[0001] Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Katalysatorträgeranordnung und
eine Baueinheit sowie auf ein Abgassystem einer Verbrennungskraftmaschine.
[0002] Zur katalytischen Umsetzung von Komponenten eines Abgases einer Verbrennungskraftmaschine
ist es bekannt, auf einen Katalysatorträgerkörper wenigstens eine katalytisch wirkende
Substanz aufzubringen. Der Katalysatorträgerkörper weist für ein Abgas durchströmbare
Gaskanäle auf. Die Gaskanäle erstrecken sich in Längsrichtung des Katalysatorträgerkörpers.
Es ist bekannt, einen Katalysatorträgerkörper wabenförmig auszubilden. Der Katalysatorträgerkörper
kann aus wenigstens teilweise strukturierten Blechlagen. gebildet sein. Ferner sind
Katalysatorträgerkörper bekannt, die aus einem keramischen Werkstoff bestehen. Solche
Katalysatorträgerkörper werden extrudiert.
[0003] Der Katalysatorträgerkörper wird in einem Gehäuse angeordnet, welches ein Teil eines
Abgassystems ist. In Abhängigkeit von dem Material des Katalysatorträgerkörpers sind
unterschiedliche Ausgestaltungen des Gehäuses bekannt.
[0004] Durch die WO 90/02251 ist ein Gehäuse mit einem Katalysatorträgerkörper bekannt,
welches insbesondere für einen motornahen Einbau innerhalb des Abgassystems geeignet
ist. Das Gehäuse weist einen größeren Querschnitt auf als der Katalysatorträgerkörper.
Das Gehäuse weist eine etwa rechteckförmige Öffnung auf, deren Länge größer als die
maximale Länge des Katalysatorträgerkörpers und deren Breite größer als die maximale
Breite des Katalysatorträgerkörpers ist. Der Katalysatorträgerkörper ist an einer
flachen oder gewölbten Halteplatte befestigt, die eine größere Länge und Breite hat
als die Öffnung im Gehäuse. Die Halteplatte dient als Verschlußdeckel des Gehäuses,
wobei der Katalysatorträgerkörper in einen Innenraum des Gehäuses hineinragt. Hierdurch
wird ein vereinfachter Ein- und Ausbau des Katalysatorträgerkörpers in das oder aus
dem Gehäuse ermöglicht.
[0005] Weitere Ausgestaltungen von Katalysatorträgeranordnungen sind beispielsweise durch
die WO 96/27735, WO 96/01698 und WO 96/19647 bekannt.
[0006] Insbesondere bei Verbrennungskraftmaschinen, die in Personenkraftfahrzeugen eingebaut
werden, ist ein motornaher Einbau eines Katalysatorträgerkörpers nicht unproblematisch,
da die räumlichen Gegebenheiten innerhalb eines Motorraumes des Fahrzeugs relativ
beengt sind.
[0007] Durch die DE 26 35 725 A1 ist eine Katalysatorträgeranordnung mit einem Gehäuse,
in dem wenigstens ein Katalysatorträgerkörper angeordnet ist, bekannt. Der Katalysatorträgerkörper
weist eine Vielzahl von durch Trennwände voneinander getrennten, sich in einer axialen
Richtung des Katalysatorträgerkörpers erstreckenden, Kanäle auf. Das Gehäuse weist
einen im wesentlichen radial auswärts gerichteten Flansch auf. Der Flansch ist zwischen
einem Zylinderkopf und einem Krümmer einer Verbrennungskraftmaschine anordenbar. Das
Gehäuse mit dem Flansch ist einstückig ausgebildet.
[0008] Durch die DE 43 17 092 A1 ist eine Katalysatorträgeranordnung bekannt, die im Abgaskrümmer
einer Verbrennungskraftmaschine angeordnet ist. Die Katalysatorträgeranordnung weist
ein Gehäuse auf, welches rahmenförmig ausgebildet ist. Das rahmenförmige Gehäuse weist
kragenförmige Umbördelungen auf, um sowohl einen radialen als auch einen axialen Festsitz
eines Katalysatorträgerkörpers in dem Gehäuse sicherzustellen. Das Gehäuse ist mit
einem Flansch verbunden. Der Flansch ist mit einer der kragenförmigen Umbördelungen
verschweißt. Durch die DE 43 17 092 A1 ist auch bekannt, daß der Flansch mit mehreren
Gehäusen verbunden werden kann.
[0009] Durch die DE 43 22 526 A1 ist eine weitere Ausgestaltung einer Katalysatorträgeranordnung
für eine Brennkraftmaschine bekannt. Die Katalysatorträgeranordnung weist ein Gehäuse
auf, in dem ein Katalysatorträgerkörper angeordnet ist. Mit dem Gehäuse ist ein Flansch
verbunden, der einen Kragen aufweist, der am Gehäuse festgelegt ist. Der Flansch wird
gemeinsam mit einem Abgasrohr am Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine festgelegt.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Zielsetzung zugrunde, eine Katalysatorträgeranordnung
anzugeben, die konstruktiv einfach ist und einen motornahen Einbau. ermöglicht. Ein
weiteres Ziel der Erfindung ist, eine Baueinheit anzugeben, durch die eine Montage
von wenigstens zwei Katalysatorträgerkörpern in der Nähe der Verbrennungskraftmaschine
vereinfacht wird. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, ein Abgassystem einer Verbrennungskraftmaschine
anzugeben, welches mit einem geringen. Aufwand herstellbar ist.
[0011] Diese Aufgabe wird durch eine Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 1, eine Baueinheit
nach Anspruch 22 bzw. ein Abgassystem nach Anspruch 24 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
und Ausgestaltungen der Katalysatorträgeranordnung, der Baueinheit bzw. des Abgassystems
sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
[0012] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Katalysatoranordnung weist ein Gehäuse auf,
in dem ein Katalysatorträgerkörper mit einer Vielzahl von durch Trennwände voneinander
getrennten, sich in einer axialen Richtung des Katalysatorträgerkörpers erstreckenden,
Kanälen angeordnet ist. Das Gehäuse erstreckt sich wenigstens teilweise in einer axialen
Richtung des Katalysatorträgerkörpers. Die erfindungsgemäße Anordnung weist ein Gehäuse
auf, das wenigstens einen im wesentlichen radial auswärts gerichteten, den Katalysatorträgerkörper
wenigstens teilweise umgebenden, Flansch aufweist, der zwischen einen Zylinderkopf
und einen Krümmer einer Verbrennungskraftmaschine anordenbar ist. Der Flansch weist
wenigstens einen Abschnitt auf, der mindestens teilweise in die Außenwandung des Gehäuses
hineinragt. Durch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Katalysatoranordnung wird
zwischen dem Gehäuse und dem Flansch ein scharfer Übergang gebildet, so daß die erfindungsgemäße
Katalysatorträgeranordnung einen relativ geringen Einbauraum benötigt. Insbesondere
besteht bei bereits vorhandenen Verbrennungskraftmaschinen das Problem, daß diese
mit derartigen Katalysatorträgeranordnungen nicht nachrüstbar sind, da eine Katalysatorträgeranordnung,
wie sie beispielsweise durch die DE 43 22 526 A1 bekannt ist, im Übergangsbereich
zwischen dem Flansch und Gehäuse einen Krümmungsradius aufweist. Eine Montage einer
solchen Katalysatorträgeranordnung ist nur durch Anpassung der weiteren Bauteile möglicht.
Eine solche Anpassung des Abgaskrümmers bzw. des Zylinderkopfes ist bei der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung der Katalysatorträgeranordnung nicht zwingend notwendig.
[0013] Dadurch, daß der Flansch sich wenigstens teilweise in das Gehäuse hinein erstreckt,
wird auch eine Entlastung einer Verbindung zwischen Flansch und Gehäuse erreicht,
da ein Teil der auf den Katalysatorträgerkörper und das Gehäuse wirkenden Kräfte über
das Gehäuse unmittelbar in den Flansch eingeleitet wird. Die Entlastung der Verbindung
zwischen dem Gehäuse und dem Flansch hat auch eine positive Wirkung auf die Haltbarkeit
der Katalysatorträgeranordnung.
