| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 007 884 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.11.1997 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT9700/250 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9822/751 (28.05.1998 Gazette 1998/21) |
|
| (54) |
VERFAHREN UND ANLAGE ZUM THERMISCHEN VERWERTEN VON BIERTREBERN
METHOD AND APPARATUS FOR THE THERMAL UTILIZATION OF SPENT GRAIN
PROCEDE ET APPAREIL POUR LA VALORISATION THERMIQUE DE LA DRECHE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
20.11.1996 AT 202296
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
14.06.2000 Patentblatt 2000/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Brau-Union Osterreich Aktiengesellschaft |
|
8020 Graz (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- KEPPLINGER, Leopold, Werner
A-4060 Leonding (AT)
- PELZ, Dieter
A-8044 Graz (AT)
- ZANKER, Gerald
A-8042 St. Peter/Hart (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Kopecky, Helmut, Dipl.-Ing. et al |
|
Kopecky & Schwarz Patentanwälte Wipplingerstrasse 32/22 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 423 400 US-A- 4 290 269
|
DE-A- 4 443 482
|
|
| |
|
|
- R. MEYER-PITTROFF: "DIE ENERGETISCHE VERWERTUNG VON BIERTREBERN" BRAUWELT, Nr. 26,
1988, Seiten 1156-1158, XP002055581 in der Anmeldung erwähnt
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum thermischen Verwerten von nassen Biertrebern,
wobei die nassen Biertreber in einer ersten Trocknungsstufe mechanisch vorgetrocknet,
in einer weiteren Trocknungsstufe thermisch getrocknet und schließlich durch Verbrennen
oder Vergasen thermisch verwertet werden, sowie eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei der Bierherstellung bildet der in großen Mengen anfallende nasse Biertreber ein
Problem bei der Entsorgung bzw. Verwertung. Pro Hektoliter Bier fallen etwa 20 kg
nasse Biertreber an, so daß bei Großbrauereien hunderte Tonnen Biertreber pro Woche
zu entsorgen bzw. zu verwerten sind.
[0003] Zwar sind Biertreber aufgrund ihrer Zusammensetzung ein wertvolles Futtermittel;
es ist jedoch schwierig, die Biertreber günstig als Futtermittel einzusetzen. Eine
problemlose Absetzmöglichkeit als Futtermittel ist nur im Winter gegeben - die Biertreber
hingegen fallen im Sommer in größerer Menge an als im Winter. Zudem kann man Biertreber
nicht ohne Vortrocknung lagern. Die Trocknung ist teuer, da aufgrund der Anforderungen
an das Futtermittel nur eine indirekte Trocknung möglich ist; dies bedeutet einen
schlechten Wärmeübergang. Entsprechende Trockner sind teuer und der Energieaufwand
ist hoch. Zudem wird der Absatz von Biertrebern als Futtermittel in Zukunft immer
schwieriger, da der Viehbestand rückläufig ist. Ein Haltbarmachen der Biertreber durch
Fermentation bringt wieder den Nachteil mit sich, daß mit hohen Kosten zu rechnen
ist (Brauwelt Nr. 39 (1991), Seiten 1704 bis 1707).
[0004] Für eine Kompostierung der Biertreber spricht zwar, daß ein hochwertiges Produkt
zur Bodenverbesserung gebildet wird, jedoch ist der Absatzmarkt nur klein und die
Herstellung so kostenintensiv, daß sie nicht kostendeckend ist.
[0005] Biertreber eignen sich auch zur Herstellung von Biogas, jedoch sind hierzu hohe Investitionskosten
für eine Biogasanlage erforderlich.
[0006] Ein energetisch praktikables Verwertungsverfahren für Biertreber ist die direkte
Verbrennung. Aus der Zeitschrift "Brauwelt" Nr. 26 (1988), Seiten 1156 bis 1158, "Die
energetische Verwertung von Biertrebern", ist ein Verfahren zur Energiegewinnung aus
Biertrebern, wie eingangs beschrieben, bekannt. Biertreber-Verbrennungsanlagen arbeiten
jedoch wegen der intensiv durchzuführenden Vortrocknung (Biertreber enthalten zunächst
75 bis 80 Ma.-% Wasser) und wegen des relativ schlechten Heizwertes der Biertreber
wenig effektiv.
[0007] Vorasussetzung für eine energetische optimale Nutzung liegt bei Erreichung der Selbstbrennbarkeit,
welche bei ca. 55 % H
2O-Gehalt erreicht ist.
