(19)
(11) EP 1 001 693 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.10.2002  Patentblatt  2002/43

(21) Anmeldenummer: 98942597.0

(22) Anmeldetag:  22.07.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A46B 9/04
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9804/603
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9900/7252 (18.02.1999 Gazette  1999/07)

(54)

ZAHNBÜRSTE

TOOTHBRUSH

BROSSE A DENTS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES FR IT NL

(30) Priorität: 05.08.1997 DE 19733758

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.05.2000  Patentblatt  2000/21

(73) Patentinhaber: CORONET-WERKE GmbH
69483 Wald-Michelbach (DE)

(72) Erfinder:
  • WEIHRAUCH, Georg
    D-69483 Wald-Michelbach (DE)

(74) Vertreter: Dipl.-Ing. Heiner Lichti, Dr. rer. nat. Dipl.-Phys. Jost Lempert, Dipl.-Ing. Hartmut Lasch 
Postfach 41 07 60
76207 Karlsruhe
76207 Karlsruhe (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-96/27308
DE-C- 3 433 763
DE-A- 3 628 722
DE-U- 9 406 648
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Zahnbürste mit einem Bürstenkopf aus Kunststoff und in dem Bürstenkopf einzeln stehend eingebetteten Borsten aus Kunststoff, die mit geringem Abstand voneinander angeordnet sind.

    [0002] Zahnbürsten dieses Aufbaus sind bekannt (WO 96/27 308). Gegenüber herkömmlichen Zahnbürsten, bei denen die Borsten zu einzelnen Bündeln zusammengefaßt und mehrere Bündel am Bürstenkopf befestigt sind, weisen die vorgenannten Zahnbürsten den Vorteil auf, daß die bei der Reinigung in erster Linie wirksamen Borstenenden auf der wirksamen Bürstfläche gleichmäßig verteilt sind, so daß bei der zahnmedizinisch empfohlenen Putzmethode von rot nach weiß, also einer im wesentlichen senkrechten Führung der Bürste mit einer überlagerten leichten Schwenkbewegung der gesamte vom Borstenbesatz überstrichene Bereich gereinigt (Zähne) bzw. massiert (Zahnfleisch) wird, während bei Zahnbürsten mit dem üblichen Bündelbesatz gewisse Partien des Zahnfleichs und/oder der Zähne unbehandelt bleiben. Man hat dies schon dadurch zu beheben versucht, daß die Borsten innerhalb des Bündels nicht parallel angeordnet, sondern gespreizt sind, was beim Putzen zur Folge hat, daß die Borsten unter unterschiedlichen Winkeln gegenüber der zu reinigenden Fläche stehen. Dies kann im Bereich des Zahnfleischs zu Verletzungen führen. Im übrigen wirken die geneigten Borsten weniger mit dem verrundeten Borstenende, als mit dem Übergangsbereich zum Borstenmantel. Da diese Übergänge bei nicht einwandfrei verrundeten Borsten kantig sein können, kann es wiederum zu Zahnfleichverletzungen oder feinen Liäsonen am Zahnschmelz kommen.

    [0003] Maßgeblich für die Wirksamkeit der Zahnbürste ist unter anderem die Biegesteifigkeit der Borsten. Sie wird bei einem Bündel im wesentlichen durch die Bündellänge und die Packungsdichte der Borsten im Bündel sowie den Durchmesser der einzelnen Borste bestimmt, wobei letzterer den geringsten Einfluß hat, da sich die Borsten im Bündel aneinander abstützen, so daß die Biegesteifigkeit des Bündels um ein vielfaches größer ist als die der einzelnen Borste. Bei der zuvor genannten bekannten Zahnbürste (WO 96/27 308) mit einzeln stehenden Borsten, wird die Biegesteifigkeit zusätzlich durch den Abstand der Borsten voneinander beeinflußt und ist aufgrund des Abstandes der Einfluß des Borstendurchmessers ausgeprägter als bei Bündeln. Dadurch läßt sich die Biegesteifigkeit in feinen Abstufungen variieren, insbesondere feiner abstufen, als die bisher bei Zahnbürsten üblichen Abstufungen "weich", "mittel" und "hart". Durch die gegenüber Bündeln geringere Einbettungslänge der Einzelborsten, läßt sich die Bauhöhe des Bürstenkopfs verringern.

