsgemäßen Schlagvorrichtung mit einseitiger Luftfeder
im Betriebszustand;
- Fig. 2
- einen Teilschnitt der erfindungsgemäßen Schlagvorrichtung im Freischlagzustand; und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schlagvorrichtung mit doppelter Luftfeder im Betriebszustand.
[0023] Fig. 1 zeigt einen Teilschnitt durch die Schlagvorrichtung eines Schlaghammers, bei
dem an sich bekannte Elemente einer Schlagerzeugungseinrichtung aus Gründen der Vereinfachung
weggelassen worden sind. Nicht dargestellt werden vor allem ein Elektromotor, ein
von dem Elektromotor angetriebener Kurbeltrieb und ein von dem Kurbeltrieb axial bewegbarer
Antriebskolben, der in einer hohlzylindrischen Ausnehmung eines Schlagkolbens 1 axial
bewegbar ist.
[0024] Der Schlagkolben 1 ist in einem Gehäuse 2 des Hammers axial beweglich angeordnet,
und wird durch den Antriebskolben über eine sich zwischen dem Antriebskolben und einer
geschlossenen Stirnseite 3 des Schlagkolbens 1 ausbildende Luftfeder angetrieben.
Somit folgt der Schlagkolben 1 der Zwangsbewegung des mit dem Kurbeltrieb gekoppelten
Antriebskolbens.
[0025] Immer wenn der Schlagkolben 1 die in Fig. 1 gezeigte Extremstellung erreicht, in
der er von dem Antriebskolben am weitesten nach vorne (in Fig. 1 nach unten) getrieben
worden ist, schlägt er auf ein Werkzeug 4 auf. Das Werkzeug 4, zum Beispiel ein Meißel,
ist in den Hammer eingesetzt und weist einen Bund 5 auf, der über einen Verriegelungshebel
6 gesichert wird. Der Verriegelungshebel 6 wird durch eine nicht dargestellte Feder
beaufschlagt, so daß eine Nase 7 ständig den Bund 5 hintergreift und das Werkzeug
4 in dem Gehäuse 2 hält. Erst bei Betätigung des Verriegelungshebels 6 durch den Bediener
kann die Nase 7 aus dem Bewegungsweg des Bundes 5 herausgeschwenkt und das Werkzeug
4 aus dem Hammer entnommen werden. Diese Anordnung ist an sich bekannt und wird daher
nicht weiter vertieft.
[0026] Fig. 2 zeigt einen im wesentlichen ähnlichen Schnitt, bei dem sich das Werkzeug 4
in Leerlaufstellung befindet und soweit aus dem Gehäuse 2 herausgerutscht ist, daß
der Bund 5 an der Nase 7 des Verriegelunghebels 6 aufliegt.
[0027] In der in Fig. 2 gezeigten Leerlaufstellung kann der Schlagkolben 1 das Werkzeug
4 nicht mehr erreichen, so daß auch kein Schlag mehr auf das Werkzeug 4 übertragbar
ist. Erst bei Aufsetzen des Werkzeugs 4 auf das zu bearbeitende Gestein wird das Werkzeug
4 wieder in den Hammer hineingeschoben und erreicht die in Fig. 1 gezeigte Stellung.
[0028] Nachfolgend wird die erfindungsgemäße Schlagwandeleinrichtung beschrieben.
[0029] Die Schlagwandeleinrichtung weist bei dieser Ausführungsform eine Schlagumlenkeinrichtung
zum Umlenken des von dem Schlagkolben 1 abgegebenen, zunächst in Betriebsschlagrichtung
(Pfeilrichtung B) gerichteten Schlags in Freischlagrichtung (Pfeilrichtung F) sowie
eine Schlagübertragungseinrichtung zum Übertragen des nunmehr in Freischlagrichtung
F gerichteten Schlags auf das Werkzeug 4 auf.
[0030] Bestandteil der Schlagumlenkeinrichtung ist ein Schiebehebel 8, der an einem Ende
an einem Drehzapfen 9 schwenkbar befestigt ist und mit seinem anderen Ende in der
in Fig. 1 gezeigten Betriebsstellung aus dem Gehäuse hervorsteht. Der Schiebehebel
8 weist an der Befestigung mit dem Zapfen 9 ein Langloch 10 auf und ist dadurch zwischen
der in Fig. 1 gezeigten Betriebsstellung und einer in Fig. 2 gezeigten Freischlagstellung
verschiebbar. Die Stellungen können jeweils durch Drücken des Schiebehebels 8 von
außen gewechselt werden. In der in Fig. 1 gezeigten Betriebsstellung durchdringt ein
Ende des Werkzeugs 4 eine Durchgangsöffnung 11 des Schiebehebels 8. Der Schiebehebel
8 ist somit im Betriebszustand ohne Funktion.
