(19)
(11) EP 1 004 655 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
31.05.2000  Patentblatt  2000/22

(21) Anmeldenummer: 99120429.8

(22) Anmeldetag:  14.10.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: C11D 3/12, C11D 3/08
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 29.11.1998 DE 19854960

(71) Anmelder: Clariant GmbH
65929 Frankfurt am Main (DE)

(72) Erfinder:
  • Schimmel, Günther, Dr.
    50374 Erftstadt (DE)
  • Westermann, Lothar
    51145 Köln (DE)
  • Bauer, Harald, Dr.
    50170 Kerpen (DE)

   


(54) Maschinengeschirrspülmittel


(57) Die Erfindung betrifft ein flüssiges bis pastöses Maschinengeschirrspülmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es neben üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen ein kristallines, schichtförmiges Silikat der allgemeinen Formel

        a A2O · b BO · c C2O3 · d D2O5 · e SiO2 · f H2O

enthält, in der A ein Alkalimetall und/oder Wasserstoff B ein Erdalkalimetall, C ein Element der dritten Hauptgruppe des Periodensystems und D ein Element der fünften Hauptgruppe des Periodensystems bedeuten und weiterhin gilt: 0 ≤ a ≤ 1; 0 ≤ b ≤ 0,5; 0 ≤ c/e ≤ 0,05; 0 ≤ d/e ≤ 0,25; 1,9 ≤ e ≤ 4; 0 ≤ f ≤ 20.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung dieses Maschinengeschirrspülmittels und seine Verwendung.


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein flüssiges bis pastöses Maschinengeschirrspülmittel, ein Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung.

[0002] Feste Reinigungsmittel für das maschinelle Geschirrspülen werden überwiegend in Pulver- bzw. Granulatform (Agglomerate) angeboten. Ein gravierender Nachteil dieser Art fester Reinigungsmittel besteht darin, daß wegen der Hygroskopizität einzelner Rohstoffe bei Zutritt von geringen Mengen an Feuchtigkeit eine starke Neigung zum Verbacken oder Verklumpen besteht. Dies kann teilweise zu einem Verlust der Reinigungswirkung führen und wirkt zudem auf den Anwender aus optischen Gründen qualitätsmindernd.

[0003] Flüssige Geschirrspülmittel, wie sie speziell im Bereich des gewerblichen Großverbrauchs verwendet werden, sind vor allem wegen ihrer unzureichend geringen Viskosität und ihrer hohen Alkalität für den Einsatz in automatischen Haushaltsgeschirrspülmaschinen im Haushaltsbereich ungeeignet, da diese Produkte mit

ätzend" gekennzeichnet werden müssen und somit im Haushalt ein großes Sicherheitsrisiko darstellen. Daneben ist die Rückhaltung des Geschirrspülmittels in den haushaltsüblichen Dosiergeräten in den meisten Fällen nicht gewährleistet.

[0004] Die handelsüblichen gelförmigen oder thixotropen Geschirreinigungsmittel enthalten mehr oder weniger große Mengen Alkalisilikate, im allgemeinen in Form wäßriger Lösungen (Wasserglas), beispielsweise im Verhältnis Na2O: SiO2 von 1: 2 bis 1: 3,3, die zum Erreichen der gewünschten Alkalität und als Korrosionschutzmittel für die Glasur und das Dekor von Porzellan dienen sollen.

[0005] Es hat sich aber gezeigt, daß Geschirreinigungsmittel mit einem derartigen Dekor- und Glasurschutz den Nachteil haben, daß sie auf dem übrigen Geschirrgut, bevorzugt auf Gläsern unterschiedlich starke Ablagerungen bilden, die sich zunächst in bunten Anlauffarben, später in weißlich-trüben blaustichigen festhaftenden Belägen darstellen und nur mit extrem starken Säuren, beispielsweise einem Fluorwasserstoffsäure- / Schwefelsäure- Gemisch, entfernt werden können. Solche Geschirreinigungsmittel sind also für den Dauergebrauch nicht geeignet.

[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein nichtfestes Maschinengeschirrspülmittel zur Verfügung zu stellen, das gegenüber dem Stand der Technik bei guter Reinigungswirkung ein verringertes Ausmaß von Korrosion, insbesondere an Gläsern und Porzellantellern sowie ein verringertes Ausmaß an Ablagerungen ergibt.

[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Maschinengeschirrspülmittel der eingangs genannten Art; dadurch gekennzeichnet, daß es neben üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen ein kristallines, schichtförmiges Silikat der allgemeinen Formel

        a A2O · b BO · c C2O3 · d D2O5 · e SiO2 · f H2O

enthält, in der A ein Alkalimetall und/oder Wasserstoff, B ein Erdalkalimetall, C ein Element der dritten Hauptgruppe des Periodensystems und D ein Element der fünften Hauptgruppe des Periodensystems bedeuten und weiterhin gilt: 0 ≤ a ≤ 1; 0 ≤ b ≤ 0,5; 0 ≤ c/e ≤ 0.05; 0 ≤ d/e ≤ 0,25; 1,9 ≤ e ≤ 4; 0 ≤ f ≤ 20.

