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(11) |
EP 1 001 099 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.04.2006 Patentblatt 2006/14 |
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Anmeldetag: 27.10.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Installationselement
Installation element
Elément d'installation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
09.11.1998 DE 19851450
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.05.2000 Patentblatt 2000/20 |
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Patentinhaber: GROHEDAL Sanitärsysteme GmbH & Co.KG |
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D-32457 Porta Westfalica (DE) |
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Erfinder: |
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- Stahlhut, Ulrich
32469 Petershagen (DE)
- Jecke, Michael
32423 Minden (DE)
- Gerlhof, Helmut
32427 Minden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ziegler, Thomas |
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Talstrasse 23 44267 Dortmund 44267 Dortmund (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 251 015 EP-A- 0 786 562 DE-A- 19 810 729
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EP-A- 0 731 228 DE-A- 3 415 585 DE-U- 9 412 649
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Installationselement für Sanitäranlagen mit einem Rahmen
aus mindestens zwei, im wesentlichen aus Hohlprofilen gebildeten Vertikalstreben,
die jeweils am Fuß- und Kopfbereich Befestigungsmittel aufweisen, und mindestens einer
die Vertikalstreben im Abstand zueinander haltenden Querstrebe.
[0002] Ein derartiges Installationselement ist beispielsweise aus der Druckschrift EP 0
786 562 A1 bekannt. Hierbei ist ein rechteckiger Rahmen aus Hohlprofilrohren vorgesehen,
der mittels Fußplatten auf dem Gebäudeboden steht und mittels zwei im Montagerahmen
gelagerten Verbindungsteile, die jeweils mit einem Befestigungsteil, das an-einer
Gebäudewand anzubringen ist, mit Abstand zur Gebäudewand gehalten wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebene
Installationselement zu verbessern und insbesondere so auszubilden, daß es vielseitig
einsetzbar und kostengünstig herstellbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vertikalstreben aus Vierkantrohr
gebildet sind, an denen im Kopfbereich als erste Querstrebe eine aus Blech U-förmig
gebogene Kopftraverse befestigt ist, wobei in der Kopftraverse an beiden Endbereichen
in dem der Wand zugekehrten U-Schenkel jeweils eine Gewindebohrung ausgebildet ist,
in die wahlweise jeweils ein Schraubbolzen einer Wandbefestigungslasche eingeschraubt
werden kann.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 12 angegeben.
[0005] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das mit
der aus Metallblech gebogenen Kopftraverse gebildete Installationselement kostengünstig
herstellbar ist, wobei es sowohl die Installation vor einer Gebäudewand als auch die
integrierte Anordnung in einer von einem Ständerwerk getragenen Leichtbauwand ermöglicht,
da die Schraubbolzen mit den Wandbefestigungslaschen wahlweise in die Gewindebohrungen
der Kopftraverse eingeschraubt werden können. Darüber hinaus vermittelt die erfindungsgemäße
Kopftraverse dem Rahmen eine hohe Stabilität bei relativ einfacher Herstellung.
[0006] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Gewindebohrungen zweckmäßig durch
kragenförmige Ausstülpungen verstärkt werden, wobei die Ausstülpungen beispielsweise
beim Ausstanzen des Blechzuschnitts und/oder beim Biegen des U-Profils kostengünstig
vorgenommen werden können.
Zweckmäßig können auch im Bereich des Anschlusses der beiden Vertikalstreben Verstärkungsecken
an den beiden U-Schenkeln einstückig angeformt werden, so daß die Kopftraverse an
den beiden Vertikalstreben im Bereich der beiden Verstärkungsecken durch eine Schweißnaht
an der der Wand zugekehrten Seite bzw. an der von der Beplankung abgekehrten Seite
zu verbinden ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können am Fußbereich der Vertikalstreben Platten
angeordnet werden, mit denen das Installationselement am Gebäudeboden befestigbar
oder wahlweise in zwei unterschiedlich breiten gebräuchlichen Bodenschienenprofilen
einsetzbar ist, wobei die Breite der Platte mit einem biegbaren Lappen bestimmbar
ist. Um die Höhe des Installationselements festzulegen, können die Platten außerdem
zweckmäßig an Stangen befestigt sein, die in den aus Vierkantrohr gebildeten Vertikalstreben
in unterschiedlicher Einschiebtiefe fixierbar sind.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Vertikalstreben Befestigungsbohrungen
aufweisen, an denen Rahmenverbreiterungen aus L-Profilen befestigt werden können.
