[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auffangen des Sprühnebels
in einem Sprühfeuchtwerk einer Rotationsdruckmaschine, wie sie z. B. im Zeitungs-
und Akzidenzdruck eingesetzt wird, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] In der US 2,856,848 wird eine Vorrichtung zum Befeuchten der Oberfläche eines rotierenden
Zylinders beschrieben, die aus einem zwei separate Räume aufweisenden Gehäuse, einer
sich in dem ersten Raum befindenden Sprühdüse, einer sich in dem zweiten Raum befindenden
Elektrode und einer externen Pumpe besteht. Mittels der Sprühdüse wird in dem ersten
Raum ein Sprühnebel erzeugt, der, durch einen von der Pumpe erzeugten Luftstrom in
den zweiten Raum gebracht wird. In diesem zweiten Raum, dessen eine Seite pon der
Oberfläche des rotierenden Zylinders gebildet wird, wird der Sprühnebel mittels der
Elektrode elektrostatisch geladen. Hierdurch schlägt sich der Sprühnebel an der geladenen
Oberfläche des rotierenden Zylinders nieder. Die Vorrichtung weist keine Mittel auf,
den Sprühnebel in dem Gehäuse zurückzuhalten. Stattdessen wird der Sprühnebel durch
den Spalt zwischen Gehäusewandung und Zylinderoberfläche in eine separate Absaugkammer
gepumpt.
[0003] Die JP 09226090 beschreibt ein Sprühfeuchtwerk mit einem Detektor zur Ermittlung
der Feuchtmittelmenge zur nachfolgenden Regelung der Feuchtmittelzufuhr. In der JP
09220802 ist weiterhin ein Sprühfeuchtwerk mit einem Detektor beschrieben. Beide japanischen
Dokumente zeigen eine einem jeweiligen Zylinder zugeordnete Abschirmung, welche die
Feuchtmittel-Sprühdüsen umgibt. In keiner der beiden Schriften ist jedoch eine Vorrichtung
zum Auffangen des Sprühnebels erwähnt.
[0004] Sprühfeuchtwerke werden im Coldsetdruck häufig eingesetzt. Bekannte Vorrichtungen
zum Auffangen des Sprühnebels umfassen genau angepaßte Abschirmungen, welche physische
Barrieren bilden und so verhindern, daß der Sprühnebel entweicht. Zu Beginn des Sprühvorgangs
entweicht aus herkömmlichen Abschirmungen jedoch meist etwas Sprühnebel. Durch die
Ansammlung von Sprühnebel steigt dessen Konzentration innerhalb des Auffangbereichs
bis zur Sättigung. Sobald die Luft kein Feuchtmittel mehr aufnehmen kann, entweicht
der Sprühnebel durch undichte Stellen in der Abschirmung oder kondensiert und sammelt
sich auf der Innenfläche der Abschirmung. Da das Feuchtmittel auf eine sich bewegende
Fläche, z. B. einen Zylinder aufgebracht werden soll, muß zwischen der Abschirmung
und der Auftragsfläche ein Spalt vorhanden sein. Ist dieser zu klein, so besteht die
Gefahr, daß bei Störungen und Vibrationen die Auftragsfläche durch die Abschirmung
beschädigt wird. Ist der Spalt dagegen zu groß, so wird der Sprühnebel nicht sicher
aufgefangen und entweicht in die Umgebung. Das Grundproblem der bekannten Vorrichtungen
besteht darin, daß sie keine Möglichkeit zum kontrollierten Zurückhalten des Sprühnebels
in dem Auffangbereich bieten. Zur Behebung dieser Mängel wurde versucht, den bei Sprühnebel-Auffangvorrichtungen
nach dem Stand der Technik vorhandenen Spalt so klein wie möglich auszubilden und
so das Entweichen von Sprühnebel einzudämmen. Andere Ausführungsformen umfassen eine
Falleitung, durch welche das angesammelte Feuchtmittel aus dem Auffangbereich abfließen
kann, ohne in kritische Abschnitte der Maschine zu gelangen, in denen das frischgedruckte
Produkt beschädigt werden könnte.