[0031] Unter dem Schiebehebel 8 ist ein Umlenkhebel 12 angeordnet, der etwa in seiner Mitte
um einen Drehzapfen 13 verschwenkbar im Gehäuse 2 gehalten ist. An seinem gegenüberliegenden
Ende ist der Umlenkhebel 12 mittels eines Stifts 14 mit einem zu der Schlagübertragungseinrichtung
gehörenden Stößel 15 gekoppelt. Weiterhin weist der Umlenkhebel 12 auf einer Seite
von dem Drehzapfen 13 eine Durchgangsöffnung 16 auf, durch die das Ende des Werkzeugs
4 hindurchführbar ist, ohne daß sich das Werkzeug 4 und der Umlenkhebel 12 berühren.
[0032] Der Stößel 15 ist in dem Gehäuse 2 längs beweglich angeordnet und trägt an dem dem
Stift 14 gegenüberliegenden Ende den Verriegelungshebel 6, der auf dem Stößel 15 verschwenkbar
angeordnet und mit diesem ebenfalls längs beweglich ist.
[0033] Wie bereits erwähnt, stellt Fig. 2 einen Schnitt durch die Schlagvorrichtung gemäß
Fig. 1 dar, wobei sich die Schlagvorrichtung in einem Freischlagzustand befindet.
Dazu hat der Bediener den Hammer von dem zu bearbeitenden Gestein abgehoben, so daß
das Werkzeug 4 in die in Fig. 2 gezeigte Leerlaufstellung gleitet, bis es an seinem
Bund 5 durch die Nase 7 gehalten wird.
[0034] Stellt der Bediener nun fest, daß sich das Werkzeug, hier beispielsweise ein Meißel,
in dem Gestein festgeklemmt hat, verschiebt er den Schiebehebel 8 aus der Betriebsstellung
in die in Fig. 2 gezeigte Freischlagstellung, wodurch sich auch die Durchgangsöffnung
11 zur Seite bewegt und an deren Stelle eine Schlagfläche 17 unter dem Schlagkolben
1 angeordnet wird.
[0035] Der zunächst in Leerlaufstellung befindliche Schlagkolben 1, der auch etwas in die
Durchgangsöffnung 11 hineingerutscht sein kann und dessen Luftfeder üblicherweise
entlüftet sein dürfte, wird durch den Schiebehebel 8 zurückgeschoben, gerät nun wieder
in Betriebsstellung und schlägt in gleicher Weise auf die Schlagfläche 17 auf, wie
dies vorher auf das Werkzeug 4 der Fall war.
[0036] Der Schlag des Schlagkolbens 1 wird durch eine Verschwenkung des Schiebehebels 8
um den Drehzapfen 9 über eine Nase 8a auf das äußere Ende des Umlenkhebels 12 übertragen.
Da der Umlenkhebel 12 an dem Drehzapfen 13 schwenkbar befestigt ist, bewegt sich dementsprechend
das der Schlageinleitung gegenüberliegende Ende des Umlenkhebels 12 mit dem Drehstift
14 in umgekehrter Richtung, d.h. in Freischlagrichtun F. Der Stift 14 nimmt den Stößel
15 und somit auch den Verriegelungshebel 6 und den gesicherten Bund 5 des Werkzeugs
4 mit, so daß das Werkzeug 4 in Freischlagrichtung F beaufschlagt wird und schon nach
wenigen Schlägen wieder aus dem Klemmzustand befreit sein dürfte.
[0037] Es ist offensichtlich, daß der Schlag direkt von dem Schlagkolben oder über ein zusätzliches
Zwischenstück auf die Schlagumlenkeinrichtung übertragen werden kann. Ebenso ist es
offensichtlich, daß die Schlagenergie in Betriebsschlagrichtung B einerseits von dem
Schlagkolben 1 direkt auf das Werkzeug 4 oder über einen zwischengeordneten, nicht
dargestellten Döpper übertragen werden kann.
