| (19) |
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(11) |
EP 1 001 831 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.2003 Patentblatt 2003/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.1998 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9800/328 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9900/7446 (18.02.1999 Gazette 1999/07) |
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| (54) |
ROHR SOWIE GOLFSCHLÄGER MIT SCHAFT AUS DIESEM ROHR
TUBE AND GOLF CLUB WITH HANDLE MADE OF SAID TUBE
TUBE AINSI QUE CLUB DE GOLF A MANCHE CONSTITUE DE CE TUBE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FI FR IT LI SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
05.08.1997 CH 185297
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.2000 Patentblatt 2000/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Zorzi, Silvano |
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8646 Wagen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Zorzi, Silvano
8646 Wagen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Hammer, Bruno, Dr. |
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Sunneraiweg 21 8610 Uster 8610 Uster (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 072 256 EP-A- 0 747 098 DE-U- 29 618 807 GB-A- 1 327 246 US-A- 3 457 962
|
EP-A- 0 662 391 WO-A-91/14480 FR-A- 2 628 643 GB-A- 2 227 178 US-A- 5 188 872
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Rohr nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs
1, sowie auf einen Golfschläger.
[0002] Es sind Rohre bekannt, die durch Ziehen von Metall, oder durch Wickeln von Matten
aus faserverstärkten Kunstharz-Werkstoffen, oder durch Wickeln von Fasern hergestellt
sind. Diese Rohre sind relativ leicht, haben aber eine eher mässige Biegeelastizität.
Die Rohre haben schlechte schwingungsdämpfende Eigenschaften. Die Dämpfungseigenschaften
müssen nachträglich durch den Ein- oder Anbau von dämpfenden Elementen verbessert
werden. Alle diese Rohre haben für gewisse Anwendungen ungenügende Dämpfungseigenschaften.
[0003] Auch herkömmliche Schäfte von Golfschlägern sind z.B. entweder gezogene Metallrohre
oder aus Faserwerkstoffen gewickelte Rohre. Metallrohre zeichnen sich durch gute Elastizität
aus, haben aber ein relativ hohes Gewicht und schlechte Dämpfungseigenschaften. Gewickelte
Rohre aus Faserwerkstoffen zeichnen sich durch geringes Gewicht bei mässiger Elastizität
aus: die Dämpfungseigenschaften sind aber für viele Anwendungen ungenügend. Die dämpfenden
Eigenschaften von konventionell hergestellten Rohren aus Faserwerkstoffen, wie ziehen
oder wickeln sind kaum ausreichend und müssen daher nachträglich eingebaut werden.
[0004] EP 0 662 391 A2 beschreibt ein Rohr mit der Struktur nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs 1 der vorliegenden Erfindung.
[0005] Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, ein Rohr von hoher Elastizität, gutem
Torsionsverhalten und geringem Gewicht zu schaffen. Gleichzeitig soll das Rohr gute
schwingungsdämpfende Eigenschaften haben. Es ist weiter eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Golfschläger mit einem Schaft zu schaffen, der hohe Elastizität,
gute Torsionssteifigkeit und geringes Gewicht aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einem Rohr gelöst, das die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs 1 aufweist. Die abhängigen Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausführungsformen
des Rohres. Der Golfschläger nach der Erfindung weist einen Schaft aus einem Rohr
nach der Erfindung auf.
[0007] Die Drähte können beispielsweise aus Metall, Kohlefaser, Glas oder Kevlar bestehen.
Bei den Drähten kann es sich um einzelne Drähte handeln, aber der Aufbau dieser Drähte
kann auch litzenartig, oder der Draht kann ein Geflecht sein. Gut geeignet sind beispielsweise
Drähte, wie sie für Klaviersaiten verwendet werden. Es ist auch denkbar, Drähte aus
verschiedenen Werkstoffen und/oder mit verschiedenem Aufbau in einem Rohr zu verwenden.