[0005] Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine wirksame Auffangvorrichtung
für den Sprühnebel in einem Sprühfeuchtwerk zu schaffen, in welcher der Sprühnebel
zuverlässig gehalten wird und aus welcher der Sprühnebel kontrolliert abfließen kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 8 und 12 gelöst.
[0007] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Eine Auffangvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine einer sich drehenden
Oberfläche zugeordnete Abschirmung, zwischen der Abschirmung und der sich drehenden
Oberfläche gebildete Spalte und eine Unterdruckquelle, welche in dem Bereich zwischen
den beiden Abschirmungen einen Unterdruck bezüglich des Luftdrucks der Umgebung erzeugt.
[0009] Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beruht in vorteilhafter Weise
nicht mehr auf einer Abdichtung von Blenden bezüglich einer sich drehenden Fläche
- was ohnehin nur schwer zu erreichen ist und die Zugänglichkeit der sich drehenden
Oberfläche beeinträchtigt- sondern es wird in dem Auffangbereich ein Unterdruck bezüglich
des Luftdrucks der Umgebung erzeugt. Durch die so gebildete Druckdichtung wird ein
Entweichen von Sprühnebelpartikeln durch die Spalte aus dem Auffangbereich verhindert.
[0010] Als erfindungsgemäße Unterdruckquelle kann eine Saugvorrichtung, z. B. eine Pumpe,
eingesetzt werden. Zur Erzeugung eines Druckgefälles ist auch der Einsatz einer Venturidüse
denkbar.
[0011] Innerhalb des Auffangbereichs ist auf der gedachten Mittellinie zwischen den Abschirmblenden
eine Sprühdüse angeordnet. Der Saugvorrichtung kann eine Abscheidevorrichtung mit
einem Abscheideelement zum Trennen des Feuchtmittels von der Luft zugeordnet sein.
Das von der Luft getrennte Feuchtmittel kann zur Rückführung in einen Feuchtmittel-Kreislauf
gesammelt oder entsorgt werden. Die von dem Feuchtmittel getrennte Luft in der Abscheidevorrichtung
kann durch eine Ausströmöffnung abgeleitet werden.
[0012] Gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist anstelle einer
Unterdruckquelle innerhalb des Auffangbereichs eine Kondensationsvorrichtung angeordnet.
Die Kondensationsvorrichtung, z. B. eine Kondensationsspule, kann von einer im wesentlichen
vertikal verlaufenden Umhüllung umgeben sein und verläuft von dem Innenraum des Auffangbereichs
durch einen Leitungsabschnitt in eine der Leitung zugeordnete Abscheidevorrichtung.
Die Kondensationsflüssigkeit sammelt sich vorzugsweise am Boden der Abscheidevorrichtung.
[0013] Eine dritte Ausführungsform der Erfindung sieht innerhalb des Auffangbereichs zum
Auffangen des Sprühnebels anstelle einer Kondensationsleitung oder einer Vorrichtung
zur Erzeugung eines Unterdrucks Vorrichtungen zur elektrostatischen Aufladung des
Sprühnebels vor.
[0014] Die Vorrichtungen zur elektrostatischen Aufladung des Sprühnebels versehen die Sprühnebelpartikel
innerhalb des Auffangbereichs mit elektrostatischer Ladung. Die zu befeuchtende Oberfläche,
z. B. die Oberfläche des sich drehenden Elements, kann bezüglich der Sprühnebelpartikel
entgegengesetzt geladen werden, so daß die geladenen Sprühnebelpartikel von dem sich
drehenden Element angezogen werden und ein Entweichen derselben aus dem Auffangbereich
durch die Spalte verhindert wird.
[0015] Jede der drei beschriebenen Ausführungsformen kann in einem Sprühfeuchtwerk einer
Druckmaschine, insbesondere einer Rotations-Offsetdruckmaschine, für den Coldsetdruck,
z. B. Zeitungsdruck bzw. allgemein, und in einem Druckwerk einer Rollen- oder Bogenrotationsdruckmaschine
eingesetzt werden.
