| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 007 246 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
06.02.2002 Patentblatt 2002/06 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.09.1997 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B22D 11/04 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9705/164 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9813/157 (02.04.1998 Gazette 1998/13) |
|
| (54) |
STRANGGIESSKOKILLE
CONTINUOUS CASTING MOULD
COQUILLE POUR LA COULEE EN CONTINU
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE DE ES FI FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
25.09.1996 DE 19639295
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
14.06.2000 Patentblatt 2000/24 |
| (73) |
Patentinhaber: SMS Demag AG |
|
40237 Düsseldorf (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- PLESCHIUTSCHNIGG, Fritz-Peter
D-47269 Duisburg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. et al |
|
Patentanwälte Hemmerich, Valentin, Gihske, Grosse, Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 149 734 WO-A-97/43063 FR-A- 2 112 384
|
WO-A-95/21036 FR-A- 1 282 943 US-A- 3 837 391
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 388 (M-549), 25.Dezember 1986 & JP 61 176444
A (SUMITOMO HEAVY IND LTD;OTHERS: 01), 8.August 1986,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 009, no. 158 (M-393), 3.Juli 1985 & JP 60 033854 A
(MITSUBISHI JUKOGYO KK), 21.Februar 1985,
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Stranggießkokille zum Gießen von Strängen, vorzugsweise
aus Stahl, bestehend aus Kokillenplatten und Wasserkasten, die miteinander verbunden
sind und zwischen denen eine Wasserkühlung mit Hilfe von Wasserführungskanälen aufgebaut
ist, wobei die Wasserführungskanäle in der der Kokillenplatte zugewandten Seite des
Wasserkastens angeordnet sind und nicht in der Kokillenplatte.
[0002] Kokillenplatten - vorzugsweise bestehend aus Kupfer für das Stranggießen von Brammen,
Dünnbrammen, Vorblöcken und Profilen - werden auf ihrer Rückseite mit Wasser gekühlt
und sind auf einen Stahlwasserkasten aufgeschraubt.
[0003] So wird das Wasser z.B. bei Dünnbrammenkokillen durch Kanäle einer Breite von ca.
5 mm vom Ausgang der Kokille (Boden) in Richtung Gießspiegel vertikal zur Oberkante
der Kokille geleitet. Das Wasser wird mit einem Druck zwischen 5 bis 15 bar und Strömungsgeschwindigkeiten
von 5 bis 15 m/s durch die Wasserführungskanäle geleitet, um den Wärmestrom von bis
zu 4 MW/m
2 an der Phasengrenze Cu-Platte/Wasser ohne eine Störung des Wärmeübergangs durch Gasblasenbildung
aufnehmen und abtransportieren zu können.
[0004] Diese Wasserkanäle werden in der Regel in die Cu-Platte auf der dem Wasser zugewandten
Cu-Plattenseite eingearbeitet. Dies geschieht in den mechanischen Werkstätten mit
NC-gesteuerten Werkzeugmaschinen, die viel Zeit dafür benötigen und sehr kostenintensiv
sind.
[0005] Außerdem ist zu bemerken, daß speziell im Falle von Dünnbrammen Kokillen nach DE
34 00 220 C2 - mit einer auf der dem Stahl zugewandten Seite konkaven Form bzw. mit
einer auf der dem Wasser zugewandten Seite konvexen Form - das Einbringen von Wasserführungskanälen
noch maschinen- und kostenaufwendiger ist als bei planparallelen Cu-Platten, wie sie
bei konventionellen Brammenkokillen zum Einsatz kommen.
[0006] Das Einbringen der Wasserführungskanäle ist zudem aus Sicht der Lebensdauer der Cu-Platten,
die als Schleißteile anzusehen sind, ökonomisch gesehen nicht sinnvoll.
[0007] In dem japanischen Dokument JP-A-61 146 444 wird eine Kokillenplatte zum kontinuierlichen
Gießen von Strängen bestehend aus Stahl gezeigt. Die Kokillenplatte ist in Sandwich-Bauweise
aufgebaut, bestehend aus der den Gießstrang führenden Kupferplatte, die mit einer
Trageplatte über eine Schraubverbindung in Verbindung steht. In der Trageplatte sind
Wasserführungskanäle angeordnet. Zwecks Verbindung der Kupferplatte mit der Trageplatte
sind auf der der Trageplatte zugewandten Seite der Kupferplatte Verdickungen vorgesehen,
die in entsprechende Einformungen in der Trageplatte eingreifen. In diese Verdickungen
werden Schrauben eingeschraubt, um Kupferplatte und Trageplatte miteinander fest zu
verbinden. Die Wasserführungskanäle sind in der Trageplatte angeordnet und nicht in
der Kupferplatte.