[0014] Durch die Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Katalysatorträgeranordnung wird auch
eine Nachrüstung bereits vorhandener Verbrennungskraftmaschinen ermöglicht, wodurch
eine Emission bestimmter Schadstoffkomponenten des Abgases verringert werden kann.
[0015] Die Katalysatorträgeranordnung weist vorzugsweise solche Abmessungen auf, daß der
Katalysatorträgerkörper wenigstens teilweise in einen Auslaßkanal einer Verbrennungskraftmaschine
eingebracht werden kann. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Katalysatorträgerkörper,
der mit einem Katalysator versehen ist, rasch auf seine Betriebstemperatur gebracht
werden kann, so daß eine Verringerung des Ausstoßes von Schadstoffkomponenten während
einer Kaltstartphase einer Verbrennungskraftmaschine, insbesondere eines Motors eines
Fahrzeugs, erreicht wird.
[0016] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Katalysatorträgeranordnung wird vorgeschlagen,
daß das Gehäuse an oder in seiner Außenwandung eine Aufnahme aufweist, in die wenigstens
ein Abschnitt des Flansches hineinragt. Vorzugsweise ist die Aufnahme durch eine Nut,
insbesondere eine umlaufende Nut, gebildet. Der Flansch weist eine Durchgangsöffnung
auf, die vorzugsweise einen Innendurchmesser hat, der größer ist als der Außendurchmesser
des Gehäuses. Der Flansch wird im Bereich der Nut positioniert. Durch eine radial
auswärts gerichtete Verformung des Gehäuses, zumindest im Bereich der Nut, gelangt
der Abschnitt des Flansches in die Aufnahme hinein. Die plastische Verformung des
Gehäuses kann dadurch erfolgen, daß das Gehäuse unter einen ausreichend hohen Innendruck
gesetzt wird. Gegebenenfalls findet die Verformung des Gehäuses bei einer erhöhten
Temperatur statt.
[0017] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Katalysatoranordnung wird vorgeschlagen,
daß die Aufnahme durch wenigstens eine radial auswärts gerichtete Prägung in der Außenwandung
gebildet ist. Die Prägung ist vorzugsweise wulstartig ausgebildet.
[0018] Nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß sich ein Abschnitt des Flansches bis zum Katalysatorträgerkörper hin erstreckt.
Bei einer solchen Ausgestaltung der Katalysatorträgeranordnung ist das Gehäuse vorzugsweise
zweiteilig ausgebildet.
[0019] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Katalysatorträgeranordnung wird vorgeschlagen,
daß das Gehäuse eine Erstreckung in axialer Richtung des Katalysatorträgerkörpers
aufweist, die kleine, vorzugsweise wesentlich kleiner, als eine Länge des Katalysatorträgerkörpers
ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Katalysatorträgeranordnung eine relativ geringe
Wärmespeichermasse aufweist, so daß eine Betriebstemperatur der Katalysatorträgeranordnung
schneller erreicht werden kann. Ein weiterer Vorzug dieser Ausgestaltung ist darin
zu sehen, daß die Außenabmessungen der Katalysatorträgeranordnung auf ein notwendiges
Maß reduziert werden kann, so daß bei einer Anordnung der Katalysatorträgeranordnung
in einem Auslaß einer Verbrennungskraftmaschine ein Vergrößern eines Auslaßkanals
nicht notwendig ist. Es wird auch erreicht, daß der freie Strömungsquerschnitt im
Auslaßkanal durch die Katalysatorträgeranordnung nur unwesentlich verringert wird
bzw. das Strömungsverhalten des Abgases unwesentlich beeinflußt wird.
[0020] Ein Gehäuse, dessen Erstreckung in axialer Richtung des Katalysatorträgerkörpers
kleiner, vorzugsweise wesentlich kleiner, ist als eine Länge des Katalysatorträgerkörpers,
ist insbesondere dazu geeignet metallische Katalysatorträgerkörper, die spiralig gewunden
sind, aufzunehmen.
[0021] Soll statt eines spiralig gewundenen Katalysatorträgerkörpers beispielsweise ein
S-förmig gewundener Katalysatorträgerkörper im Gehäuse angeordnet werden, so wird
vorgeschlagen, daß das Gehäuse durch wenigstens zwei Gehäuseteile gebildet ist, wobei
sich jedes Gehäuseteil über einen Teil der Längserstreckung des Katalysatorträgerkörpers
erstreckt. Diese Ausgestaltung des Gehäuses hat den Vorteil, daß ein Aufspreizen des
Katalysatorträgerkörpers durch die Gehäuseteile verhindert wird. Es ist nicht notwendig,
daß die Gesamtlänge der einzelnen Gehäuseteile der Gesamtlänge des Katalysatorträgerkörpers
entspricht. Zwischen einzelnen Gehäuseteilen können freie Abschnitte vorliegen. Bei
einem ausreichend langen Gehäuse kann auch ein S-förmig gewundener Katalysatorträgerkörper
in einem einteiligen Gehäuse angeordnet werden.
[0022] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Katalysatorträgeranordnung wird
vorgeschlagen, daß das Gehäuse oder die Gehäuseteile ringförmig oder hülsenförmig
ausgebildet ist bzw. sind. Diese Ausgestaltung hat den Vorzug, daß das Gehäuse bzw.
die Gehäuseteile relativ einfach herstellbar sind. Die Außenkontur des Gehäuses bzw.
der Gehäuseteile entspricht vorzugsweise dem Querschnitt des Auslaßkanals bzw. des
sich an den Auslaßkanal anschließenden Abgasströmungswegs.
[0023] Nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß der Flansch mit einem Gehäuse oder mit einem Gehäuseteil eine Trageinheit bildet.
Dies hat den Vorteil, daß eine Manipulation mehrerer Teile nicht notwendig ist.
[0024] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Trageinheit wird vorgeschlagen,
daß das Gehäuse oder ein Gehäuseteil wenigstens einen zur Anlage an einen Katalysatorträgerkörper
bringbaren Anschlag aufweist. Hierdurch wird eine definierte Einbaulage eines Katalysatorträgerkörpers
innerhalb des Gehäuses bzw. des Gehäuseteiles ermöglicht.
[0025] Vorzugsweise ist die Katalysatorträgeranordnung so ausgestaltet, daß der Flansch
wenigstens eine Dichtfläche zur gasdichtenden Verbindung mit einem Krümmer und einem
Zylinderkopf aufweist. Die Dichtfläche ist vorzugsweise ringförmig ausgebildet, so
daß diese den Katalysatorträgerkörper umgibt. Bevorzugt ist hierbei eine Ausgestaltung
der Katalysatoranordnung, bei der der Flansch selbst eine Dichtung bildet. Eine solche
Ausgestaltung der Katalysatorträgeranordnung ist besonders bei einer unmittelbaren.
Anordnung der Katalysatorträgeranordnung an der Verbrennungskraftmaschine geeignet,
da auf zusätzliche Dichtungsmittel verzichtet werden kann. So bildet der Flansch eine
Dichtung zwischen einem Motorblock und einem Krümmer der Verbrennungskraftmaschine.
Durch die Nähe der Katalysatorträgeranordnung zum Verbrennungsraum einer Verbrennungskraftmaschine
wird ein relativ schnelles Aufheizen des Katalysatorträgerkörpers erreicht, wodurch
innerhalb kurzer Zeit die Katalysatorträgeranordnung ihre volle Wirksamkeit entfalten
kann. Vorzugsweise bildet der Flansch eine metallische Dichtung.
[0026] In Abhängigkeit von der Geometrie der Dichtung ist es unter Umständen zweckmäßig,
den Flansch mit wenigstens einem Dichtungselement auszugestalten, wodurch die Herstellungskosten
des Flansches verringert werden können, da eine genaue Ausbildung von Dichtflächen
am Flansch nicht notwendig ist.
[0027] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Katalysatorträgeranordnung wird
vorgeschlagen, daß der Katalysatorträgerkörper ein metallischer Katalysatorträgerkörper
ist. Vorzugsweise handelt es sich hierbei um einen monolithischen Wabenkörper. Die
Verwendung eines metallischen Katalysatorträgerkörpers hat den Vorteil, daß der Katalysatorträgerkörper
wenigstens mit dem Gehäuse und/oder dem Flansch verlötbar ist, so daß eine erhöhte
Stabilität der Katalysatorträgeranordnung erreicht wird.
