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EP 1 004 822 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.2002 Patentblatt 2002/46 |
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Anmeldetag: 05.08.1999 |
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Schubrostanordnung für einen Festbrennstoff-Kessel o. dgl.
Sliding grate assembly for a solid fuel boiler or a similar installation
Agencement de grille poussante pour une chaudière à combustible solide ou pour une
installation similaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
05.11.1998 DE 19851085
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.2000 Patentblatt 2000/22 |
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Patentinhaber: HDG Bavaria GmbH Heizkessel & Anlagenbau |
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84323 Massing (DE) |
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Erfinder: |
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- Ackermann, Karl
84323 Massing (DE)
- Brandl, Konrad
84339 Unterdietfurt (DE)
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Vertreter: Hanke, Hilmar |
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Patentanwalt
Postfach 80 09 08 81609 München 81609 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 807 788 DE-U- 29 819 816 US-A- 2 431 799
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WO-A-95/18333 US-A- 2 312 034 US-A- 5 069 146
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Stufenrost-Anordnung der im Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs 1 angegebenen Art.
[0002] Schubrostsysteme von Verbrennungsanlagen, speziell Stufenrostsysteme, tolerieren
eine sehr große Bandbreite eines Brennstoffangebotes bezüglich Teilchengröße, Feuchtegehalt
und Rieselfähigkeit. Um einen guten Ausbrand zu erreichen, kann die Schichthöhe des
Brennstoffs auf dem Rost im Verlauf einer Verbrennung in gewissem Maße beeinflußt
werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Stufenrost-Anordnung für einen Festbrennstoff-Kessel
oder dergleichen, welche einfach aufgebaut ist und bei welcher gleichwohl die Schichthöhe
des Brennstoffes auf dem Rost für einen optimalen Ausbrand feinbeeinflußt bzw. feingeregelt
werden kann.
[0004] Gelöst wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe durch eine Stufenrost-Anordnung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0005] Vorteilhaft weitergebildet wird die Stufenrost-Anordnung bzw. Schubrostanordnung
durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis 13.
[0006] Wesen der Erfindung ist, daß die starren und beweglichen Rostelemente im Querschnitt
Winkelform besitzen und durchbruchfreie großflächige Horizontalschenkel quer zur Brennstoff-Fördererrichtung
bzw. zur Ascheaustrags-Richtung aufweisen.
[0007] Die erfindungsgemäßen Rostelemente in Winkelform sind besonders formstabil und einfach
zu fertigende vorzugsweise stranggepreßte, auf Länge geschnittene Baustahl-Winkeleisen,
die als Rostelemente bei Festbrennstoff-Kessel oder dergleichen erstmalig verwendet
werden. Durch diese Ausführung kann der senkrechte Steg als Kühlkörper für das Rostelement
genutzt werden (große Oberfläche). Die Verbrennungsluft der (Primärluft) streicht
an den senkrechten Stegen vorbei, kühlt die Rostelemente und schützt diese somit vor
thermischer Zerstörung. Auch wird über den Winkel Wärme vom wärmebelastenden Teil
der Rostelemente in den kühlenden Luftraum geleitet. Des weiteren wird die Verbrennungsluft
vorgewärmt, was sich positiv auf die Verbrennung auswirkt.
[0008] Die Vertikalschenkel der winkligen Rostelemente sind vorzugsweise an einer Basis
der starren bzw. beweglichen Rosteinheit (lose) steckbefestigt, wodurch die Rostelemente
nicht nur leicht montiert und ausgetauscht werden können, sondern mit Vorteil höhenverschieblich
und gegebenenfalls auch seitlich mit geringem Spiel lagerbar sind. Bei der horizontalen
Linearhubbewegung im Betrieb kann somit ein veränderter Luftspalt erreicht werden.
Diese Querschnittsveränderung erzeugt verschiedene Strömungsgeschwindigkeiten der
zugeführten primären Verbrennungsluft und sorgt für einen gleichmäßigen Ausbrand und
eine saubere Rostoberfläche.
[0009] Zwar ist aus US 5 069 146 A eine Stufenrost-Anordnung der eingangs genannten Art
bekannt. Die bekannte Rost-Anordnung besitzt aber keine erfindungsgemäßen winkligen
Rostelemente, deren Vertikalschenkel steckbefestigt sind, und mithin die vorgenannten
Vorteile der Erfindung und deren Weiterbildungen auch nicht erzielbar sind.
