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EP 1 004 700 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.2011 Patentblatt 2011/07 |
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Anmeldetag: 25.11.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Mantelloses Kunstfaserseil und dessen Herstellungsverfahren
Synthetic fibre rope without a jacket and its corresponding method of manufacturing
Câble en fibres synthétiques sans gaine extérieure et procédé de fabrication correspondant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
25.11.1998 EP 98811165
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.2000 Patentblatt 2000/22 |
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Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil NW (CH) |
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Erfinder: |
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- De Angelis, Claudio, Dipl.-Ing.
6004 Luzern (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 672 781 US-A- 3 137 990
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WO-A-98/16681 US-A- 4 095 404
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kunstfaserseil, vorzugsweise aus aromatischem Polyamid,
mit einer Umhüllung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Herstellen
eines Kunstfaserseile nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8 Seile sind insbesondere
in der Fördertechnik, wie z.B. bei Aufzügen, im Kranbau und im Bergbau, ein wichtiges
stark beanspruchtes Maschinenelement. Besonders vielschichtig ist die Beanspruchung
von getriebenen Seilen, über Seiltrollen umglenkten Seilen oder auf Trommeln aufgewickelten
Seilen, wie sie beispielsweise im Aufzugsbau und bei seilbahnen verwendet werden.
Dort sind grosse Seillängen notwendig und es besteht aus energetischen Gründen die
Forderung nach möglichst kleinen Massen. Hochfeste Kunstfaserseile, beispielsweise
aus aromatischen Polyamiden oder Aramiden mit hochgradig orientierten Molekülketten
erfüllen diese Anforderungen besser als herkömmliche Stahlseile. Allerdings sind Werkstoffe,
wie z.B. Aramide, besonders empfindlich gegenüber ultraviolettem (UV) Licht, oxidierenden
und reduzierenden Umwelteinflüssen, durch die die Bruchkraft und das Arbeitsvermögen
herabgesetzt werden. Aramidseile werden daher mit lichtbeständigem Material ummantelt
oder umflochten. Die Patentschrift
US 4,095,404 zeigt wie Aramidfasern mittels Beschichtung mit einem Imprägniermittel gegen UV Licht
geschützt werden können.
[0002] Es ist beispielsweise aus der
EP 0 672 781 A1 der Anmelderin bekannt geworden, solche ummantelte Kunstfaserseile bei Aufzugsanlagen
als Tragorgane zu verwenden, um den Kabinenrahmen einer in einem Aufzugsschacht geführten
Kabine mit einem Gegengewicht zu verbinden. Das Seil läuft über eine Treibscheibe,
die zum Heben und senken der Kabine und des Gegengewichts von einem Antriebsmotor
angetrieben wird. Das Antriebsmoment wird unter Reibschluss dem jeweils über den Umschlingungswinkel
anliegenden Seilabschnitt aufgeprägt.
[0003] Anstatt einer die gesamte Decklitzenlage umgebenden Ummantelung, ist dort jede einzelne
Litze dieser Lage mit einem ringsum geschlossenen extrudierten Mantel aus Kunststoff,
vorzugsweise Polyurethan oder Polyamid, versehen, die gesamthaft als Abriebschutz
für das Seil dienen und den gewünschten Reibwert zur Treibscheibe gewährleisten.
[0004] Dort werden die Bindekräfte zwischen den Kunststoffmänteln und der äussersten Kunstfaserlitzenlage
erreicht, indem die Kunststoffummantelung unter Druck aufgespritzt wird, so dass alle
Zwischenräume zwischen den Litzen ausgefüllt und ein Formschluss mit einer grossen
Haltefläche gebildet wird. Die bei Belastung des Seils auftretenden Schubkräfte können
unter bestimmten Bedingungen dennoch ein Verschieben oder Aufstauchen der Kunststoffmäntel
verursachen. Solche Veränderung des Seils sind unerwünscht, weil sie zum Ausfall des
Seils führen könnten. Die nötigen Bindekräfte zwischen Litze und Mantel durch Aufbringen
der Litzenmäntel im Druckspritzverfahren darzustellen, gestaltet sich jedoch aufwendig.
