[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Zum flächenhaften Verteilen von losen Materialien, wie beispielsweise zum Einbringen
von Beton auf Baustellen für Betondecken oder Unterlagsböden, werden heute sogenannte
Rundverteiler eingesetzt. Bekannt ist ein zweiarmiger Beton-Rundverteiler mit der
Typenbezeichnung RV 10 der Firma Putzmeister, D-72629 Aichtal, zum Betonieren von
Flächen von mehreren hundert Quadratmetern. Dieser Verteiler besteht im wesentlichen
aus einem Verbindungsrohr, an das ein Zuführrohr und ein Trägerrohr angeschlossen
sind. Das Trägerrohr ist so mit dem Verbindungsrohr verbunden, dass es über der zu
betonierenden Fläche drehbar ist. Am freien Ende des Trägerrohrs ist als zweiter Arm
ein Verteilrohr so angeschlossen, dass es in einer parallel zu der zu bearbeitenden
Fläche verlaufenden Ebene drehbar ist. So kann der Beton auf jedem Punkt einer kreisförmigen
Fläche eingebracht werden, deren Radius in etwa der Gesamtlänge von Trägerrohr und
Verteilrohr entspricht. Die Stabilität und Standsicherheit des Verteilers wird mit
einem speziellen Gegengewicht erreicht. Zum Verschieben und Transportieren des Verteilers
sind wegen seiner Grösse und seines relativ hohen Gewichts von mehr als 1000 kg spezielle
Hilfsmittel, wie z.B. ein Kran, und eine entsprechend grosse Ladefläche auf dem Transportfahrzeug
erforderlich. Aus diesen Gründen ist dieser Verteiler für den raschen Einsatz mit
möglichst wenig Personalaufwand nicht geeignet.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den bekannten Rundverteiler
zu verbessern und eine Vorrichtung zum Verteilen von losem Material zu schaffen, die
so handlich ist, dass sie ohne weiteres von einer einzigen Person sicher aufgestellt
und bedient und auch ohne spezielle Hilfmittel transportiert werden kann. Dies wird
mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 angegebenen Massnahmen erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sowie eine spezielle Verwendung der Vorrichtung sind in weiteren Ansprüchen
angegeben.
[0004] Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist folgende Vorteile auf:
- Sie ist kompakt, relativ leicht und kann deshalb ohne weiteres auf einem Kleintransporter
mitgeführt werden.
- Sie ist einfach und schnell mit wenigen Handgriffen und ohne besondere Hilfsmittel
montier- und demontierbar.
- Die durch das Gewicht der beim Betrieb mit Material gefüllten Trägerrohre und Verteilrohre
auftretenden Kräfte werden in jeder Arbeitslage optimal auf den Tisch und damit auf
die Standfläche der Vorrichtung übertragen.
- Das Zuführrohr trägt zur notwendigen Standsicherheit der Vorrichtung in jeder Arbeitslage
bei. Ein zusätzliches Gegengewicht ist hierzu nicht erforderlich.
- Die auftretenden Kräfte werden in jeder Arbeitslage der Vorrichtung spielfrei übertragen,
so dass die Drehbarkeit von Trägerrohr und Verteilrohr nicht beeinträchtigt wird und
insbesondere beim Pumpen von Material keine pulsierenden Schwingungen auftreten können.