    [0004] Nach zahnmedizinischen Erkenntnissen ist der Pflege- bzw. Reinigungszustand der Backenzähne, insbesondere auf den Außenseiten des Gebisses (distal) ungleich schlechter als im Frontzahnbereich. Dies hängt zusammen mit der wesentlich schlechteren Zugänglichkeit der Backenzähne, der häufig beengten Verhältnisse im Distalraum, die bei Anomalitäten in der Gebißbildung gravierende Formen annehmen können, und der im Distalbereich der Backenzähne häufig gesteigerten Sensibilität und Reizbarkeit, die je nach Führung der Zahnbürste bis zum Brechreiz führen kann. Auch die zahnmedizinisch empfohlene Putzmethode rot/weiß läßt sich im Backenzahnbereich wegen der beengten Verhältnisse nur unzureichend durchführen. Aufgrund der größeren Druckbeanspruchung kommt es in diesem Bereich auch eher zu Verletzungen des Zahnfleischs und Liäsonen des Zahnschmelzes.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zahnbürste zu schaffen, die auch im Backenzahnbereich eine einwandfreie Anwendung der rot/weiß-Methode gestattet und insbesondere eine gleichgute Reinigung der Backenzähne im Distalbereich ermöglicht.

    [0006] Ausgehend von der Zahnbürste gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (WO 96/27 308) wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am Bürstenkopf auf der mit Borsten versehenen Fläche etwa 400 bis 800 Einzelborsten pro cm2 angeordnet sind und die sich aus der freien Länge der Einzelborsten und der Dicke des Bürstenkopfs ergebende Bauhöhe der Zahnbürste zwischen 6,5 und 11mm beträgt.

    [0007] Die erfindungsgemäß ausgebildete Zahnbürste zeichnet sich zunächst durch eine äußerst geringe Bauhöhe, die aus freier Borstenlänge und Dicke des Bürstenkopfs gebildet ist, aus. Sie beträgt zwischen 6,5 und 11mm, während sie bei herkömmlichen Zahnbürsten bis zu 20mm reicht. Aufgrund dieser flachen Bauweise ist auch der Distalbereich der Backenzähne problemlos zu reinigen, kann dort die rot/weiß-Methode angewandt werden und kann der Andruck ausschließlich durch den Benutzer bestimmt werden, da die Wangeninnenseite selbst keinen Druck mehr auf die Zahnbürste ausübt. Durch die weiterhin vorgesehene Anzahl der auf geringem Abstand stehenden Einzelborsten läßt sich die Biegesteifigkeit trotz der geringeren Länge der Einzelborsten in gewünschtem Maß einstellen bzw. benutzerspezifisch abstufen.

    [0008] Es sind zwar bereits Flachzahnbürsten vorgeschlagen worden (DE 93 03 339 U1), indem bei einer herkömmlichen Bürste mit Bündeln lediglich die Borstenlänge verkürzt wird. Dadurch erhöht sich aber bei den herkömmlichen Zahnbürsten mit Borstenbündeln die Steifigkeit, was bei diesem Stand der Technik ausdrücklich angestrebt ist, in dem eine bessere mechanische Reibewirkung erreicht werden soll. Gerade dies ist aber aus zahnmedizinischen Gründen unerwünscht.

    [0009] Zu den gleichen negativen Effekten führt eine andere bekannte Ausführung (EP 0 060 592), bei dem die einzelnen Borsten eng aneinander anliegend in eine rahmenartige Konstruktion des Bürstenkopfs eingespannt sind. Hier wird die Biegesteifigkeit noch höher als bei Bürsten mit Borstenbündeln, da die Einzelborsten sich einander auf ihrer gesamten Länge abstützen.

    [0010] Bei einer weiterhin bekannten Zahnbürste (DE 296 00 139 U1) sind am Bürstenkopf neben üblichen Borstenbündeln Mikrofasern aufgebracht. Diese Mikrofasern sind biegeschlaff und dadurch extrem weich, so daß sie keine mechanische Wirkung auf den Zahnbelag ausüben können. Sie haben allenfalls eine polierende Wirkung. Auch lassen sich solche Mikrofasern aufgrund ihres extrem kleinen Durchmessers nicht direkt am Bürstenkopf befestigen.