[0005] Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Herstellungsaufwand für
ein Kunstfaserseil zu verringern, während eine unverändert hohe Funktionalität sichergestellt
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einem Kunstfaserseil der eingangs genannten
Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruch 1 sowie mit einem Verfahren gemäss
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst. Umfangreiche Versuche der Anmelderin
haben ergeben, dass anstelle einer bisher extrudierten, schützenden Ummantelung nur
durch eine Beschichtung der Kunstfaserlitzen in der äussersten Litzenlage mit Flüssigkeit,
welche UV-Stabilisatoren und andere Zusätze zum Schutz gegen Abrieb und das Seil schädigenden
[0007] Umwelteinflüssen enthält, ein zuverlässiger UV-Schutz sowie eine ausreichende Abriebfestigkeit
des Seiles dauerhaft sichergestellt werden kann.
[0008] Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen in einer dauerhaften Bindung
der Umhüllung an die Kunstfaserlitzen der äusseren Litzenlage, weil das Material der
Umhüllung und der die Kunstfasern der Litzen fixierenden Matrix gleich sind. Durch
blosses Zumischen entsprechender Zusätze kann die Funktionalität über f die gesamte
Lebensdauer von Faserseilen auf einfache Weise verlängert werden. Die erfindungsgemässe
Umhüllung bildet weder Aufstauchungen noch ist sie verschiebbar auf den Kunstfaserlitzen.
Die Herstellung der Umhüllung erfolgt weitgehend ohne zusätzlichen vorrichtungsmässigen
Aufwand und ist einfach und kostengünstig. Ausgehend von grosserienmässig hergestellten
herkömmlichen Kunstfaserlitzen sind die Kunstfaserlitzen für die äusserste Faserlitzenlage
lediglich durch ein ohnehin vorhandenes Imprägnierungsbad zu ziehen, um die erfindungsgemässe
Beschichtung auszubilden. Die Schichtdicke ist über die Verweildauer der Kunstfaserlitze
im Imprägnierbad einstellbar. Der Beschichtungsvorgang kann ferner beliebig oft wiederholt
werden.
[0009] Eine besonders abriebfeste Ausführungsform der Beschichtung wird durch Zugabe von
Kurzfasern, beispielsweise aus Aramid, zum Imprägnierbad erreicht.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den übrigen abhängigen Ansprüchen
aufgeführt.
[0011] Anschliessend ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Imprägniermittel
als Flüssigkeit unter Bezugnahme auf eine in der Zeichnung dargestellte Querschnittsansicht
eines aus sechszehn Litzen bestehenden Seils 1 näher beschrieben. Um eine Kernlitze
2 sind fünf gleiche Litzen 3 schraubenlinienförmig gelegt, mit denen fünf dickere
Litzen 4 abwechselnd mit fünf dünneren Litzen 5, im Parallelschlag zu einer Decklage
6 verseilt sind. Die für das dargestellte Seil 1 verwendeten tragenden Litzen 2,4,5
sind aus einzelnen Aramidfaserbündeln 7 gedreht oder geschlagen.
[0012] Die Litzen 2,3,4 und 5 bestehen im wesentlichen aus Aramidgarnen 8, die schraubenlinienförmig
in einer Matrix aus Polyurethan fixiert sind. Zum Verseilen oder Drehen werden die
Aramidgarne 8 mit einem schützenden Imprägnierungsmittel, beispielsweise mit Polyurethanlösung,
behandelt. Der Anteil des Polyurethans an jeder Litze 2,4,5 ist mit ausschlaggebend
für die Biegewechselfestigkeit des Seils 1. Je höher der Anteil des Polyurethans,
desto höher wird die Biegewechselleistung. Mit steigendem Poyurethananteil sinkt der
Füllfaktor des gesamten Seiles 1 und damit die Tragfähigkeit und das Dehnungsverhalten
des Seils 1. Der Polyurethananteil zur Imprägnierung der Litzen 2,4,5 kann je nach
gewünschten Seileigenschaften beispielsweise zwischen zehn und sechzig Prozent liegen.
[0013] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind exemplarisch sieben Aramidgarne 8
mittels Imprägnierung zu einem Filament 7 verbunden und fixiert. Die Imprägnierung
bildet dabei um jedes einzelne Filament 7 eine schützende dünne Schicht 9. Sieben
der Filamente 7 sind miteinander schraubenlinienförmig zu einer Litze 2,3,4,5 geschlagen.
In der tatsächlichen Ausbildung besitzen die Filamente 7 nicht die in der Zeichnung
dargestellte kreisrunde Form, sondern sind an die Oberfläche benachbarter Filamente
und der Litzen angepasst. Insoweit ist der Aufbau aller bei dem Ausführungsbeispiel
verwendeter Litzen 2,3,4,5 grundsätzlich gleich, jedoch kann die Anzahl der Verdrehungen
pro Meter zwischen den verschiedenen Litzenlagen und den Litzen mit verschiedenen
Litzendurchmessern unterschiedlich sein.