[0008] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt
sich die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art sowie eine Anlage zur
Durchführung des Verfahrens zu schaffen, welche eine energetisch optimale, d.h. nach
Möglichkeit gewinnbringende Verwertung von Biertrebem ermöglichen. Insbesondere soll
die Trocknung der Biertreber mit möglichst externem Energieaufwand so weit vorgenommen
werden können, daß die Biertreber ohne Stützfeuerung thermisch verwertet, d.h. verbrannt
oder vergast werden können.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst,
daß in der weiteren Trocknungsstufe die mechanisch entwässerten Biertreber mit Hilfe
eines im Energieverbund einer Brauerei anfallenden Rauchgases erwärmt werden.. Das
beim Erzeugen von Bier anfallende Rauchgas entsteht beim Verbrennen von Erdgas zum
Zweck der Dampferzeugung.
[0010] Neben der Verbrennung ist auch eine Vergasung von vorgetrocknetem Biertreber möglich,
wobei als Zwischenprodukt ein brennbares Gas anfällt.
[0011] Vorteilhaft wird das bei der Vergasung entstehende Gas energetisch genützt, vorzugsweise
als Energieträger für die Dampferzeugung im Brauereiverbund, z.B. als Zusatzgas zum
Erdgas, so daß es durch die in der Brauerei vorhandene Kesselanlage energetisch durch
Verbrennen genutzt werden kann.
[0012] Vorzugsweise wird zur mechanischen Vortrocknung der Biertreber eine ergänzende Trocknung
zur Entfernung von Kapillarwasser mit Hilfe von elektrischen Feldern oder mit Hilfe
von hochfrequenten Feldern durchgeführt.
[0013] Die mechanische Vortrocknung erfolgt zweckmäßig auf mindestens 65, vorzugsweise mindestens
62 Ma.-% Wassergehalt.
[0014] Für die thermische Trocknung der mechanisch vorgetrockneten Biertreber kann zweckmäßig
zusätzlich Solarenergie eingesetzt werden.
[0015] Die thermische Trocknung der Biertreber erfolgt vorteilhaft auf einen deren Selbstbrennung
ermöglichenden Wassergehalt, vorzugsweise auf mindestens 55 Ma.-% Wassergehalt.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird bei der mechanischen Vortrocknung gebildetes
Preßwasser anaerob aufbereitet und das hierbei entstehende methanhältige Gas energetisch
genutzt, vorzugsweise als Energieträger für die Dampferzeugung im Brauereiverbund
eingesetzt.
[0017] Bei Verbrennung der getrockneten Biertreber entstehende Abgase werden kostengünstig
gemeinsam mit in einem Dampfkessel der Brauerei gebildeten Abgasen entsorgt.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Variante werden Gemische aus Biertreber und anderen organischen,
biogenen Abfällen thermisch verwertet.
[0019] Eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens mit einem fiir Biertreber eine erste
Trocknungsstufe bildenden mechanischen Trockner und mit einem für mechanisch entwässerte
Biertreber eine weitere Trocknungsstufe bildenden thermischen Trockner sowie mit einer
Einrichtung zum thermischen Verwerten durch Verbrennen oder Vergasen der getrockneten
Biertreber, ist dadurch gekennzeichnet, daß in den thermischen Trockner eine Rauchgas
aus einem Dampfkessel des Brauereienergieverbundes ableitende Leitung mündet.
[0020] Vorzugsweise weist die Einrichtung zum thermischen Verwerten der Biertreber einen
Verbrennungskessel auf, wobei zweckmäßig der Verbrennungskessel mit einer Dampferzeugungseinrichtung
ausgestattet ist und die Dampferzeugungseinrichtung vorteilhaft mit dem Energieverbund
der Brauerei gekoppelt ist.
[0021] Investitionssparend mündet eine vom Verbrennungskessel ausgehende Rauchgasableitung
in eine Abgasanlage einer Biererzeugungsanlage, wobei zweckmäßig eine Abgasleitung
vom thermischen Trockner ebenfalls in die Abgasanlage der Biererzeugungsanlage mündet.
[0022] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Einrichtung zur thermischen
Verwertung eine Vergasungseinrichtung auf, wobei zweckmäßig eine von der Vergasungseinrichtung
ausgehende und im Vergaser erzeugte Gase ableitende Leitung zu einem Brenner eines
Dampfkessels des Energieverbundes der Brauerei führt.
