[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steckverbindung mit einem ersten
Teil mit darin angeordneten, an Leitungen anschließbaren Kontaktelementen und einem
zweiten Teil mit darin zu den Kontaktelementen des ersten Teiles korrespondierend
angeordneten und ausgebildeten Kontaktelementen, wobei diese Kontaktelemente beispielsweise
als Kontaktstifte und/oder Kontaktbuchsen ausgebildet sind und bei hergestellter Steckverbindung
die Kontaktelemente kontaktgebend aneinander anliegen und die beiden Teile gegen willkürliche
Trennung gegeneinander verriegelbar sind und zur Verriegelung eine im einen Teil gelagerte
Drahtfeder mit mindestens einem durch die Verschiebebewegung der Teile zur Herstellung
der Steckverbindung auslenkbaren Schenkel vorgesehen ist, welcher sowohl in einer
Ebene parallel zur Verschieberichtung der Teile zur Herstellung der Steckverbindung
als auch quer dazu auslenkbar gelagert ist.
[0002] Steckverbindungen für verschiedene Zwecke sind bekannt, bei welchen die miteinander
verbundenen Teile durch einrastende Federn miteinander verriegelbar sind. Ohne Anspruch
auf Vollständigkeit zu erheben, wird verwiesen auf die bekannte Einrichtung zur Festlegung
eines elektrischen oder elektronischen Bauteiles mit einem Gehäuse nach der EP 0 727
850 A bzw. der im wesentlichen inhaltsgleichen DE 195 04 821 C2, die Halterung für
eine Magnetspule nach der US 5 025 682 oder die Verbindungskupplung nach US 3 753
582. Die hier verwendeten Federn werden quer zu jener Richtung ausgelenkt, in der
die zu verbindenden Teile zur Herstellung der gewünschten Steckverbindung bewegt werden.
Sind die zu verbindenden Teile zur Gänze zusammengesteckt, so rastet die quer ausgelenkte
Feder in eine Nut ein und bildet so einen Riegel, der die willkürliche Trennung der
verbundenen Teile unterbindet. Sind die zu verbindenden Teile nicht zur Gänze zusammengesteckt,
so ist nicht nur die Verbindung ungenügend, auch die Feder kann ihre Verriegelungsfunktion
nicht ausüben. Bei elektrischen Steckverbindungen, die innerhalb von Überwachungskreisen
verwendet werden und die nach ihrem Einbau in eine Anlage nicht oder nur schwer zugänglich
sind, kann eine unzureichend hergestellte Verbindung fatale Folgen haben.
[0003] Aus der JP 10-189145A ist weiters eine elektrische Steckverbindung bekannt, bei der
die Steckerteile wiederum selbsttätig getrennt werden, falls die die Steckverbindung
bildenden Teile nicht hinreichend miteinander zur Erzielung einer optimalen Kontaktierung
zusammengesteckt sein sollten und die Steckverbindung nicht verriegelt ist. Zu diesem
Zweck ist eine U-förmige Drahtfeder vorgesehen, deren beide seitliche Schenkel zusätzlich
S-förmige komprimierbare Abschnitte aufweisen. Bei einem Ineinanderschieben der beiden
Teile des Steckers werden die beiden seitlichen Schenkel gestaucht und auch der die
beiden seitlichen Schenkel verbindende Schenkel gestaucht. Anschließend wird das vordere
bogenförmige Ende der U-förmigen Feder nach oben ausgelenkt und über eine die U-förmige
Feder stauchende Anschlagfläche am anderen Steckerteil angehoben. Die U-förmige Feder
kann dadurch unter Aufhebung ihrer Stauchung ihre Verriegelungsposition einnehmen,
in der sie einen Absatz am anderen Steckerteil hintergreift. Nachteilig an dieser
Steckverbindung ist es, daß der Stecker relativ groß in seiner Höhe und in seiner
achsialen Längsausdehnung ist. Einer Verkleinerung der Steckverbindung in achsialer
Richtung werden dabei insbesondere durch den für die U-förmige Feder benötigten Platz,
welche eine ausreichend große Komprimierbarkeit in achsialer Richtung aufweisen muß,
Grenzen gesetzt. Bei manchen Anwendungen ist jedoch der für einen Stecker zur Verfügung
stehende Raum äußerst beschränkt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steckverbindung der eingangs genannten Art bereitzustellen,
welche eine geringe Höhe und eine geringe Ausdehnung in axialer Richtung aufweist.