[0010] Durch die bewegliche und die starre Rosteinheit des vom Brennstoffeintrag zum Ascheaustrag
oberseitig stufenförmig abfallenden Stufenrostes, welcher horizontale Auflageflächen
für den Brennstoff besitzt, jedoch auch vertikale Anschlagsflächen für den Brennstoff,
insbesondere durch die Rostelementdicke des oberen Horizontalschenkels eines Rostelements
und durch schräg nach unten abgewinkelte Vorderkanten in Richtung Ascheaustrag, wird
im Betrieb eines bewegten Stufenrostes nach dem direkten Brennstoffeintrag praktisch
eine kontinuierliche Bewegung des Glutbettes wie auf einem Förderband hervorgerufen.
Durch die vorgenannten vertikalen Anschlagsflächen für den Brennstoff bzw. die Stufenausbildung
in Richtung Ascheaustrag bewegt sich also das Glutbett zwangsweise in Richtung Ascheaustrag,
also nicht auf der Stelle, wie das vielfach bei bekannten Vorschubrosten der Fall
ist. Die Glutbettdicke bzw. Schichthöhe des Brennstoffs kann damit je nach (gegebenenfalls
einstellbarer) Schnelligkeit der Bewegung der beweglichen Rostelemente und der (gegebenenfalls
einstellbaren) Hublänge und/oder durch geregelten Intervallbetrieb des Rostantriebs
erfindungsgemäß sehr fein reguliert werden, wodurch ein optimaler Ausband ermöglicht
wird. Das Brennstoffmaterial durchwandert auf dem Stufenrost verschiedene Temperaturzonen.
Dabei wird der Brennstoff getrocknet, entgast und schließlich vollständig verbrannt.
Am Ende des Stufenrostes gelangen die Verbrennungsrückstände in eine Aschenmulde mit
vorzugsweise automatischer Ascheaustragung durch eine sich drehende Entaschungsschnecke.
[0011] Die Verbrennungsluft (Primärluft) wird von unten dem Brennstoff großflächig bzw.
durch viele Schlitze zugeführt. Diese erfindungsgemäße Luftführung bewirkt einerseits
eine gute Kühlung der Rostelemente, andererseites ein Vorwärmung der Verbrennungsluft,
welche die Verbrennung positiv beeinflußt.
[0012] Von Vorteil ist ferner bei der Erfindung die sehr einfache mechanische Ausführung
eines wartungsfreundlichen Vorschubrostes, wobei auf Gußglieder verzichtet werden
kann. Ein einfach ansteuerbarer elektromotorischer Alleinantrieb bereits in der Größenordnung
von z.B. 0,25 kW Antriebsleistung sorgt bereits für eine zuverlässige Rostbewegung
und Drehbewegung der Entaschungsschnecke für einen kontinuierlichen Betrieb oder einen
Intervallbetrieb, während bekannte Ausführungen diesbezüglich auf aufwendige hydraulische
Antriebstechnik zurückgreifen müssen. Die einfache Antriebstechnik der Erfindung gestattet
zusätzlich ein weiter verringertes Baugewicht.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- einen Festbrennstoff-Kessel schematisch in einem Vertikalschnitt gesehen von der Seite,
- Fig. 2
- den Festbrennstoff-Kessel nach Fig. 1 in einer horizontalen Teildraufsicht auf eine
Schubrostanordnung nebst Antrieb und Entaschungsschnecke,
- Fig. 3
- den Antrieb nach Figur 2 in einer schematischen Seitenansicht,
- Fig. 4
- einen Horizontalschnitt durch die Schubrostanordnung nach Figur 2 nebst Antrieb und
Entaschungsschnecke längs der Linie A-A der Figur 5,
- Fig. 5
- einen schematischen Teil-Vertikalschnitt nach Figur 1 zwecks Darstellung der Schubrostanordnung
in größerer Einzelheit,
- Fig. 6
- einen Schnitt durch die Schubrostanordnung längs der Linie B-B der Figur 5, und
- Fig. 7, 8, 9 und 10
- perspektivische Teilansichten der Schubrostanordnung nach den Figuren 1 bis 6.
