| (19) |
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(11) |
EP 0 998 600 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.2002 Patentblatt 2002/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.05.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D02G 1/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9903/316 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9906/1690 (02.12.1999 Gazette 1999/48) |
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| (54) |
TEXTURIERMASCHINE
TEXTURING MACHINE
MACHINE A TEXTURER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
22.05.1998 DE 19822885
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.05.2000 Patentblatt 2000/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Barmag AG |
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42897 Remscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BAADER, Uwe
D-42111 Wuppertal (DE)
- WORTMANN, Thomas
D-42105 Wuppertal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kahlhöfer, Hermann, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte
Kahlhöfer Neumann
Herzog Fiesser
Postfach 10 33 63 40024 Düsseldorf 40024 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 761 854 DE-A- 2 606 459 US-A- 3 341 100
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WO-A-98/33963 DE-A- 19 705 810 US-A- 4 581 884
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Texturiermaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Texturiermaschine ist aus der EP 0 571 974 B 1 bekannt.
[0003] Die bekannte Texturiermaschine weist ein Gattergestell und ein Wickelgestell auf.
In dem Gattergestell sind mehrere Vorlagenspulen übereinander angeordnet, die jeweils
einen Faden für eine Bearbeitungsstelle zur Verfügung stellen. Oberhalb des Gattergestells
ist ein erstes Lieferwerk angeordnet, um den Faden von der Vorlagespule abzuziehen
und ihn in eine Falschdralltexturierzone zu fördern. In der Falschdralltexturierzone
sind eine langgestreckte Heizeinrichtung und eine langgestreckte Kühleinrichtung fluchtend
hintereinander oberhalb der Gestelle angeordnet. Durch diese Anordnung ergeben sich
im Fadenlauf zwischen der Vorlagespule und dem Heizereingang extreme Umlenkungen,
die eine schonende Garnverarbeitung unmöglich machen. Des weiteren führt die Anordnung
des Lieferwerks oberhalb des Gattergestells zu Bedienungsproblemen, insbesondere beim
Anlegen des Fadens.
[0004] Es ist somit Aufgabe der Erfindung, eine Texturiermaschine der eingangs genannten
Art derart auszubilden, daß eine schonende Garnverarbeitung und damit höhere Texturiergeschwindigkeiten
erreicht werden können.
[0005] Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Texturiermaschine zu schaffen, bei welcher
der Faden auch bei mehretagiger Bauweise der Maschine auf einfache Art angelegt werden
kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Texturiermaschine zeichnet sich einmal dadurch aus, daß das
Lieferwerk unmittelbar vor dem Eingang des ersten Heizers angeordnet ist. Dadurch
wird ein umlenkungsfreier Fadenlauf zwischen dem Lieferwerk und dem Heizer realisiert.
Die zur Verstreckung innerhalb der Falschdrallzone zwischen dem ersten Lieferwerk
und dem zweiten Lieferwerk eingestellte Fadenzugkraft läßt sich ohne wesentliche Reibungsverluste
einstellen. Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Texturiermaschine liegt jedoch
darin, daß zum Anlegen des Fadens das Lieferwerk in eine Bedienposition unterhalb
der Betriebsposition höhenverstellbar ist, in welcher Bedienposition das Lieferwerk
nicht angetrieben wird. Beim Anlegen des Fadens wird der von der Vorlagespule kommende
Faden mit einer Absaugpistole von der Bedienperson geführt. In der Bedienposition
fährt somit die Bedienperson den Faden per Absaugpistole an das Lieferwerk heran.
Die Fadenlaufgeschwindigkeit ist von der Absaugpistole bestimmt. Eine Förderwirkung
durch das Lieferwerk tritt nicht ein, so daß keine Geschwindigkeitsdifferenzen entstehen
können. Der Faden gleitet in der Bedienposition über die Fördermittel des Lieferwerkes.
Als Fördermittel können dabei Walzen oder Rollen eingesetzt sein. Werden beispielsweise
Druckrollen oder Druckriemen eingesetzt, wird, um das Gleiten des Fadens zu ermöglichen,
die Klemmung zwischen den Druckrollen bzw. den Druckriemen und der Walze erst in der
Betriebsposition eingestellt. Die Aktivierung des Lieferwerkes läßt sich beispielsweise
durch eine Endlagenschaltung mit Hilfe eines Kontaktschalters auf einfache Weise realisieren.
[0008] Die Höhenverstellung des Lieferwerks kann bei der erfindungsgemäßen Texturiermaschine
mit oder ohne Antrieb des Lieferwerks erfolgen. Für den Fall, daß der Antrieb gemeinsam
mit dem Lieferwerk aus der Betriebsposition in die Bedienposition verfahrbar ist,
sieht die Erfindung eine Lösung vor, bei welcher der Antrieb in der Betriebsposition
kuppelbar mit einem Energieversorgungsanschluß verbunden ist. In Abhängigkeit von
der Ausgestaltung des Antriebes läßt sich somit die Energieversorgung mittels einer
mechanischen Kupplung oder eines elektrischen Steckkontaktes durch Verbindung zwischen
einer Energiequelle und dem Antrieb herstellen.
[0009] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Texturiermaschine
ist das Lieferwerk als eine Förderrolle ausgebildet, die mit einem elektrischen Motor
angetrieben wird. Der Motor ist in der Betriebsposition mittels eines Steckers mit
einer elektrischen Energieversorgung verbunden. Durch eine derartige Ausbildung läßt
sich jede Bearbeitungsstelle individuell betreiben. Insbesondere beim Anlegen kann
jede Bearbeitungsstelle unabhängig von der benachbarten Bearbeitungsstelle bedient
werden.
[0010] Für den Fall, daß das Lieferwerk als Förderrolle ausgebildet ist, wird der Faden
am Umfang der Förderrolle in einer zick-zack-förmigen Fadenlaufspur geführt. Hierzu
weist die Förderrolle am Umfang eine Vielzahl von Führungselementen auf, die eine
Auslenkung des Fadens im wesentlichen quer zur Fadenlaufrichtung bewirken. Bei Drehung
der Förderrolle wird aufgrund der Reibung zwischen den Führungselementen und dem Faden
der Faden schlupffrei gefördert Neben der Auslenkung der Führungselemente muß der
Faden die Förderrolle in bestimmtem Maße teilumschlingen. Diese Teilumschlingung ist
in der Betriebsposition erreicht, so daß in der Betriebsposition der Antrieb der Förderrolle
ein entsprechend großes Antriebsmoment aufbringen muß. Zum Beschleunigen der Förderrolle
ist es daher besonders von Vorteil, wenn die Texturiermaschine einen Energieversorgungsanschluß
mit einem beweglichen Steckkontakt aufweist, der mit dem korrespondierenden Stecker
bereits kurz vor Erreichen der Betriebsposition zu einer Bestromung des Motors führt
und damit bereits vor Erreichen der Betriebsposition ein Anlaufen des Lieferwerks
bewirkt.
[0011] Eine besonders bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Texturiermaschine sieht
vor, daß der Antrieb ortsfest in der Betriebsposition angeordnet ist, wobei das Lieferwerk
mit dem Antrieb in der Betriebsposition gekuppelt oder entkuppelt werden kann. Diese
Anordnung besitzt den Vorteil, daß dadurch eine Ansteuerung des Antriebes unabhängig
von der Lage des Lieferwerkes möglich ist.
[0012] Auch bei ortsfestem Antrieb ist die Ausgestaltung des Lieferwerks als Förderrolle
besonders vorteilhaft. Die Verbindung zwischen dem elektrischen Motor und der Förderrolle
wird hierbei in der Betriebsposition mittels einer Magnetkupplung sichergestellt.