Die Drähte selbst können wiederum rohr- oder röhrchenförmig ausgebildet sein. Die
Drähte haben mit Vorteil einen Durchmesser von etwa 0.2 mm bis 0.5 mm, wobei natürlich
auch Drähte mit anderem Durchmessern geeignet sind.
[0008] Ein Rohr nach der Erfindung kann beispielsweise wie folgt hergestellt werden. Auf
einen Wickelkörper wie etwa einem Wickeldorn wird eine erste Faserschicht aufgewickelt.
Dies kann mit einer Wickelmaschine erfolgen, welche die Fäden oder Fasern, einer neben
dem andern oder jede Windung in einem bestimmten Abstand zur nächsten auf den Wickeldorn
wickelt. Diese erste Wickelschicht, bzw. gewickelte Schicht kann mit einem Kunstharz
bestrichen und getränkt werden. Dann können die Längsdrähte auf die gewickelte Schicht
gebracht werden. Die Längsdrähte können wiederum mit Kunstharz überstrichen und in
diesen eingebettet werden. Die Längsdrähte können also zusammen mit dem dazwischen
liegenden Kunstharz eine Längsdrahtschicht bilden. Über die Längsdrähte können weitere
gewickelte Schichten und auf diese wieder Längsdrähte aufgebracht werden, bis das
Rohr den richtigen Aufbau aufweist. Wenn eine nur lose gewickelte Schicht über einer
Drahtschicht liegt und auf diese lose gewickelte Schicht weitere Drähte so gelegt
werden, dass die Drähte der zweiten Schicht von Längsdrähten zwischen denjenigen der
ersten Schicht von Längsdrähten liegen, können die längs verlaufenden Drähte der ersten
und der zweiten Schicht, mit einer weiteren, hart gewickelten Schicht zu einer Schicht
zusammengeführt werden. Die lose gewickelte Schicht verläuft dann wellenförmig um
die längs verlaufenden Drähte dieser zusammengeführten Schicht. Die lose gewickelte
Schicht kann abwechselnd über dem einen Draht und unter dem nächsten, benachbarten
Draht verlaufen. Es ist aber auch denkbar, dass die lose gewickelte Schicht über und
unter mehr als einem benachbarten Längsdraht verläuft. Hier sind eine Vielzahl von
Strukturen denkbar.
[0009] Das Rohr nach der Erfindung weist die erforderlichen Eigenschaften wie hohe Elastizität,
hohe Torsionsfestigkeit, bei geringem Gewicht auf, die beispielsweise für den Schaft
eines Golfschlägers notwendig sind. Darüber hinaus, können die schwingungsdämpfenden
Eigenschaften wenn nötig mit einfachen Mitteln und Massnahmen verändert werden, indem
an bestimmten Stellen im oder um das Rohr Dämpfungselemente ein- oder angebracht werden.
Als Dämpfungselemente sind Schaumstoffe geeignet. Im Innern des Rohres kann beispielsweise
Granulat aus Elastomer, wie Latex verwendet werden. Das Granulat kann in einen Schaumstoff
eingebettet sein.
[0010] Das Rohr nach der Erfindung ist ausserordentlich biege- und knickfest, verfügt also
über eine gute Biegewiderstandsfestigkeit. Darüber hinaus weist das Rohr sehr gute
Zugfestigkeitseigenschaften auf.
[0011] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den schematischen Zeichnungen gezeigten
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0012] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch ein Rohr;
- Fig. 2
- in einer Seitenansicht ein konisches Rohr;
- Fig. 2a
- einen Querschnitt nach der Linie A - A durch das Rohr von Fig. 2;
- Fig. 3.
