(19)
(11) EP 0 999 426 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
10.05.2000  Patentblatt  2000/19

(21) Anmeldenummer: 99119459.8

(22) Anmeldetag:  30.09.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F42B 14/06
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 06.11.1998 CH 223398

(71) Anmelder: Oerlikon Contraves Pyrotec AG
8050 Zürich (CH)

(72) Erfinder:
  • Rossmann, Rudolf
    8180 Bülach (CH)
  • Burri, Jakon
    8105 Regensdorf (CH)

(74) Vertreter: Hotz, Klaus, Dipl.-El.-Ing./ETH Patentanwalt 
c/o OK pat AG Hinterbergstrasse 36 Postfach 5254
6330 Cham
6330 Cham (CH)

   


(54) Treibspiegel für Unterkalibergeschoss


(57) Bei diesem Treibspiegel (2) wird die Verankerung des Pfeilgeschosses (1) mit dem Treibspiegelkörper (4) durch am Pfeilgeschoss (1) angeordnete Rillen (6), in welche in einer Axialbohrung (7) des Treibspiegelkörpers vorgesehene ringförmige Vorsprünge (8) eingreifen, gebildet. Der Abstand des ersten Vorsprungs von den Sollbruchstellen des Treibspiegelkörpers (4) und die Höhe der Vorsprünge sind derart gewählt, dass die Verformung an den Sollbruchstellen bei montagebedingter Spreizung der Segmente im elastischen Bereich liegt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Treibspiegel für ein Unterkalibergeschoss in Form eines Pfeilgeschosses, mit einem Treibspiegelkörper, in dem das Pfeilgeschoss verankert ist, und mit einem Treibspiegelmantel, der teilweise das vordere und hintere Ende des Pfeilgeschosses und mindestens teilweise den Treibspiegelkörper umfasst, wobei der Treibspiegelkörper durch Schlitze in Segmente unterteilt ist, und die Schlitze an einem Ende des Treibspiegelkörpers durch Sollbruchstellen begrenzt sind.

[0002] Bei derartigen Treibspiegeln treten oft Probleme auf, die in der Schwierigkeit der Abdichtung zwischen Treibspiegel und Unterkalibergeschoss bzw. Pfeilgeschoss gegen die beim Abschuss entstehenden Treibgase hohen Druckes liegen.

[0003] Mit der EP-A- 0 624 774 ist ein Treibspiegel gemäss Oberbegriff bekannt geworden, bei welchem der Treibspiegelkörper einen nicht vom Treibspiegelmantel umfassten Bereich mit einer Umfangsnut für die Befestigung einer Patronenhülse aufweist. Zur Ueberwindung der vorstehend genannten Dichtungsprobleme sind im Treibspiegelkörper Längsschlitze und Sollbruchstellen vorgesehen, wobei die Sollbruchstellen im Bereich des Innendurchmessers bei der Beschleunigungspartie des Treibspiegelkörpers angeordnet sind. Die Längsschlitze weisen im Bereich der Umfangsnut einen T-förmigen Querschnitt mit zwei Schultern auf, die als zusätzliche Dichtflächen für das in den Längsschlitzen befindliche Material des Treibspiegelmantels dienen. Die Beschleunigungspartie des Treibspiegelkörpers ist teilweise kegelstumpfförmig mit nach vorne ausweitender Mantelfläche ausgebildet. Ferner weist der Treibspiegelmantel eine mit der Beschleunigungspartie des Treibspiegelkörpers zusammenwirkend ausgebildete Dichtkappe und Abschlussdichtung auf.

[0004] Mit einer durch die EP-A-0 855 573 bekannt gewordenen Weiterentwicklung des vorstehend beschriebenen Treibspiegels werden weitere Verbesserungen bezüglich der Dichtigkeit, der Gewichtsverminderung und der Splitterbildung beim Abschuss, sowie ein einfacherer Aufbau erzielt. Hierbei ist der Treibspiegelkörper vollständig vom Treibspiegelmantel umgeben, wobei der Treibspiegelmantel teilweise auch das hintere Ende des Pfeilgeschosses umfasst. Der Treibspiegelkörper weist die Form eines mit Umfangsrillen versehenen Hohlzylinders auf, dessen Aussendruckmesser klein gegen den Durchmesser des Treibspiegelmantels ist.