[0008] In dem PCT-Dokument WO-A-9521036, insbesondere Fig. 11, wird eine Kupferplatte in
Sandwichbauart dargestellt. Auf einer Stahlplatte befindet sich eine Kupferplatte,
auf der der Gießstrang geführt wird. In der Stahlplatte und nicht in der Kupferplatte
sind Kühlkanäle eingelassen. Die Kühlkanäle werden von der Kupferplatte abgedeckt
und die Verbindung zwischen Stahlplatte und Kupferplatte wird mittels einer Schraubverbindung
hergestellt. Das Abdichten zwischen der Stahlplatte und der Kupferplatte erfolgt mittels
Weichlot.
[0009] Ausgehend vom zuvor genannten Stand der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung,
eine technisch sinnvollere Lösung zu finden, die es erlaubt, die Cu-Platten, die als
Verschleißteile anzusehen sind, einfacher und kostengünstiger zu gestalten und insbesondere
die Verbindung der Kupferplatte mit dem Wasserkasten aus Stahl zu optimieren.
[0010] Eine unerwartete Lösung für diese beschriebene Aufgabe stellen die in den Patentansprüchen
1 bis 11 beschriebenen Merkmale dar.
[0011] Die Erfindung zeichnet sich durch eine Gestaltung der Stranggießkokille aus, bei
der der Wasserkasten und die Verbindungsplatte des Wasserkastens mit Hilfe von Schrauben,
die in die Kokillenplatte eingelassen sind, und mittels am Wasserkasten angeordneten
Muttern zusammengefügt sind und bei der die Verbindungsschrauben mit innen- oder außenliegenden
Kühlkanälen versehen sind, die mit den Wasserführungskanälen verbunden sind.
[0012] Figur 1 und Figur 2 dienen zur Veranschaulichung der folgenden beispielhaften Beschreibung
der Erfindung.
- Figur 1:
- Darstellung einer Breitseitenkokillenplatte mit Wasserkasten für das Gießen von Dünnbrammen
als Horizontalschnitt in der oberen Hälfte der Kokille,
- Figur 2:
- Darstellung der Kokillenplatte wie in Fig. 1, jedoch mit einer Verbindungsplatte in
Sandwich-Bauweise.
- Figur 3:
- eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts A in Figur 2.
[0013] Die Figur 1 stellt einen Horizontalschnitt durch die Breitseite 1 einer Dünnbrammenkokille
mit Gießtrichter 2 oder mit einer dem flüssigen Stahl zugewandten konkaven Kokillenform
dar.
[0014] Die Kokillenbreitseite besteht aus
- einer Cu-Platte 3 mit einer Abmessung von beispielsweise 1,6 x 1,2 m und einer Dicke
von 0,02 m, die auf beiden Seiten glatte und zueinander parallele Oberflächen 4 und
5 aufweist,
- einem Stahlwasserkasten 6, der mit Kühlwasserführungskanälen 7 versehen ist, die dem
konvexen Profil 5 der Cu-Platte 3 in horizontaler und vertikaler Richtung bis zum
Kokillenausgang 8 folgen.
[0015] Der Wasserkasten 6 besteht aus einer Stahlplatte 9, die mit den Wasserführungskanälen
7, einer Wanddicke oder Kammdicke 7.1 und einer Kanalbreite 7.2 versehen ist, und
dem eigentlichen Wasserführungskasten mit seinen Stegen 10.
[0016] Die Stege 10 können entweder mit der Stahlplatte 9 verschweißt 11 sein oder z.B.
mit Schrauben 12, die in die Cu-Breitseitenplatte 3 eingelassen sind, verbunden sein,
die beispielsweise über Muttern 13 oder gefederte Keile mit der Rückseite 14 des Wasserkastens
verspannt sind.
[0017] Diese Vorrichtungsanordnung gilt selbstverständlich auch für planparallele Kokillenplatten
von konventionellen Brammenkokillen sowie Vorblockkokillen und Kokillen für Profile,
wie z.B. "Dogbones" oder ähnliche Stranggießformate.
