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(11) |
EP 1 004 733 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2004 Patentblatt 2004/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.09.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E05C 17/28 |
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Begrenzungsschere
Scissor type restricting device
Dispositif d'arrêt à ciseaux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
28.11.1998 DE 19855029
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.2000 Patentblatt 2000/22 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEGENIA-AUBI KG |
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57074 Siegen (DE) |
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Erfinder: |
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- Morgenthal, Rainer
65479 Raunheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 228 594 DE-U- 9 100 094 FR-A- 2 446 911
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DE-U- 8 903 520 FR-A- 2 370 845
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Begrenzungsschere für einen in einem Blendrahmen
angeordneten Dreh-, Drehkipp- oder Kippdrehflügel, bestehend mindestens aus einer
Begrenzungsschere die an ihrem einen Ende in einem Führungsteil und an ihrem anderen
Ende in einem ortsfest gehaltenen Scherenlagerbock jeweils schwenkgelenkig gelagert
ist, wobei das Führungsteil in einer Führungsnut längsverschieblich geführt ist und
eine Bremsvorrichtung aufweist.
[0002] Begrenzungsscheren für einen in einem Blendrahmen angeordneten Dreh-, Drehkipp- oder
Kippdrehflügel als solche sind bekannt Sie dienen der Begrenzung des Dreh- bzw. Kippbereiches,
also allgemein der Schwenkbewegung des betreffenden Flügels, meist zu 90°.
[0003] Eine derartige Begrenzungsschere ist aus der FR-A-2 446 911 bekannt, welche die Merkmale
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist.
[0004] Eine weitere Begrenzungsschere - auch als Falzschere bezeichnet - ist für einen in
einem Blendrahmen angeordneten Dreh-, Drehkipp- oder Kippdrehflügel aus der DE 44
07 245 bekannt geworden.
[0005] Die bekannte Begrenzungsschere weist an ihren Enden Lageraugen auf, die jeweils auf
einem Gelenkstift der Scherenlager schwenkbar gelagert sind. Ein erster Gelenkstift
ist jeweils Teil eines blendrahmenseitigen und ein zweiter Gelenkstift Teil des flügelseitigen
Scherenlagers. Die Position der Scherenlager werden mittels einer Schablone eingerichtet
und dann zum Zwecke der Vormontage durch Einschlagen in den Rahmen verankert, wobei
sich eine an der Unterseite der Scherenlager angebrachte Schneidkante im Flügel- bzw.
Blendrahmen einschneidet. Anschließend erfolgt die Verankerung der Scherenlager mittels
in Blend- bzw. Fensterrahmen einzudrehende Schrauben.
[0006] Die bekannte Falzschere ist zweiteilig ausgebildet, wobei die beiden teleskopartigen
Teile jeweils eine Kurvennut aufweisen in der jeweils ein Haltestift verschieblich
gleitet. Die Kurvennut weist ferner Rasten auf, in welche die Haltestifte beim Durcheilen
der Kurvennut eingreifen und eine Bremswirkung erzielen.
[0007] Bei der bekannten Falzschere ist zum Einen die Montage umständlich und zeitraubend
und zum anderen werden durch das Einschlagen der Scherenlager in Blendrahmen und Fensterrahmen
diese leicht beschädigt. Die örtliche Beschädigung kann bedingt durch klimatischen
Einfluß zu unbemerkter Erosion des Rahmens führen. Die Erosion kann unerkannt die
Festigkeit der Verschraubung derart beeinträchtigen, daß diese sich unvermittelt lösen
kann. Darüber hinaus sind für den Transport aufwendige Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen
und besondere Aufmerksamkeit den Kleinteilen zu widmen, da diese auf der Baustellen
leicht verloren gehen.
[0008] Eine weitere Begrenzungsschere ist unter der Bezeichnung WSS-Kippflügel- und Begrenzungsschere
von Wilhelm Schlechtendahl & Söhne auf dem Markt. Diese Begrenzungsschere ist blendrahmenseitig
in einem im Blendrahmenprofil klemmbaren Rahmenblock ortsfest schwenkbar gelagert,
wobei die Begrenzungsschere mit dem Rahmenblock fest verbunden ist. Flügelrahmenseitig
ist ein Führungsstück in einer Führungsnut längsverschieblich geführt, wobei die Begrenzungsschere
mit einem Lager an einem an dem Führungsstück befindlichen Schwenkzapfen schwenkbar
gelagert verbunden und mittels eines Sicherungsbleches gehalten ist. Das Führungsstück
weist auf der dem Schwenkzapfen gegenüberliegenden Seite, also der Rückseite, einen
von einer Spannschraube spannbaren, axial sich ausbildenden Spannbogen auf, der je
nach Spannung eine Bremswirkung in der Führungsnut ausübt. Ein in der Führungsnut
klemmbarer Anschlag begrenzt den Verschiebeweg des Führungsstücks und bestimmt damit
den Schwenkbereich des Fensterflügels.
[0009] Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Führungsteil für eine Begrenzungsschere,
das in einem Blendrahmen oder Dreh-, Drehkipp- oder Kippdrehflügel angeordneten ist,
bestehend mindestens aus einer Begrenzungsschere die an dem einen Ende in dem Führungsteil
und dem anderen Ende in einem Scherenlagerbock jeweils schwenk-gelenkig gelagert ist,
wobei das Führungsteil in einer Führungsnut längsverschieblich geführt ist und eine
Bremsvorrichtung aufweist
[0010] Es ist bekannt Begrenzungsscheren einerseits ortsfest schwenkbar und andererseits
schwenkbar an einem Führungsteil, und dieses wiederum in einer Führungsnut längsverschieblich
gelagert anzuordnen. Auch ist es bekannt, sog. Bremsen dem Führungsteil zuzuordnen,
die ein zu rasches Durcheilen des Führungsteils der Führungsnut und damit Ausschwenken
des Fenster- oder Türflügels vermeiden. Problematisch ist jedoch die Justage der Bauteile
und insbesondere der Begrenzungsschere selbst, wie dies der DE 44 07 245 zu entnehmen
ist, die hierfür eine spezielle Vorrichtung vorsieht.
[0011] Aus der EP 0 538 586 ist eine weitere Begrenzungsschere bekanntgeworden, welche auf
einer rahmenseitig angebrachten Grundplatte verschieb- und justierbar gelagert ist,
wodurch der Fensterflügel in eingebautem Zustand den Erfordernissen entsprechend geringfügig
nachgerichtet werden kann.
[0012] Die Vielzahl der beteiligten Bauteile erfordern, wie eingangs erwähnt, einen entsprechend
hohen Aufwand bei der Lagerhaltung und der Montage. Auch ist die Herstellung teuer
und die Bevorratung der Bauteile folglich entsprechend umfangreich. Die Bindung von
Ressourcen ist gemessen am Wert der Bauteile unverhältnismäßig hoch.
[0013] Auch ist die Einbruchssicherheit zu berücksichtigen. Die bekannten Begrenzungsscheren
vermögen vielfach einem Einbruchsversuch nur begrenzt standzuhalten, da aufgrund der
beengten Platzverhältnisse die Sicherungsmittel mehr oder weniger leicht zugänglich
sind, um die Montage der Begrenzungsschiene nicht zu schwierig und damit zeitaufwendig
zu gestalten.
[0014] Zur Befestigung des Blendrahmens im Mauerwerk sind auf der Baustelle die Flügel vom
Blendrahmen i.d.R. zu trennen, oder zumindest die Begrenzungsschere auszuhängen um
einen paßgerechten Einbau zu ermöglichen. Dies erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand
bei der Montage. Zudem besteht latent erhebliche Verletzungsgefahr, da beim Ausbau
und/oder Einbau der Flügel aus dem bzw. in den Blendrahmen schwere Quetschungen insbesondere
der Hände oder Finger verursacht werden können.
[0015] Bestandteil einer Begrenzungsschere für einen in einem Blendrahmen angeordneten Dreh-,
Drehkipp- oder Kippdrehflügel ist vielfach ein eine Bremsvorrichtung aufweisendes
Führungsteil, das am Ende der Begrenzungsschere schwenk-gelenkig gelagert und in einer
Führungsnut längsverschieblich geführt ist. Am anderen Ende ist die Begrenzungsschere
schwenk-gelenkig in einem Scherenlagerbock aufgenommen.
[0016] Ein derartiges Führungsteil unterliegt als sich bewegendes Bauteil einem hohen Verschleiß.
Andererseits ist es für eine ordnungsgemäße Funktion der Begrenzungsschere von ausschlaggebender
Bedeutung. Bei dem eingangs erwähnten bekannten Führungsteil wird die Bremswirkung
durch einen brückenartigen Biegeabschnitt des in der Führungsnut gleitenden, nach
innen weisenden Bodens des Führungsteils einerseits und durch Abstützen an der Begrenzungsschere
zugewandten Flächen der Führungsnut andererseits bewirkt. Die Materialbelastung ist
dabei vergleichsweise hoch. Ein Bruch des Biegeabschnittes führt zur sofortigen und
nachhaltigen Funktionsstörung. Die der Begrenzungsschere zugewandte Fläche der Führungsnut
übt hierbei auf das Führungsteil großen Einfluß aus. Kerben, Grate und dgl. schaben
an dem Führungsteil und können die Bremswirkung drastisch beeinträchtigen.
