(19)
(11) EP 1 002 592 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
12.12.2001  Patentblatt  2001/50

(43) Veröffentlichungstag A2:
24.05.2000  Patentblatt  2000/21

(21) Anmeldenummer: 99890358.7

(22) Anmeldetag:  09.11.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B21D 11/12, B21F 1/00, B21D 7/022
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 20.11.1998 AT 193798

(71) Anmelder: Filzmoser, Franz
4609 Thalheim (AT)

(72) Erfinder:
  • Filzmoser, Franz
    4609 Thalheim (AT)

(74) Vertreter: Hübscher, Gerhard, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Hübscher & Hübscher Postfach 380 Spittelwiese 7
4021 Linz
4021 Linz (AT)

   


(54) Drahtbiegemaschine, insbesondere zum Biegen von Baustahldrähten


(57) Eine Drahtbiegemaschine (1) ist mit ein oder zwei längsverfahrbaren, einen Biegekopf (4) aufnehmenden Biegeschlitten (3) ausgestattet, wobei der Biegekopf (4) zwei zwischen sich einen Einlegespalt (5) freilassende Biegedorne (6, 7) sowie einen um eine dornachsparallele, im Bereich des Einlegespaltes (5) verlaufende Schwenkachse (S) schwenkverstellbaren Biegearm (8) mit einem Biegezapfen (9) und eine Drahtklemme (10) mit zwei quer zur Spaltrichtung bewegbaren Klemmbacken (11, 12) aufweist.
Um mit gleichbleibenden Biegewerkzeugen Drahtstücke unterschiedlichen Durchmessers biegen und dabei die verschiedensten Biegeformen erreichen zu können, umfassen die beiden Biegedorne (6, 7) jeweils wenigstens zwei zur Längsmittelebene (E) des Einlegespaltes (5) symmetrisch angeordnete und eine gemeinsame, den Einlegespalt (5) begrenzende Tangentialebene (T6, T7) bestimmende Dornabschnitte (61, 62, 63; 71, 72, 73) unterschiedlichen Durchmessers (D1, D2, D3), bildet vorzugsweise auch der Biegezapfen (9) den Dornabschnitten in Anzahl, Höhe und Durchmesser gleiche Zapfenabschnitte (91, 92, 93), wobei die Biegedorne (6, 7) und gegebenenfalls der Schwenkarm (8) mit dem Biegezapfen (9) in Achsrichtung gegenüber der achsnormalen Biegeebene (B) höhenverstellbar gelagert sind, und ist die Drahtklemme (10) aus einer Offenstellung mit auf die Tangentialebenen (T6, T7) ausgerichteten Klemmbacken (11, 12) in Abhängigkeit vom Biegen um den einen oder anderen Biegedorn (6, 7) durch wahlweises Querbewegen der diesem Biegedorn jeweils gegenüberliegenden Klemmbacke (11, 12) betätigbar.







Recherchenbericht