[0008] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel 1 bis 50 Gew.-% des kristallinen schichtförmigen Silikats.

[0009] Besonders bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel 5 bis 30 Gew.-% des kristallinen schichtförmigen Silikats.

[0010] Bevorzugt handelt es sich bei dem kristallinen schichtförmigen Silikat im wesentlichen um Dinatriumdisilikat.

[0011] Bevorzugt handelt es sich bei dem Dinatriumdisilikat um schichtförmiges kristallines Dinatriumdisilikat, das aus mindestens einer der polymorphen Phasen des Dinatriumdisilikates sowie aus Natriumsilikaten nicht schichtsilikatischer Natur besteht.

[0012] Bevorzugt besteht das schichtförmige kristalline Dinatriumdisilikat (die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf Gew.-%) aus 1 bis 40% an alpha-Dinatriumdisilikat:, 0 bis 50% an beta-Dinatriumdisilikat, 50 bis 98% an delta-Dinatriumdisilikat und 0 bis 40% an nichtschichtsilikatischen Natriumsilikaten.

[0013] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung besteht das schichtförmige kristalline Dinatriumdisilikat aus 0 bis 40% an alpha-Dinatriumdisilikat, 20 bis 98% an beta-Dinatriumdisilikat, 0 bis 40% an delta-Dinatriumdisilikat und 0 bis 50% an nichtschichtsilikatischen Natriumsilikaten.

[0014] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht das schichtförmige kristalline Dinatriumdisilikat aus 20 bis 98% an alpha-Dinatriumdisilikat, 0 bis 40 % an beta-Dinatriumdisilikat, 0 bis 50% an delta-Dinatriumdisilikat und 0 bis 50% an nichtschichtsilikatischen Natriumsilikaten.

[0015] Die Definitionen von alpha, beta- und delta-Dinatriumdisilkat sind bekannt und können beispielsweise der EP 0 164 514 entnommen werden.

[0016] Bevorzugt enthält das kristalline schichtförmige Silikat im erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittel bis zu 10 Mol-% Bor, bezogen auf SiO2.

[0017] Bevorzugt enthält das kristalline schichtförmige Silikat im erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittel bis zu 50 Mol-% Phosphor, bezogen auf SiO2.

[0018] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel mindestens noch ein Tensid und/oder ein Bleichmittel und/oder ein rheoligisches Additiv und/oder ein Dispergiermittel und/oder einen Dispersionsträger.

[0019] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel als Tenside Blockpolymerisate langkettiger aliphatischer Alkohole mit Ethylenoxid- oder Propylenoxidgruppen, modifizierte Fettalkoholpolyglykolether, Mono- und Dialkylsulfate, Alkansulfonate, Aminoxide und/oder Fettsäuremethylpolyglykolester.

[0020] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel als Bleichmittel Aktivchlorträger und/oder Aktivsauerstoffträger.

[0021] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel als rheoligisches Additiv und/oder Dispergiermittel Carboxymethylcellulose, Polycarboxylate, Phosphonate und/oder synthetische Tone.

[0022] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel als Dispersionsträger Ethylenglykole, Cooligo-/Copolymere von Propylenoxid und Ethylenoxid und/oder Wasser.

[0023] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen
2,5 bis 50 Gew.-%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat
0 bis 20 Gew. -%
Tensid
0 bis 40 Gew.-%
Natriumtripolyphosphat
0 bis 20 Gew.-%
Bleichmittel
0,1 bis 15 Gew. -%
rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel
50 bis 80 Gew.-%
Dispersionsträger
als weitere Inhaltsstoffe.

[0024] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen
5 bis 30 Gew.-%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat
0 bis 20 Gew.-%
Tensid
15 bis 30 Gew.-%
Natriumtripolyphosphat
5 bis 15 Gew.-%
Bleichmittel
0,1 bis 10 Gew.-%
rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel
50 bis 70 Gew.-%
Dispersionsträger
als weitere Inhaltsstoffe.

[0025] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen
5 bis 30 Gew.-%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat
5 bis 15 Gew.-%
Bleichmittel
0 bis 20 Gew.-%
Tensid
0,1 bis 10 Gew.-%
rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel
30 bis 70 Gew.-%
Dispersionsträger
als weitere Inhaltsstoffe.