Die Magnetkupplung kann hierbei beispielsweise aus zwei magnetisierten Scheiben bestehen,
die zwischen sich einen Luftspalt ausbilden. Die magnetischen Scheiben besitzen in
Umfangsrichtung wechselnde magnetische Polungen, so daß eine Drehbewegung übertragen
werden kann. Die Kupplungsscheiben sind hierbei stirnseitig an dem Rotor des Motors
und einer Nabe der Förderrolle befestigt.
[0013] Bei einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Texturiermaschine ist die Trennstelle
direkt in das antreibende Magnetfeld des Motors gelegt. Hierzu ist der Rotor mit der
Förderrolle aus dem Motor verschiebbar ausgeführt. Die Anbindung zwischen Rotor und
Stator erfolgt über magnetische Kräfte. Damit ist eine verschleißfreie Verbindung
zwischen dem Antrieb und dem Lieferwerk möglich. Der stationäre Teil des Motors ist
ortsfest in der Betriebsposition angeordnet. Der bewegte Teil des Motors ist dagegen
verschiebbar. Bei einer derartigen Ausführung wird das Element einer Kupplung eingespart.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Förderrolle unmittelbar auf dem Rotor
angeordnet werden kann.
[0014] Um möglichst mit einer Bewegungsrichtung, in welche das Lieferwerk hin verfahrbar
ist, ein Einkuppeln oder Entkuppeln des Rotors in den Motor zu ermöglichen, ist die
Weiterbildung der Texturiermaschine besonders vorteilhaft, bei welcher zwischen dem
Stator und dem Rotor ein quer zur Rotationsachse des Rotors verlaufender Luftspalt
gebildet wird. Hierzu weist der Stator eine Wicklung auf, welche ein parallel zu der
Rotationsachse des Rotors ausgerichtetes Magnetfeld erzeugt. Im eingekuppelten Zustand
stehen sich der Stator und der Rotor axial gegenüber und bilden zwischen sich den
Luftspalt. Zur Entkupplung wird der Rotor mit der Förderrolle in Richtung des Luftspalts
hin verschoben Hierbei ist die auf den Rotor einwirkende Querkraft höher als die zwischen
dem Motor und dem Rotor wirkende magnetische Kraft.
[0015] Um ein hohes Drehmoment auf das Lieferwerk übertragen zu können, ist bei einer weiteren
Ausführungsform der Texturiermaschine der Rotor des Motors aus einer Achse und einer
Platte gebildet. An einem Ende der Achse ist die Förderrolle befestigt. An dem gegenüberliegenden
Ende der Achse ist stirnseitig die Platte befestigt. Die Platte ist dabei derart ausgebildet,
daß bei gegenüberstehendem Stator ein Drehmoment am Rotor erzeugt wird. Der Stator
und die kreisförmige Platte des Rotors werden vorzugsweise rotationssymmetrisch ausgeführt.
[0016] Für den Fall, daß die Platte aus einem magnetisierbaren Material besteht und auf
der zum Stator gewandten Seite eine Induktionsplatte aus Aluminium oder Kupfer aufweist,
ist der Motor vorteilhaft als Asynchronmaschine zu betreiben. Durch das magnetisierbare
Material der Platte ist die magnetische Verbindung zwischen dem Stator und dem Rotor
gewährleistet. Die Induktionsplatte dient als Kurzschlußkäfig und ist somit für die
Drehmomentbildung verantwortlich.
[0017] Zur Verbesserung des Wirkungsgrades des Motors läßt sich die Induktionsplatte durch
mehrere gleichmäßig verteilter Einschnitte ausführen.
[0018] Bei einer weiteren Ausführung ist die Platte aus einer Vielzahl von Permanentmagneten
gebildet, welche mit einem Pol in einer Ebene wechselpolig zueinander angeordnet sind.
Diese Ausgestaltung ermöglicht eine kommutierte Ansteuerung des Motors.
[0019] Für den Fall, daß ein Dämpferkäfig zwischen den Polen stirnseitig in der Platte angeordnet
ist, kann der Motor auch als normale Synchronmaschine betrieben werden. Vorteilhaft
wäre in diesem Fall, daß mehrere Motoren mittels eines Umrichters gesteuert werden
können.
[0020] Die Funktion des Motors ist auch bei einer Teilüberdeckung zwischen Stator und Rotor
gewährleistet. Hierbei sollte der zwischen dem Stator und dem Rotor gebildete Luftspalt
mindestens einen Winkelbereich von 90 °, jedoch maximal 360 °, überdecken. Die Teilüberdeckung
zwischen Stator und Rotor besitzt den Vorteil, daß Stator und Rotor verschieden ausgebildet
sein können.
[0021] So kann beispielsweise der Stator U-förmig ausgebildet sein, zwischen dessen Schenkeln
die Platte des Rotors verschiebbar eintaucht. Hierbei bildet sich zu jeder Seite der
Platte ein Luftspalt zwischen Stator und Rotor aus.
[0022] Grundsätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit, bei einer Teilüberdeckung von
180 ° den Stator und den Rotor in radialer Anordnung zueinander gemäß einer vorteilhaften
Weiterbildung auszuführen. Hierzu weist der Stator eine Wicklung auf, welche ein quer
zu der Rotationsachse des Rotors ausgerichtetes Magnetfeld erzeugt. Zwischen dem Stator
und dem Rotor bildet sich somit ein parallel zur Rotationsachse des Rotors verlaufender
Luftspalt aus.
[0023] Damit in der Betriebsposition die Ankopplung und die Übertragung reproduzierbar nach
jedem Anlegen mit gleichmäßiger Qualität ausführbar ist, wird bei einer besonders
vorteilhaften Weiterbildung der Texturiermaschine das Lieferwerk in der Betriebsposition
an einen Anschlag gefahren. Der Anschlag kann hierbei an dem Maschinengestell oder
an einer Verstelleinrichtung, mittels der das Lieferwerk verfahren wird, angeordnet
sein.
[0024] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Texturiermaschine ist im Fadenlauf
vor und hinter dem Lieferwerk jeweils ein Fadenführer angeordnet. Dabei sind das Lieferwerk
und die Fadenführer derart zueinander positioniert, daß der Faden das Lieferwerk in
der Bedienposition nicht oder nur wenig umschlingt.
[0025] Erst in der Betriebsstellung wird somit die zur Förderung des Fadens erforderliche
Umschlingung des Fadens am Lieferwerk erreicht. Nach dem Anlegen wird der Faden im
wesentlichen durch die Fadenführer zunächst geführt. Erst beim Übergang des Lieferwerks
von der Bedienposition in die Betriebsposition gelangt der Faden in den Eingriffsbereich
des Lieferwerks.
[0026] Bei einer derartigen Ausführung besteht sogar die Möglichkeit, daß das Lieferwerk
ortsfest angeordnet ist und die Fadenführer mit einem Energieversorgungsanschluß zwischen
einer Bedienposition und einer Betriebsposition verstellbar ausgebildet sind.
[0027] Zur Höhenverstellung des ersten Lieferwerks wird vorteilhaft eine Verstelleinrichtung
eingesetzt, bei welcher das Lieferwerk durch eine Linearbewegung oder durch eine Schwenkbewegung
aus der Bedienposition in die Betriebsposition und umgekehrt verstellt wird. Die Verstelleinrichtung
weist hierzu pneumatische oder elektrische Antriebsmittel auf, um die Wegdifferenz
zwischen der Bedienposition und der Betriebsposition zu überbrücken.