[0014] Gemäß Zeichnung besitzt ein Festbrennstoff-Kessel 40 in Form eines Feststoffgebläsebrenners
mit automatischer Stokerschnecken-Hackschnitzel-Zuführung 37 über seine gesamte innere
Grundfläche eine Schubrostanordnung in Form eines angetriebenen Stufenrostes 30 mit
einem Antriebsmotor 18 und einem Antriebsgestänge 15, 16 außerhalb des Kessels 40.
[0015] Der Stufenrost 30 ist als auswechselbare Einheit konzipiert und auf einer gemeinsamen
in einer Seitenansicht U-förmigen Grundplatte 1 aufgebaut, deren kesselvorderseitiger
Schenkel in dichter Nachbarschaft zur Kessel-Schamott-Auskleidung 38 von der Kesselbasis
bis dicht unter die Brennstoffzuführung 37 reicht und deren kesselhinterseitiger kürzerer
Schenkel 39 auch noch den Ascheaustrag 32 umfaßt, in welchem sich eine Entaschungsschnecke
20 im Bereich der Höhe der Kesselbasis quererstreckt.
[0016] Die Entaschungsschnecke 20 wird vom Antriebsmotor 18 angetrieben, der auch den Stufenrost
30 antreibt.
[0017] Insbesondere weist der Stufenrost 30 eine starre Rosteinheit 3 und eine bewegliche
Rosteinheit 4 auf, welcher in einer Anordnung im Kessel 40 vom Brennstoffeincrag 31
zum Ascheaustrag 32 in Stufen abfällt.
[0018] Die bewegliche Rosteinheit 4 ist an der starren Rosteinheit 3 für eine im wesentlichen
horizontale Hubbewegung hin- und herverschieblich angeordnet. Die starre Rosteinheit
3 ist ihrerseits auf der Grundplatte 1 befestigt.
[0019] Die starre Rosteinheit 3 besitzt starre Rostelemente 5, wie auch die bewegliche Rosteinheit
4 bewegliche Rostelemente 6 aufweist, wobei die den Brennstoff kontaktierenden vom
Brennstoffeintrag 31 zum Ascheaustrag 32 fördernden starren und beweglichen Rostelemente
5, 6 in abwechselner Reihenfolge angeordnet sind und in Stufen abfallend schlitzbildend
ineinandergreifen.
[0020] Sämtliche Rostelemente 5, 6 sind gleich ausgebildet und besitzen im Querschnitt Winkelform,
wobei durchbruchfreie, großflächige, gegebenenfalls aufgeraute oder geriffelte Horizontalschenkel
33 quer zur Brennstoff-Förderrichtung R und Vertikalschenkel 34 vorgesehen sind, welche
der Brennstoffeintrag-Seite zugewandt sind.
[0021] Die der Ascheaustrags-Seite zugewandte im Kessel querverlaufende Vorderkante 36 des
jeweils oben gelegenen Horizontalschenkels 33 eines jeden Rostelements 5, 6 ist schäg
nach unten abgewinkelt, wobei ein schmaler Rostelementschlitz 35 für einen Luftdurchlaß
von primärer Verbrennungsluft L von der Kesselunterseite oder der unteren Kesselbreitseite
zum Brennstoff verbleibt, welcher auf den Horizontalschenkeln der Rostelemente liegt
und gefördert wird.
[0022] Die Vertikalschenkel 34 der starren und beweglichen Rostelemente 5, 6 sind in zwei
seitlichen starren bzw. beweglichen vertikalen plattigen Haltekämmen in Schlitzen
steckbefestigt, wobei dann die Rostelemente 5, 6 zusammen mit den zugehörigen Haltekämmen,
welche mittels Querverstrebungen oder Führungsleisten 7, 8 miteinander verbunden sind,
jeweils die starre bzw. die bewegliche Rosteinheit 3 bzw. 4 bilden.
[0023] Auf der Grundplatte 1 bzw. innerhalb der U-förmigen Grundplatte ist auch - wie bereits
gesagt - der Ascheaustrag 32 aufgenommen, wobei der untere Endbereich des Stufenrostes
30 vom Ascheaustrag 32 durch ein im wesentlichen vertikal angeordnetes Querblech 2
abgetrennt ist.