[0018] Vorteile der Endung sind eine konstruktive Vereinfachung des Verschleißteiles "Cu-Platte"
und die Verlagerung des "intelligenten" (regelbaren bzw. steuerbaren) Teils der Kokille
mit ihren Wasserführungskanälen 7 auf dem nicht verschleißenden Kokillenteil des Stahlwasserkastens
6 mit seiner Stahlplatte 9.
[0019] Weitere Vorteile sind darin zu sehen, daß das Einbringen der Ankerschrauben 12 in
die Cu-Platte 3 für die nötige Kraftübertragung nicht so tief erfolgen muß, da die
Wasserführungskanäle in der Stahlplatte 9 des Stahlwasserkastens 6 und nicht in die
Cu-Platte 3 eingelassen sind.
[0020] Hierdurch kann der Cu-Plattenrohling dünner und/oder die Kupferplattendicke kleiner
bzw. die Lebensdauer der Cu-Platte über mehr Bearbeitungszyklen länger werden, wodurch
zusätzlich die Materialbeschaffungskosten bemerkenswert gesenkt werden können.
[0021] Außerdem gibt die erfinderische Lösung die Möglichkeit, daß die Wasserführungskanäle
7, bedingt durch die besseren Werkstoffeigenschaften des Stahles gegenüber Kupfer,
breiter werden können, wodurch eine bessere und gleichförmigere Kühlung der Cu-Platte
3 sichergestellt wird.
[0022] Die Wasserkanäle im Kupfer haben beispielsweise bisher eine Breite von 5 mm und eine
Kammdicke von 5 mm und führen damit zu einer Wasserbedeckung von 50%. Eine höhere
Wasserbedeckung, d.h. eine geringere relative Kammdicke 7.1, kann mit dem Werkstoff
Stahl in der Stahlplatte 9 des Wasserkastens erreicht werden, da die Gefahr des Wegknickens
des Stahlkamms 7.1 einmal durch die geringere thermomechanische Belastung und zum
zweiten durch die höhere mechanische Belastbarkeit von Stahl wesentlich geringer wird.
So kann die Wasserkanalbreite 7.2 beispielsweise 16 mm und die Kammdicke 4 mm betragen.
Diese Anordnung würde zu einer Wasserbedeckung von 80% führen, die wiederum zu einer
verbesserten und gleichmäßigeren Kühlung führt, und die es erlaubt, die Kühlwassergeschwindigkeiten
und/oder den Kühlwasserdruck zu reduzieren.
[0023] Eine Reduktion des Kühlwasserdruckes würde wiederum dünnere Cu-Plattendicken zulassen,
da die Gefahr des Ausbauchens der Cu-Platte 3 bzw. der Cu-Plattenoberfläche aufgrund
des reduzierten Wasserdruckes geringer wird. Die geringe Cu-Plattendicke führt wiederum
zu geringeren Oberlächentemperaturen in der dem flüssigen Stahl zugewandten Seite
4 - hot face - der Cu-Platte 3, die die Lebenszeit der Cu-Platte erhöht.
[0024] Figur 2 bezieht sich mit allen wesentlichen Merkmalen und Vorteilen auf Figur 1 mit
dem Unterschied, daß die Verbindungsplatte 9 nicht aus Stahl, sondern aus einer Sandwichplatte
in der Weise aufgebaut ist, daß auf der Stahlplatte 9.1 des Wasserkastens 6 eine Zwischenplatte
9.2 aus Kupfer oder aus einer Kupferlegierung aufliegt, in die ihrerseits die Wasserführungskanäle
7 eingearbeitet sind. Die Zwischenplatte 9.2 ist mittels der Spannschrauben 12 zwischen
Kokillenplatte 3. und Wasserkasten 6 so eingespannt, daß keine Nachteile bezgl. Der
Wärmeübertragung entstehen können.
[0025] Figur 3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt A aus Figur 2 mit einer Kühlverbindung
16 zu den Wasserführungskanälen 7 und mit einem in der Verbindungsschraube 12 angeordnetem
Kühlkanal 15, die jeweils nur eine Prinzipdarstellung sein sollen, dessen Detailausführung
vom Fachmann ohne weitere ausgeführt werden kann.
[0026] Die Erfindung hat somit einen unerwartete, multiplizierende, positive Wirkung auf
die Strangqualität, die Kokillenhaltbarkeit und die Betriebskosten.
