| (19) |
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(11) |
EP 1 008 016 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.01.2002 Patentblatt 2002/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.10.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/459 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9818/053 (30.04.1998 Gazette 1998/17) |
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| (54) |
AUSRICHTVORRICHTUNG
ALIGNING DEVICE
DISPOSITIF D'ALIGNEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
22.10.1996 DE 19643626
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.2000 Patentblatt 2000/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Océ Printing Systems GmbH |
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85586 Poing (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- THIEMANN, Peter
D-80804 München (DE)
- OLBRICH, Otto
D-82024 Taufkirchen (DE)
- HAJDUKIEWICZ, Stefan
D-81541 München (DE)
- BÖHMER, Georg
D-81247 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schaumburg, Thoenes & Thurn |
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Postfach 86 07 48 81634 München 81634 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 658 503 US-A- 4 805 892
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DE-A- 3 223 048 US-A- 5 280 899
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 011, no. 100 (P-561), 28.März 1987 & JP 61 249064 A
(CANON INC), 6.November 1986,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 041 (M-1359), 26.Januar 1993 & JP 04 260558
A (FUJI XEROX CO LTD), 16.September 1992,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 497 (M-1476), 8.September 1993 & JP 05 124752
A (FUJI XEROX CO LTD), 21.Mai 1993,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausrichtvorrichtung, insbesondere für einen Einzelblattdrucker
oder Kopierer, zum Ausrichten eines einzelnen Blattes eines Aufzeichnungsträgers,
mit einer Sensorvorrichtung, die die Seitenkante des Blattes erfaßt, um dessen Lage
relativ zu einer Soll-Drucklage zu ermitteln, mit einer quer zur Transportrichtung
des Blattes verfahrbaren Transportvorrichtung, mit der das von ihr gehaltene Blatt
in Abhängigkeit von der ermittelten Lage in die Soll-Drucklage ausgerichtet werden
kann und die zwei einander gegenüberliegend angeordnete, sich in einer quer zur Transportrichtung
verlaufenden Berührungslinie berührende Transporteinheiten hat, wobei die Berührungslinie
einen Anschlag für die Vorderkante des Aufzeichnungsträgers bildet, und mit einer
das Blatt der Transportvorrichtung zuführenden Zuführvorrichtung, die in Transportstellung
das Blatt vor dem Erfassen durch die Transporteinheiten soweit fördert, daß sich das
Blatt zwischen der Zuführvorrichtung und der Transportvorrichtung wölbt und an der
Berührungslinie ausrichtet.
[0002] Bei einem Einzelblattdrucker oder einem Kopierer, dem zum Bedrucken bzw. Kopieren
jeweils ein einzelnes Blatt eines Aufzeichnungsträgers, beispielsweise ein einzelnes
Blatt Papier, zugeführt wird, besteht häufig das Problem, daß der Aufzeichnungsträger
schräg oder versetzt in den Einzelblattdrucker bzw. Kopierer eingezogen wird. Durch
das schräge oder versetzte Einziehen des Aufzeichnungsträgers nimmt dieser eine Lage
ein, die von einer Soll-Drucklage abweicht, in der der Aufzeichnungsträger ordnungsgemäß
bedruckt werden kann. Da ein ordnungsgemäßes Bedrucken des Aufzeichnungsträgers nur
in der Soll-Drucklage möglich ist, können insbesondere vorbedruckte Formulare oder
Aufzeichnungsträger, die bereits mit Farbe bedruckt sind und auf die Folgefarben aufgebracht
werden sollen, nicht mehr fehlerfrei bedruckt werden.
[0003] Zur Lösung dieses Froblemes sind verschiedene Vorrichtungen bekannt. So beschreibt
die US-A-4 805 892 eine Einrichtung in einem Drucker, mit der ein Blatt, das bezogen
auf die Soll-Drucklage quer zur Transportrichtung versetzt ist, ausgerichtet werden
kann. Die Einrichtung ist aus einer Zuführvorrichtung und einer in Transportrichtung
gesehen dieser nachgeordneten Transportvorrichtung gebildet, die quer zur Transportrichtung
bewegt werden kann. Während des Transportes des Blattes wird die Zuführvorrichtung
mit einer höheren Fördergeschwindigkeit betrieben als die Transportvorrichtung, so
daß sich zwischen den beiden Vorrichtungen eine Schlaufe bildet, die eine Bewegung
der Transportvorrichtung quer zur Transportrichtung ermöglicht, ohne daß das auszurichtende
Blatt beschädigt wird. Zum Ausrichten des Blattes wird entsprechend einem zuvor ermittelten
Versatz die das auszurichtende Blatt transportierende Transportvorrichtung quer zur
Transportrichtung bewegt.
[0004] Die EP-A-0 658 503 beschreibt eine Ausrichtvorrichtung für Kopiereinrichtungen, mit
der ein bezüglich der Transportrichtung schräg eingezogenes Blatt parallel zur Transportrichtung
ausgerichtet werden kann. Die Ausrichtvorrichtung ist aus zwei angetriebenen Rollenpaaren
gebildet, die auf einer gemeinsamen Linie quer zur Transportrichtung angeordnet sind
und jeweils einen Randbereich des auszurichtenden Blattes erfassen. Zum Ausrichten
des Blattes parallel zur Transportrichtung werden die beiden Rollenpaare mit unterschiedlichen
Fördergeschwindigkeiten betrieben, so daß der eine Randbereich des Blattes verglichen
mit dem anderen Randbereich des Blattes verzögert oder beschleunigt wird.