[0005] Bei vorstehend beschriebenen Treibspiegeln ist das Pfeilgeschoss in Form einer Verschraubung im Treibspiegelkörper verankert, wobei das Gewinde der Verschraubung als potentielle Schwachstelle in bezug auf die Dichtigkeit angesehen werden muss. Es ist daher Aufgabe der Erfindung einen Treibspiegel der eingangs genannten Art vorzuschlagen, der diesen Nachteil nicht aufweist.

[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Hierbei wird die Verankerung durch am Pfeilgeschoss angeordnete Rillen, in welche in einer Axialbohrung des Treibspiegelkörpers vorgesehene ringförmige Vorsprünge eingreifen, gebildet. Der Abstand des ersten Vorsprungs von den Sollbruchstellen und die Höhe der Vorsprünge sind derart gewählt, dass die Verformung an den Sollbruchstellen bei Montagebedingter Spreizung der Segmente im elastischen Bereich liegt. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass mit der vorgeschlagenen Verankerung die Dichtigkeit weiter verbessert wird. Die mit der ersten Ausführung vorgeschlagene Ausbildung des Treibspiegelkörpers als Doppelkegelstumpf ermöglicht gegenüber dem Treibspiegel des zuletzt genannten Standes der Technik eine bessere Wirkung der Treibgase beim Abschuss, und gegenüber dem Treibspiegel des zuerst genannten Standes der Technik eine Gewichtsersparnis.

[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
einen Längsschnitt entlang der Linie I-I in Fig. 4 durch den erfindungsgemässen Treibspiegel mit einem Pfeilgeschoss, in einer ersten Ausführung,
Fig. 2
einen Querschnitt durch den Treibspiegel entlang der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 3
eine Ansicht des Treibspiegels in Pfeilrichtung A in Fig. 1,
Fig. 4
eine Ansicht des Treibspiegels in Pfeilrichtung B in Fig. 3,
Fig. 5
eine Ansicht des Treibspiegels in Pfeilrichtung C in Fig. 3,
Fig. 6
einen Längsschnitt durch einen Treibspiegelkörper entlang der Linie VI-VI in Fig. 7, in grösserem Massstab,
Fig. 7
eine Ansicht des Treibspiegelkörpers in Pfeilrichtung D in Fig. 6,
Fig. 8
einen Längsschnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 9 durch den Treibspiegel mit einem Pfeilgeschoss, in einer zweiten Ausführung,
Fig. 9
einen Querschnitt durch den Treibpiegel entlang der Linie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10
eine Ansicht des Treibspiegels in Pfeilrichtung E in Fig. 8, und
Fig. 11
eine Ansicht des Treibspiegels in Pfeilrichtung F in Fig. 10.


[0008] In den Fig. 1 bis 5 ist mit 1 ein Pfeilgeschoss und mit 2 ein auf dem Pfeilgeschoss 1 angeordneter Treibspiegel bezeichnet. Der Treibspiegel 2 besteht aus einem Treibspiegelmantel 3 aus einem hochwarmfesten, Füllstoffverstärkten, thermoplastischen Kunststoff und einem Treibspiegelkörper 4 aus Leichtmetall. Der Treibspiegelkörper 4 ist vollständig vom Treibspiegelmantel 3 umgeben, wobei der Treibspiegelmantel 3 in Umfangsrillen 5 des Treibspiegelkörpers 4 eingreift und einen Teil des vorderen und hinteren Endes des Pfeilgeschosses 1 umfasst. Das Pfeilgeschoss 1 weist Ritten 6 auf, in welche in einer Axialbohrung 7 des Treibspiegelkörpers 4 vorgesehene ringförmige Vorsprünge 8 eingreifen. Die Rillen 6 und die ringförmigen Vorsprünge 8 weisen den gleichen trapezförmigen Querschnitt auf und greifen nach Art einer Verzahnung annähernd spielfrei ineinander. Im Bereich des vorderen Endes des Treibspiegelkörpers 4 sind im Pfeilgeschoss 1 weitere Ritten 9 vorgesehen, mittels welchen eine zusätztiche Abdichtung erreicht wird.