Bezugszeichenliste
[0027]
- (1)
- Breitseite einer Dünnbrammenkokille
- (2)
- Gießtrichter oder dem flüssigen Stahl zugewandte konkave Kokillenform
- (3)
- Kokillenplatte
- (4)
- Cu-Plattenoberfläche auf der dem flüssigen Stahl zugewandten Seite
- (5)
- CU-Plattenoberfläche auf der dem Kühlwasser zugewandten Seite
- (6)
- Stahlwasserkasten
- (7)
- Wasserführungskanäle
- (7.1)
- Kammdicke, Wanddicke zwischen zwei benachbarten Wasserführungskanälen
- (7.2)
- Kanalbreite
- (8)
- Kokillenausgang
- (9)
- Verbindungsplatte des Wasserkastens
- (9.1)
- Stahlplatte des Wasserkastens
- (9.2)
- Zwischenplatte aus Kupfer
- (10)
- Stege des Stahlwasserkastens
- (11)
- Verschweißung zwischen Stahlplatte und Wasserkasten
- (12)
- Ankerschrauben zum Verbinden der Kokillenplatte (3) mit der Verbindungsplatte (9)
und/oder dem Wasserkasten (6)
- (13)
- Muttern zum Verspannen der Kokillenplatte (3), der Verbindungsplatte (9) und/oder
des Wasserkastens (6) miteinander
- (14)
- Rückseite des Wasserkastens
- (15)
- Kühlkanal
- (16)
- Kühlverbindung
1. Stranggießkokille zum Gießen von Strängen, vorzugsweise aus Stahl, bestehend aus Kokillenplatten
(3) und Wasserkasten (6), die miteinander verbunden sind und zwischen denen eine Wasserkühlung
mit Hilfe vor Wasserführungskanälen (7) aufgebaut ist, wobei die Wasserführungskanäle
(7) in der der Kokillenplatte (3) zugewandten Seite (5) des Wasserkastens (6) angeordnet
sind und nicht in der Kokillenplatte (3),
dadurch gekennzeichnet ,
daß der Wasserkasten (6) und die Verbindungsplatte (9) des Wasserkastens mit Hilfe von
Schrauben (12), die in die Kokillenplatte (3) eingelassen sind, und mittels am Wasserkasten
angeordneten Muttern (13) zusammengefügt sind, und daß die Verbindungsschrauben (12)
mit innen- oder außenliegenden Kühlkanälen (15) versehen sind, die mit den Wasserführungskanälen
(7) verbunden sind.
2. Stranggießkokille zum Gießen von Strängen, vorzugsweise aus Stahl, bestehend aus Kokillenplatten
(3) und Wasserkasten (6), die miteinander verbunden sind und zwischen denen eine Wasserkühlung
mit Hilfe von Wasserführungskanälen (7) aufgebaut ist, wobei die Wasserführungskanäle
(7) in der der Kokillenplatte (3) zugewandten Seite des Wasserkastens (6) angeordnet
sind und nicht in der Kokillenplatte (3),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserkasten (6) und die Verbindungsplatte (9) des Wasserkastens mit Hilfe von
Schrauben (12), die in die Kokillenplatte (3) eingelassen sind, und mittels am Wasserkasten
angeordneten Muttern (13) zusammengefügt sind, und daß der in der Kokillenplatte (3)
eingelassene Bereich der Verbindungsschrauben (12) eine Kühlverbindung (16) zu den
Wasserführungskanälen aufweist.
3. Stranggießkokille nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kokillenplatte (3) auf der zum flüssigen Stahl hingewandten Seite (4) in horizontaler
und vertikaler Richtung nicht plan ist
4. Stranggießkokille nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kokillenplatte (3) auf der zum flüssigen Stahl hingewandten Seite (4) nur in
horizontaler Richtung nicht plan ist
5. Stranggießkokille nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberflächen (4) und (5) der Kokillenplatte (3) in horizontaler und vertikaler
Richtung parallel verlaufen
6. Stranggießkokille nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kokillenplatten aus Kupfer oder aus einer Kupferlegierung besteht oder diese
zumindest partiell in Höhe oder Breite mit einer wärmeleitenden und verschleißmindemden
Beschichtung versehen sind
7. Stranggießkokille nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserkasten (6) auf der der Kokillenplatte (3) zugewandten Seite eine Metallplatte
als Verbindungsplatte (9) aufweist, und daß in dieser Verbindungsplatte (9) die Wasserführungskanäle
(7) eingebracht sind.
8. Stranggießkokille nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsplatte (9) aus Kupfer oder aus einer Kupferlegierung besteht.