[0023] Der mechanische Trockner kann vorzugsweise als Siebbandpresse oder als Schneckenpresse
ausgebildet sein.
[0024] Als thermischer Trockner bietet sich zweckmäßig ein Konvektionstrockner an.
[0025] Vorzugsweise weist der thermische Trockner eine mit Solarenergie betreibbare Trockeneinrichtung
auf.
[0026] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die thermische Trocknung,
die Vergasung und die Verbrennung in einer apparativen Einrichtung zusammengefaßt,
wobei zweckmäßig eine die heißen Abgase aus der die thermische Trocknung, die Vergasung
und die Verbrennung aufweisenden Einrichtung ableitende Leitung direkt zu dem Dampfkessel
des Energieverbrauchers der Brauerei geführt ist.
[0027] Zusätzlich kann die thermische Trocknung um eine mit Solarenergie betreibbare Trockeneinrichtung
erweitert werden.
[0028] Die Erfindung ist nachfolgend anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, wobei die Fig. 1 und 2 jeweils ein Verfahrensschema nach einer Ausführungsvariante
veranschaulichen.
[0029] Zunächst werden die nassen Biertreber 1 in einer ersten Trocknungsstufe 2 in einem
mechanischen Trockner 3, der gemäß Fig. 1 als Schneckenpresse ausgebildet ist, auf
einen Wassergehalt im Bereich von etwa 65 bis 62 Ma.-% gebracht. Eine Verbrennung
der Biertreber ist bei diesem Wassergehalt jedoch noch nicht ohne Stützfeuerung möglich.
Aus diesem Grund erfolgt eine weitere Trocknung in einer weiteren Trocknungsstufe
4, in der die Trocknung der mechanisch entwässerten Biertreber 5 thermisch durchgeführt
wird.
[0030] Gemäß Fig. 1 ist zu diesem Zweck ein thermischer Trockner 6, der als Trommeltrockner
ausgebildet ist, vorgesehen. Dieser Trommeltrockner 6 wird direkt mit über die Leitung
7 zugeführtem Rauchgas beheizt, das von einem in einer Biererzeugungsanlage 8 installierten
Kessel 10 stammt. Der Kessel 10 wird mit Erdgas, das über die Leitung 9 zugeführt
wird, beheizt; die dampfführenden Rohre sind mit 11 bezeichnet. Ein Teil des Rauchgases
kann über eine Zweigleitung 12 direkt einem Abgasgebläse 13 der Rauchgasentsorgungsanlage
zugeführt werden. In diese Rauchgasentsorgungsanlage mündet auch die vom Trommeltrockner
6 ausgehende Rauchgasableitung 14.
[0031] Mit Hilfe dieser thermischen Trocknung gelingt es, den Wassergehalt auf unter 55
Ma.-% zu senken, so daß die Biertreber 15 nach dem Zünden von selbst, d.h. ohne Stützfeuerung,
brennen. Die Verbrennung der getrockneten Biertreber 15 erfolgt mittels Brenner 16
in einem Verbrennungskessel 17, in dem eine Dampferzeugungseinrichtung 18 eingebaut
ist. Der in dieser Dampferzeugungseinrichtung 18 erzeugte Dampf wird sinnvollerweise
für die Bierherstellung benützt, d.h. daß Erdgas für den Erdgasbrenner 19 im Erdgas-befeuerten
Kessel 10 eingespart werden kann. Der Ascheaustrag ist mit 20 bezeichnet.
[0032] Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform werden die nassen Biertreber 1
zunächst in einer ersten Trocknungsstufe 2 mittels einer Siebbandpresse 21 einer mechanischen
Trocknung unterzogen. Sodann werden die mechanisch entwässerten Biertreber einem als
Konvektionstrockner 22 ausgebildeten thermischen Trockner der zweiten Trocknungsstufe
4 zugeführt, in der die Biertreber 5 ebenso wie gemäß Fig. 1 mit Rauchgas, das aus
einer Biererzeugungsanlage 8 stammt, auf einen Wassergehalt unter der Selbstbrenngrenze
getrocknet werden.
[0033] Die thermische Verwertung der trockenen Biertreber 15 erfolgt gemäß Fig. 2 in einem
Vergaser 23, dem über einen Siebboden 24 Sauerstoff oder ein sauerstoffhältiges Gas,
wie Luft, zugeführt wird. Der Ascheaustrag ist mit 20 bezeichnet.
