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EP 1 002 959 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Anmeldetag: 11.11.1999 |
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Kreiselpumpenaggregat
Centrifugal pump assembly
Ensemble de pompe centrifuge
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
19.11.1998 DE 19853400
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.2000 Patentblatt 2000/21 |
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Patentinhaber: GRUNDFOS A/S |
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DK-8850 Bjerringbro (DK) |
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Erfinder: |
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- Madsen, Steffen
8950 Oersted (DK)
- Knudsen, Kristian
8900 Randers (DK)
- Munkholm-Jacobsen, Pia
9550 Mariager (DK)
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Vertreter: Wilcken, Thomas, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Wilcken & Vollmann
Bei der Lohmühle 23 23554 Lübeck 23554 Lübeck (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 128 523 US-A- 3 491 696 US-A- 3 953 146
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US-A- 2 370 202 US-A- 3 819 297 US-A- 4 904 166
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Kreiselpumpenaggregat gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Der allgemeine Aufbau eines Pumpengehäuses, das mit einem elektrischen Antriebsmotor
verbunden ist, besteht aus Wandteilen, die aus Metall- oder Kunststoffgussteilen oder
aus Blechformteilen geformt sind. Diese Wandteile einschließlich eines Befestigungsflansches
des Motors zu dessen Befestigung an dem Pumpengehäuse weisen in der Regel Löcher und
Gewindelöcher auf und werden mittels Schrauben miteinander verbunden. Andererseits
sind auch Lösungen bekannt, die eine schraubenlose Verbindung der Wandteile des Pumpengehäuses
miteinander gestatten, und zwar in Form von Bajonettausbildungen am Motor und am Pumpengehäuse.
Die genannten Verbindungsarten sind jedoch sehr aufwendig in der Herstellung und daher
mit dementsprechend hohen Herstellungskosten verbunden. Ein weiterer Nachteil besteht
darin, dass zur Durchführung von Wartungsarbeiten eine erhebliche Zeit für die Demontage
und die Wiedermontage des Pumpengehäuses vom bzw. am Motor aufgewendet werden muss,
wobei im Falle von verschraubten Wandteilen entsprechende Werkzeuge erforderlich sind.
Auch das Lösen und Wiederzusammenfügen von Bajonettverbindungen bedarf einer erheblichen
Kraftanstrengung und Sorgfalt.
[0003] In der US-Patentschrift US-A-3 491 696, von der der Oberbegriff des Anspruchs 1 der
vorliegenden Erfindung ausgeht, ist eine Sanitärpumpe, die von einem Elektromotor
angetrieben wird, beschrieben. Der Elektromotor hat auf seiner Pumpenseite einen den
Motor und die Pumpe verbindenden Kupplungsaufbau, der ein festes Wandteil aufweist,
an dem das trichterförmige Gehäuse der Sanitärpumpe mittels mehrerer, umfangsmäßig
verteilter Bolzen und Flügelmuttern lösbar befestigt ist. Das Laufrad der Pumpe sitzt
auf einem Wellenstück, das selbst innerhalb des Kupplungsaufbaus an der Motorwelle
angeschraubt ist. Zwischen dem Laufrad und dem festen Wandteil ist des Weiteren eine
ebene Pumpengehäusewand vorgesehen, die zwischen dem trichterförmigen Pumpengehäuse
und dem festen Wandteil eingeklemmt ist. Aufgrund der besonderen Bauweise des Pumpenlaufrades
ist das Pumpengehäuse einstückig ausgebildet und hat saugseitig einen Ansaugstutzen
und abförderseitig einen üblichen Druckstutzen.
[0004] In einer weiteren US-Patentschrift US-A-2 370 202 ist eine Vakuumpumpe beschrieben.
