| (19) |
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(11) |
EP 1 001 856 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.11.2002 Patentblatt 2002/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.07.1998 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9801/898 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9900/7491 (18.02.1999 Gazette 1999/07) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON GESCHWEISSTEN ROHREN AUS Cu UND Cu-LEGIERUNGEN
METHOD FOR PRODUCING WELDED Cu AND Cu ALLOY PIPES
PROCEDE DE PRODUCTION DE TUYAUX SOUDES EN Cu ET EN ALLIAGE DE Cu
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE ES FI FR GB GR IT SE |
| (30) |
Priorität: |
06.08.1997 DE 19734780
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.2000 Patentblatt 2000/21 |
| (73) |
Patentinhaber: SMS Demag AG |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ROLLER, Erling
D-45133 Essen (DE)
- KALKENINGS, Peter
D-52072 Aachen (DE)
- BERENDES, Herbert
D-45472 Mülheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 055 061
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US-A- 3 858 785
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 008, no. 005 (M-267), 11. Januar 1984 & JP 58 168429
A (SUMITOMO KINZOKU KOGYO KK), 4. Oktober 1983
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 009, no. 252 (M-420), 9. Oktober 1985 & JP 60 102224
A (HITACHI SEISAKUSHO KK), 6. Juni 1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von geschweißten Rohren aus Kupfer
und Kupferlegierungen in einer kombinierten Fertigungslinie bestehend aus einer Vormaterial-Gießanlage,
einem Warmwalzwerk, einer Rohreinform- und Schweißstrecke sowie einer Zieheinrichtung
für das geschweißte Rohr.
[0002] Bei Kupferrohren und Rohren aus Kupferlegierungen unterscheidet man zwischen nahtlosen
Rohren und geschweißten Rohren.
[0003] Nahtlose Rohre werden beispielsweise über die Prozeßrouten: Massivstranggießen, Strangpressen,
Kaltpilgern und Ziehen hergestellt, wobei das Kaltpilgern auch entfallen kann. Ebenfalls
bekannt ist es, den Massivstrang in einem Schrägwalzlochverfahren zu lochen, kaltzupilgem
und im Anschluß auf Fertigmaß zu ziehen. Zu erwähnen sind auch Verfahren, bei denen
ein Hohlstrang gegossen wird, der dann nach dem Kaltpilgern dem Ziehverfahren unterzogen
wird. Alle beschriebenen Verfahren haben Nachteile; beim Strangpressen entstehen hohe
Herstellkosten, beim Hohlstranggießen sind die Rohrqualitäten nicht ausreichend. Nahtlos
hergestellte Rohre haben außerdem schlechte Wanddickentoleranzen.
[0004] Geschweißte Rohre werden in der Regel aus stranggegossenen Brammen hergestellt, die
in Blechwarmwalzwerken vorgewalzt, anschließend kaltgewalzt, längsgeteilt und geschweißt
werden. Im Anschluß an den Schweißvorgang erfolgt ein Ziehen der Rohre nach herkömmlichen
Ziehverfahren. Nachteilig bei den Rohrschweißverfahren sind die hohen Bandherstellkosten,
die die Rohrherstellung unwirtschaftlich machen.
[0005] Die Bandherstellung erfolgt nach verschiedenen Verfahren. Üblich ist das Stranggießen
von Brammen, das Warmwalzen der Brammen, das Fräsen der Oberflächen und anschließendes
Kaltwalzen, das Aufcoilen des kaltgewalzten Bandes und anschließendes Längsteilen
in Strips, die der weiteren Verarbeitung zugeführt werden. Der Vorteil des so erzeugten
Kaltbandes liegt in den hohen erreichbaren Kapazitäten von mehr als 100.000 t/a bei
guter Oberflächenqualität. Nachteilig sind der diskontinuierliche Prozeß und die hohen
Herstellkosten.
[0006] Ein anderes Verfahren schlägt vor, dünne Brammen zu gießen, die ein Warmwalzen von
Breitband entbehrlich machen. Im Anschluß daran werden auch hier die Oberflächen des
Bandes gefräst, bevor das Band kaltgewalzt, gecoilt und in Strips längsgeteilt wird.