[0028] Die Ausführung der Texturiermaschine, bei welcher die Lieferwerke einer Bearbeitungsstelle
durch Einzelantriebe antreibbar sind, zeichnet sich besonders dadurch aus, daß das
Anlegen besonders garnschonend durchführbar ist. Hierbei können zunächst die Antriebe
einer Bearbeitungsstelle mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden, so daß keine
Verstreckkräfte auf den Faden einwirken. Erst nachdem der Faden in allen Lieferwerken
bis zur Aufwicklung eingelegt ist, werden die für den Betrieb erforderlichen Drehzahlen
der Lieferwerke eingestellt.
[0029] Grundsätzlich können die Einzelantriebe bzw. die Lieferwerke mit den Einzelantrieben
in ihren Betriebspositionen veränderbar ausgebildet sein, um beispielsweise den Faden
an Lieferwerke anzulegen, die in einer bedienungsunfreundlichen Umgebung der Maschine
plaziert sind. Zum Anlegen des Fadens wird das Lieferwerk auf einfache Weise in eine
Bedienposition verfahren.
[0030] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Texturiermaschine wird im folgenden
unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
[0031] Es stellen dar:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Texturiermaschine;
- Fig. 2
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines höhenverstellbaren Lieferwerkes,
- Fig. 3
- bis
- Fig. 5
- weitere Ausführungsbeispiele eines höhenverstellbaren Lieferwerkes;
- Fig. 6
- schematisch eine Ansicht eines elektrischen Antriebes mit verschiebbarem Rotor;
- Fig. 7
- schematisch eine Draufsicht auf den Stator des elektrischen Antriebes aus Fig. 5;
- Fig. 8
- schematisch eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines verschiebbaren Rotors,
[0032] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Texturiermaschine gezeigt.
Hierbei ist eine Maschinenhälfte einer teilautomatischen Falschdralltexturiermaschine
dargestellt. Da beide Maschinenhälften spiegelbildlich aneinander gesetzt sind, wird
nur eine Hälfte der Doppelmaschine in Fig. 1 gezeigt und beschrieben.
[0033] Die Maschine weist ein Gattergestell 2 und ein Wickelgestell 1 auf An dem Wickelgestell
1 ist auf einer Seite ein Prozeßgestell 3 zur Aufnahme eines zweiten Heizers 22 angeordnet.
In dem Gattergestell 2 sind mehrere Vorlagenspulen 7 etagenmäßig übereinander angeordnet.
Zwischen dem Gattergestell 2 und dem Wickelgestell 1 ist ein Bedien/Doffgang 5 gebildet.
Oberhalb der Maschinengestelle sind in einer -Ebene das erste Lieferwerk 13, die Heizeinrichtung
18 und die Kühlvorrichtung 19 angeordnet. Ein Falschdrallaggregat 20 und ein zweites
Lieferwerk 21 stützen sich auf dem Prozeßgestell 3 ab. Das Prozeßgestell 3 ist auf
der zum Gattergestell 2 gegenüberliegenden Seite des Wickelgestells 1 angeordnet.
Wickelgestell 1 und Prozeßgestell 3 sind unmittelbar aneinandergefügt. In dem Prozeßgestell
3 ist ein zweiter Heizer 22 unterhalb des zweiten Lieferwerks 21 angeordnet. Das Wickelgestell
1 dient zur Aufnahme der Aufwickeleinrichtungen 9. Hierbei sind wiederum mehrere Aufwickeleinrichtungen
etagenmäßig übereinander angeordnet. In jeder der Aufwickeleinrichtungen wird der
Faden zu einer Fadenspule 25 gewickelt. Die Fadenspule 25 ist auf einer Spindel angeordnet,
die über eine Reibrolle 24 angetrieben wird. Vor der Fadenspule ist eine Changiervorrichtung
26 im Fadenlauf eingefügt.
[0034] Bei dieser Anordnung ist das erste Lieferwerk 13 durch eine Förderrolle 30 gebildet,
wie sie aus der DE 196 52 620 (Bag. 2359) bekannt ist. Insoweit wird an dieser Stelle
auf diese Druckschrift Bezug genommen. Die Förderrolle 30 ist mit einem Antrieb (hier
nicht dargestellt) an einem höhenverstellbaren Schlitten 32 einer Verstelleinrichtung
17 befestigt. In der Verstelleinrichtung 17 kann der Schlitten 32 entlang einer Führung
33 zwischen der Betriebsposition 34 und einer unterhalb der Betriebsposition 34 angeordneten
Bedienposition 35 bewegt werden.
[0035] Bei dieser Anordnung wird der Faden 4 im geraden Fadenlauf von den Kopffadenführern
12 des Gattergestells 2 zur Förderrolle 30 geführt und gelangt von dort in die Falschdrallzone
der Maschine. Die Falschdrallzone ist durch das Falschdrallaggregat 20 und die Förderrolle
30 begrenzt. Innerhalb der Falschdrallzone sind die Heizeinrichtung 18 und die Kühleinrichtung
19 in einer Ebene angeordnet. Am Ausgang der Kühleinrichtung 19 gelangt der falschgedrallte
Faden über eine Unlenkrolle 11 zu dem Falschdrallaggregat 20. Das zweite Lieferwerk
21 fährt den Faden aus der Falschdrallzone in den nachgeschalteten zweiten Heizer
22. Von dort gelangt der Faden über ein drittes Lieferwerk 23 zu der Aufwickeleinrichtung
9. In der Aufwickeleinrichtung 9 wird der Faden sodann zu einer Fadenspule 25 aufgewickelt.
Nachdem die Spulen 25 fertiggewickelt sind, wird mittels eines Doffers der Spulenwechsel
an der Falschdralltexturiermaschine durchgeführt. Hierzu werden die Vollspulen aus
der Aufwickeleinrichtung entnommen und neue Leerhülsen angelegt. Während dieser Zeit
wird der Faden mittels einer Absaugeinrichtung aufgenommen und zu einem Abfallbehälter
geführt.
[0036] Der zweite Heizer 22 und das dritte Lieferwerk 23 sind bei der in Fig. 1 dargestellten
Texturiermaschine dazu eingesetzt, eine Nachbehandlung des Fadens zu ermöglichen.
In dieser sogenannten Set-Zone erhält der Faden die Möglichkeit zu schrumpfen. Hierzu
ist die Liefergeschwindigkeit des zweiten Lieferwerks 21 höher eingestellt als die
Liefergeschwindigkeit des dritten Lieferwerks 23.
[0037] Bei der Herstellung nicht nachbehandelter Garne wird die in Fig. 1 dargestellte Texturiermaschine
ohne den zweiten Heizer 22 und ohne das dritte Lieferwerk 23 eingesetzt. Hierbei gelangt
der Faden direkt von dem zweiten Lieferwerk 21 zu der Aufwickeleinrichtung 9. In beiden
Fällen ist dabei zwischen dem ersten Lieferwerk 13 und dem zweiten Lieferwerk 21 eine
Geschwindigkeitsdifferenz eingestellt, um den Faden in der Falschdrallzone zu verstrecken.
[0038] Zum Anlegen eines Fadens in einer Bearbeitungsstelle wird der Faden 4 über eine handgeführte
Absaugpistole aufgenommen. Eine Bedienperson führt den Faden in die einzelnen Bearbeitungsstationen
ein. Hierzu wird das erste Lieferwerk 13 mittels der Verstelleinrichtung 17 in die
untere Bedienposition geführt. In der Bedienposition 35 wird das Lieferwerk 13 nicht
angetrieben. Der Faden gleitet somit mit der Absaugeschwindigkeit über die Förderflächen.