[0028] Der metallische Katalysatorträgerkörper kann aus wenigstens teilweise strukturierten
Blechlagen bestehen. Alternativ kann der Katalysatorträgerkörper aus einem Sintermetall
hergestellt sein.
[0029] Anstelle eines metallischen Katalysatorträgerkörpers kann auch ein keramischer Katalysatorträgerkörper
verwendet werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß die unterschiedlichen thermischen
Dehnungen aufgrund verschiedener Ausdehnungskoeffizienten der Werkstoffe des Katalysatorträgerkörpers
und des Gehäuses, bei dem es sich um ein metallisches Gehäuse handelt, durch entsprechende
Maßnahmen kompensiert werden müssen.
[0030] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Katalysatorträgeranordnung wird
vorgeschlagen, daß der Katalysatorträgerkörper wenigstens einen Bereich aufweist,
der wenigstens einen Kanal hat, der gegenüber den weiteren Kanälen einen vergrößerten
Querschnitt aufweist. Durch diese Maßnahme wird bewirkt, daß das Strömungsverhalten
des Abgasstromes nicht oder nur in einem sehr geringen Maße durch den Katalysatorträger
beeinflußt wird. Diese Beeinflussung ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn diese
eine Rückkopplung auf die Gemischbildung innerhalb eines Verbrennungsraumes einer
Verbrennungskraftmaschine hat.
[0031] Nach einem weiteren erfinderischen Gedanken wird eine Baueinheit mit wenigstens zwei
Katalysatorträgeranordnungen nach einem der Ansprüche 1 bis 21 vorgeschlagen, wobei
die Katalysatorträgeranordnungen einen gemeinsamen Flansch aufweisen. Die Anzahl der
Katalysatorträgeranordnungen entspricht vorzugsweise einer Anzahl der Auslaßkanäle
einer Verbrennungskraftmaschine. Hierdurch kann der Montageaufwand der Katalysatorträgeranordnungen
verringert werden. Bei einer Baueinheit, deren Anzahl der Katalysatorträgeranordnungen
der Anzahl der Auslaßkanäle einer Verbrennungskraftmaschine entspricht, wird bei geeigneter
Ausgestaltung der Verbrennungskraftmaschine und an diese angepaßte Ausbildung der
Baueinheit, diese Baueinheit unmittelbar mit der Verbrennungskraftmaschine verbunden
so daß ein Teil eines jeden Katalysatorträgerkörpers in einen Auslaßkanal der Verbrennungskraftmaschine
hineinragt.
[0032] Vorzugsweise ist eine solche Baueinheit derart ausgestaltet, daß ein jeder Katalysatorträger
innerhalb einer Dichtfläche angeordnet ist. Alternativ können für jeden Katalysatorträger
an dem gemeinsamen Kragen entsprechende Dichtungen ausgebildet sein.
[0033] Nach einem weiteren erfindungsgemäßen Gedanken wird ein Abgassystem einer Verbrennungskraftmaschine
mit einer Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 21 und/oder mit
einer Baueinheit nach Anspruch 22 oder 23 vorgeschlagen, wobei das Abgassystem wenigstens
einen Abgasströmungsweg aufweist, in dem der/die Katalysatorträgerkörper wenigstens
teilweise angeordnet ist/sind. Das erfindungsgemäße Abgassystem ermöglicht einen Einbau
von Katalysatorträgerkörpern in unmittelbarer Nähe einer Verbrennungskraftmaschine.
[0034] Vorzugsweise ist in einem jeden Strömungsweg jeweils ein Katalysatorträgerkörper
angeordnet, wodurch eine Reduktion der Emission von Schadstoffkomponenten des Abgases
verringert werden kann.
[0035] Um eine möglichst hohe Wirksamkeit des Abgassystems zu bewirken, und um Bypaßströmungen
eines Abgases zu vermeiden, wird vorgeschlagen, daß jeder Katalysatorträgerkörper
mit einem Gehäuse einen Querschnitt aufweist, der im wesentlichen einem Querschnitt
eines Abgasströmungsweges entspricht.
[0036] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Abgassystems mit wenigstens einem
Krümmer, der wenigstens einen Flansch zum Anschluß an eine Verbrennungskraftmaschine
aufweist, wird vorgeschlagen, daß der Kragen wenigstens teilweise an dem Flansch anliegt.
Insbesondere ist der Kragen so ausgebildet, daß dieser gasdicht mit dem Flansch verbindbar
ist.
[0037] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung in einer Vorderansicht,
- Fig. 2
- die Katalysatorträgeranordnung nach Fig. 1 in einer Seitenansicht und im Schnitt,
- Fig. 3
- vergrößert eine Einzelheit X nach Fig. 2,
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung in einer Vorderansicht,
- Fig. 5
- die Katalysatorträgeranordnung nach Fig. 4 im Vollschnitt,
- Fig. 6
- eine Einzelheit X nach Fig. 5,
- Fig. 7
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung in einer Vorderansicht,
- Fig. 8
- die Katalysatorträgeranordnung nach Fig. 7 in einer Seitenansicht und im Vollschnitt,
- Fig. 9
- vergrößert eine Einzelheit X nach Fig. 8,
- Fig. 10
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung im Vollschnitt,
- Fig. 11
- eine Einzelheit X nach Fig. 10,
- Fig. 12
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung in einer Vorderansicht,
- Fig. 13
- die Katalysatorträgeranordnung nach Fig. 12 in einer Seitenansicht und im Vollschnitt,
- Fig. 14
- eine Einzelheit X nach Fig. 13,
- Fig. 15
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung in einer Vorderansicht,
- Fig. 16
- die Katalysatorträgeranordnung nach Fig. 15 in einer Seitenansicht und im Vollschnitt,
- Fig. 17
- eine Einzelheit X nach Fig. 16,
- Fig. 18
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Trageinheit mit Katalysatorträgerkörper in einer
Draufsicht und
- Fig. 19
- einen Teil eines Abgassystems im Vollschnitt.
[0038] Fig. 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung.
Die Katalysatorträgeranordnung weist ein Gehäuse 1 auf, welches zweiteilig ausgebildet
ist. Das Gehäuse 1 weist ein erstes Gehäuseteil 2 und ein zweites Gehäuseteil 3 auf.
Das erste 2 und das zweite 3 Gehäuseteil sind im wesentlichen rohrförmig ausgebildet.
Innerhalb des Gehäuses 1 ist ein Katalysatorträgerkörper 4 angeordnet. Der Katalysatorträgerkörper
4 weist eine Vielzahl von durch Trennwände 7 voneinander getrennten, sich in Längsrichtung
der Längsachse 12 des Katalysatorträgerkörpers 4 erstrekkenden, Kanälen 8 auf. In
dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Katalysatorträgerkörper 4 durch wenigstens
teilweise strukturierte Blechlagen gebildet, die im wesentlichen S-förmig verschlungen
sind. Andere Ausgestaltungen des Katalysatorträgerkörpers 4 sind möglich. Der Katalysatorträgerkörper
kann auch aus einem nichtmetallischen Werkstoff, insbesondere aus Keramik bestehen.
[0039] Das Gehäuse 1 ist in einer im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Kanäle 8 verlaufenden
Teilungsebene E unterteilt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegt die Teilungsebene
E im wesentlichen in einer Symmetrieebene des Katalysatorträgerkörpers 4. Dies ist
jedoch nicht zwingend notwendig. Das Gehäuse kann auch asymmetrisch geteilt sein.
[0040] Zwischen dem ersten 2 und dem zweiten 3 Gehäuseteil ist ein Flansch 5 angeordnet.
Der Flansch 5 ist in der Teilungsebene E angeordnet. Der Katalysatorträgerkörper 4
durchdringt den Flansch 5, Hierzu weist der Flansch 5 eine an die Außenkontur des
Katalysatorträgerkörpers 4 angepaßte Durchgangsöffnung 13 auf. Der Flansch 5 erstreckt
sich bis zum Katalysatorkörper 4 durch das Gehäuse 1 hindurch.
