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(11) |
EP 1 004 247 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2004 Patentblatt 2004/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.11.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A24B 7/00 |
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Tabakschneidverfahren und -vorrichtung
Method and apparatus for cutting tobacco
Méthode et appareil pour couper du tabac
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
26.11.1998 DE 19854662
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.2000 Patentblatt 2000/22 |
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Patentinhaber: British-American Tobacco (Germany) GmbH |
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D-20354 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Metzner, Wolfgang
21035 Hamburg (DE)
- Jung, Thomas, Dipl.-Ing.
95444 Bayreuth (DE)
- Körner, Uwe-Peter
95339 Neuenmarkt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schwabe - Sandmair - Marx |
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Stuntzstrasse 16 81677 München 81677 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 124 255 DE-C- 132 536 US-A- 4 700 720
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WO-A-95/07031 GB-A- 2 066 649
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Schneiden
von Tabak, bei dem ein Tabakkuchen einem Mundstück zugeführt wird, aus dem er austritt,
wonach er mittels einer Messer-Schneideinrichrung, insbesondere einer rotierenden
Messertrommel geschnitten wird.
[0002] Gemäß dem Stand der Technik ist es üblich, Laminablattmischungen in handelsüblichen
Tabakschneidern mit durchgehenden, glatten Messern und mit einer Schnittbreite zu
schneiden. Ferner kommen bei anderen bekannten Schneidverfahren Messer zum Einsatz,
deren Schnittkanten profiliert sind. Bekannt sind hierbei sogenannte "castellated"
und "chiselled" Messer (CSL-Messer), deren Schneidkantenprofil die Form von Rechteckzinnen
oder Dreieckszinnen haben. Beim Einsatz dieser Messer verschiebt sich die Partikelgrößenverteilung
in einem Tabakschneider gegenüber dem durchgehenden Normalmesser. Es ist ferner bekannt,
daß die Füllfahigkeit des Schnittabaks beim Schnitt mit diesem Messer gleich oder
geringer ausfällt.
[0003] Versuche haben bestätigt, daß durch die Mischung von Schnittabak herkömmlicher Schnittbreite
mit Schnittabak mit größerer Schnittbreite die Partikelgrößenverteilung zu den größeren
Fraktionen hin verschoben werden kann, was in der Cigarettenherstellung von Vorteil
sein kann. Insbesondere kann hierbei eine gewisse Erhöhung der Füllfähigkeit erreicht
werden.
[0004] Nachteiligerweise bringt eine separate Mischung von Schnittabaken unterschiedlicher
Schnittbreite aber vor allen Dingen eine Erhöhung der Produktdurchlaufzeit mit sich,
da die Tabake mit verschiedenen Schnittbreiten zwischengelagert werden müssen, bevor
sie gemischt werden können. Eine solche Vermischung bringt ferner eine weitere Degradation
und auch eine Staubbildung beim Schnittabak wegen der Zwischenlagerung, der Auslagerung
und der Durchmischung mit den anderen Schnittbreiten mit sich, und es erfolgt desofteren
eine nicht optimale Durchmischung der einzelnen Schnittbreiten. Die Füllfähigkeitssteigerung
ist demgemäß bei einem solchen Mischverfahren eher gering.
[0005] Aus der internationalen Anmeldung WO 95/07031 (EP-0 717 600) ist ein Rotationsschneider
zum Schneiden von gepreßten Tabakblättern bekannt, bei dem verschiedene Messerdicken
an der Messertrommel verwendet werden bzw. eine Schrägstellung der Messer erfolgt,
um unterschiedliche Schnittbreiten zu erzielen. Die Messeransetzpunkte sind hierbei
in gleichmäßigen Abständen um den Umfang der Messertrommel verteilt.
[0006] Es hat sich in der Praxis herausgestellt, daß eine derartige Einflußnahme auf die
Schnittbreite keine ausreichende Füllfähigkeitssteigerung im Tabak-Endprodukt hervorruft.
In der geschnittenen Tabakmischung, wie sie durch das Verfahren und die Vorrichtung
gemäß dem oben genannten Dokument hergestellt wird, ist nicht mehr zu erkennen, daß
der Tabak mit unterschiedlichen Schnittbreiten abgeschnitten wurde; vielmehr liegt
die Tabak-Schnittbreitenvariation durchaus in der normalen Bandbreite, wie sie auch
bei nicht modifizierten Messertrommeln normalerweise vorkommt.
[0007] Aus der GB-A-2066649 ist ein gesteuerter Tabakschneider bekannt. Gemäß der Lehre
dieses Dokuments wird eine Regelungstechnik verwendet, welche die Schnittbreite feststellt
und wieder auf einen voreingestellten Wert zurückbringt, falls die tatsächliche Schnittbreite
von dem eingestellten Wert bzw. von dem gewünschten Wert abweicht.
[0008] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Schneiden von Tabak bereitzustellen, mit denen die Füllfähigkeit des geschnittenen
Tabaks merklich und zuverlässig erhöht wird.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale in den kennzeichnenden Teilen der Patentansprüche
1 und 9 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden durch die Unteransprüche
definiert.