    [0011] Die erfindungsgemäße Ausbildung ist sowohl für manuell geführte Zahnbürsten, die also einen am Bürstenkopf ansetzenden Griff aufweisen, als auch für elektrisch betriebene Zahnbürsten, bei denen der Bürstenkopf auf einen Antrieb aufgesteckt ist, mit gleichen Wirkungen einsetzbar.

    [0012] Vorzugsweise liegt die freie Länge der Einzelborsten zwischen 5 und 9,5mm und die Dicke des Bürstenkopfs zwischen 1,5 und 3,0mm. Die geringe Dicke des Bürstenkopfs ist insbesondere dadurch möglich, daß die Einzelborsten zur Erzielung der notwendigen Auszugsfestigkeit auf einer nur geringen Länge im Kunststoff des Bürstenkopfs eingebettet sein müssen.

    [0013] Die erfindungsgemäße Ausbildung läßt es ferner zu, der wirksamen Bürstfläche eine Topographie zu verleihen, in dem die freien Enden der Einzelborsten auf einer stetig oder unstetig gekrümmten Hüllfläche liegen, deren Abstand von der Oberfläche des Bürstenkopfs um bis zu 3mm variiert.

    [0014] Durch diese Topographie ist sichergestellt, daß nicht nur die Zahnflächen, sondern auch der Interdentalraum von den Borsten erreicht und gereinigt wird. Im Bereich des Zahnfleischs ergeben sich besondere Massagewirkungen dadurch, daß die längeren Borsten beim Andruck ausgelenkt, also mit dem Borstenmantel wirksam werden und zu einer Art Streichmassage führen, während die kürzeren Borsten mit ihren Enden wirksam sind.

    [0015] Eine weitere Variationsmöglichkeit für die Biegesteifigkeit ergibt sich dadurch, daß der Durchmesser der Einzelborsten zwischen 0,095 und 0,225mm liegt und der gewählte effektive Durchmesser um so kleiner ist, je kleiner die freie Länge der Einzelborsten ist.

    [0016] Hierbei ist vorzugsweise vorgesehen, daß bei einer freien Länge der Einzelborsten von 5 bis 7mm deren Durchmesser von 0,095 und 0,175 und bei einer freien Länge von 7 bis 9,5mm deren Durchmesser zwischen 0,125 und 0,225mm liegt.

    [0017] Eine bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Zahnbürste zeichnet sich dadurch aus, daß die Bauhöhe der Zahnbürste ca. 8,5mm beträgt mit einer freien Länge der Einzelborsten von 7mm und einer Dicke des Bürstenkopfs von 1,5mm, wobei ca. 600 Borsten pro cm2 vorgesehen sind.

    [0018] In einer weiterhin vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Einzelborsten im Spritzgießverfahren durch Umspritzen ihrer befestigungsseitigen Enden mit dem Kunststoff des Bürstenkopfs in diesem eingebettet sind.

    [0019] Diese Methode der Befestigung der Einzelborsten führt einerseits bei kürzester Einbettlänge zu einer größtmöglichen Auszugsfestigkeit. Andererseits ist die einzelne Borste im Bereich ihrer Einspannung von dem Kunststoff des Bürstenkopfs fest umschlossen, so daß eine spaltfreie Oberfläche gewährleistet ist, was wiederum aus hygienischen Gründen angestrebt wird.

    [0020] Die erfindungsgemäße Ausbildung gibt ferner die Möglichkeit, daß der Bürstenkopf an seiner Borstenseite eine konvex gewölbte Oberfläche aufweist und die Einzelborsten etwa senkrecht zu der Oberfläche angeordnet sind.