[0041] Der metallische Katalysatorträgerkörper 4 ist wenigstens teilweise mit dem ersten
2 und dem zweiten 3 Gehäuseteil des Gehäuses 1 verbunden. Die Verbindung zwischen
dem Katalysatorträgerkörper 4 und dem ersten 2 bzw. dem zweiten 3 Gehäuseteil ist
vorzugsweise eine Lötverbindung. Auch zwischen dem Flansch 5 und dem Katalysatorträgerkörper
4 besteht vorzugsweise eine Lötverbindung. Zusätzlich oder alternativ kann zwischen
dem Flansch 5 und dem ersten 2 und/oder dem zweiten 3 Gehäuseteil des Gehäuses 1 eine
Lötverbindung bestehen. Die Verbindung zwischen dem Flansch 5 und dem ersten 2 und/oder
dem zweiten 3 Gehäuseteil des Gehäuses 1 kann auch eine stoffliche Verbindung sein.
Die Verbindung kann beispielsweise durch Schweißen, insbesondere durch Laserschweißen,
Reibschweißen, Lichtbogenschweißen oder Widerstandsschweißen gebildet sein.
[0042] Der Flansch 5 steht im wesentlichen senkrecht zur Längsachse 12 des Katalysatorträgerkörpers
4. Er ist auch im wesentlichen senkrecht zum Gehäuse 1 ausgebildet. Dadurch, daß der
Flansch 5 sich bis zum Katalysatorträgerkörper 4 erstreckt, ist ein scharfkantiger
Übergang zwischen dem Flansch 5 und dem Gehäuse 1 gegeben. Dieser scharfkantige Übergang
zwischen dem Flansch 5 und dem Gehäuse 1 ermöglicht eine sehr genaue Positionierung
der Katalysatorträgeranordnung im Abgaskanal eines Abgassystems. Insbesondere ist
es nicht zwingend notwendig, den Rand eines Auslaßkanals am Zylinder zu bearbeiten.
Dadurch, daß sich der Flansch 5 in das Gehäuse 1 hineinerstreckt, werden auch die
vom Katalysatorträgerkörper 4 auf das Gehäuse 1 einwirkenden Kräfte über das Gehäuse
3 in den Flansch 5 eingeleitet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel stoßen die
Stirnflächen der Gehäuseteile 2, 3 an den Flansch 5 an. Über diese Stirnflächen wird
eine auf den Katalysatorträgerkörper einwirkende Kraft, die durch das strömende Abgas
bewirkt wird, in den Flansch 5 eingeleitet. Hierdurch wird eine verringerte Belastung
der Verbindung zwischen dem Flansch 5 und dem Katalysatorträgerkörper 4 bzw. zwischen
dem Flansch 5 und dem ersten 2 und/oder dem zweiten 3 Gehäuseteil des Gehäuses 1 entlastet.
Figur 3 zeigt in einer vergrößerten Darstellung den Verbindungsbereich zwischen den
Gehäuseteilen 2, 3 und dem Flansch 5.
[0043] Der Flansch 5 weist zwei Bohrungen 6 auf, durch die sich Befestigungselemente, insbesondere
Schrauben, hindurcherstrecken können, mittels derer die Katalysatorträgeranordnung
mit einem Abgassystem verbunden wird. Die Bohrungen 6 liegen auf einer gemeinsamen
Achse 10. Der Flansch 5 ist als eine Dichtung ausgebildet, die wenigstens eine Dichtfläche
9 aufweist.
[0044] Wie insbesondere aus der Fig. 1 ersichtlich ist, weist der Katalysatorträgerkörper
4 zwei im Abstand zueinander ausgebildete Kanäle 14 auf, die gegenüber den weiteren
Kanälen 8 des Katalysatorträgerkörpers 4 einen größeren Querschnitt aufweisen. Die
Hauptkanäle 14 sind im wesentlichen im zentralen Bereich des Katalysatorträgerkörpers
4 ausgebildet. Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Katalysatorträgerkörper 4 sind
die Hauptkanäle 14 in den Bereichen ausgebildet, in denen Wickeldorne für die Herstellung
des Katalysatorträgerkörpers 4 eingreifen. Die Herstellung des Katalysatorträgerkörpers
erfolgt vorzugsweise entsprechend dem durch die WO 97/00725 oder WO 97/00135 bekannten
Verfahren.
[0045] Fig. 4 und 5 sowie 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung.
Die Katalysatorträgeranordnung weist ein zweiteiliges Gehäuse 1 auf. in dem Gehäuse
1 ist ein Katalysatorträgerkörper 4 angeordnet. Der Katalysatorträgerkörper 4 hat
eine Vielzahl von durch Trennwände 7 voneinander getrennten Kanälen 8. Die Kanäle
8 erstrecken sich in Längsrichtung des Katalysatorträgerkörpers. Die Trennwände 7
können durch wenigstens teilweise strukturierte Bleche gebildet sein.
[0046] Das Gehäuse 1 ist in einer im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Kanäle 8 verlaufenden
Teilungsebene E unterteilt, so daß das Gehäuse 1 ein erstes Gehäuseteil 2 und ein
zweites Gehäuseteil 3 aufweist. Ein jedes Gehäuseteil 2, 3 umgibt teilweise den Katalysatorträgetkörper
4.
[0047] Zwischen dem ersten 2 und dem zweiten 3 Gehäuseteil des Gehäuses 1 ist ein Flansch
5 angeordnet. Der Flansch 5 ist plattenförmig ausgebildet. Er ist in der Teilungsebene
E angeordnet. Der Flansch 5 weist eine Durchgangsöffnung 13 auf, durch die sich der
Katalysatorträgerkörper 4 erstreckt. Die Gestalt der Durchgangsöffnung 13 entspricht
im wesentlichen der Außenkontur des Katalysatorträgerkörpers 4. Der Innenrand 15 der
Durchgangsöffnung 13 liegt am Außenmantel des Katalysatorträgerkörpers 4 an. Der Flansch
5 ist vorzugsweise mit dem Katalysatorträgerkörper 4 verlötet.
[0048] Der Flansch 5 weist an gegenüberliegenden Flächen angeordnete Dichtungselemente 11
mit Dichtflächen 9 auf. Die Dichtungselemente 11 enden mit Abstand zu dem ersten 2
und dem zweiten 3 Gehäuseteil, wie dies insbesondere aus der Fig. 6 ersichtlich ist.
[0049] Der Flansch 5 ist zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 angeordnet, wie dies die Figur
6 darstellt. Die einander zugewandten Stirnflächen der Gehäuseteile 2, 3 liegen an
dem Flansch 5 an. Der Flansch 5 erstreckt sich bis zum Katalysatorträgerkörper 4.
Die Verbindung des Flansches 5 mit dem Gehäuse 1 bzw. mit den Gehäuseteilen 2, 3 kann
in der bereits zum ersten Ausführungsbeispiel dargelegten Weise erfolgen.
[0050] Fig. 7 und 8 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung.
Die Katalysatorträgeranordnung weist ein Gehäuse 1 auf, welches zweiteilig ausgebildet
ist. Das Gehäuse 1 weist ein erstes Gehäuseteil 2 und ein zweites Gehäuseteil 3 auf.
Das erste 2 und das zweite 3 Gehäuseteil sind im wesentlichen rohrförmig ausgebildet.
Innerhalb des Gehäuses 1 ist ein Katalysatorträgerkörper 4 angeordnet. Der Katalysatorträgerkörper
4 weist eine Vielzahl von durch Trennwände 7 voneinander getrennten, sich in Längsrichtung
der Längsachse 12 des Katalysatorträgerkörpers 4 erstreckenden, Kanälen 8 auf.
[0051] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Katalysatorträgerkörper 4 durch
wenigstens teilweise strukturierte Blechlagen gebildet, die im wesentlichen S-förmig
verschlungen sind, wie dies aus der Fig. 7 ersichtlich ist. Andere Ausgestaltungen
des Katalysatorträgerkörpers 4 sind möglich.
[0052] Das Gehäuse 1 ist in einer im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Kanäle 8 verlaufenden
Teilungsebene E unterteilt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegt die Teilungsebene
E im wesentlichen in einer Symmetrieebene des Katalysatorträgerkörpers 4. Dies ist
jedoch nicht zwingend notwendig.