[0026] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel es neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen
10 bis 40 Gew.-%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat
0 bis 20 Gew.-%
Tensid
15 bis 30 Gew.-%
Natriumtripolyphosphat
0,1 bis 15 Gew.-%
rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel
30 bis 70 Gew.-%
Dispersionsträger
als weitere Inhaltsstoffe.

[0027] Bevorzugt enthält das Maschinengeschirrspülmittel neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen
10 bis 50 Gew.-%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat
0 bis 20 Gew.-%
Tensid
0,1 bis 15 Gew.-%
rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel
30 bis 70 Gew.-%
Dispersionsträger
als weitere Inhaltsstoffe.

[0028] Bei den vorgenannten bevorzugten Zusammensetzungen handelt es sich bei dem Natriumdisilikat im wesentlichen um Dinatriumdisilikat.

[0029] Bevorzugt weist das erfindungsgemäße Maschinengeschirrspülmittel korrosionhemmende Eigenschaften auf.

[0030] Besonders bevorzugt weist das erfindungsgemäße Maschinengeschirrspülmittel korrosionshemmende Eigenschaften an silikatischen Oberflächen des Spülgutes auf.

[0031] Besonders bevorzugt weist das erfindungsgemäße Maschinengeschirrspülmittel korrosionshemmende Eigenschaften insbesondere an Gläsern auf.

[0032] Bevorzugt weist das erfindungsgemäße Maschinengeschirrspülmittel eine erhöhte Reinigungsleistung auf.

[0033] Bevorzugt weist das erfindungsgemäße Maschinengeschirrspülmittel ein geringeres Ausmaß an Ablagerungen, insbesondere an Gläsern auf.

[0034] Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung eines Maschinengeschirrspülmittels, dadurch gekennzeichnet, daß man in einem vorgelegten wäßrigen Medium und /oder Dispersionsträger zuerst Alkaliträger auflöst, dann rheologische Additive und/oder Dispergiermittel zumischt, auf Raumtemperatur abkühlt, die weiteren Komponenten zugibt und am Ende des Mischvorgangs das kristalline schichtförmige Silikat zusetzt.

[0035] Bei dem Alkaliträger handelt es sich bevorzugt um Natriumcarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid und/oder um wasserlösliche Alkalisilkate.

[0036] Bei den Komponenten handelt es sich bevorzugt um Tenside, Bleichmittel, Füllstoffe, Builder, Cobuilder, Phosphate, organische Komplexbildner, Schauminhibitoren, Parfüme und/oder Farbstoffe und/oder gegebenenfalls um weitere Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffe.

[0037] Die Erfindung betrifft auch die Verwendung des erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittels zum maschinellen Geschirrspülen.

[0038] Das im erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittel enthaltene schichtförmige Silikat, welches wie zuvor beschrieben der allgemeinen Formel

        a A2O · b BO· c C2O3 · d D2O5· e SiO2 · f H2O

entspricht, in der A ein Alkalimetall und/oder Wasserstoff, B ein Erdalkalimetall, C ein Element der dritten Hauptgruppe des Periodensystems und D ein Element der fünften Hauptgruppe des Periodensystems bedeuten (und weiterhin gilt: 0 ≤ a ≤ 1; 0 ≤ b ≤ 0,5; 0 ≤ c/e ≤ 0,05; 0 ≤ d/e ≤ 0,25; 1,9 ≤ e ≤ 4; 0 ≤ f ≤ 20), kann insbesondere noch Calcium- und Magnesiumionen enthalten.

[0039] Weitere, bevorzugt enthaltene Ionen sind solche der dritten und fünften Hauptgruppe des Periodensystems, hierzu zählen vor allem Bor bzw. Phosphor. Dies trifft inbesondere dann zu, wenn als schichtförmiges Silikat ein Dinatriumdisilikat, wie es weiter oben und nachfolgend beschrieben ist, eingesetzt wird.

[0040] Das schichtförmige Silikat kann aber auch ein Natriumkaliumdisilikat sein, in welchem das Natrium- zu Kalium-Verhältnis in einem weiten Bereich variiert werden kann.

[0041] Erfindungsgemäß sind ebenfalls schichtförmige Silikate der vorgenannten Formel, die im wesentlichen Alkalimetalle (Li, Na, K) und/oder Wasserstoff enthalten, und bei denen geringe Anteile an den oben erwähnten Erdalkalimetallen (Be, Mg, Ca, Sr, Ba) sowie Elemente der dritten (B, Al, Ga, In, Tl) bzw. fünften Hauptgruppe (P, As, Sb, Bi) des Periodensystem enthalten sind.

[0042] Für das erfindungsgemäße Maschinengeschirrspülmittel wird das vorgenannte Silikat entweder in einer feingemahlenen Form eingesetzt, d.h. als Pulver mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 1 bis 200 Mikrometer, oder in leicht dispergierbarer Form z.B. als Preßgranulat, das beim Einarbeiten in die Geschirreinigerdispersion zu mikroskopisch kleinen Teilchen zerfüllt.