[0034] Die im Vergaser 23 entstehenden Gase (CO, H
2, CO
2, N
2) sind gut brennbar und können als Brenngase einen Teil des in der Biererzeugungsanlage
eingesetzten Erdgases ersetzen; sie werden dem Erdgasbrenner 19 über die Leitung 25
zugeführt. Der Vorteil dieser Methode gegenüber der Verbrennung besteht darin, daß
kein zusätzlicher Feststoffverbrennungskessel erforderlich ist und daß die bei der
Verbrennung entstehenden Stick- und Schwefeloxide vermieden werden. Bei der Vergasung
entsteht ein Gas, das vor allem aus Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Wasserstoff und molekularem
Stickstoff besteht.
[0035] Zur Reduktion bzw. Entfernung des in den Trebern enthaltenen Kapillarwassers können
auch zusätzlich zur mechanischen und thermischen Trocknung andere Trocknungsverfahren
herangezogen werden, beispielsweise eine Trocknung mit Hilfe von Hochfrequenzfeldem
oder elektromagnetischen Feldern. Zur Unterstützung der thermischen Trocknung kann
auch natürliche Energie, wie Solarenergie, herangezogen werden, wobei die Solarenergie
vor oder nach der thermischen Trocknungsstufe 4 zugeleitet wird - in Abhängigkeit
des Taupunktes des Rauchgases.
Beispiel:
[0036] In einer Brauerei mit einer Jahresproduktion von ca. 1,2 Mio hl Bier fallen ca. 24.000
t Biertreber 1 mit einem Wassergehalt von ca. 80 Ma.-% pro Jahr an. Die anfallenden
Biertreber 1 werden mechanisch mit einer Presse (z.B. Schneckenpresse 3) auf einen
Wassergehalt von ca. 62 Ma.-% vorgetrocknet. Bei einer Menge von 24.000 t nassen Biertrebern,
die auf 62 Ma.-% Wassergehalt mechanisch entwässert werden, fallen 11.370 t Preßwasser/a
an. Damit entsteht eine Abwasserbelastung von 113.700 kg CSB/a. Das entstehende Preßwasser
26 wird vorteilhaft einer anaeroben Wasserreinigung - die in den Figuren nicht näher
dargestellt ist - zugeführt, in der ein brennbares, methanhältiges Gas gewonnen wird.
Aus der genannten Menge Preßwasser entstehen ca. 36.400 m
3 Biogas/a. Gewonnen werden durch die Verbrennung dieses 85 % Methan enthaltenden Gases
in etwa 300.000 kWh/a; dies ergibt einen zusätzlichen Erlös. Der Wassergehalt der
Biertreber 5 beträgt nach der mechanischen Trocknung ca. 62 Ma.-%. Zur Gewährleistung
der Selbstbrennbarkeit soll ein Wert von 55 Ma.-% Wasser erreicht werden.
[0037] Zu einer weiteren Senkung des Wassergehaltes können, wie oben beschrieben, alternative
Trocknungsmethoden zur Reduktion des Kapillarwassers eingesetzt werden. Hierfür bieten
sich der Wassertransport im elektrischen Feld (Elektroosmose) oder die Beaufschlagung
mit hochfrequenten Feldern zur Mobilisierung eines Teiles des gebundenen Wassers an,
das in der Folge einer weiteren mechanischen Abpressung zugänglich gemacht werden
kann.
[0038] Je nach Wirksamkeit der alternativen Trocknungsverfahren wird anschließend eine thermische
Trocknung von mehr oder weniger großem Ausmaß durchgeführt, um den Selbstbrenngrad
zu erreichen. Die mechanisch und alternativ vorgetrockneten Biertreber 5 werden über
einen Pufferbehälter kontinuierlich in einen direkt beheizten Trockner (z.B. Trommeltrockner
6) gefördert und mit den 140 bis 160°C heißen Rauchgasen aus der Erdgasverbrennung
auf konvektivem Weg bis mindestens auf den Selbstbrenngrad von ca. 55 Ma.-% Wasser
getrocknet.