Bei der eingesetzten Förderrolle 30, bei welcher der Faden zick-zack-förmig auf einer
Umfangsfläche geführt wird, gleitet der Faden über die Führungselemente am Umfang
der Förderrolle. Nach dem Anlegen des Fadens wird das Lieferwerk 13 mittels der Verstelleinrichtung
17 aus der Bedienposition 35 in die Betriebsposition 34 bewegt. In der Betriebsposition
34 erfolgt eine Aktivierung des Antriebes beispielsweise durch einen Kontaktschalter
in der Betriebsposition, so daß der Faden 4 durch das Lieferwerk 13 gefördert wird.
Das Aktivieren des Lieferwerks 13 in der Betriebsposition 34 kann auch auf andere
Weise, wie nachfolgend beschrieben, ausgeführt sein.
[0039] Die in Fig. 1 gezeigte Texturiermaschine ist in ihrem Gestellaufbau beispielhaft
angegeben. Das Gattergestell 2, das Aufwickelgestell 1 und das Prozeßgestell 3 können
in verschiedener Art kombiniert sein. Es ist möglich, daß zwischen dem Prozeßgestell
3 und dem Wickelgestell 1 ein weiterer Bediengang gebildet ist. Ebenso läßt sich die
Maschine vollautomatisch ausfahren, so daß der Spulenwechsel selbsttätig in der Maschine
erfolgt. Das zweite Lieferwerk 21 und das dritte Lieferwerk 23 sind in Fig. 1 als
Druckrollenlieferwerke dargestellt, wobei der Faden zwischen einer angetriebenen Welle
und zumindest einer am Umfang der Welle frei drehbaren angeordneten Rolle eingeklemmt
ist. Die Lieferwerke 21 und 23 können jedoch auch entsprechend dem ersten Lieferwerk
13 als Förderrolle mit einem Einzelantrieb ausgebildet sein.
[0040] In Fig. 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel des ersten Lieferwerkes gezeigt, wie
es in der Texturiermaschine aus Fig. 1 einsetzbar ist. Das Lieferwerk wird durch eine
Förderrolle 30 gebildet. Derartige Lieferwerke sind aus der DE 196 52 620 (Bag. 2359)
bekannt, auf deren Inhalt an dieser Stelle Bezug genommen wird.
[0041] Die Förderrolle 30 ist in dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel als Scheibe
27 ausgebildet. Die Scheibe 27 besitzt am Umfang eine U-förmige Nut 28. In der U-förmigen
Nut 28 sind wechselseitig im Nutgrund mehrere Führungselemente 29 derart angeordnet,
daß sich am Umfang der Scheibe 27 im Nutgrund ein zickzack-förmiger Fadenlauf 31 einstellt.
Die Förderrolle 30 ist mit einer Antriebswelle 38 fest gekoppelt, die durch den elektrischen
Motor 37 angetrieben wird. Der Motor 37 weist eine starre Leitung 39 auf, an dessen
freien Ende ein Stecker 40 angeordnet ist. Der Stecker 40 ist in der in Fig. 2 gezeigten
Betriebsposition mit einem elektrischen Versorgungsanschluß 41 verbunden. Der Versorgungsanschluß
41 ist in einer Versorgungsleitung 42 angebracht. Die Versorgungsleitung 42 ist leistenförmig
in der Maschine angeordnet und hält zur Energieübertragung für jede Berarbeitungsstelle
jeweils einen Versorgungsanschluß zur Ankopplung eines Antriebes bereit. Hierzu ist
die Versorgungsleitung 42 an einer Energiequelle angeschlossen.
[0042] Das in Fig. 2 gezeigte Lieferwerk befindet sich in der Betriebsposition. Der Motor
37 ist über den Steckkontakt zwischen dem Versorgungsanschluß 41 und dem Stecker 40
mit einer Stromquelle verbunden. Die Antriebswelle 38 wird zur Drehung angetrieben,
so daß die Förderrolle 30 einen in der Fadenlaufspur 31 eingelegten Faden 4 fördert.
Die Überdeckungen der Führungselemente 29 der Förderrolle 30 sind so ausgebildet,
daß die am Faden 4 erzeugte Reibung ein Gleiten des Fadens auf der Umfangsfläche der
Scheibe 27 verhindert. Somit erhält der Faden 4 eine durch die Drehzahl der Förderrolle
30 vorgegebene Fadengeschwindigkeit. Zur Steuerung des elektrischen Motors 37 werden
die Steuersignale ebenfalls über die Steckverbindung dem Motor zugeführt.
[0043] Der Motor 37 ist über einen Träger 36 an einem höhenverstellbaren Schlitten 32 der
Verstelleinrichtung 17 gemäß Fig. 1 befestigt. Der höhenverstellbare Schlitten 32
ist an einer Führung 33 geführt. Der Schlitten 32 läßt sich über einen Antrieb (hier
nicht gezeigt) entlang der Führung 33 in seiner Position verstellen. Der Antrieb kann
hierbei durch einen Seilzug oder einen pneumatischen Linearantrieb gebildet sein.
In der in Fig. 2 gezeigten Position befindet sich der Schlitten 32 in der Betriebsposition.
Hierbei liegt der Schlitten 32 an einem am Ende der Führung 33 ausgebildeten Anschlag
43 an. In dieser Stellung ist der Stecker 40 mit dem Versorgungsanschluß 41 gekoppelt.
[0044] Wird nun zum Anlegen eines Fadens der Antrieb des Schlittens 32 aktiviert, so erfolgt
eine Entkopplung zwischen dem Stecker 40 und dem Versorgungsanschluß 41. Der Schlitten
32 fährt mit dem Lieferwerk in eine Bedienposition. Die Förderrolle 30 wird nach der
Entkopplung der Steckverbindung nicht mehr durch den Motor 37 angetrieben. Beim Anlegen
eines Fadens wird somit der Faden 4 über die Führungsflächen der Scheibe 27 gleiten
bzw. durch Reibung die Förderrolle 30 zur Drehung antreiben. Die Fadengeschwindigkeit
beim Anlegen ist ausschließlich durch die handgeführte Absaugeinrichtung bestimmt.
In Fig. 2 ist der entkoppelte Zustand des Lieferwerks gestrichelt dargestellt.
[0045] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Lieferwerks ist schematisch in Fig. 3 dargestellt.
Das Lieferwerk ist in Fig. 3.1 in der Bedienposition 35 und in Fig. 3.2 in der Betriebsposition
34 gezeigt. Die nachfolgende Beschreibung gilt, insoweit nichts anderes gesagt ist,
für die Figuren 3.1 und 3.2.
[0046] Das Lieferwerk ist als Förderrolle 30 ausgebildet, der Aufbau und die Funktion der
Förderrolle 30 ist mit der Förderrolle aus Fig. 2 identisch. Insoweit wird auf die
Beschreibung zu Fig. 2 Bezug genommen. Die Förderrolle 30 ist über eine Antriebswelle
38 mit einem Motor 37 verbunden. Der Motor 37 weist am Ende einer starren Leitung
39 einen Stecker 40 auf.
[0047] Die Antriebswelle 38 ist am Ende einer Schwinge 72 zwischen dem Motor 37 und der
Förderrolle 30 drehbar gelagert. Die Schwinge 72 gehört zu einer Verstelleinrichtung
17, durch welche das Lieferwerk aus der Bedienposition 35 in die Betriebsposition
34 verschwenkt wird. Hierzu ist die Schwinge 72 der Verstelleinrichtung 17 am gegenüberliegenden
Ende an einer ortsfesten Schwenkachse 73 gelagert. An der Schwinge 72 greift ein Schwenkantrieb
74 an. Durch Aktivierung des Schwenkantriebs 74 läßt sich die Förderrolle 30 aus der
Bedienposition (Fig. 3.1) in die Betriebsposition (Fig. 3.2) verschwenken. Hierbei
gelangt der Stecker 40 in Kontakt mit einem Steckkontakt 69 des Energieversorgungsanschlusses
42. Der Steckkontakt 69 ist über eine Feder 75 in dem Energieversorgungsanschluß 42
gehalten. Die Feder 75 wirkt in der Bewegungsrichtung des Steckers 40. Dadurch wird
erreicht, daß bei Aktivierung des Schwenkantriebs 74 der Stecker 40 schon vor Erreichen
der eigentlichen Betriebsposition des Lieferwerks in den Steckkontakt 69 gelangt.