[0043] Bevorzugt geeignet sind auch leicht dispergierbare Compounds von kristallinem, schichtförmigem Natriumdisilikat mit Polycarboxylaten, wie sie in der DE-OS 197 19 888 beschrieben sind. Bevorzugte Polycarboxylate sind Homo- bzw beliebige Kombinationen von Copolymeren der Monomere Acrylsäure und/oder Maleinsäure und/oder Vinylacetat und/oder Methallylsulfonat. Das bevorzugte Compound von Polycarboxylaten und kristallinem, schichtförmigem Natriumdisilikat besteht dabei zu 50 bis 98 Gew.-% aus besagtem Silikat und 2 bis 50 Gew.-% Polycarboxylat.

[0044] Die übrigen Geschirrspülkomponenten, die teilweise bereits weiter oben genannt wurden, wie Füllstoffe, Alkaliträger, Tenside, Builder, Bleichmittel, rheologische Additive und Dispergiermittel, Schauminhibitoren sowie gegebenfalls Parfüme und Farbstoffe und andere, können Stoffe sein, die für diese Zwecke bereits hinreichend bekannt sind.

[0045] Als Füllstoff kann z.B. Natriumsulfat eingesetzt werden.

[0046] Als Alkaliträger seien die Oxide, Hydroxide, Carbonate und Silikate der Alkalimetalle, bevorzugt Natriumcarbonat und/oder Natriumhydroxid und/oder Kaliumhydroxid oder wasserlösliche Alkalisilikate genannt.

[0047] Als Tenside sind chlorstabile Blockpolymerisate langkettiger aliphatischer Alkohole mit Ethylenoxid- oder Propylenoxidgruppen oder modifizierte Fettalkoholpolyglykolether oder Mono- und Di-alkylsulfate oder Alkansulfonate oder Aminoxide oder Fettsäuremethylpolyglykolester geeignet.

[0048] Als Builder können monomere, dimere, oligomere oder polymere Alkaliphosphate, vorzugsweise Pentaalkalitriphosphat, wasserfrei und/anhydratisiert und/oder Hexahydrat eingesetzt werden.

[0049] Desweiteren kommen als erfindungsgemäßer Bestandteil organische Komplexbildner, wie Mono-, Di-, Tri-, Oligo- und/oder Polycarbonsäuren, Hydroxycarbonsäuren, Aminocarbonsäuren und Phosphonsäuren, vorzugsweise in Form ihrer wasserlöslichen Salze in Frage. Bevorzugte Oligocarbonsäuren sind Citronen-, Wein-, Maleinsäure usw. Diese werden bevorzugt zusammen mit dem kristallinen, schichtförmigen Silikat als Preßgranulat eingesetzt.

[0050] Als bevorzugte Bleichmittel kommen Aktivchlorträger, wie Natriumdichlorisocyanurat oder Natriumhypochlorit-Lösung (Chlorbleichlauge) und Aktivsauerstoffträger, wie Wasserstoffperoxid, Alkalimetallperoxide, Erdalkalimetallperoxide, Alkaliperborat, -persulfat, -percarbonat, -perphosphat sowie Peroxycarbonsäuren und deren Salze wie Dodecanperoxidicarbonsäure oder Magnesiumperoxiphthalat in Betracht.

[0051] Weiterhin können Bleichaktivatoren oder -katalysatoren eingesetzt werden. Ein üblicher Bleichaktivator ist Tetraacetylethylendiamin. Übliche Bleichkatalysatoren sind Komplexe des Mangans mit speziellen Liganden z.B. Derivate des 1,4,7-Triaminocyclononans.

[0052] Bevorzugte rheologische Additive und Dispergierhilfsmittel sind Carboxymethylcellulose, Polycarboxylate, Phosphonate oder synthetische Tone.

[0053] Erfindungsgemäß einsetzbare Tone sind natürlich vorkommende aktivierte und zum Teil modifizierte Tonmineralien wie Bentone-Typen der Fa. Rheox oder auch synthetische Tonminerale wie die Laponite-Typen der Fa. Laporte oder synthetischer Hectorit der Type SKS-21 der Fa. Hoechst und synthetischer Saponit der Type SKS-20 der Fa. Hoechst. Weitere, geeignete Tone sind dem Fachmann bekannt und den Herstellerkatalogen zu entnehmen.

[0054] Bei der Dispergierung können gelöste Alkalisilikate bzw. Mono-, Oligo- und Polyphosphate unterstützend wirken.

[0055] Als Dispersionsträger (flüssige Komponente) können monomeres, oligomeres oder polymeres Ethylenglykol oder Cooligo-/Copolymere von Propylenoxid und Ethylenoxid und/oder Wasser eingesetzt werden.