[0039] Das Trockengut 15 wird nun einem Verbrennungskessel 17 für biogene Abfälle zugeführt
und verbrannt. Der Heizwert der Biertreber ist linear vom Wassergehalt abhängig und
liegt bei 55 Ma.-% Wasser bei ca. 7,68 MJ/kg. Es können durch die Verbrennung einer
Tonne Biertreber somit ca. 190 m
3 Erdgas substituiert werden. Insgesamt werden in einer Brauerei der genannten Größe
4,5 Mio Nm
3 Erdgas/a benötigt. Davon können durch die Treberverbrennung 2 Mio m
3 Erdgas/a, das ist mehr als ein Drittel, substituiert werden.
[0040] Bei der Verbrennung von Biertreber 15 wurden aufgrund ihrer hohen Stickstoffgehalte
hohe Stickoxid-Emissionen erwartet. In Versuchen mit Biertrebern in speziellen Verbrennungskesseln
fiir Sägespäne konnte aber ermittelt werden, daß sich nur 10 % der erwarteten, theoretisch
möglichen Stickoxidwerte ergeben.
[0041] Durch eine geeignete Prozeßführung bei der Verbrennung (niedrige Verbrennungstemperaturen)
kann der NO
x-Ausstoß minimiert werden. Ein weiteres Problem stellt das bei der Verbrennung entstehende
Schwefeldioxid dar. Durch die gemeinsame Einleitung der Treberverbrennungsgase mit
den aus der Erdgasverbrennung erhaltenen Rauchgasen in eine Rauchgasreinigungsanlage
kann sichergestellt werden, daß die Grenzwerte für Kessel zur Verbrennung biogener
Abfälle eingehalten werden können. Ebenfalls kann der CO-Wert durch Einstellen des
λ-Wertes kontrolliert werden, eine Optimierung zwischen NO
x-Wert und CO-Wert ist damit möglich. Eine weitere Möglichkeit der NO
x-Minderung stellt z.B. die Eindüsung von NH
3 dar.
[0042] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die oben beschriebenen Beispiele, sondern
kann in verschiedener Hinsicht modifiziert werden. So kann die Trocknung der nassen
Biertreber mit beliebig vielen Trocknungsstufen bewerkstelligt werden, wesentlich
ist jedoch zumindest eine mechanische Trocknungsstufe 2 und mindestens eine thermische
Trocknungsstufe 4. Weiters sind kombinierte apparative Ausführungen an thermischer
Vortrocknung, Vergasung und Verbrennung möglich, welche ebenfalls den oben angeführten
Kriterien entsprechen.
[0043] Das erfindungsgemäße Verfahren kann insofern erweitert werden, als neben dem Biertreber
auch andere biogene Abfälle, wie Klärschlamm, in den Prozeß einbezogen werden, um
den Energieinhalt und damit die Gewinnung von Dampf erhöhen zu können. Die Behandlung
der Mischung aus Biertreber und anderen biogenen Abfällen erfolgt auf die gleiche
Weise, wie in der Verfahrensbeschreibung erläutert.
1. Verfahren zum thermischen Verwerten von nassen Biertrebern (1), wobei die nassen Biertreber
(1) in einer ersten Trocknungsstufe (2) mechanisch vorgetrocknet, in einer weiteren
Trocknungsstufe (4) thermisch getrocknet sowie schließlich durch Verbrennen oder Vergasen
thermisch verwertet werden, dadurch gekennzeichnet, daß in der weiteren Trocknungsstufe (4) die mechanisch entwässerten Biertreber (15) mit
Hilfe eines im Energieverbund einer Brauerei anfallenden Rauchgases erwärmt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Brauerei anfallende Rauchgas beim Verbrennen von Erdgas zum Zweck der
Dampferzeugung gebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bei der Vergasung von Biertreber entstehende Gas energetisch genützt wird, vorzugsweise
als Energieträger für die Dampferzeugung im Brauereiverbund, eingesetzt wird (Fig.
2).
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur mechanischen Vortrocknung der Biertreber eine ergänzende Trocknung zur Entfernung
von Kapillarwasser mit Hilfe von elektrischen Feldern durchgeführt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur mechanischen Vortrocknung der Biertreber (1) eine ergänzende Trocknung zur Entfemung
von Kapillarwasser mit Hilfe von hochfrequenten Feldern durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Vortrocknung der Biertreber auf mindestens 65, vorzugsweise mindestens
62 Ma.-% Wassergehalt durchgeführt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß fiir die thermische Tracknung der mechanisch vorgetrockneten Biertreber (5) zusätzlich
Solarenergie eingesetzt wird.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der weiteren Trocknungsstufe (4) die Biertreber (5) auf einen deren Selbstbrennung
ermöglichenden Wassergehalt, vorzugsweise auf mindestens 55 Ma.-% Wassergehalt, getrocknet
werden.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei der mechanischen Vortrocknung gebildetes Preßwasser anaerob aufbereitet und das
hierbei entstehende methanhältige Gas energetisch genutzt wird, vorzugsweise als Energieträger
für die Dampferzeugung im Brauereiverbund eingesetzt wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verbrennung der getrockneten Biertreber (15) entstehende Abgase gemeinsam mit
in einem Dampfkessel der Brauerei gebildeten Abgasen abgeführt werden (Fig. 1).
