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EP 1 007 372 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2002 Patentblatt 2002/11 |
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Anmeldetag: 19.08.1998 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9802/504 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9908/883 (25.02.1999 Gazette 1999/08) |
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SAMMELMAPPE FÜR SCHRIFTGUT
FOLDER FOR DOCUMENTS
CHEMISE POUR DOCUMENTS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
19.08.1997 DE 19736718
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.2000 Patentblatt 2000/24 |
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Patentinhaber: "Durable" Hunke & Jochheim GmbH & Co. Kg |
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58636 Iserlohn (DE) |
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Erfinder: |
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- MAIER-HUNKE, Horst-Werner
D-58640 Iserlohn (DE)
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Vertreter: Böning, Manfred, Prof.Dr.-Ing. |
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Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät
Leistikowstrasse 2 14050 Berlin 14050 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 293 709
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DE-B- 1 255 631
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sammelmappe für Schriftgut mit einer einen hinteren und
einen vorderen Schenkel aufweisenden Klemmfeder, die aus einer Freigabeposition für
das Schriftgut in eine Klemmposition für das Schriftgut und zurück quer zum Mappenrücken
verschiebbar ist und deren vorderer Schenkel durch eine Öffnung im Mappenrücken auf
eine Klemmleiste für das Schriftgut greift, um diese in der Klemmposition gegen das
Schriftgut zu drücken.
Stand der Technik
[0002] Eine Sammelmappe der vorstehenden Art ist aus der DE-PS 1 255 631 bekannt. Sie dient
wie andere z.B. aus der EP 0 293 709 B1 bekannte, mit Klemmfedern ausgestaltete Sammelmappen
zur Ablage ungelochten Schriftgutes. Während es bei Heftern und Sammelmappen für gelochtes
Schriftgut seit langem üblich ist, abgelegte Schriftgutstapel durch Registerblätter
zu unterteilen, fehlt bei sogenannten Klemmappen bisher eine entsprechende Möglichkeit.
Darstellung der Erfindung
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dem aus der vorgenannten fehlenden Möglichkeit
resultierenden Mangel abzuhelfen. Gelöst wird diese Aufgabe bei einer Sammelmappe
der in Betracht gezogenen Art erfindungsgemäß dadurch, daß sie mit einem Register
mit mehreren, Tabe aufweisenden Registerblättern versehen ist, die an ihrem dem Mappenrücken
zugewandten Rand mit einer im Bereich der Öffnung für die Klemmfeder zu liegen kommenden
Ausstanzung und mit der Ausstanzung benachbarten Falzstreifen ausgestattet sind, welch
letztere die Klemmleiste hakenartig hintergreifen.
[0004] Die Erfindung besitzt den Vorteil, daß sie den Einsatzbereich einschlägiger Sammelmappen
erweitert. Durch die spezielle Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Mappe ist eine
dauerhafte Verbindung der Registerblätter mit der Mappe und ein sicherer Sitz der
Registerblätter in der Mappe gewährleistet.
[0005] Weitere Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachstehenden
Beschreibung einer in der beigefügten Zeichnung dargestellten, besonders vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0006] Es zeigen:
- Fig. 1
- die Vorderansicht einer Sammelmappe,
- Fig. 2
- die Vorderansicht eines einzelnen Registerblattes und
- Fig. 3
- in vergrößertem Maßstab einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0007] Die in den Figuren dargestellte Sammelmappe besitzt einen zum größten Teil aus einer
durchsichtigen Kunststoffolie 1 bestehenden vorderen Mappendeckel und eine von einem
Teil einer nicht durchsichtigen Kunststoffolie 2 gebildeten hinteren Mappendeckel.