[0017] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Begrenzungsschere zu schaffen, die einen
geringen Bauteileaufwand aufweist, leicht transportier- und einfach montierbar sowie
bedienungssicher ist.
[0018] Diese Aufgabe wird bei einer Begrenzungsschere nach den Merkmalen des Patentanspruches
1 dadurch gelöst. Die Bremsvorrichtung weist ein wenigstens eine Keilflanke aufweisendes
Funktionsmittel (Spreizkeil) auf, das zusammen mit dem Führungsteil ein in einer unwirksamen
Ausgangslage stoffschlüssig mit dem Führungsteil verbundenes, integrales Bauteil bildet,
wobei das Funktionsmittel (Spreizkeil) mittels eines Stellgliedes aus dem integralen
Stoffschluß (Verbindungsstege) von dem Führungsteil mittels Krafteinwirkung trennbar
und in eine Funktionslage überführbar ist, in der die Keilflanke mit wenigstens einer
kongruenten Rampenfläche des Führungsteils in Wirkverbindung tritt zwecks Erzeugung
einer mit dem Stellglied variabel einstellbaren Bremswirkung in der Führungsnut.
[0019] Hierbei ist der Stoffschluß vorzugsweise durch sog. Filmscharniere verkörpert. Ein
derartiges Führungsteil zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß es auf spritzgußtechnischem
Wege als Massengut leicht herstellbar ist und vorzugsweise die Bremswirkung auf die
Wangen der Führungsnut einwirkt. Hierdurch ist das Material des Führungsteils vor
schabenden Kanten und dgl. weitgehend geschützt und die Bremswirkung über einen langen
Zeitraum nahezu konstant haltbar. Der Einbau als solcher ist sehr einfach, da bei
der Vormontage keine speziellen Teile der Bremse in die Nut bzw. das Führungsstück
einzuführen sind, sondern das Führungsstück lediglich in die Führungsnut einzusetzen
ist.
[0020] Vorteilhaft ist über das Stellglied mittels als Zug wirksam werdender Krafteinwirkung
sowohl das Funktionsmittel (Spreizkeil) aus dem integralen Stoffschluss - insbesondere
in Form von Filmscharnieren oder dgl. ausgeführtlösbar als auch mit dem Stellglied
die Bremswirkung einstellbar. Hierdurch ist bei der Montage mittels des Stellgliedes
zum einen der Spreizkeil separier- und zugleich zum anderen die Bremswirkung in einem
Arbeitsgang dauerhaft justierbar.
[0021] Vorteilhaft ist das Stellglied im wesentlichen in Längsrichtung sich erstreckend,
sich einenends abstützend und das Führungsteil durchsetzend angeordnet, wobei andernends
die Begrenzungsschere schwenkbar gelagert aufgenommen ist.
[0022] Durch die Relativausrichtung der Funktionsmittels an dem Führungsteil läßt sich das
Stellglied auf einfache Art und Weise montieren.
[0023] Vorteilhaft ist das Stellglied nach einem weiteren Merkmal in Form einer Stellschraube
ausgebildet, die das Führungsteil in Längsrichtung in einer das Führungsteil durchsetzenden
Bohrung durchdringt. Hierbei steht die Stellschraube über ein Außengewinde mit einem
Innengewinde des Funktionsmittels (Spreizkeil) in unbelastetem Eingriff, wobei der
Spreizkeil mit dem Führungsteil über vorzugsweise zu dem Innengewinde symmetrisch
angeordnete stoffschlüssige Verbindungsstege integral verbunden ist. Die Stellschraube
ruht unbelastet mit einem Bund, vorzugsweise dem Schraubenkopf äußerlich am Führungsteil,
wobei durch Eindrehen der Stellschraube zunächst diese mit ihrem Bund mit dem Führungsteil
in Wirkverbindung tritt. Beim weiteren Eindrehen wird das Funktionsmittel von den
Verbindungsstegen stofflich getrennt und das Funktionsmittel (Spreizkeil) schließlich
in eine eine Bremswirkung erzeugende Funktionslage überführt. Das derart ausgebildete
Führungsteil ist besonders leicht montierbar.
[0024] Besonders vorteilhaft für die Vormontage ist es, wenn nach einem weiteren Merkmal
das Führungsteil und die Begrenzungsschere miteinander zu einer Handhabungseinheit
verbunden sind. Hierdurch kann die Handhabungseinheit in der Führungsnut sicher aufgenommen
werden und mit einem Anschlag gesichert werden. Vorzugsweise weist der Anschlag hierzu
wenigstens eine Klaue auf, welche die Begrenzungsschere im Bereich des Pilzkopfzapfens
angreift und die Handhabungseinheit so fixiert. Auf diese Weise läßt sich vermeiden,
daß die Begrenzungsschere beim ungesicherten Transport beschädigt wird, da die Flügel-
und Blendrahmen oftmals getrennt zum Bauwerk transportiert werden.
[0025] Vorteilhaft nach einem weiteren Merkmal ist, daß die Begrenzungsschere Verbindungsmittel
aufweist, mit denen sie durch eine verrastende Verbindung mit dem Scherenlagerbock
in einer diesem zugeordneten Aufnahme verbindbar ist.
[0026] Die verrastende Verbindung der Begrenzungsschere aus der unwirksamen Stellung heraus
mit dem ortsfest angeordneten Scherenlagerbock ermöglicht eine besonders rasche und
handhabungssichere Montage. Der Zeitraum, während dessen Teile ungesichert sind, und
so eine Verletzungsgefahr darstellen, ist auf ein Minimum begrenzt. Sofort nach dem
Verbinden ist die betreffende Begrenzungsschere gesichert. Die Montage ist unkompliziert
und auch von weniger versierten Personen ausführbar. Schließlich sind zur Montage
auch keine speziellen Vorrichtungen erforderlich. Auf überraschend einfache Weise
löst der Gegenstand nach der Erfindung mehrere, zusammenhängende Aufgaben. Insbesondere
ist neben der kostengünstigen Fertigung und Bevorratung auch die Sicherheit verbessert,
da die verrastende Verbindung von außen kaum zugänglich ist.
[0027] Vorteilhaft ist das Verbindungsmittel aus einem Pilzkopfzapfen gebildet, der an seinem
einen Ende mit der Begrenzungsschere fest verbunden ist, an seinem anderen Ende eine
Anlaufschräge und im Bereich der Anlaufschräge eine Hinterschneidung aufweist, wobei
der Pilzkopfzapfen in der Aufnahme mit der Hinterschneidung verrastend axial fixierbar
und in der Aufnahme schwenkbar gelagert ist Hierdurch ist eine besonders einfache
Herstellung bei hoher funktionaler Sicherheit gegeben.
[0028] Vorteilhaft ist nach einem weiteren Merkmal, daß der Aufnahme wenigstens ein Federglied
zugeordnet ist, das die verrastende Verbindung selbsttätig bewirkt, wodurch die Begrenzungsschere
entsprechend den Erfordernissen unterschiedlicher Baugrößen und Gewichten einfach
anpaßbar ist und beim Einbau keine zusätzlichen Vorrichtungen und dgl. notwendig sind.
[0029] Vorteilhaft ist nach einem weiteren Merkmal das Federglied an seinem einen Ende schwenkbar
und bezüglich des axialen Freiheitsgrades gefesselt und an seinem anderen Ende bezüglich
zweier Freiheitsgrade gefesselt gelagert ist, wobei die Aufnahme für den Pilzkopfzapfen
etwa in der Mitte des Federgliedes angeordnet ist. Dies erleichtert die Montage erheblich,
wobei gleichzeitig eine sichere Verbindung von Pilzkopfzapfen und Aufnahme erzielt
wird.
[0030] Gemäß einem weiteren Merkmal weist das Federglied an seinem schwenkbaren Ende wenigstens
ein Stellmittel vorzugsweise in Form eines Innensechskants oder dgl. auf. Hierdurch
ist ebenfalls die Montage bzw. Demontage erleichtert da die selbsttätig verrastende
Verbindung von Begrenzungsschere und Scherenlagerbock mit entsprechendem Werkzeug
lösbar ist.
[0031] Vorteilhaft weist das Federglied einen Lagerzapfen auf, der mit einer Schnappverbindung
versehen ist, wobei der Lagerzapfen in einer Lagerbohrung des Scherenlagerbockes schwenkbar
gelagert ist und die Schnappverbindung den Lagerzapfen in einer axialen Richtung fixiert,
was die Herstellung sowie die Montage weiter vereinfacht.
[0032] Vorzugsweise weist das Federglied wenigstens ein Abstandsmittel auf, das sich beim
verrastenden Einführen des Verbindungsmittels gegen eine Wandung der Nut abstützt.
Hierdurch wird ohne zusätzliche Mittel gewährleistet, daß beim späteren Verbinden
des Pilzkopfzapfens mit dem Scherenlagerbock die verrastende Verbindung sicher zu
Stande kommt.
