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<ep-patent-document id="EP98811108A1" file="98811108.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0998858" kind="A1" date-publ="20000510" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYAL..............................</B001EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0998858</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20000510</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>98811108.4</B210><B220><date>19981105</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20000510</date><bnum>200019</bnum></B405><B430><date>20000510</date><bnum>200019</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7A 41F   1/06   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Handschuh</B542><B541>en</B541><B542>Glove</B542><B541>fr</B541><B542>Gant</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Tegofil AG</snm><iid>01986070</iid><irf>150096.1/SZ/mb</irf><adr><str>Dorfstrasse 7</str><city>4665 Oftringen</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Gunzinger, Jean-Jacques</snm><adr><str>Alte Bergstrasse 141</str><city>8707 Uetikon</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>BOVARD AG - Patentanwälte</snm><iid>00101291</iid><adr><str>Optingenstrasse 16</str><city>3000 Bern 25</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>AL</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LT</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LV</ctry></B845EP><B845EP><ctry>MK</ctry></B845EP><B845EP><ctry>RO</ctry></B845EP><B845EP><ctry>SI</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="8000"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Ein Handschuh mit einem Handteil (2), einem an den Handteil (2) anschliessenden Mittelteil (3) und einem den Mittelteil (3) verlängernden Unterarmteil (4) weist einen am Unterarmteil (4) angebrachten Schliessmechanismus (8) auf. Dieser ist als Klettenverschluss ausgebildet. Die jeweils zusammenwirkenden flächigen Elemente (9) und (10), die den Klettenverschluss bilden, sind auf dem Unterarmteil (4) so befestigt, dass sie im wesentlichen symmetrisch zu einer ersten Linie (11) liegen. Zum Verengen des Unterarmteils (4) wird das eine flächige Element (10) mit dem entsprechenden Bereich des Unterarmteils (4) um die erste Linie (11) umgefaltet, wobei auf der anderen Seite des umgefalteten flächigen Elementes (10) ein entlang einer zweiten Linie (18) verlaufender zweiter Falt gebildet wird. Der so entstehende Umschlag wird soweit umgefaltet, bis das eine flächige Element (10) auf dem anderen flächigen Element (9) aufliegt und daran haftet. Dadurch kann der Unterarmteil (4) in einfacher Weise verengt werden, so dass der Unterarmteil (4) am Unterarm des Handschuhträgers anliegend ist.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="129" he="74" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Handschuh gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Handschuhe, insbesondere wenn sie als Schutzhandschuhe ausgebildet sind, weisen einen Unterarmteil auf, der sich über eine bestimmte Länge des Unterarmes des Handschuhträgers von der Hand her erstreckt. Um ein optimales Hineinschlüpfen in diesen Handschuh zu gewährleisten, weist dieser eine Form auf, die der Mantelfläche eines Kegelstumpfes entspricht, wobei die Erweiterung vom Handteil weggerichtet ist. Dieser Unterarmteil wirkt somit beim Hineinschlüpfen für die Hand als Trichter.</p>
<p id="p0003" num="0003">Diese Erweiterung wird vom Träger der entsprechenden Handschuhe als störend empfunden, da dieser Unterarmteil nicht am Unterarm anliegend ist. Deshalb sind Schliessmechanismen entwickelt worden, mit welchen der erweiterte Unterarmteil verengt werden kann, so dass er im wesentlichen am Unterarm anliegt und vom Träger beim Ausüben von Tätigkeiten nicht als störend empfunden wird.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus der US-A 4 868 927 ist beispielsweise ein Handschuh dargestellt, der einen entsprechenden Unterarmteil aufweist, der mit einem Schliessmechanismus ausgestattet ist, mit welchem der Unterarmteil verengt werden kann. Dieser Schliessmechanismus besteht aus einem Reissverschluss.</p>