    [0021] Durch diese Ausbildung liegen die Enden der Borsten, sofern sie gleiche Länge aufweisen, auf einer entsprechend konvexen Hüllfläche. Dies ermöglicht bei der rot/weiß-Methode, bei der die Zahnbürste in der Regel leicht verschwenkt wird, einen besseren Angriff der Borstenenden. Bei herkömmlichen Bündelzahnbürsten hat man die gleiche Wirkung dadurch zu erreichen versucht, daß die Bündel nur in der Längsmittelachse des Bürstenkopfs senkrecht zur Oberfläche und nach außen hin geneigt angeordnet werden bei zugleich stärkerer Kürzung der außenliegenden Bündel. Durch die Neigungslage wirkt aber die Bürst- und Reinigungswirkung der einzelnen Bündel unterschiedlich. Zudem besteht durch die schrägstehenden Borsten die Gefahr, daß sie sich gegen die Putzrichtung umlegen und dann wie Spieße wirken. Die konvexe Ausbildung des Bürstenkopfs im Rahmen der Erfindung ist ohne nennenswerte Steigerung der Bauhöhe durch die geringe Dicke des Bürstenkopfs möglich.

    [0022] Bei dieser Ausführung kann zugleich der Rücken des Bürstenkopfs konkav gewölbt sein, so daß der Bürstenkopf über seine gesamte Länge etwa gleiche Dicke aufweist, ohne daß der Bürstenkopf durch dieses Profil bretthart wird. Bei dieser Ausführung weisen die senkrecht auf der Oberfläche stehenden Einzelborsten vorzugsweise gleiche Länge auf.

    [0023] Die Einbettungslänge der befestigungsseitigen Enden der Einzelborste ist vorzugsweise kleiner als das 10-fache des Durchmessers der Borste. Die Einbettungslänge liegt also bei dem o.g. Durchmesserbereich von 0,125 bis 0,225mm bei maximal 1,25 bis 2,25mm.

    [0024] Nachstehend ist die Erfindung anhand einiger in der Zeichnung wiedergegebener Ausführungsbeispiele beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
    Figur 1
    eine Draufsicht auf das Borstenfeld einer Zahnbürste;
    Figur 2
    eine Seitenansicht der Zahnbürste gemäß Figur 1;
    Figur 3
    einen vergrößerten Ausschnitt eines Längsschnittes im Bereich des Bürstenkopfes;
    Figur 4
    eine Ansicht auf die Darstellung gemäß Figur 3 und
    Figur 5
    eine Querschnitt durch den Bürstenkopf in einer anderen Ausführungsform.


    [0025] In Figur 1 und 2 ist eine für den manuellen Gebrauch bestimmte Zahnbürste 1 gezeigt. Sie weist einen Stiel 2, einen vorzugsweisen flexiblen Hals 3 und einen Bürstenkopf 4 mit einem Borstenbesatz 5 auf. Der Borstenbesatz 5 besteht aus einzeln stehenden und mit geringem Abstand voneinander angeordneten Borsten, wie sich aus den Figuren 3 und 4 ergibt. Die Einzelborsten 6 sind mit ihren Enden 7 in dem Bürstenkopf 4 verankert. Beispielsweise weisen die Einzelborsten an ihren Enden 7 durch Aufschmelzen derselben erhaltene Verdickungen 8 auf, mittels der sie durch Umspritzen mit dem Kunststoff des Bürstenkopfs 4 in diesem verankert sind.

    [0026] Die Borsten 6 weisen einen Durchmesser zwischen 0,095 und 0,225mm und eine freie Länge "1" von 5 bis 9,5mm auf. Der Durchmesser ist umso kleiner gewählt, je kürzer die freie Länge "1" ist. Bei praktischen Versuchen haben sich folgende Zuordnungen als vorteilhaft erwiesen: Durchmesser 0,095 bis 0,175mm bei einer freien Länge "1" von 5 bis 7mm und Durchmesser 0,125 bis 0,225mm bei einer freien Länge von 7 bis 9,5mm.

    [0027] Die Gesamtbauhöhe der Zahnbürste im Bereich des Bürstenkopfs liegt zwischen 6,5 und 11mm, wobei die Dicke "d" des Bürstenkopfs zwischen 1,5 und 3,0mm liegt. Die Einbettungstiefe "a" der Einzelborsten beträgt zwischen 0,2 und 0,8mm, vorzugsweise etwa 0,4mm. Der Abstand der Einzelborsten 6 untereinander ist vorzugsweise so gewählt, daß sich auf einem Quadratzentimeter etwa 600 Borsten befinden.

