| (19) |
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(11) |
EP 1 001 101 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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25.08.2010 Patentblatt 2010/34 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.02.2005 Patentblatt 2005/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.11.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Entwässerungsrinne
Drainage channel
Caniveau d'écoulement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
11.11.1998 DE 19851960 09.12.1998 DE 19856689
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.05.2000 Patentblatt 2000/20 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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04005773.9 / 1428948 |
| (73) |
Patentinhaber: MAFAG AG |
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8754 Netstal (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Stadelmann, Heinz
8834 Schindellegi (CH)
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| (74) |
Vertreter: Meyer, Thorsten |
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Patentanwaltskanzlei Meyer
Pfarrer-Schultes-Weg 14 89077 Ulm 89077 Ulm (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 677 622 DE-U- 1 994 398 US-A- 4 102 135 US-A- 5 489 163
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DE-A- 19 511 206 GB-A- 2 316 116 US-A- 5 000 621
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[0001] Die vorliegende Rinne betrifft eine Entwässerungsrinne zur Oberflächenentwässerung
und/oder Drainage von Schüttgut od. dgl. mit einem Rinnenelement aus einem Rinnenunterteil
und einem gegenüber diesem verschiebbaren Rinnenoberteil.
[0002] Im Stand der Technik sind derartige Entwässerungsrinnen in vielfältigster Form und
Ausführung bekannt. Sie dienen insbesondere zum Entwässern von grossen Wasseranfällen,
insbesonder auch in Sickerbereichen. Sie bilden zudem Drainagen gerade in Bereichen,
in welchen anfallende Sicherwasser schnell abgeführt werden müssen.
[0003] Eine derartige Entwässerungsrinne ist bspw. in der nicht vorveröffentlichten
DE 198 51 960 beschrieben. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung der dort beschriebenen
Entwässerungsrinne.
[0004] Ferner ist bei herkömmlichen Entwässerungsrinnen bekannt, dass zum Verbinden einzelner
Rinnenelemente zusätzlich seitliche Bleche od. dgl. vorgesehen sind, welche die einzelnen
Rinnenteile miteinander verbinden. Nachteilig daran ist, dass derartige Verbindungsstellen
und eine derartige Verbindung sehr kostenintensiv ist, da sehr viel Zeit für die Montage
und für das Verbinden aufgewendet werden muss. Zudem sind zusätzliche Bauteile, Befestigungselemente
oder dgl. erforderlich, um zwei Rinnenelemente stirnseitig miteinander zu verbinden.
[0005] Nachteilig daran ist, dass ein Ausjustieren häufig bei derartigen im Stand der Technik
bekannten Entwässerungsrinnen nicht unproblematisch und nur mit hohem Arbeitsaufwand
erfolgen kann.
[0006] Die
DE 1 994 398 U offenbart einen langen schmalen Einlaufrost, der aus einer Gitteraufnahme und einer
gegen der Gitteraufnahme höhen- und neigungsverstellbaren Flussgerinne gebildet ist.
Über einen Längsschlitz lässt sich das Flussgerinne gegenüber der Rostaufnahme höhenverstellbar
einstellen.
[0007] Die
US 4,102,135 offenbart eine herkömmliche Entwässerungsrinne, wobei in das Rinnenunterteil entsprechende
Entwässerungsschlitze vorgesehen sind. Dabei handelt es sich im vorliegenden Fall
um eine reine Drainageleitung, die nicht zur Aufnahme eines Rostes od. dgl. dient.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Handhabbarkeit und die
Justierung von Entwässerungsrinnen auf eine notwendige Einbauhöhe zu vereinfachen
und zu verbessern. Auch soll ein Abfliessen und Versickern von Wasser in die Entwässerungsrinne
verbessert werden.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass das Rinnenoberteil und das Rinnenunterteil
Sickeröffnungen, insbesondere Sickerschlitze aufweist, welche beim gegeneinander Verschieben
eine identische, ggf. überlappende Struktur aufweisen, d.h. dass sie ein Entwässern
im verschobenen Bereich zulassen.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Bereich unterhalb einer Schulter eines
Rinnenoberteiles, welches gegenüber einem Rinnenunterteil verschiebbar ist, geschlossen
ausgebildet. Hierdurch können in die Entwässerungsrinne beim Einsetzen und insbesondere
beim Nachjustieren keine Gegenstände, wie insbesondere Schüttungen, nämlich Erde,
Steine, Split od. dgl. in entsprechende Öffnungen, Schlitze od. dgl. eintreten, so
dass ein permanentes nach Oben- und nach Untenbewegen bzw. Justieren des Rinnenoberteiles
gegenüber dem Rinnenunterteil gewährleistet bleibt. Unterhalb dieses Bereiches schliessen
die überlappendeh Sickeröffnungen und Langlöcher an, die ein Entwässern auch im verschobenen,
bzw. auseinandergezogenen Bereich zulassen. Diese verbessern das Abfliessen und Versickern
von Wasser.
[0011] Ferner können eine Mehrzahl von Ankerplattenelementen seitlich, bevorzugt rechtwinklig
von der Entwässerungsrinne abragen. Diese dienen zum Halten und zum Festlegen der
Entwässerungsrinne in entsprechenden weichen Untergründen. Diese bilden eine sogenannte
Aufschwemmsicherung. Bevorzugt sind einzelne Ankerplattenelemente beidseitig und punktuell
an die Entwässerungsrinne angeschlossen. Sie können jedoch aber als durchlaufende
und längliche Profile ausgebildet sein. Diese halten insbesondere das Rinnenunterteil
fest im Untergrund, so dass auch eine stufenlose Justierung und Einstellung bzw. Verschiebung
des Rinnenoberteiles auf einfache Weise möglich ist, um es an eine Oberfläche exakt
anzupassen bzw. anzuschliessen.