[0016] Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
im Zusammenhang mit den nachstehend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zum Auffangen des Sprühnebels gemäß der vorliegenden Erfindung durch
Erzeugung eines Unterdrucks;
- Fig. 1a
- eine Detailansicht der Auffangvorrichtung, bei der ein Entweichen des Sprühnebels
verhindert wird;
- Fig. 1b
- eine Detailansicht der Auffangvorrichtung, bei der Sprühnebel aus dem Auffangbereich
entweicht;
- Fig. 2
- eine Vorrichtung zum Auffangen des Sprühnebels mit einer Kondensationsvorrichtung
zum Sammeln kondensierten Feuchtmittels; und
- Fig. 3
- eine Vorrichtung zum Auffangen des Sprühnebels durch elektrostatische Aufladung.
[0018] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Auffangen des Sprühnebels durch
Erzeugung eines Unterdrucks. Ein Drehelement 1, beispielsweise ein Druckwerkszylinder
oder ein Feuchtwerkszylinder, mit einer Oberfläche 2 dreht sich in die durch den Pfeil
3 angezeigte Richtung um seine Achse. Der sich drehenden Oberfläche 2 sind eine obere
Blende 6 und eine untere Blende 7 zugeordnet, welche mit der Oberfläche 2 einen oberen
Spalt 4 und einen unteren Spalt 5 bilden. Die Blenden 6, 7 bilden einen Auffangbereich
9. Am hinteren Ende der Blenden 6, 7 ist eine auf die gedachte Mittellinie zwischen
den Blenden 6, 7 gerichtete Sprühdüse 8 angeordnet. Der Auffangbereich 9 ist über
eine Leitung 10 mit einer Saugvorrichtung 11, z. B. einer Pumpe, verbunden. Der Saugvorrichtung
11 ist eine Abscheidevorrichtung 13 zugeordnet, welche ein Abscheideelement 14 umfaßt.
In der Abscheidevorrichtung 13 wird das im Sprühnebel enthaltene Feuchtmittel von
der Luft getrennt, wobei das Feuchtmittel auf dem Boden der Abscheidevorrichtung 13
gesammelt wird und die Luft über eine Luftaustrittsöffnung 15 abgeleitet wird. Das
Feuchtmittel wird über die Austrittsöffnung 16 aus der Abscheidevorrichtung 13 abgeleitet
und kann zur Wiederverwertung wieder in den Feuchtmittel-Kreislauf rückgeführt oder
entsorgt werden.
[0019] Fig. 1a zeigt eine Detailansicht der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. In dem in Fig. 1a gezeigten Zustand wurde mittels der Saugvorrichtung
11, z. B. einer Pumpe, innerhalb des Auffangbereichs 9 ein Unterdruck bezüglich des
Luftdrucks der Umgebung erzeugt. Zwischen der Oberfläche 2 des Drehelements 1, z.
B. einer Walze, und einer hakenförmigen Kante der oberen Blende 6 besteht ein Spalt
4. Da der Druck p
innen innerhalb des Auffangbereichs 9 niedriger ist als der Umgebungsdruck p
außen, werden die Sprühnebelpartikel 12 im Auffangbereich 9 gehalten und entweichen nicht
durch den Spalt 4 in die Umgebung der Auffangvorrichtung.
[0020] Fig. 1b zeigt zum Vergleich einen Druckunterschied, bei dem der Druck p
innen innerhalb des Auffangbereichs 9 höher ist als der Umgebungsdruck p
außen, wie es nach dem Stand der Technik der Fall ist, so daß Sprühnebel durch den Spalt
4 entweicht, da ein derartiges Druckgefälle ein Entweichen von Sprühnebelpartikeln
fördert, welche sich auf anderen Teilen der Druckmaschine als Kondenswasser niederschlagen
und auf den laufenden Bedruckstoff tropfen können, auf welchem es hierdurch zu leicht
erkennbaren Druckdefekten kommt.