[0056] Schaum in Geschirrspülmaschinen, meistens hervorgerufen durch schaumproduzierende Tenside oder einweißhaltige Speiserückstände bewirkt eine Verringerung der Reinigungsleistung. Deshalb ist es notwendig, den Geschirreinigungsmitteln einen Schaumdrücker oder Schaumdämpfer zuzusetzen, beispielsweise chlorstabile Phosphorsäureester, wie etwa Triisobutylphosphat (Entschäumer TIP der Clariant GmbH), oder bekannte Silikone wie die SP-Typen der Fa. Wacker Chemie GmbH.

[0057] Die vorgenannten Komponenten können im erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittel einzeln oder in Gemischen neben den kristallinen schichtförmigen Silikaten, insbesondere Natriumdisilikaten (z.B. Type SKS-6 der Clariant GmbH) enthalten sein.

[0058] Die Konsistenz der erfindungsgemäßen Mischungen kann je nach Feststoffanteil niedrigviskos/flüssig bis pastös/gallertig eingestellt werden.

[0059] Erfindungsgemäße Maschinengeschirrspülmittel können sowohl Phosphat enthalten als auch phosphatfrei sein.

[0060] Die Herstellung sollte bevorzugt nach folgendem Verfahren erfolgen:
In einem vorgelegten wäßrigen Medium oder einem anderen Dispersionsträger werden zuerst Alkaliträger, wie z.B. Natriumcarbonat und/oder Natriumhydroxid und/oder Natriumwasserglas, aufgelöst, dann rheologische Additive und/oder Dispergiermittel (bevorzugt Polycarboxylate und/oder Phosphonsäuren) zugemischt, auf Raumtemperatur abgekühlt und die weiteren Komponenten (etwa Bleichmittel, Tensid und Builder (Phosphat)) zugefügt. Am Ende des Mischvorgangs wird das kristalline schichtförmige Silikat zugesetzt.

[0061] Die Untermischung erfolgt bevorzugt unter Einwirkung von starken Scherkräften z.B. mit üblichen Dispensoren, High-Shear-Mixern der Fa. Haake&Kunkel (Ultraturrax(TM)) oder Impeller-, Propeller- bzw. Turbinenrührern.

[0062] Die Maschinengeschirrspülmittel gemäß der Erfindung zeichnen sich durch ein gutes Reinigungsvermögen auch bei kritischen Anschmutzungen wie angebrannten eiweißhaltigen Speiserückständen aus. Des Weiteren zeigen sie eine hohe Chlor- oder Aktivsauerstoffstabilität.

[0063] Die Schädigung von Gläsern und dekorierten Porzellantellern durch Ablagerungen und durch Korosion ist viel bis sehr geringer als bei handelsüblichen Geschirrreinigern, die dem Stand der Technik entsprechen. Dies ist aus den nachfolgenden Beispielen leicht ersehbar.

[0064] Die erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittel werden vorzugsweise in Haushaltsgeschirrspülmaschinen eingesetzt, können aber auch in Gewerbegeschirrspülern verwendet werden.

[0065] Folgende Beispiele sollen die vorteilhaften Eigenschaften des erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittels unter Beweis stellen. Als Vergleich gelten marktübliche Geschirreiniger-Gels auf Phosphatbasis und eine Versuchsmischung ohne Zusatz von (erfindungsgemäßem) kristallinem schichtförmigem Silikat.

[0066] Der pH-Wert der Reinigungsflotten wurde nach Abfiltrieren der Schmutzbelastung unmittelbar danach mit Hilfe einer Glaselektrode ermittelt.

Eingesetzte Maschinengeschirrspülmittel



[0067] 

A Handelsprodukt 1

B Handelsprodukt 2

C Handelsprodukt 3

D Vergleich

22,20 Gew%
Natriumtripolyphosphat, teilhydratisiert
9,00 Gew%
Natriumhypochlorit-Lösung (Chlorbleichlauge, 15 % Aktivchlor)
0,10 Gew%
Verdickungsmittel
0,04 Gew%
Silikonentschäumer
49,50 Gew%
Natriumsilikat (Wasserglas, 45,5 Gew%, Siliciumdioxid zu Dinatriumoxid Verhältnis 2,0)
1,50 Gew%
Natriumalkansulfonat (®Hostapur SAS 60 der Clariant GmbH)
0,80 Gew%
Natriumpolyacrylat
0,60 Gew%
Phosphonat (43 % Wirksubstanz)
3,96 Gew%
Natriumcarbonat
12,30 Gew%
Wasser