Dadurch ist die Energieversorgung des Motors 37 bereits vor Erreichen der Betriebsposition
hergestellt. Die Förderrolle wird beschleunigt und hat bei Erreichen der in Fig. 3.2
dargestellten Betriebsposition bereits die erforderliche Umfangsgeschwindigkeit zur
Förderung des Fadens 4 erreicht.
[0048] Der Faden 4 wird durch die Fadenführer 70 und 71 geführt. Der Fadenführer 70 ist
im Fadenlauf vor dem Lieferwerk und der Fadenführer 71 im Fadenlauf hinter dem Lieferwerk
angeordnet. In der in Fig. 3.1 dargestellten Situation läßt sich der Faden 4 in die
Fadenführer 70 und 71 anlegen, ohne daß die Förderrolle 30 von dem Faden umschlungen
wird. Der Faden 4 und die Förderrolle 30 befinden sich in einer Ebene. Durch die Verstelleinrichtung
17 wird die Förderrolle 30 vom Übergang aus der Bedienposition 35 in die Betriebsposition
34 in den Fadenlauf zwischen die Fadenführer 70 und 71 geführt. Dabei wird der Faden
4 von der Förderrolle aufgenommen und gelangt selbsttätig in die Fadenlaufspur am
Umfang der Förderrolle 30. Erst bei Erreichen der Betriebsposition 34 hat der Faden
4 die durch die Fadenführer 70 und 71 bestimmte Mindestumschlingung am Umfang der
Förderrolle 30, so daß der Faden ohne Schlupf durch die Förderrolle 30 gefördert wird.
[0049] Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel kann auch als zweites oder drittes
Lieferwerk in der in Fig. 1 dargestellten Texturiermaschine eingesetzt werden. Insbesondere
kann damit die Handhabung beim Anlegen des Fadens verbessert werden.
[0050] In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines ersten Lieferwerks gezeigt.
Das erste Lieferwerk ist als Förderrolle 30 ausgebildet. Der Aufbau und die Funktion
der Förderrolle 30 ist mit der Förderrolle aus Fig. 2 identisch. Insoweit wird auf
die Beschreibung zu Fig. 2 Bezug genommen. Die Förderrolle 3 0 ist an einer Nabe 47
befestigt. Die Nahe 47 ist an einem auskragenden freien Ende mit einer Magnetscheibe
52 einer Magnetkupplung 46 verbunden. Zwischen der Magnetscheibe 52 und der Förderrolle
30 ist die Nahe 47 mit dem Lager 49 an einem Träger 48 gelagert. Der Träger 48 ist
mit einem höhenverstellbaren Schlitten 32 fest verbunden. Der Schlitten 32 ist mit
einem Antrieb (hier nicht gezeigt) verbunden und kann entlang der Führung 33 in seiner
Position verstellt werden.
[0051] In der in Fig. 4 gezeigten Position der Förderrolle 30 liegt der an der Nahe 47 befestigen
Magnetscheibe 52 eine zweite Magnetscheibe 51 der Magnetkupplung 46 gegenüber. Zwischen
den beiden Magnetscheiben 51 und 52 ist ein vertikaler Luftspalt 50 ausgebildet. Die
Magnetscheiben 51 und 52 weisen auf den sich gegenüberliegenden Flächen mehrere mit
in Umfangsrichtung wechselnder magnetischer Polung angeordnete Magnete 53 auf. Die
Magnetscheibe 51 der Magnetkupplung 46 ist an dem freien Ende einer Rotorwelle 58
eines elektrischen Motors 44 befestigt. Der elektrische Motor 44 ist ortsfest an einem
Maschinengestell angeordnet. Zur Energieversorgung und zur Steuerung ist der Motor
44 über die Leitung 39 mit einer Steuereinheit verbunden.
[0052] Bei der in Fig. 4 gezeigten Stellung des Lieferwerks wird die Förderrolle 30 angetrieben.
Hierzu wird die Rotation der Rotorwelle 58 durch die Magnetkupplung 46 auf die Nabe
47 übertragen. Die Förderrolle 30 wird mit der durch den Motor 44 bestimmten Drehzahl
angetrieben. Die Magnetkupplung 46 läßt sich durch Verschieben einer der Magnetscheiben
entlang der Luftspaltebene auf einfache Weise entkoppeln. Somit kann die Förderrolle
30 auf einfache Weise durch den Schlitten 32 aus der Betriebsposition verfahren werden.
Der enkoppelte Zustand des Lieferwerks ist in Fig. 4 gestrichelt dargestellt.
[0053] In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines kuppelbaren Lieferwerks dargestellt.
Die Ausbildung der Förderrolle 30 und der Verstelleinrichtung 17 sind identisch zu
dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 4. Es wird auf die Beschreibung der Fig. 4 an dieser
Stelle Bezug genommen.
[0054] Das freie Ende der Nabe 47 ist in dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel mit
einem Rotor 56 verbunden. Der Rotor 56 steht in der gezeigten Betriebsposition gegenüber
einem Stator 55. Der Stator 55 ist über ein Gehäuse 54 mit einem Maschinengestell
verbunden. Über die Leitung 39 wird der Stator mit Energie und Steuerimpulsen versorgt.
Zwischen dem Stator 55 und dem Rotor 56 ist ein enger Luftspalt 59 gebildet. Um den
Rotor 56 zur Rotation anzutreiben, ist der Stator 55 derart ausgebildet, daß der Stator
ein Magnetfeld parallel zur Rotationsachse des Rotors erzeugt. Diese Ausbildung ermöglicht,
daß die Kopplungsstelle unmittelbar zwischen, den Stator 55 und den, Rotor 56 gelegt
werden kann. Damit ist der Rotor 56 durch seitliches Verschieben kuppel- und entkuppelbar,
so daß durch Aktivierung des Schlittens 32 die Förderrolle 30 in ihrer Position veränderbar
ist. Der entkoppelte Zustand des Lieferwerks ist in Fig. 5 gestrichelt dargestellt.
[0055] In Fig. 6 und 7 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines elektrischen Antriebes mit
seitlich verschiebbarem Rotor gezeigt. In Fig. 6 ist schematisch eine Seitenansicht
von einem Stator 55 und einem Rotor 56 dargestellt. Der Rotor 56 besteht aus einer
Achse 60, die an einem Ende mit einer Platte 61 fest verbunden ist. Auf dem gegenüberliegenden
freien Ende der Achse 60 läßt sich unmittelbar eine Förderrolle befestigen. Die Platte
61 ist aus einem magnetisierbaren Werkstoff hergestellt. Auf der von der Achse 60
abgewandten Seite der Platte 61 ist eine Induktionsplatte 62 aus Aluminium oder aus
Kupfer angebracht. Mit Abstand zu der Induktionsplatte 62 liegt der Stator 55 gegenüber.