[0010] Die merkliche Erhöhung der Füllfähigkeit des geschnittenen Tabaks wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß bei einem kontinuierlichen Schneidprozeß, der aufeinanderfolgende
Schneidvorgänge umfaßt, von dem Tabakkuchen bei mindestens einem Schneidvorgang ein
wesentlich breiterer Abschnitt abgeschnitten wird als bei anderen Schneidvorgängen.
Mit anderen Worten werden im kontinuierlichen Verfahren abwechselnd oder zumindest
aufeinanderfolgend kleinere und größere Breitenabschnitte von dem Tabakkuchen abgeschnitten,
so daß beim Schneidvorgang ganz automatisch ein Gemisch aus Tabaken unterschiedlicher
Schnittbreiten entsteht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, daß die Tabakabschnitte
mit den größeren Schnittbreiten wesentlich breiter gemacht werden als diejenigen mit
den kleinen Schnittbreiten. In einer bevorzugten Ausführungsform wird der breite Schnitt,
vorzugsweise ab 1 mm Schnittbreite mit sogenannten CSL-Messern durchgeführt, die durch
ihre definierte Schneidkantengeometrie, die breit geschnittenen Tabakfasern in ihrer
Länge kürzen, um die Verfahrbarkeit des Tabaks und die Homogenität der Mischung zu
verbessern.
[0011] Der Vorteil der Erfindung liegt, wie schon oben bemerkt, insbesondere darin, daß
die Füllfähigkeit des so geschnittenen Tabakmaterials wesentlich höher ist als bei
herkömmlichen Schneidverfahren oder -vorrichtungen. Es können bei der Einstellung
geeignet hoher Schnittbreitenunterschiede Füllfähigkeitssteigerungen bis zu etwa 9
% erreicht werden.
[0012] Das Mischen der verschiedenen Tabakschnittbreiten erfolgt erfindungsgemäß im kontinuierlichen
Verfahren sozusagen automatisch, so daß die Verluste, die entstehen, wenn lediglich
Tabake verschiedener Schnittbreiten gelagert und danach gemischt werden, nicht mehr
auftreten. Aus diesem Grund fällt die erfindungsgemäß erzielbare Füllfähigkeitssteigerung
auch wesentlich größer aus als bei einem solchen herkömmlichen Mischverfahren.
[0013] Damit merkliche und möglichst hohe Füllfähigkeitssteigerungen erzielt werden können,
sollten die Schneidvorgänge so aufeinanderfolgen, daß der Breitenunterschied der abgeschnittenen
Tabakabschnitte wesentlich über der nominalen oder zufälligen Breitendifferenz liegt,
die bei herkömmlichen Schneidvorgängen auftritt. Deshalb beträgt der Breitenunterschied
mindestens 20 %.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine größere Schnittbreite
des abgeschnittenen Tabaks im wesentlichen ein ganzzahliges Vielfaches einer kleineren
Schnittbreite, und insbesondere im wesentlichen die doppelte Schnittbreite. Als besonders
vorteilhaft haben sich zwei unterschiedliche Schnittbreiten herausgestellt, die in
etwa im Bereich von 0,85 mm und 1,7 mm liegen.
[0015] Es gibt erfindungsgemäß verschiedene Möglichkeiten, die wesentlich unterschiedlichen
Schnittbreiten zu realisieren. Eine erste Möglichkeit besteht darin, dem Tabakkuchen
mit einer rotierenden Messertrommel zu schneiden, auf welcher ein Umfangsabstand zwischen
mindestens zwei Messern größer ist als mindestens ein anderer Umfangsabstand. Hierdurch
wird erreicht, daß zwischen mindestens einem und einem darauffolgenden Schneidvorgang
mehr Zeit vergeht als zwischen anderen Schneidvorgängen, so daß der Tabakkuchen etwas
weiter aus dem Mundstück hervorgeschoben werden kann. Dementsprechend wird natürlich
bei dem mindestens einen Schneidvorgang im kontinuierlichen Schneidprozeß jeweils
eine größere Schnittbreite erzielt, so daß die Tabakabschnitte mit den wesentlich
unterschiedlichen Schnittbreiten im kontinuierlichen Schneidverfahren erzeugt werden
können. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der größere Umfangsabstand vorteilhafter
Weise mindestens 20 % größer als andere Umfangsabstände und beträgt insbesondere im
wesentlichen ein ganzzahliges Vielfaches eines kleineren Umfangsabstandes, vorzugsweise
das Doppelte. Bei einer besonders einfachen und damit sehr kostengünstigen erfindungsgemäßen
Vorrichtung weist diese eine übliche Messertrommel mit am Umfang gleichmäßig verteilten
Messerbefestigungen auf, wobei mindestens ein Messer von seiner Befestigung entfernt
und vorzugsweise durch ein Ausgleichsgewicht ersetzt wurde. Damit wird nun erfindungsgemäß
besonders einfach und damit kostengünstig eine Messeranordnung erreicht, bei der ein
Umfangsabstand zwischen zwei Messern größer ist als die restlichen Umfangsabstände.