Diese Rahmenverbreiterungen dienen in erster Linie einer problemlosen Beplankung des
Installationselements mit einer Gipsfaserplatte. Darüber hinaus können die L-Profile
an den Seitenflächen der zugeschnittenen Gipsfaserplatten als Verstärkung beim Transport
angelagert werden, so daß Transportschäden weitgehend vermieden werden.
Außerdem können zweckmäßig an den beiden Innenseiten der Vertikalstreben Bohrungen
vorgesehen werden, an die wahlweise jeweils eine Adapterleiste aus einem L-Profil
befestigbar ist, wobei an dem von der Vertikalstrebe wegstehenden Schenkel eine Rasterung
in Form einer Bohrungsreihe ausgebildet ist, so daß in den jeweils erforderlichen
Höhen eine Traverse für die im Handel angebotenen Urinale oder Waschbecken etc. befestigbar
ist.
Zur weiteren Erhöhung der Stabilität des Rahmens kann zweckmäßig mit Abstand zur Kopftraverse
wenigstens eine Querstrebe, vorzugsweise aus Vierkantrohr, vorgesehen sein.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben. Es zeigt
- Fig. 1
- ein Installationselement in Vorderansicht für die Installation eines WC's in Vorwandinstallation;
- Fig. 2
- das Installationselement gemäß Fig. 1 in der Schnittebene II;
- Fig. 3
- die in Fig. 1 dargestellte Kopftraverse als Blechzuschnitt in Draufsicht;
- Fig. 3a
- die in Fig. 3 dargestellte Kopftraverse in der Schnittebene a;
- Fig. 4
- einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Kopftraverse mit einem Teil der Vertikalstrebe
in Perspektivansicht in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 5
- das in Fig. 1 dargestellte Installationselement in der Schnittebene V;
- Fig. 6
- das in Fig. 1 dargestellte Installationselement in der Schnittebene VI;
- Fig. 7
- eine für das in Fig. 1 dargestellte Installationselement vorgesehene Gipsfaserplatte
zur Beplankung mit den zugehörigen Rahmenverbreiterungen für die Vertikalstreben in
Vorderansicht, wobei die Platte mit den Rahmenverbreiterungen zu einer Verpakkungseinheit
zusammengelegt ist;
- Fig. 8
- die in Fig. 7 dargestellte Verpakkungseinheit in Seitenansicht;
- Fig. 9
- die in Fig. 7 gezeigte Verpackungseinheit um 90° gedreht mit einem vergrößert dargestellten
Perspektivausschnitt;
- Fig. 10
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des Installationselements für die Installation eines
Urinals in Vorderansicht;
- Fig. 11
- das in Fig. 10 dargestellte Installationselement in der Schnittebene XI.
[0009] Der Einfachheit halber sind bei den Ausführungsbeispielen in der Zeichnung gleiche
oder entsprechende Elemente mit jeweils gleichen Bezugszeichen versehen.
[0010] In Fig. 1 bis 4 ist ein Installationselement für die Vorwandinstallation eines WC's
dargestellt.
Das Installationselement wird hierbei von einem Rahmen 1 gebildet, der am Fußbereich
mit Platten 12 auf dem Gebäudeboden befestigt und am Kopfbereich an der zurücktretenden
Gebäudewand von Wandbefestigungslaschen 30 und Schraubbolzen 3 gehalten ist.
Der Rahmen 1 besteht hierbei aus einer Kopftraverse 2, an der zu beiden Seiten jeweils
eine Vertikalstrebe 10,11 befestigt ist, wobei im Fußbereich eine Querstrebe 7 angeordnet
ist. Die Vertikalstreben 10,11 sind aus Vierkantstahlrohr hergestellt, während die
Ropftraverse 2 aus 1,5 mm dickem Stahlblech zu einem U-Profil gebogen ist, wie es
insbesondere aus Fig. 3 und 4 zu entnehmen ist.