[0033] Nach einem weiteren Merkmal ist das Federglied in der Nut im eingesetzten Zustand
von dem Scherenlagerbock von außen unzugänglich behaust, wodurch Manipulationen erschwert
werden.
[0034] Vorteilhaft weist das Federglied insbesondere im Bereich der Aufnahme einen viereckigen
Querschnitt auf. Hierdurch wird eine gute federtechnische Materialausnutzung bewirkt.
Optional weist das Federglied ebenfalls im Bereich der Aufnahme parallel zu dem Lagerzapfen
wenigstens eine hohl gewölbte Rundung auf, welche die verrastende Verbindung durch
Erweiterung der Wirkfläche verstärkt.
[0035] Im wesentlichen weist der Scherenlagerbock nach einem weiteren Merkmal eine gestreckte
Form auf und ist mit einem Halteglied vorzugsweise in der Nut des Blendrahmens mittels
eines Spannglieds feststellbar.
[0036] Vorteilhaft weist der Scherenlagerbock eine symmetrische Form auf, wobei das Halteglied
mittig angeordnet ist. Hierdurch ist die Bevorratung weiter entlastet, da der Scherenlagerbock
sowohl für Links- als auch für Rechtsanschlag geeignet ist.
[0037] Das Halteglied weist ferner Mittel zum zwei-achsigen Fesseln des Federgliedes auf,
die insbesondere in Form von Nasen leicht am Halteglied anformbar sind.
[0038] Nach einem weiteren Merkmal ist das Federglied in Längsrichtung des Scherenlagerbockes
ausgerichtet, wobei sich in sofem eine Bevorteilung ergibt, daß sich die Federeigenschaft
nicht nur auf den Werkstoff, sondem auch nach der Länge die in diesem Fall frei wählbar
ist, beeinflussen läßt. Daraus ergibt sich eine bessere elastische Eigenschaft.
[0039] Von besonderem Vorteil ist, daß das Federglied in Belastungsrichtung der Begrenzungsschere
liegt und der Pilzkopfzapfen formschlüssig im Scherenlagerbock aufgenommen ist. Hierdurch
wird nachhaltig ein zusätzlicher Halt der durch Druck beaufschlagten Begrenzungsschere
an der verrastenden Verbindung erzielt, wobei sich der Druck auf eine größere Angriffsfläche
verteilen kann und damit eine Druckspannung verkleinert.
[0040] Fertigungstechnisch von Vorteil ist gemäß der Erfindung ein Halbzeug für ein in einer
Führungsnut eines Blendrahmens oder eines Dreh-, Drehkipp- oder Kippdrehflügels längsverschieblich
geführtes Führungsteil zur Verbindung mit einer Begrenzungsschere die am einen Ende
in dem Führungsteil und am anderen Ende in einem Scherenlagerbock jeweils schwenk-gelenkig
gelagert ist, wobei das Halbzeug für das Führungsteil Funktionsmittel einer Bremsvorrichtung
aufweist, wenn das Funktionsmittel der Bremsvorrichtung mittels wenigstens eines Verbindungssteges
dem Führungsteil in integraler stofflicher Verbindung zugeordnet ist, wobei der Verbindungssteg
wenigstens eine Sollbruchstelle aufweist zwecks späteren Separierung und Überführung
des Funktionsmittels in eine eine Bremswirkung erzeugende Funktionslage. Ein derartiges
Halbzeug erlaubt eine erhebliche Reduzierung des Herstellungsprozesses, insbesondere
dann, wenn es als Spritzgußmassenteil hergestellt ist.
[0041] Vorzugsweise besteht es aus einem Polymer dem leicht die Eigenschaften in der gewünschten
Weise beeinflußbare Zusätze beimengbar sind.
[0042] Vorteilhaft weist das Halbzeug für das Führungsteil eine zur Längsachse symmetrische
Form auf. Vorteilhaft ist dabei das Funktionsmittel nach einem weiteren Merkmal im
Wesentlichen als Spreizkeil mit wenigstens einer Keilflanke und einem in Längsrichtung
orientierten Innengewinde ausgebildet. Das Halbzeug für das Führungsteil weist eine
weitgehend mit dem Innengewinde fluchtende, das Halbzeug für das Führungsteil in Längsrichtung
durchsetzende Bohrung auf. Das Halbzeug für das Führungsteil selbst weist wenigstens
eine, insbesondere innenliegende, zu der Keilflanke kongruente Rampenfläche auf.
[0043] Die Ausbildung des Führungsteils erlaubt die Verwendung von Führungsnuten mit geringer
Bauhöhe sowie den Einsatz von sog. Euronuten (10 bis 14 mm) und reduziert den Aufwand
an Bauteilen.
[0044] Insbesondere bleibt auch die Krafteinleitung der Gelenkschere auf die Bremse im wesentlichen
konstant, so daß über einen langen Zeitraum eine gleichmäßige Bremswirkung erzielbar
ist.
[0045] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines mehr oder weniger schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Gleiche Bauteile werden mit jeweils gleicher
Bezugsziffer bezeichnet.
[0046] Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine Begrenzungsschere gemäß der Erfindung mit einem Scherenlagerbock und einem Führungsteil
an zwei Flügeln in offenem Zustand,
- Fig. 2
- eine Begrenzungsschere eines Flügels nach Fig. 1 in teilweise und gänzlich geöffnetem
Zustand,
- Fig. 3
- eine Vorderansicht des Scherenlagerbockes mit einem Halteglied,
- Fig. 4
- eine Draufsicht des Scherenlagerbocks mit dem Halteglied,
- Fig. 5a
- einen Querschnitt des Halteglieds,
- Fig. 5b
- einen Querschnitt des Halteglieds mit angedeuteter Einbaulage in einer Nut,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf den Scherenlagerbock vor dem Einführen eines fest mit der Begrenzungsschere
verbundenen Pilzkopfzapfens in eine Aufnahme und einem ausgelenktem Federglied,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den Scherenlagerbock mit in die Aufnahme eingeführtem und in der
Aufnahme mittels des Federgliedes verrastetem Pilzkopfzapfen,
- Fig. 8a
- einen Querschnitt durch die Aufnahme vor dem Einführen des Pilzkopfzapfens in die
Aufnahme,
- Fig. 8b
- einen Querschnitt durch die Aufnahme beim Einführen des Pilzkopfzapfens,
- Fig. 8c
- einen Querschnitt durch die Aufnahme mit eingeführtem Pilzkopfzapfen,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf den Scherenlagerbock vor dem Entfernen des Pilzkopfzapfens der
Begrenzungsschere aus der Aufnahme sowie ausgelenktes Federglied,
- Fig. 10a
- einen Querschnitt durch ein in einer Lagerbohrung ruhendes Federglied mit angesetztem
Werkzeug zum Entfernen der Begrenzungsschere,
- Fig. 10b
- einen Querschnitt durch die Aufnahme beim Entnehmen des Pilzkopfzapfens,
- Fig. 10c
- einen Querschnitt durch die Aufnahme mit entnommenem Pilzkopfzapfen,
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf ein Führungsteil mit Bremse nach der Erfindung mit stoffschlüssig
verbundenem Spreizkeil,
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf ein Führungsteil nach Fig. 11 mit abgetrenntem Spreizkeil,
- Fig. 13
- eine Ansicht im Querschnitt durch eine Führungsschiene mit eingesetzter und mit einem
Anschlag gesicherter Begrenzungsschiene und
- Fig. 14
- ein Halbzeug eines Führungsteils nach der Erfindung.
[0047] In Fig. 1 ist eine Anordnung 10 eines Drehflügels 11 in aufgeschwenktem Zustand nach
rechts bzw. links öffnend gezeigt. Die Drehflügel 11 sind jeweils über Scharnierlager
12 mit einem Blendrahmen 13 verbunden.
[0048] Deutlich ist eine Begrenzungsschere 14 erkennbar, die an ihrem einen Ende 15 in einem
Führungsteil 16 und an ihrem anderen Ende 17 in einem Scherenlagerbock 18 jeweils
schwenk-gelenkig gelagert ist. Das Führungsteil 16 ist in einer Führungsnut 19 längsverschieblich
geführt. Sein Bewegungsbereich wird in Offenrichtung 20 des Flügels 11 von einem Anschlag
21 begrenzt. Mit dem Anschlag 21 wird der Öffnungswinkel - meist zu 90° - festgelegt.
Der Scherenlagerbock 18 ist in einer Nut 22 des Blendrahmens 13 ortsfest im Bereich
des Scharnierlagers 12 fixiert angeordnet.
[0049] Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird das Führungsteil 16 in der Führungsnut
19 des Flügels 11 beim Öffnen zum, und beim Schließen vom Anschlag 21 weg bewegt.
[0050] Die Zuordnung des Scherenlagerbockes 18 und des Führungsteils 16 kann auch umgekehrt
ausgeführt sein, also derart, daß der Scherenlagerbock 18 dem Drehflügel 11 und das
Führungsteil 16 dem Blendrahmen 13 zugeordnet ist.