9. Strangießkokille nach mindestens einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserkasten (6) im wesentlichen aus einer Stahlkonstruktion besteht, wobei die
Verbindungsplatte (9) aus Stahl besteht und diese Stahlplatte (9) des Wasserkasten
(6) im Bereich der Stege (10) eine verbindende Verschweißung aufweist.
10. Stranggießkokille, insbesondere nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsplatte (9) als Sandwichbauplatte aufgebaut ist, wobei auf einer Stahlplatte
(9.1) eine Zwischenplatte (9.2) vorzugsweise aus Kupfer oder aus einer Kupferlegierung
angeordnet ist, in der die Wasser führungskanäle (7) eingebracht sind.
11. Stranggießkokille nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserbedeckung der Kokillenplatte (3) auf ihrer der Kühlwasser führenden Verbindungsplatte
(9) zugewandten Seite (5) mehr als 30% beträgt, wobei die Wasserbedeckung das Verhältnis
der Kanalbreite (7.2) zu der Summe aus Kammdicke, (7.1 und Kanalbreite (7.2) ist.
1. Continuous casting mould for the casting of strips, preferably of steel, consisting
of chill mould plates (3) and waterbox (6), which are connected together and between
which a water cooling is build up with the aid of water guide channels (7), wherein
the water guide channels (7) are arranged in the side (5) of the waterbox (6) facing
the chill mould plate (3) and not in the chill mould plate (3), characterised in that the waterbox (6) and the connecting plate (9) of the waterbox are joined together
with the assistance of screws (12) let into the chill mould plate (3) and by means
of nuts (13) arranged at the waterbox, and that the connecting screws (12) are provided
with internally or externally disposed cooling channels (15) connected with the water
guide channels (7).
2. Continuous casting mould for the casting of strips, preferably of steel, consisting
of chill mould plates (3) and waterbox (6), which are connected together and between
which a water cooling is built up with the aid of water guide channels (7), wherein
the water guide channels (7) are arranged in the side (5) of the waterbox (6) facing
the chill mould plate (3) and not in the chill mould plate (3), characterised in that the waterbox (6) and the connecting plate (9) of the waterbox are joined together
with the assistance of screws (12) let into the chill mould plate (3) and by means
of nuts (13) arranged at the waterbox, and that the region, which is let into the
chill mould plate (3), of the connecting screws (12) has a cooling connection (16)
to the water guide channels.
3. Continuous casting chill mould according to claim 1 or 2, characterised in that the chill mould plate (3) on the side (4) towards the liquid steel is non-planar
in horizontal and vertical direction.
4. Continuous casting chill mould according to claim 1 or 2, characterised in that the chill mould plate (3) on the side (4) towards the liquid steel is non-planar
only in horizontal direction.
5. Continuous casting chill mould according to claim 1 or 2, characterised in that the surfaces (4 and 5) of the chill mould plate (3) extend parallelly in horizontal
and vertical direction.
6. Continuous casting chill mould according to at least one of claims 1 to 4, characterised in that the chill mould plate consists of copper or of a copper alloy or is provided at least
partially in height or width with a heat-conducting and wear-reducing coating.
7. Continuous casting chill mould according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that the waterbox (6) has on the side facing the chill mould plate (3) a metal plate as
connecting plate (9) and that the water guide channels (7) are formed in this connecting
plate (9).
8. Continuous casting chill mould according to at least one of claims 1 to 7, characterised in that the connecting plate (9) consists of copper or a copper alloy.
9. Continuous casting chill mould according to at least one of claims 7 and 8, characterised in that the waterbox (6) consists substantially of a steel construction, wherein the connecting
plate (9) consists of steel and this steel plate (9) of the waterbox (6) has a connecting
weld in the region of the webs (10).
10. Continuous casting chill mould especially according to claim 9, characterised in that the connecting plate (9) is built up as a sandwich-construction plate, wherein an
intermediate plate (9.2) preferably of copper or a copper alloy, in which the water
guide channels (7) are formed, is arranged on a steel plate (9.1).
11. Continuous casting chill mould according to at least one of the preceding claims,
characterised in that the water covering of the chill mould plate (3) on its side (5) facing the connecting
plate (9) guiding cooling water amounts to more than 30%, wherein the water covering
is the ratio of the channel width (7.2) to the sum of the comb thickness (7.1) and
channel width (7.2).