E Vergleich

1,0 Gew%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat (SKS-6 der Clariant GmbH)
25,0 Gew%
Natriumtripolyphosphat-Granulat
9,0 Gew%
Natriumhypochlorit-Lösung
0,2 Gew%
Entschäumer
1,5 Gew%
Natriumalkylsulfat
1,1 Gew%
Natriumpolyacrylat
0,3 Gew%
Phosphonsäure (60 % Wirksubstanz)
0,5 Gew%
Natriumhydroxid
6,0 Gew%
Natriumcarbonat
46,5 Gew%
Natriumwasserglas (wie bei D)
8,9 Gew%
Wasser

F Erfindung

5,5 Gew%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat (SKS-6 der Clariant GmbH)
22,2 Gew%
Natriumtripolyphosphat, wasserfrei
9,0 Gew%
Natriumhypochlorit-Lösung
0,4 Gew%
Entschäumer (®Entschäumer TIP der Clariant GmbH)
49,50 Gew%
Natriumsilikat (Wasserglas, 45,5 Gew%, Siliciumdioxid zu Dinatriumoxid Verhältnis 2,0)
1,0 Gew%
Natriumalkansulfonat
2,0 Gew%
Natriumpolyacrylat
0,6 Gew%
Phosphonsäure (50 % Wirksubstanz)
1,0 Gew%
Natriumhydroxid
4,0 Gew%
Natriumcarbonat
17,3 Gew%
Wasser

G Erfindung

17,5 Gew%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat /Copolymer-Compound auf Basis Acrylsäure/Maleinsäure (SKS-6 HD der Clariant GmbH)
20,0 Gew%
Natriumtripolyphosphat, wasserfrei
10,0 Gew%
Natriumpercarbonat
1,4 Gew%
Fettsäurepolyglykolester
0,6 Gew%
Entschäumer
49,50 Gew%
Natriumsilikat (Wasserglas, 45,5 Gew%, Siliciumdioxid zu Dinatriumoxid Verhältnis 2,0)
0,2 Gew%
Verdickungsmittel Bentonit
18,3 Gew%
Wasser

H Erfindung

10,0 Gew%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat
10,0 Gew%
Natriumperborat-Monohydrat
0,1 Gew%
Silikonentschäumer
0,9 Gew%
Natriumalkansulfonat
5,0 Gew%
Natriumcarbonat
15,0 Gew%
Natriumtripolyphosphat, teilhydratisiert
15,0 Gew%
Natriumtripolyphosphat-Hexahydrat
1,5 Gew%
Bentonit
42,5 Gew%
Wasser

I Erfindung

30,0 Gew%
kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat -Granulat
4,0 Gew%
Natriumcarbonat
1,0 Gew%
Natriumhydroxid
0,5 Gew%
Phosphonsäure, 50 %ig
1,0 Gew%
Natriumcopolymer (Sokalan CP5, BASF)
1,5 Gew%
Blockpolymerisat (Genapol 2909, Clariant GmbH)
1,5 Gew%
Protease-Enzym
1,5 Gew%
Amylase-Enzym
10,0 Gew%
Natriumperborat-Monohydrat
49,0 Gew%
Wasser


Beispiel 1 (Bildung von Ablagerungen auf Spülgut)



[0068] An Gläsern und dekorierten Porzellantellern verschiedener Provenienz, Zusammensetzung und Form wurde die erfindungsgemäßen Mischungen D bis H im Vergleich zu den Handelsprodukten B und C auf irreversible Schädigung geprüft. Porzellanteller und -tassen sowie Edelstahlbestecke dienten als Ballast zur Auffüllung der vorgeschriebenen Spülgutmenge von 12 Maßgedecken. Das Prüfverfahren erfolgt nach DIN V ENV 12875-1: April 1998, Mechanische Geschirrspülmaschinenbeständigkeit von Haushaltswaren, Teil 1. Die Dosierung der Testreiniger weicht von der Vornorm ab, es wurden jeweils 40 g flüssige Testmischung im Reinigungsgang und 3 ml Klarspüler im Klarspülgang der Prüf-Geschirrspülmaschine dosiert.

Methode 1: Bestimmung der Ablagerungen auf dem Spülgut



[0069] Nach 125 Spülgängen wird das Geschirr mit Hilfe untengenannter Punktebewertungstabelle visuell bei Tageslicht und in einer sogen.

Black Box" (schwarzer Kasten mit diffusem Kunstlicht) beurteilt.

Methode 2: Bestimmung der Korrosion an Gläsern



[0070] Man bestimmt die Anzahl von Spülgängen nach denen erstmalig eine sichtbare Trübung auftritt.
Note Tageslicht

Black Box"
0 keine Trübung keine Trübung
1 keine Trübung sehr schwache Trübung/Irisieren
2 keine Trübung schwache Trübung/Irisieren
3 sehr schwache Trübung/Irisieren deutliche Trübung
4 schwache Trübung/Irisieren ------
5 deutliche Trübung ------


[0071] Der arithmetische Mittelwert, gebildet aus der Summe der Bewertungen und Anzahl der Gläser, ergibt die Note für den eingetretenen Schaden.