[0005] Aus der DE 32 23 048 C2 ist eine Ausrichtvorrichtung für Kopiergeräte bekannt, bei
der die Lage einzeln zugeführter Blätter eines Aufzeichnungsträgers vor dem Bedrucken
mit einer quer zur Transportrichtung verfahrbaren Transportvorrichtung verändert werden
kann. Bei dieser bekannten Ausrichtvorrichtung wird das Blatt zunächst parallel zur
Transportrichtung ausgerichtet. Dazu wird der quer, d.h. etwa senkrecht zur Transportrichtung
verlaufende Transportspalt der Transportvorrichtung geschlossen, so daß sich zwischen
den Transporteinheiten eine Berührungslinie ausbildet. Diese Berührungslinie zwischen
den Transporteinheiten bildet den Anschlag für die Vorderkante des 3lattes. Wird nun
ein Aufzeichnungsträgerblatt in das Kopiergerät eingelegt, wird es mittels der der
Transportvorrichtung vorgeschalteten Zuführvorrichtung eingezogen und in Richtung
der Transportvorrichtung gefördert. Die Zuführvorrichtung beendet den Transportvorgang
erst, wenn sich das Blatt zwischen der Zuführvorrichtung und der Transportvorrichtung
wölbt. Dadurch steht das gewölbte Aufzeichnungsträgerblatt unter Spannung und liegt
mit seiner Vorderkante gleichmäßig an die Berührungslinie zwischen den Transporteinheiten
der Transportvorrichtung an. Anschließend wird das Blatt von der Transportvorrichtung
erfaßt und in das Kopiergerät gefördert. Während dieses Transportvorgangs erfaßt eine
Sensorvorrichtung die Seitenkante des Blattes und ermittelt deren Lage quer zur Transportrichtung
und relativ zur Soll-Drucklage. Entspricht die ermittelte Lage quer zur Transportrichtung
nicht der Soll-Drucklage, wird die das Blatt haltende Transportvorrichtung gestoppt
und soweit quer zur Transportrichtung verfahren, bis die Lage des Blattes der Soll-Drucklage
entspricht. Anschließend wird der Transportvorgang fortgesetzt.
[0006] Bei dieser bekannten Ausrichtvorrichtung muß der Abstand zwischen der Zuführvorrichtung
und der der Transportvorrichtung nachgeordneten Fördervorrichtung, die das Blatt in
das Kopiergerät transportiert, größer sein als die maximal mögliche Länge eines einzelnen
Blattes. Nur so ist sichergestellt, daß weder die Zuführvorrichtung noch die Fördervorrichtung
das Blatt halten, während es von der Transportvorrichtung quer zur Transportrichtung
ausgerichtet wird. Andernfalls wird das Blatt während des Ausrichtens beschädigt.
Folglich richtet sich die Baulänge der Ausrichtvorrichtung nach der maximalen Blattlänge
und ist entsprechend groß ausgebildet. Gleichzeitig können kürzere Blätter, die weniger
als halb so lang sind wie die Blätter maximaler Länge durch die Ausrichtungsvorrichtung
nicht transportiert werden, da die Übergabe eines derartig kurzen Blattes von der
Zuführvorrichtung an die Transportvorrichtung oder von dieser an die Fördervorrichtung
scheitert.
[0007] Es ist Aufgabe der Erfindung eine Ausrichtvorrichtung bereitzustellen, deren Baulänge
vergleichsweise gering ist und die auf einfache Weise Blätter unterschiedlichster
Länge ausrichten kann.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer Ausrichtvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Zuführvorrichtung von der Transportstellung in eine offene Betriebsstellung
verstellbar ist, in der sie das Blatt nach dem Erfassen durch die Transporteinrichtung
freigibt. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Bei der Erfindung gibt die Zuführvorrichtung das auszurichtende Blatt frei, nachdem
es von der Transportvorrichtung erfaßt worden ist. Dadurch ist auf einfache Weise
sichergestellt, daß das Blatt während des Ausrichtens quer zur Transportrichtung nur
von der Transportvorrichtung gehalten wird. Ferner muß bei der konstruktiven Anordnung
der Zuführvorrichtung zur Transportvorrichtung keinerlei Rücksicht auf die tatsächliche
Blattlänge genommen werden, so daß einerseits Blätter unterschiedlichster Länge ausgerichtet
werden können und andererseits der Abstand der Zuführvorrichtung zur Transportvorrichtung
gering gehalten werden kann, wodurch eine geringe Baulänge für die Ausrichtvorrichtung
möglich ist.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform hat die Zuführvorrichtung zwei quer zur Transportrichtung
des Blattes verlaufende Fördereinheiten. Mindestens eine der beiden Fördereinheiten
ist zwischen der Transportstellung, in der sie an der anderen Fördereinheit anliegt,
und der offenen Betriebsstellung bewegbar, in der sie mit Abstand zur anderen Fördereinheit
gehalten ist. Als Fördereinheiten eignen sich beispielsweise drehbar gelagerte Förderwalzen,
von denen mindestens eine angetrieben ist. Des weiteren ist die Verwendung von Förderbändern
oder Traktoreinheiten möglich.
[0011] Bei dieser Ausführungsform ist es ferner von Vorteil, wenn an der Zuführvorrichtung
mindestens ein Spannelement vorgesehen ist, das die bewegbare Fördereinheit in die
Transportstellung vorspannt. Ferner ist an der Zuführvorrichtung mindestens eine Stelleinheit
vorgesehen, die die bewegbare Fördereinheit gegen die Kraft des Spannelementes in
die offene Betriebsstellung bewegt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Zuführvorrichtung
jederzeit transportbereit ist und sich nur während des Ausrichtens des Blattes in
der offenen Betriebsstellung befindet.
[0012] Des weiteren wird vorgeschlagen, an der Ausrichtvorrichtung eine Spannvorrichtung
vorzusehen, die die Transportvorrichtung, bevor sie das Blatt erfaßt, in einer Ausgangslage
quer zur Transportrichtung hält, in der die Transportvorrichtung etwa mittig ausgerichtet
zur Transportbahn angeordnet ist, entlang der das Blatt durch die Ausrichtvorrichtung
geführt wird. Während des eigentlichen Ausrichtens des Blattes wird dann die Transportvorrichtung
gegen die Kraft der Spannvorrichtung verfahren. Bei dieser Ausführungsform der Ausrichtvorrichtung
wird durch die Spannvorrichtung sichergestellt, daß sich die Transportvorrichtung,
bevor sie den Aufzeichnungsträger erfaßt, in einer definierten Ausgangslage befindet.