[0038] Fig. 3 zeigt schematisch eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der statt
der einseitig wirkenden Luftfeder aus den Fig. 1 und 2 eine doppelseitig wirkende
Luftfeder verwendet wird.
[0039] In Fig. 3 ist ein Teil einer Kurbelstange 20 erkennbar, die einen Antriebskolben
21 hin- und herbewegt. Ein Schlagkolben 22 folgt in bekannter Weise der Bewegung des
Antriebskolbens 21, wobei sich vor und hinter dem Schlagkolben 22 jeweils eine Luftfeder
23 ausbildet. Daher stammt auch die Bezeichnung "doppelte Luftfeder".
[0040] In bekannter Weise schlägt der Schlagkolben 22 auf ein Werkzeug 24 auf. Alternativ
dazu kann der Schlagkolben 22 auch auf einen nicht dargestellten, zwischen dem Werkzeug
24 und dem Schlagkolben 22 angeordneten Döpper aufschlagen.
[0041] Der Schlagkolben 22 weist an seinem hinteren Ende 25 eine Verlängerung auf, die den
Antriebskolben 21, in Betriebsschlagrichtung B gesehen, nach hinten durchstößt. Hinter
dem hinteren Ende 25 ist ein Haken 26 eines als Schlagübertragungseinrichtung dienenden
Stößels 27 angeordnet, der von dem hinteren Ende des Schlagkolbens 22 bei einer Bewegung
des Schlagkolbens in Freischlagrichtung F beaufschlagbar ist. Die Schlagenergie in
Freischlagrichtung F wird über den Haken 26 und den Stößel 27 über ein nur skizzenhaft
dargestelltes Verriegelungselement 28 auf einen Bund 29 des Werkzeugs 24 übertragen,
so daß das Werkzeug 24 freigeschlagen werden kann.
[0042] Wenn der Hammer von dem Gestein abgehoben wird, und die Schlagvorrichtung in Leerlauf
gerät, gleitet - wie oben beschrieben - das Werkzeug 24 um einen bestimmten Weg aus
dem Gehäuse des Hammer heraus. Der Stößel 27 und das Verriegelungselement 28 folgen
dieser Gleitbewegung um eine definierte Strecke und bewegen sich ebenfalls aus dem
Gehäuse heraus. Dadurch gelangt der Haken 26 in den Bewegungsbereich des hinteren
Endes 25 des Schlagkolbens 22, so daß nachfolgend die Schlagenergie des Schlagkolbens
22 über den Stößel 27 auf das Werkzeug 24 übertragen werden kann.
[0043] Falls die Schlagvorrichtung mit einer Kupplung versehen sein sollte, die den Kraftfluß
zwischen dem Antrieb und der doppelten Luftfeder unterbricht, wenn das Werkzeug 24
die Leerlaufstellung einnimmt, muß selbstverständlich eine Überbrückung der Kupplung
oder ein Schalter zum manuellen Betätigen der Kupplung vorgesehen sein. damit das
Luftfederschlagwerk auch bei Leerlaufstellung des Werkzeugs 24 in Betrieb versetzt
werden kann.
[0044] Die Verriegelung des Bundes 29 des Werkzeugs 24 muß nicht direkt durch das im wesentlichen
zur Übertragung der Schlagenergie dienenden Verriegelungselement 28 im Hammer erfolgen.
Vielmehr kann es zweckmäßig sein, eine separate, in Fig. 3 nicht gezeigte Verriegelung
des Werkzeugs 24 vorzusehen. In diesem Fall würde das Verriegelungselement 28 ausschließlich
zur Übertragung der Schlagenergie in Freischlagrichtung F dienen. Die Verriegelung
des Werkzeugs ist daher eher als Zusatzfunktion zu der Schlagübertragung anzusehen.
1. Schlagvorrichtung, mit einer einen axial hin- und herbewegbaren Schlagkolben (1; 22)
aufweisenden Schlagerzeugungseinrichtung, wobei in einem Betriebszustand durch den
Schlagkolben ein Werkzeug (4; 24) in eine Betriebsschlagrichtung (B) beaufschlagbar
ist, und in einem Freischlagzustand ein Schlag des Schlagkolbens (1; 22) derart auf
das Werkzeug (4; 24) übertragbar ist, daß es in eine zur Betriebsschlagrichtung umgekehrte
Freischlagrichtung (F) beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagvorrichtung eine Schlagwandeleinrichtung aufweist, wobei die Übertragung
sowie eine Richtungsumlenkung des Schlags über die Schlagwandeleinrichtung erfolgt,
wenn der Schlagkolben (1) die Schlagwandeleinrichtung in Betriebsschlagrichtung (B)
beaufschlagt.
2. Schlagvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Schlagwandeleinrichtung eine Schlagumlenkeinrichtung (8, 9, 10, 11, 12, 13)
und eine Schlagübertragungseinrichtung (15, 6, 7) aufweist;
- die Schlagumlenkeinrichtung einen um eine Drehachse (13) schwenkbaren Umlenkhebel
(12) aufweist, der durch den Schlagkolben (1) an einem ersten Hebelende in Betriebsschlagrichtung
(B) beaufschlagbar ist und an einem bezüglich der Drehachse gegenüberliegenden und
dementsprechend in Freischlagrichtung (F) bewegbaren zweiten Hebelende mit der Schlagübertragungseinrichtung
gekoppelt ist: und daß
- die Schlagübertragungseinrichtung einen in Freischlagrichtung beweglichen Stößel
(15) und eine an dem Stößel befestigte Werkzeugverriegelung (6) aufweist, die den
Schlag auf das Werkzeug (4) überträgt.
3. Schlagvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenkhebel (12) durch den sich in Betriebsschlagrichtung (B) bewegenden Schlagkolben
(1) direkt beaufschlagbar ist.
4. Schlagvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagumlenkeinrichtung zwischen dem Schlagkolben (1) und dem Umlenkhebel (12)
einen zwischen einer Betriebsstellung und einer Freischlagstellung verschiebbaren
und um eines seiner Enden verschwenkbaren Schiebehebel (8) aufweist, über den der
in Betriebsschlagrichtung (B) wirkende Schlag des Schlagkolbens auf den Umlenkhebel
übertragbar ist.
5. Schlagvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagerzeugungseinrichtung ein Schlagwerk mit einseitig wirkender Luftfeder
aufweist.
6. Schlagvorrichtung, mit einer einen axial hin- und herbewegbaren Schlagkolben (1; 22)
aufweisenden Schlagerzeugungseinrichtung, wobei in einem Betriebszustand durch den
Schlagkolben ein Werkzeug (4; 24) in eine Betriebsschlagrichtung (B) beaufschlagbar
ist, und in einem Freischlagzustand ein Schlag des Schlagkolbens (1; 22) derart auf
das Werkzeug (4; 24) übertragbar ist, daß es in eine zur Betriebsschlagrichtung umgekehrte
Freischlagrichtung (F) beaufschlagbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagvorrichtung mit einer Schlagwandeleinrichtung ausgestattet ist, die eine
Schlagübertragungseinrichtung (26, 27, 28) aufweist, mit einem in einer Werkzeugachsrichtung
axial beweglichen Stößel (27), der mit einer durch den Schlagkolben (22) beaufschlagbaren
Schlagfläche (26) und mit einer Werkzeugverriegelung (28) gekoppelt ist, die den Schlag
auf das Werkzeug überträgt, wobei die Übertragung des Schlags über die Schlagwandeleinrichtung
(26, 27, 28) erfolgt, wenn der Schlagkolben (22) die Schlagwandeleinrichtung in Freischlagrichtung
(F) beaufschlagt.
7. Schlagvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagübertragungseinrichtung an einer, in Betriebsschlagrichtung gesehen, hinter
dem Schlagkolben (22) liegenden Stelle durch den Schlagkolben in Freischlagrichtung
(F) beaufschlagbar ist, wenn sich der Schlagkolben in Freischlagrichtung bewegt.
8. Schlagvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagerzeugungseinrichtung ein Schlagwerk mit doppelt wirkender Luftfeder (23)
aufweist.
9. Schlagvorrichtung nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugverriegelung (6; 28) einen Verriegelungshebel aufweist, der einen zu
dem Werkzeug (4; 24) gehörenden Bund (5; 29) hintergreift.
10. Schlagvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagvorrichtung zwischem dem Betriebszustand und dem Freischlagzustand manuell
umschaltbar ist.
11. Verwendung einer Schlagvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche in einem
Schlag- und/oder Bohrhammer.