Ein Randabschnitt der Kunststoffolie 2 ist vierfach gefalzt und bildet den Mappenrücken
3, einen Abdeckstreifen 4 und eine Klemmleiste 5. Mit der Klemmleiste 5 ist über eine
Schweißnaht 6 die durchsichtige Kunststoffolie 1 verbunden. Durch eine sich vom Mappenrücken
3 bis in den Bereich des Abdeckstreifens 4 erstreckende Öffnung 7 greift der vordere
Schenkel 8 einer vorzugsweise aus Stahlblech bestehenden Klemmfeder 9, deren hinterer
Schenkel 10 gegen die Rückseite der den hinteren Mappendeckel bildenden Kunststofffolie
2 anliegt. Die Klemmfeder 9 kann um durch Anschläge begrenzte Beträge quer zum Mappenrücken
3 hin- und hergeschoben werden. Die Anschläge werden dabei von einem den Übergang
zwischen dem Abdeckstreifen 4 und der Klemmleiste 5 bildenden Falzbug 11 und einem
Falzbug 12 gebildet, wobei dem Falzbug 12 ein aus einem spitzwinklig abgebogenen Randstreifen
13 des vorderen Schenkels 8 der Klemmfeder 9 bestehender Gegenanschlag zugeordnet
ist.
[0008] Um eine bestimmten Ordnungsgesichtspunkten Rechnung tragende Unterteilung des in
der Mappe abzulegenden Schriftgutes zu ermöglichen, ist die Mappe mit mehreren Registerblättern
14, 15, 16, 17 und 18 ausgestattet, von denen die Registerblätter 14 - 17 angeschnittene
Tabe 19, 20, 21 und 22 aufweisen.
[0009] wie am besten aus Fig. 2 anhand des Registerblattes 14 erkennbar, ist jedes der Registerblätter
an seinem dem Mappenrücken 3 zugewandten Rand mit einer U-förmigen Ausstanzung 23
versehen. An die Ausstanzung 23 schließen sich nach oben und unten Falzstreifen 24
und 25 an, welche - wie aus Fig. 3 ersichtlich - die Klemmleiste 5 hakenförmig hintergreifen.
Die dargestellte Art der Verankerung der Registerblätter 14 bis 18 bietet einerseits
die Gewähr für deren sicheren Halt und schafft andererseits hinreichenden Spielraum
für die Unterbringung unterschiedlich dicker Blattgutstapel zwischen den einzelnen
Registerblättern. In diesem Zusammenhang erweist es sich als zweckdienlich, wenn der
Abstand a zwischen der Klemmleiste 5 und dem Mappenrücken 3 mindestens gleich der
zweifachen Dicke D des Registerblattstapels ist und wenn die Breite b
F der der Ausstanzung 23 benachbarten Falzstreifen 24, 25 der Registerblätter 14 bis
18 im wesentlichen gleich der Summe aus der Breite b
K der Klemmleiste 5 und dem vorgenannten Abstand a ist.
1. Sammelmappe für Schriftgut mit einer einen hinteren und einen vorderen Schenkel aufweisenden
Klemmfeder, die aus einer Freigabeposition für das Schriftgut in eine Klemmposition
für das Schriftgut und zurück quer zum Mappenrücken verschiebbar ist und deren vorderer
Schenkel durch eine Öffnung im Mappenrücken auf eine Klemmleiste für das Schriftgut
greift, um diese in der Klemmposition gegen das Schriftgut zu drücken, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Register aus mehreren, Tabe aufweisenden Registerblättern (14-18) versehen
ist, die an ihrem dem Mappenrücken (3) zugewandten Rand mit einer im Bereich der Öffnung
(7) für die Klemmfeder (9) zu liegen kommenden Ausstanzung (23) und mit der Ausstanzung
benachbarten Falzstreifen (24,25) ausgestattet sind, welch letztere die Klemmleiste
(5) hakenartig hintergreifen.
2. Sammelmappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Registerblätter (14-17) mit angeschnittenen Taben (19-20) versehen ist.
3. Sammelmappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstanzung (23) der Registerblätter (14-18) U-förmig ausgebildet ist.
4. Sammelmappe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mappenrücken (3) und die Klemmleiste (5) von einem Teil eines mehrfach gefalzten
Randabschnittes einer den hinteren Mappendeckel formenden Kunststoffolie (2) gebildet
werden.
5. Sammelmappe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Mappenrücken (3) zugewandte Rand der Klemmleiste (5) einen von einem Falzbug
(12) gebildeten Anschlag für einen spitzwinklig abgebogenen Randstreifen (13) des
vorderen Schenkels (8) der Klemmfeder (9) bildet.
6. Sammelmappe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) zwischen der Klemmleiste (5) und dem Mappenrücken (3) mindestens
gleich der zweifachen Dicke (D) des in die Mappe eingehängten Registerblattstapels
ist.