<p id="p0005" num="0005">Des weiteren sind Schliessmechanismen bekannt, bei welchen am Unterarmteil des Handschuhs eine riemenförmige, in Umfangsrichtung verlaufende Verlängerung angebracht ist, die mit dem einen wirksamen flächigen Teil eines Klettenverschlusses versehen ist. Der mit diesem flächigen Teil zusammenwirkende entsprechende andere wirksame Teil des Klettenverschlusses ist auf der Oberfläche des Unterarmteils befestigt. Um die Erweiterung des Unterarmteils zu verengen, wird der Klettenverschluss verschlossen, indem der Riemen mindestens teilweise um den Unterarmteil zu legen und zu spannen ist<!-- EPO <DP n="2"> --> und der Klettenverschluss verschlossen wird. Dabei wird der Unterarmteil in mehr oder weniger willkürlicher Weise gefaltet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Insbesondere wenn derartige Schutzhandschuhe von Feuerwehrleuten benützt werden, ist es wünschenswert und vorteilhaft, wenn diese Schutzhandschuhe möglichst schnell angezogen und die Erweiterung des Unterarmteils verengt werden kann. Hierbei ist es insbesondere wichtig, dass mit einer bereits behandschuhten Hand der Unterarmteil des anderen Handschuhs in einfacher Weise verschlossen werden kann. Mit den beiden obengenannten, bekannten Schliesseinrichtungen ist dies nicht gewährleistet. Der Schieber eines Reissverschlusses, der üblicherweise mit einer Lasche zu dessen Bedienung ausgestattet ist, ist mit einer mit einem Schutzhandschuh ausgestatteten Hand nicht ohne weiteres ergreifbar und verschiebbar. Des weiteren besteht die Gefahr, dass, wenn die Reissverschlussöffnung mit einer Unterlage abgedeckt ist, beim Verschliessen des Reissverschlusses diese Unterlage eingeklemmt wird.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei der zweiten bekannten Ausführungsform, wie sie oben beschrieben worden ist, kann es ebenfalls schwierig sein, mit einer bereits behandschuhten Hand die Erweiterung des Unterarmteils in eine verengte Position zu bringen, so dass der Unterarmteil am Unterarm anliegt. Bereits das Auffinden und Ergreifen des Riemens und das richtige Positionieren kann mit Problemen verbunden sein, des weiteren ist auch nicht auszuschliessen, dass das Ende des Riemens in der verschlossenen Position frei hängt und beim Ausüben von Tätigkeiten durch die die Handschuhe tragende Person als störend empfunden wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, den Schliessmechanismus zum Verengen des Unterarmteils eines Handschuhs so zu gestalten, dass dessen Bedienung sehr einfach ist und ohne weiteres auch durch eine behandschuhte Hand ausgeführt werden kann.</p>
<p id="p0009" num="0009">Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Mit dieser erfindungsgemässen Ausgestaltung lässt sich die Erweiterung des Unterarmteils eines Handschuhs in sehr einfacher Weise und schnell in die verengte Position bringen und verschliessen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass beidseits und symmetrisch zur ersten Linie, welche als Faltlinie dient, jeweils ein einziges flächiges Element des Klettenverschlusses angebracht ist. Dadurch wird in diesem Bereich das flexible Material des Unterarmteils des Handschuhs verstärkt, so dass die Faltung beim Verschliessen in geplanter Weise um die vorgesehenen Linien erfolgt.</p>
<p id="p0012" num="0012">In vorteilhafter Weise sind die beiden flächigen Elemente in der Form eines Trapezes ausgeführt, wodurch sich der Unterarmteil in der verschlossenen und verengten Position in optimaler Weise an den Unterarm des Trägers des Handschuhs anschmiegt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Um eine optimale Faltung der entsprechenden Bereiche des Unterarmteils zu erhalten, sind die beiden flächigen Elemente des Klettenverschlusses derart auf dem Unterarmteil angebracht, dass die beiden einander zugewandten nicht parallelen Seiten der flächigen Elemente einen gegenseitigen Abstand von etwa 5 mm aufweisen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die flächigen Elemente auf der Oberseite des Handschuhs angebracht sind, wodurch die Bedienbarkeit zum Verschliessen bzw. Verengen des Unterarmteils optimiert wird.</p>