[0014] Jede der in der Decklage 6 verseilten dicken Litzen 4 und dünnen Litzen 5 ist erfindungsgemäss
von einer zusätzlichen Schutzschicht 10 aus Imprägniermittel umhüllt. Diese Schutzschicht
wird vorteilhafterweise durch zusätzliches Tränken in einen Imprägniermittelbad im
Durchlaufverfahren auf der Oberfläche der dicken Litzen 4 und dünnen Litzen 5 gebildet.
Das Imprägniermittel enthält neben Polyurethan auch Zusätze von UV-Stabilisatoren,
vorzugsweise Siliziumkristalle, Oxidations- und Reduktionsblocker. Durch die Zugabe
von Kurzfasern, vorzugsweise aus Aramid, erhält die Schutzschicht 10 eine verbesserte
Abriebfestigkeit.
[0015] Die Dicke 11 der Schutzschicht 10 um die einzelnen Litzen 4,5 beträgt hier 0,2 mm;
erfindungsgemäss kann sie jedoch im Bereich zwischen 0,1 und 1 mm je nach gewünschter
Schutzwirkung gewählt werden. Die Schutzschicht 10 wirkt als Abriebschutz zwischen
den dicken Litzen 4 und den dünnen Litzen 5 der Decklage 6 und bildet im Verband aller
Litzen 4,5 der Decklage 6 nach aussen eine ebenso wirkungsvolle wie kostengünstig
herzustellende Umhüllung des Seils 1. Auf einen zusätzlichen Seilmantel aus Kunststoff
kann deshalb verzichtet werden. Gemäss der Erfindung mit einer Schutzschicht 10 beschichtete
Litzen 4, 5 können als Halberzeugnis vorgefertigt werden und dann je nach Bedarf mittels
herkömmlichen Verseilmaschinen weiterverarbeitet werden, was die Herstellungskosten
des Aramidfaserseil 1 bedeutend reduziert. Statt einem Imprägniermittel kann auch
eine andere Flüssigkeit mit Hafteigenschaft auf das Seil aufgebracht werden.
[0016] Neben Anwendungen als reines Tragseil, lässt sich das Seil bei verschiedensten Anlagen
der Fördertechnik anwenden, z.B. für Aufzüge, Schachtförderanlagen im Bergbau, Lastkränen
wie Bau-, Hallen- oder Schiffskräne, Seilbahnen und Skilifte sowie als Zugmittel bei
Fahrtreppen. Der Antrieb kann sowohl durch Reibschluss über Treibscheiben oder Koeppe-Scheiben
als auch durch drehende Seiltrommeln, auf die das Seil aufgewickelt wird, erfolgen.
Unter Förderseil ist ein laufendes, angetriebenes Seil zu verstehen, das gelegentlich
auch als Zug-oder Tragseil bezeichnet wird.
1. Kunstfaserseil (1) mit tragenden Litzen (2,3,4,5) aus gebündelten und mittels einem
ersten Imprägniermittel fixierten Kunstfasern (8), vorzugsweise Polyamidfasern, welche
tragenden Kunstfaserlitzen (4,5) in einer äussersten Litzenlage (6) auf einem durch
lagenweise miteinander verseilte tragende Kunstfaserlitzen (2,3) gebildeten Seilinneren
verseilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede einzelne der Litzen der äussersten Litzenlage (6) mit einer Beschichtung umgeben
ist, wobei die jeweilige Beschichtung aus einer Flüssigkeit gebildet ist, wobei die
Flüssigkeit Zusätze von UV-Stabilisatoren und andere Zusätze enthält, so dass die
äusserste Litzenlage (6) eine Umhüllung (10) des Kunstfaserseils (1) zum Schutz gegen
Abrieb und das Kunstfaserseil (1) schädigende Umwelteinflüsse bildet, wobei die äusserste
Litzenlage (6) die Aussenfläche des Kunstfaserseils bildet.
2. Kunstfaserseil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Litzen (4, 5) der äussersten Litzenlage (6) mit der Beschichtung umgeben
sind.
3. Kunstfaserseil nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit aus dem ersten Imprägniermittel zum Fixieren der Kunstfasern (8)
als Basis besteht und mit den Zusätzen ein zweites Imprägniermittel bildet.