    [0028] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 ist der Bürstenkopf im Querschnitt gewölbt, so daß die Enden der Einzelborsten 6 auf einer entsprechend gekrümmten Hüllfläche liegen. Diese Hüllfläche kann durch unterschiedliche Längen der Einzelborsten 6 auch gewellt oder gestuft sein. Die Einzelborsten stehen senkrecht zur Oberfläche des Bürstenkopfs 4.


    Ansprüche

    1. Zahnbürste mit einem Bürstenkopf aus Kunststoff und in dem Bürstenkopf einzeln stehend eingebetteten Borsten aus Kunststoff, die mit geringem Abstand voneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß am Bürstenkopf auf der mit Borsten versehenen Fläche etwa 400 bis 800 Einzelborsten pro cm2 angeordnet sind, und daß die sich aus der freien Länge der Einzelborsten und der Dicke des Bürstenkopfs ergebende Bauhöhe der Zahnbürste zwischen 6,5 und 11 mm beträgt.
     
    2. Zahnbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Länge der Einzelborsten zwischen 5 und 9,5 mm und die Dicke des Bürstenkopfs zwischen 1,5 und 3,0 mm liegt.
     
    3. Zahnbürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Einzelborsten auf einer stetig oder unstetig gekrümmten Hüllfläche liegen deren Abstand von der Oberfläche des Bürstenkopfs um bis zu 3mm variiert.
     
    4. Zahnbürste nach einem der Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Einzelborsten zwischen 0,095 und 0,225 mm liegt und der gewählte effektive Durchmesser um so kleiner ist, je kleiner die freie Länge der Einzelborsten ist.
     
    5. Zahnbürste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer freien Länge der Einzelbosten von 5 bis 7mm deren Durchmesser zwischen 0,095 und 0,175 und bei einer freien Länge von 7 bis 9,5mm deren Durchmesser zwischen 0,125 und 0,225 liegt.
     
    6. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauhöhe der Zahnbürste ca. 8,5 mm beträgt mit einer freien Länge der Einzelborsten von 7 mm und einer Dicke des Bürstenkopfs von 1,5 mm.
     
    7. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ca. 600 Borsten pro cm2 vorgesehen sind.
     
    8. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelborsten im Spritzgießverfahren durch Umspritzen ihrer befestigungsseitigen Enden mit dem Kunststoff des Bürstenkopfs in diesem eingebettet sind.
     
    9. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenkopf an seiner Borstenseite eine konvex gewölbte Oberfläche aufweist und die Einzelborsten etwa senkrecht zu der Oberfläche angeordnet sind.
     
    10. Zahnbürste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenkopf bei etwa gleicher Dicke über den gesamten Querschnitt an seiner Borstenseite konvex und an seinem Rücken konkav gewölbt ist.
     
    11. Zahnbürste nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelborsten gleiche Länge aufweisen.
     
    12. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelborsten an ihrem befestigungsseitigen Ende auf einer Länge eingebettet sind, die kleiner als das 10-fache des Durchmessers der Einzelborsten ist.
     


    Claims

    1. Toothbrush with a brush head made from plastic with individual standing bristles made from plastic embedded into the brush head disposed at small separations from each other, characterized in that approximately 400-800 individual bristles per cm2 are disposed on a surface of the brush head having bristles and the height of the tooth brush, comprising the free length of the individual bristles and the thickness of the brush head, assumes a value between 6.5 and 11 mm.
     
    2. Toothbrush according to claim 1 , characterized in that the free length of the individual bristles is between 5 and 9.5 mm and the thickness of the brush head between 1.5 and 3.0 mm.
     
    3. Toothbrush according to claim 1 or 2, characterized in that the free ends of the individual bristles lie on a constant or varying curved enveloping surface the separation of which from the surface of the brush head varies by up to 3 mm.
     
    4. Toothbrush according to any one of the claims 1 through 3, characterized in that the diameter of the individual bristles lies between 0.095 and 0.225 mm and the chosen effective diameter is smaller, the smaller the free length of the individual bristles.
     