Schon durch das Abnehmen eines Messers von seiner Befestigung kann also der erfindungsgemäße
Effekt erzielt werden, das Ausgleichsgewicht kann verwendet werden, um eine Umwucht
der Messertrommel zu verhindern.
[0016] Eine zweite Möglichkeit, den Erfindungsgedanken zu realisieren besteht darin, den
Tabakkuchen zwischen mindestens zwei Schneidvorgängen mit einer wesentlich größeren
Geschwindigkeit aus dem Mundstück auszuschieben, als zwischen anderen Schneidvorgängen.
Die Messertroinmel kann hierbei durchaus in gleichmäßigen Zeitabschnitten Tabak abschneiden;
wenn nämlich der Vorschub des Tabakkuchens dynamisch abwechselnd schneller und langsamer
wird, werden auch mit dieser Methode unterschiedliche Schnittbreiten erzeugt. Es ist
allgemein zu beobachten, daß die Entwicklung in der Antriebstechnik zu immer dynamischeren
Antrieben geht, die in kürzester Zeit abbremsen und beschleunigen können, und damit
im Schneidprozeß die Möglichkeit bieten, für den geeigneten Schnittbreitenunterschied
zu sorgen. Auch bei dieser Verfahrens- bzw. Vorrichtungsvariante sollte die größere
Geschwindigkeit des Tabakkuchenvorschubes vorzugsweise mindestens um 20 % höher liegen
als die kleinere Geschwindigkeit und insbesondere um ein ganzzahliges Vielfaches größer
sein, bevorzugt doppelt so groß.
[0017] Eine dritte Möglichkeit, erfindungsgemäß die geeignete Schnittbreitenverteilung zu
erzielen, besteht darin, die Messertrommel mit einem dynamischen Antrieb auszustatten,
mittels dem sie zwischen mindestens zwei Schnittvorgängen mit einer wesentlich kleineren
Geschwindigkeit rotiert als zwischen den anderen Schneidvorgängen. Die Messertrommel
läuft also hier mit kontinuierlich veränderter Drehzahl und realisiert so unterschiedliche
Schnittbreiten. Auch hier werden gute Ergebnisse erzielt, wenn die kleinere Geschwindigkeit
mindestens um 20 % niedriger ist als die größere Geschwindigkeit, insbesondere ein
ganzzahliger Bruchteil dieser größeren Geschwindigkeit und bevorzugt halb so groß
ist.
[0018] In weiterer bevorzugter Ausgestaltung kann die erfindungsgemäße Vorrichtung Messer
an der Schneideinrichtung aufweisen, die durchgehende glatte Schnittkanten haben.
Ebenfalls können aufeinanderfolgende Messer versetzt profilierte Schnittkanten aufweisen.
Vorteilhaft ist auch die Verwendung von Messern, deren Schneidkanten mit Hohlkehlen
mit profilierten Flächen zusammenwirken. Solche Hohlkehlen befinden sich hinter der
Messerkante und können durch ihre Profilierung zu einer weiteren Formgestaltung des
abgeschnittenen Tabaks beitragen.
[0019] Die Erfindung wird nunmehr im weiteren anhand von Beispielen und bevorzugten Ausführungsformen
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische seitliche Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Tabak-Schneidvorrichtung;
- Figur 2
- eine erfindungsgemäße Schneidvorrichtung mit einer Messertrommel, bei der ein Messer
abgenommen wurde; und
- Figur 3
- ein Diagramm mit einer Gegenüberstellung differenzierter Schnittbreiten im Bezug auf
die erzielbare Füllfähigkeit.
[0020] In Figur 1 ist der prinzipielle Aufbau einer Tabakschneidvorrichtung, die insgesamt
mit 10 bezeichnet ist, dargestellt. Der Tabak tritt an der durch den Pfeil I gekennzeichneten
Stelle in die Vorrichtung ein und formt sich unterhalb dieser Stelle zu einem Tabakkuchen
1, der im weiteren durch die obere und untere Vorschubkette 2, 3 zur rechten Seite
hin verbracht und dabei gepreßt wird. Die Vorschubketten 2 und 3 werden von einem
Antriebsmotor 4 über Riemen 11, 9 angetrieben. Der Tabakkuchen erreicht nach dem Zusammenpressen
das Mundstück 5 der Schneidvorrichtung, wo er austritt.
[0021] Am Mundstück 5 vorbei laufen die Messer 7 einer Messertrommel 6, die im Messertrommelgehäuse
8 untergebracht ist. Die Messertrommel 6 rotiert in Pfeilrichtung so, daß beim Vorbeilaufen
jedes Messers an dem Mundstück 5 jeweils ein austretender Abschnitt des Tabakkuchens
abgeschnitten wird. Der abgeschnittene Tabak verläßt das Gehäuse dann an der durch
den Pfeil II gekennzeichneten Stelle.
[0022] Eine Möglichkeit, die Erfindung zu realisieren, ist in Figur 2 dargestellt, und wird
an dieser Stelle als erstes besprochen.
[0023] Die Figur 2 zeigt wiederum das Messertrommelgehäuse 8 sowie den aus dem Mundstück
5 austretenden Tabakkuchen 1 und die Messertrommel 6.