[0012] Ferner können auch stirnseitig an ggf. wiederlösbaren Stirnwänden Abschlussplatten
in oben beschriebener Weise vorgesehen sein, die entsprechend dem Rinnenoberteil in
der Höhe stufenlos verstellt werden können.
[0013] Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist auch durch die Ausbildung
eines entsprechenden stufenlos höhenverstellbaren Bodenablaufes gebildet, der entsprechend
dem Aufbau der Entwässerungsrinne entspricht. Im wesentlichen ist er quadratisch,
rechteckartig oder sogar rund ausgebildet, wobei an seinen Seitenwänden bzw. Seitenflansche
Öffnungen durch Entnehmen oder Ausbrechen von Verschlusselementen entstehen. In diese
Öffnungen können dann Entwässerungsrinnen eingesteckt und angeschlossen werden.
[0014] Bevorzugt werden die Entwässerungsrinnen aus Metall, insbesondere Edelstahl hergestellt.
Es soll jedoch auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen, andere Materialien,
wie beispielsweise Kunststoff, Aluminium oder Verbundwerkstoffe zu verwenden. Der
Erfindung sei hier keine Grenze gesetzt.
[0015] Vorzugsweise ragen stirnseitig Anschlusselemente von den Seitenelementen und dem
Bodenelement des Rinnenelementes ab. Diese sind vorzugsweise über einen Absatz nach
aussen versetzt, wobei der Absatz etwa der Dicke der Bauteile des Rinnenelementes,
wie Bodenelement und Seitenwand entspricht.
[0016] Hierdurch lässt sich in die einzelnen Aufnahmeprofile von oben ein stirnseitig anschliessendes
Rinnenelement einführen und direkt nahezu spielfrei an das andere Rinnenelement anschliessen.
Dabei liegen die einzelnen Bodenelemente der benachbarten Rinnenelemente in einer
gemeinsamen Ebene, so dass kein Versatz im Wasserlaufbereich gebildet ist.
[0017] Gleichzeitig bilden die Anschlusselemente eine exakte Führung zum Ineinanderstecken
der Rinnenelemente zu einer länglichen Entwässerungsrinne. Das Einstecken kann immer
von oben geschehen, was bei der Montage eine erhebliche Erleichterung darstellt.
[0018] Es müssen lediglich Befestigungselemente durch die entsprechenden vorgesehenen Öffnungen
durchgesteckt werden, um zwei benachbarte Rinnenelemente auf diese Weise miteinander
fest bzw. wiederlösbar zu verbinden.
[0019] Bevorzugt sind die Anschlusselemente aus den Seitenwänden und dem Bodenelement des
Rinnenelementes gebildet, so dass insgesamt die Entwässerungsrinne einstückig bzw.
in einem Arbeitsvorgang hergestellt werden kann. Dies spart bei der Herstellung erhebliche
Fertigungskosten.
[0020] Es soll jedoch auch daran gedacht sein, die Anschlusselemente bspw. als Bleche seitlich
auf die Seitenwände oder von unten auf das Bodenelement bspw. durch Punktschweissen
fest vorzusehen, um entsprechende Anschlusselemente zum stirnseitigen Verbinden zweier
Rinnenelemente herzustellen. Auch ist daran gedacht bspw. nur in Teilbereichen das
Anschlusselement an den Seitenwänden bzw. an dem Bodenelement vorzusehen. Hier sei
der Erfindung keine Grenze gesetzt.
[0021] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen; diese
zeigt in
Figur 1 eine schematisch dargestellte perspektivische Ansicht auf eine erfindungsgemässe
Entwässerungsrinne;
Figur 2 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf die Entwässerungsrinne gemäss
Figur 1 mit anschliessenden Ankerplattenelementen;
Figur 3 eine perspektivisch dargestellte Ansicht auf ein Ankerplattenelement gemäss
Figur 2;
Figur 4 eine perspektivisch dargestellte Ansicht eines erfindugsgemässen Bodenablaufes
zum Anschliessen von Entwässerungsrinnen in demontierter Lage;
Figur 5 eine schematisch dargestellte perspektivische Ansicht einer weiteren Entwässerungsrinne
mit entnehmbaren Verschlusselementen;
Figur 6 eine schematisch dargestellte perspektivische Ansicht eines Werkzeuges zum
Justieren und Auseinanderbewegen von Rinnenoberteil gegenüber Rinnenunterteil;
Figur 7 eine perspektivisch dargestellte Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Entwässerungsrinne
R1;
Figur 8 eine perspektivisch dargestellte Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles
einer erfindungsgemässen Entwässerungsrinne gemäss Figur 7;
Figur 9 eine schematisch dargestellte Seitenansicht der Entwässerungsrinne nach Figur
8.
[0022] Gemäss Figur 1 weist eine Entwässerungsrinne R ein Rinnenelement 1 auf, welches im
wesentlichen aus einem U-profilartig ausgebildeten Rinnenunterteil A und einem gegenüber
dem Rinnenunterteil A verschiebbar gelagerten Rinnenoberteil A
1 besteht. Das Rinnenunterteil A ist vorzugsweise U-profilartig ausgebildet und besteht
aus einem Bodenflansch 2, von dem seitlich jeweils Seitenflansche 3 nach oben abragen.
[0023] Das Rinnenoberteil A1 ist vorzugsweise als längliches Profil ausgebildet und weist
in einem oberen Bereich eine nach aussen ragende Schulter 4 mit daran anschliessendem
bevorzugt umgefalzten bzw. umbörtelten Flansch 5 auf, der die Stabilität des Rinnenoberteiles
erhöht.