    5. Toothbrush according to claim 4,-characterized in that, with a free length of the individual bristles between 5 and 7 mm, the diameter lies between 0.095 and 0.175 mm and, with a free length of 7 to 9.5 mm, the diameter lies between 0.125 and 0.225 mm.
     
    6. Toothbrush according to any one of the claims 1 through 5, characterized in that the height of the toothbrush is approximately 8.5 mm with a free length of the individual bristles of 7 mm and a thickness of the brush head of 1.5 mm.
     
    7. Toothbrush according to any one of the claims 1 through 6, characterized by approximately 600 bristles per cm2.
     
    8. Toothbrush according to any one of the claims 1 through 7, characterized in that the individual bristles are embedded in the plastic of the brush head using an extrusion procedure by injection molding their attachment ends with the brush head plastic.
     
    9. Toothbrush according to any one of the claims 1 through 3, characterized in that the brush head has a convex bulging surface at its bristle side and the individual bristles are approximately perpendicular to the surface.
     
    10. Toothbrush according to claim 9, characterized in that the brush head has approximately constant thickness over the entire cross section and is curved in a convex fashioned on the bristle side and in a concave manner on its back.
     
    11. Toothbrush according to claim 9 or 10, characterized in that the individual bristles have the same length.
     
    12. Toothbrush according to any one of the claims 1 through 11, characterized in that the individual bristles are embedded at their attachment ends along a length which is less than 10 times the diameter of the individual bristle.
     


    Revendications

    1. Brosse à dents comprenant une tête de brosse en matière synthétique et des poils en matière synthétique noyés individuellement dans la tête de brosse disposés à faible distance les uns des autres, caractérisée en ce que sur la surface de la tête de brosse munie de poils sont disposés environ 400 à 800 poils individuels par cm2 et en ce que la hauteur constructive de la brosse à dents résultant de la longueur libre des poils individuels et de l'épaisseur de la tête de brosse est comprise entre 6,5 et 11 mm.
     
    2. Brosse à dents selon la revendication 1, caractérisée en ce que la longueur libre des poils individuels est comprise entre 5 et 9,5 mm et l'épaisseur de la tête de brosse entre 1,5 et 3,0 mm.
     
    3. Brosse à dents selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les extrémités libres des poils individuels sont situées sur une surface enveloppe curviligne continue ou discontinue dont la distance par rapport à la surface de la tête de brosse peut varier jusqu'à une valeur de l'ordre de 3 mm.
     
    4. Brosse à dents selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le diamètre des poils individuels est compris entre 0,095 et 0,225 mm et en ce que le diamètre effectif choisi est d'autant plus petit que la longueur libre des poils individuels est courte.
     
    5. Brosse à dents selon la revendication 4, caractérisée en ce que pour une longueur libre des poils individuels de 5 à 7 mm, le diamètre de ceux-ci est compris entre 0,095 et 0,175 mm et que pour une longueur libre de 7 à 9,5 mm, leur diamètre est compris entre 0,125 et 0,225 mm.
     
    6. Brosse à dents selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la hauteur constructive de la brosse à dents est d'environ 8,5 mm avec une longueur libre des poils individuels de 7 mm et une épaisseur de la tête de brosse de 1,5 mm.
     
    7. Brosse à dents selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'on prévoit environ 600 poils par cm2.
     
    8. Brosse à dents selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les poils individuels sont noyés dans la matière synthétique de la tête de brosse au cours du moulage par injection en enrobant leurs extrémités de fixation.
     
    9. Brosse à dents selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la tête de brosse présente sur sa face garnie de poils une surface incurvée convexe et en ce que les poils individuels sont disposés sensiblement perpendiculaires à la surface.
     
    10. Brosse à dents selon la revendication 9, caractérisée en ce que la tête de brosse est incurvée sur l'ensemble de sa section de manière convexe sur sa face garnie de poils et de manière concave sur sa face dorsale pour une épaisseur sensiblement égale.
     
    11. Brosse à dents selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que les poils individuels sont de longueur égale.
     
    12. Brosse à dents selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les poils individuels sont noyés du côté de leur extrémité de fixation sur une longueur inférieure à dix fois le diamètre des poils individuels.
     




    Zeichnung