[0009] Im vorderen Teil des Treibspiegelmantels 3 sind sechs gleichmässig am Umfang verteilte, sich nach hinten konisch verjüngende rohrförmige Kanäle 10 vorgesehen, die über sich ebenfalls nach hinten konisch verjüngende Schlitze 11 mit der Oberfläche des Treibspiegelmantels 3 verbunden sind. Durch die sechs Kanäle 10 und Schlitze 11 werden sechs Segmente und sechs Sollbruchstellen 12 gebildet, die durch in den Kanälen 10 angeordnete Riefen 13 örtlich vorbestimmt sind. Am hinteren Teil des Treibspiegelmantels 3 sind sechs kugelsegmentartige Vertiefungen 14 mit weiteren Riefen 15 vorgesehen, wodurch weitere Sollbruchstellen 16 gebildet werden.

[0010] Das vordere Ende des Pfeilgeschosses 1 kann wie nicht weiter dargestellt und beschrieben, mit einer am Treibspiegelmantel 3 befestigten Haube abgedeckt werden, zu welchem Zweck eine Umfangsrille 17 vorgesehen ist. Am hinteren Ende des Pfeilgeschosses 1 ist ein Gewinde 18 angeordnet, mittels welchem ein ebenfalls nicht dargestellter Stabilisierungsflügel befestigt werden kann. Mit 19 ist eine Umfangsnut für die Befestigung einer Patronenhülse bezeichnet.

[0011] Gemäss den Fig. 6 und 7 setzt sich der Treibspiegelkörper 4 aus zwei ungleich langen Kegelstümpfen mit gemeinsamem grossen Durchmesser zusammen. Im Treibspiegelkörper 4 sind sechs gleichmässig am Umfang verteilte, sechs Segmente bildende Schlitze 20 vorgesehen, die sich von der hinteren Stirnseite 21 bis zum vorderen Ende des Treibspiegelkörpers 4 erstrecken, wo sie von Sollbruchstellen 22 begrenzt werden. Die Begrenzungsflächen 23 der Sollbruchstellen 22 liegen auf einem Kreisbogen 24, dessen Krümmungsmittelpunkt 25 auf der Mittelachse 26 des Treibspiegelkörpers 4 liegt. Die Sollbruchstellen 22 liegen im Bereich des kleineren Durchmessers des kürzeren Kegelstumpfes, wobei der kürzere Kegelstumpf dem vorderen Ende des Pfeilgeschosses 1 zugewandt ist. Der Abstand der Sollbruchstellen 22 vom ersten ringförmigen Vorsprung 8 und die Höhe der Vorsprünge 8 sind derart gewählt, dass die Verformung an den Sollbruchstellen 22 bei montagebedingter Spreizung der Segmente im elastischen Bereich liegt.