[0024] In dem Rinnenunterteil A sowie in dem Rinnenoberteil A
1 sind eine Mehrzahl von senkrecht nach oben angeordnete Sickeröffnungen 6, insbesondere
Sickerschlitze vorgesehen, wobei die einzelnen Sickeröffnungen 6 des Rinnenunterteils
A bzw. Rinnenoberteiles A1 übereinander überlappend angeordnet sind. Ferner sind im
Rinnenunterteil A sowie Rinnenoberteil A1 Langlöcher 7 vorgesehen, durch welche zumindest
ein Befestigungselement 8 eingreift, um diese beiden gegeneinander festzulegen. Innerhalb
der Langlöcher 8 ist das Rinnenoberteil A
1 gegenüber dem Rinnenunterteil A stufenlos verschiebbar angeordnet und kann in jeder
beliebigen Lage festgelegt werden.
[0025] Wie insbesondere in dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gemäss Figur
2 hervorgeht, sind die einzelnen Rinnenoberteile A
1 über zumindest ein Stegelement 13 miteinander fest verbunden. Die jeweiligen Schultern
4 bilden eine Auflage für ein hier nicht näher dargestelltes Abflussgitter, welches
oben eingelegt wird.
[0026] Wichtig bei der vorliegenden Erfindung ist jedoch, dass unterhalb der Randkante 14
des Rinnenoberteiles A
1 bzw. unterhalb der Schulter 4 in einem Bereich des Rinnenoberteiles A
1 ein geschlossener Bereich 17 ausgebildet ist. Dieser Bereich 17 bewirkt, dass beim
Ausfahren bzw. Herausschieben des Rinnenoberteiles A
1 gegenüber dem Rinnenunterteil A permanent in jeder Gebrauchslage ein geschlossener
Bereich 17 entsteht. Damit wird ausgeschlossen, dass eine Schüttung nicht durch Öffnungen,
Schlitze od. dgl. in das Rinnenelement 1 von aussen eintreten kann. Durch das Eintreten
von Gegenständen, beispielsweise durch Schlitze, Öffnungen od. dgl. würde der ausgefahrene
Rinnenoberteil A
1 nicht mehr in seine ursprüngliche Lage nach unten gegen das Rinnenunterteil A bewegt
werden können. Auf diese Wiese ist sichergestellt, dass auch im eingebauten bzw. montierten
Zustand ein Justieren und Ausgleichen, insbesondere Verschieben von Rinnenoberteil
A
1 gegenüber Rinnenunterteil A inmmer gewährleistet bleibt.
[0027] Ein entsprechendes Werkzeug 9, wie es insbesondere in Figur 6 dargestellt ist, kann
zum gegeneinander Bewegen benutzt werden. Es wird durch eine hier nicht näher dargestellte
Gewindebohrung des Stegelementes 13 eingeschraubt, bis es am Bodenflansch 2 des Rinnenunterteiles
A anliegt. Durch weiteres Verdrehen werden die beiden Seitenflansche des Rinnenoberteiles
A
1 nach oben bewegt. Ein Ausrichten bzw. Justieren kann auf diese Weise sehr exakt und
genau erfolgen. Anschliessend kann in dieser ausgerichteten bzw. justierten Lage durch
das Anziehen der Befestigungselemente 8 das Rinnenoberteil A
1 gegenüber dem runden Rinnenunterteil A verspannt und auf diese Weise wiederlösbar
festgelegt werden.
[0028] Ferner ist in Figur 2 dargestellt, dass eine bevorzugt winklig ausgebildete Ankerplatte
10, wie sie auch näher in Figur 3 aufgezeigt ist, nach aussen abragend an das Rinnenelement
1, insbesondere an den Seitenflansch 3 des Rinnenunterteiles A anschliessen kann.
Bevorzugt ragt von dem Ankerplattenelement 10 ein Flansch 18 rechtwinklig nach oben
ab, welcher ebenfalls mit zumindest einem Langloch 11 versehen ist. Durch dieses Langloch
11 greift, wie in Figur 2 angedeutet, das Befestigungselement 8. Das Ankerplattenelement
10 ist gegenüber dem Rinnenelement 1 verschiebbar angeordnet. Bevorzugt liegen jedoch
das Ankerplattenelement 10 sowie der Bodenflansch 2 in einer Ebene. Das Ankerplattenelement
10 dient zum Festlegen und gleichzeitig als Aufschwemmsicherung der Entwässerungsrinne
R. Hierdurch wird die auf dem Ankerplattenelement 10 aufliegende und seitliche an
die Entwässerungsrinne R angrenzende, hier nicht näher dargestellte Schüttung, ein
zusätzlicher Halt gewährleistet. Die Schüttung kann Erde, Splitz aber auch Beton sein.
Eine feste Verankerung ist hier möglich. Dabei kann an jeder beliebigen Stelle des
Rinnenelementes 1 ein entsprechendes Ankerplattenelement 10 vorgesehen sein, wobei
jedoch auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen soll, das Ankerplattenelement
10 länglich entsprechend dem Rinnenelement 1 auszubilden und über die vollständige
Länge das entsprechende Rinnenelement 1 zu bestücken, sollte es erforderlich sein.
[0029] In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gemäss Figur 4 ist ein Bodenablauf
A
2 aufgezeigt, welcher, wie oben beschrieben, aus einem Rinnenunterteil A und einem
Rinnenoberteil A
1 besteht. Bevorzugt ist der Bodenablauf A
2 rechteckartig ausgebildet und an seinen hier nicht näher bezifferten Flanschen mit
Langlöchern 7 versehen. Von Bedeutung ist ferner, dass in diesen Stirnseiten bzw.
Stirnflanschen Verschlusselemente 12 ausgestanzt sind, die auf sehr einfache Weise
herausgeschnitten oder herausgebrochen werden können. An diese entstehenden, hier
nicht bezifferten Öffnungen, können dann entsprechende Rinnenelemente 1 angeschlossen
werden. Der vorliegende Bodenablauf A
2 entspricht vom Aufbau und Funktion in etwa dem Rinnenelement R entsprechend den Figuren
1 und 2.