[0024] Die Messertrommel 6 ist eine Trommel mit drei Messerbefestigungen, auch 3-fach Messertrommel
genannt.
[0025] Die Realisierung wesentlich unterschiedlicher Schnittbreiten für den Tabak wird nun
gemäß der Ausführungsform nach Figur 2 dadurch erzielt, daß die beiden Messer 7a und
7b an der Messertrommel 6 belassen werden, während das dritte Messer abgenommen wurde.
Zu sehen ist in Figur 2 lediglich die leere Messerbefestigung 12.
[0026] Wenn die Messertrommel 6 nun mit konstanter Drehzahl rotiert, wird der Tabakkuchen
zwischen dem Schnitt des Messers 7a und dem darauffolgenden Schnitt des Messers 7b
nur halb so viel Zeit zur Vorwärtsbewegung haben, wie zwischen dem Schnitt des Messers
7b und dem wieder hierauf folgendem Schnitt des Messers 7a, da der Umfangsabstand
zwischen den Messern 7a und 7b auf der oben dargestellten Seite nur halb so groß ist,
wie auf der unten dargestellten Seite. Die Befestigung 12 selbst führt keinen Schnitt
am Tabak durch.
[0027] Damit erhält man auf eine solch einfache Weise in einem kontinuierlichen Verfahren
zwei verschiedene Tabakschnittbreiten, nämlich eine kleinere Schnittbreite und eine
etwa doppelt so große Schnittbreite.
[0028] Die Füllfähigkeit des so erhaltenen Tabaks liegt weit über dem Durchschnitt derjenigen
herkömmlich geschnittener Tabake. Die Tabakschnittbreite kann damit individuell so
eingestellt werden, daß der Tabak für nachfolgende Tabakvorbereitungsprozesse geeignet
ist. Als geeignet gelten hierbei Schnittabake, die eine enge Partikelgrößenverteilung,
vor allem wenig Kleinteile (< 1 mm) aufweisen und an eine pneumatische Transporteinrichtung
und die Cigarettenmaschine so angepaßt sind, daß Tabakfaserentmischung und weitergehende
Tabakdegradation eingeschränkt werden kann. Dies kann erfindungsgemäß erreicht werden.
Eine weitere Mischung der Einzeltabake unterschiedlicher Schnittbreite zu einer fertigen
Tabakmischung und daraus bedingte Degradation des Tabaks findet nicht statt.
[0029] Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung treten
für eine 3-fach Messertrommel die unten in Tabelle 1 dargestellten Massenverhältnisse
der Tabakfaserbreiten nach dem Schneider auf:
Tabelle 1
| |
3-fach Messertrommel |
|
| Schnittbreite in mm |
Massenverhältnis der Tabakfaserbreiten ex Schneider |
Anzahl der demontierten Messer |
| 0,8 / 0,8 / 0,8 |
100% 0,8 mm |
0 |
| 0,8 / 1,6 |
33% 0,8 mm / 66% 1,6mm |
1 |
[0030] Natürlich kann die erfindungsgemäße Ausführungsform mit der Demontierung von Messern
auch bei Messertrommeln mit einer größeren Messeranzahl vorgenommen werden. Die unten
dargestellten Tabellen 2 und 3 zeigen wiederum die Schnittbreite und das Massenverhältnis
für eine 6-fach Messertrommel und eine 8-fach Messertrommel mit verschiedenen Anzahlen
demontierter Messer.
Tabelle 2
| |
6-fach Messertrommel |
|
| Schnittbreite in mm |
Massenverhältnis der Tabakfaserbreiten ex Schneider |
Anzahl der demontierten Messer |
| 0,8 / 0,8 / 0,8 / 0,8 / 0,8 / 0,8 |
100% 0,8 mm |
0 |
| 1,6 / 1,6 / 1,6 |
100% 1,6 mm |
3 |
| 2,4 / 2,4 |
100% 2,4 mm |
4 |
| 0,8 / 0,8 / 1,6 / 1,6 |
33% 0,8 mm / 66% 1,6 mm |
2 |
| 0,8 / 0,8 / 0,8 / 0,8 / 1,6 |
66% 0,8 mm / 33% 1,6 mm |
1 |
| 0,8 / 1,6 / 2,4 |
16% 0,8 mm / 33% 1,6 mm / 50% 2,4 mm |
3 |
| 0,8 / 0,8 / 0,8 / 2,4 |
50% 0,8 mm / 50% 2,4 mm |
2 |
Tabelle 3
| |
8-fach Messertrommel |
|
| Schnittbreite in mm |
Massenverhältnis der Tabakfaserbreiten ex Schneider |
Anzahl der demontierten Messer |
| 8 x 0,8 |
100% 0,8 mm |
0 |
| 1,6 / 1,6 / 1,6 / 1,6 |
100% 1,6 mm |
4 |
| 2,4 / 2,4 / 1,6 |
75% 2,4 mm / 25% 1,6 mm |
6 |
| 2,4 / 2,4 / 0,8 / 0,8 |
75% 2,4 mm / 25% 0,8 mm |
5 |
| 2,4 / 1,6 / 1,6 / 0,8 |
37,5% 2,4 mm / 50% 1,6 mm / 12,5% 0,8 mm |
4 |
| 2,4 / 1,6 / 0,8 / 0,8 / 0,8 |
37,5% 2,4 mm / 25% 1,6 mm / 37,5% 0,8 mm |
3 |
| 2,4 / 5 x 0,8 |
38% 2,4 mm / 62% 0,8 mm |
2 |
| 1,6 / 1,6 / 1,6 / 0,8 / 0,8 |
75% 1,6 mm / 25% 0,8 mm |
3 |
| 1,6 / 1,6 / 4 x 0,8 |
50% 1,6 mm / 50% 0,8 mm |
2 |
| 1,6 / 6 x 0,8 |
25% 1,6 mm / 75% 0,8 mm |
1 |
[0031] Je mehr Messer auf einer Messertrommel montiert werden können, desto größer ist die
Zahl der möglichen Schnittbreiten und die Flexibilität in den Massenverhältnissen.