- einen Golfschläger mit einem konischen Rohr;
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch ein weiteres Rohr;
- Fig. 5 a bis c
- Einzelheiten zu verschiedenen Arten des Aufbaus des Rohres;
- Fig. 6 a bis f
- verschiedene Formen des Querschnitts von Rohren;
- Fig. 7 a bis d
- verschiedene Formen des Profils von Rohren;
- Fig. 9
- drei Querschnitte durch das Rohr mit je einem Füllkörper aus Schaumstoff, je an einer
anderen Position;
- Fig. 10
- in schematischen Querschnitten verschiedene Arten von Drähten und Anordnungen der
Drähte, sowie Querschnitte durch ein Rohr bei verschiedenen Schritten des Herstellens.
[0013] Metalldrähte 3, vorzugsweise aus Federstahl oder Titan, in Längsrichtung des Rohres
6 von Fig. 1, sind auf einem Radius R um den Mittelpunkt des Rohres 6, angeordnet.
Durch das Anordnen der Metalldrähte auf einem Radius R ergibt sich eine hohe Steifigkeit
des Rohres 6, die mit der Zunahme des Radius R ebenfalls zunimmt.
[0014] Der Kern des Rohres 6 kann aus einem Schaumstoff 1 sein und kann auch als Trägerkern
für die erste gewickelte Faserwerkstoffzone 2 dienen. Dieser Schaumstoffkern 1 dient
gleichzeitig auch zur Dämpfung der Schwingungen. Die Wirkung der Dämpfung kann noch
gesteigert werden, indem Dämpfungskörper 9, vorzugsweise Gummigranulat, in den Schaumstoffkern
1 eingelagert werden, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Das Rohr 6 kann auch vollständig
mit einem Dämpfungskörper gefüllt sein.
[0015] Als Faserwerkstoffe für die gewickelte Schicht kann irgend ein wickelbarer faser-,
draht- oder fadenartiges Material wie Glasfaser, Kohlefaser, Kevlar, Textilfaden,
Kunststoffaden oder Filamentfaden verwendet werden.
[0016] Die erste Faserwerkstoffzone 2, vorzugsweise Kohlefasern, wird zusammen mit einem
Klebstoff auf den Schaumstoffkern 1 oder einen Wickeldorn gewickelt. Fig. 1.
[0017] Auf die Faserwerkstoffzone 2 folgen die Metalldrähte 3, Fig.1. Mehrere Lagen Metalldrähte
3 sind auch möglich. Diese Metalldrähte 3 werden mit speziellen Einrichtungen angebracht.
Diese Einrichtungen und das Verfahren werden später noch genau beschrieben. Es können
mehrere Faserwerkstoffzonen und/oder Zonen mit Metalldrähten, in der Wand eines Rohres
vorgesehen sein. In einem nächsten Schritt wird die Faserwerkstoffzone 4 mit einem
Klebstoff über die Metalldrähte 3 gewickelt, Fig. 1.
[0018] Der Raum zwischen den Faserwerkstoffzonen 2 und 4 und zwischen den Metalldrähten
3 wird vom Klebstoff ausgefüllt.
[0019] Das ganze Rohr 6 wird, wie vorgängig beschrieben, schrittweise und in einem einzigen
ununterbrochenen Fabrikationsprozess hergestellt. Nach dem Aushärten des Klebstoffes
werden die Rohre 6 noch konfektioniert, d.h. abgelängt, bedruckt etc.
[0020] Je nach Anzahl Metalldrähte 3 kann die Aussenkontur des Rohres 6 rund. als Polygonzug
oder wellenförmig gestaltet werden, Fig. 5a bis c. Die wellenförmige Aussenkontur,
wie sie in Fig. 5c gezeigt ist, kann beispielsweise mit einem Formwerkzeug erhalten
werden, in welchem das Rohr ausgehartet wird.
[0021] Da die Rohre 6 z.B. bei einem Golfschläger nur in einer bevorzugten Richtung auf
Torsion beansprucht sind, können die Faserwerkstoffzonen 2 und 4 in eine Richtung
bevorzugt gewickelt werden. Zusammen mit dem Verwenden von Metalldrähten 3 ergibt
dies eine schlanke Bauart und damit eine grosse Einsparung an Faserwerkstoffen.