[0030] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gemäss Figur 5 ist
eine Entwässerungsrinne R
1 aufgezeigt, bei welcher stirnseitig eine Stirnwand 15 vorgesehen ist, die fest oder
lösbar mit dem Rinnenunterteil A verbindbar ist. In der Stirnwand 15 sind vorzugsweise
zwei Langlöcher 7 vorgesehen. Bevorzugt innerhalb der Stirnwand 15 ist eine Abschlussplatte
16 mit entsprechend identischen Langlöchern 7 vorgesehen, die ein Verschieben gegenüber
der Stirnwand 15 im Langloch zulässt. Das Abschlussplattenelement 16 lässt sich entsprechend
dem Rinnenoberteil 1 nach oben verschieben, um einen stirnseitigen Abschluss über
die gesamte Entwässerungsrinne herzustellen. Ein Festlegen erfolgt in oben beschriebener
Weise über Befestigungselemente 8.
[0031] Gemäss Figur 7 weist eine bevorzugte Entwässerungsrinne R
10 ein Rinnenelement 21 auf, welches vorzugsweise aus einem Bodenelement 22 und daran
anschliessenden Seitenwänden 23, 24 gebildet ist. Ein in etwa U-förmiges Profil als
Rinnenelement 21 entsteht.
[0032] In den Seitenwänden 23, 24 sind vorzugsweise vom Bodenelement 22 senkrechte Entwässerungsschlitze
25 vorgesehen, durch welche Flüssigkeit strömen kann. Ein Bereich darüber ist geschlossen.
[0033] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind innerhalb der Seitenwänden 23, 24 Aufnahmeprofile
26, 27 höhenverstellbar gegenüber dem Bodenelement 22 angeordnet. Entsprechende Langlöcher
28 ermöglichen ein vertikales Verschieben des Aufnahmeprofiles 26, 27 entlang der
Seitenwand 23, 24.
[0034] Eine Traverse 29 verbindet die beiden Aufnahmeprofile 26, 27 miteinander, so dass
ein gemeinsames nach Oben- und Untenbewegen möglich ist. Die Aufnahmeprofile 26, 27
bilden nach oben hin eine Schulter 30 aus, die zur Aufnahme eines in Figur 9 dargestellten
Rostelementes 31 dient. Als Rostelemente 31 können unterschiedlichste Profile mit
unterschiedlichen Öffnungen, Perforierungen und dgl. vorgesehen sein.
[0035] Zur näheren Verdeutlichung der Funktionsweise dieser Entwässerungsrinne R
10, in der oben beschriebenen Ausführungsform wird ausdrücklich auf die
DE 198 51 960.5 verwiesen. Daher kann auf eine nähere Beschreibung an dieser Stelle verzichtet werden.
[0036] Bei der vorliegenden Erfindung ist von Bedeutung, dass stirnseitig an das Rinnenelement
21 zumindest ein Anschlusselement 32.1 bis 32.3 anschliesst. Dieses Anschlusselement
32.1 bis 32.3 ist im bevorzugten Ausführungsbeispiel aus dem Rinnenelement 21 selbst
hergestellt. Dabei ist jedes Anschlusselement 32.1 bis 32.3 über einen Absatz 33 nach
aussen parallel erweitert abgesetzt, wobei der Absatz 33 in etwa einer Dicke D entsprechend
einer Dicke des Rinnenelementes 21 entspricht.
[0037] Die Anschlusselemente 32.2, 32.3 schliessen in etwa parallel nach aussen um den Absatz
33 versetzt an die Seitenwände 23, 24 an.
[0038] An das Bodenelement 22 schliesst vorzugsweise nach unten um den Absatz 33 versetzt
das Anschlusselement 32.1 an. Das Anschlusselement 32.1 verläuft in etwa parallel
zum Bodenelement 22. Vorzugsweise ist es von einer gleichen Breite B entsprechend
dem Bodenelement 22. Auch die Anschlusselemente 32.2, 32.3 sind vorzugsweise von gleicher
Höhe entsprechend den Seitenwänden 23, 24 angeordnet.
[0039] Die Anschlusselemente 32.2, 32.3 sind jeweils mit Öffnungen 34 versehen, die zum
stirnseitigen Anschliessen eines benachbarten Rinnenelementes 21 dienen. Bevorzugt
sind die Öffnungen 34 rechteckartig ausgebildet, um ein bevorzugt profiliert ausgebildetes
entsprechendes Befestigungselement drehfest einzusetzen.
[0040] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll jedoch auch liegen, dass bspw. die Anschlusselemente
32.2, 32.3 gegenüber den Seitenwänden 23, 24 nach innen versetzt angeordnet sind.
Entsprechendes wäre auch für das Anschlusselement 32.1 denkbar.
[0041] Auch soll im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen, dass nur teilweise an Teilbereiche
der Seitenelemente 23, 24 bzw. des Bodenelementes 22 die Anschlusselemente 32.1 bis
32.3 stirnseitig anschliessen. Diese können bspw. schmäler ausgebildet sein. Auch
soll daran gedacht sein, bspw. das Anschlusselement 32.1 wesentlich breiter als das
Bodenelement 22 auszubilden, um gleichzeitig eine Aufschwemmsicherung auszubilden.
Auf diese Weise kann das Rinnenelement 21 fest auch in sehr weichen Untergründen verankert
werden.
[0042] In dem Ausführungsbeipiel der vorliegenden Erfindung gemäss Figur 8 ist eine Entwässerungsrinne
R
20 aufgezeigt, bei welcher die Seitenwände 23, 24 zu einem Aufnahmeprofil 26, 27 nach
innen umgefalzt sind und eine Aufnahme für das Rostelement 31, wie es auch in Figur
9 dargestellt ist, bilden. Im wesentlichen schliessen die Anschlusselemente 32.1 bis
32.3, wie sie in Figur 7 ausführlich beschrieben sind, an.
[0043] Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
[0044] Zum stirnseitigen Verbinden zweier Rinnenelemente 21 wird eines stirnseitig an ein
zweites angelegt und von oben nach unten in die Anschlusselemente 32.1 bis 32.3 hineingeschoben.