[0032] Natürlich kann zur Realisierung einer oben beschriebenen erfinderischen Ausrührungsform
auch eine Sonderanfertigung für eine Messertrommel verwendet werden, solange mindestens
ein Umfangsabstand zwischen zwei Messern größer ist als andere Umfangsabstände.
[0033] Weitere Ausführungsformen der Erfindung werden nun anhand der Figur 1 erläutert.
Bei einer ersten alternativen Realisierung der vorliegenden Erfindung ist der Motor
4 ein solcher, der mit einer dynamischen Antriebssteuerung versehen ist, also über
die Riemen 9 und 11 den Tabakkuchen diskontinuierlich einmal schneller und einmal
langsamer vorwärts bewegt. Wenn hierbei die Messertrommel 6 mit kontinuierlicher Drehzahl
rotiert, werden bei den kontinuierlichen Schneidvorgängen entsprechend kleinere und
größere Tabakschnittbreiten abgeschnitten, so daß es wiederum zur erfindungsgemäß
zu erzielenden Verteilung in den Breiten der abgeschnittenen Tabakstreifen kommt,
und somit auch zur angestrebten Füllfähigkeitserhöhung. Die Schnitttabakmischungen
lassen sich hierbei in Bezug auf Partikelfaserverteilung, Massenverhältnis, Füllfähigkeit
und Prozessierbarkeit in weiterer Vielfalt herstellen. In einer handelsüblichen Schneideinrichtung
wird dabei die Antriebstechnik der Zufuhreinrichtung für das Tabakvlies (Tabakkuchen
1) zum Mundstück 5 so modifiziert, daß die Geschwindigkeit der Zufuhreinrichrung in
einem frei einstellbaren Programm von Schritt zu Schritt so variiert werden kann,
daß viele verschiedene, wesentlich unterschiedliche Schnittbreiten in einem Prozeßablauf
realisiert werden. Der Vorschub erhält damit einen winkel- und drehzahlsynchronen
Antrieb, der eine hohe Dynamik aufweist, um in diesem schnellen Schneidprozeß Änderungen
der Schnittbreite von Schnitt zu Schnitt vornehmen zu können. Mit der derzeit hoch
entwickelten dynamischen Antriebstechnik ist dies ohne weiteres zu realisieren.
[0034] Die dritte erfindungsgemäße Möglichkeit, auf die Schnittbreiten Einfluß zu nehmen,
kann ebenfalls anhand der Figur 1 erläutert werden. Wenn die dargestellte Messertrommel
6 mit einem dynamischen Antrieb versehen wird, der ebenfalls in geringer Zeit Beschleunigungen
und Abbremsungen der Drehung ermöglicht, können natürlich auch bei einem konstanten
Tabakkuchenvorschub die erfindungsgemäß zu realisierenden wesentlichen Schnittbreitenunterschiede
ebenso erzielt werden, wie bei der oben beschriebenen zweiten Ausführungsvariante.
[0035] In Figur 3 werden nunmehr experimentell erzielte Füllfähigkeiten für verschiedene
Tabakschneidverfahren gegenübergestellt. In der Grafik bedeutet Normalschnitt eine
Methode nach dem Stand der Technik, bei der unterschiedliche einzelne Schnittbreiten
mit glatten Messern erzielt werden, "Mischung ex TV" zeigt Versuchswerte für das Mischen
von Tabak unterschiedlicher Schnittbreiten nach dem Durchlaufen der Tabakvorbereitung,
d.h. hier werden Tabake, die auf verschiedenen Schneidvorrichtungen mit verschiedenen
Schnittbreiten geschnitten wurden, gelagert und nachträglich zusammengemischt. Schließlich
weist die Bezeichnung "double cut im Cutter" auf ein erfindungsgemäßes Schneidverfahren
hin, nämlich das oben als erstes bezeichnete Schneidverfahren, welches anhand der
Figur 2 erläutert wurde. Es wird auch als kontrolliertes Schneiden nach Methode 1
gekennzeichnet.