[0005] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht der vollständigen erfindungsgemässen Vorrichtung
- Fig. 2
- einen vergrösserten Ausschnitt von Fig. 1
- Fig. 3
- eine weitere Ansicht der Vorrichtung mit einem vergrösserten Ausschnitt
- Fig. 4
- eine Sicht von oben auf die Vorrichtung
- Fig. 5
- Einzelheiten einer Stütze der Vorrichtung
[0006] In Fig. 1 sind die wesentlichen Bestandteile einer auf einer Fläche 25 aufgestellten
vollständigen Vorrichtung dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einem Zuführrohr
13, über welches das zu verteilende Material, wie z.B. Beton, durch eine Pumpe herangeführt
wird. Das ein- oder mehrteilige in etwa parallel zur Fläche 25 verlaufende Zuführrohr
13 ist mittels einer bekannten Rohr-Schalenkupplung an einen Verbindungsrohrbogen
14 angeschlossen. Es liegt auf Auflagen 24, die ihrerseits auf Armierungselementen
6 der mit Beton zu versehenden Fläche 25 angeordnet sind. Der Verbindungsrohrbogen
14 ist mit Mitteln 32,33 an einem Tisch 11 befestigt. An seinem anderen Ende auf der
Oberseite des Tisches 11 ist ein um 360 Grad drehbares Trägerrohr 10 angeschlossen,
das leicht ansteigend verläuft. Als drehbares Verbindungselement zwischen dem Trägerrohr
10 und dem Verbindungsrohrbogen 14 eignet sich insbesondere eine bekannte sogenannte
Dreh-Schalenkupplung 8. Im Gegensatz zur Dreh-Schalenkupplung 8 sind die Schalenkupplung
7 sowie weitere Schalenkupplungen 37 zum Verbinden einzelner Teile des Zuführrohres
13 nicht drehbar, sie dienen lediglich zum starren Verbinden von Rohrteilen.
[0007] Am anderen nach unten abgewinkelten Ende des Trägerrohres 10 ist ebenfalls drehbar
ein Verteilrohr 21 angeschlossen. Das Verteilrohr 21 dient zum Ausbringen des Beton.
Es ist an einer Aufhängung 12 befestigt und über eine Dreh-Schalenkupplung 38 mit
dem Trägerrohr 10 verbunden. Auf diese Weise lässt es sich beliebig um 360 Grad in
einer wenigstens annähernd parallel zur Fläche 25 verlaufenden Ebene drehen. Die beiden
Enden der Aufhängung 12 sind mit stöpselartigen Verbindungselementen mit dem Trägerrohr
10 bzw. mit dem Verteilrohr 21 verbunden. Die Neigung des Trägerrohres 10 ist so gewählt,
dass das Verteilrohr 21 eine geeignete Arbeitshöhe einnimmt. Zur Erhöhung der Stabilität
des Trägerrohres 10, das das Verteilrohr 21 tragen muss, ist unterseitig am Trägerrohr
10 eine Verstärkung 26 angebracht, z.B. ein U-Profil, das das Trägerrohr 10 aufnimmt
und mittels Briden 28 daran fixiert ist.
In der Nähe der Verbindungsstelle zwischen Verbindungsrohrbogen 14 und Trägerrohr
10 sind beidseitig am Trägerrohr 10 bzw. an der Verstärkung 26 je eine Stütze 15 angebracht.
Einzelheiten hierzu sind aus Fig. 2 und 5 ersichtlich. Die Stütze 15 besteht aus einer
Gewindestange 3, die in eine Schraubenmutter 30 - z.B. eine Sechskantmutter - eingreift,
die fest mit einer Halterung 2 verbunden ist. Die Halterung 2 weist zwei Träger 9a,9b
auf, zwischen denen eine auf dem Tisch 11 aufliegende Rolle 1 drehbar angebracht ist.
Die Rolle 1 kann einteilig sein oder zur Verbesserung der Laufeigenschaften aus mehreren
Rollen bestehen, die vorzugsweise in bekannter Art mit Kugellagern versehen sind.
Als Rollenmaterial eignet sich Stahl oder Hartgummi.
[0008] Über der Schraubenmutter 30 liegt ein über die Gewindestange 3 gestülpter Verbindungsteg
31, z.B. ein Flacheisen, der an seinem anderen Ende in gleicher Weise über die Gewindestange
der anderen Stütze gestülpt ist. Der Verbindungssteg 31 dient zum Stabilisieren der
Stützen 15 untereinander. Oberhalb des Verbindungssteges 31 ist auf der Gewindestange
3 eine weitere Schraubenmutter 29 aufgebracht, die frei drehbar ist. Die Gewindestange
3 ist an ihrem oberen Ende über einen Gelenkbolzen 4 drehbar mit dem Trägerrohr 10
bzw. mit dem Träger 26 verbunden. Der am Trägerrohr 10 bzw. am Träger 26 befestigte
Gelenkbolzen 4 greift hierzu in eine Bohrung 35 am oberen Ende der Gewindestange 3.