1. Coquille pour la coulée en continu de barres, de préférence en acier, constituée par
une plaque de coquille (3) et par une boîte à eau (6) qui sont reliées l'une à l'autre
et entre lesquelles est réalisé un refroidissement à l'eau à l'aide de canaux de guidage
d'eau (7), les canaux de guidage d'eau (7) étant agencés dans la face de la boîte
à eau (6) qui est tournée vers la plaque de coquille (3) et non pas dans la plaque
de coquille (3), caractérisée en ce que la boîte à eau (6) et la plaque de liaison (9) de la boîte à eau sont assemblées
à l'aide de vis (12) qui sont encastrées dans la plaque de coquille (3) et au moyen
d'écrous (13) agencés sur la boîte à eau (3), et en ce que les vis de liaison (12) sont pourvues de canaux de refroidissement (15) situés à
l'intérieur ou à l'extérieur et reliés aux canaux de guidage d'eau (7).
2. Coquille pour la coulée en continu de barres, de préférence en acier, constituée par
une plaque de coquille (3) et par une boîte à eau (6) qui sont reliées l'une à l'autre
et entre lesquelles est réalisé un refroidissement à l'eau à l'aide de canaux de guidage
d'eau (7), les canaux de guidage d'eau (7) étant agencés dans la face de la boîte
à eau (6) qui est tournée vers la plaque de coquille (3) et non pas dans la plaque
de coquille (3), caractérisée en ce que la boîte à eau (6) et la plaque de liaison (9) de la boîte à eau sont assemblées
à l'aide de vis (12) qui sont encastrées dans la plaque de coquille (3) et au moyen
d'écrous (13) agencés sur la boîte à eau (3), et en ce que la région des vis de liaison (12) encastrée dans la plaque de coquille (3) présente
une liaison de refroidissement (16) vers les canaux de guidage d'eau.
3. Coquille pour la coulée en continu de barres selon l'une ou l'autre des revendications
1 et 2, caractérisée en ce que sur la face tournée vers l'acier liquide, la plaque de coquille (3) est réalisée
non plane en direction horizontale et verticale.
4. Coquille pour la coulée en continu de barres selon l'une ou l'autre des revendications
1 et 2, caractérisée en ce que sur la face tournée vers l'acier liquide, la plaque de coquille (3) est réalisée
non plane seulement en direction horizontale.
5. Coquille pour la coulée en continu de barres selon l'une ou l'autre des revendications
1 et 2, caractérisée en ce que les surfaces (4) et (5) de la plaque de coquille s'étendent en parallèle en direction
horizontale et verticale.
6. Coquille pour la coulée en continu de barres selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisée en ce que les plaques de coquille sont en cuivre ou en un alliage de cuivre, ou en ce que celles-ci sont pourvues au moins partiellement sur leur hauteur ou leur largeur d'un
revêtement conducteur de chaleur et réduisant l'usure.
7. Coquille pour la coulée en continu de barres selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que la boîte à eau (6) présente sur la face tournée vers la plaque de coquille (3) une
plaque de métal servant de plaque de liaison (9), et en ce que des canaux de guidage d'eau (7) sont ménagés dans cette plaque de liaison (9).
8. Coquille pour la coulée en continu de barres selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisée en ce que la plaque de liaison (9) est en cuivre ou en un alliage de cuivre.
9. Coquille pour la coulée en continu de barres selon l'une ou l'autre des revendications
7 et 8, caractérisée en ce que la boîte à eau (6) est sensiblement constituée par une construction en acier, la
plaque de liaison (9) étant en acier et cette plaque d'acier (9) de la boîte à eau
(6) présentant une soudure de liaison dans la région des traverses (10).
10. Coquille pour la coulée en continu de barres en particulier selon la revendication
9, caractérisée en ce que la plaque de liaison (9) est réalisée sous forme de plaque en sandwich, une plaque
intermédiaire (9.2) de préférence en cuivre ou en un alliage de cuivre étant agencée
sur une plaque en acier (9.1), les canaux de guidage d'eau (7) étant ménagés dans
la plaque intermédiaire.
11. Coquille pour la coulée en continu de barres selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le recouvrement d'eau de la plaque de coquille (3) est de plus de 30% sur sa face
(5) tournée vers la plaque de liaison (9) amenant l'eau de refroidissement, le recouvrement
d'eau étant le rapport entre la largeur de canal (7.2) et la somme de l'épaisseur
de crête (7.1) et de la largeur de canal (7.2).