[0036] Die Einheit der Füllfähigkeit ist ml Tabak pro Gramm Tabak, gemessen mit einem Borgwaldt-Densimeter
bei 12 % Tabakfeuchte.
[0037] Die in der Grafik nach Figur 3 dargestellten experimentellen Ergebnisse zeigen deutlich
die Überlegenheit des erfindungsgemäßen Schnittverfahrens (Methode 1), bei dem für
ein Massenverhaltnis von 33 % einer Schnittbreite von 0,85 mm und 66 % einer Schnittbreite
von 1,7 mm wesentlich höhere Füllfähigkeitswerte erreicht werden als bei einem Normalschnitt.
Insbesondere wird dies bei der eingezeichneten Linie für eine äquivalente Schnittbreite
von 1,4 mm deutlich. Hier liegt der Normalschnitt, also Schnittabak, der nur mit 0,85
mm Schnittbreite abgeschnitten wurde, am niedrigsten in der Füllfähigkeit (etwa bei
4,5 (Verbindung der rautenförmigen Ergebnispunkte)). Die durch die erfindungsgemäße
Methode 1 zu erzielende Füllfähigkeit liegt außerdem wesentlich höher als diejenige,
die mit Hilfe von nachträglich vermischten Tabaken unterschiedlicher Schnittbreite
erreicht werden kann (Mischung ex TV), welche schon etwas günstiger ist als die Füllfähigkeit
für Normalschnitt.
[0038] Insgesamt läßt sich festhalten, daß durch ein erfindungsgemäßes Verfahren bzw. eine
erfindungsgemäße Vorrichtung Füllfähigkeiten erzielt werden können, die bis zu 9 %
höher liegen als beim herkömmlichen Tabakschneiden.
1. Verfahren zum Schneiden von Tabak, bei dem ein Tabakkuchen (1) kontinuierlich einem
Mundstück (5) zugeführt wird, aus dem er austritt, wonach er mittels einer Messer-Schneideinrichtung
(6, 7), insbesondere einer rotierenden Messertrommel (6), geschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Tabakkuchen (1) bei mindestens einem Schneidvorgang ein wesentlich breiterer
Abschnitt abgeschnitten wird als bei anderen Schneidvorgängen, wobei die Schneidvorgänge
so aufeinanderfolgen, daß der Breitenunterschied mindestens 20 % beträgt.
2. Verfahren nach Ansprüch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine größere Schnittbreite im wesentlichen ein ganzzahliges Vielfaches einer kleineren
Schnittbreite ist, insbesondere im wesentlichen die doppelte Schnittbreite.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei unterschiedliche Schnittbreiten erzeugt werden, insbesondere in etwa 0,85 mm
und 1,7 mm.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabakkuchen (1) mit einer rotierenden Messertrommel (6) geschnitten wird, auf
welcher ein Umfangsabstand zwischen mindestens zwei Messern (7) größer ist als mindestens
ein anderer Umfangsabstand.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine übliche Messertrommel (6) mit am Umfang gleichmäßiger Messeranordnung verwendet
wird, bei der mindestens ein Messer (7) von seiner Befestigung (12) entfernt und vorzugsweise
durch ein Ausgleichsgewicht ersetzt wurde.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabakkuchen (1) zwischen mindestens zwei Schneidvorgängen mit einer wesentlich
grösseren Geschwindigkeit aus dem Mundstück (5) ausgeschoben wird als zwischen anderen
Schneidvorgängen.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Messertrommel (6) zwischen mindestens zwei Schneidvorgängen mit einer wesentlich
kleineren Geschwindigkeit rotiert als zwischen anderen Schneidvorgängen.
8. Verfahrem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der breitere Schnitt mit profilierten Schneidkanten (CSL-Messer) geschnitten wird.
9. Vorrichtung zum Schneiden von Tabak mit einer kontinuierlichen Zuführung für einen
Tabakkuchen (1), einem Mundstück (5) an der Zuführung, durch welches der Tabakkuchen
(1) austritt, und einer Messer-Schneideinrichtung, insbesondere einer rotierenden
Messertrommel (6), an dem Mundstück (5), dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung so ausgestaltet ist, daß von dem Tabakkuchen (1) bei mindestens einem
Schneidvorgang ein wesentlich breiterer Abschnit abgeschnitten wird als bei anderen
Schneidvorgängen, wobei die Schneidvorgänge so aufeinanderfolgen, daß der Breitenunterschied
mindestens 20 % beträgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umfangsabstand zwischen mindestens zwei Messern (7a, 7b) auf der rotierenden
Messertrommel (6) größer ist als ein anderer Umfangsabstand.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der grössere Umfangsabstand mindestens 20% größer ist als andere Umfangsabstände.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der grössere Umfangsabstand im wesentlichen ein ganzzahliges Vielfaches eines kleineren
Umfangsabstandes beträgt, insbesondere das Doppelte.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine übliche Messertrommel (6) mit am Umfang gleichmäßig verteilten Messerbefestigungen
(12) aufweist, bei der mindestens ein Messer von seiner Befestigung (12) entfernt
und vorzugsweise durch ein Ausgleichsgewicht ersetzt wurde.
14. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Ausschubvorrichtung (2, 3, 4) aufweist, die mittels einer Antriebssteuerung
den Tabakkuchen (1) zwischen mindestens zwei Schneidvorgängen mit einer wesentlich
größeren Geschwindigkeit aus dem Mundstück (5) ausschiebt als zwischen anderen Schneidvorgängen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die größere Geschwindigkeit mindestens um 20% höher liegt als die kleinere Geschwindigkeit
und insbesondere um ein ganzzahliges Vielfaches größer ist, bevorzugt doppelt so groß
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Messertrommel (6) einen dynamischen Antrieb aufweist, mittels dem sie zwischen
mindestens zwei Schneidvorgängen mit einer wesentlich kleineren Geschwindigkeit rotiert
als zwischen anderen Schneidvorgängen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinere Geschwindigkeit mindestens um 20% niedriger ist als die größere Geschwindigkeit
und insbesondere ein ganzzahliger Bruchteil ist, bevorzugt halb so groß ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (7) der Schneideinrichtung durchgehende glatte Schnittkanten haben oder
bei aufeinanderfolgenden Messern versetzt profilierte Schnittkanten vorhanden sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (7) der Schneidkanten mit Hohlkehlen mit profilierten Flächen zusammenwirken.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der wesentlich breitere Abschnitt mit Messern (7) mit profilierter Schnittkante abgeschnitten
und der kleinere Abschnitt mit Messern (7) mit durchgehend glatter Schnittkante geschnitten
wird.
1. A method for cutting tobacco in which a tobacco cake (1) is continuously fed to a
mouthpiece (5) from which it emerges, after which it is cut by means of a knife cutter
(6, 7), more particularly a rotating knife drum (6), characterised in that a substantially wider section is severed from said tobacco cake (1) in at least one
cutting action than in other cutting actions, wherein said cutting actions are sequenced
so that said difference in width amounts to at least 20%.
2. The method as set forth in claim 1, characterised in that a larger cutting width is essentially a whole-number multiple of a smaller cutting
width, more particularly, essentially twice said cutting width.
3. The method as set forth in claim 1 or 2, characterised in that two different cutting widths are produced, more particularly, approximately 0.85
mm and 1.7 mm.
4. The method as set forth in any one of claims 1 to 3, characterised in that said tobacco cake (1) is cut by a rotating knife drum (6) on which a circumferential
spacing between at least two knives (7) is greater than at least one other circumferential
spacing.
5. The method as set forth in claim 4, characterised in that a standard knife drum (6) having a uniform knife arrangement about its circumference
is used, from which at least one knife (7) is removed from its fastener (12) and is
preferably replaced by a compensating weight.
6. The method as set forth in any one of claims 1 to 5, characterised in that said tobacco cake (1) is advanced out of said mouthpiece (5) between at least two
cutting actions at a substantially higher speed than between other cutting actions.
7. The method as set forth in any one of claims 1 to 6, characterised in that said knife drum (6) rotates between at least two cutting actions at a substantially
lower speed than between other cutting actions.
8. The method as set forth in any one of claims 1 to 7, characterised in that said wider cut is made with profiled cutting edges (CSL knives).
9. An apparatus for cutting tobacco including a continuous feeder for a tobacco cake
(1), a mouthpiece (5) at said feeder through which said tobacco cake (1) emerges,
and a knife cutter at said mouthpiece (5), more particularly, a rotating knife drum
(6), characterised in that said apparatus is configured so that a substantially wider section is severed from
said tobacco cake (1) in at least one cutting action than in other cutting actions,
wherein said cutting actions are sequenced so that said difference in width amounts
to at least 20%.
10. The apparatus as set forth in claim 9, characterised in that a circumferential spacing between at least two knives (7a, 7b) on said rotating knife
drum (6) is substantially greater than another circumferential spacing.
11. The apparatus as set forth in claim 10, characterised in that said larger circumferential spacing is at least 20% larger than other circumferential
distances.
12. The apparatus as set forth in claim 10 or 11, characterised in that said larger circumferential spacing is essentially a whole-number multiple of a smaller
circumferential spacing, more particularly, double.
13. The apparatus as set forth in any one of claims 10 to 12, characterised in that it comprises a standard knife drum (6) having knife fasteners (12) uniformly distributed
about the circumference, and from which at least one knife is removed from its fastener
(12) and is preferably replaced by a compensating weight.
14. The apparatus as set forth in claim 9, characterised in that it comprises an advancing means (2, 3, 4) which, by means of a drive control, advances
said tobacco cake (1) out of the mouthpiece (5) between at least two cutting actions
at a substantially higher speed than between other cutting actions.
15. The apparatus as set forth in claim 14, characterised in that said higher speed is at least 20% higher than said lower speed and, more particularly,
higher by a whole-number multiple, preferably twice as high.
16. The apparatus as set forth in claim 9, characterised in that said knife drum (6) comprises a dynamic drive, by means of which it rotates between
at least two cutting actions at a substantially lower speed than between other cutting
actions.
17. The apparatus as set forth in claim 16, characterised in that said lower speed is at least 20% lower than said higher speed and, more particularly,
is a whole-number fraction of it, preferably half.