Der Stator 55 weist auf der zur Induktionsplatte 62 gewandten Stirnfläche eine Wicklung
63 auf. Die Wicklung 63 ist - wie in Fig. 7 dargestellt - in Nuten 65 eines Blechpakets
64 eingelegt. Die Windung 63 ist hierbei durch zahlreiche Einzelwindungen mit axialem
Windungssinn gebildet. Hierbei kann die Wicklung 63 aus mehreren Wicklungspaketen
gebildet sein. Durch eine derartige Anordnung wird von dem Stator 55 ein axial ausgerichtetes
Magnetfeld erzeugt. Zwischen der Wicklung und der Induktionsplatte ist ein Luftspalt
59 ausgebildet. Der Luftspalt 59 erstreckt sich in einer Ebene senkrecht zur Rotationsachse
des Rotors. Bei Bestromung des Stators 55 wird ein Magnetfeld erzeugt, das zur Magnetisierung
der Platte 61 fährt. Damit ist eine magnetische Anbindung zwischen dem Stator und
dem Rotor gewährleistet. Der elektrische Antrieb ist als Drehstrommotor ausgebildet,
so daß das Magnetfeld in der Induktionsplatte 62 ein Drehmoment erzeugt, das zur Rotation
des Rotors 56 fährt. Mt dieser Anordnung ist der elektrische Antrieb als Asynchronmaschine
ausgebildet. Um den Wirkungsgrad einer derartigen Maschine zu erhöhen, wird die Induktionsplatte
62 mit Einschnitten versehen, so daß beispielsweise ein Speichenradgitter entsteht.
[0056] Um einen derartigen elektrischen Antrieb als Synchronmaschine zu betreiben, läßt
sich der Rotor 56 - wie in Fig. 8 schematisch dargestellt ist - ausfahren. In Fig.
8 ist eine Aufsicht auf die Stirnseite des Rotors 56 gezeigt. Hierbei sind mehrere
Permanentmagnete 66 ringförmig auf der Platte 61 angeordnet. Die Magnete 66 sind in
Umfangsrichtung mit wechselweisen Polen ausgebildet. Um die Geschwindigkeit zwischen
dem Drehfeld und dem Rotor anzupassen, kann in den Nuten 67 ein Dämpferkäfig beispielsweise
als Speichenradkonstruktion eingelegt sein.
[0057] Es sei an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt, daß die Erfindung sich nicht nur auf
Lieferwerke beschränkt, die mittels Einzelantrieben angetrieben werden. Es ist durchaus
möglich, daß benachbarte Lieferwerke über einen gemeinsamen Antrieb angetrieben werden.
In diesem Fall werden beispielsweise benachbarte Lieferwerke erst nach erfolgtem Anlegen
des Fadens gemeinsam in ihre Betriebsposition verfahren und mit dem Antrieb gekoppelt.
[0058] Die Ausführungsbeispiele zu einem Antrieb mit verschiebbarem Rotor sind hierbei beispielhaft
angegeben. Weitere Ausführungen könnten dadurch gebildet werden, daß der Rotor nicht
über 360° vom Stator abgedeckt wird. Eine Teilüberdeckung beispielsweise von 90° zwischen
Stator und Rotor würde eine Antriebsübertragung für eine Förderrolle ermöglichen.
Ebenso ist die stirnseitig gegenüberliegende Anordnung von Stator und Rotor beispielhaft.
Bei Teilüberdeckung könnten der Stator und der Rotor derart ausgebildet sein, daß
sich ein Luftspalt parallel zu Rotationsachse erstreckt. Hierbei kann die Überdeckung
zwischen dem Rotor und dem Stator jedoch nicht größer als 180° sein, um ein Verschieben
des Rotors zu gewährleisten.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0059]
- 1
- Wickelgestell
- 2
- Gattergestell
- 3
- Prozeßgestell
- 4
- Faden
- 5
- Bediengang
- 7
- Vorlagespule
- 9
- Aufwickeleinrichtung
- 11
- Umlenkrolle
- 12
- Kopffadenführer
- 13
- erstes Lieferwerk
- 15
- Halterung
- 16
- Träger
- 17
- Verstelleinrichtung
- 18
- erste Heizeinrichtung
- 19
- Kühlvorrichtung
- 20
- Falschdrallaggregat
- 21
- zweites Lieferwerk
- 22
- zweiter Heizer, Set-Heizer
- 23
- drittes Lieferwerk
- 24
- Reibrolle
- 25
- Aufwickelspule
- 26
- Changiervorrichtung
- 27
- Scheibe
- 28
- Nut
- 29
- Führungselemente
- 30
- Förderrolle
- 31
- Fadenlaufrille
- 32
- Schlitten
- 33
- Führung
- 34
- Betriebsposition
- 35
- Bedienposition
- 36
- Träger
- 37
- Motor
- 38
- Antriebswelle
- 39
- Leitung
- 40
- Stecker
- 41
- Versorgungsanschluß
- 42
- Versorgungsleitung
- 43
- Anschlag
- 44
- Motor
- 45
- Rotor
- 46
- Magnetkupplung
- 47
- Nabe
- 48
- Träger
- 49
- Lager
- 50
- Luftspalt
- 51
- Magnetscheibe
- 52
- Magnetscheibe
- 53
- Magnete
- 54
- Gehäuse
- 55
- Stator
- 56
- Rotor
- 57
- Achse
- 58
- Rotorwelle
- 59
- Luftspalt
- 60
- Achse
- 61
- Platte
- 62
- Induktionsplatte
- 63
- Wicklung
- 64
- Blechpaket
- 65
- Nut
- 66
- Magnete
- 67
- Nuten
- 68
- Dämpferkäfig
- 69
- Steckkontakte
- 70
- Fadenführer
- 71
- Fadenführer
- 72
- Schwinge
- 73
- Schwenkachse
- 74
- Schwenkantrieb
1. Texturiermaschine zum Texturieren einer Vielzahl von thermoplastischen Fäden in jeweils
einer Bearbeitungsstelle, die eine Vorlagespule (7), ein erstes Lieferwerk (13), einen
langgestreckten ersten Heizer (18), eine langgestreckte Kühlvorrichtung (19), ein
Falschdrallaggregat (20), ein zweites Lieferwerk (21) sowie eine Aufwickeleinrichtung
(9) umfaßt, wobei mehrere Vorlagespulen (7) übereinander in einem Gattergestell (2)
und mehrere Aufwickeleinrichtungen (9) übereinander in einem Wickelgestell (1) angeordnet
sind, und wobei das erste Lieferwerk (13), der Heizer (18) und die Kühlvorrichtung
(19) oberhalb der Gestelle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Lieferwerk (13) mit einem Antrieb (37, 44) in einer Betriebsposition (34)
unmittelbar vor dem Eingang des ersten Heizers (18) angeordnet ist und daß das Lieferwerk
(13) mit oder ohne den Antrieb (37, 44) in seiner Lage zum Anlegen eines Fadens in
eine Bedienposition (35) unterhalb der Betriebsposition (34) höhenverstellbar ist,
wobei das Lieferwerk in der Bedienposition (35) nicht antreibbar ist.
2. Texturiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (37) in der Betriebsposition kuppelbar mit einem Energieversorgungsanschluß
(41) verbunden ist und mit dem ersten Lieferwerk (13) aus der Betriebsposition (34)
in die Bedienposition (35) und umgekehrt verfahrbar ist.
3. Texturiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb ein elektrischer Motor (37) ist, welcher mit seinem Rotor das als eine
Förderrolle (30) ausgebildete Lieferwerk (13) antreibt und welcher in der Betriebsposition
(34) mittels eines Steckers (40) mit dem elektrischen Energieversorgungsanschluß (41)
verbunden ist.
4. Texturiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Energieversorgungsanschluß (41) derart mit beweglichen Steckkontakten (69) ausgeführt
ist, daß der Motor (37) bereits kurz vor Erreichen der Betriebsposition (34) bestrombar
ist.
5. Texturiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (44) ortsfest in der Betriebsposition (34) angeordnet ist und daß der
Antrieb (44) in der Betriebsposition (34) mit dem ersten Lieferwerk (13) kuppelbar
ist.
6. Texturiermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb ein elektrischer Motor (44) ist , daß das Lieferwerk eine durch den Rotor
(45) des Motors (44) angetriebene Förderrolle (30) ist und daß der Rotor (45) und
die Förderrolle (30) in der Betriebsposition (34) mittels einer Magnetkupplung (46)
miteinander verbunden sind.
7. Texturiermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb ein elektrischer Motor ist, daß das Lieferwerk eine durch den Rotor (56)
des Motors angetriebene Förderrolle (30) ist und daß der Rotor (56) mit der Förderrolle
(30) aus dem Motor verschiebbar ist, wobei der Rotor (56) mit dem Stator (55) des
Motors magnetisch verbindbar ist.
8. Texturiermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (55) eine Wicklung (63) aufweist, welche ein parallel zur der Rotationsachse
des Rotors (56) ausgerichtetes Magnetfeld erzeugt, und daß der Stator (55) und der
Rotor (56) sich axial gegenüberstehen, so daß zwischen dem Stator (55) und dem Rotor
(56) ein quer zur Rotationsachse des Rotors (56) verlaufender Luftspalt (59) gebildet
ist.
9. Texturiermaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (56) eine Achse (60) und eine quer zur Achse (60) angeordnete Platte (61)
aufweist, daß die Achse (60) an einem Ende mit der Förderrolle (30) und an dem gegenüberliegendem
Ende mit der Platte (61) verbunden ist und daß die Platte (61) derart ausgeführt ist,
daß bei gegenüberstehendem Stator (55) ein Drehmoment am Rotor (56) erzeugt wird.
10. Texturiermaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (61) aus einem magnetisierbarem Material besteht und auf der zum Stator
(55) gewandte Seite eine Induktionsplatte (62) aus Aluminium oder Kupfer aufweist,
welche Induktionsplatte (62) mehrere gleichmäßig verteilte Einschnitte aufweist.
11. Texturiermaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (61) aus einer Vielzahl von Permanentmagneten (66) gebildet ist, welche
mit einem Pol in einer Ebene wechselpolig zueinander angeordnet sind und daß ein Dämpferkäfig
(68) zwischen den Polen der Permanentmagnete angeordent ist.
12. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Stator und dem Rotor gebildete Luftspalt sich über einen Winkelbereich
von 90° bis 360° zur Rotationsachse des Rotors erstreckt.
13. Texturiermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator eine Wicklung aufweist, welche ein quer zur der Rotationsachse des Rotors
ausgerichtetes Magnetfeld erzeugt, und daß der Stator und der Rotor sich radial gegenüberstehen,
so daß zwischen dem Stator und dem Rotor ein parallel zur Rotationsachse des Rotors
verlaufender Luftspalt gebildet ist.
14. Texturiermaschine nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lieferwerk (13) in der Betriebsposition (34) an einem Anschlag (43) anliegt.
15. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Fadenlauf vor und hinter dem Lieferwerk (13) jeweils ein Fadenführer (70, 71)
angeordnet ist und daß das Lieferwerk (13) und die Fadenführer (70, 71) derart zueinander
positioniert sind, daß der Faden (4) das Lieferwerk (13) in der Bedienposition (35)
nicht oder wenig umschlingt.
16. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstelleinrichtung (17) zur Höhenverstellung des Lieferwerkes (13) vorgesehen
ist, wobei das Lieferwerk (13) durch eine Linearbewegung oder eine Schwenkbewegung
aus der Bedienposition (35) in die Betriebsposition (34) und umgekehrt verstellt wird.
17. Texturiermaschine nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lieferwerke einer Bearbeitungsstelle durch Einzelantriebe antreibbar sind.
1. Texturing machine for texturing a plurality of thermoplastic threads in a respective
processing station which comprises a supply bobbin (7), a first feed unit (13), an
elongated first heater (18), an elongated cooling device (19), a false twist unit
(20), a second feed unit (21) and a winding device (9), a plurality of supply bobbins
(7) being arranged one above the other in a creel frame (2) and a plurality of winding
devices (9) being arranged one above the other in a winding frame (1), and the first
feed unit (13), the heater (18) and the cooling device (19) being arranged above the
frame, characterised in that the first feed unit (13) with a drive (37, 44) is arranged in an operating position
(34) directly upstream from the entrance of the first heater (18) and in that the feed unit (13) with or without the drive (37, 44) is height-adjustable in its
position for feeding a thread into an operating position (35) below the operating
position (34), the feed unit not being drivable in the operating position (35).
2. Texturing machine according to claim 1, characterised in that the drive (37) in the operating position is connected so as to be couplable to an
energy supply connection (41) and can be driven with the first feed unit (13) from
the operating position (34) into the operating position (35) and vice versa.
3. Texturing machine according to claim 2 characterised in that the drive is an electric motor (37) which with its rotor drives the feed unit (13)
designed as a conveying roller (30) and which in the operating position (34) is connected
to the electric energy supply connection (41) by means of a connector (40).
4. Texturing machine according to claim 3, characterised in that the energy supply connection (41) is designed with movable plug contacts (69) in
such a way that the motor (37) can be supplied with current shortly before reaching
the operating position (34).
5. Texturing machine according to claim 1, characterised in that the drive (44) is stationarily arranged in the operating position (34) and in that the drive (44) in the operating position (34) can be coupled to the first feed unit
(13).
6. Texturing machine according to claim 5, characterised in that the drive is an electric motor (44), in that the feed unit is a conveying roller (30) driven by the rotor (45) of the motor (44)
and in that the rotor (45) and the conveying roller (30) are connected to one another in the
operating position (34) by means of a magnetic coupling (46).
7. Texturing machine according to claim 5, characterised in that the drive is an electric motor, in that the feed unit is a conveying roller (30) driven by the rotor (56) of the motor and
in that the rotor (56) can be displaced from the motor with the conveying roller (30), the
rotor (56) being magnetically connectable to the stator (55) of the motor.
8. Texturing machine according to claim 7, characterised in that the stator (55) has a winding (63) which produces a magnetic field aligned parallel
to the axis of rotation of the rotor (56) and in that the stator (55) and the rotor (56) oppose one another axially, so an air gap (59)
extending transversely to the axis of rotation of the rotor (56) is formed between
stator (55) and the rotor (56).
9. Texturing machine according to claim 8, characterised in that the rotor (56) has an axis (60) and a plate (61) arranged transversely to the axis
(60), in that the axis (60) is connected at one end to the conveying roller (30), and at the opposite
end to the plate (61) and in that the plate (61) is designed in such a way that with the stator (55) opposing a torque
is created on the rotor (56).
10. Texturing machine according to claim 9, characterised in that the plate (61) consists of a magnetisable material and on the side facing the stator,
has an induction plate (62) made of aluminium or copper, which induction plate (62)
has a plurality of uniformly distributed notches.
11. Texturing machine according to claim 9, characterised in that the plate (61) is formed from a plurality of permanent magnets (66) which are arranged
with a pole in one plane in a heteropolar manner to one another and in that a damping cage (68) is arranged between the poles of the permanent magnets.
12. Texturing machine according to any one of claims 8 to 11, characterised in that the air gap formed between the stator and the rotor extends over an angular range
of 90° to 360° to the axis of rotation of the rotor.