Ferner mußt die Transportvorrichtung beim Verfahren quer zur Transportvorrichtung
gegen die Kraft der Spannvorrichtung bewegt werden, so daß sie mechanisch eingespannt
ist. Dadurch wird eine besonders hohe Positioniergenauigkeit erzielt. Als Spannvorrichtungen
eignen sich unter anderem hydraulische oder mechanische Federelemente, die jeweils
an den beiden Stirnseiten der Transportvorrichtung angeordnet, am Gestell der Ausrichtvorrichtung
befestigt sind.
[0013] Die Sensorvorrichtung hat vorzugsweise einen ersten Kantensensor, der in Transportrichtung
gesehen, vor der Transportvorrichtung angeordnet ist. Dieser erste Kantensensor erfaßt
die Lage der Seitenkante des Blattes zur Soll-Drucklage zu Beginn des Ausrichtens
des Blattes. Weiter ist es von Vorteil, wenn die Sensorvorrichtung einen in Transportrichtung
gesehen nach der Transportvorrichtung angeordneten zweiten Kantensensor hat, der die
Lage der Seitenkante des Blattes erst bestimmt, wenn die Transportvorrichtung das
Blatt der Umdruckstelle des Einzelblattdruckers bzw. des Kopierers zuführt. Dadurch
ist es möglich, mit Hilfe des ersten Kantensensors die Lage der Seitenkante des Blattes
ständig zu überwachen und die Transportvorrichtung beim Verfahren kontinuierlich nachzuregeln.
Bei gleichzeitiger Verwendung eines ersten und zweiten Kantensensors ist es möglich
nicht nur den Versatz des Blattes zu ermitteln, sondern auch durch Vergleich der von
den beiden Kantensensoren gleichzeitig ermittelten Lagewerte zu bestimmen, ob der
Aufzeichnungsträger schräg eingezogen wird. Als Kantensensoren eignen sich insbesondere
einfache Lichtschranken aber auch lichtempfindliche Anordnungen wie CCD-Arrays.
[0014] Die Transportvorrichtung wird vorzugsweise mittels eines ersten Antriebes quer zur
Transportrichtung des Aufzeichnungsträgers verfahren. Als erster Antrieb eignen sich
insbesondere Servoantriebe, da diese sehr genau angesteuert werden können. Ferner
werden Schrittmotoren als Antriebe für die Transportvorrichtung vorgeschlagen, da
diese durch Abzählen der einzelnen Steuerimpulse sehr genau positioniert werden können
und gleichzeitig durch Abzählen der einzelnen Steuerimpulse die Position der Transportvorrichtung
ermittelt werden kann.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Ausrichtvorrichtung ist die erste Transporteinheit
der Transportvorrichtung eine sich quer zur Transportrichtung erstreckende Transportwalze.
Als zweite Transporteinheit wird mindestens eine unter Vorspannung an der Transportwalze
anliegende Gegendruckwalze verwendet. Sowohl die Transportwalze als auch die Gegendruckwalze
können mit einer elastischen Beschichtung ausgebildet sein, so daß das Blatt sicher
gehalten werden kann. Bei dieser Ausführungsform erfolgt der Transport mittels eines
zweiten Antriebes, der die Transportwalze bewegt. Als Antrieb eignet sich auch hier
beispielsweise ein Servoantrieb oder ein Schrittmotor. Des weiteren können als Transporteinheiten
sogenannte Traktoreinheiten verwendet werden, die den Aufzeichnungsträger mittels
Transportbänder in die Ausrichtvorrichtung einziehen.
[0016] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigen:
- Figur 1
- eine Prinzipdarstellung einer Ausrichtvorrichtung nach der Erfindung; und
- Figur 2
- eine schematische Darstellung der Vorgänge beim Ausrichten eines einzelnen Blattes
eines Aufzeichnungsträgers.
[0017] In Figur 1 ist eine Prinzipdarstellung eines Ausführungsbeispieles einer Ausrichtvorrichtung
10 gezeigt, die zum Ausrichten eines einzelnen Blattes 12 eines Aufzeichnungsträgers
aus Papier dient. Die Ausrichtvorrichtung 10 hat eine in Figur 1 etwa in der Mitte
dargestellte Transportvorrichtung 14, eine in Transportrichtung 16 des Blattes 12
gesehen vor der Transportvorrichtung 14 angeordnete Zuführeinrichtung 18 sowie eine
sich in Transportrichtung 16 an die Transportvorrichtung 14 anschließende Fördervorrichtung
20. Des weiteren ist die Ausrichtvorrichtung 10 mit insgesamt vier Lichtschranken
22, 24, 26 und 28 ausgestattet. Die erste Lichtschranke 22 ist in Transportrichtung
16 gesehen unmittelbar vor der Zuführvorrichtung 18 angeordnet und gibt an die Steuerung
(nicht dargestellt) der Ausrichtvorrichtung 10 ein Signal ab, sobald das Blatt 12
in die Ausrichtvorrichtung 10 eingelegt wird. Die zweite und dritte Lichtschranke
24 und 26 sind in unmittelbarer Nähe der Transportvorrichtung 14 angeordnet. Die zweite
Lichtschranke 24 ist in Transportrichtung 16 gesehen vor der Transportvorrichtung
14 positioniert und erfaßt das Blatt 12, sobald es der Transportvorrichtung 14 zugeführt
wird. Die dritte Lichtschranke 26 ist in Transportrichtung 16 gesehen nach der Transportvorrichtung
14 angeordnet und dient zum Ermitteln der Seitenkante des Blattes 12, sobald das Blatt
12 von der Transportvorrichtung 14 erfaßt worden ist. In Transportrichtung 16 gesehen
unmittelbar vor der Fördervorrichtung 20 ist die vierte Lichtschranke 28 befestigt,
die das Blatt 12 erfaßt, sobald es der Fördervorrichtung 20 zugeführt wird. Durch
Einsatz der Lichtschranken 22, 24, 26 und 28 wird sichergestellt, daß sich während
der Ausrichtung des Blattes 12 durch die Transportvorrichtung 14 nur ein Blatt 12
in der Ausrichtvorrichtung 10 befindet, wie nachfolgend noch erläutert wird.