[0022] Die Rohre 6 können auch ohne Schaumstoffkern 1 ausgeführt werden. Entfällt der Schaumstoffkern,
dann kann für das Wickeln ein spezieller wieder entfernbarer Wickeldorn verwendet
werden.
[0023] Die Rohr - Querschnitte können beliebig ausgebildet werden. Die Fig. 6a bis f zeigt
nur einige Beispiele. Fig. 6a zeigt einen kreisförmigen Querschnitt. Fig. 6b zeigt
einen ovalen bzw. elliptischen Querschnitt. Fig. 6c zeigt einen tropfen- bzw. eiförmigen
Querschnitt, Fig. 6d einen rechteckigen Querschnitt und Fig. 6e einen quadratischen
Querschnitt. Fig. 6f schliesslich zeigt einen parallelepipedförmigen Querschnitt.
[0024] In Längsrichtung können die Rohre 6 ebenfalls verschieden ausgebildet sein. Fig.7
zeigt einige Beispiele. Fig. 7a zeigt im schematischen Querschnitt ein konisches Rohr,
Fig. 7b ein zylindrisches Rohr, Fig. 7c ein konkaves und Fig. 7d ein konvexes oder
tonnenförmiges Rohr.
[0025] Wie in der Längsansicht von Fig. 2 dargestellt, kann die Wandstärke des Rohre 6,
über die gesamte Länge I konstant sein oder sie kann sich über die Länge I verteilt
verjüngen.
[0026] Wenn das Rohr 6 ein hohes Torsionswiderstandsmoment, also gegen das Verdrehen hohen
Widerstand haben soll, können die Metalldrähte 3 auch verwunden / verdreht zur Längsrichtung
des Rohres 6 in der Wand eingebaut sein, was in Fig. 8 schematisch veranschaulicht
ist.
[0027] An Stelle von Metalldrähten 3, könnten auch Faserwerkstoffe verwendet werden.
[0028] Die Dämpfungsmittel, z.B. ein Schaumstoffkern 1 oder der Schaumstoffkern 1 mit eingelagerten
Dämpfungskörpern 9, wie Gummigranulat, kann auch nur partiell auf der Länge I verteilt
angebracht sein, was in Fig. 9 schematisch veranschaulicht ist. In einem Rohr 6 können
auch mehrere Dämpfungskörper 9 mit verschiedenem Aufbau und/oder aus verschiedenen
Materialien vorhanden sein
[0029] In Fig. 10 a sind die Längsdrähte selbst als Röhrchen ausgebildet. Längsdrähte mit
Litzenstruktur, sind in Fig. 10 b gezeigt. Fig. 10 d zeigt den Aufbau eines Rohrs,
bei welchem eine Wickelschicht 10 die längs verlaufenden Drähte abwechselnd innen
und aussen umschlingt. Wie eine derartige Wickelschichtzone hergestellt werden kann,
zeigt Fig. 10c. Die lose gewickelte Wickelschicht 10 liegt auf den inneren Drähten
3 und auf der Wickelschicht 10 liegen die äusseren Drähte 3. Wenn die darauf folgende,
äussere Wickelschicht 4 hart gewickelt wird, werden die Drähte 3 in die Schicht wischen
der äusseren Wickelschichtzone 4 und der inneren Wickelschichtzone 2 gebracht, wie
dies in Fig. 10 d gezeigt ist. Die Drähte 3 könnten auch mit einer Pressform in eine
Schicht 3 zwischen der äusseren Wickelschichtzone 4 und der inneren Wickelschichtzone
2 gepresst werden. Es ist auch möglich die innen und aussenliegenden Drähte 3 so zueinander
anzuordnen, dass die bezogen auf die Wickelschicht 10 innen liegenden und aussen liegenden
Drähte, auf verschiedenen Radien R liegen, d.h. dass sie verschiede Abstände zum Zentrum
des Rohres haben.