[0012] In den Fig. 8 bis 11 ist mit 41 ein Pfeilgeschoss und mit 42 ein auf dem Pfeilgeschoss 41 angeordneter Treibspiegel bezeichnet. Der Treibspiegel 42 besteht aus einem Treibspiegelmantel 43 aus einem hochwarmfesten, Füllstoffverstärkten thermoplastischen Kunststoff und einem Treibspiegelkörper 44 aus Leichtmetall. Der Treibspiegelmantel 43 umfasst den Treibspiegelkörper 44 mit Ausnahme eines Bereiches, in welchem eine Umfangsnut 45 für die Befestigung einer Patronenhülse vorgesehen ist, und greift dabei in Umfangsrillen 46,47,48 des Treibspiegelkörpers 44 ein. Der Treibspiegelmantel 43 umfasst ferner einen grösseren Teil des vorderen und einen kleineren Teil des hinteren Endes des Pfeilgeschosses 41. Das Pfeilgeschoss 41 weist ähnlich wie vorstehend anhand der Fig. 1 bis 5 beschrieben Rillen 6' auf, in welche in einer Axialbohrung 49 des Treibspiegelkörpers 44 vorgesehene ringförmige Vorsprünge 8' eingreifen. Am Treibspiegelkörper 44 sind ähnlich wie anhand der Fig. 6 und 7 beschrieben, Schlitze 20' und Sollbruchstellen 22' vorgesehen, wobei das mit den Sollbruchstellen 22' versehene Ende des Treibspiegelkörpers 44 dem vorderen Ende des Pfeilgeschosses 42 zugewandt ist. Im vorderen Teil des Treibspiegelmantels 43 sind vier gleichmässig am Umfang verteilte, annähernd einen v-förmigen Querschnitt aufweisende Ausnehmungen 50 und vier in Längsrichtung in Symmetrieachsen der Ausnehmungen 50 verlaufende Nuten 51 vorgesehen, durch welche Sollbruchstellen 52 des Treibspiegelmantels 43 örtlich vorbestimmt sind. Mit 53 ist eine Umfangsrille bezeichnet, die der Befestigung einer nicht dargestellten Haube dient. Am hinteren Ende des Pfeilgeschosses 41 ist ein Gewinde 54 vorgesehen, mittels welchem ein ebenfalls nicht dargestellter Stabilisierungsflügel befestigt werden kann.

[0013] Es ist auch möglich den Treibspiegelmantel 3 und/oder den Treibspiegelkörper 4 der ersten Ausführung mit drei, vier oder fünf Kanälen 10 und Schlitzen 11 bzw. Schlitzen 20 auszuführen, so dass Kosten gespart werden. Andererseits weist die Ausführung mit sechs Kanälen 10 und Schlitzen 11 bzw. 20 eine kleinere Masse auf und führt zu weniger Trennstörungen nach dem Abschuss. Ebenso liegt es im Rahmen der Erfindung am Treibspiegelmantel 43 und Treibspiegelkörper 44 der zweiten Ausführung eine andere Anzahl und Verteilung der Ausnehmungen 50 und Nuten 51 bzw. Schlitze 20' am Umfang zu wählen.

[0014] Anstelle aus Leichtmetall, kann der Treibspiegelkörper 4 der ersten Ausführung auch aus einem hochwarmfesten, Füllstoffverstärkten thermoplastischen, insbesondere faserverstärkten, Kunststoff bestehen.

Bezugszeichenliste



[0015] 
1
Pfeilgeschoss
2
Treibspiegel
3
Treibspiegelmantel
4
Treibspiegelkörper
5
Umfangsrillen
6,6'
Rillen
7
Axialbohrung
8,8'
Ringförmige Vorsprünge
9
Rillen
10
Kanäle
11
Schlitze
12
Sollbruchstellen
13
Riefen
14
Vertiefungen
15
Riefen
16
Sollbruchstellen
17
Umfangsrillen
18
Gewinde
19
Umfangsnut
20,20'
Schlitze
21
Hintere Stirnseite
22,22'
Sollbruchstellen
23
Begrenzungsflächen
24
Kreisbogen
25
Krümmungsmittelpunkt
26
Mittelachse
41
Pfeilgeschoss
42
Treibspiegel
43
Treibspiegelmantel
44
Treibspiegelkörper
45
Umfangsnut
46
Umfangsrillen
47
Umfangsrillen
48
Umfangsrillen
49
Axialbohrung
50
Ausnehmungen
51
Nuten
52
Sollbruchstellen
53
Umfangsrillen
54
Gewinde