Die Kopftraverse 2 ist aus einem in Fig. 3 dargestellten Stahlblechzuschnitt, beispielsweise
durch einen Stanzvorgang erzeugt, durch eine Biegung um 90° der Seitenwände geformt.
Die somit U-förmig hergestellte Kopftraverse weist einen der Wand zugekehrten U-Schenkel
20 und einen von der Wand abgekehrten U-Schenkel 21 auf, außerdem sind die Stirnseiten
mit Stirnlappen 25 verschlossen. An den Endbereichen der Kopftraverse 2 ist an dem
der Wand zugekehrten U-Schenkel 20 in einer kragenförmigen Ausstülpung 202 jeweils
eine Gewindebohrung 201 ausgebildet, in die ein Schraubbolzen 3 einer Wandbefestigungslasche
30 einschraubbar ist, wie es insbesondere aus Fig. 2 der Zeichnung zu entnehmen ist.
Damit der Schraubbolzen 3 von der vorderen Stirnseite zugänglich ist, ist koaxial
zur Gewindebohrung 201 in dem von der Wand abgekehrten U-Schenkel 21 eine Zugangsbohrung
203 mit einem größeren Durchmesser vorgesehen. Außerdem ist an den beiden U-Schenkeln
20,21 im Anschlußbereich zu den beiden Vertikalstreben 10,11 jeweils eine vorstehende
Verstärkungsecke 22 angeformt. Zur Herstellung des Rahmens 1 werden somit die beiden
Vertikalstreben 10,11 an die Verstärkungsecken 22 der U-Schenkel 20,21 auf Stoß angelagert
und anschließend an der der Gebäudewand zugekehrten Seite durch jeweils eine Schweißnaht
23 unlösbar miteinander verbunden. Der Schweißvorgang kann hierbei an beiden U-Schenkeln
20,21 erfolgen, wie es aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die Schweißnähte 23 werden an der
Rückseite bzw. an der der Gebäudewand zugekehrten Seite angebracht, so daß eine Nacharbeit
nicht erforderlich ist. Außerdem kann der Schweißvorgang in einer einzigen Schweißposition
kostengünstig durchgeführt werden. Zusätzlich wird am gegenüberliegenden Endbereich
die Querstrebe 7 mit den Vertikalstreben 10,11 verschweißt.
[0011] Am Fußbereich der Vertikalstreben 10,11 sind Stangen 14 axial verschiebbar eingeführt
und in der jeweils erforderlichen Ausziehposition mit einer Spannschrauben 15 fixierbar.
Die Stangen 14 sind als Hohlprofil ausgebildet und weisen hierbei einen Längsschlitz
140 für den Durchgriff der Spannschraube 15 auf. Am vorstehenden Endbereich der Stangen
14 ist jeweils eine Platte 12 als Fuß befestigt. Die Platte 12 weist dabei einen von
mehreren Verbindungsstreifen 120 biegsam gehaltenen, an der Gebäudewandseite gelegenen
Lappen 13 auf, wobei zur Verschraubung, beispielsweise mit dem Gebäudeboden, Öffnungen
121 ausgebildet sind, wie es insbesondere aus Fig. 5 und 6 der Zeichnung zu entnehmen
ist. Der Lappen 13 ist hierbei normalerweise um 90' hochgeklappt, wie es aus Fig.
1 und 5 der Zeichnung zu entnehmen ist. In Fig. 6 der Zeichnung ist der Lappen 13
in die Ebene der Platte 12 abwärts gebogen. Die Platte 12 ist dabei so dimensioniert,
daß sie in zwei gebräuchliche, eine unterschiedliche Breite aufweisende Bodenschienenprofile
8a,8b für Leichtbauwände oder Raumtrenner einsetzbar ist. Hierbei ist die Bodenplatte
mit dem um 90° hoch gebogenen Lappen 13 in das Bodenschienenprofil 8a einsetzbar,
wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Alternativ kann die Platte 12 auch bei dem Bodenschienenprofil
8b mit größerer Breite verwendet werden, dadurch, daß der Lappen 3 abwärts in die
Ebene der Platte 12 gebogen wird, wie es in Fig. 6 der Zeichnung gezeigt ist.
