[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Alkylenglykolester von unverzweigten
aliphatischen Dicarbonsäuren mit eingeschränkter Homologenverteilung sowie deren Verwendung
als Monomerbaustein für die Herstellung von Polymeren.
[0002] Die Anlagerung von Alkylenoxiden an CH-acide Verbindungen wie beispielsweise Fettalkohole,
Alkylphenole, Fettamine oder auch Fettsäuren zählt zu den großtechnisch etablierten
Verfahren zur Herstellung von nichtionischen Tensiden. Üblicherweise werden diese
Reaktionen in Gegenwart homogener basischer Katalysatoren wie beispielsweise Natriumhydroxid
oder Natriummethylat durchgeführt. Die Alkoxylierung stellt jedoch eine wenig selektive
Reaktion dar, so daß man in der Praxis findet, daß insbesondere bei niedrigen Alkoxylierungsverhältnissen
das Maximum der resultierenden Homologenverteilung nicht mit dem durchschnittlichen
Alkoxylierungsgrad übereinstimmt.
[0003] Man versucht diesem unerwünschten Effekt zu begegnen, indem man Katalysatoren einsetzt,
die eine höhere Selektivität aufweisen und in Summe zu Alkoxylaten, speziell Ethoxylaten,
mit engerer ("eingeengter") Homologenverteilung führen; diese Produkte werden in der
Literatur häufig auch als "narrow-range ethoxylates" bezeichnet. Als homogene Katalysatoren
kommen für diesen Zweck vorzugsweise Erdalkalisalze, wie beispielsweise Bariumphosphat
oder Strontiumethercarboxylate in Frage. Auch heterogene Katalysatoren wie beispielsweise
calcinierte Hydrotalcite eignen sich hierfür.
[0004] Bezüglich der Ethoxylierung von Fettsäuren sind die Bemühungen nach dem Stand der
Technik indes nach wie vor nicht befriedigend. Insbesondere wenn es darum geht, niedrig
ethoxylierte Fettsäuren, speziell Fettsäure+1EO-Addukte, herzustellen, die als Vorstufen
zur Synthese von Ethersulfat-Tensiden mit isethionatartiger Struktur interessant sind,
werden nicht befriedigende Selektivitäten festgestellt. Neben einem unerwünschten
Anteil höher ethoxylierter Homologer werden dabei insbesondere auch signifikante Mengen
an Polyethylenglycol und Diestem gebildet. Auch das Verfahren gemäß dem US-Patent
US 3,884,946 (Henkel), das für diesen Zweck die Verwendung von Aminen als Katalysatoren
empfiehlt, liefert die niedrig ethoxylierten Fettsäuren in Ausbeuten deutlich unter
90 % der Theorie.
[0005] Gemäß der europäischen Offenlegungsschrift
EP-A-178 913 können nicht nur geradkettige Fettsäuren, sondern auch verzweigte Neocarbonsäuren
mit einem tertiären Kohlenstoffatom in Nachbarstellung zur Carboxylgruppe in Gegenwart
von Aminen wie Diethanolamin und Triethanolamin mit erhöhter Selektivität alkoxyliert
werden. Um nach diesem Verfahren gute Ausbeuten zu erhalten, sind jedoch relativ hohe
Temperaturen im Bereich von 140 bis 185 °C notwendig.
[0006] Die WO 98/25878 betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polyethylenglycolestern
bekannt, worin einwertige Fettsäuren in Gegenwart von Alkanolaminen ethoxyliert werden.
Das beschriebene Verfahren zeichnet sich durch eine besonders hohe Selektivität aus
und führt insbesondere zu solchen ethoxylierten Fettsäureestem, die zwischen 0,5 und
1,5 Teile Ethylenoxid pro Molekül Fettsäure enthalten. Das Dokument macht keine konkreten
Angaben darüber, dass auch Dimerfettsäuren auf diese Weise ethoxyliert werden können.
[0007] Gemäß dem zitierten Stand der Technik wurde das Problem der Selektivität bei der
Alkoxylierung nur für monomere Carbonsäuren untersucht. Bislang nicht bzw. gemäß der
EP-A-178913 nur ansatzweise betrachtet wurde jedoch das Problem der selektiven Alkoxylierung
bei unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren. Es bestand demnach ein Bedürfnis auch
für die Alkoxylierung von unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren ein selektives
Verfahren zur Verfügung zu stellen.
[0008] Die Aufgabe wird durch das in den Ansprüchen gekennzeichnete Verfarhren gelöst.