[0051] Bezugnehmend auf die Fign. 3 bis 5 wird nachfolgend der in der Nut 22 des Blendrahmens
13 fixiert angeordnete Scherenlagerbock 18 erläutert. Der Scherenlagerbock 18 weist
eine im wesentlichen symmetrische, gestreckte Form auf und ist mit einem mittig angeordneten
Halteglied 30 in der Nut 22 des Blendrahmens 13 mittels eines Spannglieds 31 feststellbar.
Das Spannglied 31 ist quer zur Längsachse des Scherenlagerbockes 18 in bezug auf die
Nut 22 in einem Schränkungswinkel α geneigt angeordnet. Die der Nut 22 zugewandte
Seite des Spannglieds 31 weist eine Fixierspitze 32 auf, die von einem Druckkegel
33 gefolgt ist, dessen Flankenwinkel β weitgehend dem Schränkungswinkel α entspricht.
Tritt das Spannglied 31 in Form einer Madenschraube in Funktion, so entfaltet zunächst
die Fixierspitze 32 eine haltende Wirkung. Dies ist für die rasche Montage von großem
Vorteil, da die Nut 22 als solche nicht unnötig beschädigt wird. Ist die gewünschte
Position erreicht, so tritt in einem zweiten Schritt das Spannglied 31 vollends mit
der Nut 22 in Wirkverbindung, indem der Druckkegel 33 sich in einer Wandung 23 der
Nut 22 eine leichte Mulde 34 schaffend eindrückt und so eine semi-formschlüssige Verbindung
schafft, wie dies die Fign 5a und 5b zeigen.
[0052] Das Halteglied 30 ruht mittig in einer Ausnehmung 35 des Scherenlagerbockes 18, der
an seinen distalen Enden jeweils eine abgestufte Lagerbohrung 36 aufweist, in der
ein mit einer Schnappverbindung 37 versehener Lagerzapfen 38 eines Federgliedes 40
eingreift. Das Federglied 40 ist in Längsrichtung des Scherenlagerbockes 18 ausgerichtet.
Außerdem ist das Federglied 40 in bezug auf den Scherenlagerbock 18 an seinem einen
Ende schwenkbar gelagert und mittels der Schnappverbindung 37 in axialer Richtung
in der Lagerbohrung 36 fixiert. An seinem anderen Ende ist das Federglied 40 in an
dem Halteglied 30 angeformten Nasen 39 als Mittel zum zweiachsigen Fesseln des Federgliedes
40 gehalten.
[0053] Etwa mittig zum Federglied 40 ist eine Aufnahme 41 angeordnet, die im wesentlichen
einen viereckigen Querschnitt aufweist. Das Federglied 40 greift zwischen die Nasen
39 ein, wobei das Federglied 40 die Aufnahme 41 teilweise überdeckend kreuzt. Bei
in die Nut 22 eingesetztem Scherenlagerbock 18 ist das Federglied 40 als solches von
außen unzugänglich behaust.
[0054] In den Fign. 6 bis 8 ist das Zusammenwirken von Begrenzungsschere 14 und Scherenlagerbock
18 gezeigt. Mit der Begrenzungsschere 14 ist an ihrem anderen Ende 17 ein Pilzkopfzapfen
45 fest verbunden, der ein Verbindungsmittel zu dem Scherenlagerbock 18 bildet. Der
Pilzkopfzapfen 45 weist eine Anlaufschräge 46 auf, die gefolgt ist von einer Hinterschneidung
47. Ist die Begrenzungsschere 14 mit dem Scherenlagerbock 18 nach dem Einbau von Flügel
11 und Blendrahmen 13 in das Mauerwerk zu verbinden, wird der Pilzkopfzapfen 45 in
die Aufnahme 41 eingedrückt, wobei das Federglied 40 von der Anlaufschräge 46 in der
Lagerbohrung 36 des Scherenlagerbockes schwenkend 18 auslenkt um schließlich in der
Hinterschneidung 47 verrastend einzugreifen, wodurch eine axiale Fixierung bei gleichzeitig
schwenkbar gelagerter Verbindung 50 bewirkbar ist.
[0055] Das Federglied 40 weist beidseits der Aufnahme 41 angeordnete Abstandsmittel 42 in
Form von stiftförmigen, gerundeten Ansätzen auf, welche sich beim Einführen des Pilzkopfzapfens
45 in die Aufnahme 41 an der inneren Wandung 23 der Nut 22 abstützen und ein Ausweichen
in axialer Richtung des Federglieds 40 vermeiden.
[0056] Die Begrenzungsschere 14 ist also über ein Verbindungsmittel mit dem sie aus einer
unwirksamen Stellung mittels einer verrastenden Verbindung 50 mit dem Scherenlagerbock
18 in der in diesem zugeordneten Aufnahme 41 funktionelle entsprechend den Montagebedürfnissen
verbindbar. Hierzu können auch mehrere Federglieder 40 zugeordnet werden, die in Belastungsrichtung
der Begrenzungsschere 14 liegen, die die verrastende Verbindung 50 bewirken und die
Begrenzungsschere 14 sichern. Femer ist das Federglied 40 im Bereich der Aufnahme
41 mit einer hohl gewölbten, parallel zu dem Lagerzapfen 38 angeordneten Rundung 43
versehen, welche das Federglied 40 tiefer in die Hinterschneidung 47 eingreifen läßt
und eine größere Verrastungsbelastbarkeit ermöglicht. Wie aus den Fign. 3, 6, 7 und
9 ersichtlich, ist die hohl gewölbte Rundung 43 symmetrisch an dem Federglied 40 angebracht,
so daß es sowohl für das linke als auch für das rechte Federglied 40 einsetzbar ist.
[0057] An dem schwenkbaren Ende, also dem Lagerzapfen 38 des Federgliedes 40 weist dieser
ein zentrisch angeordnetes Stellmittel in Form eines Innensechskants 44 oder dgl.
auf; vgl. Fign. 3, 6, 7, 9 und 10a. Hiermit ist die verrastende Verbindung 50 von
Begrenzungsschere 14 und Scherenlagerblock 18 lösbar, indem ein entsprechendes Werkzeug
46 eingesetzt wird und das Federglied 40 aus der Hinterschneidung 47 geschwenkt wird,
wodurch der Pilzkopfzapfen 45 aus der Aufnahme 41 lösbar ist; vgl. Fign. 10b und 10c.
Durch spezielle Gestaltung des Stellmittels 45 und des zugehörigen Werkzeuges 48 kann
ein hohes Maß an Widerstand gegen unbeabsichtigtes Lösen erzielt werden.
[0058] An der dem Scherenlagerbock 18 gegenüberliegenden Ende 15 der Begrenzungsschere 14
ist - wie in Fig. 1 angedeutet - das Führungsteil 16 schwenkgelenkig gelagert und
in einer Führungsnut 19 längsverschieblich geführt. Das Führungsteil 16 weist ferner
eine Bremsvorrichtung 60 auf, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
[0059] Der funktionell noch nicht eingestellte Zustand, also eine unwirksame Stellung 62
des Führungsteils 16 ist in Fig. 11 genauer dargestellt. Das Führungsteil 16 ist dort
mit der Bremsvorrichtung 60 gezeigt, wobei ein Teil der Bremsvorrichtung 60 in Form
eines Spreizkeiles 61, der in unwirksamer Stellung 62 stoffschlüssig über zwei Filmscharniere
63 mit dem Führungsteil 16 verbunden ist. Der Spreizkeil 61 weist symmetrisch angeordnete
Keilflanken 64 und ein zwischen diesen angeordnetes Innengewinde 65 auf. Das Führungsteil
16 wird an der, der schwenkgelenkigen Lagerung der Begrenzungsschere 14 gegenüberliegenden
Seite von einem, im wesentlichen sich in Längsrichtung erstreckenden Stellglied in
Form einer Stellschraube 67 mit einem Außengewinde 68 in einer das Führungsteil 16
durchsetzenden Bohrung 69 durchdrungen, das in das Innengewinde 65 des Spreizkeils
61 unbelastet eingreift. Wie in Fig. 11 deutlich zu erkennen ist, weist die Stellschraube
67 einen die Bohrung 69 überdeckenden Schraubenkopf 70 mit einem Bund 75 auf, der
mittels eines Werkzeugs 71 mit entsprechender Ausbildung bewegbar ist.
[0060] Innerhalb des Führungsteils 16 sind zu den Keilflanken 64 des Spreizkeils 61 kongruent
ausgebildete Rampenflächen 72 beabstandet angeordnet, denen jeweils Brückenglieder
76 zugeordnet sind.
[0061] Wird, wie in Fig. 11 angedeutet, die Stellschraube 67 mittels des Werkzeugs 71 eingedreht,
so gelangt zunächst der Schraubenkopf 70 mit seinem Bund 75 mit der Außenseite 73
des Führungsteils 16 in Anlage. Beim weiteren Eindrehen der Stellschraube 67 werden
die stoffschlüssigen Verbindungen, also die den Spreizkeil 61 mit dem Führungsteil
16 verbindenden Filmschamiere 63 mittels Überschreiten der Zugfestigkeit an Sollbruchstellen
91 durchtrennt. In einem weiteren Schritt gelangen der Spreizkeil 61 in seine Funktionslage
74, in der die Keilflanken 64 mit den Rampenflächen 72 des Führungsteils 16 in Wirkverbindung
treten. Die gewünschte Bremswirkung wird dann mittels der Stellschraube 67 eingestellt.