18. The apparatus as set forth in any one of claims 9 to 16, characterised in that said knives (7) on said cutter have smooth cutting edges throughout or, if the knives
are consecutive, cutting edges with staggered profiles.
19. The apparatus as set forth in any one of claims 9 to 16, characterised in that the knives (7) of the cutting edges co-operate with coves having profiled surface
areas
20. The apparatus as set forth in any one of claims 9 to 16, characterised in that said substantially wider section is severed with knives (7) having profiled cutting
edges, and said smaller section is severed with knives (7) having smooth cutting edges
throughout.
1. Procédé de coupe de tabac dans lequel un gâteau de tabac (1) est amené en continu
à une embouchure (5) de laquelle il sort, suite à quoi il est coupé au moyen d'un
dispositif à couteau de coupe (6, 7), en particulier un tambour rotatif à couteaux
(6), caractérisé en ce que dans au moins une opération de coupe, on coupe un morceau beaucoup plus large du
gâteau de tabac (1) que dans les autres opérations de coupe, les opérations de coupe
se succédant de telle sorte que la différence de largeur atteigne au moins 20 %.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une plus grande largeur de coupe est essentiellement un multiple entier d'une plus
petite largeur de coupe, et en particulier essentiellement le double de cette largeur.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on crée deux différentes largeurs de coupe, en particulier d'environ 0,85 mm et
1,7 mm.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le gâteau de tabac (1) est coupé par un tambour rotatif à couteaux (6) sur lequel
une distance périphérique entre au moins deux couteaux (7) est plus grande qu'au moins
une autre distance périphérique.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'on utilise un tambour à couteaux (6) à la périphérie duquel les couteaux sont agencés
de manière régulière et dans lequel au moins un couteau (7) a été enlevé de sa fixation
(12) et a été de préférence remplacé par une masselotte d'équilibrage.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le gâteau de tabac (1) est refoulé hors de l'embouchure (5) à une vitesse essentiellement
plus grande entre au moins deux opérations de coupe qu'entre les autres opérations
de coupe.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'entre au moins deux opérations de coupe, le tambour à couteaux (6) tourne à une vitesse
essentiellement plus petite qu'entre les autres opérations de coupe.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la coupe de plus grande largeur est coupée avec des tranchants de coupe profilés
(couteaux CSL).
9. Dispositif de coupe de tabac doté d'une amenée continue d'un gâteau de tabac (1),
d'une embouchure (5) disposée sur l'amenée et de laquelle le gâteau de tabac (1) sort,
ainsi que d'un dispositif de coupe à couteaux, en particulier un tambour rotatif à
couteaux (6), qui est disposé devant l'embouchure (5), caractérisé en ce que le dispositif est configuré de telle sorte que dans au moins une opération de coupe,
on coupe un morceau beaucoup plus large du gâteau de tabac (1) que dans les autres
opérations de coupe, les opérations de coupe se succédant de telle sorte que la différence
de largeur soit d'au moins 20 %.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la distance périphérique entre au moins deux couteaux (7a, 7b) du tambour rotatif
à couteaux (6) est plus grande qu'une autre distance périphérique.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la plus grande distance périphérique est d'au moins 20 % plus grande que d'autres
distances périphériques.
12. Dispositif selon les revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que la plus grande distance périphérique représente essentiellement un multiple entier
d'une plus petite distance périphérique et en particulier le double.
13. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce qu'il présente un tambour à couteaux habituel (6) à la périphérie duquel des fixations
de couteaux (12) sont réparties de manière régulière et dans lequel au moins un couteau
a été enlevé de sa fixation (12) et a été de préférence remplacé par une masselotte
d'équilibrage.
14. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'il présente un dispositif d'expulsion (2, 3, 4) qui, au moyen d'une commande d'entraînement,
refoule le gâteau de tabac (1) hors de l'embouchure (5) à une vitesse essentiellement
plus grande entre au moins deux opérations de coupe qu'entre d'autres opérations de
coupe.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que la plus grande vitesse est d'au moins 20 % plus élevée que la plus petite vitesse
et est en particulier plus grande d'un multiple entier, de préférence le double.
16. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que tambour à couteaux (6) présente un entraînement dynamique au moyen duquel, entre
au moins deux opérations de coupe, il tourne à une vitesse essentiellement plus petite
qu'entre d'autres opérations de coupe.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que la plus petite vitesse est d'au moins 20 % plus petite que la plus grande vitesse
et en est en particulier une fraction entière, de préférence la moitié.
18. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 16, caractérisé en ce que les couteaux (7) du dispositif de coupe ont des tranchants de coupe continus et lisses
ou en ce que les bords de coupe sont profilés avec un décalage entre des couteaux successifs.
19. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 16, caractérisé en ce que les tranchants de coupe des couteaux (7) coopèrent avec des cônes creux à surface
profilée.
20. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 16, caractérisé en ce que le morceau essentiellement plus large est coupé avec des couteaux (7) dotés d'un
tranchant de coupe profilé et le morceau plus petit avec des couteaux (7) dont le
tranchant de coupe est lisse et continu.