Dieses Verfahren ist kontinuierlich ausführbar, mittlere Kapazitäten von weniger als
100.000 t/a sind bei guter Oberflächenqualität erreichbar. Auch dieses Verfahren hat
zum Nachteil, daß die Herstellkosten zu hoch sind.
[0007] Ein drittes Verfahren ist als sogenanntes Hochreduktions-Verfahren bekannt. Hierbei
wird das Band in Graphitkokillen mit einer Gießgeschwindigkeit v = 1 m/min gegossen,
die Oberflächen werden gefräst, das Band wird mit hoher Stichabnahme kaltgewalzt,
gecoilt und in Strips längsgeteilt. Dieses Verfahren kann kontinuierlich betrieben
werden, die Oberflächenqualitäten sind gut. Nachteil des Verfahrens sind die kleinen
Kapazitäten um 10.000 t/a bei hohen Herstellkosten.
[0008] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung
von kostengünstigen Rohren mit hoher Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität aus Kupfer
und Kupferlegierungen zu schaffen, bei dem gewalztes Band zu längsnahtgeschweißten
Rohren verarbeitet wird. Dabei wird die Wirtschaftlichkeit auch für die Herstellung
kleinerer bis größerer Mengen (zwischen 10.000 bis 100.000 t/a) angestrebt.
[0009] Die erfindungsgemäßen Verfahrensschritte sind im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 durch die Abfolge der Verfahrensschritte a) bis j) beschrieben. Es hat sich herausgestellt,
daß beim Gießen eines Vorbandes im angegebenen Abmessungsbereich und der vorgesehenen
Gießgeschwindigkeit ein maßgeschneidertes Herstellen der Strips möglich wird, so daß
ein Längsteilen eines vorgewalzten Bleches entbehrlich wird. Die Strips weisen gute
Oberflächenqualität und günstige Materialwerte bei niedrigen Herstellungskosten auf.
[0010] Das Gießen des Vorbandes kann nach besonderen Merkmalen der Erfindung entweder auf
einer Bandgießanlage oder auf einem Gießrad erfolgen. Beide Gießverfahren zeichnen
sich durch hohe Gießgeschwindigkeiten aus und sind deshalb zur wirtschaftlichen Herstellung
der Strips mit den entsprechenden Abmessungen zur unmittelbaren Weiterverarbeitung
besonders geeignet, wobei Gießräder bisher nur bei der Drahtherstellung eingesetzt
werden.
[0011] Wenn nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen ist, daß das Warmwalzen
des Vorbandes zwischen 600°C und 900°C erfolgt, so ermöglicht das Verfahren Komgrößen
im Material von 30-40 µm herzustellen, die nach dem Kaltwalzen bessere Bedingungen
beim Einformen der Bänder zu Schweißrohren bieten.
[0012] Dadurch, daß erfindungsgemäß das Besäumen des Zwischenbandes unmittelbar in der Schweißmaschine
erfolgt, entfällt neben dem Längsteilen der Bänder auch ein vorbereitendes Besäumen.
[0013] Das Entzundern des warmgewalzten Vorbandes kann in Linie nach konventionellen Entzunderungsverfahren,
beispielsweise durch chemisches Beizverfahren erfolgen.
[0014] Günstigerweise wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zum Schweißen des Längsnahtrohres
ein bekanntes Hochfrequenz-, WIG- oder Laserschweiß-Verfahren mit den Schritten Entcoilen,
Richten und Stumpfschweißen des Zwischenbandes, Einformen, Schweißen, Innen- und Außenentgraten
(falls HF-geschweißt), Kalibrieren, Ablängen, Coilen und Ausbringen des Innenspans
eingesetzt.
[0015] Zum Ziehen des Längsnahtrohres kann erfindungsgemäß ein bekanntes Ziehverfahren mit
den Schritten Entcoilen, Trommelziehen oder kontinuierliches Geradeausziehen, gegebenenfalls
Zwischenglühen (bei den Gütestufen Weich und Halbhart), Fertigziehen und gegebenenfalls
Weichglühen (beispielsweise bei Wärmetauscherrohren) eingesetzt werden.