Er ist an seinem freien Ende mit einem Gewinde versehen, auf das eine Schraubenmutter
34 aufgesetzt ist, mit der die Gewindestange 3 mit minimalen Spiel fixierbar ist und
so eine gelenkige Lagerung der Stütze 15 entsteht. Am oberen Ende der Gewindestange
3 ist ferner ein u-förmiger Anschlag 36 mit vom Trägerrohr 10 wegweisenden Wänden
36a, 36b angebracht.
[0009] Durch Drehen der Schraubenmutter 30 wird die Halterung 2 entlang der Gewindestange
3 verschoben und in eine gewünschte Lage gebracht. Wenn diese Lage erreicht ist, kann
sie durch Festziehen der beweglichen Schraubenmutter 29 gegen den Verbindungssteg
31 fixiert werden. Mit dieser Ausgestaltung der Stütze 15 werden zwei wesentliche
Anforderungen erfüllt: Zum einen kann die Neigung (Winkel α in Fig. 2) des Trägerrohres
10 so eingestellt werden, dass die Anschweissringe 27a, 27b am Trägerrohr 10 und am
Verbindungsrohrbogen 14 der Schalenkupplung 8 in jeder Arbeitslage der beiden Rohre
einen bestimmten minimalen möglichst parallelen Abstand zueinander einnehmen. Dies
ist insbesondere für eine jederzeit einwandfreie Drehfunktion und spielfreie Kraftübertragung
zwischen Trägerrohr 10 und Verbindungsrohrbogen 14 bei gleichzeitiger sicherer Abdichtung
zwischen den beiden Rohren 10, 14 wichtig. Zum anderen kann der Winkel zwischen der
Achse der Rollen 1 und der Längsrichtung des Trägerrohres 10, d.h. der Laufweg der
Rollen 1 auf dem Tisch 11, so gewählt und fest eingestellt werden, dass sie sich auf
einer idealen kreisförmigen Bahn bewegen, was optimale Dreheigenschaften für das Trägerrohr
10 ergibt.
[0010] An der Verstärkung 26 befestigte und gegen die Wand 36a des Anschlages 36 gerichtete
Arretierschrauben 5a, 5b dienen zum Feineinstellen des Winkels α zwischen der Stütze
15 und dem Trägerrohr 10 sowie zum Fixieren des eingestellten Winkels α. Wenn beispielsweise
die obere Arretierschraube 5a gelöst, d.h. von der Wand 36a weggedreht wird, und die
untere Arretierschraube 5b in entgegengesetzter Richtung gegen die Wand 36a gedreht
wird, wird der Winkel a zwischen der Stütze 15 und dem Träger 10 kleiner. Ebenso lässt
sich der Winkel a durch entgegengesetzte Drehung der Arretierschrauben 5a, 5b vergrössern.
[0011] Mit den Stützen 15 am Trägerrohr 10 erhält die Vorrichtung in jeder Lage des Trägerrohres
10 und/oder des Verteilrohres 21 (Fig.4) zusammen mit dem Zuführrohr 13 und mit der
weiter unten noch beschriebenen Abstützung des Tisches 11 eine stabile Lage, ohne
dass ein Gegengewicht notwendig ist. Eine praktisch erprobte Ausführung der Vorrichtung
mit einem Trägerrohr 10 von ca. 2.8 Meter Länge und einem Verteilrohr von ca. 3.5
Meter Länge bei einem Rohrdurchmesser von 100mm behält auch während dem Betrieb als
Betonverteiler in jeder Arbeitslage ihre Stabilität und kann nicht kippen. Wie aus
Fig. 4 ersichtlich, erlaubt die Vorrichtung die standsichere Bearbeitung jeder beliebigen
Stelle innerhalb einer Kreisfläche mit einem Radius, der durch die Länge von Trägerrohr
10 und Verteilrohr 21 bestimmt ist. Dabei ist allein durch das Eigengewicht, d.h.
ohne Einsatz eines Gegengewichtes, in jeder Arbeitslage innerhalb dieser Fläche eine
gleichbleibende Stabilität der Vorrichtung gewährleistet.