Diese Pumpe wird von einem Elektromotor angetrieben, der auf seiner Pumpenseite mehrere
Füße aufweist, die an der Unterwand der Vakuumpumpe angeschraubt sind. Das übrige
Pumpengehäuse besteht aus einer einteiligen Oberwand, die ein zentrales Ansaugrohr
aufweist, das an einer Vakuumsaugleitung angeschlossen ist. Zwischen der Unterwand
und der Oberwand ist umfangsmäßig wenigstens ein Austrittsschlitz zum Abfördem von
Luft zum Erzeugen des Vakuums in der Vakuumsaugleitung freigelassen. Die Unterwand
des Pumpengehäuses weist an ihrem Umfang mehrere Stützbeine ausreichender Länge auf,
so dass der Motor mit der Pumpe auf einer Bodenfläche oder dergleichen vertikal aufgestellt
werden kann. Am Umfang der Unterwand sind mehrere Schnappverschlüsse mit Übertotpunktfunktion
vorgesehen, die Ansätzen der Oberwand des Pumpengehäuses angreifen, um die Oberwand
an der Unterwand des Pumpengehäuses lösbar zu befestigen. Die Schnappverschlüsse bestehen
aus einer Öse mit einem daran angelenkten, handbetätigbaren Hebel.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, ein Kreiselpumpenaggregat der einleitend
angeführten Art so zu verbessern, dass es bezüglich des Pumpengehäuseaufbaus billiger
herstellbar und für Wartungs- und Reparaturzwecke leichter und schneller montierbar
und demontierbar ist.
[0006] Die Lösung der Aufgabe ist in dem Anspruch 1 angeführt.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Lösung sind viele Vorteile des Anmeldungsgegenstandes
bezüglich der kostengünstigen Herstellung des Pumpengehäuses und seiner Montage und
Demontage selbst sowie an dem Antriebsmotor verwirklicht. Das Pumpengehäuse kann auf
einfache Weise aus Blechteilen oder in Form von Gussteilen, z. B. aus Kunststoff,
hergestellt werden, wobei miteinander zu verbindende Wandteile des Pumpengehäuses
so geformt sind, dass sie keine Durchgangslöcher, Gewindelöcher oder Bajonettausbildungen
aufweisen. Statt dessen sind die Wandteile an ihren Anlagestellen mit rastfähigen
Anlageflächen oder Vertiefungen versehen, und mittels einfacher, bogenförmiger Klammem,
die kostengünstig auf einer Automatikfertigungslinie hergestellt werden können, werden
sämtliche Wandteile des Aggregates durch Klemmkraft zusammengehalten. Das Lösen und
Wtederzusammensetzen solcher Elemente ist denkbar einfach, so dass das Aggregat zu
Wartungszwecken von Hand und ohne Spezialwerkzeug leicht und schnell auseinandergenommen
und wieder zusammengesetzt werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die
pumpenseitige Wand der Motorbaueinheit bereits einen Wandbereich des Pumpengehäuses
bildet. Der übrige Aufbau des Pumpengehäuses wird dann mittels der Klammern an der
Wand der Motorbaueinheit angeklemmt gehalten. Ein noch weiterer Vorteil besteht noch
darin, dass Kreiselrad und der wesentliche Teil des Pumpengehäuses bei gleicher Motorbaueinheit
auswechselbar sind.
[0008] Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kreiselpumpenaggregates besteht
darin, dass das Umfangswandteil an seinen beiden Enden je einen Ringflansch aufweist,
wobei die Ringflansche eine sichere Anlage für die entsprechenden endseitigen Wandteile
des Pumpengehäuses bilden. Das Umfangswandteil kann bezüglich seines Auslaßstutzens
in beliebigem Winkel eingestellt werden, wie es für den jeweiligen Anwendungsfall
am günstigsten ist.
[0009] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann das Umfangswandteil entlang eines
Abschnittes seines Umfanges mit einer spiralförmigen Ausbauchung versehen sein, die
tangential offen ist und einen sich daran anschließenden Auslaßstutzen aufweist.
[0010] In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung weist der übrige Aufbau des Pumpengehäuses
ein ringförmiges Fußteil auf, das zusammen mit der saugseitigen Abschlußplatte und
dem Umfangswandteil an dem den Pumpenwandteil bildenden Wandteil der Motorbaueinheit
klemmbefestigt ist.
[0011] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den anliegenden Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht auf das Ausfuhrungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht auf eine auseinandergezogene Darstellung des Ausführungsbeispieles.
[0012] Nach Fig. 1 umfasst das allgemein mit 1 bezeichnete Kreiselpumpenaggregat eine Motorbaueinheit
2 und eine Kreiselpumpe 3. Das Aggregat 1 ist beispielsweise ein Tauchpumpenaggregat,
kann jedoch auch ein Aggregat sein, dass nicht in ein Fördermedium eingetaucht betrieben
wird. In diesem Fall ist die Pumpe 3 in üblicher Weise mit einem Ansaugstutzen für
eine Ansaugleitung versehen.