<p id="p0015" num="0015">Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren abhängigen Ansprüchen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Eine Ausführungsform eines erfindungsgemäss gestalteten Handschuhs wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielhaft näher erläutert.</p>
<p id="p0017" num="0017">Es zeigt<!-- EPO <DP n="4"> -->
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 eine Draufsicht auf einen über eine Hand gestülpten erfindungsgemässen Handschuh mit offenem Unterarmteil;</li>
<li>Fig. 2 eine Ansicht auf den Handschuh gemäss Fig. 1, während des Verengens und des Schliessvorganges des Unterarmteils;</li>
<li>Fig. 3 eine Ansicht auf den Handschuh gemäss Fig. 1 mit verschlossenem bzw. verengtem Unterarmteil;</li>
<li>Fig. 4 bis 6 eine Ansicht von hinten auf den Unterarmteil des Handschuhs gemäss Fig. 1 mit dem Übergang des geöffneten in den verschlossenen bzw. verengten Zustand.</li>
</ul></p>
<p id="p0018" num="0018">In Fig. 1 ist ein erfindungsgemässer Handschuh 1 dargestellt, der über eine Hand gestülpt ist. Dieser Handschuh 1 setzt sich zusammen aus einem Handteil 2, einem daran anschliessenden Mittelteil 3 und einem den Mittelteil 3 verlängerten Unterarmteil 4. Der Handteil 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Fingerhandschuh ausgebildet, ohne weiteres ist aber auch denkbar, dass dies beispielsweise ein Daumenhandschuh ist, oder dass einer oder mehrere Finger jeweils einzeln umhüllt ist bzw. sind.</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Mittelteil 3 ist in bekannter Weise mit einem elastischen bandförmigen Element versehen, das über den gesamten Umfang verläuft und welches mittels einer schematisch dargestellten elastischen Naht 5 im Mittelteil 3 des Handschuhs 1 gehalten ist. Der Umfang dieses elastischen Elementes ist im entspannten Zustand geringer als der Umfang des Mittelteils 3, in welchen es eingesetzt ist, wodurch der Mittelteil 3 in diesem Bereich zusammengezogen wird und im auf die Hand aufgestülpten Zustand in den Bereich des Handgelenks zu liegen kommt. Dadurch wird ein optimaler Sitz des Handschuhs auf der Hand erreicht.</p>
<p id="p0020" num="0020">Der Unterarmteil 4 weist im wesentlichen eine Form auf, die der Mantelfläche eines Kegelstumpfes entspricht. Die Erweiterung 6 dieses kegelstumpfförmigen Unterarmteils 4 erstreckt sich gegen das dem Handteil 2 abgewandte Ende 7 hin. Für die Hand, die in diesen Handschuh 1 schlüpfen soll,<!-- EPO <DP n="5"> --> wirkt diese Erweiterung 6 des Unterarmteils 4 als Trichter, wodurch das Anziehen des Handschuhs erleichtert wird.</p>
<p id="p0021" num="0021">An diesem Unterarmteil 4 ist ein Schliessmechanismus 8 angebracht, mit welchem der Unterarmteil 4 in eine verengte Position bringbar ist. Dieser Schliessmechanismus 8 ist als Klettenverschluss ausgebildet, der aus zwei in bekannter Weise zusammenwirkenden flächigen Elementen 9 und 10 gebildet ist. Diese flächigen Elemente 9 und 10 haften in bekannter Weise aufeinander, wenn sie mit der entsprechenden Oberfläche aneinander gedrückt werden.</p>
<p id="p0022" num="0022">Diese beiden flächigen Elemente 9 und 10 sind symmetrisch zu einer ersten Linie 11 angeordnet, die im wesentlichen einer ersten Mantellinie des kegelstumpfförmigen Unterarmteils 4 entspricht.</p>
<p id="p0023" num="0023">Jedes der flächigen Elemente 9 und 10 weist die Form eines Trapezes auf. Deren nicht parallele Seiten 12 und 13 bzw. 14 und 15 fallen im wesentlichen mit Mantellinien des kegelstumpfförmigen Unterarmteils 4 zusammen. Die beiden einander zugewandten nicht parallelen Seiten 13 und 14 der beiden die Form eines Trapezes aufweisenden flächigen Elemente 9 und 10 haben einen gegenseitigen Abstand von etwa 5 mm.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die flächigen Elemente 9 und 10 sind auf der Oberseite des Handschuhs 1 auf dem Unterarmteil 4 befestigt, was beispielsweise durch Aufnähen oder durch Aufkleben erfolgen kann.</p>
<p id="p0025" num="0025">Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, steht die Erweiterung 6 des Unterarmteils 4 relativ stark vom schematisch dargestellten Unterarm 16 des Handschuhträgers ab. In den meisten Fällen ist dies für den Handschuhträger beim Ausüben gewisser Tätigkeiten hindernd.</p>