1. Percussive apparatus having an impact-producing device comprising a percussive piston
(1; 22) which can move axially in a reciprocating manner, wherein in one operating
state a tool (4; 24) can be acted upon in an operating percussive direction (B) by
means of the percussive piston, and in a free percussive state an impact of the percussive
piston (1; 22) can be transferred to the tool (4; 24) in such a way that it can be
acted upon in a free percussive direction (F) which is the reverse of the operating
percussive direction, characterised in that the percussive apparatus has an impact-converting device, wherein the transfer and
a reversal of direction of the impact takes place via the impact-converting device
when the percussive piston (1) acts upon the impact-converting device in the operating
percussive direction (B).
2. Percussive apparatus as claimed in claim 1,
characterised in that
- the impact-converting device has an impact-reversing device (8, 9, 10, 11, 12, 13)
and an impact-transfer device (15, 6, 7):
- the impact-reversing device has a reversing lever (12) which can pivot about a rotational
axis (13) and which can be acted upon at a first lever end in the operating percussive
direction (B) by the percussive piston (1) and is coupled to the impact-transfer device
at a second lever end which is opposite to it with respect to the rotational axis
and is accordingly able to move in the free percussive direction (F); and that
- the impact-transfer device has a ram (15) which can move in the free percussive
direction and a tool locking means (6) attached to the ram, which tool locking means
transfers the impact to the tool (4).
3. Percussive apparatus as claimed in claim 2, characterised in that the reversing lever (12) can be acted upon directly by the percussive piston (1)
which moves in the operating percussive direction (B).
4. Percussive apparatus as claimed in claim 2, characterised in that the impact-reversing device between the percussive piston (1) and the reversing lever
(12) has a pushing lever (8) which can be displaced between an operating position
and a free percussive position and can be pivoted about one of its ends, by means
of which pushing lever the impact of the percussive piston acting in the operating
percussive direction (B) can be transferred to the reversing lever.
5. Percussive apparatus as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the impact-producing device has a percussive mechanism with a pneumatic spring acting
unilaterally.
6. Percussive apparatus having an impact-producing device comprising a percussive piston
(1; 22) which can move axially in a reciprocating manner, wherein in one operating
state a tool (4; 24) can be acted upon in an operating percussive direction (B) by
means of the percussive piston, and in a free percussive state an impact of the percussive
piston (1; 22) can be transferred to the tool (4; 24) in such a way that it can be
acted upon in a free percussive direction (F) which is the reverse of the operating
percussive direction, characterised in that the percussive apparatus is fitted with an impact-converting device which has an
impact-transfer device (26, 27, 28) having a ram (27) which can move axially in a
tool axial direction and which is coupled to a percussive surface (26), which can
be acted upon by the percussive piston (22), and to a tool locking means (28) which
transfers the impact to the tool, wherein the transfer of the impact takes place via
the impact-converting device (26, 27, 28) when the percussive piston (22) acts upon
the impact-converting device in the free percussive direction (F).
7. Percussive apparatus as claimed in claim 6, characterised in that, when the percussive piston moves in the free impact direction, the impact-transfer
device can be acted upon by the percussive piston in the free percussive direction
(F) at a location behind the percussive piston (22) when seen in the operating percussive
direction.
8. Percussive apparatus as claimed in any one of claims 6 or 7, characterised in that the impact-producing device has a percussive mechanism with a double-acting pneumatic
spring (23).
9. Percussive apparatus as claimed in claim 2 or 6, characterised in that the tool locking means (6; 28) has a locking lever which engages behind a collar
(5; 29) appertaining to the tool (4; 24).
10. Percussive apparatus as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the percussive apparatus can be manually switched over between the operating state
and the free percussive state.
11. Use of a percussive apparatus as claimed in any one of the preceding claims in an
impact hammer and/or a hammer drill
1. Dispositif de percussion comportant un dispositif générateur de percussions comportant
un piston de percussion (1 ; 22) déplaçable axialement en sens alternés, dans lequel,
dans un état de fonctionnement, un outil (4 ; 24) peut être sollicité dans un sens
de percussion de fonctionnement (B) par le piston de percussion, et, dans un état
de percussion de libération, une percussion du piston de percussion (1 ; 22) peut
être transmise à l'outil (4 ; 24) de manière que celui-ci puisse être sollicité dans
un sens de percussion de libération (F) inversé par rapport au sens de percussion
de fonctionnement, caractérisé en ce que le dispositif de percussion comporte un dispositif de conversion de percussion, la
transmission ainsi qu'une inversion du sens de la percussion s'effectuant par l'intermédiaire
du dispositif de conversion de percussion lorsque le piston de percussion (1) agit
sur le dispositif de conversion de percussion dans le sens de percussion de fonctionnement
(B).