[0013] Die Motorbaueinheit umfaßt einen elektrischen Antriebsmotor 4 üblicher Bauart, so
daß dieser in seinem Grundaufbau nicht näher erläutert ist. Die Motorbaueinheit umfaßt
weiter mindestens ein Wandteil 5 an ihrem pumpenseitigen Ende, das mit dem Motor 4
ständig fest verbunden ist und einen Pumpengehäusewandteil bildet. Der elektrische
Antriebsmotor 4 trägt auf seiner Antriebswelle 6 ein austauschbares Kreiselrad 7 zur
Förderung des jeweiligen Fördermediums. Der elektrische Antriebsmotor 4, das Wandteil
5, das in seiner Funktion ein Bestandteil der Pumpe 3 ist, sowie das Kreiselrad 7
bilden die Motorbaueinheit 2.
[0014] Das Wandteil 5 ist ringförmig aus rostfreiem Blechmaterial geformt und im Querschnitt
vorteilhaft profiliert gestaltet, derart, daß eine Umfangsnut 5a gebildet ist, die
einen Dichtungsring (nicht dargestellt) aufnimmt. Die Umfangsnut kann beispielsweise
eine umgekehrte V-Form haben. Aufgrund dieser Nutausbildung ergibt sich ein vertiefter
Innenbereich 5b des Wandteils 5, der als Rastvertiefung dient, wie noch klar wird.
[0015] Die Kreiselpumpe 3 umfaßt ein Pumpengehäuse 8, dessen Aufbau, wie bereits erwähnt,
teilweise aus dem Wandteil 5 der Motorbaueinheit 2 gebildet ist. Vorteilhaft besteht
das Pumpengehäuse 8 weiter aus einem gesonderten, z.B. konzentrischen Umfangswandteil
9 und aus einer saugseitigen Abschlußplatte 10, die ein zentrales Ansaugloch 11 aufweist,
wie Fig. 2 zeigt. Beide Teile können aus rostfreiem Blechmaterial bestehen.
[0016] Die saugseitige Abschlußplatte 10 weist eine Umfangsnut 10a auf, in die ein Dichtungsring
(nicht gezeigt) eingelegt wird. Die Umfangsnut 10a hat vorzugsweise eine V-Form. Im
übrigen weist auch die Abschlußplatte 10 einen vertieften Innenbereich 10b auf, der
als Rastvertiefung dient, wie noch klar wird. Im übrigen kann die Abschlußplatte 10
im Querschnitt so profiliert sein, um günstige Ansaugverhältnisse für das Kreiselrad
7 zu gewährleisten.
[0017] Als konzentrisches Umfangswandteil 9 ist das Pumpengehäuse 8 im wesentlichen ein
rotationssymetrischer Körper, der entlang seiner axialen Erstreckung zylindrisch oder,
wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, leicht konvex geformt ist. Das Umfangswandteil 9
weist vorteilhaft an seinen Enden jeweils einen einwärts gerichteten Ringflansch 12
bzw. 13 auf, wobei jeder Ringflansch als Anlagefläche für das obere Wandteil 5 und
die untere Abschlußplatte 10 des Pumpengehäuses 3 dient. Aufgrund der in den Umfangsnuten
5a und 10a der Wandteile 5 und 10 vorgesehenen Dichtungsringe ist das Pumpengehäuse
3 im Bereich der Ringflansche 12 und 13 flüssigkeitsdicht abgedichtet. Die vertieften
Innenbereiche 5b und 10b des Wandteils 5 bzw. der Anschlußplatte 10 weisen an ihrem
Außenumfang vorteilhaft je eine axiale Stufenausbildung 5 c bzw. 10 c geringer Höhe
auf, an der sich die Ringflansche 12, 13 zentrieren können.
[0018] Das Umfangswandteil 9 weist einen auswärts gerichteten Auslaßstutzen 14 auf, der
im gezeigten Fall radial verlaufend angeordnet ist, aber auch seitlich versetzt das
heißt außermittig, angeordnet sein kann. Zwischen dem Wandteil 5 und der Abschlußplatte
10 ist das Umfangswandteil 9 mit dem Auslaßstutzen 14 in beliebiger umfangsmäßiger
Winkelstellung positionierbar.
[0019] Das Umfangswandteil 9 kann aus einemRohrstück oder alternativ aus einem Metallstreifen
bestehen, der kreisförmig gebogen und dessen Enden miteinander verschweißt sind. Die
endseitigen Umfangsbereiche dieses Wandteils 9 sind vorteilhaft einwärts umgebogen
und bilden dadurch die Ringflansche 12 und 13.