4. Kunstfaserseil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Imprägniermittel Kurzfasern zum Schutz gegen Abrieb enthält.
5. Kunstfaserseil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Imprägniermittel Oxidations- und Reduktionsblocker enthält.
6. Kunstfaserseil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Imprägniermittelals Basis aus Polyurethanlösung besteht.
7. Kunstfaserseil nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (10) eine Schichtdicke (11) von 0,1 bis 1 mm aufweist.
8. Verfahren zum Herstellen eines Kunstfaserseils (1) aus gebündelten und mittels einem
ersten Imprägniermittel zu tragenden Kunstfaserlitzen (2,3,4,5) fixierten Kunstfasern
(8), vorzugsweise Polyamidfasern, welche tragenden Kunstfaserlitzen (4,5) in einer
äussersten Litzenlage (6) auf einem durch lagenweise miteinander verseilte tragenden
Kunstfaserlitzen (2,3) gebildeten Seilinneren verseilt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstfaserlitzen (4,5) der äussersten Litzenlage (6) durch Tränken der jeweiligen
Kunstfaserlitze mit einer Flüssigkeit beschichtet werden, wobei die Flüssigkeit Zusätze
von UV-Stabilisatorer und andere zusätze enthält, so dass die äusserste Litzenlage
(6) eine Umhüllung (10) des Kunstfaserseils (1) zum Schutz gegen Abrieb und das Kunstfaserseil
schädigende Umwelteinflüsse bildet, wobei die äusserste Litzenlage (6) die Aussenfläche
des Kunstfaserseils (1) bildet.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Litzen (4, 5) der äussersten Litzenlage (6) mit der Flüssigkeit beschichtet
werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an ein erstes Tränken in der Flüssigkeit Kurzfasern auf die Kunstfaseritzen
(4,5) der äussersten Litzenlage (6) aufgebracht werden und dann die Kunstfaserlitzen
(4,5) wieder durch Tränken mit der Flüssigkeit beschichtet werden.
11. Aufzugsanlage mit einem Kunstfaserseil nach einem der Ansprüche 1.
1. Synthetic-fiber rope (1) with load-bearing strands (2,3,4,5) of synthetic fibers (8),
preferably polyamide fibers, which are bundled and, by means of a first impregnating
substance, bonded, which load-bearing synthetic-fiber strands (4,5) in an outermost
layer of strands (6) are laid onto a rope core, which is formed of load-bearing synthetic-fiber
strands (2,3) that are mutually interlaid in layers, characterized in that each individual one of the strands of the outermost layer of strands (6) is surrounded
by a coating, which respective coating is formed from a liquid, which liquid contains
additives of ultraviolet stabilizers and other additives, so that the outermost layer
of strands (6) forms a sheath (10) of the synthetic-fiber rope (1) as protection against
abrasive wear and environmental influences damaging to the synthetic-fiber rope (1),
the outermost layer of strands (6) forming the outer surface of the synthetic-fiber
rope.
2. Synthetic-fiber rope according to Claim 1, characterized in that only the strands (4, 5) of the outermost layer of strands (6) are surrounded with
the coating.
3. Synthetic-fiber rope according to one of claims 1 or 2, characterized in that the liquid consists of the first impregnating substance for fixing the synthetic
fibers (8) as basis, and, with the additives, forms a second impregnating substance.
4. Synthetic-fiber rope according to Claim 3, characterized in that the second impregnating substance contains short fibers to protect against abrasive
wear.
5. Synthetic-fiber rope according to Claim 3, characterized in that the second impregnating substance contains oxidation and reduction blockers.
6. Synthetic-fiber rope according to Claim 3, characterized in that the first and second impregnating substances consist of polyurethane solution as
basis.
7. Synthetic-fiber rope according to one of claims 1 or 2, characterized in that the sheath (10) has a sheath-thickness (11) of from 0.1 to 1 mm.
8. Method for manufacturing a synthetic-fiber rope (1) from synthetic fibers (8), preferably
polyamide fibers, which are bundled and, by means of a first impregnating substance,
bonded into load-bearing synthetic-fiber strands (2,3,4,5), which load-bearing synthetic-fiber
strands (4,5), in an outermost layer of strands (6), are laid onto a rope core which
is formed of load-bearing synthetic-fiber strands (2,3) that are mutually interlaid
in layers, characterized in that the synthetic-fiber strands (4,5) of the outermost layer of strands (6) are coated
by the respective synthetic-fiber strands being immersed in a liquid, which liquid
contains additives of ultraviolet stabilizers and other additives, so that the outermost
layer of strands (6) forms a sheath (10) of the synthetic-fiber rope (1) as protection
against abrasive wear and environmental influences damaging to the synthetic-fiber
rope (1), the outermost layer of strands (6) forming the outer surface of the synthetic-fiber
rope.