[0012] Oberhalb der Querstrebe 7 ist ein als Profilstab ausgebildeter Halter 9 zwischen
den beiden Vertikalstreben 10 und 11 befestigt. Weiter oberhalb ist außerdem eine
Wange 90 an der Rahmeninnenseite der Vertikalstreben 10,11 vorgesehen. Der Halter
9 und die Wangen 90 dienen hierbei für die Befestigung eines in der Zeichnung nicht
dargestellten WC-Körpers und einem Wasserspülkasten.
[0013] Die Verkleidung des Installationselements erfolgt in der Regel mit einer Gipsfaserplatte.
Zur Befestigung der Gipsfaserplatte kann eine Verbreiterung des Rahmens 1 im Bereich
der Vertikalstreben 10 und 11 erforderlich sein. Hierfür ist jeweils für eine Vertikalstrebe
10,11 eine Rahmenverbreiterung 4 in Form eines L-Profils vorgesehen, wie es aus Fig.
7 bis 9 ersichtlich ist. Die jeweilige Rahmenverbreiterung 4 wird jeweils mit dem
kurzen Schenkel an der Außenseite des Rahmens 1 an den Vertikalstreben 10,11 mittels
Blechschrauben befestigt. An dem breiten Schenkel des L-Profils der Rähmenverbreiterung
4 kann dann eine Beplankung 5, z.B. mit einer Gipsfaserplatte, des Installationselements
erfolgen. Da meist die erforderliche Gipsfaserplatte werksseitig paßgenau hergestellt
und an der Baustelle angeliefert wird, wird für den sicheren Transport die Beplankung
5 an den Längsseiten mit jeweils einem L-Profil der Rahmenverbreiterung 4 verstärkt,
wie es aus Fig. 7 bis 9 ersichtlich ist, so daß insbesondere die relativ leicht zerbrechliche
Gipsfaserplatte beim Transport gesichert ist.
[0014] Das Installationselement kann in folgender Weise verwendet werden:
Für eine Vorwandinstallation können bei dem Installationselement an den beiden Gewindebohrungen
201 die Schraubbolzen 3 mit den Wandbefestigungslaschen 30 eingeschraubt werden, wie
es aus Fig. 2 ersichtlich ist. Nach einer Längenanpassung der beiden Schraubbolzen
3 durch den Einschraubvorgang kann jeder Schraubbolzen 3 mit einer Kontermutter 31
in der Kopftraverse 2 gesichert werden. Sodann kann eine Höhenjustierung des Rahmens
1 mit Hilfe der teleskopartig angeordneten und mit jeweils einer Spannschraube 15
sicherbaren Stangen 14 erfolgen. Hierauf kann der Rahmen 1 an den beiden Wandbefestigungslaschen
30 mit Dübelschrauben an der Gebäudewand und an den beiden Bodenplatten 12 ebenfalls
mit Dübelschrauben am Gebäudeboden befestigt werden. Danach kann die Beplankung 5
an dem Rahmen 1 angebracht und die Installation des in der Zeichnung nicht dargestellten
WC's erfolgen.
Alternativ kann das Installationselement mit dem Rahmen 1 auch in einer Leichtbauwand,
insbesondere an Ständern mit einem offenen C-Profil, befestigt werden. Hierbei werden
in der Regel die Schraubbolzen 3 mit den Befestigungslaschen 30 nicht benötigt. Nach
einer Höhenjustierung des Rahmens 1 mit Hilfe der Stangen 14 und den Spannschrauben
15 kann der Rahmen 1 mit den Platten 12 in ein Bodenschienenprofil 8a, 8b eingestellt
werden. Sodann werden die beiden Vertikalstreben 10,11 des Rahmens 1 mittels Bohrschrauben
von der offenen Seite des C-Profils aus verschraubt, so daß eine feste Verbindung
zwischen der Leichtbauwand und dem Installationselement hergestellt ist. Danach kann
eine Beplankung 5 und die Installation des WC's erfolgen.