[0020] Die Wandteile 5 und 9 sowie die Abschlußplatte 10 des Pumpengehäuses 8 werden durch
mindestens ein klemmendes Spann- und Halteelement 15 zusammengehalten. Wie es deutlich
aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, sind im vorliegenden Fall mehrere, und zwar
vorteilhaft vier derartige Elemente 15 vorgesehen, die umfangsmäßig etwa gleichmäßig
verteilt angeordnet sind. Wird nur ein loses Element 15 verwendet, besitzt das Umfangswandteil
9 noch feste, geeignete Klemmittel, z. B. kurze Zungenteile, welche das Wandteil 5
der Motorbaueinheit 2 und die untere Abschlußplatte 10 klemmend an dem Umfangswandteil
9 festhalten, wenn das einzige Element 15 gegenüberliegend vorgesehen ist. Das oder
diese Halteelemente 15 bestehen vorzugsweise aus einer bogenförmigen Klammer mit endseitigen
Rastmitteln 16. Die Rastmittel 16 greifen in die Gegenrastmittel des Wandteiles 5
und der saugseitigen Abschlußplatte 10 ein, wobei die Gegenrastmittel durch die bereits
erwähnten vertieften Innenbereiche 5b bzw, 10b gebildet sind. Um die Klammern insbesondere
beim Demontieren des Pumpengehäuses 3 einfach handhaben zu können, weisen sie Fortsätze
17 auf, die eine Person von Hand und ohne Spezialwerkzeug schnell und einfach betätigen
kann.
[0021] In alternativer Ausführungsform des Umfangwandteiles 9 kann dieses Wandteil entlang
eines Abschnittes seines Umfangs mit einer teilspiralförmigen Ausbauchung (nicht gezeigt)
versehen sein. Die Ausbauchung ist an ihrer größten radialen Erstreckung offen ausgebildet,
und an dieses offene Ende der Ausbauchung schließt sich ein Auslaßstutzen entsprechend
dem Auslaßstutzen 14 des vorstehned beschriebenen Umfangswandteiles 9 an. Im übrigen
stimmt ein solches spiralförmiges Pumpengehäuse mit dem weiter vorstehend beschriebenen
Pumpengehäuse 8 überein.
[0022] In weiterer Ausgestaltung der Pumpe 3 ist das Pumpengehäuse 8 mit einem ringförmigen
Fußteil 18 versehen, welches ebenfalls durch Klemmbefestigung an dem Pumpengehäuse
gehalten wird. Das Fußteil besitzt einen oberen, ringförmigen Randbereich 19 mit Rastvertiefungen
20 für die klammerförmigen Spann- und Halteelemente 15. Bei seiner Montage wird das
Fußteil mit dem Randbereich in den vertieften Innenbereich 10b der saugseitigen Abschlußplatte
10 eingesetzt, und die unteren Rastmittel 16 der klammerförmigen Elemente 15 greifen
in die Rastvertiefungen 20 ein, so daß das Fußteil zusammen mit der saugseitigen Abschlußplatte
10 an dem Umfangswandteil 9 klemmbefestigt gehalten wird. Auch das Fußteil 18 kann
aus rostfreiem Blechmaterial geformt sein.
1. Kreiselpurnpenaggregat, bestehtend aus einen Elektromotor (4) und einer davon angetriebenen
Kreiselpumpe (3) mit einem Kreiselrad (7) und mit einem dieses umgebenden Pumpengehäuse
(8) wobei eine Motorbaueinheit gebildet ist, die auch das Kreiselrad (7) und mindestens
ein Wandteil (5) für die Pumpe (3) aufweist, und wobei der übrige Aufbau des Pumpengehäuses
(8) ein zentrales Ausgangsloch (11) und einen Auslaßstutzen (14) aufweist und über
mindestens ein klemmendes Spann- und Halteelement (15) lösbar mit der Motorbaueinheit
(2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandteil (5) der Motorbaueinheit (2) ein Wandteil für das Pumpengehäuse (8) bildet,
dass der übrige Aufbau des Pumpengehäuses (8)ein Umfangswandteil (9) mit dem von ihm
nach auswärts abgehenden Auslaßstutzen (14) und eine saugseitige Abschlußplatte (10)
mit dem zentralen Ansaugloch (11) aufweist, dass das die Pumpengehäusewand bildende
Wandteil (5) der Motorbaueinheit (2) und die saugseitige Abschlußplatte (10) an dem
Umfangswandteil (9) mittels des Spann- und Halteelementes (15) klemmbefestigt anliegen,
dass das Umfangswandteil (9) aus einem Rohrstück oder aus einem kreisförmig gebogenen
und an den beiden Enden miteinander verschweißten Metallstreifen gebildet ist, dass
das oder jedes Spann- und Halteelement (15) aus einer bogenförmigen Klammer mit einem
handbetätigbaren Fortsatz (17) und mit endseitigen Rastmitteln (16) besteht und dass
diese Rastmittel in Gegenrastmittel in Form je eines vertieften Bereiches (5b, 10b),
des Wandteils (5) und der Abschlußplatte (10) einschnappen.
2. Aggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfangswandteil (9) an seinen beiden Enden je einen einwärts gerichteten, kreisförmigen
Ringflansch als Anlagefläche für das Wandteil (5) und die Abschlußplatte (10) aufweist.
3. Aggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfangswandteil (9) entlang seiner axialen Erstreckung konvex geformt ist.
4. Aggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfangswandteil (9) entlang seiner axialen Erstreckung zylindrisch geformt ist.
5. Aggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfangswandteil (9) entlang eines Abschnittes seines Umfanges mit einer spiralförmigen,
tangential offenen Ausbauchung versehen ist und dass sich an das offene Ende der Ausbauchung
der Auslassstutzen (14) des Umfangswandteils anschließt.
6. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnetdass der übrige Aufbau des Pumpengehäuses (8) ein ringförmiges Fußteil (18) aufweist,
das zusammen mit der saugseitigen Abschlussplatte (10) und dem Umfangswandteil (9)
an dem einen Pumpenwandteil bildenden Wandteil (5) der Motorbaueinheit (2) klemmbefestigt
ist.
7. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandteil (5), das Umfangswandteil (9) und die Abschlussplatte (10) des Pumpengehäuses
(8) und das Fußteil (18) aus rostfreiem Blechmaterial geformt sind.
8. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vertiefte Innenbereich (5b , 10b) des das Pumpenwandteil bildenden Wandteils
(5) der Motorbaueinheit und der Abschlußplatte (10) je eine axiale Stufenausbildung
(5c, 10c) aufweist.
1. A centrifugal pump unit, consisting of an electric motor (4) and of a centrifugal
pump driven by this, with an impeller (7) and with a pump housing (8) surrounding
this, wherein a motor construction unit is formed which also comprises the impeller
(7) and at least a wall part (5) for the pump (3), and wherein the remaining construction
of the pump housing (8) comprises a central exit hole (11) and an exit union (14)
and is detachably connected to the motor construction unit (2) via at least one clamping
tightening and holding element (15), characterised in that the wall part (5) of the motor construction unit (2) forms a wall part for the pump
housing (8), that the remaining construction of the pump housing (8) comprises a peripheral
wall part (9) with the outlet union (14) departing outwardly from it, and a suction
side terminal plate (10) with the central suction hole (11), that the wall part (5)
of the motor construction unit (2) forming the pump housing wall, and the suction-side
terminal plate (10) bear on the peripheral wall part (9) in a clamp-fastened manner
by way of the tightening and holding element (15), that the peripheral wall part (9)
is formed from a tube piece or from a metal strip which is bent in a circular manner
and welded to one another at the two ends, that the or each tightening and holding
element (15) consists of an arc-like clip with a hand-actuatable continuation (17)
and with locking means (16) at the end side, and that these locking means shap into
counter locking means in the form in each case of a deepened region (5b, 10b) of the
wall part (5) and of the terminal plate (10),
2. A unit according to claim 1 or 2, characterised in that the peripheral wall part (9) at its two ends in each case have an inwardly directed,
circular ring flange as a bearing surface for the wall part (5) and the terminal plate
(10).
3. A unit according to claim 1 or 2, characterised in that that the peripheral wall part (9) is formed in a convex manner along its axial extension.
4. A unit according to claim 1 or 2, characterised in that the peripheral wall part (9) is formed cylindrically along its axial extension.
5. A unit according to claim 1 or 2, characterised in that the peripheral wall part (9) along a section of its periphery is provided with a
spiral, tangentially open bulge, and that the outlet union (14) of the peripheral
wall part follows the open end of the bulge.