Auf diese Weise lässt sich von oben ein Rinnenelement 21 stirnseitig an ein weiteres
anschliessen. Durch den Versatz 23, insbesondere des Anschlusselementes 32.1 vom Bodenelement
22 entsteht annähernd spalt- und versatzfrei eine stirnseitige Verbindung zweier benachbarter
Rinnenelemente 21.
[0045] Durch die Öffnung 34 greift dann ein hier nicht näher dargestelltes Befestigungselement
und druchgreift eine entsprechend ausgebildete Öffnung 34 des anschliessenden Rinnenelementes
21. Auf diese Weise lässt sich eine feste Verbindung herstellen. Es sei auch daran
gedacht, die ein oder andere Öffnung 34 entweder des Anschlusselementes 32.2, 32.3
oder die Öffnung 34 der Seitenwände 23, 24 entsprechend als Langloch auszubilden,
um bspw. ein leicht geneigtes Verbinden zweier benachbarter Rinnenelemente 21 zuzulassen.
Dies ist bspw. dann von Vorteil, wenn entsprechende Rinnenelemente 21 in Mulden, Senken
oder Kuppeln eingesetzt werden.
[0046] Auch soll im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen, dass bspw. die Anschlusselemente
32.2, 32.3 seitlich aus den parallelen Bereichen zu den Seitenwänden 23, 24 herauslaufen,
um bspw. ein radienförmiges Aneinanderreihen einzelner Rinnenelemente 21 zu ermöglichen.
| Positionszahlenliste |
| 1 |
Rinnenelement |
34 |
Öffnung |
67 |
|
| 2 |
Bodenflansch |
35 |
|
68 |
|
| 3 |
Seitenflansch |
36 |
|
69 |
|
| 4 |
Schulter |
37 |
|
70 |
|
| 5 |
Flansch |
38 |
|
71 |
|
| 6 |
Sickeröffnung |
39 |
|
72 |
|
| 7 |
Langloch |
40 |
|
73 |
|
| 8 |
Befestigungelement |
41 |
|
74 |
|
| 9 |
Werkzeug |
42 |
|
75 |
|
| 10 |
Ankerplattenelement |
43 |
|
76 |
|
| 11 |
Langloch |
44 |
|
77 |
|
| 12 |
Verschlusselement |
45 |
|
78 |
|
| 13 |
Stegelement |
46 |
|
79 |
|
| 14 |
Randkante |
47 |
|
R |
Entwässerungsrinne |
| 15 |
Stirnwand |
48 |
|
R1 |
" |
| 16 |
Abschlussplatte |
49 |
|
R10 |
" |
| 17 |
Bereich |
50 |
|
R20 |
" |
| 18 |
Flansch |
51 |
|
A |
Rinnenunterteil |
| 19 |
|
52 |
|
A1 |
Rinnernoberteil |
| 20 |
|
53 |
|
A2 |
Bodenablauf |
| 21 |
Rinnenelement |
54 |
|
B |
Breite |
| 22 |
Bodenelement |
55 |
|
D |
Dicke |
| 23 |
Seitenwand |
56 |
|
|
|
| 24 |
Seidenwand |
57 |
|
|
|
| 25 |
Entwässerungsschlitz |
58 |
|
|
|
| 26 |
Aufnahmeprofil |
59 |
|
|
|
| 27 |
Aufnahmeprofil |
60 |
|
|
|
| 28 |
Langloch |
61 |
|
|
|
| 29 |
Traverse |
62 |
|
|
|
| 30 |
Schulter |
63 |
|
|
|
| 31 |
Rostelement |
64 |
|
|
|
| 32 |
Anschlusselement |
65 |
|
|
|
| 33 |
Absatz |
66 |
|
|
|
1. Entwässerungsrinne zur Oberflächenentwässerung und/oder Drainage von Schüttgut oder
dgl. mit einem Rinnenelement (1) aus einem Rinnenunterteil (A) und einem gegenüber
diesem verschiebbaren Rinnenoberteil (A1), wobei das Rinnenoberteil (A) und das Rinnenunterteil
(A1) Sickeröffnungen (6) als Sickerschlitze aufweisen,
wobei die einzelnen Sickeröffnungen (6) des Rinnenunterteils (A) bzw. Rinnenoberteils
(A1) übereinander überlappend angeordnet sind und die Sickerschlitze beim gegeneinander
Verschieben eine identische, ggf. überlappende Struktur aufweisen, d. h. dass sie
ein Entwässern im verschobenen Bereich zulassen,
wobei das Rinnenoberteil (A1) und Rinnenunterteil (A) über in Langlöcher (7) eingreifende
Befestigungselemente (8) gegeneinander wiederlösbar festgelegt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rinnenoberteil (A1) innerhalb oder außerhalb des Rinnenunterteiles (A) angeordnet
ist, wobei das Rinnenoberteil (A1) mit Langlöchern (7) versehen ist, welche mit denen
des Rinnenunterteiles (A) in etwa übereinstimmen und in Auszugsrichtung angeordnet
sind.
2. Entwässerungsrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb im Bereich einer Schulter (4) des ausziehbaren Rinnenoberteiles (A1) in eingeschobener oder ausgeschobener Lage ein geschlossener Bereich (17) gebildet
ist.
3. Entwässerungsrinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an das Rinnenelement (1) insbesondere dem Rinnenunterteil (A) zumindest ein nach
aussen abragendes Ankerplattenelement (10), ggfs. verschiebbar vorgesehen ist.
4. Entwässerungsrinne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerplattenelement (10) winkelig, einstöckig oder länglich ausgebildet ist.
5. Entwässerungsrinne nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerplattenelement (10) über zumindest ein Langloch (11) eines abragenden Flansches
(18) verschiebbar an dem Rinnenelement (1), insbesondere an dem Rinnenunterteil (A)
festlegbar ist.
6. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Ankerplattenelement (10) als Aufschwemmsicherung das Rinnenelement
(1) in einem Untergrund hält.
7. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rinnenunterteil (A) U-profilartig aus einem Bodenflansch (2) und daran abragenden
Seitenflansch (3) gebildet ist.
8. Entwässerungsrinne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Seitenflansch (3) eine Mehrzahl von zueinander beabstandeten Langlöchern (7)
und Sickeröffnungen (6), insbesondere Sickerschlitze vorgesehen sind.
9. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rinnenoberteil (1) eine ggfs. nach aussen gerichtete Schulter (4) aufweist, deren
Randkante (14) zur Verstärkung einen umgelegten Flansch (5) bildet.
10. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflansch (3) des Rinnenoberteiles (A1) über wenigstens ein Stegelement (13) zueinander beabstandet miteinander verbunden
sind.
11. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Seitenflansch (3) zumindest ein ausbrechbares oder entfernbares Verschlusselement
(12) vorgesehen ist.
12. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, mit einem Bodenablauf
(A2), dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenablauf aus einem Rinnenoberteil (A1) und einem Rinnenunterteil (A) ausgebildet ist, und dass an den Bodenablauf eine
Mehrzahl von Rinnenelementen (1) anschliessbar ist.
13. Entwässerungsrinne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenablauf (A2) eine Mehrzahl ausbrechbarer oder entfernbarer Verschlussöffnungen (12) zum stirnseitigen
Anschliessen von Rinnenelementen (1) aufweist.
14. Entwässerungsrinne nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenablauf (A2) rechteckartig, quadratisch oder rund ausgebildet ist, wobei das Rinnenoberteil (A1) gegenüber dem Rinnenunterteil (A) stufenlos gegeneinander verschiebbar und festlegbar
angeordnet ist.
15. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Rinnenelement (1), insbesondere der Bodenflansch (2) eine ggfs. verschiebbare
Stirnwand (15) aufweist, an welcher eine gegenüber dieser verschiebbare Abschlussplatte
(16) vorgesehen ist, die entsprechend dem Rinnenoberteil (A1) verschiebbar und ggfs. mittels überlappende Langlöcher (7) festlegbar ist.
16. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass stirnseitig ein- oder beidseitig von dem Rinnenelement (1) zumindest ein Anschlusselement
(32.1 bis 32.3) zum stirnseitigen Verbinden zweier Rinnenelemente (21) abragt.
17. Entwässerungsrinne nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Anschlusselement (32.1 bis 32.3) nach Aussen oder nach Innen versetzt
von dem Rinnenelement (21) abragt.
18. Entwässerungsrinne nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Anschlusselement (32.1 bis 32.3) und Rinnenelement (21) ein Absatz (33)
als Versatz gebildet ist.
19. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Anschlusselement (32.1 bis 32.3) in etwa parallel zum Rinnenelement
(21) verläuft.
20. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Rinnenelement (21) mit dem zumindest einem Anschlusselement (32.1 bis 32.3) einteilig
und/oder mehrteilig ausgebildet ist.
21. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Rinnenelement (21) aus einem Bodenelement (22) mit davon abragenden Seitenwänden
(23, 24) gebildet ist.
22. Entwässerungsrinne nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass an die zumindest eine Seitenwand (23, 24) und/oder an das Bodenelement (22) das zumindest
eine Anschlusselement (32.1 bis 32.3) anschliesst.
23. Entwässerungsrinne nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement (32.1) vollständig über eine gesamte Breite (B) entsprechend
dem Bodenelement (22) verläuft.
24. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Anschlusselemente (32.2, 32.3) wenigstens eine Öffnung (34) zum Einbringen
eines Verbindungselementes aufweisen.
25. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz (33) in etwa einer Dicke (D) eines daran anschliessenden Rinnenelementes
(21) entspricht.
26. Entwässerungsrinne nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass zwei stirnseitig benachbarte Rinnenelemente (21) stirnseitig über das zumindest eine
Anschlusselement (32) wiederlösbar, ggf. geneigt zueinander verbindbar sind.
1. Drainage channel for surface drainage and/or drainage of loose material or the like,
said channel having a channel element (1) formed from a lower channel part (A) and
an upper channel part (A1), which is displaceable relative to said lower channel part, wherein the upper channel
part (A1) and the lower channel part (A) have seepage openings (6) as seepage slots, wherein
the seepage openings (6) of the lower channel part (A) or the upper channel part (A1) respectively are placed overlapping each other and the seepage slots having an identical,
possibly overlapping structure when displaced relative to each other, i.e. they permit
drainage in the displaced region, wherein the upper channel part (A1) and lower channel part (A) are re-releasably secured relative to each other via
securing elements (8), which engage in elongate slots (7),
characterised in that the extensible upper channel part (A1) is disposed internally or externally of the lower channel part (A), the upper channel
part (A1) being provided with elongate slots (7), which substantially correspond to those
of the lower channel part (A) and are disposed in the extension direction.
2. Drainage channel according to claim 1, characterised in that a closed region (17) is formed below in the region of a shoulder (4) of the extensible
upper channel part (A1) in the pushed-in or pushed-out position.
3. Drainage channel according to claim 1 or 2, characterised in that at least one outwardly protruding tie-plate element (10) is provided, possibly in
a displaceable manner, on the channel element (1), more especially on the lower channel
part (A).
4. Drainage channel according to claim 3, characterised in that the tie-plate element (10) has an angular, unitary or elongate configuration.
5. Drainage channel according to claim 3 or 4, characterised in that the tieplate element (10) is securable in a displaceable manner on the channel element
(1), more especially on the lower channel part (A), via at least one elongate slot
(11) of a protruding flange (18).
6. Drainage channel according to at least one of claims 3 to 5, characterised in that the at least one tie-plate element (10) retains the channel element (1) in a base
as means to ensure against its being washed away.