Erfindungsgemäß gelingt dies bei einer Steckverbindung der eingangs genannten Art
dadurch, daß der Schenkel von einem frei auskragenden Federdraht gebildet wird, dessen
freies Ende an einer Führungskufe des die Drahtfeder aufnehmenden Teiles anliegt und
bei einer Auslenkung des Schenkels durch eine Verschiebebewegung der Teile zur Herstellung
der Steckverbindung entlang dieser Führungskufe verschiebbar ist, wobei diese Führungskufe
einen ersten Abschnitt aufweist, der parallel zur Verschieberichtung der Teile verläuft,
und einen daran anschließenden Abschnitt mit einer nach außen gerichteten Keilschräge.
[0005] Der frei auskragende Federdraht erlaubt eine relativ weite Verschiebung in axialer
Richtung des Steckers bei einer gleichzeitig geringen Ausdehnung der Feder selbst
in dieser achsialen Richtung. Durch die Verwendung des frei auskragenden Federdrahtes
in Verbindung mit einer Führungskufe ergibt sich auch eine geringe insgesamte Höhe
der Steckverbindung. Die Steckverbindung zeichnet sich weiters durch eine einfache
Bauart aus.
[0006] Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel
näher erläutert, ohne die Erfindung dadurch einzuschränken. Es zeigen:
Die Fig. 1, 2, 3 und 4 den Kontaktbuchsen aufweisenden Teil der Steckverbindung in
Ansicht, in Seitensicht, von hinten gesehen und in Untersicht;
die Fig. 5, 6, 7, 8 und 9 den Kontaktstifte aufweisenden Teil der Steckverbindung
in Ansicht, in Seitensicht - Blickrichtung Pfeil A in Fig. 5; von hinten, Seitensicht
- Blickrichtung Pfeil B in Fig. 5 und in Draufsicht;
die Fig. 10 bis 14 die relative Lage der Teile der Steckverbindung bei deren kontaktgebenden
Herstellung.
[0007] Der die nicht dargestellten Kontaktbuchsen aufweisende erste Teil 1 der Steckverbindung
ist hier als flacher Quader ausgebildet, an dessen einer schmalen Stirnseite 2 die
Öffnungen 3 zur Aufnahme der Kontaktstifte 4 des anderen Teiles 5 der Steckverbindung
ausgespart sind. An den hier nicht dargestellten Kontakt-buchsen des Teiles 1 sind
Leitungen 6 angeschlossen. An den breiten Seitenflächen 7 dieses ersten Teiles 1 sind
Vorsprünge oder Nocken angeformt, die als Mitnehmer 8 dienen.
[0008] Der andere Teil 5 der Steckverbindung besitzt hier einen Basisschenkel 9, in dem
die in einer Ebene liegenden Kontaktstifte 4 festgelegt sind. Dieser Basisschenkel
9 ist Teil eines umfangsgeschlossenen Rahmens, wobei der dem Basisschenkel 9 gegenüberliegende
Schenkel 10 eine Öffnung 11 aufweist, die hinsichtlich ihrer Größe und ihrer Umfangskontur
dem Querschnitt des ersten Teiles 1 entspricht, wobei der benannte Querschnitt des
Teiles 1 auf eine Ebene bezogen ist, die die Mitnehmer 8 beinhaltet. Diese Mitnehmer
8 am Teil 1 sind außermittig angeordnet, um auf diese Weise sicherzustellen, daß die
beiden Teile 1 und 5 nur in einer vorgegebenen relativen Lage zueinander zusammengesteckt
werden können (Kodierung). Die erwähnte Öffnung 11 des einen Schenkels 10 des umfangsgeschlossenen
Rahmens besitzt durchlaufende Nuten 12 zur Aufnahme der Mitnehmer 8. Von den beiden
anderen Schenkeln 13 und 18 des umfangsgeschlossenen Rahmens besitzt der eine Schenkel
13 eine nach oben offene, taschenartige Ausnehmung 14, in welcher die Windungen einer
Drahtfeder 15 liegen, die ihrerseits zwei auskragende Schenkel 16 und 17 besitzt,
die sich quer über den Teil 5 erstrecken und die mit ihren freien Enden am anderen
Schenkel 18 des umfangsgeschlossenen Rahmens anliegen. Dieser Schenkel 18 ist als
Führungskufe für die Enden der beiden Schenkel 16 und 17 der Drahtfeder 15 ausgebildet.