[0009] Im Sinne der vorliegenden Erfindung werden die Begriffe "alkoxylierte unverzweigte
aliphatische Dicarbonsäuren" und Alkylenglykolester von unverzweigten aliphatischen
Dicarbonsäuren° synonym gebraucht. Ebenso werden die Begriffe "Anlagerung von Alkylenoxiden
"und "Alkoxylierung" synonym gebraucht.
Dicarbonsäuren
[0010] Im Sinne der Erfindung sind unverzweigte aliphatische Dicarbonsäuren, solche, die
keine Verzweigung im Kohlenwasserstoffrest tragen. Bevorzugt werden unverzweigte aliphatische
alpha, omega Dicarbonsäuren der Formel
(I),
HOOC-R-COOH
(I)
in der R für einen zweiwertigen, unverzweigten aliphatischen gesättigten und/oder
ungesättigten Kohlenwasserstoffrest steht. Vorzugsweise steht R für einen Kohlenwasserstoffrest
der beschriebenen Art mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen. Geeignete Dicarbonsäuren im
Sinne der Erfindung sind Malonsäure, Bemsteinsäure, Adipinsäure und Azelainsäure,
die kommerziell erhältlich sind, sowie die unverzweigten aliphatischen alpha, omega
Dicarbonsäuren, die gemäß den deutschen Offenlegungsschriften
DE-A-37 21 119 oder
DE- A-37 38 812 durch fermentative bzw. mikrobielle Verfahren aus Alkanen, Alkenen, Alkoholen oder
deren Ester in Gegenwart eines Mikroorganismus der Gattung Candida tropica lis in
Anwesenheit von Nährstoffen und ggf. Co-Substraten hergestellt werden können. Nach
diesen Verfahren sind besonders leicht alpha, omega unverzweigte aliphatische Dicarbonsäuren
mit 10 bis 20 Kohlenwasserstoffresten (R der Formel (I)) zugänglich, die auch ungesättigt
sein können.
[0011] Bevorzugt im Sinne der Erfindung werden unverzweigte aliphatische alpha, omega Dicarbonsäuren
ausgewählt aus der von Malonsäure, Bernsteinsäure, Adipinsäure und Azelainsäure gebildeten
Gruppe.
Alkanolamine
[0012] Typische Beispiele für Alkanolamine, die als homogene basische Katalysatoren in Betracht
kommen, sind Monoethanolamin, Diethanolamin und vorzugsweise Triethanolamin. Üblicherweise
werden die Alkanolamine in Mengen von 0,05 bis 5, vorzugsweise 0,1 bis 1,5 Gew.-%
- bezogen auf die Dicarbonsäuren - eingesetzt.
Alkoxylierung
[0013] Die Alkoxylierung kann in an sich bekannter Weise durchgeführt werden und soll im
folgenden exemplarisch an der Ethoxylierung beschrieben werden.
[0014] Üblicherweise legt man die unverzweigte aliphatische Dicarbonsäure und den Katalysator
in einem Rührautoklaven vor, den man vor der Reaktion durch abwechselndes Evakuieren,
vorzugsweise bei Temperaturen im Bereich von 80 bis 120°C, und Stickstoffspülen von
Wasserspuren befreit. Anschließend wird die unverzweigte aliphatische Dicarbonsäure
mit dem Ethylenoxid, welches man nach dem Aufheizen portionsweise über einen Heber
in den Druckbehälter eindosieren kann, umgesetzt.
[0015] Vorzugsweise liegt das molare Umsetzungsverhältnis von unverzweigter aliphatischer
Dicarbonsäure zu Ethylenoxid im Bereich von 1 : 0,5 bis 1 : 6,0, vorzugsweise 1: 1
bis 1 : 3,0. Besondere Vorteile hinsichtlich der Selektivität zeigt das Verfahren,
wenn pro Mol Dicarbonsäure etwa zwei Mol Ethylenoxid umgesetzt werden (molares Einsatzverhältnis
1 :2).
[0016] Die Ethoxylierung kann bei Temperaturen im Bereich von 90°C bis 130°C durchgeführt
werden. Vorzugsweise wird bei 100 bis 120°C ethoxyliert. Werden für das gesamte Verfahren
Reaktionstemperaturen über 140°C gewählt, sinkt die Selektivität der Anlagerung von
Ethylenoxid. Bei der Ethoxylierung empfehlen sich autogene Drücke im Bereich von 1
bis 5, vorzugsweise im Bereich von 3 bis 5, bar. Nach Reaktionsende empfiehlt es sich
zur Vervollständigung des Umsatzes, eine gewisse Zeit bei der Reaktionstemperatur
und den autogenen Drücken nachzurühren (15 bis 90 min). Anschließend wird der Autoklav
abgekühlt, entspannt und das Produkt, falls dies gewünscht wird, mit Säuren wie z.B.