7. Drainage channel according to at least one of claims I to 6, characterised in that the lower channel part (A) is formed, in the shape of a U profile, from a bottom
flange (2) and a side flange (3), which protrudes beyond said bottom flange.
8. Drainage channel according to claim 7, characterised in that a plurality of elongate slots (7) and seepage openings (6), more especially seepage
slots, are provided in the side flange (3) at spacings from one another.
9. Drainage channel according to at least one of claims 1 to 8, characterised in that the upper channel part (A1) has a shoulder (4), which is possibly orientated outwardly, the edge (14) of which
forms a bent-over flange (5) for reinforcement.
10. Drainage channel according to at least one of claims 7 to 9,
characterised in that the side flanges (3) of the upper channel part (A1) are interconnected at a spacing from each other via at least one web element (13).
11. Drainage channel according to at least one of claims 7 to 10,
characterised in that at least one detachable or removable closure element (12) is provided in the side
flange (3).
12. Drainage channel according to at least one of claims 1 to 11, having a bottom outlet
(A2), characterised in that the bottom outlet is formed from an upper channel part (A1) and a lower channel part (A), and in that a plurality of channel elements (1) are connectable to the bottom outlet.
13. Drainage channel according to claim 12, characterised in that the bottom outlet (A2) has a plurality of detachable or removable closure openings (12) for the end-face
connection of channel elements (1).
14. Drainage channel according to claim 12 or 13, characterised in that the bottom outlet (A2) has a rectangular, quadrangular or round configuration, the upper channel part (A1) being disposed opposite the lower channel part (A) so as to be steplessly displaceable
and securable relative to each other.
15. Means according to at least one of claims 7 to 14, characterised in that the channel element (1), more especially the bottom flange (2), has a possibly displaceable
end wall (15), on which is provided a stop plate (16), which is displaceable relative
to said end wall, which stop plate is displaceable so as to correspond to the upper
channel part (A1) and is possibly securable by means of overlapping elongate slots (7).
16. Drainage channel according to at least one of claims 1 to 15,
characterised in that at least one connecting element (32.1 to 32.3) protrudes from the channel element
(1) at its end face on one or both sides for the endface connection of two channel
elements (21).
17. Drainage channel according to claim 16, characterised in that the at least one connecting element (32.1 to 32.3) protrudes from the channel element
(21) in an outwardly or inwardly offset manner.
18. Drainage channel according to claim 16 or 17, characterised in that a shoulder portion (33) is formed as the offset arrangement between connecting element
(32.1 to 32.3) and channel element (21).
19. Drainage channel according to at least one of claims 16 to 18, characterised in that the at least one connecting element (32.1 to 32.3) extends substantially parallel
to the channel element (21).
20. Drainage channel according to at least one of claims 16 to 19, characterised in that the channel element (21) is configured in one piece and/or in multiple pieces with
the at least one connecting element (32.1 to 32.3).
21. Drainage channel according to at least one of claims 16 to 20, characterised in that the channel element (21) is formed from a bottom element (22) with side walls (23,
24) protruding therefrom.
22. Drainage channel according to claim 21, characterised in that the at least one connecting element (32.1 to 32.3) communicates with the at least
one side wall (23, 24) and/or with the bottom element (22).
23. Drainage channel according to claim 21 or 22, characterised in that the connecting element (32.1) extends completely over a total width (B) corresponding
to the bottom element (22).
24. Drainage channel according to at least one of claims 16 to 23, characterised in that the lateral connecting elements (32.2, 32.3) have at least one opening (34) for the
introduction of a connection element.
25. Drainage channel according to at least one of claims 18 to 23, characterised in that the shoulder portion (33) corresponds substantially to a thickness (D) of a channel
element (21) communicating therewith.
26. Drainage channel according to at least one of claims 16 to 25, characterised in that two channel elements (21), which are adjacent to each other with their end faces,
are re-releasable at their end faces via the at least one connecting element (32),
and are possibly connectable in an inclined manner relative to each other.
1. Caniveau d'écoulement pour l'évacuation d'eau de la surface et/ou le drainage de produits
en vrac ou autres, avec un élément de caniveau (1) composé d'une partie de caniveau
inférieure (A) et d'une partie de caniveau supérieure (A1) déplaçable par rapport
à ce dernier, la partie de caniveau supérieure (A1) et la partie de caniveau inférieure
(A) présentent des ouvertures de ruissellement (6) en tant que des fentes de ruissellement,
les différentes ouvertures de ruissellement (6) de la partie de caniveau inférieure
(A) ou de la partie de caniveau supérieure (A1) étant disposées en se recouvrant de
façon superposée et les fentes de ruissellement présentant, lors du déplacement l'une
par rapport à l'autre, une structure identique, éventuellement à recouvrement, c'est-à-dire
qu'elles permettent un écoulement d'eau dans la zone déplacée, la partie de caniveau
supérieure (A1) et la partie de caniveau inférieure (A) sont, par l'intermédiaire
d'éléments de fixation (8) s'engageant dans des trous oblongs (7), fixés de manière
amovible l'une par rapport à l'autre, caractérisé par le fait que la partie de caniveau supérieure téléscopique (A1) est disposée à l'intérieur ou
à l'extérieur de la partie de caniveau inférieure (A), la partie de caniveau supérieure
(A1) étant pourvue de trous oblongs (7) qui coïncident environ avec ceux de la partie
de caniveau inférieure (A) et qui sont disposés dans le sens de l'extraction.
2. Caniveau d'écoulement selon la revendication 1, caractérisé par le fait que dans le bas, à l'endroit d'un épaulement (4) de la partie supérieure de caniveau
téléscopique (A1) en position rentrée ou sortie est formée une zone fermée (17).
3. Caniveau d'écoulement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'à l'élément de caniveau (1), en particulier à la partie de caniveau inférieure (A),
est prévu au moins un élément de plaque d'ancrage (10) s'étendant vers l'extérieur,
éventuellement déplaçable.