[0024] Die bewegliche Rosteinheit 4 ist durch den (im Betrieb langsam drehenden) elektrischen
Antriebsmotor 18, einen sich drehenden Exzenter 17, ein Antriebsgestänge 15, 16, eine
schwenkbewegliche Kurbel 13, 14, 19 und einen fest mit der beweglichen Rosteinheit
4 verbundenen Mitnehmer 11, 12 horizontal hin- und herbeweglich angetrieben, wobei
der Antriebsmotor 18 elektrisch angesteuert ist und insbesondere einen Intervallbetrieb
einer Hubbewegung des Stufenrostes 30 und/oder einer Drehbewegung der Entaschungsschnecke
20 ermöglicht.
[0025] Der gesamte Stufenrost 30 ist als austauschbares Modul in einem Kessel oder dergleichen
vorgesehen. Es können aber auch Teile des Stufenrostes, zum Beispiel die bewegliche
Rosteinheit, oder Teile der beweglichen Rosteinheit als Module ausgebildet sein.
[0026] Der Hub der beweglichen Rosteinheit 4 ist durch Verändern der wirksamen Längen des
Antriebsgestänges 15, 16 bzw. der Schwingen gemäß Figur 3 einstellbar bzw. verstellbar.
[0027] Sämtliche Rostelemente 5, 6 sind als Verschleißteile einzeln durch Lösen aus der
Steckverbindung mit den Haltekämmen auswechselbar.
[0028] Für einen geräuscharmen Betrieb besitzt der Stufenrost 30 vor seinem vorderen Vertikalschenkel
der Grundplatte 1 eine Lärmschutz- bzw. Dämmplatte 21.
[0029] Die einzelnen Bauteile sind also auf einem wechselbaren, U-förmigen Trägerblech in
Form einer Grundplatte 1 aufgebaut. Durch das Trennblech 2 wird der Rostbereich zur
Aschenmulde abgetrennt. Die beiden feststehenden Haltekämme sind direkt auf der Grundplatte
1 bzw. dem Trägerblech befestigt. Zur Versteifung und als Montageabstützung sind die
zwei seitlichen Verstrebungen 8 zwischen den Haltekämmen angeschweißt. Die beiden
beweglichen Haltekämme 4 werden ebenfalls über eine Verstrebung 9 und die Mitnehmerelemente
11, 12 verstrebt. Zudem sind die beiden beweglichen Haltekämme 4 als bewegliche Rosteinheit
über zwei Führungsleisten 10 an der starren Rosteinheit horizontal verschieblich aufgehängt.
Bei einer Horizontalverschiebung der beweglichen Rosteinheit bewegen sich die beiden
Führungsleisten 10 in zwei Langlöchern 22 der starren Haltekämme.
[0030] Durch intervallische Bewegung eines jeden zweiten (beweglichen) Rostelements 6 wird
eine zeitweise kontinuierliche Umlagerung des Glutbettes erzeugt. Durch den modularen
Aufbau ist ein einfacher Austausch von Verschleißteilen bis hin zum kompletten Rostsystem
möglich.
1. Stufenrost-Anordnung mit in Stufen in Richtung Ascheaustragsvorrichtung abfallenden,
abwechselnd angeordneten, starren und beweglich angetriebenen, im wesentlichen horizontal
hin- und her verschieblichen, querverlaufenden Rostelementen (5 bzw. 6), welche als
starre bzw. bewegliche Rosteinheit (3 bzw. 4) aufgebaut sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die starren und beweglichen Rostelemente (5, 6) im Querschnitt Winkelform besitzen,
und Vertikalschenkel (34) sowie durchbruchfreie großflächige Horizontalschenkel (33)
aufweisen.
2. Stufenrost-Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertikalschenkel (34) der Rostelemente (5, 6) an einer Basis der starren bzw.
beweglichen Rosteinheit (3, 4) steckbefestigt sind.
3. Stufenrost-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rostelemente (5, 6) eine schräg nach unten abgewinkelte Vorderkante in Richtung
Ascheaustragsvorrichtung aufweisen.