Diese Führungskufe besitzt einen oberen ersten Abschnitt 19, der jeweils parallel
zur Verschieberichtung der Teile 1 und 5 der Steckverbindung verläuft und einen daran
anschließenden unteren zweiten Abschnitt 20, der als Keilschräge ausgebildet ist,
wobei die seitliche Auslenkung H dieser Keilschräge (Fig. 8) größer ist als die Höhe
h der Mitnehmer des Teiles 1. Die Breite B des oberen, die Öffnung 11 aufweisenden
Schenkels 10 des umfangsgeschlossenen Rahmens ist so bemessen, daß die Schenkel 16
und 17 der Drahtfeder 15 an dessen Unterseite unter Vorspannung anliegen. An den Kontaktstiften
4 sind ebenfalls Leitungsdrähte anschließbar. Die Schenkel 16 und 17 der Drahtfeder
15 sind so geformt und gestaltet, daß sie sowohl an der Unterseite des Schenkels 10
mit der Öffnung 11 wie auch am Schenkel 18, der als Führungskufe ausgebildet ist,
unter Vorspannung anliegen.
[0009] Soweit zum Aufbau der die Steckverbindung bildenden Teile 1 und 5. Die Fig. 10 bis
14 zeigen nun die einzelnen Schritte bei der Herstellung der Steckverbindung: Fig.
10 veranschaulicht die Einbringung des Teiles 1 in die Öffnung 11 des Teiles 5. Die
Mitnehmer 8 liegen noch außerhalb des Rahmenschenkels 10. Anschließend fahren die
Mitnehmer 8 in die Nuten 12 der Öffnung 11 ein, wobei ihre in Einschubrichtung vorlaufende
Stirnseite nunmehr an den Schenkeln 16 und 17 der Drahtfeder 15 anstoßen (Fig. 11),
da diese Schenkel 16 und 17 die Querschnittsöffnungen der Nuten 12 queren. Beim weiteren
Einschieben des Teiles 1 (Fig. 12 und 13) drücken nun die vorlaufenden Stirnseiten
der Mitnehmer 8 die vorgespannten Schenkel 16 und 17 der Drahtfeder 15 nach unten.
Diese Schenkel 16 und 17 der Drahtfeder 15 bewegen sich vorerst nach unten, und zwar
in einer Ebene, die parallel liegt zur Verschieberichtung der Teile 1 und 5, dies
unter Anlage am oberen Abschnitt 20 des als Führungskufe ausgebildeten Schenkels 18.
Sobald nun die Enden der Schenkel 16 und 17 der Drahtfeder 15 den als Keilschräge
ausgebildeten Abschnitt 20 erreicht haben (Fig. 13), werden beim weiteren Zusammenfügen
die Teile 1 und 5 die Schenkel 16 und 17 der Drahtfeder 15 nicht nur weiter nach unten,
sondern auch quer nach außen gedrückt, und zwar solange, bis am unteren Ende des die
Keilschräge aufweisenden Abschnittes 20 die Schenkel 16 und 17 eine Querauslenkung
erfahren haben, die größer ist als die Höhe h der Mitnehmer 8, so daß die unter Vorspannung
stehenden Schenkel 16 und 17 der Drahtfeder nach oben zurückschnellen und sich wiederum
an der Unterseite des Schenkels 10 des Teiles 5 anlegen und dabei die Mit-nehmer 8
hintergreifen (Fig. 14). Damit ist die optimale Kontaktgabe zwischen den Teilen 1
und 5 der Steckverbindung erzielt, und darüberhinaus ist die Steckverbindung nunmehr
verriegelt.