[0021] Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung zum Auffangen des Sprühnebels
mit einer Kondensationsvorrichtung, durch die das kondensierte Feuchtmittel aufgefangen
wird. In dieser zweiten Ausführungsform ist innerhalb des Auffangbereichs 9 zwischen
der oberen und unteren Blende 6, 7 eine Kondensationsvorrichtung 17 angeordnet. Diese
Kondensationsvorrichtung 17, z. B. eine Kondensationsspule, ist von einer im wesentlichen
vertikal verlaufenden Umhüllung 18 umgeben und erstreckt sich in einen Leitungsabschnitt
19, welcher die Kondensationsspule mit einer unterhalb des Leitungsabschnitts 19 angeordneten
Abscheidevorrichtung 20 verbindet. Durch Kühlung des Kondensationselements 17 kondensiert
das Feuchtmittel an dessen Oberfläche und sammelt sich aufgrund der Schwerkraft auf
dem Boden der Abscheidevorrichtung 20. Das kondensierte Feuchtmittel kann entweder
über die Austrittsöffnung 16 wieder in den Feuchtmittel-Kreislauf rückgeführt oder
entsorgt werden.
[0022] Mittels der Sprühdüse 8 wird Feuchtmittelspray in den Auffangbereich 9 gesprüht.
Wie bereits zuvor in Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform beschrieben, befinden
sich zwischen der Oberfläche 2 eines Drehelements 1 und den hakenförmigen Kanten der
Blenden 6, 7 Spalte 4, 5. Die untere, mit der Leitung 19 verbundene Blende 7 kann
in Richtung der Leitung 19 geneigte Abschnitte umfassen, so daß sich das kondensierte
Feuchtmittel in der Leitung 19 sammelt.
[0023] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche Vorrichtungen
zur elektrostatischen Aufladung umfaßt.
[0024] Bei dieser Ausführungsform ist eine vorzugsweise negativ geladene Sprühdüse 8 mit
einer Erdung 23 verbunden. Beim Austritt aus der Sprühdüse 8 werden die Sprühnebelpartikel
12 negativ aufgeladen. Im Auffangbereich 9 sind weiterhin ein oberes und ein unteres
elektrostatisch aufladbares Blech 21, 22 angeordnet, welche mit positiver elektrostatischer
Ladung versehen sein können. Aufgrund der positiven Ladung der beiden Bleche 21, 22
und der Oberfläche 2 der Sprühwalze 1 werden die negativ geladenen Sprühnebelpartikel
12 zu der positiv geladenen Oberfläche 2 bewegt. Die während des Sprühvorgangs erzeugten,
negativ geladenen Sprühnebelpartikel werden somit von der positiv geladenen, sich
drehenden Sprühwalze 1 angezogen und schlagen sich auf deren Oberfläche 2 nieder.
[0025] Die drei beschriebenen Ausführungsformen von Vorrichtungen, mittels derer verhindert
wird, daß Sprühnebelpartikel aus einem Auffangbereich 9 entweichen, beruhen auf Prinzipien
wie der Erzeugung eines Druckgefälles oder dem Kondensationsprinzip mittels des beschriebenen
Kondensationselements bzw. auf elektrostatischen Prinzipien. Jede der beschriebenen
Ausführungsformen kann in einem Sprühfeuchtwerk eines Druckwerks in einer Rollen-
oder Bogenrotationsdruckmaschine eingesetzt werden. Durch die vorliegende Erfindung
wird die Kondensation von Sprühnebel in kritischen Abschnitten der Druckmaschine verhindert.
Die Erfindung trägt ferner dazu bei, daß auf Schwerkraft basierende Ableitungssysteme
außerhalb des Auffangbereichs entfallen können, und sie reduziert die Gefahr, daß
herabfallende Feuchtmitteltropfen die Druckqualität beeinträchtigen.