Milchsäure oder Phosphorsäure versetzt, um den basischen Katalysator zu neutralisieren
.
[0017] Sinngemäß gelten die obigen Ausführungen zur reinen Ethoxylierung auch für die reine
Propoxylierung und für die gemischte Ethoxylierungs- und Propoxylierungsreaktion.
Für die gemischte Ethoxylierungs- und Propoxylierungsreaktion kann je nach Wunsch
entweder eine Mischung von Ethylenoxid und Propylenoxid oder erst Ethylenoxid und
dann Propylenoxid oder umgekehrt mit den unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren
umgesetzt werden, wobei die molaren Einsatzmengen an unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren
zu Alkylenoxid, d.h. bei der gemischten Ethoxylierungs- und Propylierungsreaktion
an Ethylenoxid und Propylenoxid, im oben genannten Bereich von 1 : 0,5 bis 1 : 6,
vorzugsweise von 1 : 1 bis 1 : 3, liegen und insbesondere etwa 1 : 2 beträgt.
[0018] Prinzipiell ist das erfindungsgemäße Verfahren auch für die Alkoxylierung mit Butylenoxid
geeignet, aber bevorzugt wird die Alkoxylierung mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid,
insbesondere nur mit Ethylenoxid, durchgeführt.
[0019] Die Anlagerung der Alkylenoxide an die beiden Carboxylgruppen der Dicarbonsäure ist
ein statistischer Prozess, d.h. mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit lagern sich an beide
Carboxylgruppen Alkylenoxid-Einheiten an.
[0020] Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Produktmischungen erhalten, wobei vorzugsweise
in Mengen über 85 Gew.%, insbesondere über 90 Gew.%, Alkylenglykolmonoester der unverzweigten
aliphatischen Dicarbonsäuren entstehen, die der Formel
(II) folgen,
H (O Alk)nOOCR COO(AlkO)mH (II)
in der R die in Formel (I) wiedergegebene Bedeutung hat,
Alk für Alkylenoxidrest, insbesondere für CH
2CH
2, CHCH
3CH
2 und/oder CH
2CHCH
3 und n, m jeweils für eine Zahl im Bereich von 0 bis 6,0 steht, wobei die Summe von
n+m im Bereich von 0,5 bis 6 liegt. Insbesondere steht n und m für die Zahl 1.
[0021] Wie aus Formel (II) ersichtlich, handelt es sich bei dem größten Teil der erfindungsgemäß
erhaltenen Produktmischungen um Monoester von Alkylenglykolen, d.h. die angelagerten
Alkylenglykole besitzen noch eine freie Hydroxylgruppe und sind an der anderen Hydroxylgruppe
mit einer Carboxylgruppe der unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäure verestert.
Sofern die freie Hydroxylgruppe der Alkylenglykole mit einer weiteren Carboxylgruppe
einer weiteren unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren verestert ist, entstehen
höher molekulare Diester von Alkylenglykolen. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen
Verfahrens liegt darin, daß der Anteil von derartigen Diestern, der bei höher molekularen
unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren besonders störend ist, reduziert werden
konnte. So weisen die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Produkte
vorzugsweise einen Monoestergehalt über 85 Gew.%, insbesondere über 90 Gew.% und einen
Diestergehalt unter 7 Gew.%, vorzugsweise unter 5 Gew.% auf - bezogen auf Verfahrensprodukt
-. Der zu 100 Gew.% fehlende Rest stellt nicht umgesetzte Restsäure dar.
[0022] Die Selektivität des erfindungsgemäßen Verfahrens ist daran ersichtlich, daß mindestens
90 Gew.%, vorzugsweise mindestens 95 Gew.%, der Verbindungen nach Formel (II) als
Alkoxylierungsgrad n bzw. m etwa die gleiche Zahl aufweisen, wobei die Summe von n
und m den Umsetzungsverhältnissen an Alkylenoxid pro Mol unverzweigter aliphatischer
Dicarbonsäure entsprechen. Mit anderen Worten, entstehen bei einer Anlagerung von
2 Mol Ethylenoxid an 1 Mol unverzweigter aliphatischer Dicarbonsäuren Verbindungen
der Formel (II), die mindestens zu 90 Gew.% für n und m etwa die gleiche Zahl (d.h.