[0053] Zwischen dem ersten 2 und dem zweiten 3 Gehäuseteil ist ein Flansch 5 ausgebildet.
Der Flansch 5 liegt in der Teilungsebene E. Der Katalysatorträgerkörper 4 durchdringt
den Flansch 5. Hierzu weist der Flansch 5 eine an die Außenkontur des Katalysatorträgerkörpers
4 angepaßte Durchgangsöffnung 13 auf.
[0054] Der Flansch 5 sowie das Gehäuseteil 2 bilden eine Trageinheit 27. Das Gehäuseteil
2 sowie der Flansch 5 sind mit dem Gehäuseteil 2 verbunden. Der Flansch. 5 ist vorzugsweise
mit dem Gehäuseteil 2 verlötet oder verschweißt.
[0055] Wie insbesondere aus der Fig. 9 ersichtlich ist, ist das zweite Gehäuseteil 3 mit
einem gewissen Abstand in axialer Richtung zu dem Flansch 5 beabstandet.
[0056] Der metallische Katalysatorträgerkörper 4 ist vorzugsweise wenigstens teilweise mit
dem ersten 2 und dem zweiten 3 Gehäuseteil des Gehäuses 1 verbunden. Die Verbindung
zwischen dem Katalysatorträgerkörper 4 und dem ersten 2 bzw. dem zweiten 3 Gehäuseteil
ist vorzugsweise eine Lötverbindung. Auch zwischen dem Flansch 5 und dem Katalysatorträgerkörper
4 besteht vorzugsweise eine Lötverbindung.
[0057] Der Flansch 5 weist zwei Bohrungen 6 auf, durch die sich Befestigungselemente, insbesondere
Schrauben, hindurcherstrecken können, mittels derer die Katalysatorträgeranordnung
mit einem Zylinderkopf und/oder einem Krümmer einer nicht dargestellten Verbrennungskraftmaschine
verbunden wird. Die Bohrungen liegen auf einer gemeinsamen Achse 10.
[0058] Der Flansch 5 ist plattenförmig ausgebildet. Er bildet vorzugsweise eine Dichtung,
die wenigstens eine Dichtfläche 9 aufweist.
[0059] Wie insbesondere aus der Fig. 7 ersichtlich ist, weist der Katalysatorträgerkörper
4 zwei im Abstand zueinander ausgebildete Hauptkanäle 14 auf, die gegenüber den weiteren
Kanälen 8 des Katalysatorträgerkörpers 4 einen größeren Querschnitt aufweisen. Die
Hauptkanäle 14 sind im wesentlichen im zentralen Bereich des Katalysatorträgerkörpers
4 ausgebildet. Bei dem in der Fig. 7 dargestellten Katalysatorträgerkörper 4 sind
die Hauptkanäle 14 in den Bereichen ausgebildet, in denen Wickeldorne für die Herstellung
des Katalysatorträgerkörpers 4 eingreifen. Die Herstellung des Katalysatorträgerkörpers
erfolgt vorzugsweise entsprechend dem durch die WO 97/00725 oder WO 97/00135 bekannten
Verfahren.
[0060] Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung in
Vollschnitt. Die Katalysatorträgeranordnung weist einen Katalysatorträgerkörper 4
auf. Der Katalysatorträgerkörper 4 weist eine Vielzahl von durch Trennwände 7 voneinander
getrennten, sich in Längsrichtung der Längsachse -12 des Katalysatorträgerkörpers
erstreckenden, Kanälen 8 auf.
[0061] Das Gehäuse 1 umgibt den Katalysatorträgerkörper 4. Das Gehäuse 1 weist eine Erstreckung
in Längsrichtung des Katalysatorträgerkörpers 1 auf, die kleiner, insbesondere wesentlich
kleiner, ist als die Länge des Katalysatorträgerkörpers 4.
[0062] Das Gehäuse 1 ist ringförmig ausgebildet. Das Gehäuse 1 ist mit einem Flansch 5 verbunden,
der mit dem Gehäuse 1 eine Trageinheit 27 bildet. Der Flansch 5 als solcher kann eine
Dichtung bilden.
[0063] Der Flansch 5 weist eine Durchgangsöffnung 13 auf, durch die sich der Katalysatorträgerkörper
4 hindurcherstreckt. Ein der Durchgangsöffnung 13 benachbarter Abschnitt 43 ragt in
das Gehäuse 1 hinein. Das Gehäuse 1 weist eine umlaufende Ausnehmung 44 auf, in die
der Abschnitt 43 hineinragt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung
44 in Form einer Stufe ausgebildet, wie dies aus der Figur 11 ersichtlich ist. Die
Ausnehmung 44 ist durch zwei im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufende Flächen
begrenzt, an denen der Flansch 5 anliegt. Der Übergangsbereich zwischen dem Flansch
5 und dem Gehäuse 1 ist scharfkantig, so daß die Katalysatorträgeranordnung eine vordefinierte
Einbaulage einnehmen kann. Der Flansch 5 ist mit dem Gehäuse 1 vorzugsweise durch
eine Lötverbindung mit dem Gehäuse 1 verbunden. Alternativ kann der Flansch 5 durch
Schweißen mit dem Gehäuse 1 verbunden sein. Die Ausbildung der Lötverbindung zwischen
dem Flansch 5 und dem Gehäuse 1 kann gleichzeitig mit der Ausbildung einer Lötverbindung
zwischen dem Gehäuse 1 und dem Katalysatorträgerkörper erfolgen. Um sicherzustellen,
daß der Flansch 5 bei der Handhabung der unverlöteten Katalysatoranordnung seine vorgegebene
Position nicht verläßt, wird vorgeschlagen, daß der Flansch 5 mit dem Gehäuse 1 kraft-
und/oder formschlüssig verbunden ist.
[0064] Zusätzlich zu dem in der Fig. 10 dargestellten Gehäuse 1 kann mit Abstand zum Gehäuse
1 wenigstens ein Gehäuseteil vorgesehen sein. Eine solche Anordnung ist besonders
dann zweckmäßig, wenn es sich bei dem Katalysatorträgerkörper 4 um einen S-förmig
gewundenen, metallischen Katalysatorträgerkörper handelt.
[0065] Fig. 12 und 13 sowie 14 zeigen eine weitere Ausführungsform einer Katalysatorträgeranordnung.
Die Katalysatorträgeranordnung weist ein einteiliges Gehäuse 1 auf. In dem Gehäuse
1 ist ein Katalysatorträgerkörper 4 angeordnet. Der Katalysatorträgerkörper 4 hat
eine Vielzahl von durch Trennwände 7 voneinander getrennten Kanälen 8. Die Kanäle
8 erstrecken sich in Längsrichtung des Katalysatorträgerkörpers. Die Trennwände 7
können durch wenigstens teilweise strukturierte Bleche gebildet sein.
[0066] Die Katalysatorträgeranordnung weist einen Flansch 5 auf. Ein Abschnitt 43 des. Flansches
5 ragt teilweise in das Gehäuse 1 hinein. Das Gehäuse 1 weist in seiner Außenwandung
45 eine Aufnahme 46 auf. In die Aufnahme 46 ragt der Abschnitt 43 des Flansches 5
hinein. Die Aufnahme 46 ist durch eine Nut gebildet. Die Nut 46 ist umlaufend in Umfangsrichtung
des Gehäuses 1 ausgebildet.
[0067] Die insbesondere in der Figur 14 dargestellte Verbindung zwischen dem Flansch 5 und
dem Gehäuse 1 kann auch dadurch gebildet werden, daß das Gehäuse 1 im Bereich der
Aufnahme 46 geteilt ist.
[0068] Das Einbringen des Abschnitts 43 des Flansches 5 in die Aufnahme 46 des Gehäuses
1 erfolgt vorzugsweise dadurch, daß der Außendurchmesser des Gehäuses 1 im nichtmontierten
Zustand des Gehäuses 1 kleiner ist als der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung
13, vorzugsweise etwas kleiner als der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung 13 des
Flansches 5. Der Flansch 5 wird im Bereich der Aufnahme 46 positioniert. Danach wird
das Gehäuse 1 wenigstens im Bereich der Aufnahme 46 aufgeweitet, so daß der Abschnitt
43 des Flansches 5 in die Aufnahme 46 hinein gelangt. Die Aufweitung des Gehäuses
1 kann beispielsweise durch plastische Deformation des Gehäuses 1 erreicht werden.