Liste der Bezugszeichen
[0026]
- 1
- Drehelement
- 2
- sich drehende Oberfläche
- 3
- Drehrichtung
- 4
- oberer Spalt
- 5
- unterer Spalt
- 6
- obere Blende
- 7
- untere Blende
- 8
- Sprühdüse
- 9
- Auffangbereich
- 10
- Saugleitung
- 11
- Unterdruckquelle
- 12
- Sprühnebel
- 13
- Abscheidevorrichtung
- 14
- Abscheideelement
- 15
- Luftaustrittsöffnung
- 16
- Feuchtmittel-Austrittsöffnung
- 17
- Kondensationsvorrichtung
- 18
- Umhüllung
- 19
- Leitung
- 20
- Abscheidevorrichtung
- 21
- oberes aufladbares Blech
- 22
- unteres aufladbares Blech
- 23
- Erdung
- pinnen
- Druck im Innern der Auffangvorrichtung
- paußen
- Umgebungsdruck
1. Sprühfeuchtwerk zum Befeuchten einer sich drehenden Oberfläche (2) eines Druckwerkszylinders
(1) in einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollenrotationsdruckmaschine für den
Zeitungsdruck, mit einer Sprühdüse (8) zum Erzeugen von Sprühnebel (12), sowie mit
dem Druckwerkszylinder (1) zugeordneten Blenden (6, 7), die zusammen mit der sich
drehenden Oberfläche (2) des Druckwerkszylinders (1) einen den Sprühnebel (12) enthaltenden
Auffangbereich (9) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Auffangbereich (9) eine Unterdruckquelle (11) zum Absaugen des Sprühnebels
(12) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterdruckquelle (11) als Pumpe ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterdruckquelle (11) eine Venturidüse umfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterdruckquelle (11) eine Abscheidevorrichtung (13) zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abscheidevorrichtung (13) ein Abscheideelement (14) umfaßt, welches Feuchtmittel
von Luft trennt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abscheidevorrichtung (13) ein Sammelbecken zum Sammeln des Feuchtmittels und
zur Rückführung desselben zu der Sprühdüse (8) umfaßt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Abscheidevorrichtung (13) vom Feuchtmittel getrennte Luft über eine
Austrittsöffnung (15) entweicht.
8. Sprühfeuchtwerk zum Befeuchten einer sich drehenden Oberfläche (2) eines Druckwerkszylinders
(1) in einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollenrotationsdruckmaschine für den
Zeitungsdruck, mit einer Sprühdüse (8) zum erzeugen von Sprühnebel (12), sowie mit
dem Druckwerkszylinder (1) zugeordneten Blenden (6, 7), die zusammen mit der sich
drehenden Oberfläche (2) des Druckwerkszylinders (1) einen den Sprühnebel (12) enthaltenden
Auffangbereich (9) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb des Auffangbereichs (9) ein Kondensationselement (17) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kondensationselement (17) von einer Umhüllung (18) umgeben ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß ferner eine Abscheidevorrichtung (20) vorgesehen ist, wobei sich das Kondensationselement
(17) von dem Auffangbereich (9) über eine Leitung (19) bis in die Abscheidevorrichtung
(20) erstreckt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich am Boden der Abscheidevorrichtung (20) kondensiertes Feuchtmittel sammelt.
12. Sprühfeuchtwerk zum Befeuchten einer sich drehenden Oberfläche (2) eines Druckwerkszylinders
(1) in einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollenrotationsdruckmaschine für den
Zeitungsdruck, mit einer Sprühdüse (8) zum erzeugen von Sprühnebel (12), sowie mit
dem Druckwerkszylinder (1) zugeordneten Blenden (6, 7), die zusammen mit der sich
drehenden Oberfläche (2) des Druckwerkszylinders (1) einen den Sprühnebel (12) enthaltenden
Auffangbereich (9) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb des Auffangbereichs (9) Mittel (21, 22) zur elektrostatischen Aufladung
des Sprühnebels angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel (21, 22) den Sprühnebel (12) zur elektrostatischen Aufladung innerhalb
des Auffangbereichs (9) mit einer negativen Ladung beaufschlagen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die sich drehende Oberfläche (2) mit einer positiven Ladung beaufschlagbar ist.