Methode 1



[0072] 
  Stand der Technik Gemäß der Erfindung
Produkt B C D E F G H
pH(10g/l) 11,5 11,7 11,3 11,4 11,7 11,4 11,2
Benotung der Ablagerungen auf Gläsern 5,0 5,0 5,0 4,0 1,0 0,5 0,0

Methode 2



[0073] 
  Stand der Technik Gemäß der Erfindung
Produkt B C D E F G H
Zahl der Spülgänge 20 25 25 30 125 375 >400


[0074] Ein Vergleich von erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittel mit Handelsprodukten nach dem Stand der Technik bzw. dem Testprodukt nach dem Stand der Technik hinsichtlich der Benotungen nach den Methoden 1 und 2 zeigt, daß die erfindungsgemäßen Produkte wesentlich geringere Schädigung durch Ablagerungen und durch Korrosion ergeben.

Beispiel 2 (Reinigungswirkung)



[0075] Die Maschinengeschirrspülmittel A bis I wurden in Anlehnung an DIN-Norm-Entwurf 44990 und der IKW-Methode in drei Haushaltsgeschirrspülmaschinen Miele G 688 SC auf ihre Reinigungswirkung geprüft. Die erfindungsgemäßen Testprodukte, das Vergleichsprodukt nach dem Stand der Technik und die Handelsprodukte nach dem Stand der Technik wurden mit gleicher Dosierung von 40 g Geschirrspülmittel und 3 ml Klarspüler eingesetzt. Die Auswertung erfolgt nach dem Spülen durch visuelle Abmusterung des Spülgutes. Das Prüfergebnis wird in Prozent dargestellt (100%= sauber). In folgender Tabelle sind die Ergebnisse der Versuche und die pH-Werte der Spülflotte zusammengestellt.
Geschirrspülmittel A B C D E F G H I
pH-Spülflotte 10,1 10,6 10,6 10,4 10,5 10,5 10,5 10,2 10,5
% Reinigungswirkung bei 50°C Spültemperatur 79 76 74 76 79 86 89 86 92


[0076] Die Ergebnisse zeigen, daß die erfindungsgemäßen Maschinengeschirrspülmittel eine deutliche Steigerung der Reinigungswirkung gegenüber solchen aus dem Stand der Technik aufweisen.


Ansprüche

1. Flüssiges bis pastöses Maschinengeschirrspülmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es neben üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen ein kristallines, schichtförmiges Silikat der allgemeinen Formel a A2O · b BO · c C2O3 · d D2O5 · e SiO2· f H2O enthält, in der A ein Alkalimetall und/oder Wasserstoff B ein Erdalkalimetall, C ein Element der dritten Hauptgruppe des Periodensystems und D ein Element der fünften Hauptgruppe des Periodensystems bedeuten und weiterhin gilt: 0 ≤ a ≤ 1; 0 ≤ b ≤ 0,5; 0 ≤ c/e ≤ 0,05; 0 ≤ d/e ≤ 0,25; 1,9 ≤ e ≤ 4; 0 ≤ f ≤ 20.
 
2. Maschinengeschirrspülmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 1 bis 50 Gew.-% des kristallinen schichtförmigen Silikats enthält.
 
3. Maschinengeschirrspülmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es 5 bis 30 Gew.-% des kristallinen schichtförmigen Silikats enthält.
 
4. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem kristallinen schichtförmigen Silikat im wesentlichen um Dinatriumdisilikat handelt.
 
5. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Dinatriumdisilikat um schichtförmiges kristallines Dinatriumdisilkat handelt, das aus mindestens einer der polymorphen Phasen des Dinatriumdisilikates sowie aus Natriumsilikaten nicht schichtsilikatischer Natur besteht.
 
6. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das schichtförmige kristalline Dinatriumdisilikat aus 1 bis 40% an alpha-Dinatriumdisilikat:, 0 bis 50% an beta-Dinatriumdisilikat, 50 bis 98% an delta-Dinatriumdisilikat und 0 bis 40% an nichtschichtsilikatischen Natriumsilikaten besteht.
 
7. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das schichtförmige kristalline Dinatriumdisilikat aus 0 bis 40% an alpha-Dinatriumdisilikat:, 20 bis 98% an beta-Dinatriumdisilikat, 0 bis 40% an delta-Dinatriumdisilikat und 0 bis 50% an nichtschichtsilikatischen Natriumsilikaten besteht.
 
8. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das schichtförmige kristalline Dinatriumdisilikat aus 20 bis 98% an alpha-Dinatriumdisilikat, 0 bis 40 % an beta-Dinatriumdisilikat, 0 bis 50% an delta-Dinatriumdisilikat und 0 bis 50% an nichtschichtsilikatischen Natriumsilikaten besteht.
 
9. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß kristalline schichtförmige Silikat bis zu 10 Mol-% Bor, bezogen auf SiO2 enthält.
 
10. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß kristalline schichtförmige Silikat bis zu 50 Mol-% Phosphor, bezogen auf SiO2 enthält.
 
11. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens noch ein Tensid und/oder ein Bleichmittel und/oder ein rheoligisches Additiv und/oder ein Dispergiermittel und/oder einen Dispersionsträger enthält.
 
12. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es als Tenside Blockpolymerisate langkettiger aliphatischer Alkohole mit Ethylenoxid- oder Propylenoxidgruppen, modifizierte Fettalkoholpolyglykolether, Mono- und Dialkylsulfate, Alkansulfonate, Aminoxide und/oder Fettsäuremethylpolyglykolester enthält.
 
13. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß es als Bleichmittel Aktivchlorträger und/oder Aktivsauerstoffträger enthält.
 
14. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es als rheoligisches Additiv und/oder Dispergiermittel Carboxymethylcellulose, Polycarboxylate, Phosphonate und/oder synthetische Tone enthält.
 
15. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß es als Dispersionsträger Ethylenglykole, Cooligo-/Copolymere von Propylenoxid und Ethylenoxid und/oder Wasser enthält.
 
16. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß es neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen

2,5 bis 50 Gew.-%   kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat

0 bis 20 Gew.-%   Tensid

0 bis 40 Gew.-%   Natriumtripolyphosphat

0 bis 20 Gew.-%   Bleichmittel

0,1 bis 15 Gew.-%   rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel

50 bis 80 Gew.-%   Dispersionsträger

als weitere Inhaltsstoffe enthält.
 
17. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet daß es neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen

5 bis 30 Gew.-%   kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat

0 bis 20 Gew.-%   Tensid

15 bis 30 Gew.-%   Natriumtripolyphosphat

5 bis 15 Gew.-%   Bleichmittel

0,1 bis 10 Gew.-%   rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel

50 bis 70 Gew.-%   Dispersionsträger

als weitere Inhaltsstoffe enthält.
 
18. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen

5 bis 30 Gew.-%   kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat

5 bis 15 Gew.-%   Bleichmittel

0 bis 20 Gew.-%   Tensid

0,1 bis 10 Gew.-%   rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel

30 bis 70 Gew.-%   Dispersionsträger

als weitere Inhaltsstoffe enthält.
 
19. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß es neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen

10 bis 40 Gew.-%   kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat

0 bis 20 Gew.-%   Tensid

15 bis 30 Gew.-%   Natriumtripolyphosphat

0,1 bis 15 Gew.-%   rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel

30 bis 70 Gew.-%   Dispersionsträger

als weitere Inhaltsstoffe enthält.
 
20. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß es neben den üblichen Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffen

10 bis 50 Gew.-%   kristallines schichtförmiges Natriumdisilikat

0 bis 20 Gew.-%   Tensid

0,1 bis 15 Gew.-%   rheologisches Additiv und /oder Dispergiermittel

30 bis 70 Gew.-%   Dispersionsträger

als weitere Inhaltsstoffe enthält.
 
21. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß es korrosionhemmende Eigenschaften aufweist.
 
22. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß es korrosionshemmende Eigenschaften an silikatischen Oberflächen des Spülgutes aufweist.
 
23. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß es korrosionshemmende Eigenschaften insbesondere an Gläsern aufweist.
 
24. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23 dadurch gekennzeichnet, daß es eine erhöhte Reinigungsleistung aufweist.
 
25. Maschinengeschirrspülmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß es ein geringeres Ausmaß an Ablagerungen, insbesondere an Gläsern aufweist.
 
26. Verfahren zur Herstellung eines Maschinengeschirrspülmittels nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß man in einem vorgelegten wäßrigen Medium und /oder Dispersionsträger zuerst Alkaliträger auflöst, dann rheologische Additive und/oder Dispergiermittel zumischt, auf Raumtemperatur abkühlt, die weiteren Komponenten zugibt und am Ende des Mischvorgangs das kristalline schichtförmige Silikat zusetzt.
 
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß daß es sich bei dem Alkaliträger um Nariumcarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid und/oder um wasserlösliche Alkalisilkate handelt.
 
28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Komponenten um Tenside, Bleichmittel, Füllstoffe, Builder, Cobuilder, Phosphate, organische Komplexbildner, Schauminhibitoren, Parfüme und/oder Farbstoffe und/oder gegebenenfalls weitere Maschinengeschirrspülmittelinhaltsstoffe handelt.
 
29. Verwendung des Maschinengeschirrspülmittels nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25 zum maschinellen Geschirrspülen