4. Stufenrost-Anordnung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis der starren bzw. beweglichen Rosteinheit (3 bzw. 4) feststehende bzw. bewegliche
vertikal angeordnete plattige Haltekämme sind.
5. Stufenrost-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch
eine Grundplatte, die in Seitenansicht U-förmig ausgebildet ist, und innerhalb der
U-förmigen Grundplatte auch die Ascheaustragsvorrichtung angeordnet bzw. aufgenommen
ist.
6. Stufenrost-Anordung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Endbereich der starren bzw. beweglichen Rosteinheit (3 bzw. 4) von der
Ascheaustragsvorrichtung durch ein im wesentlichen vertikal angeordnetes Querblech
(2) abgetrennt ist.
7. Stufenrost-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einige der starren und beweglichen Rostelemente (5, 6) einzeln auswechselbar
sind.
8. Stufenrost-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gesamte Stufenrost-Anordnung gegebenenfalls einschließlich Ascheaustragsvorrichtung
ein Modul ist oder Teile der Stufenrost-Anordnung austauschbare Einzelmodule sind.
9. Stufenrost-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Lärmschutz- bzw. Dämmplatte (21) vorgesehen ist.
10. Stufenrost-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegliche Rosteinheit (4) durch einen langsam drehenden elektrischen Antriebsmotor
(18) zumindest über einen sich drehenden Exzenter (17), ein Antriebsgestänge (15,
16), eine schwenkbewegliche Kurbel (13, 14, 19) und einen fest mit der beweglichen
Rosteinheit (4) verbundenen Mitnehmer (11, 12) hin- und herbeweglich antreibbar ist.
11. Stufenrost-Anordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebsmotor (18) gleichzeitig auch für den Antrieb einer Entaschungsschnecke
(20) vorgesehen ist, welche sich in der Ascheaustragsvorrichtung quererstreckt.
12. Stufenrost-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hub der beweglichen Rosteinheit (4) einstellbar bzw. verstellbar ist.
13. Stufenrost-Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebsmotor (18) elektrisch angesteuert ist und insbesondere einen Intervallbetrieb
einer Hubbewegung der beweglichen Rosteinheit (4) und/oder einer Drehbewegung der
Entaschungsschnecke (20) ermöglicht.
1. A stepped grate assembly comprising alternately disposed stationary and substantially
horizontally reciprocally displaceable transverse grate elements (5 or 6) in stepped
descending relationship to each other forming a downward slope toward the ash-discharging
device, which grate elements form a stationary and a movable grate unit (3 and 4)
respectively, wherein the stationary and movable grate elements (5, 6) are angular
in cross-section, each having a vertical limb (34) and a horizontal limb (33) of unbroken
large area.
2. A stepped grate assembly as defined in claim 1, wherein the vertical limb (34) of
each grate element (5, 6) is plugged into a base element of said stationary and said
movable grate unit (3, 4) respectively.
3. A stepped grate assembly as defined in claim 1 or claim 2, wherein the front edge
of each grate element (5, 6) is bent downwardly in the direction of the ash-discharging
device.
4. A stepped grate assembly as defined in claim 2 or claim 3, wherein the base element
of the stationary or movable grate unit (3 or 4) is a stationary or movable plate-type
retaining comb disposed in a vertical plane.
5. A stepped grate assembly as defined in any one of claims 1 to 4, characterized by a base plate which is U-shaped as viewed from the side, in which U-shaped base plate
the ash-discharging device is installed or accommodated.
6. A stepped grate assembly as defined in any one of claims 1 to 5, wherein the lower
end region of the stationary or movable grate unit (3 or 4) is separated from the
ash-discharging device by a substantially vertically disposed transverse metal plate
(2).
7. A stepped grate assembly as defined in any one of claims 1 to 6, wherein at least
some of the stationary and movable grate elements (5, 6) are individually replaceable.
8. A stepped grate assembly as defined in any one of claims 1 to 7, wherein the entire
stepped grate assembly optionally including the ash-discharging device forms a single
unit or parts of the stepped grate assembly form replaceable single units.
9. A stepped grate assembly as defined in any one of claims 1 to 8, wherein at least
one noise insulating panel (21) is provided.