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Gemische aus Biertreber und anderen organischen, biogenen Abfällen thermisch verwertet
werden.
12. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
11, mit einem für Biertreber (1) eine erste Trocknungsstufe (2) bildenden mechanischen
Trockner (3; 21) und mit einem für mechanisch entwässerte Biertreber (5) eine weitere
Trocknungsstufe (4) bildenden thermischen Trockner (6; 22) sowie mit einer Einrichtung
(17; 23) zum thermischen Verwerten durch Verbrennen oder Vergasen der getrockneten
Biertreber (15), dadurch gekennzeichnet, daß in den thermischen Trockner (6; 22) eine Rauchgas aus einem Dampfkessel des Brauereienergieverbundes
ableitende Leitung (7) mündet.
13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum thermischen Verwerten der Biertreber einen Verbrennungskessel
(17) aufweist (Fig. 1).
14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungskessel (17) mit einer Dampferzeugungseinrichtung (18) ausgestattet
ist (Fig. 1).
15. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampferzeugungseinrichtung (18) mit dem Energieverbund der Brauerei gekoppelt
ist (Fig. 1).
16. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Verbrennungskessel (17) ausgehende Rauchgasableitung in eine Abgasanlage
einer Biererzeugungsanlage (8) mündet (Fig. 1).
17. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abgasleitung (14) vom thermischen Trockner (6) in die Abgasanlage der Biererzeugungsaniage
(8) mündet (Fig. 1).
18. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur thermischen Verwertung eine Vergasungseinrichtung (23) aufweist
(Fig. 2).
19. Anlage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Vergasungseinrichtung (23) ausgehende und im Vergaser erzeugte Gase
ableitende Leitung (25) zu einem Brenner (19) eines Dampfkessels des Energieverbundes
der Brauerei (8) führt (Fig. 2).
20. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der mechanische Trockner eine Siebbandpresse (21) aufweist (Fig. 2).
21. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der mechanische Trockner eine Schneckenpresse (3) aufweist (Fig. 1).
22. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der thermische Trockner einen Konvektionstrockner (22) aufweist (Fig. 2).
23. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der thermische Trockner eine mit Solarenergie betreibbare Trockeneinrichtung aufweist.
24. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die thermische Trocknung, die Vergasung und die Verbrennung in einer apparativen
Einrichtung zusammengefaßt sind.
25. Anlage nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine die heißen Abgase aus der die thermische Trocknung, die Vergasung und die Verbrennung
aufweisenden Einrichtung ableitende Leitung direkt zu dem Dampfkessel des Energieverbrauchers
der Brauerei geführt ist.
1. A method for the thermal utilization of wet spent grain (1), wherein the wet spent
grain (1) is mechanically pre-dried in a first drying stage (2), is thermally dried
in a further drying stage (4) and finally is thermally utilized by way of combustion
or gasification, characterized in that in the further drying stage (4) the mechanically dewatered spent grain (15) is heated
by aid of a smoke gas being produced within the energy circuit of a brewery.
2. A method according to claim 1, characterized in that the smoke gas being produced in the brewery is formed when burning natural gas for
the purpose of vapor generation.
3. A method according to claim 1 or 2, characterized in that the gas forming in the gasification of spent grain is used energetically, preferably
as an energy carrier for the vapor generation within the brewery circuit (Fig. 2).
4. A method according to one or several of claims 1 to 3, characterized in that for the mechanical pre-drying of the spent grain there is carried out a complementary
drying for removing capillary water by aid of electric fields.
5. A method according to one or several of claims 1 to 4, characterized in that for the mechanical pre-drying of the spent grain (1) there is carried out a complementary
drying for removing capillary water by aid of high-frequency fields.
6. A method according to one or several of claims 1 to 5, characterized in that the mechanical pre-drying of the spent grain is carried out to result in a water
content of at least 65, preferably at least 62% by mass.