Mit Hilfe des Lappens 13 an der Platte 12 kann das Installationselement wahlweise
in die beiden gebräuchlichen, eine unterschiedliche Breite aufweisenden Bodenschienenprofilen
8a oder 8b eingesetzt werden. Hierbei ist lediglich ein Umbiegen des Lappens 13 um
90° erforderlich.
[0015] In Fig. 10 und 11 ist ein leicht abgewandeltes Installationselement für ein Urinal
dargestellt. Entsprechend kann ein Installationselement für einen Waschtisch ausgeführt
werden. Die Kopftraverse 2 weist hier im Mittelbereich an den U-Schenkeln 20,21 eine
Ausnehmung 24 auf. An der Innenseite des Rahmens 1 ist jeweils eine Adapterleiste
6 aus L-Profil an Bohrungen 100 mit den Vertikalstreben 10,11 befestigt. In dem jeweils
sich in den Rahmen 1 hinein sich erstreckenden Schenkel der Adapterleiste 6 ist jeweils
eine Lochreihe als Rasterung 60 vorgesehen, mit der Traversen 61 in unterschiedlicher
Höhe im Rahmen 1 befestigbar sind. An den Traversen 61 kann ein Urinal oder Waschtisch
etc. befestigt werden. Direkt unterhalb der Ausnehmung 24 der Kopftraverse 2 ist außerdem
eine weitere Traverse 62 mit Blechschrauben an den Vertikalstreben 10 und 11 befestigbar.
Sie dient zur Halterung der Spüleinrichtung eines in der Zeichnung nicht dargestellten
Urinals.
Im übrigen entspricht das Installationselement dem in Fig. 1 bis 9 beschriebenen Ausführungsbeispiel.
1. Installationselement für Sanitäranlagen mit einem Rahmen (1) aus mindestens zwei,
im wesentlichen aus Hohlprofilen gebildeten Vertikalstreben (10,11), die jeweils am
Fuß- und Kopfbereich Befestigungsmittel aufweisen, und mindestens einer die Vertikalstreben
(10,11) im Abstand zueinander haltenden Querstrebe (7), dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalstreben (10,11) aus Vierkantrohr gebildet sind, an denen im Kopfbereich
als erste Querstrebe eine aus Blech U-förmig gebogene Kopftraverse (2) befestigt ist,
wobei in der Kopftraverse (2) an beiden Endbereichen in dem der Wand zugekehrten U-Schenkel
(20) jeweils eine Gewindebohrung (201) ausgebildet ist, in die wahlweise jeweils ein
Schraubbolzen (3) einer Wandbefestigungslasche (30) eingeschraubt werden kann.
2. Installationselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erstellung der Gewindebohrung (201) eine kragenförmige Ausstülpung (202) im U-Schenkel
(20) ausgebildet ist, in die das Gewinde einschneidbar ist.
3. Installationselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopftraverse (2) an den beiden U-Schenkeln (20,21) am Anschlußbereich zu den
Vertikalstreben (10,11) jeweils eine vorstehende Verstärkungsecke (22) aufweist, in
dessen Bereich die Kopftraverse (2) mit jeweils einer Schweißnaht (23) mit den Vertikalstreben
(10,11) verbunden ist.
4. Installationselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel im Fußbereich der Vertikalstreben (10,11) jeweils eine Platte
(12) vorgesehen ist, die einen an einem oder mehreren Verbindungsstreifen (120) biegbar
gehaltenen Lappen (13) an der Wandseite trägt, so daß die Platte (12) wahlweise in
in zwei unterschiedlichen Breiten gebräuchlichen Bodenschienenprofilen (8a,8b) einsetzbar
ist.
5. Installationselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Platte (12) an einer teleskopartig in der Vertikalstrebe (10,11) in
verschiedenen Ausziehstellungen feststellbaren Stange (14) angeordnet ist.
6. Installationselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Vertikalstreben (10,11)_jeweils eine Rahmenverbreiterung (4) befestigbar ist,
wobei die Rahmenverbreiterung (4) aus einem L-Profil gebildet ist.
7. Installationselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit L-Profilen gebildeten Rahmenverbreiterungen (4) als Verstärkung für die Transportverpackung
einer bei der Fertigstellung der Installation benötigten Beplankung (5), wie beispielsweise
eine Gipsfaserplatte, zusätzlich verwendet werden.
8. Installationselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den gegenüberliegenden Seiten der Vertikalstreben (10,11) Bohrungen (100) vorgesehen
sind, an die wahlweise jeweils eine Adapterleiste (6) mit einer Rasterung (60) für
eine gestuft einstellbare Anordnung von Traversen (61) für die Halterung von Apparaten
befestigbar ist.
9. Installationselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Abstand zur Kopftraverse (2) wenigstens eine zusätzliche Querstrebe (7) aus Vierkantrohr
zwischen den Vertikalstreben (10,11) vorgesehen ist.
10. Installationselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es mit Schraubbolzen (3) und Wandbefestigungslaschen (30) mit Abstand zur Gebäudewand
befestigbar ist.
11. Installationselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es in einer Leichtbauwand oder einem Raumtrenner zwischen dem Ständerwerk angeordnet
ist, wobei die Platten (12) von einem Bodenschienenprofil (8a,8b) aufgenommen sind.
12. Installationselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstreben (10,11) mit Schrauben an dem Ständerwerk verschraubt sind, wobei
vorzugsweise metallene C-Profilständer eingesetzt werden, bei denen von der offenen
Seite die Schrauben durch den gegenüberliegenden Schenkel gesetzt werden.
1. Installation element for sanitary systems, having a frame (1) comprising at least
two vertical struts (10, 11) formed essentially from hollow profiles and having fixing
means in the foot region and in the head region, and at least one transverse strut
(7) which holds the vertical struts (10, 11) spaced apart from one another, characterized in that the vertical struts (10, 11) are formed from rectangular tube, to which there is
affixed in the head region, as first transverse strut, a head cross-member (2) bent
in a U-shape from sheet metal, there being formed in the head cross-member (2), in
each of the two end regions, in the limb (20) of the U that faces the wall a threaded
bore (201) into which, as desired, a screw bolt (3) of a wall fixing bracket (30)
can be screwed.
2. Installation element according to claim 1, characterized in that for creating the threaded bore (201) there is formed in the limb (20) of the U a
collar-like protuberance (202) in which the thread can be cut.
3. Installation element according to claim 1 or 2, characterized in that the head cross-member (2) has on each of the two limbs (20, 21) of the U, in the
region adjoining the vertical struts (10, 11), a projecting reinforcement corner (22),
in the region of which the head cross-member (2) is joined to the vertical strut (10,
11) by a welded seam (23).
4. Installation element according to any one of the preceding claims, characterized in that in the foot region of each vertical strut (10, 11) there is provided, as fixing means,
a plate (12) which carries on its wall side a tab (13) mounted flexibly on one or
more connecting strips (120), so that the plate (12) is insertable, as desired, into
profiled base rails (8a, 8b) which are generally of two different widths.
5. Installation element according to claim 4, characterized in that each plate (12) is arranged on a rod (14) which can be fixed in various extended
positions telescope-like in the vertical strut (10, 11) .
6. Installation element according to any one of the preceding claims, characterized in that a frame extension member (4) is fixable to each of the vertical struts (10, 11),
the frame extension member (4) being formed from an L-shaped profile.
7. Installation element according to claim 6, characterized in that the frame extension members (4) formed with L-shaped profiles are additionally used
as reinforcement for the packaging during transport of a cladding (5), such as, for
example, a fibre-reinforced gypsum panel, required for completing the installation.
8. Installation element according to any one of the preceding claims, characterized in that on the sides of the vertical struts (10, 11) that lie opposite one another there
are provided bores (100), on each of which, as desired, there can be affixed an adapter
strip (6) having a locking means (60) for a stepwise-adjustable arrangement of cross-members
(61) for the mounting of appliances.
9. Installation element according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one additional transverse strut (7) of rectangular tube is provided, spaced
apart from the head cross-member (2), between the vertical struts (10, 11).