[0016] Alternativ ist es auch denkbar, nach den erfindungsgemäßen Verfahrensschritten, die
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 12 angegeben sind, innenverrippte Längsnahtrohre
herzustellen, und zwar ebenfalls wirtschaftlich mit guten Oberflächenqualitäten in
einem kontinuierlichen bzw. teilkontinuierlichen Prozeß.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren ist vorteilhaft, weil es in einem kontinuierlichen
Verfahrensablauf wirtschaftlich in der Lage ist, geschweißte Kupferrohre und Rohre
aus Kupferlegierungen in niedriger bis hoher Kapazität (10.000 bis 100.000 t/a) herzustellen,
bei innenverrippten Rohren sogar bis hinunter zu 1000 t/a und weniger. Die kontinuierliche
Verfahrensabfolge unter Einsatz von Gießmaschinen mit sehr hohen Gießgeschwindigkeiten
ermöglicht einerseits die hohe Kapazität, ohne andererseits die Qualität der Rohre
negativ zu beeinflussen. Die Oberfläche des gegossenen Bandes entspricht trotz Fehlens
des beim bekannten Stand der Technik vorgesehenen Fräsens der Bandoberfläche den Bedingungen
für Präzisionskaltbänder für die Rohrherstellung. Die sich beim Warmwalzen einstellende
Korngröße von 30 bis 40 µm ermöglicht günstigere Voraussetzungen beim Einformen der
Bänder zu Schweißrohren, als dies bei weichem (geglühtem) Material bislang möglich
war. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird erstmals ein in der Praxis brauchbares
Verfahren zum Herstellen geschweißter Ne-Metallrohre geschaffen, das infolge seiner
hohen Kapazität, seiner Flexibilität und seinen niedrigen Kosten die beim Stand der
Technik beschriebenen Nachteile nicht aufweist.
1. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen in einer
kombinierten Fertigungslinie, bestehend aus einer Vormaterialgießanlage, einem Warmwalzwerk,
einer Rohreinform- und Schweißstrecke sowie einer Zieheinrichtung für das geschweißte
Rohr,
gekennzeichnet durch die Abfolge folgender Verfahrensschritte:
a. Gießen eines quasi endlosen Vorbandes im Abmessungsbereich Breite 45 bis 200 mm;
Dicke 10 bis 70 mm auf einer Gießmaschine mit hoher Gießgeschwindigkeit bis zu 22
m/min,
b. Warmwalzen des gegossenen Vorbandes mit einer Walzgeschwindigkeit = Gießgeschwindigkeit
x Streckung zu einem Zwischenband im Abmessungsbereich Breite 45 bis 200 mm; Dicke
2,0 bis 14 mm,
c. Abkühlen des Zwischenbandes auf ≤ 100°C bis RT und Entzundern der Zwischenbandoberfläche,
d. Kaltwalzen des Zwischenbandes zu einem Band im Abmessungsbereich Breite 45 bis
200, Dicke 0,9 bis 6,3 mm,
e. Coilen des unbesäumten Bandes zu Bunden vorherbestimmter Bundgewichte, wobei die
Schritte a bis e als in-line Prozeß verlaufen und anschließend als weitere Arbeitsschritte
folgen,
f. Abwickeln und Einformen des Bandes zu einem Längsnahtrohr,
g. Schweißen der Längsnaht unmittelbar nach dem Besäumen der Kanten zu einem geschweißten
Längsnahtrohr,
h. Außen- und Innenentgraten des Rohres
i. Kalibrieren und abschließendes
j. Ziehen des geschweißten Rohres in mindestens einer Ziehstufe zum Fertigrohr.
2. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gießen des Vorbandes auf einer Bandgießanlage erfolgt.
3. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gießen des Vorbandes auf einem Gießrad erfolgt.
4. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen nach Anspruch
1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Warmwalzen des Vorbandes zum Erreichen von Korngrößen <40 µm bei Walztemperaturen
zwischen 600 und 900°C erfolgt.
5. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen nach einem
der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Besäumen des Zwischenbandes in der Schweißmaschine erfolgt
6. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen nach einem
der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Entzundern des Warmbandes durch ein chemisches Beizverfahren erfolgt.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verfahrensschritte f. bis j. nach einer Zwischenlagerung erfolgen.
8. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verfahrensschritt j. nach einer Zwischenlagerung erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das abschließende Zehen entfällt, wenn das mit den Verfahrensschritten a. bis i.
hergestellt Rohr schon die Fertigabmessung erreicht hat.
10. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Schweißen des Längsnahtrohres ein bekanntes Hochfrequenz-, WIG- oder Laserschweiß-Verfahren
mit den Schritten Entcoilen, Richten und Stumpfschweißen des Zwischenbandes, Einformen,
Schweißen, Innen- und Außenentgraten falls HF-geschweißt, Kalibrieren, Ablängen, Coilen
und Ausbringen des Innenspans eingesetzt wird.
11. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Ziehen des Längsnahtrohres ein bekanntes Ziehverfahren mit den Schritten Entcoilen,
Trommelziehen oder kontinuierliches Geradeausziehen, ggf. Zwischenglühen, Fertigziehen
und ggf. Weichglühen eingesetzt wird.
12. Verfahren zur Herstellung von geschweißten Rohren aus Cu und Cu-Legierungen in einer
kombinierten Fertigungslinie, bestehend aus einer Vormaterialgießanlage, einem Warmwalzwerk,
einer Rohreinform- und Schweißstrecke sowie einer Zieheinrichtung für das geschweißte
Rohr,
gekennzeichnet durch die Abfolge folgender Verfahrensschritte:
a. Gießen eines quasi endlosen Vorbandes im Abmessungsbereich Breite 45 bis 200 mm;
Dicke 10 bis 70 mm auf einer Gießmaschine mit hoher Gießgeschwindigkeit bis zu 22
m/min,
b. Warmwalzen des gegossenen Vorbandes mit einer Walzgeschwindigkeit = Gießgeschwindigkeit
x Streckung zu einem Zwischenband im Abmessungsbereich Breite 45 bis 200; Dicke 2,0
bis 14 mm,
c. Abkühlen des Zwischenbandes auf ≤ 100°C bis RT und Entzundern der Zwischenbandoberfläche,
d. Kaltwalzen des Zwischenbandes zu einem Band im Abmessungsbereich Breite 45 bis
200 mm; Dicke < 0,9 mm,
e. Coilen des unbesäumten Bandes zu Bunden vorherbestimmter Bundgewichte, wobei die
Schritte a bis e als in-line Prozeß verlaufen und anschließend als weitere Arbeitsschritte
folgen,
f. Abwickeln,
g. Verrippen des Bandes,
h. Einformen und Schweißen und Kalibrieren des verrippten Bandes zu einem innenverrippten
Längsnahtrohr in Fertigabmessung.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verfahrensschritte f. bis h. nach einer Zwischenlagerung erfolgen.
1. Method for producing welded pipes from Cu and Cu alloys in a combined production line,
comprising a casting installation for precursor material, a hot-rolling mill, a pipe
shaping and welding section and a drawing device for the welded pipe, said method
being
characterised by the following sequence of steps:
a. casting a virtually endless initial strip having dimensions in the range: width
45 to 200 mm, thickness 10 to 70 mm, on a casting machine at a high casting speed
of up to 22 m/min,
b. hot-rolling the cast initial strip at a rolling speed equal to casting speed x
extension to form an intermediate strip having dimensions in the range: width 45 to
200 mm, thickness 2.0 to 14 mm,
c. cooling the intermediate strip to ≤ 100°C to ambient temperature and descaling
the surface of the intermediate strip,
d. cold-rolling the intermediate strip to form a strip having dimensions in the range:
width 45 to 200, thickness 0.9 to 6.3 mm,
e. coiling the untrimmed strip to form coils of predetermined weights, steps a. to
e. being carried out as an in-line process which is followed by the following additional
operating steps:
f. unwinding and shaping the strip to form a longitudinal seam pipe,
g. welding the longitudinal seam immediately after trimming of the edges, to form
a welded longitudinal seam pipe,
h. externally and internally deburring the pipe,
i. finishing to size, and finally
j. drawing the welded pipe in at least one drawing stage to form the finished pipe.
2. Method for producing welded pipes from Cu and Cu alloys according to claim 1,
characterised in that
the casting of the initial strip takes place on a strip-casting installation.