1) aufweisen.
[0023] Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Anlagerungsprodukte können im
weitesten Sinne als Diole mit Esterfunktion verstanden werden, die beispielsweise
bei der Herstellung von Polyestern verwendet werden können. Ein weiterer Gegenstand
der vorliegenden Erfindung betrifft daher die Verwendung der Anlagerungsprodukte von
Alkylenoxiden an unverzweigte aliphatische Dicarbonsäuren hergestellt nach Anspruch
1 als Monomerbaustein für Polymere, insbesondere für Polyester.
Beispiele
Beispiel 1:
[0024] In einem Autoklaven wurden 658,5 g (3,5 Mol) Azelainsäure) vorgelegt und mit 7,3
g Triethanolamin (entsprechend 1,2 Gew.-% bezogen auf Dicarbonsäure) versetzt. Der
Autoklav wurde dreimal abwechselnd 30 Minuten bei 80°C und 30 mbar evakuiert und mit
Stickstoff beaufschlagt, um Spuren von Wasser, die zur Bildung von Polyethylenglycol
führen könnten, zu entfemen. Nachdem die Reaktionsmischung ein letztesmal mit Stickstoff
beaufschlagt worden war, wurde der Autoklav verschlossen auf 100°C erhitzt und portionsweise
bei einem Maximaldruck von 5 bar mit 308 g (7 Mol) Ethylenoxid beaufschlagt. Nach
Abschluß der Reaktion, erkenntlich dadurch, daß der Druck wieder bis auf einen Wert
von 1,2 bar abfiel und dann konstant blieb, wurde 60 min nachgerührt bei 100 °C und
5 bar und der Reaktionsansatz anschließend abgekühlt und entspannt. Der basische Katalysator
verblieb im Endprodukt.
[0025] Es wurde ein Produkt erhalten, welches einen Monoestergehalt mit 1 Mol Ethylenoxid
pro Carboxylgruppe von 91,3 Gew.-%, einen Monestergehalt mit mehr als 1 Mol Ethylenoxid
pro Carboxylgruppe von 2,6 Gew.-%, einen Ethylenglykoldiestergehalt von 3,0 Gew.-%
und einen Restsäuregehalt von 3,1 Gew.-% aufwies.
[0026] Die Zusammensetzung des Produktes zeigt, daß zum einen das erfindungsgemäße Verfahren
in hohen Ausbeuten Monoester erzeugt und zum anderen, daß das erfindungsgemäße Verfahren
äußerst selektiv ist, da die überwiegende Menge der Monoester Verbindungen sind, die
pro Mol Carboxylgruppe der unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäure nur 1 Mol Ethylenoxid
- wie nach den eingesetzten Mengen an Ethylenoxid gewünscht - aufweisen.
1. Verfahren zur Herstellung von Monoalkylenglycolestem aliphatischer Dicarbonsäuren
durch Umsetzung der Dicarbonsäuren und Alkylenoxiden in Gegenwart von Alkanolaminen
als basische Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass unverzweigte aliphatische Dicarbonsäuren umgesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unverzweigte aliphatische alpha, omega Dicarbonsäuren der Formel (I),
HOOC-R-COOH (I)
in der R für einen zweiwertigen, unverzweigten aliphatischen gesättigten und/oder
ungesättigten Kohlenwasserstoffrest steht, eingesetzt werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unverzweigte aliphatische alpha, omega Dicarbonsäuren ausgewählt aus der von Malonsäure,
Bernsteinsäure, Adipinsäure und Azelainsäure gebildeten Gruppe eingesetzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ethylenoxid und/oder Propylenoxid, vorzugsweise nur Ethylenoxid, an die unverzweigten
alipahtischen Dicarbonsäuren angelagert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren mit den Alkylenoxiden im molaren Verhältnis
von 1: 0,5 bis 1 : 6, vorzugsweise 1 : 1 bis 1 : 3, umgesetzt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkanolamin Triethanolamin eingesetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkanolamine in Mengen von 0,05 bis 5 Gew.% - bezogen auf Dicarbonsäuren - eingesetzt
werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagerung der Alkylenoxide an die unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren
bei Temperaturen im Bereich von 90 bis 130 °C durchgeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagerung der Alkylenoxide an die unverzweigten aliphatischen Dicarbonsäuren
bei autogenen Drücken im Bereich von 1 bis 5 bar, vorzugsweise von 3 bis 5 bar, durchgeführt
wird.