[0018] Die Transportvorrichtung 14 verwendet eine in einem Rahmen (nicht dargestellt) gelagerte
Transportwalze 30, die sich quer zur Transportrichtung 16 des Blattes 12 erstreckt.
Oberhalb der Transportwalze 30 sind drei gleichfalls im Rahmen gehaltene Gegendruckwalzen
32 gelagert, die unter Vorspannung an der Transportwalze 30 anliegen und mit dieser
einen Transportspalt bilden, durch den das Blatt 12 gefördert wird. An der in Figur
1 dargestellten rechten Stirnseite der Transportwalze 30 ist ein Walzenantrieb 34
angeordnet. Dieser Walzenantrieb 34 versetzt die Transportwalze 30 während des Transportes
des Blattes 12 in Drehung, so daß durch die unter Vorspannung an der Transportwalze
30 anliegenden Gegendruckwalzen 32 das Blatt 12 gefördert wird.
[0019] Der Rahmen der Transportvorrichtung 14 ist in quer zur Transportrichtung 16 des Blattes
12 verlaufenden Führungsschienen (nicht dargestellt) gehalten. An jeder Stirnseite
des Rahmens der Transportvorrichtung 14 ist jeweils das eine Ende einer Blattfeder
36 bzw. 38 befestigt. Das andere Ende der Blattfeder 36 bzw. 38 ist fest mit dem Gestell
40 der Ausrichtvorrichtung 10 verbunden. Unmittelbar hinter dem Walzenantrieb 34 ist
an diesem ein Stellantrieb 42 befestigt, dessen Antriebswelle 44 sich in Transportrichtung
16 erstreckt. Die Antriebswelle 44 ist mit einer Verzahnung ausgestattet, die mit
einer am Gestell 40 der Ausrichtvorrichtung 10 befestigten, sich quer zur Transportrichtung
16 erstreckenden Zahnstange 46 in Eingriff steht. Wird der Stellantrieb 42 durch die
Steuerung (nicht dargestellt) der Ausrichtvorrichtung 10 aktiviert, wird durch das
Zusammenwirken der Antriebswelle 44 mit der Zahnstange 46 die Transportvorrichtung
14 entlang der Führungen gegen die Kraft der Blattfedern 36 und 38 quer zur Transportrichtung
16 bewegt. Wird der Stellantrieb 42 deaktiviert, bewegt sich die Transportvorrichtung
14 durch die Wirkung der Blattfedern 36 und 38 wieder zurück in ihre Ausgangsstellung.
[0020] Die Zuführvorrichtung 18 verwendet eine sich quer zur Transportrichtung 16 erstreckende
Zuführwalze 48, die in einem Rahmen (nicht dargestellt) drehbar gelagert ist. Oberhalb
der Zuführwalze 48 ist eine Gegendruckwalze 50 angeordnet. Die Gegendruckwalze 50
ist mit jedem ihrer Enden an einer schwenkbaren Platte 52 bzw. 54 drehbar gelagert.
Die schwenkbaren Platten 52 und 54 sind auf einer gemeinsamen Achse A befestigt, die
ihrerseits am Rahmen (nicht dargestellt) drehbar gelagert ist. An jeder Platte 52
bzw. 54 ist ferner eine Spiralfeder 56 bzw. 58 auf die Achse A aufgeschoben. Durch
diese beiden Spiralfedern 56 und 58 werden die schwenkbaren Platten 52 und 54 und
damit die Gegendruckwalze 50 in Richtung der Zuführwalze 48 vorgespannt, so daß die
Gegendruckwalze 50 in einer Transportstellung, in der das Blatt 12 durch die Zuführvorrichtung
18 transportiert werden kann, unter Vorspannung an der Zuführwalze 48 anliegt. An
jeder der schwenkbaren Platte 52 und 54 ist ferner ein Stellelement 60 vorgesehen,
von denen in Figur 1 nur das Stellelement 60 der links dargestellten Platte 52 zu
sehen ist. Mit Hilfe der Stellelemente 60 kann die Gegendruckwalze 50 gegen die Kraft
der Spiralfedern 56 und 58 in eine offene Betriebsstellung bewegt werden, in der sie
mit Abstand zur Zuführwalze 48 gehalten ist. Die Zuführwalze 48 wird mittels eines
Zuführwalzenantriebes 62 in Drehung versetzt, so daß das zwischen der Zuführwalze
48 und der an dieser anliegenden Gegendruckwalze 50 angeordnete Blatt 12 gefördert
wird. Die Fördervorrichtung 20 verwendet gleichfalls eine sich quer zur Transportrichtung
16 erstreckende Förderwalze 64, an der unter Vorspannung drei Gegendruckwalzen 66
anliegen. Die Förderwalze 64 wird mittels eines Förderwalzenantriebes 68 in Drehung
versetzt, so daß das zwischen der Förderwalze 64 und den Gegendruckwalzen 66 angeordnete
Blatt 12 transportiert wird.
[0021] Nachfolgend wird die Funktionsweise der Ausrichtvorrichtung 10 anhand der Figuren
1 und 2 näher erläutert. Sobald ein einzelnes Blatt 12 eines Aufzeichnungsträgers
in die Ausrichtvorrichtung 10 eingelegt wird, erfaßt die erste Lichtschranke 22 die
in Figur 1 links dargestellte Seitenkante des Blattes 12 und gibt an die Steuerung
(nicht dargestellt) der Ausrichtvorrichtung 10 ein Signal ab. Durch das Signal der
ersten Lichtschranke 22 aktiviert die Steuerung den Zuführwalzenantrieb 62 der Zuführvorrichtung
18, wodurch die in die Transportstellung geschwenkte Zuführwalze 48 in Drehung versetzt
wird und das Blatt 12 in die Ausrichtvorrichtung 10 einzieht. Sobald die zweite Lichtschranke
24 die Vorderkante des in die Ausrichtvorrichtung 10 geförderten Blattes 12 erfaßt,
gibt sie dieses Signal an die Steuerung weiter.