Da das Führungsteil 16 in der Führungsnut 19 mit geringem Spiel läuft, treten nur
kleine Dehnungen im Bereich der Rampenflächen 72 auf, die zum einen durch die elastischen
Materialeigenschaften des in der Regel aus einem Polymer bestehenden Führungsteils
16 an sich kompensiert werden. Zum anderen besteht durch entsprechende Ausbildung
der Brückenglieder 76 eine weitere komfortable Einflußnahme auf das strukturmechanische
Verhalten des Führungsteils 16.
[0062] Das Stellglied, verkörpert durch die Stellschraube 67, trennt demnach mittels Zug
wirksam werdender Krafteinwirkung den durch die Filmschamiere 63 bestehenden integralen
Stoffschluß an den Sollbruchstellen 91, und bewirkt ebenfalls durch Zug die variable
Einstellung der Bremswirkung.
[0063] Wie die Fign. 11 und 12 zeigen, sind das Führungsteil 16 und die Begrenzungsschere
14 miteinander zu einer Handhabungseinheit 80 verbunden.
[0064] Die Handhabungseinheit 80 ist mit in unwirksamer Stellung 62 befindlichem Spreizkeil
61 dargestellt, wobei das Werkzeug 71 zum Justieren angesetzt ist. Das Spannmittel
67 ist noch nicht kraftbeaufschlagt. Die Sollbruchstellen 91 sind noch in Takt.
[0065] Hingegen ist in Fig. 12 die Handhabungseinheit 80 in der bremstechnisch wirksamen
Funktionslage 74 gezeigt. Die Sollbruchstellen 91 sind aufgrund der von dem Spannmittel
67 erzeugten Zugkraft durchtrennt. Die Keilflanken 64 des Spreizkeils 61 stehen mit
den Rampenflächen 72 des Führungsstücks 16 in Wirkverbindung.
[0066] Wie aus Fig. 13 ersichtlich ist, ist die Handhabungseinheit 80 in der Führungsnut
19 des Flügels 11 aufnehmbar, wobei das mit dem Pilzkopfzapfen 45 versehene lose Ende
mit dem Anschlag 21 als Transportsicherung gesichert ist. Hierzu weist der Anschlag
21 an jedem Ende eine Klaue 82 auf, die die Begrenzungsschere 14 im Bereich des Pilzkopfzapfens
45 umgreift und die Handhabungseinheit 80 bzw. die Begrenzungsschere 14 unter elastischer
Verspannung der Begrenzungsschere 14 sicher fixiert.
[0067] Der Anschlag 21 weist zur Befestigung in der Führungsnut 19 eine Sicherungsschraube
83 auf. In Fig. 14 ist ein, vorzugsweise aus einem Polymer mittels Spritzgußverfahren
herstellbares Halbzeug 90 für ein Führungsteil 16 mit im Inneren über zwei Verbindungsstege
63 in integralem Stoffschluß verbundenem Funktionsmittel in Form des Spreizkeils 61
für die Bremsvorrichtung 60 gezeigt. Deutlich sind an den Verbindungsstegen 63 die
Sollbruchstellen 91 zur späteren Separierung mittels Zugkraft zu erkennen. Das Funktionsmittel
61, verkörpert durch den Spreizkeil 61 weist zwei Keilflanken 64 auf, denen im Inneren
des Führungsteils 16 kongruent ausgebildete Rampenflächen 72 zugeordnet sind.
[0068] Das im wesentlichen zur Längsachse symmetrische Führungsteil 16 weist an seinem einen
Ende eine Querbohrung 92 auf, die zur späteren Aufnahme der Begrenzungsschere 14 oder
dgl. und an seinem anderen Ende eine Längsbohrung 69 auf. Fluchtend zu der Längsbohrung
69 ist in dem das Funktionsmittel verkörpernden Spreizkeil 61 das Innengewinde 65
angeordnet, zur späteren Aufnahme des Stellgliedes 67, mit dem der Spreizkeil 61 von
dem Führungsteil 16 durch Trennen der Verbindungsstege dann abtrennbar und in der
gewünschten Bremswirkung einstellbar ist.
Bezugsziffernliste
[0069]
- 10
- Anordnung
- 11
- Drehflügel
- 12
- Scharnierlager
- 13
- Blendrahmen
- 14
- Begrenzungsschere
- 15
- ein Ende
- 16
- Führungsteil
- 17
- anderen Ende
- 18
- Scherenlagerbock
- 19
- Führungsnut
- 20
- Offenrichtung
- 21
- Anschlag
- 22
- Nut
- 23
- Wandung
- 30
- Halteglied
- 31
- Spannglied/Madenschraube
- 32
- Fixierspitze
- 33
- Druckkegel
- 34
- Mulde
- 35
- Ausnehmung
- 36
- Lagerbohrung
- 37
- Schnappverbindung
- 38
- Lagerzapfen
- 39
- Nasen
- 40
- Federgliedes
- 41
- Aufnahme
- 42
- Abstandsmittel/Ansätze
- 43
- hohle Rundung
- 44
- Stellmittel/Innensechskant
- 45
- Pilzkopfzapfen
- 46
- Anlaufschräge
- 47
- Hinterschneidung
- 48
- Werkzeuges
- 50
- einer verrastenden Verbindung
- 60
- Bremsvorrichtung
- 61
- Funktionsmittel/Spreizkeil
- 62
- unwirksamen Stellung
- 63
- Filmscharniere/Verbindungsstege
- 64
- Keilflanken
- 65
- Innengewinde
- 67
- Stellschraube
- 68
- Außengewinde
- 69
- Bohrung
- 70
- Schraubenkopf mit Bund
- 71
- Werkzeug
- 72
- Rampenflächen
- 73
- Außenseite
- 74
- Funktionslage
- 75
- Bund
- 76
- Brückenglied
- 80
- Handhabungseinheit
- 82
- Klaue
- 83
- Sicherungsschraube
- 90
- Halbzeug
- 91
- Sollbruchstellen
- 92
- Querbohrung
1. Begrenzungsschere (14) für einen in einem Blendrahmen (13) angeordneten Dreh-, Drehkipp-
oder Kippdrehflügel (11), bestehend mindestens aus einer Begrenzungsschere (14) die
am einen Ende (15) in dem Führungsteil (16) und am anderen Ende (17) in einem ortsfest
gehaltenen Scherenlagerbock (18) jeweils schwenk-gelenkig gelagert ist, wobei das
Führungsteil (16) in einer Führungsnut (19) längsverschieblich geführt ist und eine
Bremsvorrichtung (60) aufweist, wobei die Bremsvorrichtung (60) ein wenigstens eine
Keilflanke (64) aufweisendes Funktionsmittel, z.B. Spreizkeil (61), aufweist, und
mittels eines Stellgliedes (67) in eine Funktionslage (74) überfuhrbar ist, in der
die Keilflanke (64) mit wenigstens einer kongruenten Rampenfläche (72) des Führungsteils
(16) in Wirkverbindung tritt zwecks Erzeugung einer mit dem Stellglied (67) variabel
einstellbaren Bremswirkung in der Führungsnut (19) dadurch gekennzeichnet, daß, das Funktionsmittel (61) zusammen mit dem Führungsteil (16) ein in einer unwirksamen
Ausgangslage (62) stoffschlüssig mit dem Führungsteil (16) verbundenes, integrales
Bauteil (90) bildet, wobei das Funktionsmittel (61) mittels des Stellgliedes (67)
aus dem integralen Stoffschluß, z.B. Verbindungsstege (63), von dem Führungsteil (16)
mittels Krafteinwirkung trennbar und in die Funktionslage (74) überführbar ist.
2. Begrenzungsschere (14) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (67) mittels als Zug wirksam werdender Krafteinwirkung sowohl das
Funktionsmittel (Spreizteil 61) aus dem integralen Stoffschluss (Verbindungsstege
63) lösbar als auch die Bremswirkung einstellbar ist.
3. Begrenzungsschere nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (67) im wesentlichen in Längsrichtung sich erstreckend sich einenends
abstützend (Außenseite 73) und das Führungsteil (16) durchsetzend angeordnet ist,
wobei andemends die Begrenzungsschere (14) schwenkbar gelagert (Querbohrung 92) aufgenommen
ist.