Diese plastische Deformation kann durch mechanische Einwirkung auf das Gehäuse 1 erreicht
werden. Ein Aufweiten des Gehäuses 1 kann auch dadurch erfolgen, daß der Innenraum
des Gehäuses 1 durch ein Medium, insbesondere Luft, und mit Druck beaufschlagt wird.
[0069] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Flansch 5 Dichtungselemente 11
auf, die beidseits des Flansches 5 angeordnet sind. Die Dichtungselemente 11 enden
mit Abstand zu dem ersten 2 und dem zweiten 3 Gehäuseteil, wie dies insbesondere aus
der Fig. 14 ersichtlich ist.
[0070] Die axiale Erstreckung des Gehäuses 1 entspricht im wesentlichen der axialen Erstreckung
des Katalysatorträgerkörpers 4. Dies ist nicht zwingend notwendig. Die axiale Erstreckung
der einzelnen oder beider Gehäuseteile 2, 3 kann auch geringer sein als die axiale
Erstreckung des Katalysatorträgerkörpers 4. Der Katalysatorträgerkörper 4 kann auch
aus dem Gehäuse 1 vorstehen.
[0071] Figuren 15 bis 17 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Katalysatorträgeranordnung.
Die Katalysatorträgeranordnung umfaßt ein Gehäuse 1 und einen Flansch 5. In dem Gehäuse
1 ist ein Katalysatorträgerkörper 4 angeordnet. Der Katalysatorkörper 4 weist ein
Vielzahl von durch Trennwände 7 voneinander getrennten, sich in axialer Richtung des
Katalysatorträgerkörpers 4 erstreckenden, Kanälen auf. Die Trennwände 7 erstrecken
sich im wesentlichen in Längsrichtung einer Längsachse 12 des Katalysatorträgerkörpers
4. Die Figur 15 zeigt, daß der Katalysatorträgerkörper 4 im wesentlichen S-förmig
gebildet ist. Er ist durch eine Mehrzahl von wenigstens teilweise strukturierten Blechlagen
gebildet.
[0072] Der Flansch 5 erstreckt sich im wesentlichen radial auswärts. Er ist im wesentlichen
plattenförmig ausgebildet. Der Flansch 5 weist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
zwei Bohrungen 6 auf, durch die sich geeignete Befestigungsmittel, insbesondere Schrauben,
hindurcherstrecken können, mittels derer die Katalysatorträgeranordnung mit einem
Abgassystem verbunden wird. Die Bohrungen 6 liegen auf einer gemeinsamen Achse 10.
Dies ist nicht zwingend. Der Flansch 5 weist an seinen gegenüberliegenden Flächen
Dichtungselemente 11 auf. Die Dichtungselemente weisen Dichtflächen 9 auf. Durch die
Dichtungen 11 wird eine gasdichte Verbindung zwischen dem Abgassystem und der Katalysatoranordnung
sowie zwischen einem Gehäuse eines Motors, insbesondere einer Verbrennungskraftmaschine,
ausgebildet.
[0073] Der Flansch 5 weist eine Durchgangsbohrung 13 auf, durch die sich das Gehäuse 1 hindurch
erstreckt. Der Flansch 5 weist einen Abschnitt 43 auf, der benachbart zur Durchgangsbohrung
13 ist. Der Abschnitt 43 des Flansches 5 erstreckt sich teilweise in das Gehäuse 1
hinein. Das Gehäuse 1 weist an seiner Außenwandung 45 eine Aufnahme 47 auf. In die
Aufnahme 47 ragt der Abschnitt 43 hinein. Die Aufnahme 47 ist durch radial auswärts
gerichtete Prägungen 48 gebildet. Die Prägungen 48 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
beidseits des Flansches 5 ausgebildet. Die Prägungen sind wulstartig. Sie können auch
noppenartig oder andersförmig ausgebildet sein. Die Ausbildung der Prägung kann durch
Stempel oder desgleichen erfolgen.
[0074] Fig. 18 zeigt eine Baueinheit 25 mit mehreren Gehäusen 1, die einen gemeinsamen Flansch
5 aufweisen. Der Flansch 5 ist mit den Gehäusen 1 verbunden. Der Flansch 5 ist im
wesentlichen quer zur Längserstreckung der Gehäuse 1 ausgebildet.
[0075] Ein jedes Gehäuse 1 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 18 oval
ausgebildet. Andere Querschnitte der Gehäuse 1 sind möglich. Es ist nicht zwingend
notwendig, daß ein jedes Gehäuse 1 den gleichen Querschnitt aufweist. Die Anpassung
der Querschnitte der Gehäuse 1 sowie der Abstand der Gehäuse 1 zueinander kann unterschiedlich
sein. Die Ausgestaltung der Querschnitte der Gehäuse sowie deren Anordnung relativ
zueinander wird im wesentlichen von der Geometrie einer Verbrennungskraftmaschine,
insbesondere von der Anordnung der Auslaßkanäle sowie deren Anzahl, bestimmt. In dem
dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier im Abstand zueinander ausgebildete Gehäuse
1 vorgesehen.
[0076] Der Flansch 5 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß die gegenüberliegenden Seitenflächen
34, 35 jeweils eine Dichtfläche bilden. Die Seitenflächen 34, 35 dienen zur dichtenden
Verbindung der Baueinheit 25 zwischen einem Zylinderkopf und einem Krümmer einer nicht
dargestellten Verbrennungskraftmaschine.
[0077] Insbesondere ist aus der Fig. 18 ersichtlich, daß die Seitenfläche 34 eine Dichtfläche
39 aufweist, die umlaufend ausgebildet ist. Ein jedes Gehäuse 1 ist innerhalb der
durch die Dichtfläche 39 begrenzten Fläche des Flansches 5 angeordnet. Alternativ
kann ein jedes Gehäuse 1 von wenigstens einer Dichtfläche umgeben sein. Statt der
unmittelbaren Ausbildung einer Dichtfläche auf dem Flansch 5 kann auch ein Dichtungselement
verwendet werden, welches zur Anlage an den Kragen gelangt.
[0078] Zur Verbindung der Baueinheit 25 mit einem Zylinderkopf und/oder einem Krümmer einer
Verbrennungskraftmaschine weist der Flansch 5 Bohrungen 6 auf, durch die sich jeweils
ein Verbindungselement, beispielsweise eine Schraube oder ein Gewindestift, hindurcherstrecken
kann.
[0079] Vorzugsweise weist jedes Gehäuse 1 einen in einem Raum 28 des Gehäuses 1 hineinragenden
Anschlag 38 auf. Der Anschlag 38 ist vorzugsweise ringförmig ausgebildet. Der Anschlag
38 kann auch in Form von Vorsprüngen ausgebildet sein. Der Anschlag 38 dient zur Festlegung
eines in den Raum 28 des Gehäuses 1 angeordneten Katalysatorträgerkörpers.
[0080] Zur Festlegung des Flansches 5 an einen Zylinderkopf oder einen Krümmer weist der
Flansch 5 Bohrungen 6 auf, durch die sich beispielsweise eine Schraube hindurcherstrecken
kann.
[0081] In jedem Gehäuse 1 ist ein Katalysatorträgerkörper 4 angeordnet. Die Längserstreckung
des Katalysatorträgerkörpers 4 entspricht vorzugsweise der axialen Länge des Gehäuses
1. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Katalysatorträgerkörper 4 ein
metallischer Wabenkörper, der aus glatten 29 und strukturierten 30 Blechen besteht,
die Kanäle 8 für ein Abgas begrenzen. Die Katalysatorträgerkörper 1 erstrecken sich
beidseits des Flansches 5.
[0082] Statt eines metallischen Katalysatorträgerkörpers kann auch ein keramischer Katalysatorträgerkörper
verwendet werden. Bei einer solchen Verwendung eines keramischen Katalysatorträgerkörpers
ist zwischen dem Katalysatorträgerkörper und dem Gehäuse eine Dämmatte angeordnet,
wodurch unterschiedliche thermische Ausdehnungen des Wabenkörpers in der Baueinheit
komprimiert werden.