2. Dispositif de percussion selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- le dispositif de conversion de percussion comporte un dispositif d'inversion de
percussion (8, 9, 10, 11, 12, 13) et un dispositif de transmission de percussion (15,
6, 7) ;
- le dispositif d'inversion de percussion comporte un levier d'inversion (12) pouvant
pivoter autour d'un axe de rotation (13), et qui peut être sollicité, à une première
extrémité, dans le sens de percussion de fonctionnement (B), par le piston de percussion
(1), et qui, à une deuxième extrémité, opposée à l'axe de rotation et en conséquence
déplaçable dans le sens de percussion de libération (F), est couplé au dispositif
de transmission de percussion ; et en ce que
- le dispositif de transmission de percussion comporte un poussoir (15) déplaçable
dans le sens de percussion de libération ainsi qu'un verrouillage d'outil (6), fixé
au poussoir, qui transmet la percussion à l'outil (4).
3. Dispositif de percussion selon la revendication 2, caractérisé en ce que le levier d'inversion (12) peut être directement sollicité par le piston de percussion
(1) se déplaçant dans le sens de percussion de fonctionnement (B).
4. Dispositif de percussion selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif d'inversion de percussion comporte, entre le piston de percussion (1)
et le levier d'inversion (12), un levier coulissant (8) pouvant coulisser entre une
position de fonctionnement et une position de percussion de libération et pouvant
pivoter autour de l'une de ses extrémités, par lequel la percussion du piston de percussion,
agissant dans le sens de percussion de fonctionnement (B), peut être transmise au
levier d'inversion.
5. Dispositif de percussion selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif générateur de percussion comporte un mécanisme de percussion avec ressort
pneumatique à simple effet.
6. Dispositif de percussion comportant un dispositif générateur de percussions comportant
un piston de percussion (1 ; 22) déplaçable axialement en sens alternés, dans lequel,
dans un état de fonctionnement, un outil (4 ; 24) peut être sollicité dans un sens
de percussion de fonctionnement (B) par le piston de percussion, et, dans un état
de percussion de libération, une percussion du piston de percussion (1 ; 22) peut
être transmise à l'outil (4 ; 24) de manière que celui-ci puisse être sollicité dans
un sens de percussion de libération (F) inversé par rapport au sens de percussion
de fonctionnement, caractérisé en ce que le dispositif de percussion est équipé d'un dispositif de conversion de percussion
qui comporte un dispositif de transmission de percussion (26, 27, 28) avec un poussoir
(27), déplaçable axialement dans une direction axiale de l'outil, lequel est couplé
à une surface de percussion (26), sur laquelle peut agir le piston de percussion (22)
et à un verrouillage d'outil (28) qui transmet la percussion à l'outil, la transmission
de la percussion étant effectuée par le dispositif de conversion de percussion (26,
27, 28) lorsque le piston de percussion (22) sollicite le dispositif de conversion
de percussion dans le sens de percussion de libération (F).
7. Dispositif de percussion selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de transmission de percussion peut être sollicité par le piston de
percussion dans le sens de percussion de libération (F), en un point situé derrière
le piston de percussion (22), vu dans le sens de percussion de fonctionnement, lorsque
le piston de percussion se déplace dans le sens de percussion de libération.
8. Dispositif de percussion selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que le dispositif générateur de percussions comporte un mécanisme de percussion avec
ressort pneumatique (23) à double effet.
9. Dispositif de percussion selon la revendication 2 ou 6, caractérisé en ce que le verrouillage d'outil (6 ; 28) comporte un levier de verrouillage qui saisit de
l'arrière un épaulement (5 ; 29) faisant partie de l'outil (4 ; 24).
10. Dispositif de percussion selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de percussion peut être commuté manuellement entre l'état de fonctionnement
et l'état de percussion de libération.
11. Utilisation d'un dispositif de percussion selon l'une des revendications précédentes
dans un marteau percuteur et/ou perforateur.