[0022] Sollte sich noch ein weiteres Blatt in der Ausrichtvorrichtung 10 befinden, stoppt
die Steuerung die Zuführvorrichtung 18, bis die vierte Lichtschranke 28 erfaßt hat,
daß das weitere Blatt die Ausrichtvorrichtung 10 verlassen hat. Hat das weitere Blatt
die Ausrichtvorrichtung 10 verlassen, deaktiviert die Steuerung den Walzenantrieb
34 und fährt mit Hilfe des Stellantriebes 42 die Transportvorrichtung 14 zurück in
ihre Ausgangslage, d.h. etwa mittig zur Transportbahn. Anschließend aktiviert die
Steuerung erneut die Zuführvorrichtung 18, so daß das auszurichtende Blatt 12 weiter
in die Ausrichtvorrichtung 10 eingezogen wird. Sollte sich zu dem Zeitpunkt, als die
Steuerung das Signal der zweiten Lichtschranke 22 erfaßte, kein weiteres Blatt in
der Ausrichtvorrichtung 10 befunden haben, wird die Zuführvorrichtung 18 nicht gestoppt,
sondern zieht das Blatt 12 ohne Unterbrechung in die Ausrichtvorrichtung 10.
[0023] Sobald das auszurichtende Blatt 12 in die Transportvorrichtung 14 gelangt, schiebt
sich seine Vorderkante in den Transportspalt zwischen Transportwalze 30 und Gegendruckwalze
32. Dabei bildet die in strichpunktierter Linie dargestellte Berührungslinie zwischen
der Transportwalze 30 und den an dieser anliegenden Gegendruckwalzen 32 einen Anschlag,
an dem sich die Vorderkante des Blattes 12 ausrichtet. Da die Zuführvorrichtung 18
nach wie vor das Blatt 12 in die Ausrichtvorrichtung 10 fördert, wölbt sich das Blatt
12 zwischen der Zuführvorrichtung 18 und der Transportvorrichtung 14, wie in Figur
1 gezeigt. Nach einem vorgegebenen Zeitraum hält die Steuerung der Ausrichtvorrichtung
10 die Zuführvorrichtung 18 an, so daß das Blatt von der Zuführvorrichtung 18 gehalten
wird und sich gleichzeitig aufgrund der durch die Wölbung verursachten Spannungen
im Blatt 12 mit seiner Vorderkante an der Berührungslinie ausrichtet. Anschließend
aktiviert die Steuerung den Walzenantrieb 34 der Transportvorrichtung 14, so daß das
Blatt 12 in die Ausrichtvorrichtung 10 eingezogen wird. Sobald die dritte Lichtschranke
26 die Vorderkante des Blatts 12 erfaßt, hält die Steuerung die Transportvorrichtung
14 an. Anschließend betätigt die Steuerung die Stellelemente 60 der Zuführvorrichtung
18, wodurch die Gegendruckwalze 50 aus ihrer Transportstellung, in der sie unter Vorspannung
an der Zuführwalze 48 anliegt, in die offene Betriebsstellung bewegt wird, in der
sie mit Abstand zur Zuführwalze 48 gehalten ist. Durch diese Öffnungsbewegung gibt
die Zuführvorrichtung 18 das Blatt 12 frei, das sich entspannt und wieder plan entlang
der Transportrichtung 16 verläuft. Anschließend beginnt die Transportvorrichtung 14
mit dem Ausrichtvorgang, der nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figur 2 näher erläutert
wird.
[0024] In Figur 2 ist der eigentliche Ausrichtvorgang des Blattes 12 dargestellt. Figur
2 zeigt ein Weg-Zeit-Diagramm und ein unter diesem angeordnetes Strom-Zeit-Diagramm.
[0025] Das Weg-Zeit-Diagramm zeigt den Ausrichtvorgang des Blattes 12 in Draufsicht, wobei
die unterschiedlichen Positionen des Blattes 12 gepunktet, gestrichelt bzw. in durchgezogener
Linie dargestellt sind. Parallel zur Zeitachse verläuft in gestrichelter Linie die
Soll-Drucklage, die an der Wegachse mit X
D bezeichnet ist. Der Wert X
0 an der Achse definiert die Ausgangslage des Blattes 12, wenn dieses in die Ausrichtvorrichtung
10 eingezogen wird. Der Wert X
L definiert einen vorbestimmten Abstand der dritten Lichtschranke 26 von der Soll-Drucklage,
der in diesem Ausführungsbeispiel bei 6 mm liegen soll.
[0026] Das Strom-Zeit-Diagramm zeigt den Signalverlauf 70 der Lichtschranke 26 und den Signalverlauf
72 des Stellantriebes 42, mit dem die Transportvorrichtung 14 quer zur Transportrichtung
16 verfahren wird. Zum Zeitpunkt t
1 hat das vorher durch die Ausrichtvorrichtung 10 ausgerichtete Blatt die Transportvorrichtung
14 verlassen. Da die Lichtschranke 26 nicht mehr unterbrochen ist, erzeugt sie ein
Signal (schraffiert dargestellt). Sobald die Lichtschranke 26 der Steuerung mitteilt,
daß das Blatt die Transportvorrichtung 14 verlassen hat, wird der. Stellantrieb 42
aktiviert, wie im Signalverlauf 72 dargestellt; wodurch die Transportvorrichtung 14
wieder in ihrer Ausgangslage bewegt wird. Die Rückstellbewegung der Transportvorrichtung
14 ist zum Zeitpunkt t
2 abgeschlossen.
[0027] Zum Zeitpunkt t
3 erfaßt die dritte Lichtschranke 26 das neu auszurichtende Blatt 12, das mit einer
Ausgangslage X
0 in die Transportvorrichtung 14 eingezogen wird. Dabei wird die dritte Lichtschranke
26 unterbrochen, was im Signalverlauf 70 erkennbar ist. Sobald die Steuerung zum Zeitpunkt
t
3 das Signal der dritten Lichtschranke 26 erfaßt, bewegt sie die Zuführvorrichtung
18 in die offene Stellung, die das Blatt 12 freigibt und aktiviert anschließend den
Stellantrieb 42, der die gesamte Transportvorrichtung 14 und damit auch das auszurichtende
Blatt 12 quer zur Transportrichtung 16 nach links bewegt. Zum Zeitpunkt t
4 ist das Blatt 12 soweit nach links bewegt worden, daß seine Position der Lage X
L der dritten Lichtschranke 26 entspricht, diese nicht mehr durch das Blatt 12 unterbrochen
wird und ein Signal erzeugt, wie im Signalverlauf 70 dargestellt. Dadurch erkennt
die Steuerung, daß sich das Blatt 12 auf Höhe der dritten Lichtschranke 26 befindet
und hält den Stellenantrieb zweiten Antrieb 42 an.