4. Begrenzungsschere nach wenigstens einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (67) in Form einer Stellschraube ausgebildet ist, die das Führungsteil
(16) in Längsrichtung in einer das Führungsteil durchsetzenden Bohrung (69) durchdringt,
über ein Außengewinde (68) mit einem Innengewinde (65) des Funktionsmittels (Spreizkeils
61) in unbelastetem Eingriff steht, wobei dieses mit dem Führungsteil (16) über vorzugsweise
zu dem Innengewinde (65) symmetrisch angeordnete stoffschlüssige Verbindungsstege
(63) integral verbunden ist und daß die Stellschraube (67) mit einem Bund, vorzugsweise
dem Schraubenkopf (70) äußerlich am Führungsteil (16) unbelastet ruht, wobei durch
Eindrehen der Stellschraube (67) zunächst diese mit ihrem Bund (70) mit dem Führungsteil
(16) in Wirkverbindung tritt und beim weiteren Eindrehen die Verbindungsstege (63)
stofflich trennt und schließlich der Spreizkeil (61) in eine Bremswirkung erzeugende
Funktionslage (74) überführbar ist
5. Begrenzungsschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (16) und die Begrenzungsschere zu einer Handhabungseinheit (80)
miteinander verbunden sind.
6. Begrenzungsschere nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabungseinheit (80) in der Führungsnut (19) sicher aufnehmbar und mit einem
Anschlag (21) sicherbar ist.
7. Begrenzungsschere nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (21) wenigstens eine Klaue (82) aufweist, welche die Begrenzungsschere
(14) im Bereich des Pilzkopfzapfens (45) angreift und die Handhabungseinheit (80)
so fixiert.
8. Begrenzungsschere (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, für einen
in einem Blendrahmen (13) angeordneten Dreh-, Drehkipp- oder Kippdrehflügel (11),
bestehend mindestens aus einer Begrenzungsschere (14) die an ihrem einen Ende (15)
in einem Führungsteil (16) und an ihrem anderen Ende (17) in einem ortsfest gehaltenen
Scherenlagerbock (18) jeweils schwenk-gelenkig gelagert ist, wobei das Führungsteil
(16) in einer Führungsnut (19) längsverschieblich geführt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsschere(14) Verbindungsmittel (45, 46, 47) aufweist, mit den sie durch
eine verrastende Verbindung (50) mit dem Scherenlagerbock (18) in einer diesem zugeordneten
Aufnahme (41) verbindbar ist.
9. Begrenzungsschere nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel (45, 46, 47) aus einem Pilzkopfzapfen (45) gebildet ist, der
an seinem einen Ende mit der Begrenzungsschere (14) fest verbunden ist, an seinem
anderen Ende eine Anlaufschräge (47) und im Bereich der Anlaufschräge (47) eine Hinterschneidung
(46) aufweist, wobei der Pilzkopfzapfen (45) in der Aufnahme (41) mit der Hinterschneidung
(46) verrastend axial fixierbar und in der Aufnahme (41) schwenkbar gelagert ist.
10. Begrenzungsschere nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahme (41) wenigstens ein Federglied (40) zugeordnet ist, das die selbsttätige
verrastende Verbindung (50) bewirkt.
11. Begrenzungsschere nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied (40) an seinem einen Ende schwenkbar und bezüglich des axialen Freiheitsgrades
gefesselt, und an seinem anderen Ende bezüglich zweier Freiheitsgrade gefesselt gelagert
ist, wobei die Aufnahme (41) für den Pilzkopfzapfen (45) etwa in der Mitte des Federgliedes
(40) angeordnet ist.
12. Begrenzungsschere nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied (40) an seinem schwenkbaren Ende wenigstens ein Stellmittel (Innensechskant
42) aufweist zum Lösen der verrasteten Verbindung (50) von Begrenzungsschere(14) und
Scherenlagerbock (18).
13. Begrenzungsschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied (40) einen Lagerzapfen (38) aufweist, der mit einer Schnappverbindung
(37) versehen ist, wobei der Lagerzapfen (38) in einer Lagerbohrung (36) des Scherenlagerbockes
(18) schwenkbar gelagert ist und die Schnappverbindung (37) den Lagerzapfen (38) in
einer axialen Richtung fixiert
14. Begrenzungsschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied (40) wenigstens ein Abstandsmittel (Nasen 39) aufweist, das sich beim
verrastenden Einführen des Verbindungsmittels (Lagerzapfen 38) gegen eine Wandung
(23) der Nut (22) abstützt.
15. Begrenzungsschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied (40) in der Nut (22) eingesetztem Zustand von dem Scherenlagerbock
(18) von außen unzugänglich behaust wird.
16. Begrenzungsschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied (40) insbesondere im Bereich der Aufnahme (41) einen viereckigen Querschnitt,
und/oder im Bereich der Aufnahme parallel zu dem Lagerzapfen wenigstens eine hohl
gewölbte Rundung aufweist.
17. Begrenzungsschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Scherenlagerbock (18) im wesentlich gestreckte Form aufweist und mit einem Halteglied
(30) vorzugsweise in der Nut (22) des Blendrahmens (13) mittels einem Spannglied (31)
feststellbar ist
18. Begrenzungsschere nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Scherenlagerbock (18) eine symmetrische Form aufweist, wobei das Halteglied (30)
mittig angeordnet ist.
19. Begrenzungsschere nach einem der Ansprüche 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (30) Mittel (Nasen 39) zum zweiachsigen Fesseln des Federgliedes (40)
aufweist.
20. Begrenzungsschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied (40) in Längsrichtung des Scherenlagerbockes (18) ausgerichtet ist.
21. Begrenzungsschere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied (40) in Belastungsrichtung der Begrenzungsschere (14) liegt, wobei
der Pilzkopfzapfen (45) formschlüssig im Scherenlagerbock (18) aufgenommen ist.
22. Halbzeug (90) für ein in einer Führungsnut (19) eines Blendrahmens (13) oder eines
Dreh-, Drehkipp- oder Kippdrehflügels (11) längsverschieblich geführtes Führungsteil
(16) zur Verbindung mit einer Begrenzungsschere (14) nach Anspruch 1, die an ihrem
einen Ende (15) in dem Führungsteil (16) und an ihrem anderen Ende (17) in einem Scherenlagerbock
(18) jeweils schwenkgelenkig gelagert ist, wobei das Halbzeug (90) für das Führungsteil
(16) Funktionsmittel (61) einer Bremsvorrichtung (60) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Funktionsmittel (61) der Bremsvorrichtung (60) mittels wenigstens eines Verbindungssteges
(63) dem Führungsteil (16) in integraler stofflicher Verbindung in einer unwirksamen
Stellung (62) zugeordnet ist, wobei der Verbindungssteg (63) wenigstens eine Sollbruchstelle
(91) aufweist zwecks späterer Separierung und Überführung des Funktionsmittels (61)
aus der unwirksamen Lage (62) in eine eine Bremswirkung erzeugende Funktionslage (74).
23. Halbzeug (90) für ein Führungsteil (16) nach Anspruch 22
dadurch gekennzeichnet, daß das Halbzeug (90) für das Führungsteil (16) zur Längsachse symmetrische Form aufweist.
24. Halbzeug (90) für ein Führungsteil (16) nach Anspruch 22 oder 23,
dadurch gekennzeichnet, daß das Funktionsmittel (61) im wesentlichen als Spreizkeil mit wenigstens einer Keilflanke
(64) und einem in Längsrichtung orientierten Innengewinde (65) ausgebildet ist, daß
das Halbzeug (90) für das Führungsteil (16) eine weitgehend mit dem Innengewinde (65)
fluchtende, das Halbzeug (90) für das Führungsteil (16) in Längsrichtung durchsetzende
Bohrung (69) aufweist und daß das Halbzeug (90) für das Führungsteil (16) wenigstens
eine zu der Keilflanke (64) kongruente Rampenfläche (72) aufweist.
25. Halbzeug (90) für ein Führungsteil (16) nach einem oder mehreren der Ansprüche 22
bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halbzeug (90) als Spritzgußmassenteil herstellbar ist.
26. Halbzeug (90) für ein Führungsteil (16) nach Anspruch 25
dadurch gekennzeichnet, daß das Halbzeug (90) aus einem Polymer besteht.
1. A scissor-type restricting device (14) for a turning, turn-tilt or tilt-turn leaf
(11) disposed in a fixed frame (13), consisting at least of a scissor-type restricting
device (14) pivotably mounted at one end (15) in a guide part (16) and at the other
end (17) in a stationary scissor bearing block (18), wherein the guide part (16) is
longitudinally movable in a groove (19) and comprises a braking device (60), wherein
the brakings device (60) comprises an operating component, e.g. an expanding wedge
(61), having at least one flank (64) and is movable by an adjusting element (67) into
an operating position (74) in which the wedge flank (64) is operatively connected
to at least one congruent sloping surface (72) of the guide part (16) in order to
generate a braking effect, adjustable by the adjusting element (67), in the guide
groove (19),
characterised in that the operating component (61) and the guide part (16) form an integral component (90)
connected via the material to the guide part (16) when in an inoperative starting
position (62), wherein the operating component (61) is separable by the adjusting
element (67) from the guide part (16) by action of force, out of the integral connection
(e.g. webs 63) via the material and is movable into the operating position (74).
2. A scissor-type restricting device (14) according to claim 1, characterised in that the adjusting element (67) and the operating component (expanding part 61) are releasable
from the integral material connection (webs 63) by action of tensile force and the
braking effect is adjustable.
3. A scissor-type restricting device according to claim 1 or 2, characterised in that the adjusting element (67) extends substantially in the longitudinal direction and
abuts at one end (outer side 73) and extends through the guide part (16), and the
scissor-type restricting device (14) is pivotably mounted at the other end (transverse
bore 92).