<p id="p0026" num="0026">Um die Erweiterung 6 zu verengen und praktisch in eine am Unterarm 16 der den Handschuh 1 tragenden Person anliegende Position zu bringen, kann das eine der flächigen Elemente 9, 10, im vorliegenden Fall das flächige Element 10, mit dem entsprechenden Bereich des Unterarmteils 6 mit der anderen<!-- EPO <DP n="6"> --> Hand ergriffen werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Das flächige Element 10 wird zusammen mit dem entsprechenden Bereich des Unterarmteils 4 gerafft, so dass ein Umschlag 17 entsteht. Durch das Raffen und Bilden des Umschlags 17 werden zwei Falten gebildet, wobei der erste entlang der ersten Linie 11 verläuft, während der zweite Falt entlang einer zweiten Linie 18 gebildet wird, die im wesentlichen einer zweiten Mantellinie des Unterarmteils entspricht. Diese zweite Linie 18 verläuft bezüglich des flächigen Elementes 10 des Umschlages 17 auf der gegenüberliegenden Seite. Der so gebildete Umschlag 17 wird weiter um die erste Linie 11 umgefaltet, bis das flächige Element 10 und das flächige Element 9 aufeinander zu liegen kommen. Durch Andrücken wird somit der Klettenverschluss geschlossen.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die beiden flächigen Elemente 9 und 10 haben auf das flexible Material des Unterarmteils 4 eine verstärkende Wirkung, wodurch dieser Bereich versteift wird. Dadurch werden der erste und der zweite Falt praktisch von selbst entlang der ersten Linie 11 und der zweiten Linie 18 bzw. 19 gebildet.</p>
<p id="p0028" num="0028">Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass mit dem anderen flächigen Element 9 ein dem Umschlag 17 entsprechender Umschlag gebildet wird, wonach der zweite Falt um die zweite Linie 19 gebildet wird, und das flächige Element 9 auf das flächige Element 10 umgeschlagen wird. Dies hängt davon ab, wo die flächigen Elemente auf dem Unterarmteil 4 angebracht sind.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die verengte Position des Unterarmteils 4, in welcher die beiden flächigen Elemente 9 und 10 aufeinander liegen und aneinander haften und den Umschlag 17 in der umgeschlagenen Position halten, ist in Fig. 3 dargestellt. Der Unterarmteil 4 ist dadurch am Unterarm 18 des Handschuhträgers praktisch anliegend.</p>
<p id="p0030" num="0030">Dieser ganze Vorgang ist sehr einfach durchzuführen und ist insbesondere mit einer behandschuhten Hand ohne weiteres möglich. Des weiteren kann dieses Verschliessen bzw. Verengen des Unterarmteils 4 des Handschuhs 1 sehr schnell durchgeführt werden.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Das Verschliessen bzw. Verengen der Erweiterung 6 des Unterarmteils 4 ist nochmals in den Fig. 4 bis 6 dargestellt. Fig. 4 zeigt die Ausgangssituation mit der vollständig geöffneten Erweiterung 6 des Handschuhs, wie dies zum Hineinschlüpfen in diesen Handschuh vorliegt.</p>
<p id="p0032" num="0032">Nach dem Hineinschlüpfen wird, wie bereits erwähnt worden ist, der Umschlag 17 gebildet, dargestellt in Fig. 5, wobei die beiden Falten entlang Linie 11 und 18 entstehen, wonach der Umschlag 17 weiter umgefaltet wird, bis die flächigen Elemente 9 und 10 aufeinander zu liegen kommen und aneinander haften, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Der Unterarmteil 4 des Handschuhs liegt dadurch am Unterarm 16 des Handschuhträgers an.</p>
<p id="p0033" num="0033">Zum Lösen des Verschlusses kann der Umschlag 17 ergriffen und nach aussen gezogen werden, so dass die Haftverbindung zwischen den flächigen Elementen 9 und 10 gelöst wird. Danach kann der Handschuh ohne weiteres ausgezogen werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Ein derartig ausgerüsteter erfindungsgemässer Handschuh kann die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten haben. Dieser Verschlussmechanismus ist sowohl bei jeglicher Art von Schutzhandschuhen denkbar, er ist aber auch bei Sporthandschuhen zu verwenden, insbesondere bei Skihandschuhen oder Snowboardhandschuhen. Je nachdem, welche Funktion der Handschuh haben soll, das heisst gegen welche Einflüsse die Hand zu stützen ist, kann das Material, aus welchem der Handschuh zusammengesetzt ist, entsprechend ausgewählt werden. Dabei ist es ohne weiteres möglich, einzelne Teile des Handschuhs aus verschiedenen Materialien zu bilden, die in geeigneter Form miteinander verbunden werden.