[0083] Die erfindungsgemäße Katalysatorträgeranordnung ist besonders für einen motornahen
Einbau geeignet. Fig. 19 zeigt die in der Fig. 2 dargestellte Katalysatorträgeranordnung
im eingebauten Zustand. Ein Zylinderkopf 16 einer Verbrennungskraftmaschine weist
einen Auslaßkanal 17 auf. Die Mündung des Auslaßkanals 17 ist umgeben von einer Dichtfläche
18.
[0084] In den Auslaßkanal 17 ragt teilweise ein Katalysatorträgerkörper 4 hinein. Der Katalysatorträgerkörper
4 ist in einem zweiteiligen Gehäuse 1 angeordnet. Der in der Trageinheit 27, die durch
den Flansch 5 und das erste Gehäuseteil 2 gebildet ist, angeordnete Abschnitt 40 des
Katalysatorträgerkörpers 4 ragt in den Auslaßkanal 17 hinein. Der Flansch 5 liegt
an einer Dichtfläche 18 des Zylinderkopfes 16 an. Der Flansch 5 ist als eine metallische
Dichtung ausgebildet. Durch die Öffnungen 6 des Flansches 5 erstrekken sich Gewindebolzen
19.
[0085] Das zweite Gehäuseteil 3 ragt mit dem in dem zweiten Gehäuseteil 3 angeordneten Abschnitt
41 des Katalysatorträgerkörpers 4 in einen Abgaskanal 21 des Krümmers 20 hinein. Der
Abgaskanal 21 bildet einen Abgasströmungsweg 42 für ein Abgas der Verbrennungskraftmaschine.
[0086] Der Krümmer 20 weist einen Stutzen 22 auf. Der Stutzen 22 hat Bohrungen 23, die entsprechend
den Bohrungen 6 des Flansches 5 ausgebildet sind. Durch die Bohrungen 6 des Flansches
5 und die Bohrungen 23 des Stutzens 22 erstrecken sich die Gewindebolzen 19, die mit
dem Zylinderkopf 16 verbunden sind. Zur Festlegung des Krümmers 20 und des Flansches
5 an dem Zylinderkopf 16 sind auf die Gewindebolzen 19 Muttern 24 aufgeschraubt.
[0087] Wie bereits vorstehend ausgeführt, ist der Flansch 5 in Form einer metallischen Dichtung
ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung des Flansches 5 wird zwischen dem Zylinderkopf
16 und dem Krümmer 20 eine gasdichte Verbindung hergestellt. Hierzu liegt der Flansch
5 an der Dichtfläche 18 des Zylinderkopfes 16 an. Der Stutzen 22 weist auch eine Dichtfläche
26 auf, die zur Anlage an den Flansch 5 kommt. Der Krümmer 20 bildet mit der Katalysatorträgeranordnung
einen Teil eines Abgassystems einer Verbrennungskraftmaschine.
[0088] Weist eine Verbrennungskraftmaschine mehrere Auslaßkanäle 17 auf, so kann in jedem
Auslaßkanal eine Katalysatorträgeranordnung eingebracht werden.
Bezugszeichenliste
[0089]
- 1
- Gehäuse
- 2
- erstes Gehäuseteil
- 3
- zweites Gehäuseteil
- 4
- Katalysatorträgerkörper
- 5
- Flansch
- 6
- Bohrung
- 7
- Trennwand
- 8
- Kanal
- 9
- Dichtfläche
- 10
- Achse
- 11
- Dichtungselement
- 12
- Längsachse
- 13
- Durchgangsöffnung
- 14
- Hauptkanal
- 15
- Innenrand
- 16
- Zylinderkopf
- 17
- Auslaßkanal
- 18
- Dichtfläche
- 19
- Gewindebolzen
- 20
- Krümmer
- 21
- Abgaskanal
- 22
- Stutzen
- 23
- Bohrung
- 24
- Mutter
- 25
- Baueinheit
- 26
- Dichtfläche
- 27
- Trageinheit
- 28
- Raum
- 29
- glattes Blech
- 30
- strukturiertes Blech
- 31
- Dichtung
- 34,35
- Seitenflächen
- 36
- Übergangsbereich
- 37
- Stirnfläche
- 38
- Anschlag
- 39
- Dichtfläche
- 40,41
- Abschnitt
- 42
- Abgasströmungsweg
- 43
- Abschnitt
- 44
- Ausnehmung
- 45
- Außenwandung
- 46,47
- Aufnahme
- 48
- Prägung
1. Katalysatorträgeranordnung mit
einem Gehäuse (1), in dem wenigstens ein Katalysatorträgerkörper (4) mit einer Vielzahl
von durch Trennwände (7) voneinander getrennten, sich in einer axialen Richtung des
Katalysatorträgerkörpers (4) erstrekkenden, Kanälen (8) angeordnet ist, und mit wenigstens
einem im wesentlichen radial auswärts gerichteten Flansch (5), der wenigstens den
Katalysatorkörper (4) umgibt und der zwischen einen Zylinderkopf (16) und einen Krümmer
(20) einer Verbrennungskraftmaschine anordenbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich wenigstens ein Abschnitt (43) des Flansches (5) mindestens teilweise in die Außenwandung
(45) des Gehäuses (1) hinein erstreckt.
2. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) an oder in seiner Außenwandung (45) eine Aufnahme (46, 47) aufweist,
in die wenigstens ein Abschnitt (43) des Flansches (5) hineinragt.
3. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (46) durch eine Nut, insbesondere eine umlaufende Nut, gebildet.
4. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (47) durch wenigstens eine radialauswärts gerichtet Prägung (48) in
der Außenwandung (45) gebildet ist.
5. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beidseits des Flansches (5) jeweils wenigstens eine Prägung (48) ausgebildet ist.
6. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Prägung (48) wulstartig ausgebildet ist.
7. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens ein Abschnitt des Flansches (5) bis zum Katalysatorkörper (4) hin
erstreckt.
8. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Gehäuse (1) durch wenigstens zwei Gehäuseteile (2, 3) gebildet ist, wobei sich jedes
Gehäuseteil (2, 3) über einen Teil der Längserstreckung des Katalysatorträgerkörpers
(4) erstreckt.
9. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) eine Erstreckung in Längsrichtung des Katalysatorträgerkörpers (4)
aufweist, die kleiner, vorzugsweise wesentlich kleiner, ist als eine axiale Länge
des Katalysatorträgerkörpers (4).
10. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) oder die Gehäuseteile (2, 3) ringförmig ausgebildet ist bzw. sind.
11. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) oder wenigstens ein Gehäuseteil (2) wenigstens einen zur Anlage an
den Katalysatorträgerkörper (4) bringbaren Anschlag aufweist.
12. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5) wenigstens eine Dichtfläche (9) aufweist.
13. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtfläche. (9) im wesentlichen umlaufend ausgebildet ist.
14. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Flansch (5) wenigstens ein Dichtungselement (11) angeordnet ist.
15. Katalysatorträgeranordnung einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5) eine Dichtung bildet.
16. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5) wenigstens einen plattenförmigen Abschnitt aufweist.
17. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5) wenigstens mit dem Gehäuse (1) verlötet ist.
18. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysatorträgerkörper (4) ein metallischer Katalysatorträgerkörper ist.
19. Katalysatorträgeranordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5) wenigstens mit dem Katalysatorträgerkörper (4) verlöter ist.
20. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysatorträgerkörper (4) ein keramischer Katalysatorträgerkörper ist.
21. Katalysatorträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysatorträgerkörper (4) wenigstens einen Bereich aufweist, der wenigstens
einen Hauptkanal (14) aufweist, der gegenüber den weiteren Kanälen (8) einen größeren
Querschnitt hat.
22. Baueinheit mit wenigstens zwei Katalysatorträgeranordnungen nach einem der Ansprüche
1 bis 21, wobei die Katalysatorträgeranordnungen wenigstens einen gemeinsamen Flansch
(5) aufweisen, der zwiscken einem Zylinderkopf (16) und einem krümmer (20) einer Verbrennungsbattmaschine
anordbar ist.