10. Installation element according to any one of the preceding claims, characterized in that it is fixable, spaced apart from the wall of the building, with screw bolts (3) and
wall fixing brackets (30).
11. Installation element according to any one of claims 1 to 9, characterized in that it is arranged in a lightweight partition wall or a room divider in between the stud
structure, the plates (12) being received by a profiled base rail (8a, 8b).
12. Installation element according to any one of claims 1 to 9 or 11, characterized in that the vertical struts (10, 11) are screwed to the stud structure with screws, there
preferably being used metal C-profile posts in which the screws are set in place through
the opposite limb from the open side.
1. Elément d'installation pour des installations sanitaires comportant un cadre (1) formé
d'au moins deux montants verticaux (10, 11) constitués principalement par des profilés
creux munis chacun de moyens de fixation au niveau de la tête et du pied, et au moins
une traverse (7) qui maintient écartés les montants verticaux (10, 11),
caractérisé en ce que
les montants verticaux (10, 11) sont réalisés en tubes carrés portant au niveau de
la tête, comme première traverse, une traverse de tête (2) formée par de la tôle pliée
en U,
et dans ces deux zones d'extrémité la traverse de tête (2) comporte un taraudage (201)
dans chaque branche en U (20) tournée vers le mur, ce taraudage pouvant recevoir,
au choix, une vis (3) d'une patte de fixation murale (30).
2. Elément d'installation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la branche en U (20) comporte un bourrelet (202) en forme de collerette dans lequel
on peut tailler le filetage pour réaliser le taraudage (201).
3. Elément d'installation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la traverse de tête (2) comporte dans sa zone de raccordement aux deux branches en
U (20, 21) avec chaque montant vertical (10, 11), un gousset (22) en saillie et au
niveau de ce gousset, la traverse de tête (2) est reliée à chaque montant vertical
(10, 11) par un cordon de soudure (23).
4. Elément d'installation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le moyen de fixation dans la zone de pied des montants verticaux (10, 11) est composé
chaque fois d'une plaque (12) portant une patte (13) du côté tourné vers le mur, cette
patte étant maintenue de manière pliante par une ou plusieurs bandes de liaison (120),
de façon que la plaque (12) puisse être utilisée sélectivement dans un profilé de
rail de sol (8a, 8b) ayant deux largeurs différentes de mise en oeuvre.
5. Elément d'installation selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
chaque fois une plaque (12) est prévue sur une barre (14) engagée télescopiquement
dans le montant vertical (10, 11) et qui peut se bloquer dans différentes positions
de déploiement.
6. Elément d'installation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
une extension de cadre (4) se fixe aux montants verticaux (10, 11) respectifs et est
formée par un profil en L.
7. Elément d'installation selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les extensions de cadre (4) formées par des profilés en L utilisent comme renforcement
pour le conditionnement de transport, un bordage extérieur (5) nécessaire à la fabrication
de l'installation comme par exemple une plaque de plâtre à fibres.
8. Elément d'installation selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les côtés opposés des montants verticaux (10, 11) comportent des perçages (100) auxquels
on peut fixer chaque fois au choix un longeron adaptateur (6) muni d'une trame (60)
pour l'installation étagée de manière réglable de traverses (61) pour la fixation
d'appareils.
9. Elément d'installation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il est prévu au moins une traverse supplémentaire (7) en tube carré à distance de
la traverse de tête (2), entre les montants verticaux (10, 11).
10. Elément d'installation selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il se fixe à l'aide de vis (3) et de pattes de fixation murales (30) à distance à
un mur.
11. Elément d'installation selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce qu'
il est installé sur une cloison légère ou une cloison de séparation entre les murs,
et les plaques (12) sont reçues par un rail profilé de sol (8a, 8b).
12. Elément d'installation selon l'une des revendications 1 à 9 ou 11,
caractérisé en ce que
les montants verticaux (10, 11) sont fixés par des vis à un bâti et on utilise de
préférence des bâtis métalliques à profil en C dans lesquels on introduit les vis
à travers le côté ouvert en passant par les branches en regard.