Ansprüche

1. Treibspiegel für Unterkalibergeschoss in Form eines Pfeilgeschosses, mit einem Treibspiegelkörper (4, 44) in dem das Pfeilgeschoss (1, 41) verankert ist, und mit einem Treibspiegelmantel (3, 43), der teilweise das vordere und hintere Ende des Pfeilgeschosses (1, 41) und mindestens teilweise den Treibspiegelkörper (4, 44) umfasst, wobei der Treibspiegelkörper (4, 44) durch Schlitze (20, 20') in Segmente unterteilt ist, und die Schlitze (20, 20') an einem Ende des Treibspiegelkörpers (4, 44) durch Sollbruchstellen (22, 22') begrenzt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verankerung durch am Pfeilgeschoss (1, 41) angeordnete Rillen (6, 6') in welche in einer Axialbohrung (7, 49) des Treibspiegelkörpers (4, 44) vorgesehene ringförmige Vorsprünge (8, 8') eingreifen, gebildet wird, wobei der Abstand des ersten Vorsprungs von den Sollbruchstellen (22, 22')und die Höhe der Vorsprünge derart gewählt sind, dass die Verformung an den Sollbruchstellen (22, 22') bei montagebedingter Spreizung der Segmente im elastischen Bereich liegt.
 
2. Treibspiegel nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
die am Pfeilgeschoss (1, 41) angeordneten Rillen (6, 6') und die in der Axialbohrung (7, 49) des Treibspiegelkörpers (4, 44) vorgesehenen ringförmigen Vorsprünge (8, 8') einen gleichen trapezförmigen Querschnitt aufweisen und annähernd spielfrei ineinandergreifen.
 
3. Treibspiegel nach Anspruch 1, wobei der Treibspiegelkörper (4) vollständig vom Treibspiegelmantel (3) umgeben ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Treibspiegelkörper (4) sich aus zwei ungleich langen Kegelstümpfen mit gemeinsamem grossen Durchmesser zusammensetzt und die Sollbruchstellen (22) im Bereich des kleineren Durchmessers des kürzeren Kegelstumpfes angeordnet sind.
 
4. Treibspiegel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der kürzere Kegelstumpf des Treibspiegelkörpers (4) mit den Sollbruchstellen (22) dem vorderen Ende des Pfeilgeschosses (1) zugewandt ist.
 
5. Treibspiegel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
im vorderen Teil des Treibspiegelmantels (3) eine Anzahl am Umfang gleichmässig verteilte, sich nach hinten konisch verjüngende rohrförmige Kanäle (10) vorgesehen sind, die über sich nach hinten konisch verjüngende Schlitze (11) mit der Oberfläche des Treibspiegelmantels (3) verbunden sind.
 
6. Treibspiegel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Treibspiegelmantel (3) sechs Kanäle (10) und Schlitze (11) vorgesehen sind.
 
7. Treibspiegel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Treibspiegelmantel (3) vier Kanäle (10) und Schlitze (11) vorgesehen sind.
 
8. Treibspiegel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Treibspiegelkörper (4) sechs Schlitze (20) vorgesehen sind.
 
9. Treibspiegel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Treibspiegelkörper (4) vier Schlitze (20) vorgesehen sind.
 
10. Treibspiegel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich des vorderen Endes des Treibspiegelkörpers (4) weitere Rillen (9) am Pfeilgeschoss (1) vorgesehen sind.
 
11. Treibspiegel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet dass
der Treibspiegelkörper (4) aus einem hochwarmfesten, Füllstoffverstärkten thermoplastischen Kunststoff besteht.
 
12. Treibspiegel nach Anspruch 1, wobei der Treibspiegelkörper (44) einen nicht vom Treibspiegelmantel (43) umfassten Bereich mit einer Umfangsnut (45) für die Befestigung einer Patronenhülse aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Treibspiegelkörper (44) derart auf dem Pfeilgeschoss (41) angeordnet ist, das eine Ende des Treibspiegelkörpers (44), das die Sollbruchstellen (22') auf weist, dem vorderen Ende des Pfeilgeschosses (41) zugewandt ist.
 
13. Treibspiegel nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
im vorderen Teil des Treibspiegelmantels (43) vier gleichmässig am Umfang verteilte Ausnehmungen (50) und vier in Längsrichtung verlaufende Nuten (51) vorgesehen sind.
 
14. Treibspiegel nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausnehmungen (50) annähernd einen v-förmigen Querschnitt aufweisen.
 
15. Treibspiegel nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nuten (51) in Symmetrieachsen der Ausnehmungen (50) verlaufend angeordnet sind.
 




Zeichnung













Recherchenbericht