4. Caniveau d'écoulement selon la revendication 3, caractérisé par le fait que l'élément de plaque d'ancrage (10) est réalisé à angle, à un seul étage ou allongé.
5. Caniveau d'écoulement selon la revendication 3 ou 4, caractérisé par le fait que l'élément de plaque d'ancrage (10) peut être fixé de manière déplaçable, par l'intermédiaire
d'au moins un trou oblong (11) d'un rebord faisant saillie (18), à l'élément de caniveau
(1), en particulier à la partie de caniveau inférieure (A).
6. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 3 à 5, caractérisé par le fait que l'au moins un élément de plaque d'ancrage (10) maintient l'élément de caniveau (1),
comme dispositifanti-flottaison, dans une base.
7. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 1 à 6, 30 caractérisé par le fait que la partie de caniveau inférieure (A) est réalisée sous forme de profilé en U à partir
d'un rebord de fond (2) et d'un rebord latéral (3) s'étendant à partir de ce dernier.
8. Caniveau d'écoulement selon la revendication 7, caractérisé par le fait que dans le rebord latéral (3) sont prévus une pluralité de trous oblongs (7) distants
l'un de l'autre et des ouvertures de ruissellement (6), en particulier des fentes
de ruissellement.
9. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que la partie de caniveau supérieure (A1) présente un épaulement (4), éventuellement orienté vers l'extérieur, dont l'arrête
de bord (14) constitue, aux fins de renforcement, un rebord replié (5).
10. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 7 à 9, caractérisé par le fait que les rebords latéraux (3) de la partie de caniveau supérieure (A1) sont, par l'intermédiaire
d'au moins un élément d'entretoise (3.3), reliés l'un à l'autre distants l'un de l'autre.
11. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 7 à 10, caractérisé par le fait que dans le rebord latéral (3) est prévu au moins un élément d'obturation (12) pouvant
être détaché ou enlevé.
12. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 1 à 11, avec un déversoir
inférieur (A2), caractérisé par le fait que le déversoir inférieur est formé par une partie de caniveau supérieure (A1) et d'une
partie de caniveau inférieure (A) et qu'au déversoir inférieur peuvent se raccorder
une pluralité d'éléments de caniveau (1).
13. Caniveau d'écoulement selon la revendication 12, caractérisé par le fait que déversoir inférieur (A2) présente une pluralité d'ouvertures d'obturation pouvant
être détachées ou enlevées (12) pour le raccordement, du côté frontal, d'éléments
de caniveau (1).
14. Caniveau d'écoulement selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le fait que le déversoir inférieur (A2) est réalisé de forme rectangulaire, carrée ou ronde,
la partie de caniveau supérieure (A1) étant disposée et fixée par rapport à la partie
de caniveau supérieure (A) de manière déplaçable sans paliers.
15. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 7 à 14, caractérisé par le fait que l'élément de caniveau (1), en particulier le rebord inférieur (2), présente une paroi
frontale (15), éventuellement déplaçable, sur laquelle est prévue une plaque d'extrémité
(16) déplaçable par rapport à cette dernière, laquelle peut se déplacer conformément
à la partie de caniveau supérieure (A1) et être fixée éventuellement au moyen de trous
oblongs (7) venant en recouvrement.
16. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 1 à 15, caractérisé par le fait que du côté frontal s'élève, d'un côté ou des deux côtés de l'élément de caniveau (1),
au moins un élément de raccordement (32.1 à 32.3) destiné à connecter, du côté frontal,
deux éléments de caniveau (21).
17. Caniveau d'écoulement selon la revendication 16, caractérisé par le fait que l'au moins un élément de raccordement (32.1 bis 32.3) s'élève, déplacé vers l'extérieur
ou vers l'intérieur, depuis l'élément de caniveau (21).
18. Caniveau d'écoulement selon la revendication 16 ou 17, caractérisé par le fait qu'entre l'élément de raccordement (32.1 à 32.3) et l'élément de caniveau (21) est formé,
comme décalage, un décrochement (33).
19. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 16 à 18, caractérisé par le fait que l'au moins un élément de raccordement (32.1 à 32.3) s'étend environ parallèlement
à l'élément de caniveau (21).
20. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 16 à 19, caractérisé par le fait que l'élément de caniveau (21) est réalisé d'une seule pièce et/ou de plusieurs pièces
avec l'au moins un élément de raccordement (32.1 à 33.3).
21. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 16 à 20, caractérisé par le fait que l'élément de caniveau (21) est réalisé à partir d'un élément de fond (22) avec des
parois latérales (23, 24) s'élevant à partir de ce dernier.
22. Caniveau d'écoulement selon la revendication 21, caractérisé par le fait qu'à l'au moins une paroi latérale (23, 24) et/ou à l'élément de fond (22) vient se raccorder
l'au moins un élément de raccordement (32.1 à 32.3).
23. Caniveau d'écoulement selon la revendication 21 ou 22, caractérisé par le fait que l'élément de raccordement (32.1) s'étend entièrement sur une largeur totale (B) correspondant
à l'élément de fond (22).
24. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 16 à 23, caractérisé par le fait que les éléments de raccordement latéraux (32.2, 32.3) présentent au moins une ouverture
(34) destinée à introduire un élément de connexion.
25. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 18 à 23, caractérisé par le fait que le décrochement (33) correspond environ à une épaisseur (D) d'un élément de caniveau
(21) qui vient s'y raccorder.
26. Caniveau d'écoulement selon au moins l'une des revendications 16 à 25, caractérisé par le fait que deux éléments de caniveau (21) adjacents du côté frontal peuvent être connectés de
manière amovible l'un à l'autre, du côté frontal, par l'intermédiaire de l'au moins
un élément de raccordement (32), éventuellement inclinés l'un par rapport à l'autre.
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