[0028] Anschließend, zum Zeitpunkt t
5, aktiviert die Steuerung den Stellenantrieb 42 derart, daß dieser die Transportvorrichtung
14 und damit das Blatt 12 quer zur Transportrichtung nach rechts bewegt. Der Stellenantrieb
42 wird dabei von der Steüerung mit konstanter Geschwindigkeit über einen vorbestimmten
Zeitraum betrieben. Nach Ablauf dieses Zeitraums zum Zeitpunkt t
6, hält die Steuerung den Stellantrieb 42 an, so daß die Transportvorrichtung 14 und
damit das Blatt 12 in einer bestimmten Position quer zur Transportrichtung 16 verharrt.
Da der Stellantrieb 42 mit konstanter Geschwindigkeit über einen vorbestimmten Zeitraum
aktiviert worden war, wurde das Blatt 12 einen vorbestimmten Wegabschnitt nach rechts
bewegt. Dieser Wegabschnitt entspricht dem Abstand der dritten Lichtschranke 26 zur
Soll-Drucklage X
D, so daß sich das Blatt 12 ab dem Zeitpunkt t
6 mit seiner rechten Seitenkante auf Höhe der Soll-Drucklage X
D befindet.
[0029] Nachdem das Blatt 12 ordnungsgemäß ausgerichtet worden ist, aktiviert die Steuerung
den Walzenantrieb 34 der Transportvorrichtung 14 sowie den Förderwalzenantrieb 68
der Fördervorrichtung 20. Dadurch wird das Blatt 12 aus der Ausrichtvorrichtung 10
transportiert. Sobald die zweite Lichtschranke 24 die Hinterkante des Blattes 12 erfaßt,
deaktiviert die Steuerung die Stellelemente 60 der Zuführvorrichtung 18, wodurch die
Gegendruckwalze 50 durch die Kraft der Spiralfedern 56 und 58 wieder in ihre Transportstellung
bewegt wird.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 10
- Ausrichtvorrichtung
- 12
- Blatt eines Aufzeichnungsträgers
- 14
- Transportvorrichtung
- 16
- Transportrichtung
- 18
- Zuführvorrichtung
- 20
- Fördervorrichtung
- 22
- erste Lichtschranke
- 24
- zweite Lichtschranke
- 26
- dritte Lichtschranke
- 28
- vierte Lichtschranke
- 30
- Transportwalze
- 32
- Gegendruckwalzen
- 34
- Walzenantrieb
- 36
- Blattfeder
- 38
- Blattfeder
- 40
- Gestell der Ausrichtvorrichtung
- 42
- Stellantrieb
- 44
- Antriebswelle
- 46
- Zahnstange
- 48
- Zuführwalze
- 50
- Gegendruckwalze
- 52
- schwenkbare Platte
- 54
- schwenkbare Platte
- A
- Achse
- 56
- Spiralfeder
- 58
- Spiralfeder
- 60
- Steilelement
- 62
- Zuführwalzenantrieb
- 64
- Förderwalze
- 66
- Gegendruckwalzen
- 68
- Förderwalzenantrieb
- 70
- Signalverlauf der dritten Lichtschranke 26
- 72
- Signalverlauf des Stellantriebes 42
1. Ausrichtvorrichtung, insbesondere für einen Einzelblattdrucker oder Kopierer, zum
Ausrichten eines einzelnen Blattes (12) eines Aufzeichnungsträgers,
mit einer Sensorvorrichtung (22, 24, 26, 28), die die Seitenkante des Blattes (12)
erfaßt, um dessen Lage (x0) relativ zu einer Soll-Drucklage (XD) zu ermitteln,
mit einer quer zur Transportrichtung des Blattes (12) verfahrbaren Transportvorrichtung
(14), mit der das von ihr gehaltene Blatt (12) in Abhängigkeit von der ermittelten
Lage (x0) in die Soll-Drucklage (xD) ausgerichtet werden kann und die zwei einander gegenüberliegend angeordnete, sich
in einer quer zur Transportrichtung (16) verlaufenden Berührungslinie berührende Transporteinheiten
(30, 32) hat, wobei die Berührungslinie einen Anschlag für die Vorderkante des Aufzeichnungsträgers
(12) bildet, und
mit einer das Blatt (12) der Transportvorrichtung (14) zuführenden Zuführvorrichtung
(18), die in Transportstellung das Blatt (12) vor dem Erfassen durch die Transporteinheiten
(30, 32) soweit fördert, daß sich das Blatt (12) zwischen der Zuführvorrichtung (18)
und der Transportvorrichtung (14) wölbt und an der Berührungslinie ausrichtet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (18) von der Transportstellung in eine offene Betriebsstellung
verstellbar ist, in der sie das Blatt (12) nach dem Erfassen durch die Transporteinrichtung
(14) freigibt.
2. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (18) zwei quer zur Transportrichtung des Blattes (12) verlaufende
Fördereinheiten (48, 50) hat, und daß mindestens eine der Fördereinheiten (48) zwischen
der Transportstellung, in der sie an der anderen Fördereinheit (50) anliegt, und der
offenen Betriebsstellung bewegbar ist, in der sie mit Abstand zur anderen Fördereinheit
(50) gehalten ist.
3. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zuführvorrichtung (18) mindestens ein Spannelement (52, 54), das die bewegbare
Fördereinheit (48) in die Transportstellung vorspannt, und mindestens eine die bewegbare
Fördereinheit (48) gegen die Kraft des Spannelementes (52, 54) in die offene Betriebsstellung
bewegende Stelleinheit (60) vorgesehen sind.
4. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannvorrichtung (36, 38) die Transportvorrichtung (14) vor dem Ausrichten des
Blattes (12) in einer Ausgangslage quer zur Transportrichtung (16) hält, und daß beim
Ausrichten des Blattes (12) die Transportvorrichtung (14) entgegen der Kraft: der
Spannvorrichtung (36, 38) verfahren wird.
5. Ausrichtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorvorrichtung einen in Transportrichtung (16) gesehen vor der Transportvorrichtung
(14) angeordneten ersten Kantensensor (24) hat, der die Seitenkante des Blattes (12)
erfaßt: und dessen Lage (X0) relativ zur Soll-Drucklage (XD) zu Beginn des Ausrichtens des Blattes (12) bestimmt.
6. Ausrichtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorvorrichtung einen in Transportrichtung (16) gesehen nach der Transportvorrichtung
(14) angeordneten zweiten Kantensensor (26) hat.
7. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ais erster Kantensensor (24) und/oder als zweiter Kantensensor (26) eine Lichtschranke
oder eine lichtempfindliche Anordnung verwendet wird.
8. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Anordnung ein CCD-Array ist.
9. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichtung (16) gesehen nach der Transportvorrichtung (14) eine Fördervorrichtung
(20) angeordnet ist.
10. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (14) mittels eines ersten Antriebes (36) quer zur Transportrichtung
(16) des Aufzeichnungsträgers (12) verfahren wird.
11. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Transporteinheit eine sich quer zur Transportrichtung (16) erstreckende
Transportwalze (30) ist, und daß die zweite Transporteinheit mindestens eine unter
Vorspannung an der Transportwalze (30) anliegende Gegendruckwalze (32) ist, wobei
die Berührungslinie zwischen den beiden Walzen (30, 32) zu Beginn des Ausrichtens
den Anschlag für die Vorderkante des Blattes (12) bildet.
12. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportwalze (30) mittels eines zweiten Antriebes (34) angetrieben wird.
13. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (30, 32) mittels der Spannvorrichtung (36, 38) in der Ausgangslage gehalten
werden, und daß die Walzen (30, 32) entgegen der Kraft der Spannvorrichtung (36,38)
quer zur Transportrichtung (16) verfahrbar sind.
14. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung zwei parallel zueinander angeordnete Blattfedern (36, 38) hat,
die jeweils nahe den einander gegenüberliegenden Enden der Transportwalze (30) der
Transportvorrichtung (14) angeordnet sind.
15. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite Antrieb (36, 34) jeweils ein Servoantrieb oder ein
Schrittmotor ist.
1. Aligning device, particularly for a single-sheet printer or copier, for aligning a
single sheet (12) of a recording medium,
comprising a sensor device (22, 24, 26, 28) that acquires the lateral edge of the
sheet (12) in order to identify its position (X0) relative to a rated printing position (XD),
comprising a transport device (14) movable transversely relative to the conveying
direction of the sheet (12) with which the sheet (12) held by it can be aligned into
the rated printing position (xD [sic]) dependent on the identified position (x0) and that has two transport units (30, 32) arranged lying opposite one another and
contacting one another in a contact line proceeding transversely relative to the conveying
direction (16), whereby the contact line forms a detent for the leading edge of the
recording medium (12), and
comprising a delivery means (18) the sheet (12) to the transport device (14), said
delivery means, in transport position, conveying the sheet (12) to such an extent
before being ceased by the transport units (30, 32) that the sheet (12) arcs between
the delivery device (18) and the transport device (14) and aligns itself at the contact
line, characterized in that the delivery device (18) is adjustable from the transport position into an open operating
position in which it releases the sheet (12) after it has been ceased by the transport
device (14).
2. Aligning device according to claim 1, characterized in that the delivery device (18) has two conveyor units proceeding transversely relative
to the conveying direction of the sheet (12); and in that at least one of the conveyor units (48) is movable between the transport position
in which it lies against the other conveyor unit (50) and the open operating position
in which it is held at a distance from the other conveyor unit (50).
3. Aligning device according to claim 2, characterized in that at least one tensing element (52, 54) that pre-stresses the movable conveyor unit
(48) into the transport position and at least one actuator unit (60) moving the movable
conveyor unit (48) into the open operating position opposite the force of the tensing
element (52, 54) are provided at the delivery device (18).
4. Aligning device according to claim 1, 2, or 3, characterized in that a tensing device (36, 38) holds the transport device (14) in an initial position
transverse relative to the conveying direction (16) before the alignment of the sheet
(12); and in that, given alignment of the sheet (12), the transport device (14) is moved opposite the
force of the tensing device (36, 38).
5. Aligning device according to one of the claims 1 through 4, characterized in that the sensor means has a first edge sensor (24) arranged preceding the transport device
(14) as viewed in conveying direction (16), said first edge sensor (24) detecting
the lateral edge of the sheet (12) and identifying the position (X0) thereof relative to the rated printing position (XD) at the beginning of the aligning of the sheet (12).
6. Aligning device according to one of the claims 1 through 5, characterized in that the sensor device has a second edge sensor (26) arranged following the transport
device (14) as view in conveying direction (16).
7. Aligning device according to claim 5 or 6, characterized in that a light barrier or a light-sensitive arrangement is employed as first edge sensor
(24) and/or as second edge sensor (26).
8. Aligning device according to claim 7, characterized in that the light - sensitive arrangement is a CCD array.
9. Aligning device according to one of the preceding claims, characterized in that a conveyor device (20) is arranged following the transport device (14) as seen in
conveying direction (16).
10. Aligning device according to one of the preceding claims, characterized in that the transport device (14) is moved with a first drive (36) transversely relative
to the conveying direction (16) of the recording medium (12).
11. Aligning device according to one of the preceding claims, characterized in that the first transport unit is a transport roller (30) extending transversely relative
to the conveying direction (16); and in that the second transport unit is at least one counter-pressure roller (32) lying against
the transport roller (30) with pre-stress, whereby the contact line between the two
rollers (30, 32) forms the detent for the leading edge of the sheet (12) at the beginning
of the aligning.