13. Texturing machine according to claim 7, characterised in that the stator has a winding which produces a magnetic field aligned transverse to the
axis of rotation of the rotor, and in that the stator and the rotor oppose one another radially, so an air gap extending parallel
to the axis of rotation of the rotor is formed between the stator and the rotor.
14. Texturing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the feed unit (13) rests on a stop (43) in the operating position (34).
15. Texturing machine according to any one of claims 1 to 14, characterised in that a respective thread guide (70, 71) is arranged in the thread run upstream and downstream
from the feed unit (13), and in that the feed unit (13) and the thread guides (70, 71) are positioned relative to one
another in such a way that the thread (4) does not loop or only slightly loops the
feed unit (13) in the operating position (35).
16. Texturing machine according to any one of claims 1 to 15, characterised in that an adjusting device (17) is provided for height-adjustment of the feed unit (13),
the feed unit (13) being adjusted by a liner movement or a pivotal movement from the
operating position (35) into the operating position (34) and vice versa.
17. Texturing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the feed units of the processing station can be driven by individual drives.
1. Machine à texturer pour la texturation d'une multiplicité de fils thermoplastiques
dans un poste de traitement respectif, qui comporte une bobine d'alimentation (7),
un premier dispositif d'alimentation (13), un premier chauffage allongé (18), un dispositif
de refroidissement allongé (19), un agrégat de fausse torsion (20), un deuxième dispositif
d'alimentation (21) ainsi qu'un dispositif de bobinage (9), plusieurs bobines d'alimentation
(7) étant agencées l'une au-dessus de l'autre dans un râtelier (2) et plusieurs dispositifs
de bobinage (9) étant agencés l'un au-dessus de l'autre dans un bâti de bobinage (1),
et le premier dispositif d'alimentation (13), le chauffage (18) et le dispositif de
refroidissement (19) étant agencés au-dessus des bâtis, caractérisée en ce que le premier dispositif d'alimentation (13) est agencé avec un mécanisme d'entraînement
(37, 44) dans une position d'opération (34) directement devant l'entrée du premier
chauffage (18) et en ce que le dispositif d'alimentation (13) dans sa position d'application d'un fil est déplaçable
en hauteur dans une position de service (35) en dessous de la position d'opération
(34) avec ou sans le mécanisme d'entraînement (37, 44), le dispositif d'alimentation
ne pouvant pas être entraîné dans la position de service (35).
2. Machine à texturer selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans la position d'opération le mécanisme d'entraînement (37) est relié de manière
à être couplé avec un raccord de source d'énergie (41) et peut être déplacé avec le
premier dispositif d'alimentation (13) de la position d'opération (34) dans la position
de service (35) et vice-versa.
3. Machine à texturer selon la revendication 2, caractérisée en ce que le mécanisme d'entraînement est un moteur électrique (37) qui entraîne avec son rotor
le dispositif d'alimentation (13) réalisé en tant que rouleau de transport (30) et
qui dans la position d'opération (34) est relié au raccord de source d'énergie électrique
(41) au moyen d'une fiche (40).
4. Machine à texturer selon la revendication 3, caractérisée en ce que le raccord de source d'énergie (41) est réalisé de telle manière avec des contacts
à fiches amovibles (69) que le moteur (37) peut déjà être alimenté avec du courant
peut avant d'atteindre la position d'opération (34).
5. Machine à texturer selon la revendication 1, caractérisée en ce que le mécanisme d'entraînement (44) est agencé de façon stationnaire dans la position
d'opération (34) et en ce que dans la position d'opération (34) le mécanisme d'entraînement (44) peut être couplé
avec le premier dispositif d'alimentation (13).
6. Machine à texturer selon la revendication 5, caractérisée en ce que le mécanisme d'entraînement est un moteur électrique (44), en ce que le dispositif d'alimentation est un rouleau de transport (30) entraîné par le rotor
(45) du moteur (44) et en ce que dans la position d'opération (34) le rotor (45) et le rouleau de transport (30) sont
reliés l'un à l'autre par un coupleur magnétique (46).
7. Machine à texturer selon la revendication 5, caractérisée en ce que le mécanisme d'entraînement est un moteur électrique, en ce que le dispositif d'alimentation est un rouleau de transport (30) entraîné par le rotor
(56) du moteur et en ce que le rotor (56) est déplaçable avec le rouleau de transport (30) hors du moteur, le
rotor (56) pouvant être relié de manière magnétique au stator (55) du moteur.
8. Machine à texturer selon la revendication 7, caractérisée en ce que le stator (55) présente un enroulement (63) qui engendre un champ magnétique dirigé
parallèlement à l'axe de rotation du rotor (56), et en ce que le stator (55) et le rotor (56) sont disposés axialement vis-à-vis, de sorte qu'entre
le stator (55) et le rotor (56) un entrefer est formé s'étendant transversalement
par rapport à l'axe de rotation du rotor (56).
9. Machine à texturer selon la revendication 8, caractérisée en ce que le rotor (56) présente un axe (60) et une plaque (61) agencée transversalement par
rapport à l'axe (60), en ce que l'axe (60) est relié à une extrémité au rouleau de transport (30) et à l'extrémité
opposée à la plaque (61) et en ce que la plaque (61) est réalisée de telle manière que quand le stator (55) est situé en
vis-à-vis un couple est engendré au niveau du rotor (56).
10. Machine à texturer selon la revendication 9, caractérisée en ce que la plaque (61) est constituée par un matériau magnétisable et que sur la face tournée
vers le stator (55) elle présente une plaque d'induction (62) en aluminium ou cuivre,
ladite plaque d'induction (62) présentant plusieurs creux répartis également.
11. Machine à texturer selon la revendication 9, caractérisée en ce que la plaque (61) est formée d'une multiplicité d'aimants permanents (66), qui avec
un pôle sont agencés de manière hétéropolaire l'un par rapport à l'autre dans un plan
et en ce qu' une cage amortissante (68) est agencée entre les pôles des aimants permanents.
12. Machine à texturer selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisée en ce que l'entrefer formé entre le stator et le rotor s'étend sur une zone angulaire de 90°
à 360° par rapport à l'axe de rotation du rotor.
13. Machine à texturer selon la revendication 7, caractérisée en ce que le stator présente un enroulement qui engendre un champ magnétique dirigé transversalement
à l'axe de rotation du rotor et en ce que le stator et le rotor sont radialement opposés, de sorte qu'entre le stator et le
rotor un entrefer est formé qui s'étend parallèlement par rapport à l'axe de rotation
du rotor.
14. Machine à texturer selon l'une des revendications précitées, caractérisée en ce que dans la position d'opération (34) le dispositif d'alimentation (13) est appliqué
contre une butée (43).
15. Machine à texturer selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce qu' en amont et en aval du dispositif d'alimentation (13) respectivement un guide-fil
(70, 71) est agencé dans le trajet du fil et en ce que le dispositif d'alimentation (13) et les guide-fil (70, 71) sont positionnés de telle
manière l'un par rapport à l'autre que dans la position de service (35) le fil (4)
n'enlace pas ou n'enlace que peu le dispositif d'alimentation (13).
16. Machine à texturer selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce qu'un dispositif de déplacement (17) pour le déplacement en hauteur du dispositif d'alimentation
(13) est prévu, le dispositif d'alimentation (13) étant déplacé de la position de
service (35) dans la position d'opération (34) et vice-versa au moyen d'un mouvement
linéaire ou d'un mouvement de pivotement.
17. Machine à texturer selon l'une des revendications précitées, caractérisée en ce que les dispositifs d'alimentation d'un poste de traitement peuvent être entraînés au
moyen de mécanismes d'entraînement individuels.