[0012] In bestimmten Anwendungsfällen kann eine einzige Stütze 15 genügen, die entweder
unmittelbar unter dem Trägerrohr 10 bzw. unter der Verstärkung 26 oder ebenfalls seitlich
angebracht ist. Versuche haben jedoch gezeigt, dass durch Verwendung von zwei Stützen
15 eine optimale Einstellung der Dreheigenschaften der Vorrichtung mit spielfreier
Kraftübertragung am einfachsten und besten erreicht wird.
[0013] Um die Vorrichtung trotz allenfalls auf der zu bearbeitenden Fläche bestehenden Hindernissen
- wie beispielsweise Armierungselemente 8 (Fig.1) auf einer mit Beton zu beaufschlagenden
Fläche - bestmöglichst aufstellen zu können, wird der Tisch 11 mit aus Fig. 3 und
4 ersichtlichen höhenverstellbaren Beinen und in der Länge verstellbaren Querstreben
ausgerüstet. So sind an der quer zum Zuführrohr 13 stehenden Seite 39 des Tisches
11 zwei Beine 16,17 vorgesehen, die entweder direkt am Tisch 11 angebracht oder wie
in Fig. 4 über Aufhängungen 22,23 mit dem Tisch 11 verbunden sind. Die Aufhängungen
22,23 greifen verschiebbar in ein Gegenstück unter dem Tisch 11, so dass der Abstand
der Beine 16,17 vom Tisch 11 teleskopartig beliebig eingestellt werden kann. Auf der
anderen quer zur Laufrichtung des Zuführrohres 13 verlaufenden Seite 40 des Tisches
11 sind in gleicher Weise teleskopartig verlängerbare Querstreben 18a und 18b vorgesehen,
an deren Enden Beine 19 bzw. 20 angebracht sind. Die Querstreben verlaufen im gezeigten
Beispiel senkrecht zur Richtung des Zuführrohres 13. Dies ist jedoch nicht zwingend.
Die Querstreben 18a, 18b können auch in einem anderen Winkel zur Richtung des Zuführrohres
13 angeordnet werden. Durch eine geeignete Konstruktion lassen sich die Querstreben
schwenkbar anordnen, so dass je nach Bedarf ein geeigneter Winkel eingestellt werden
kann. Ebenso können die Aufhängungen 22, 23 in einem anderen Winkel als in Fig. 4
gezeigt angebracht werden. Denkbar ist auch, statt zwei Beinen 16, 17 nur ein Bein
mit oder ohne Aufhängung anzubringen, z.B. in der Mitte der quer zum Zuführrohr 13
stehenden Seite 39. Auf diese Weise kann die Vorrichtung praktisch an jedem beliebigen
Standort auf einer Fläche 25 aufgesetzt und in eine gewünschte optimale Einsatzposition
mit absoluter Standsicherheit in jeder Arbeitslage gebracht werden. Das Zuführrohr
13 dient gleichzeitig als weitere Querstrebe und trägt so wesentlich zur Standfestigkeit
der Vorrichtung in jeder Arbeitslage bei.
[0014] Somit wird durch das richtige Anordnen der Querstreben 18a, 18b, 22 und 23 sowie
die richtige Einstellung der Stützbeine 16, 17, 19 und 20 und mit Unterstützung des
Zuführrohres 13 innerhalb der Kippkante - in Fig.4 mit einer gestrichelten Linie zwischen
den Auflagestellen 16, 17, 19, 20 und 24 angedeutet - die Vorrichtung allein durch
ihr Eigengewicht absolut standsicher. Eine genügende Standsicherheit wird selbst dann
erreicht, wenn nur eine der beiden Querstreben 18a oder 18b eingesetzt wird und der
Tisch 11 demzufolge nur durch drei Beine - z.B. die Beine 16, 17 und 19 - sowie durch
das Zuführrohr 13 getragen und stabiliseirt wird. Dies ist vor allem bei knappen Platzverhältnissen
in engen Räumen vorteilhaft.