9. Method according to Claim 8, characterized in that after a first immersion in the liquid, short fibers are coated onto the synthetic-fiber
strands (4, 5), again by immersion in the liquid.
10. Method according to one of claims 8 or 9, characterized in that, after a first immersion in the liquid, short fibers are applied to the synthetic-fiber
strands (4,5) of the outermost layer of strands (6), and the synthetic-fiber strands
(4,5) are then again coated by immersion in the liquid.
11. Elevator system with a synthetic-fiber rope according to one of claims 1-7.
1. Câble en fibres synthétiques (1) avec des torons porteurs (2, 3, 4, 5) composés de
fibres synthétiques (8), de préférence des fibres en polyamide, mises en faisceaux
et fixées à l'aide d'un premier agent d'imprégnation, lesquels torons porteurs en
fibres synthétiques (4, 5) sont toronnés en une couche de torons extérieure (6) sur
un intérieur de câble formé par des torons porteurs en fibres synthétiques (2, 3)
toronnés par couches, caractérisé en ce que chaque toron individuel de le couche extérieure (6) est entouré par un revêtement,
chaque revêtement étant formé à partir d'un liquide, le liquide contenant des additifs
de stabilisateurs UV et d'autres stabilisateurs, de sorte que la couche de torons
extérieure (6) forme une enveloppe (10) du câble en fibres synthétiques (1) pour une
protection contre l'abrasion et contre les influences de l'environnement endommageant
ledit câble (1), et la couche de torons extérieure (6) formant la surface extérieure
du câble en fibres synthétiques.
2. Câble en fibres synthétiques selon la revendication 1, caractérisé en ce que seuls les torons (4, 5) de la couche extérieure (6) sont entourés par le revêtement.
3. Câble en fibres synthétiques selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le liquide se compose du premier agent d'imprégnation destiné à fixer les fibres
synthétiques (8), comme base, et forme avec les additifs un second agent d'imprégnation.
4. Câble en fibres synthétiques selon la revendication 3, caractérisé en ce que le second agent d'imprégnation contient des fibres courtes pour une protection contre
l'abrasion.
5. Câble en fibres synthétiques selon la revendication 3, caractérisé en ce que le second agent d'imprégnation contient des antioxydants et des agents antiréduction.
6. Câble en fibres synthétiques selon la revendication 3, caractérisé en ce que les premier et second agents d'imprégnation se composent, comme base, d'une solution
de polyuréthanne.
7. Câble en fibres synthétiques selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'enveloppe (10) présente une épaisseur de couche (11) de 0,1 à 1 mm.
8. Procédé pour fabriquer un câble en fibres synthétiques (1) à partir de fibres synthétiques
(8), de préférence des fibres de polyamide, mises en faisceaux et fixées à l'aide
d'un premier agent d'imprégnation pour former des torons porteurs en fibres synthétiques
(2, 3, 4, 5), lesquels torons porteurs en fibres synthétiques (4, 5) sont toronnés
en une couche de torons extérieure (6) sur un intérieur de câble formé par des torons
porteurs en fibres synthétiques (2, 3) toronnés par couches, caractérisé en ce que les torons en fibres synthétiques (4, 5) de la couche extérieure (6) sont revêtus
d'un liquide par immersion de chaque toron, le liquide contenant des additifs de stabilisateurs
UV et d'autres additifs, de sorte que la couche de torons extérieure (6) forme une
enveloppe (10) du câble en fibres synthétiques (1) pour une protection contre l'abrasion
et contre les influences environnantes endommageant ledit câble, la couche de torons
extérieure (6) formant la surface extérieure du câble en fibres (1).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que seuls les torons (4, 5) de la couche de torons extérieure (6) sont revêtus du liquide.
10. Procédé selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce qu'à la suite d'une première immersion dans le liquide, des fibres courtes sont appliquées
sur les torons en fibres synthétiques (4, 5) de la couche extérieure (6), puis les
torons en fibres synthétiques (4, 5) sont à nouveau revêtus de liquide par immersion.
11. Installation d'ascenseur avec un câble en fibres synthétiques selon l'une des revendications
1 à 7.

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