4. A scissor-type restricting device according to at least one or more of claims 1 to
3, characterised in that the adjusting element (67) is in the form of an adjusting screw which extends through
the guide part (16) in the longitudinal direction in a bore (69) through the guide
part, is in unloaded engagement via an outer screwthread (68) with an inner screwthread
(65) of the operating component (expanding wedge 61), wherein the wedge is integrally
connected to the guide part (16) via material in the form of connecting webs (63)
preferably disposed symmetrically with the inner thread (65), and the screw (67) when
not under load rests externally on the guide part (16) via a collar, preferably a
screw head (70), and when the screw (67) is screwed in it first becomes operatively
connected via its collar (70) to the guide part (16) and when screwed in further it
breaks the connecting web material (63) and finally the expanding wedge (61) is movable
into an operating position (74) for braking.
5. A scissor-type restricting device according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the guide part (16) and the scissor-type restricting device are combined in a handling
unit (80).
6. A scissor-type restricting device according to claim 5, characterised in that the handling unit (80) can be securely received in the guide groove (19) and secured
by an abutment (21).
7. A scissor-type restricting device according to claim 6, characterised in that the abutment (21) has at least one claw (82) which engages the scissor-type restricting
device in the neighbourhood of a mushroom-head pin (45) and thus secures the handling
unit (80).
8. A scissor-type restricting device (14) according to any of the preceding claims 1
to 7 for a turning, turn-tilt or tilt-turn leaf (11) disposed in a fixed frame (13),
consisting at least of a scissor-type restricting device (14) pivotably mounted at
one end (15) in a guide part (16) and at the other end (17) in a stationary scissor
bearing block (18), wherein the guide part (16) is longitudinally movable in a guide
groove (19), characterised in that the scissor-type restricting device (14) comprises connecting means (45, 46, 47)
by means of which it can be connected by a locking connection (50) to the scissor
bearing block (18) in a recess (41) associated therewith.
9. A scissor-type restricting device according to claim 8, characterised in that the connecting means (45, 46, 47) comprises a mushroom-head pin (45) which at one
end is firmly connected to the scissor-type restricting device (14) and at the other
end has a run-up slope (47) and an undercut (46) in the neighbourhood of the slope
(47), wherein the mushroom-head pin (45) is axially lockable to the undercut (46)
in the recess (41) and is pivotably mounted in the recess (41).
10. A scissor-type restricting device according to claim 8 or 9, characterised in that the recess (41) is associated with at least one spring element (40) for automatically
making a locking connection (50).
11. A scissor-type restricting device according to claim 10, characterised in that the spring element (40) at one end is pivotable and captivated with regard to the
axial degree of freedom whereas at its other end it is captivated with regard to two
degrees of freedom, wherein the recess (41) for the mushroom-head pin (45) is disposed
approximately in the middle of the spring element (40).
12. A scissor-type restricting device according to claim 10 or 11, characterised in that the spring element (40) at its pivotable end has at least one adjusting means (a
hexagonal recess 42) for releasing the locked connection (50) between the scissor-type
restricting device (14) and the scissor bearing block (18).
13. A scissor-type restricting device according to one or more of claims 1 to 12, characterised in that the spring element (40) comprises a pivot pin (38) provided with a snap connection
(37), wherein the pivot pin (38) is pivotably mounted in a bearing bore (36) in the
scissor bearing block (18) and the snap connection (37) fixes the pivot pin (38) in
an axial direction.
14. A scissor-type restricting device according to one or more of claims 10 to 13, characterised in that the spring element (40) comprises at least one spacing means (lugs 39) which abuts
a wall (23) of the groove (22) when the connecting means (pivot pin 38) is inserted
during locking.
15. A scissor-type restricting device according to one or more of claims 10 to 14, characterised in that the spring element (40) when inserted into the groove (22) is enclosed by the scissor
bearing block (18) so as to be inaccessible from the exterior.
16. A scissor-type restricting device according to one or more of claims 10 to 15, characterised in that the spring element (40), particularly in the neighbourhood of the recess (41), has
a quadrilateral cross-section and/or at least one hollow convex round part in the
neighbourhood of the recess parallel with the pivot pin.
17. A scissor-type restricting device according to one or more of claims 1 to 16, characterised in that the scissor bearing block (18) is substantially stretched flat and is lockable, preferably
in the groove (22) in the fixed frame (13), by a retaining element (30) and a clamping
element (31).
18. A scissor-type restricting device according to claim 17, characterised in that the scissor bearing block (18) is symmetrical in shape, wherein the retaining element
(30) is disposed in the middle.
19. A scissor-type restricting device according to claim 17 or 18, characterised in that the retaining element (30) comprises means (lugs 39) for captivating the spring element
(40) along two axes.
20. A scissor-type restricting device according to one or more of claims 1 to 19, characterised in that the spring element (40) is aligned in the longitudinal direction of the scissor bearing
block (18).
21. A scissor-type restricting device according to one or more of claims 1 to 20, characterised in that the spring element (40) lies in the loading direction of the restricting device (14),
wherein the mushroom-head pin (45) is positively received in the bearing block (18).
22. A semi-finished product (90) for a guide part (16) longitudinally movable in a guide
groove (19) in a fixed frame (13) or a turning, turn-tilt or tilt-turn leaf (11) for
connecting to a scissor-type restricting device (14) according to claim 1, which is
pivotably mounted at one end (15) in the guide part (16) and at the other end (17)
in a scissor bearing block (18), wherein the semi-finished product (90) for the guide
part (16) comprises operating components (61) of a braking device, characterised in that the operating component (61) of the braking device (60), when in an inoperative position
(62), is associated by at least one connecting web (63) with the guide part (16) in
an integral material connection, wherein the connecting web (63) has at least one
set breaking place (91) for subsequently separating the operating component (61) and
moving it out of the inoperative position (62) into an operative braking position
(74).
23. A semi-finished product (90) for a guide part (16) according to claim 22, characterised in that the semi-finished product (90) for the guide part (16) is symmetrical relative to
the longitudinal axis.
24. A semi-finished product (90) for a guide part (16) according to claim 22 or 23, characterised in that the operating component (61) is substantially an expanding wedge with at least one
flank (64) and an internal screwthread (65) in the longitudinal direction, the semi-finished
product (90) for the guide part (16) has a bore (69) substantially in line with the
inner thread (65) and extending through the semi-finished product (90) for the guide
part (16) in the longitudinal direction and the semi-finished product (90) for the
guide part (16) has at least one sloping surface (72) congruent with the wedge flank
(64).
25. A semi-finished product (90) for a guide part (16) according to one or more of claims
22 to 24, characterised in that the semi-finished product (90) can be mass-produced by injection moulding.
26. A semi-finished product (90) for a guide part (16) according to claim 25, characterised in that the semi-finished product (90) is made from a polymer.
1. Elément limiteur de course en ciseaux (14) pour un battant pivotant, pivotant/basculant
ou basculant/pivotant (11) agencé dans un dormant (13), constitué au moins d'un élément
limiteur de course en ciseaux (14), qui est monté en articulation pivotante, à une
extrémité (15), dans la pièce de guidage (16) et, à l'autre extrémité (17), dans un
support de palier de ciseaux maintenu fixe (18), respectivement, la pièce de guidage
(16) étant guidée de manière à pouvoir effectuer un mouvement longitudinal dans une
rainure de guidage (19) et présentant un dispositif de freinage (60), dans lequel
le dispositif de freinage (60) présente un moyen fonctionnel présentant au moins un
flanc de cale (64), par exemple une cale à expansion (61), et peut être transféré
au moyen d'un organe de réglage (67) en position fonctionnelle (74), dans laquelle
le flanc de cale (64) entre en coopération active avec au moins une surface de rampe
congruente (72) de la pièce de guidage (16) par génération d'un effet de freinage
réglable de manière variable au moyen de l'organe de réglage (67) dans la rainure
de guidage (19),
caractérisé en ce que le moyen fonctionnel (61) forme conjointement avec la pièce de guidage (16) un composant
solidaire (90) relié par des moyens de blocage physique à la pièce de guidage (16)
en position initiale inopérante (62), le moyen fonctionnel (61) pouvant être séparé
de la pièce de guidage (16) par application d'une force au moyen de l'organe de réglage
(67) pour dégager les moyens de blocage physique, par exemple des nervures de liaison
(63), et pouvant être transféré en position fonctionnelle (74).
2. Elément limiteur de course en ciseaux (14) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'organe de guidage (67) peut, par application d'une force efficace sollicitée à
la traction, non seulement dégager le moyen fonctionnel (partie à expansion 61) des
moyens de blocage physique (nervures de liaison 63), mais également régler l'action
de freinage.
3. Elément limiteur de course en ciseaux selon l'une quelconque des revendications 1
ou 2,
caractérisé en ce que l'organe de réglage (67), qui s'étend sensiblement dans la direction longitudinale,
est agencé, à une extrémité, en appui (côté externe 73) et passe à travers la pièce
de guidage (16), tandis qu'à l'autre extrémité, l'élément limiteur de course en ciseaux
(14) est monté à pivotement (orifice transversal 92).