3. Method for producing welded pipes from Cu and Cu alloys according to claim 1,
characterised in that
the casting of the initial strip takes place on a casting wheel.
4. Method for producing welded pipes from Cu and Cu alloys according to claim 1 or 2,
characterised in that
the hot-rolling of the initial strip takes place at rolling temperatures of between
600 and 900°C to achieve grain sizes <40 µm.
5. Method of producing welded pipes from Cu and Cu alloys according to one of claims
1 to 4,
characterised in that
the trimming of the intermediate strip takes place in the welding machine.
6. Method for producing welded pipes from Cu and Cu alloys according to one of claims
1 to 5,
characterised in that
the hot strip is descaled by means of a chemical pickling process.
7. Method according to claim 1,
characterised in that
method steps f. to j. take place after interim storage.
8. Method according to claim 1,
characterised in that
method step j. takes place after interim storage.
9. Method according to claim 1,
characterised in that
the final drawing step is dispensed with if the pipe produced by means of method steps
a. to i. has already attained the finished dimensions.
10. Method for producing welded pipes from Cu and Cu alloys according to claim 1,
characterised in that
to weld the longitudinal seam pipe, a known high-frequency, TIG or laser welding method
is used which has the steps: uncoiling, straightening and butt-welding of the intermediate
strip, shaping, welding, internal and external debarring if HF-welded, finishing to
size, cutting to length, coiling and removal of the internal swarf.
11. Method for producing welded pipes from Cu and Cu alloys according to claim 1,
characterised in that
to draw the longitudinal seam pipe, a known drawing method is used which has the steps:
uncoiling, drawing on a bull block or continuous straight-line drawing, if necessary
intermediate annealing, finish drawing and, if necessary, soft-annealing.
12. Method for producing welded pipes from Cu and Cu alloys in a combined production line,
comprising a casting installation for precursor material, a hot-rolling mill, a pipe
shaping and welding section and a drawing device for the welded pipe, said method
being
characterised by the following sequence of steps:
a. casting a virtually endless initial strip having dimensions in the range: width
45 to 200 mm; thickness 10 to 70 mm, on a casting machine at a high casting speed
of up to 22 m/min,
b. hot-rolling the cast initial strip at a rolling speed equal to casting speed x
extension to form an intermediate strip having dimensions in the range: width 45 to
200, thickness 2.0 to 14 mm,
c. cooling the intermediate strip to ≤ 100° to ambient temperature and descaling the
surface of the intermediate strip,
d. cold-rolling the intermediate strip to form a strip having dimensions in the range:
width 45 to 200 mm, thickness < 0.9 mm,
e. coiling the untrimmed strip to form coils of predetermined weights, steps a. to
e. being carried out as an in-line process which is followed by the following additional
operating steps:
f. unwinding,
g. ribbing the strip,
h. shaping, welding and finishing to size the ribbed strip to form an internally ribbed
longitudinal seam pipe in its finished dimensions.
13. Method according to claim 12,
characterised in that
method steps f. to h. take place after interim storage.
1. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu dans une ligne de
fabrication combinée, constituée d'une installation de coulée de matière brute, d'un
laminoir à chaud, d'une étendue de mise en forme des tubes et de soudage, ainsi qu'un
dispositif d'étirage pour le tube soudé,
caractérisé par la succession des étapes suivantes de procédé :
a. coulée d'un pré-feuillard pratiquement sans fin dans la plage dimensionnelle :
largeur 45 à 200 mm ; épaisseur 10 à 70 mm, dans une machine de coulée à vitesse de
coulée élevée jusqu'à 22 m/mn,
b. laminage à chaud du pré-feuillard coulé avec une vitesse de laminage = vitesse
de coulée x allongement en un feuillard intermédiaire dans la plage dimensionnelle
: largeur 45 à 200 mm ; épaisseur 2,0 à 14 mm,
c. refroidissement du feuillard intermédiaire à ≤ 100°C jusqu'à la température ambiante
et décalaminage de la surface du feuillard intermédiaire,
d. laminage à froid du feuillard intermédiaire en un feuillard dans la plage dimensionnelle
: largeur 45 à 200, épaisseur 0,9 à 6,3 mm,
e. bobinage du feuillard non cisaillé en bobines de poids prédéterminés, les étapes
a à e se déroulant comme procédé en ligne et suivant ensuite comme autres étapes de
travail,
f. déroulement et mise en forme du feuillard en un tube à soudure longitudinale,
g. soudage de la soudure longitudinale directement après le cisaillement des bords
en un tube soudé à soudure longitudinale,
h. ébarbage interne et externe du tube,
i. calibrage, et
j. étirage final du tube soudé en au moins une étape d'étirage en le tube fini.
2. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu selon la revendication
1,
caractérisé en ce que la coulée du pré-feuillard est effectuée dans une installation de coulée de feuillards.
3. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu selon la revendication
1,
caractérisé en ce que la coulée du pré-feuillard est effectuée sur une roue de coulée.
4. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu selon la revendication
1 ou 2,
caractérisé en ce que le laminage à chaud du pré-feuillard est effectué pour atteindre des granulométries
< 40 µm pour des températures de laminage entre 600 et 900°C.
5. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu selon une des revendications
1 à 4,
caractérisé en ce que le cisaillement du feuillard intermédiaire est effectué dans la machine de soudage.
6. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu selon une des revendications
1 à 5,
caractérisé en ce que le décalaminage du feuillard chaud est effectué par un procédé de décapage chimique.
7. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les étapes de procédé f. à j. sont effectuées après un stockage temporaire.
8. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'étape de procédé j. est effectuée après un stockage temporaire.
9. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'étirage final est supprimé lorsque le tube fabriqué par les étapes de procédé a.
à i. a déjà atteint la dimension finale.
10. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu selon la revendication
1,
caractérisé en ce que, pour souder le tube à soudure longitudinale, on utilise un procédé de soudage connu
à haute fréquence, à tungstène et à gaz inerte, ou à laser, avec les étapes : déroulement,
dressage et soudage bout à bout du feuillard intermédiaire, mise en forme, soudage,
ébarbage interne et externe, dans le cas du soudage HF, calibrage, mise à longueur,
enroulement et enlèvement de la limaille interne.
11. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu selon la revendication
1,
caractérisé en ce que, pour étirer le tube à soudure longitudinale, on utilise un procédé d'étirage connu
avec les étapes : déroulement, étirage sur tambour ou étirage rectiligne continu,
le cas échéant recuit intermédiaire, étirage final et, le cas échéant, recuit.
12. Procédé pour fabriquer des tubes soudés en Cu et alliages de Cu dans une ligne de
fabrication combinée, constituée d'une installation de coulée de matière brute, d'un
laminoir à chaud, d'une étendue de mise en forme des tubes et de soudage, ainsi qu'un
dispositif d'étirage pour le tube soudé,
caractérisé par la succession des étapes suivantes de procédé :
a. coulée d'un pré-feuillard pratiquement sans fin dans la plage dimensionnelle :
largeur 45 à 200 mm ; épaisseur 10 à 70 mm, dans une machine de coulée à vitesse de
coulée élevée jusqu'à 22 m/mn,
b. laminage à chaud du pré-feuillard coulé à une vitesse de laminage = vitesse de
coulée x allongement en un feuillard intermédiaire dans la plage dimensionnelle :
largeur 45 à 200 mm ; épaisseur 2,0 à 14 mm,
c. refroidissement du feuillard intermédiaire à ≤ 100°C jusqu'à la température ambiante
et décalaminage de la surface du feuillard intermédiaire,
d. laminage à froid du feuillard intermédiaire en un feuillard dans la plage dimensionnelle
: largeur 45 à 200 mm ; épaisseur < 0,9 mm,
e. enroulement du feuillard non cisaillé en bobines de poids prédéterminés, les étapes
a à e se déroulant comme un procédé en ligne et suivant ensuite comme autres étapes
de travail,
f. déroulement,
g. nervurage du feuillard,
h. mise en forme et soudage et calibrage du feuillard nervuré en un tube à soudure
longitudinale intérieurement nervuré à la dimension finale.
13. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce que les étapes de procédé f. à h. sont effectuées après un stockage temporaire.