6. A unit according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the remaining construction of the pump housing (8) comprises an annular foot part
(18) which together with the suction-side terminal plate (10) and the peripheral wall
part (9) is fastened in a clamped manner on the wall part (5) of the motor construction
unit (2) which forms the pump wall part.
7. A unit according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the wall part (5), the peripheral wall part (9) and the terminal plate (10) of the
pump housing (8) and the foot part (18) are formed of stainless sheet metal material.
8. A unit according to one of the claims 1 to 7, characterised in that the deepened inner region (5b, 10b) of the wall part (5) of the motor construction
unit and of the terminal plate (10), said wall part forming the pump wall part, in
each case comprise an axial step formation (5c, 10c).
1. Groupe moto-pompe centrifuge, constitué d'un moteur électrique (4) et d'une pompe
centrifuge (3) entraînée par ce dernier, comportant une roue centrifuge (7) et un
carter de pompe (8) qui l'entoure, un module de moteur étant alors formé, lequel comprend
également la roue centrifuge (7) et au moins un élément de paroi (5) pour la pompe
(3), tandis que la structure restante du carter de pompe (8) présente une ouverture
centrale d'aspiration (11) et un embout d'évacuation (14) et est assemblée, de façon
séparable, au module de moteur (2) par l'intermédiaire d'au moins un organe de serrage
et de retenue (15) à effet de coincement, caractérisé en ce que l'élément de paroi (5) du module de moteur (2) forme un élément de paroi pour le
carter de pompe (8), en ce que la structure restante du carter de pompe (8) comprend un élément de paroi périphérique
(9) muni de l'embout d'évacuation (14), qui fait saillie vers l'extérieur depuis cet
élément de paroi, et une plaque de fermeture côté aspiration (10) comportant l'ouverture
centrale d'aspiration (11), en ce que l'élément de paroi (5) du module de moteur (2), qui forme la paroi du carter de pompe,
et la plaque de fermeture côté aspiration (10) s'appuient sur l'élément de paroi périphérique
(9) en y étant fixés par coincement au moyen de l'organe de serrage et de retenue
(15), en ce que l'élément de paroi périphérique (9) est formé d'une pièce tubulaire ou d'une bande
métallique incurvée sous une forme circulaire et soudée à elle-même aux deux extrémités,
en ce que le ou chaque organe de serrage et de retenue (15) se compose d'une agrafe de forme
cintrée présentant un appendice (17) actionnable à la main et des moyens d'arrêt (16)
aux extrémités, et en ce que ces moyens d'arrêt s'encliquettent dans des moyens d'arrêt conjugués sous forme de
parties respectives en renfoncement (5b, 10b) de l'élément de paroi (5) et de la plaque
de fermeture (10).
2. Groupe selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de paroi périphérique (9) présente à chacune de ses deux extrémités, un
rebord annulaire respectif de forme circulaire, dirigé vers l'intérieur, qui constitue
une surface d'appui pour l'élément de paroi (5) et la plaque de fermeture (10).
3. Groupe selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de paroi périphérique (9) est doté d'une forme convexe suivant sa direction
d'extension axiale.
4. Groupe selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de paroi périphérique (9) est doté d'une forme cylindrique suivant sa direction
d'extension axiale.
5. Groupe selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de paroi périphérique (9) est pourvu, le long d'un secteur de sa circonférence,
d'un renflement en forme de spirale, ouvert tangentiellement, et en ce que l'embout d'évacuation (14) de l'élément de paroi périphérique se raccorde à l'extrémité
ouverte du renflement.
6. Groupe selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la structure restante du carter de pompe (8) présente un socle (18) de forme annulaire,
qui est, conjointement avec la plaque de fermeture côté aspiration (10) et l'élément
de paroi périphérique (9), fixé par coincement à l'élément de paroi (5), formant un
élément de paroi de la pompe, du module de moteur (2).
7. Groupe selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de paroi (5), l'élément de paroi périphérique (9) et la plaque de fermeture
(10) du carter de pompe (8) ainsi que le socle (18), sont réalisés en tôle inoxydable.
8. Groupe selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les parties intérieures en renfoncement (5b, 10b) de l'élément de paroi (5), formant
l'élément de paroi de la pompe, du module de moteur et de la plaque de fermeture (10),
présentent chacune une configuration en gradin axiale (5c, 10c).