[0030] Fig. 10 e zeigt schematisch die Anordnung der Drähte 3 in drei Gruppen, die über
den Umfang verteilt sind. Schliesslich zeigt Fig. 10 f eine Anordnung von Drähten
3 in vier Gruppen, die in verschiedenen Winkel-Abständen zueinander angeordnet sind.
Alle Gruppen haben den gleichen Abstand zur Zentralachse des Rohrs. Die Gruppen von
längs verlaufenden Drähten könnten auch verschiedene Abstände zur Zentralachse haben.
Liste der Bezugszeichen:
[0031]
- 1
- Schaumstoffkern
- 2
- erste Faserwerkstoffzone
- 3
- Metalldraht
- 4
- zweite Faserwerkstoffzone
- 5
- Klebstoff
- 6
- Rohr
- 7
- Schlägerkopf
- 8
- Griff
- 9
- Dämpfungskörper
- 10
- zusätzliche Faserwerkstoffzone
1. Rohr (6) mit einer Wand, die aus mehreren Schichten (2, 3, 5, 4) aufgebaut ist, bei
welcher in der Wand längs verlaufende Drähte (3) angeordnet sind, und dass in der
Wand des Rohrs, innerhalb und ausserhalb der Drähte (3) wenigstens eine über den Umfang
des Rohrs gewickelte Schicht (2, 4) vorhanden ist, gekennzeichnet durch
innere Drähte (3), die auf der innerhalb der Drähte gewickelten Schicht (2) liegen,
eine Wickelschicht 10, die auf den inneren Drähten (3) liegt,
äussere Drähte (3), die auf der Wickelschicht 10 und unter der ausserhalb angeordneten
Schicht (4) liegen, sowie eine ausserhalb angeordnete Schicht (4) welche die äusseren
Drähte (3) zwischen die inneren Drähte (3) bringt.
2. Rohr nach Anspruch 1, bei welchem die Schichten (2, 4, 10) Klebstoff oder Kunstharz
enthalten.
3. Rohr (6) nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die längs verlaufenden Drähte in einem
Abstand R vom Mittelpunkt des Rohres (6), kreisförmig, vorzugsweise in gleichen Abständen
zueinander angeordnet sind.
4. Rohr (6) nach Anspruch 1, 2 oder 3, als Wickelkörper hergestellt, mit mindestens einem
Dämpfungselement (1 ) aus schwingungsdämpfendem Material im Innern des Rohres (6).
5. Rohr (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem kreisförmigen, elliptischen,
ovalen, tropfenförmigen, eiförmigen, rechteckigen, quadratischen, parallelepipedförmigen
oder vieleckigen Querschnitt.
6. Rohr (6) nach Anspruch 5, mit vieleckigem Querschnitt, bei welchem die Drähte (3)
die Aussenkontur des Rohres (6) bestimmt und im Bereich jeder Eckkante des Rohrs (6)
ein Draht (3) verläuft.
7. Rohr (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit sich in Längsrichtung verändernden
Querschnitt und/oder sich in Längsrichtung verändernder Wandstärke (S).
8. Rohr (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welchem die in der Wand des Rohrs,
längs angeordneten Drähte (3) in einem Winkel zur Mantellinie, insbesondere spiralförmig
verlaufen (Fig. 8).
9. Rohr (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit mehreren Schichten (3, 5) von Drähten
(3), die längs verlaufen.
10. Rohr (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der eine der Wickelschichten (10) die
längs verlaufenden Drähte (3) in einer Schicht, bezogen auf die Rohrwand, zum Teil
innen und zum Teil aussen, vorzugsweise abwechselnd innen und aussen teilweise umschlingt
(Fig. 10d).
11. Rohr (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Wand des Rohres (6) längs verlaufenden Drähte (3) aus Metall, Kunststoff,
Kohlefaser, Glas oder einem textilen Material bestehen, oder dass in der Wand längs
verlaufende Drähte (3) aus verschiedenen dieser Materialien vorhanden sind.