[0010] Würde bei der Herstellung der Steckverbindung die auf die Teile 1 und 5 einwirkende
Schiebekraft aufgehoben, bevor die Verriegelung erreicht ist, so reicht die von den
Schenkeln 16 und 17 der Drahtfeder 15 auf die Mitnehmer 8 ausgeübte Kraft aus, die
Teile 1 und 5 voneinander zu trennen (vgl. Fig. 11). Damit wird eine Zufallskontaktierung
verläßlich verhindert. Die Verriegelung über die Schenkel 16 und 17 der Drahtfeder
15 und die Mitnehmer 8 des einen Teiles 1 der Steckverbindung ist so gestaltet, daß
sie nur mit relativ großem Aufwand aufhebbar ist. Steckverbindungen dieser Art werden
als Go-Nogo- Steckverbindungen bezeichnet. Die hier beschriebene und dargestellte
Steckverbindung ist auch dort mit Erfolg einsetzbar, wo die Teile 1 und 5 der Steckverbindung
andere Querschnittsformen besitzen als hier beispielsweise gezeigt sind. Solche Querschnittsformen
können rund oder vieleckig sein. Wichtig ist, daß eine vorgespannte Feder so lange
eine Gegenkraft auf die zu verbindenden Teile ausübt, bis die optimale Kontaktgabe
sichergestellt ist. Bevor diese optimale Kontaktgabe sichergestellt ist, hat die vorgespannte
Feder die Aufgabe, die Teile voneinander zu trennen. Ist die optimale Kontaktgabe
erreicht, so hat diese Feder zusätzlich die Aufgabe, die so verbundenen Teile gegeneinander
zu verriegeln, um dadurch eine ungewollte und willkürliche Trennung der Teile zu unterbinden.
Je nach Ausbildung und Vorspannung der Drahtfeder (15) ist der Aufwand zum Entriegeln
und Lösen der Steckverbindung verschieden groß. Die Drahtfeder kann beispielsweise
so ausgestaltet und so vorgespannt sein, daß die Steckverbindung nur unter Beiziehung
von Werkzeugen lös- und entriegelbar ist oder aber in der Weise, daß das Lösen und
Entriegeln ohne Werkzeug möglich ist.
Legende zu den Hinweisziffern:
[0011]
- 1
- Teil
- 2
- Stirnseite
- 3
- Öffnung
- 4
- Kontaktstift
- 5
- Teil
- 6
- Leitung
- 7
- Seitenfläche
- 8
- Mitnehmer
- 9
- Gehäuserückwand
- 10
- Gehäusevorderteil
- 11
- Öffnung
- 12
- Nut
- 13
- Gehäuseabschnitt
- 14
- taschenartige Ausnehmung
- 15
- Drahtfeder
- 16
- Schenkel
- 17
- Schenkel
- 18
- Gehäuseabschnitt
- 19
- oberer Abschnitt
- 20
- unterer Abschnitt
1. Elektrische Steckverbindung mit einem ersten Teil (1) mit darin angeordneten, an Leitungen
(6) anschließbaren Kontaktelementen und einem zweiten Teil (5) mit darin zu den Kontaktelementen
des ersten Teiles korrespondierend angeordneten und ausgebildeten Kontaktelementen,
wobei diese Kontaktelemente beispielsweise als Kontaktstifte (4) und/oder Kontaktbuchsen
ausgebildet sind und bei hergestellter Steckverbindung die Kontaktelemente kontaktgebend
aneinander anliegen und die beiden Teile (1, 5) gegen willkürliche Trennung gegeneinander
verriegelbar sind und zur Verriegelung eine im einen Teil (5) gelagerte Drahtfeder
(15) mit mindestens einem durch die Verschiebebewegung der Teile (1, 5) zur Herstellung
der Steckverbindung auslenkbaren Schenkel (16, 17) vorgesehen ist, welcher sowohl
in einer Ebene parallel zur Verschieberichtung der Teile (1, 5) zur Herstellung der
Steckverbindung als auch quer dazu auslenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schenkel (16, 17) von einem frei auskragenden Federdraht gebildet wird, dessen
freies Ende an einer Führungskufe des die Drahtfeder (15) aufnehmenden Teiles (5)
anliegt und bei einer Auslenkung des Schenkels durch eine Verschiebebewegung der Teile
(1, 15) zur Herstellung der Steckverbindung entlang dieser Führungskufe verschiebbar
ist, wobei diese Führungskufe einen ersten Abschnitt (19) aufweist, der parallel zur
Verschieberichtung der Teile (1, 5) verläuft, und einen daran anschließenden Abschnitt
(20) mit einer nach außen gerichteten Keilschräge.
2. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtfeder
(15) einen mehrere Windungen aufweisenden Abschnitt besitzt, von dessen einem Ende
der auskragende Schenkel (16, 17) ausgeht, und daß die Windungen der Drahtfeder (15)
in einer taschenartigen Ausnehmung (14) des Teiles (5) angeordnet sind.
3. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Abschnitt (19) der Führungskufe länger ist als der die nach außen gerichtete
Keilschräge aufweisende Abschnitt (20).
4. Elektrische Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Außenseite des einen Teiles (1) mindestens ein Vorsprung oder Nocken als
Mitnehmer (8) angeordnet ist und in dem von diesem Mitnehmer (8) bei der Herstellung
der Steckverbindung überfahrenen Bereich der auslenkbare Schenkel (16, 17) der Drahtfeder
(15) liegt.
5. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die rechtwinkelig
zur Verschieberichtung gemessene Höhe (h) dieses als Mitnehmer (8) dienenden Vorsprunges
oder Nockens kleiner ist als die durch den als Kellschräge ausgebildeten Abschnitt
(20) bedingte seitliche Auslenkung (H) des Schenkels (16, 17) der Drahtfeder (15).
6. Elektrische Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß bei hergestellter Steckverbindung der auslenkbare Schenkel (16, 17) der Drahtfeder
(15) an der Rückseite des Mitnehmers (8) anliegt.
7. Elektrische Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Drahtfeder (15) aufweisende Teil (5) einen Basisschenkel (9) besitzt mit
daran festgelegten Kontaktelementen (4) und dieser Basisschenkel (9) einen Teil eines
umfangsgeschlossenen Rahmens bildet und der dem Basisschenkel (9) gegenüberliegende
Schenkel (10) zur Aufnahme des ersten Teiles (1) eine Öffnung (11) aufweist und am
einen diese beiden Schenkel (9, 10) verbindenden Schenkel (13) die Drahtfeder (15)
gelagert ist und am anderen Schenkel (18) die Führungskufe ausgebildet ist.
8. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Öffnung
(11) zur Aufnahme des einen Teiles (1) aufweisende Schenkel (10) des umfangsgeschlossenen
Rahmens breiter ist als die daran anschließenden Schenkel (13, 18) des Rahmens und
die Unterseite dieses seitlich ausladenden Schenkels (10) als Anlage für den Schenkel
(16, 17) der Drahtfeder (15) dient.
9. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
korrespondierend zur Umfangskontur des aufzunehmenden Teiles (1) ausgebildete Öffnung
(11) im einen Schenkel (10) des anderen Teiles (5) mindestens eine in Verschieberichtung
des Teiles verlaufende Nut (12) aufweist zur Aufnahme des Mitnehmers (8) und der auslenkbare
Schenkel (16, 17)der Drahtfeder (15) in den Querschnittsbereich dieser Nut (12) ragt.
10. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der auslenkbare
Schenkel (16, 17) der Drahtfeder (15) an der Unterseite des ausladenden Schenkels
(10) unter Vorspannung anliegt.
11. Elektrische Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drahtfeder (15) zwei auskragende und auslenkbare, im wesentlichen parallele
Schenkel (16, 17) aufweist und jeder der beiden Schenkel (16,17) an einer Außenseite
des die Drahtfeder (15) tragenden Teiles (5) unter Vorspannung anliegt.