12. Alignment device according to claim 11, characterized in that the transport roller (30) is driven with a second drive (34).
13. Aligning device according to claim 11 or 12, characterized in that the rollers (30, 32) are held in the initial position with the tensing device (36,
38); and in that the rollers (30, 32) are movable transversely relative to the conveying direction
(16) opposite the force of the tensing device (36, 38).
14. Aligning device according to claim 13, characterized in that the tensing device has two leaf springs (36, 38) arranged parallel to one another
that are respectively arranged close to those ends of the transport roller (30) of
the transport device (14) that lie opposite one another.
15. Aligning device according to claim 10 or 12, characterized in that the first and/or the second drive (36, 34) is respectively a servo drive or a stepping
motor.
1. Dispositif d'alignement, en particulier pour un copieur ou un appareil d'impression
feuille à feuille, pour aligner une feuille individuelle (12) d'un support d'information,
comportant
- un dispositif à capteurs (22, 24, 26, 28) qui détecte le bord latéral de la feuille
(12) pour déterminer sa position (x0) par rapport à une position d'impression théorique (xD),
- un dispositif de défilement (14), déplaçable transversalement par rapport à la direction
de défilement de la feuille (12), à l'aide duquel la feuille (12), maintenue par celui-ci,
peut être alignée dans la position d'impression théorique (xD) en fonction de la position déterminée (x0), et qui comporte deux unités de défilement (30, 32) agencées l'une en face de l'autre
et en contact l'une avec l'autre sur une ligne de contact s'étendant transversalement
à la direction de défilement (16), la ligne de contact formant une butée pour le bord
avant du support d'information (12), et
- un dispositif d'amenée (18), amenant la feuille (12) au dispositif de défilement
(14), qui déplace la feuille (12) dans la position de défilement avant la détection
par les unités de défilement (30, 32) jusqu'à ce que la feuille (12) se gondole entre
le dispositif d'amenée (18) et le dispositif de défilement (14) et s'aligne sur la
ligne de contact,
caractérisé en ce que le dispositif d'amenée (18) est réglable de la position de défilement dans une position
opérante ouverte dans laquelle il libère la feuille (12) après la détection par le
dispositif de défilement (14).
2. Dispositif d'alignement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'amenée (18) comporte deux unités de déplacement (48, 50) s'étendant
transversalement à la direction de défilement de la feuille (12), et en ce que l'une au moins des unités de déplacement (48) est mobile entre une position de défilement
dans laquelle elle touche l'autre unité de déplacement (50) et une position opérante
ouverte dans laquelle elle est maintenue à distance de l'autre unité de déplacement
(50).
3. Dispositif d'alignement selon la revendication 2, caractérisé en ce que, au niveau dispositif d'amenée (18), il est prévu au moins un élément tendeur (52,
54) qui précontraint l'unité de déplacement mobile (48) dans la position de défilement,
et au moins une unité de réglage (60) déplaçant l'unité de déplacement mobile (48)
pour l'amener dans la position opérante ouverte en s'opposant à la force exercée par
l'élément de tension (52, 54).
4. Dispositif d'alignement selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'un dispositif tendeur (36, 38) maintient le dispositif de défilement (14) avant d'aligner
la feuille (12) dans une position de départ transversalement à la direction de défilement
(16), et en ce que, lors de l'alignement de la feuille (12), le dispositif de défilement (14) est déplacé
en s'opposant à la force exercée par le dispositif tendeur (36, 38).
5. Dispositif d'alignement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif à capteurs comporte un premier capteur de bord (24), agencé en amont
du dispositif de défilement (14) par référence au sens de défilement (16), qui détecte
le bord latéral de la feuille (12) et détermine la position (x0) de celle-ci par rapport à la position d'impression théorique (XD) au début de l'alignement de la feuille (12).
6. Dispositif d'alignement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif à capteurs comporte un second capteur (26) agencé en aval du dispositif
de défilement (14) par référence au sens de défilement (16).
7. Dispositif d'alignement selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce qu'il est utilisé une barrette lumineuse ou une structure photosensible comme premier
capteur de bord (24) et/ou comme second capteur de bord (26).
8. Dispositif d'alignement selon la revendication 7, caractérisé en ce que la structure photosensible est un réseau d'éléments photosensibles à transfert de
charges (CCD).
9. Dispositif d'alignement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de déplacement (20) est agencé en aval du dispositif de défilement (14)
par référence au sens de défilement (16).
10. Dispositif d'alignement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de défilement (14) est déplacé au moyen d'un premier dispositif d'entraînement
(36) transversalement à la direction de défilement (16) du support d'information (12).
11. Dispositif d'alignement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première unité de défilement est un rouleau de défilement (30) s'étendant transversalement
à la direction de défilement (16), et en ce que la seconde unité de défilement est au moins un rouleau antagoniste (32) portant contre
le rouleau de défilement (30) avec une précontrainte, la ligne de contact entre les
deux rouleaux (30, 32) formant, au début de l'alignement, la butée destinée au bord
avant de la feuille (12).
12. Dispositif d'alignement selon la revendication 11, caractérisée en ce que le rouleau de défilement (30) est entraîné par un second dispositif d'entraînement
(34).
13. Dispositif d'alignement selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que les rouleaux (30, 32) sont maintenus dans leur position de départ au moyen du dispositif
tendeur (36, 38), et en ce que les rouleaux (30, 32) sont déplaçables transversalement à la direction de défilement
(16) en s'opposant à la force exercée par le dispositif tendeur (36, 38).
14. Dispositif d'alignement selon la revendication 13, caractérisé en ce que le dispositif tendeur comporte deux ressorts à lames (36, 38) agencés parallèlement
l'un à l'autre, et respectivement au voisinage de chacune des extrémités opposées
du rouleau de défilement (30) du dispositif de défilement (14).
15. Dispositif d'alignement selon la revendication 10 ou 12, caractérisé en ce que le premier et/ou le second dispositifs d'entraînement (36, 34) sont chacun un dispositif
d'entraînement asservi ou bien un moteur pas-à-pas.