10. A stepped grate assembly as defined in any one of claims 1 to 9, wherein the movable
grate unit (4) can be reciprocated by means of a slow-speed electric driving motor
(18) via at least one rotating excentric (17), a drive bar linkage (15, 16), a slewable
crank (13, 14, 19), and an entrainer (11, 12) fixed to the movable grate unit (4).
11. A stepped grate assembly as defined in claim 10, wherein the driving motor (18) also
serves to simultaneously drive a deashing screw (20) transversely located in the ash-discharging
device.
12. A stepped grate assembly as defined in any one of claims 1 to 11, wherein the stroke
length of the movable grate unit (4) can be adjusted or varied.
13. A stepped grate assembly as defined in any one of claims 10 to 12, wherein the drive
motor (18) is electrically controlled and, in particular, makes it possible to effect
intermittant operation of one reciprocal action of the movable grate unit (4) and/or
one revolution of the deashing screw (20).
1. Agencement de grille en gradin comportant des éléments transversaux de grille (5 ou
6) descendant sous la forme de gradins en direction du dispositif de sortie des cendres
; lesquels éléments rigides sont disposés de manière alternative, entraînés de manière
mobile et susceptibles d'être déplacé essentiellement de manière horizontale dans
un mouvement de va et vient ; lesquels éléments de grille étant montés en tant qu'unité
de grille rigide ou mobile (3 ou 4), caractérisé en ce que les éléments de grille (5, 6) rigides et mobiles présentent en section transversale,
une forme d'angle et des côtés verticaux (34) ainsi que des côtés horizontaux (33)
sans ouverture et présentant une grande surface.
2. Agencement de grille en gradin selon la revendication 1, caractérisé en ce que les côtés verticaux (34) des éléments de grille (5, 6) sont fixés par enfichage sur
une base de l'unité de grille (3, 4) rigide ou mobile.
3. Agencement de grille en gradin selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de grille (5, 6) présentent un bord avant descendant en angle en direction
du dispositif de sortie des cendres.
4. Agencement de grille en gradin selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la base de l'unité de grille (3 ou 4) rigide ou mobile est représentée par des peignes
de maintien aplatis fixes ou mobiles et disposés de manière verticale.
5. Agencement de grille en gradin selon une des revendications 1 à 4, caractérisé par une plaque de base qui présente, en vue latérale, une forme en U et en ce qu'à l'intérieur
de la plaque de base en forme de U est disposé ou reçu le dispositif de sortie des
cendres.
6. Agencement de grille en gradin selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la zone extrême inférieure de l'unité de grille rigide ou mobile (3 ou 4) est séparée
du dispositif de sortie des cendres par une tôle transversale (2) disposée essentiellement
de manière verticale.
7. Agencement de grille en gradin selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins quelques uns des éléments de grille (5, 6) rigides ou mobiles sont susceptibles
d'être échangés individuellement.
8. Agencement de grille en gradin selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que toute la disposition de grille en gradin est un module incluant éventuellement le
dispositif de sortie des cendres, ou dans lequel des parties de l'agencement de grille
en gradin sont des modules échangeables.
9. Agencement de grille en gradin selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'on a prévu au moins une plaque antibruit ou d'isolation.
10. Agencement de grille en gradin selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'unité de grille mobile (4) est susceptible d'être entraînée dans un mouvement de
va et vient par un moteur d'entraînement (18) électrique à rotation lente par l'intermédiaire
d'un excentrique (17) rotatif, une tringlerie d'entraînement (15, 16), une manivelle
(13, 14, 15) susceptible de se déplacer dans un mouvement de basculement et un entraîneur
(11, 12) lié fixement avec l'unité de grille (4) mobile.
11. Agencement de grille en gradin selon la revendication 10 , caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (18) est également prévu en même temps pour l'entraînement
d'une vis de sortie des cendres (20) qui s 'étend de manière transversale dans le
dispositif de sortie des cendres.
12. Agencement de grille en gradin selon une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'élévation de l'unité de grille (4) mobile est réglable.
13. Agencement de grille en gradin selon une des revendications 10 à 12, , caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (18) est commandé électriquement et permet notamment un
fonctionnement à intervalle d'un mouvement d 'élévation de l'unité de grille mobile
(4) et/ou un mouvement de rotation de la vis de sortie des cendres (20).