12. Rohr (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit längs verlaufenden Drähten (3) die
litzenartig, geflochten, kabelförmig, röhrchenförmig, rohrlitzenförmig, ausgebildet
sind.
13. Golfschläger mit einem Schaft aus einem Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 12 (Fig.
3).
14. Verwendung eines Rohrs (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 als Skistock, als Bauteil
in einem Fachwerk, in einem Luftfahrzeug, wie einem Flugzeug, oder einem Delta-Hängegleiter;
einem Fahrzeug für die Raumfahrt, in einem Strassenfahrzeug wie einem Automobil, einem
Motorrad oder einem Fahrrad, in einem Schienenfahrzeug oder in einem Wasserfahrzeug.
1. Tube (6) comprising a wall which is composed of a plurality of layers (2, 3, 5, 4),
with longitudinally extending wires (3) are arranged in the wall; and in that inside
and outside of the wires (3) there is at least one layer (2, 4) which is wound around
the circumference of the tube, characterized by
inside wires (3) that are arranged on the inside wound layer (2),
a winding layer (10) that is arranged on the inner wires (3),
outside wires (3) arranged on the winding layer (10) and under an outside layer
(4) arranged outside of the outside wires, the layer (4) forcing the outside wires
(3) between the inside wires (3).
2. Tube in accordance with claim 1, the layers (2, 4, 10) containing glue or synthetic
resin.
3. Tube (6) in accordance with claim 1 or claim 2, in which the longitudinally extending
wires are arranged circularly, preferably at equal spacing from one another, at a
distance R from the center of the tube (6).
4. Tube (6) in accordance with claim 1, 2 or claim 2, manufactured as a wound body, comprising
at least one damping element (1) made of oscillation damping material in the interior
of the tube (6).
5. Tube (6) in accordance with any one of the claims 1 to 4, having a circular, elliptical,
oval, drop-shaped, egg-shaped, rectangular, square, parallelepipeded or polygonal
cross-section.
6. Tube (6) in accordance with claim 5, having a polygonal cross-section, in which the
wires (3) determine the outer contour of the tube (6) and a wire (3) extends in the
region of each corner edge of the tube (6).
7. Tube (6) in accordance with any one of the claims 1 to 6, having a cross-section which
varies in the longitudinal direction and/or a wall thickness (S) which varies in the
longitudinal direction.
8. Tube (6) in accordance with any one of the claims 1 to 7, in which the wires (3) which
are longitudinally arranged in the wall of the tube extend at an angle relative to
the jacket line, in particular helically (Fig. 8).
9. Tube (6) in accordance with any one of the claims 1 to 8, comprising a plurality of
layers (3, 5) of wires (3) which extend longitudinally.
10. Tube (6) in accordance with any one of the claims 1 to 9, in which one of the winding
layers (10) is partly wound around the longitudinally extending wires (3) in a layer,
partly inwardly and partly outwardly with respect to the tube wall, preferably alternately
inwardly and outwardly with respect to the tube wall (Fig. 10d).
11. Tube (6) in accordance with any one of the claims 1 to 10, characterized in that the wires (3) which extend longitudinally in the wall of the tube (6) consist of
metal, plastic, carbon fibers, glass or a textile material; or in that wires (3) which extend longitudinally in the wall are provided which are made of
different materials of this group.
12. Tube (6) in accordance with any one of the claims 1 to 10, comprising longitudinally
extending wires (3) which are executed in a stranded, woven, cable-like, tubelet-like,
tubular-strand-like manner.
13. Golf club comprising a shaft made of a tube in accordance with any one of the claims
1 to 12 (Fig. 3).
14. Use of a tube (6) in accordance with any one of the claims 1 to 12 as a ski pole,
as a component in a framework, in an aerial vehicle such as an airplane or a delta
hanging glider, in a vehicle for space travel, in a road vehicle such as an automobile,
a motorcycle or a bicycle, in a railway vehicle or in an aquatic vehicle.