7. Sammelmappe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (bF) der der Aus-stanzung (23) benachbarten Falzstreifen (24,25) der Registerblätter
(14-18) im wesentlichen gleich der Summe aus der Breite (bK) der Klemmleiste (5) und deren Abstand (a) vom Mappenrücken (3) ist.
1. Document binder having a clamping spring which has a rear and a front leg, can be
displaced, transversely to the binder spine, from a document-release position into
a document-clamping position and back, and the front leg of which grips through an
opening in the binder spine onto a document-clamping strip so as to press the latter
against the document in the clamping position, characterized in that it is provided with an index with a plurality of index sheets (14-18) which have
tabs, are equipped, on their edge facing the binder spine (3), with a punched-out
portion (23), which comes to lie in the region of the opening (7) for the clamping
spring (9), and with folding strips (24, 25) which are adjacent to the punched-out
portion and grip in a hook-like manner behind the clamping strip (5).
2. Binder according to Claim 1, characterized in that some of the index sheets (14-17) are provided with tabs (19-22), which are cut in
one piece therewith.
3. Binder according to Claim 1 or 2, characterized in that the punched-out portion (23) of the index sheets (14-18) is of U-shaped design.
4. Binder according to one or more of Claims 1 to 3, characterized in that the binder spine (3) and the clamping strip (5) are formed by part of a multiply
folded edge section of a plastic sheet (2) which forms the rear binder cover.
5. Binder according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in that that edge of the clamping strip (5) which faces the binder spine (3) forms a stop,
formed by a folding crease (12), for an edge strip (13), which is bent at an acute
angle, of the front leg (8) of the clamping spring (9).
6. Binder according to one or more of Claims 1 to 5, characterized in that the distance (a) between the clamping strip (5) and the binder spine (3) is at least
equal to twice the thickness (D) of the stack of index sheets put into the binder.
7. Binder according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in that the width (bF) of the folding strips (24, 25), adjacent to the punched-out portion (23), of the
index sheets (14-18) is essentially equal to the sum of the width (bK) of the clamping strip (5) and the distance (a) thereof from the binder spine (3).
1. Dossier pour le classement de documents avec un ressort de serrage comprenant une
branche avant et une branche arrière, qui peut être déplacé en direction transversale
par rapport au dos du dossier depuis une position de libération des documents jusque
dans une position de blocage des documents et inversement et dont la branche avant
agit à travers une ouverture pratiquée dans le dos du dossier sur une bande de serrage
des documents pour pousser celle-ci contre les documents en position de blocage, caractérisé en ce qu'il est muni d'un registre se composant de plusieurs feuilles'de registre (14-18) comprenant
des onglets et dont le bord dirigé vers le dos du dossier (3) est muni d'une découpe
(23) se trouvant dans la zone de l'ouverture (7) pour le ressort de serrage (9) et
de bandes repliées (24, 25) voisines de la découpe qui passent derrière la bande de
serrage (5) à la manière d'un crochet.
2. Dossier selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une partie des feuilles de registre (14-17) est munie d'onglets réalisés par découpe
(19, 20).
3. Dossier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la découpe (23) des feuilles de registre (14-18) est conçue en forme de U.
4. Dossier selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dos du dossier (3) et la bande de serrage (5) sont formés par une partie d'une
section marginale repliée plusieurs fois d'une feuille en plastique (2) formant le
couvercle arrière du dossier.
5. Dossier selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le bord de la bande de serrage (5) dirigé vers le dos du dossier (3) constitue une
butée formée par un onglet recourbé (12) pour une bande marginale (13) repliée à angle
aigu de la branche avant (8) du ressort de serrage (9).
6. Dossier selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'espacement (a) entre la bande de serrage (5) et le dos du dossier (3) est au moins
égal au double de l'épaisseur (D) de la pile de feuilles de registre accrochée dans
le dossier.
7. Dossier selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la largeur (bF) des bandes repliées (24, 25) des feuilles de registre (14-18) voisines de la découpe
(23) est sensiblement égale à la somme de la largeur (bK) de la bande de serrage (5) et de l'espacement (a) de celle-ci par rapport au dos
du dossier (3).