[0015] Die modulartig aufgebaute Vorrichtung lässt sich ohne besondere Hilfsmittel sehr
rasch in relativ kleine und handliche Einzelteile zerlegen, weshalb zu deren Auf-
bzw. Abbau und Transport normalerweise eine einzige Person genügt und nur wenig Ladefläche
auf einem Transportfahrzeug erforderlich ist. Solche handliche und relativ leichte
Teile bilden beispielsweise der Tisch 11 zusammen mit dem Verbindungsrohrbogen 14,
oder das Trägerrohr 10 zusammen mit der Stütze 15, oder das Verteilrohr 21 allein.
Diese Teile lassen sich am Einsatzort rasch und einfach zusammensetzen und die Vorrichtung
ist innert kürzester Zeit einsatzbereit. Zur Reduzierung des Gewichtes der Vorrichtung
kann für den Tisch 11 ein Leichtmetall, wie z.B. Aluminium, vorgesehen werden.
[0016] Der vorstehend beschriebene Einsatz der Vorrichtung als Beton-Rundverteiler ist nur
eine von vielen möglichen Anwendungen. Weitere Einsatzmöglichkeiten, wo Material durch
Pumpen oder mittels Druckluft durch ein Rohrsystem befördert wird, sind denkbar. So
kann die Vorrichtung zur Verteilung von Kies oder Sand sowie zum Ausbringen von flüssigen
oder pulverförmigen Materialien, wie Düngemittel in der Landwirtschaft etc. eingesetzt
werden.
1. Vorrichtung zum Verteilen von losem Material auf einer Fläche (25), mit einem Verbindungsrohrbogen
(14), dessen eines Ende mit einem Zuführrohr (13) zur Zuführung des Materials und
dessen anderes Ende mit einem um eine wenigstens annähernd senkrecht zur Fläche (25)
stehenden Achse drehbaren Trägerrohr (10) verbunden ist, an das ein Verteilrohr (21)
zum Ausstossen des Materials derart anschliessbar ist, dass es in einer wenigstens
annähernd parallel zur Fläche (25) verlaufenden Ebene drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsrohrbogen (14) fest mit einem auf der Fläche (25) aufstellbaren
Tisch (11) verbunden ist, dass das Zuführrohr (13) auf der Fläche (25) aufliegt, und
dass am Trägerrohr (10) mindestens eine Stütze (15) mit wenigstens einer Rolle (1)
angebracht ist, die auf dem Tisch (11) aufliegt und bei Drehung des Trägerrohres (10)
auf dem Tisch (11) abrollt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich am Trägerrohr (10) Stützen (15) vorgesehen sind, die über ein Gelenk
(4) mit dem Trägerrohr (10) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (15) Mittel aufweist, um die Neigung des Trägerrohrs (10) einzustellen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (15) Mittel aufweist, um die Laufbahn der Rollen (1) einzustellen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (15) aus einer gelenkig mit dem Trägerrohr (10) verbundenen Gewindestange
(3) besteht, die in ein Gewinde in einer die Rollen (1) tragenden Halterung (2) greift.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (11) mit Beinen (16, 17, 19, 20) versehen ist, deren Länge einstellbar
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (16, 17; 19, 20) mittels in der Länge veränderbaren Aufhängungen (22,
23) bzw. Querstreben (18a, 18b) am Tisch (11) angebracht sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Aufhängungen (22, 23) bzw. Querstreben (18a, 18b) zu den Seiten
des Tisches (11) veränderbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerrohr (10) mit einer Verstärkung (26) versehen ist.
10. Anwendung der Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Verteilen von Beton.