4. Elément limiteur de course en ciseaux selon au moins une ou plusieurs des revendications
1 à 3,
caractérisé en ce que l'organe de réglage (67) se présente sous la forme d'une vis de réglage, qui traverse
la pièce de guidage (16) dans la direction longitudinale via un orifice (69) traversant
la pièce de guidage et vient en prise sans contrainte via un filet externe (68) avec
un filet interne (65) du moyen fonctionnel (cale à expansion 61), celui-ci étant relié
d'une seule pièce avec la pièce de guidage (16), de préférence, via des nervures de
liaison à blocage physique (63) agencées de préférence symétriquement avec le filet
interne (65), et en ce que la vis de réglage (67) repose sans contrainte via un collet, de préférence la tête
de vis (70), extérieurement sur la pièce de guidage (16), de sorte que, par vissage
de la vis de réglage (16), tout d'abord, celle-ci via son collet (70) vienne en coopération
active avec la pièce de guidage (16), qu'en continuant le vissage, elle sépare matériellement
les nervures de liaison (63) et qu'enfin, la cale à expansion (61) puisse être transférée
en position fonctionnelle (74) pour générer une action de freinage.
5. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 1
à 4,
caractérisé en ce que la pièce de guidage (16) et l'élément limiteur de course en ciseaux sont reliés l'un
à l'autre pour former une unité de manipulation (80).
6. Elément limiteur de course en ciseaux selon la revendication 5,
caractérisé en ce que l'unité de manipulation (80) peut être logé en toute sécurité dans la rainure de
guidage (19) et peut être fixée par une butée (21).
7. Elément limiteur de course en ciseaux selon la revendication 6,
caractérisé en ce que la butée (21) présente au moins une griffe (82) qui accroche l'élément limiteur de
course en ciseaux (14) dans la zone du tenon à tête de champignon (45) et fixe ainsi
l'unité de manipulation (80).
8. Elément limiteur de course en ciseaux (14) selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, pour un battant pivotant, pivotant/basculant ou basculant/pivotant (11) agencé
dans un dormant (16), constitué d'au moins un élément limiteur de course en ciseaux
(14) qui est monté, à l'une (15) de ses extrémités, dans une pièce de guidage (16)
et, à son autre extrémité (17), dans un support de palier de ciseaux maintenu fixe
(18), respectivement, de manière à obtenir une articulation pivotante, la pièce de
guidage (16) étant guidée dans une rainure de guidage (19) de manière à pouvoir effectuer
un mouvement longitudinal,
caractérisé en ce que l'élément limiteur de course en ciseaux (14) présente un moyen de liaison (45, 46,
47), avec lequel il peut être relié, via une liaison d'enclenchement (50), avec le
support de palier de ciseaux (18) dans un logement (41) affecté à celui-ci.
9. Elément limiteur de course en ciseaux selon la revendication 8,
caractérisé en ce que le moyen de liaison (45, 46, 47) est formé d'un tenon à tête de champignon (45) qui
est solidement relié, à sa première extrémité, avec l'élément limiteur de course en
ciseaux (14), présente, à son autre extrémité, un biseau de butée (47) et, dans la
zone du biseau de butée (47), une contre-dépouille (46), le tenon à tête de champignon
(45) étant agencé dans le logement (41) de manière à pouvoir être fixé par enclenchement
axial avec la contre-dépouille (46) et à pouvoir pivoter dans le logement (41).
10. Elément limiteur de course en ciseaux selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce qu'au logement (41) est au moins affecté un élément à ressort (40), qui effectue la liaison
d'enclenchement automatique (50).
11. Elément limiteur de course en ciseaux selon la revendication 10,
caractérisé en ce que l'élément à ressort (40) est monté à pivotement et bloqué par rapport au degré de
liberté axiale à sa première extrémité et bloqué, à son autre extrémité, par rapport
au second degré de liberté, le logement (41) pour le tenon à tête de champignon (45)
étant agencé à peu près au centre de l'élément à ressort (40).
12. Elément limiteur de course en ciseaux selon l'une quelconque des revendications 10
ou 11,
caractérisé en ce que l'élément à ressort (40) présente, à son extrémité pivotante, au moins un organe
de réglage (vis à six pans creux 42) pour dégager la liaison d'enclenchement (50)
de l'élément limiteur de course en ciseaux (14) et du support de palier de ciseaux
(18).
13. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 1
à 12,
caractérisé en ce que l'élément à ressort (40) présente un tourillon (38), qui est pourvu d'une liaison
d'encliquetage (37), le tourillon (38) étant monté à pivotement dans un orifice (36)
du support de palier de ciseaux (18) et la liaison d'encliquetage (37) fixant le tourillon
(38) dans une direction axiale.
14. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 10
à 13,
caractérisé en ce que l'élément à ressort (40) présente au moins un moyen d'espacement (ressauts 39) qui
s'appuie contre une paroi (23) de la rainure (22) lors de l'introduction d'enclenchement
du moyen de liaison (tourillon 38).
15. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 10
à 14,
caractérisé en ce que l'élément à ressort (40) est logé, sans accès de l'extérieur, à l'état inséré dans
la rainure (22) du support de palier de ciseaux (18).
16. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 10
à 15,
caractérisé en ce que l'élément à ressort (40) présente, en particulier dans la zone du logement (41),
une section transversale quadrangulaire et/ou, dans la zone du logement parallèle
au tourillon, au moins un arrondi bombé creux.
17. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 1
à 16,
caractérisé en ce que le support de palier de ciseaux (18) présente une forme sensiblement étirée et peut
être fixé à un élément de retenue (30) , de préférence, dans la rainure (22) du dormant
(13) au moyen d'un élément tendeur (31).
18. Elément limiteur de course en ciseaux selon la revendication 17,
caractérisé en ce que le support de palier de ciseaux (18) présente une forme symétrique, l'élément de
retenue (30) étant agencé en position centrale.
19. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 17
ou 18,
caractérisé en ce que l'élément de retenue (30) présente des moyens (ressauts 39) pour bloquer l'élément
à ressort (40) dans les deux axes.
20. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 1
à 19,
caractérisé en ce que l'élément à ressort (40) est orienté dans la direction longitudinale du support de
palier de ciseaux (18).
21. Elément limiteur de course en ciseaux selon une ou plusieurs des revendications 1
à 20,
caractérisé en ce que l'élément à ressort (40) est disposé dans la direction de sollicitation de l'élément
limiteur de course en ciseaux (14), le tenon à tête de champignon (45) étant reçu
mécaniquement dans le support de palier de ciseaux (18).
22. Produit semi-fini (90) pour une pièce de guidage (16) guidée dans la direction longitudinale
dans une rainure de guidage (19) d'un dormant (13) ou d'un battant pivotant, pivotant/basculant
ou basculant/pivotant (11) pour une liaison avec un élément limiteur de course en
ciseaux (14) selon la revendication 1, qui est monté, en articulation pivotante, à
sa première extrémité (15), dans la pièce de guidage (16) et, à son autre extrémité
(17), dans un support de palier de ciseaux (18), respectivement, le produit semi-fini
(90) présentant pour la pièce de guidage (16) un moyen fonctionnel (61) d'un dispositif
de freinage (60),
caractérisé en ce que le moyen fonctionnel (61) du dispositif de freinage (60) est affecté, au moyen d'au
moins une nervure de liaison (63), à la pièce de guidage (16) en liaison physique
solidaire en position inopérante (62), la nervure de liaison (33) présentant au moins
un point de rupture théorique (91) en vue d'une séparation ultérieure et d'un transfert
du moyen fonctionnel (61) de la position inopérante (62) à une position fonctionnelle
(74) pour générer une action de freinage.
23. Produit semi-fini (90) pour une pièce de guidage (16) selon la revendication 22,
caractérisé en ce que le produit semi-fini (90) présente pour la pièce de guidage (16) une forme symétrique
par rapport à l'axe longitudinal.
24. Produit semi-fini (90) pour une pièce de guidage (16) selon la revendication 22 ou
23,
caractérisé en ce que le moyen fonctionnel (61) se présente sensiblement sous la forme d'une cale à expansion
ayant au moins un flanc de cale (64) et un filet interne (65) orienté dans la direction
longitudinale, en ce que le produit semi-fini (90) pour la pièce de guidage (16) présente un orifice (69)
traversant le produit semi-fini (90) pour la pièce de guidage (16) dans la direction
longitudinale, largement dans l'alignement avec le filet interne (65), et en ce que le produit semi-fini (90) pour la pièce de guidage (16) présente au moins une surface
de rampe (72) congruente avec le flanc de cale (64).
25. Produit semi-fini (90) pour une pièce de guidage (16) selon une ou plusieurs des revendications
22 à 24, caractérisé en ce que le produit semi-fini (90) peut être fabriqué sous la forme d'une pièce industrielle
coulée par injection.
26. Produit semi-fini (90) pour une pièce de guidage (16) selon la revendication 25, caractérisé en ce que le produit semi-fini (90) est constitué d'un polymère.