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Handschuh (1) mit einem Handteil (2), einem an den Handteil (2) anschliessenden Mittelteil (3) und einem den Mittelteil (3) verlängernden Unterarmteil (4), welcher im wesentlichen eine Form aufweist, die der Mantelfläche eines Kegelstumpfes entspricht, dessen Erweiterung (6) sich gegen das dem Handteil (2) abgewandte Ende (7) hin erstreckt, und einem am Unterarmteil (4) angebrachten lösbaren Schliessmechanismus (8), mit welchem der Unterarmteil (4) in eine verengte Position bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schliessmechanismus (8) als Klettenverschluss ausgebildet ist, deren jeweils zusammenwirkenden flächigen Elemente (9, 10) aussenseitig auf dem Unterarmteil (4) befestigt sind und derart angeordnet sind, dass sie im wesentlichen symmetrisch zu einer ersten Linie (11) liegen, die im wesentlichen einer ersten Mantellinie des Unterarmteils (4) entspricht, und dass in der verengten Position des Unterarmteils (4) das auf der einen Seite der ersten Linie (11) angebrachte mindestens eine flächige Element (9 bzw. 10) mit dem entsprechenden Bereich des Unterarmteils (4) um die erste Linie (11) umgefaltet ist und auf dem auf der anderen Seite der ersten Linie (11) angebrachten mindestens einem flächigen Element (10 bzw. 9) aufliegt und haftet, wobei im Unterarmteil (4) ein weiterer Falt entlang einer zweiten Linie (18 bzw. 19) gebildet ist, die im wesentlichen einer zweiten Mantellinie des Unterarmteils (4) entspricht, und die bezüglich des umgefalteten mindestens einen flächigen Elements (9 bzw. 10) zur ersten Linie (11) gegenüberliegend ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Handschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flächigen Elemente (9, 10) auf dem Unterarmteil (4) aufgenäht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Handschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beidseits und symmetrisch zur ersten Linie (11) jeweils ein einziges flächiges Element (9, 10) angebracht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Handschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes flächige Element (9, 10) die Form eines Trapezes aufweist, deren nichtparallele Seiten (12, 13 und 14, 15) im wesentlichen mit den Mantellinien des Unterarmteils (4) zusammenfallen.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Handschuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden einander zugewandten nichtparallelen Seiten (13, 14) der beiden die Form eines Trapezes aufweisenden flächigen Elemente (9, 10) einen gegenseitigen Abstand von etwa 5 mm aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Handschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die flächigen Elemente (9, 10) auf der Oberseite des Handschuhs (1) angebracht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Handschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Mittelteil (3) ein über den Umfang umlaufendes elastisches bandförmiges Element eingesetzt ist, welches im entspannten Zustand einen geringeren Umfang aufweist als der Mittelteil (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Handschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Handteil (2) und/oder der Mittelteil (3) und/oder der Unterarmteil (4) aus unterschiedlichen, flexiblen Materialien zusammengesetzt sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="144" he="244" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="11"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="157" he="183" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="12"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="152" he="242" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="13"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="157" he="242" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="9000"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="155" he="238" type="tif"/><!-- EPO <DP n="9001"> --><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="157" he="238" type="tif"/></search-report-data>
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