10. Verwendung der Anlagerungsprodukte von Alkylenoxiden an unverzweigte aliphatische
Dicarbonsäuren hergestellt nach Anspruch 1 als Monomerbaustein für Polymere, insbesondere
für Polyester.
1. A process for the production of monoalkylene glycol esters of aliphatic dicarboxylic
acids by reaction of the dicarboxylic acids and alkylene oxides in the presence of
alkanolamines as basic catalysts, characterized in that unbranched aliphatic dicarboxylic acids are reacted.
2. A process as claimed in claim 1, characterized in that unbranched aliphatic α,ω-dicarboxylic acids corresponding to formula (I):
HOOC-R-COOH (I)
in which R is a difunctional, unbranched, aliphatic, saturated and/or unsaturated
hydrocarbon radical, are used.
3. A process as claimed in claim 1 or 2, characterized in that unbranched aliphatic α,ω-dicarboxylic acids selected from the group consisting of
malonic acid, succinic acid, adipic acid and azelaic acid are used.
4. A process as claimed in claim 1, characterized in that ethylene oxide and/or propylene oxide, preferably ethylene oxide only, is/are added
onto the unbranched aliphatic dicarboxylic acids.
5. A process as claimed in claim 1, characterized in that the unbranched aliphatic dicarboxylic acids are reacted with the alkylene oxides
in a molar ratio of 1:0.5 to 1:6 and preferably in a molar ratio of 1:1 to 1:3.
6. A process as claimed in claim 1, characterized in that triethanolamine is used as the alkanolamine.
7. A process as claimed in claim 1, characterized in that the alkanolamines are used in quantities of 0.05 to 5% by weight, based on dicarboxylic
acids.
8. A process as claimed in claim 1, characterized in that the addition of the alkylene oxides onto the unbranched aliphatic dicarboxylic acids
is carried out at temperatures of 90 to 130°C.
9. A process as claimed in claim 1, characterized in that the addition of the alkylene oxides onto the unbranched aliphatic dicarboxylic acids
is carried out under autogenous pressures of 1 to 5 bar and preferably 3 to 5 bar.
10. The use of the addition products of alkylene oxides with unbranched aliphatic dicarboxylic
acids produced by the process claimed in claim 1 as a monomer unit for polymers, more
particularly for polyesters.
1. Procédé de préparation d'esters de monoalkylèneglycols d'acides dicarboxyliques aliphatiques
par réaction des acides dicarboxyliques et des oxydes d'alkylène en présence d'alkanolamines
en tant que catalyseurs basiques,
caractérisé en ce qu'on fait réagir des acides dicarboxyliques aliphatiques non ramifiés.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre des acides dicarboxyliques en alpha-oméga aliphatiques non ramifiés
de formule (I),
HOOC-R-COOH (I)
dans laquelle R représente un reste hydrocarboné saturé et/ou non saturé aliphatique
non ramifié,. difonctionnel,
3. procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre des acides dicarboxyliques en alpha-oméga, aliphatiques non ramifiés
choisis dans le groupe formé par l'acide malonique, l'acide succinique, l'acide adipique,
et l'acide azélaïque.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on additionne de l'oxyde d'éthylène et/ou de l'oxyde de propylène, de préférence seulement
de l'oxyde d'éthylène sur les acides dicarboxyliques aliphatiques non ramifiés.
5. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on fait réagir les acides dicarboxyliques aliphatiques non ramifiés avec les oxydes
d'alkylène dans un rapport molaire allant de 1:0,5 à 1:6, de préférence de 1:1 à 1:3.
6. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre comme alkanolamine, la triéthanolamine.
7. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre les alkanolamines en quantités allant de 0,05 à 5 % en poids par
rapport aux acides dicarboxyliques.
8. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on effectue l'addition de l'oxyde d'alkylène sur les acides dicarboxyliques aliphatiques
non ramifiés à des températures dans la zone de 90 à 130°C.
9. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on effectue l'addition des oxydes d'alkylène sur les acides dicarboxyliques aliphatiques
non ramifiés à des pressions autogènes dans la zone de 1 à 5 bars, de préférence de
3 à 5 bars.
10. Utilisation des produits d'addition des oxydes d'alkylène sur des acides dicarboxyliques
aliphatiques non ramifiés, préparés selon la revendication 1, en tant qu'éléments
constitutifs monomères pour des polymères, en particulier pour des polyesters.