7. A method according to one or several of claims 1 to 6, characterized in that solar energy is additionally used for the thermal drying of the mechanically pre-dried
spent grain (5).
8. A method according to one or several of claims 1 to 7, characterized in that in the further drying stage (4) the spent grain (5) is dried to a water content allowing
its self-burning, preferably to a water content of at least 55% by mass.
9. A method according to one or several of claims 1 to 8, characterized in that press water formed in the mechanical pre-drying is treated in an anerobic manner
and the methane-containing gas forming therein is used energetically, preferably as
an energy carrier for the vapor generation within the brewery circuit.
10. A method according to one or several of claims 1 to 9, characterized in that offgases forming in the combustion of the dried spent grain (15) are carried off
along with offgases formed in a steam boiler of the brewery (Fig. 1).
11. A method according to one or several of claims 1 to 10, characterized in that mixtures of spent grain and other organic, biogenous wastes are thermally utilized.
12. A plant for carrying out the method according to one or several of claims 1 to 11,
having a mechanical dryer (3; 21) constituting a first drying stage (2) for spent
grain (1) and having a thermal dryer (6; 22) constituting a further drying stage (4)
for mechanically dewatered spent grain (5) and having a means (17; 23) for thermally
utilizing the dried spent grain (15) by way of combustion or gasification, characterized in that a duct (7) discharging smoke gas from a steam boiler of the energy circuit of the
brewery runs into the thermal dryer (6; 22).
13. A plant according to claim 12, characterized in that the means for thermally utilizing the spent grain has a combustion boiler (17) (Fig.
1).
14. A plant according to claim 13, characterized in that the combustion boiler (17) is equipped with a steam-generating means (18) (Fig. 1).
15. A plant according to claim 14, characterized in that the steam-generating means (18) is connected with the energy circuit of the brewery
(Fig. 1).
16. A plant according to one or several of claims 13 to 15, characterized in that a smoke-gas discharge duct departing from the combustion boiler (17) runs into an
offgas installation of a plant (8) for producing beer (Fig. 1).
17. A plant according to claim 16, characterized in that an offgas duct (14) runs from the thermal dryer (6) into the offgas installation
of the plant (8) for producing beer (Fig. 1).
18. A plant according to claim 12, characterized in that the means for the thermal utilization has a gasifying means (23) (Fig. 2).
19. A plant according to claim 18, characterized in that a duct (25) departing from the gasifying means (23) and discharging gases generated
in the gasifier leads to a burner (19) of a steam boiler of the energy circuit of
the brewery (8) (Fig. 2).
20. A plant according to one or several of claims 12 to 19, characterized in that the mechanical dryer has a screen belt press (21) (Fig. 2).
21. A plant according to one or several of claims 12 to 19, characterized in that the mechanical dryer has a screw press (3) (Fig. 1).
22. A plant according to one or several of claims 12 to 21, characterized in that the thermal dryer has a convection dryer (22) (Fig. 2).
23. A plant according to one or several of claims 12 to 21, characterized in that the thermal dryer has a drying means operable with solar energy.
24. A plant according to one or several of claims 12 to 23, characterized in that the thermal drying, the gasification and the combustion are combined in an apparative
device.
25. A plant according to claim 24, characterized in that a duct discharging the hot offgases from the device comprising the thermal drying,
the gasification and the combustion leads directly to the steam boiler of the energy
consumer of the brewery.
1. Procédé pour la valorisation thermique de drêches (1) mouillées, les drêches mouillées
étant soumises à un préséchage mécanique dans une première phase de séchage (2), à
un séchage thermique dans une autre phase de séchage (4), et enfin à une valorisation
thermique par combustion ou gazéification, caractérisé en ce que dans l'autre phase de séchage (4), les drêches (15) déshydratées par la voie mécanique
sont chauffées à l'aide d'un gaz de fumées produit dans le circuit d'énergie d'une
brasserie.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le gaz de fumées produit dans la brasserie est formé lors de la combustion de gaz
naturel dans le but de produire de la vapeur.
3. Procédé selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le gaz produit lors de la gazéification des drêches est utilisé sur le plan énergétique,
de préférence mis en oeuvre comme support d'énergie pour la production de vapeur dans
le circuit d'une brasserie (figure 2).
4. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que pour le préséchage mécanique des drêches, on effectue un séchage complémentaire pour
enlever l'eau capillaire à l'aide de champs électriques.
5. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que pour le préséchage mécanique des drêches (1), on effectue un séchage complémentaire
pour enlever l'eau capillaire à l'aide de champs à haute fréquence.
6. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le préséchage mécanique des drêches est effectué jusqu'à une teneur en eau d'au moins
65 %, de préférence 62 % en masse.
7. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que pour le séchage thermique des drêches (5) préséchées par voie mécanique, on met additionnellement
en oeuvre de l'énergie solaire.
8. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que dans l'autre phase de séchage (4), les drêches (5) sont séchées jusqu'à une teneur
en eau permettant leur autocombustion, de préférence jusqu'à au moins 55 % en masse.
9. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que de l'eau sous pression formée lors du préséchage mécanique est traitée en milieu
anaérobie et le gaz contenant du méthane, qui se forme ici, est exploité sur le plan
énergétique, de préférence comme support d'énergie pour la production de vapeur dans
le circuit d'une brasserie.
10. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les gaz résiduaires se produisant lors de la combustion des drêches séchées (15)
sont évacués conjointement avec les gaz résiduaires formés dans une chaudière de la
brasserie (figure 1).
11. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le mélange de drêches et d'autres déchets organiques biogènes sont soumis à une valorisation
thermique.
12. Installation pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 11, comportant un séchoir mécanique (3 ; 21) formant une première phase de séchage
(2) pour des drêches (1), et un séchoir thermique (6 ; 22) formant une autre phase
de séchage (4) pour des drêches (5) déshydratées par la voie mécanique, ainsi qu'un
dispositif de valorisation thermique (17 ; 23) par combustion ou gazéification des
drêches séchées (15), caractérisée en ce que dans le séchoir thermique (6 ; 22) débouche une conduite d'évacuation du gaz de fumées
provenant d'une chaudière du circuit d'énergie de la brasserie.
13. Installation selon la revendication 12, caractérisée en ce que le dispositif de valorisation thermique des drêches présente une chaudière de combustion
(17) (figure 1).
14. Installation selon la revendication 13, caractérisée en ce que la chaudière de combustion (17) est équipée d'un dispositif de production de vapeur
(18) (figure 1).
15. Installation selon la revendication 14, caractérisée en ce que le dispositif de production de vapeur (18) est accouplé au circuit d'énergie de la
brasserie (figure 1).
16. Installation selon l'une ou plusieurs des revendications 13 à 15, caractérisée en ce qu'une conduite d'évacuation provenant de la chaudière de combustion (17) débouche dans
une installation de gaz résiduaires d'une installation de production de bière (8)
(figure 1).
17. Installation selon la revendication 16, caractérisée en ce qu'une conduite d'évacuation (14) débouche depuis le séchoir thermique (6) dans l'installation
d'évacuation de gaz résiduaires de l'installation de production de bière (8) (figure
1).
18. Installation selon la revendication 12, caractérisée en ce que le dispositif de valorisation thermique présente un dispositif de gazéification (23)
(figure 2).
19. Installation selon la revendication 18, caractérisée en ce qu'une conduite (25) partant du dispositif de gazéification (23) et évacuant les gaz
produits dans le gazéificateur mène à un brûleur (19) d'une chaudière du circuit d'énergie
de la brasserie (8) (figure 2).
20. Installation selon l'une ou plusieurs des revendications 12 à 19, caractérisé en ce que le séchoir mécanique présente une presse à bande de filtration (21) (figure 2).
21. Installation selon l'une ou plusieurs des revendications 12 à 19, caractérisé en ce que le séchoir mécanique présente une extrudeuse (3) (figure 1).
22. Installation selon l'une ou plusieurs des revendications 12 à 21, caractérisé en ce que le séchoir thermique présente un séchoir à convection (22) (figure 2).
23. Installation selon l'une ou plusieurs des revendications 12 à 21, caractérisé en ce que le séchoir thermique présente un dispositif de séchage susceptible de fonctionner
à l'énergie solaire.
24. Installation selon l'une ou plusieurs des revendications 12 à 23, caractérisé en ce que le séchage thermique, la gazéification et la combustion sont rassemblés dans un ensemble
d'appareils.
25. Installation selon la revendication 24, caractérisé en ce qu'une conduite évacuant les gaz résiduaires chauds hors de l'ensemble dans lequel ont
lieu le séchage, la gazéification et la combustion est amenée directement à la chaudière
du consommateur d'énergie de la brasserie.