1. Tube (6) comportant une paroi qui est constituée par plusieurs couches (2, 3, 5, 4),
dans lequel des fils métalliques (3) s'étendant en direction longitudinale sont disposés
dans la paroi, et en ce que, dans la paroi du tube, à l'intérieur et l'extérieur des
fils métalliques (3), on prévoit au moins une couche (2, 4) enroulée autour de la
périphérie du tube, caractérisé par
des fils métalliques internes (3) qui sont disposés sur la couche (2) enroulée
à l'intérieur des fils métalliques,
une couche d'enroulement (10) qui est disposée sur les fils métalliques internes
(3),
des fils métalliques externes (3) qui sont disposés sur la couche d'enroulement
(10) et en dessous de la couche (4) disposée à l'extérieur, ainsi qu'une couche (4)
disposée à extérieur qui amène les fils métalliques externes (3) entre les fils métalliques
internes (3).
2. Tube selon la revendication 1, dans lequel les couches (2, 4, 10) contiennent un adhésif
ou une résine synthétique.
3. Tube (6) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel les fils métalliques s'étendant
en direction longitudinale sont disposés en formant un cercle, de préférence de manière
équidistante, à une distance R par rapport au centre du tube (6).
4. Tube (6) selon la revendication 1, 2 ou 3, réalisé sous la forme d'un corps d'enroulement,
comprenant au moins un élément d'amortissement (1) constitué d'une matière amortissant
les vibrations à l'intérieur du tube (6).
5. Tube (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, présentant une section transversale
de forme circulaire, de forme elliptique, de forme ovale, en forme de goutte, ovoïde,
rectangulaire, carrée, parallélépipédique ou polygonale.
6. Tube (6) selon la revendication 5, possédant une section transversale polygonale,
dans lequel les fils métalliques (3) déterminent le contour externe du tube (6) et
un fil métallique (3) s'étend dans la zone de chaque arête cunéiforme du tube (6).
7. Tube (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, comprenant une section transversale
qui se modifie en direction longitudinale et/ou une épaisseur de paroi (S) qui se
modifie en direction longitudinale.
8. Tube (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, dans lequel les fils métalliques
(3) disposés en s'étendant en direction longitudinale dans la paroi du tube, s'étendent
en formant un angle par rapport à la génératrice, en particulier s'étendent en formant
une spirale (voir la figure 8).
9. Tube (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, comprenant plusieurs couches
(3, 5) de fils métalliques (3) qui s'étendent en direction longitudinale.
10. Tube (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, dans lequel une des couches
d'enroulement (10) vient s'enrouler autour de fils métalliques (3) s'étendant en direction
longitudinale dans une couche, par rapport à la paroi tubulaire, en partie à l'intérieur
et en partie à l'extérieur, de préférence en alternance en partie à l'intérieur et
en partie à l'extérieur (voir la figure 10d).
11. Tube (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les fils métalliques (3) s'étendant en direction longitudinale dans la paroi du tube
(6) sont constitués par du métal, une matière synthétique, des fibres de carbone,
du verre ou une matière textile, ou bien en ce qu'on prévoit des fils métalliques (3) s'étendant en direction longitudinale dans la
paroi, qui sont constitués par plusieurs de ces matières.
12. Tube (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, comprenant des fils métalliques
(3) s'étendant en direction longitudinale sont réalisés en forme de torons, en forme
de tresses, en forme de câbles, en forme de capillaires, en forme de torons tubulaires.
13. Club de golf dont le manche est constitué d'un tube selon l'une quelconque des revendications
1 à 12 (voir la figure 3).
14. Utilisation d'un tube (6) selon l'une quelconque des obligations 1 à 12 à titre de
bâton de ski, à titre d'élément constitutif d'une charpente, dans un aéronef tel qu'un
avion, ou dans un deltaplane, dans un véhicule astronautique, dans un véhicule routier
tel qu'un véhicule automobile, une motocycliste ou une bicyclette, dans un véhicule
ferroviaire ou dans un bateau.