23. Baueinheit nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein jeder Katalysatorträger (4) innerhalb einer gemeinsamen Dichtfläche angeordnet
ist, wobei der Flansch (5) die Dichtfläche bildet.
24. Abgassystem einer Verbrennungskraftmaschine mit einer Katalysatorträgeranordnung nach
einem der Ansprüche 1 bis 21 und/oder mit einer Baueinheit nach Anspruch 22 oder 23,
wobei das Abgassystem wenigstens einen Abgasstromungsweg (42) aufweist, in dem der/die
Katalysatorträgerkörper (4) wenigstens reilweise angeordnet ist/sind.
25. Abgassystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß in einem jeden Strömungsweg jeweils ein Katalysatorträgerkörper (4) angeordnet ist.
26. Abgassystem nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Katalysatorträgerkörper (4) mit Gehäuse (1) einen Querschnitt aufweist, der
im wesentlichen einem Querschnitt des Abgasströmungsweges (42) entspricht.
27. Abgassystem nach Anspruch 24, 25 oder 26 mit wenigstens einem Krümmer (20), der wenigstens
einen Stutzen (22) zum Anschluß an eine Verbrennungskraftmaschine aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das der Flansch (5) wenigstens teilweise an dem Stutzen (22) anliegt.
28. Abgassystem nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5) gasdicht mit dem Stutzen (22) verbunden ist.
1. A catalyst carrier arrangement having a housing (1) in which at least one catalyst
carrier body (4) with a multiplicity of passages (8), which are separated from one
another by partitions (7) and extend in an axial direction of the catalyst carrier
body (4), is arranged, and having at least one flange (5) which is directed essentially
radially outwards, surrounds at least one catalyst carrier body (4) and can be arranged
between a cylinder head (16) and a manifold (20) of an internal combustion engine,
characterized in that at least a section (43) of the flange (5) extends at least partially into the outer
wall (45) of the housing (1).
2. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 1, characterized in that the housing (1) has a recess (46, 47), into which at least a section (43) of the
flange (5) projects, on or in its outer wall (45).
3. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 2, characterized in that the recess (46) is formed by a groove, in particular an encircling groove.
4. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 2, characterized in that the recess (47) is formed by at least one bulge (48), which is directed radially
outward, in the outer wall (45).
5. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 4, characterized in that in each case at least one bulge (48) is formed on both sides of the flange (5).
6. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 4 or 5, characterized in that the at least one bulge (48) is formed in the manner of a bead.
7. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 1, characterized in that at least a section of the flange (5) extends as far as the catalyst carrier body
(4).
8. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that the housing (1) is formed by at least two housing parts (2, 3), each housing part
(2, 3) extending over part of the longitudinal extent of the catalyst carrier body
(4).
9. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that the extent of the housing (1) in the longitudinal direction of the catalyst carrier
body (4) is smaller, preferably significantly smaller, than an axial length of the
catalyst carrier body (4).
10. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 9, characterized in that the housing (1) or the housing parts (2, 3) is or are of annular design.
11. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 10, characterized in that the housing (1) or at least one housing part (2) has at least one stop which can
be brought to bear against the catalyst carrier body (4).
12. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 11, characterized in that the flange (5) has at least one sealing surface (9).
13. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 12, characterized in that the sealing surface (9) is designed so as to run essentially in a continuous circle.
14. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 12 or 13, characterized in that at least one sealing element (11) is arranged on the flange (5).
15. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 13, characterized in that the flange (5) forms a seal.
16. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 15, characterized in that the flange (5) has at least one plate-like section.
17. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 16, characterized in that the flange (5) is soldered at least to the housing (1).
18. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 17, characterized in that the catalyst carrier body (4) is a metallic catalyst carrier body.
19. The catalyst carrier arrangement as claimed in claim 17, characterized in that the flange (5) is soldered at least to the catalyst carrier body (4).
20. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 17, characterized in that the catalyst carrier body (4) is a ceramic catalyst carrier body.
21. The catalyst carrier arrangement as claimed in one of claims 1 to 20, characterized in that the catalyst carrier body (4) has at least one region which has at least one main
passage (14) which has a larger cross-section than the further passages (8).
22. A structural unit having at least two catalyst carrier arrangements as claimed in
one of claims 1 to 21, in which the catalyst carrier arrangements have at least one
common flange (5) that can be arranged between a cylinder head (16) and a manifold
(20) of an internal combustion engine.
23. The structural unit as claimed in claim 22, characterized in that each catalyst carrier (4) is arranged inside a common sealing surface, wherein the
flange (5) forms the sealing surface.
24. An exhaust system of an internal combustion engine having a catalyst carrier arrangement
as claimed in one of claims 1 to 21 and/or having a structural unit as claimed in
claim 22 or 23, in which the exhaust system has at least one exhaust flow path (42)
in which the catalyst carrier body/the catalyst carrier bodies (4) is/are at least
partially arranged.
25. The exhaust system as claimed in claim 24, characterized in that a catalyst carrier body (4) is in each case arranged in every flow path.
26. The exhaust system as claimed in claim 24 or 25, characterized in that each catalyst carrier body (4) with housing (1) has a cross-section which essentially
corresponds to a cross-section of the exhaust flow path (42).
27. The exhaust system as claimed in claim 24, 25 or 26, having at least one manifold
(20) which has at least one connection piece (22) for connection to an internal combustion
engine, characterized in that the flange (5) bears at least partially against the connection piece (22).
28. The exhaust system as claimed in claim 27, characterized in that the flange (5) is connected to the connection piece (22) in a gastight manner.
1. Ensemble support de catalyseur comprenant un carter (1), dans lequel est agencé au
moins un corps support de catalyseur (4) avec une multiplicité de canaux (8) séparés
les uns des autres par des parois de séparation (7) et s'étendant dans une direction
axiale du corps support de catalyseur (4), et au moins une bride (5) orientée sensiblement
en direction radiale vers l'extérieur qui entoure au moins le corps de catalyseur
(4) et qui peut être agencée entre une tête cylindrique (16) et un collecteur (20)
d'une machine à combustion interne, caractérisé en ce qu'au moins une section (43) de la bride (5) s'étend au moins partiellement dans la paroi
extérieure (45) du carter (1).
2. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le carter (1) présente sur sa paroi extérieure ou dans sa paroi extérieure (45) un
logement (46, 47) dans lequel s'étend au moins une section (43) de la bride (5).
3. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le logement (46) est formé par une rainure, notamment par une rainure faisant le
tour.
4. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le logement (47) est formé par un boudin (48) dans la paroi extérieure (45), le boudin
(48) étant orienté en direction radiale vers l'extérieur.
5. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 4, caractérisé en ce que respectivement au moins un boudin (48) est réalisé des deux cotés de la bride (5).
6. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'au moins un boudin (48) est réalise à la façon d'un bourrelet.
7. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une section de la bride (5) s'étend jusqu'au corps de catalyseur (4).
8. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le carter (1) est formé par au moins deux parties de carter (2, 3), chaque partie
de carter (2, 3) s'étendant sur une partie de l'étendue longitudinale du corps support
de catalyseur (4).
9. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le carter (1) présente une étendue en direction longitudinale du corps support de
catalyseur (4) qui est plus petite que la longueur axiale du corps support de catalyseur
(4), de préférence sensiblement plus petite.
10. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le carter (1) ou les parties de carter (2, 3) est respectivement sont réalisé(es)
de forme annulaire.
11. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le carter (1) ou au moins une partie de carter (2) présente au moins une butée pouvant
être amenée pour s'appliquer contre le corps support de catalyseur (4).
12. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la bride (5) présente au moins une surface d'étanchéité (9).
13. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 12, caractérisé en ce que la surface d'étanchéité (9) est sensiblement réalisée de manière à faire le tour.
14. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce qu'au moins un élément d'étanchéité (11) est agencé sur la bride (5).
15. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la bride (5) forme un joint d'étanchéité.
16. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que la bride (5) présente au moins une section en forme de plaque.
17. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que la bride (5) est brasée au moins au carter (1).
18. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le corps support de catalyseur (4) est un corps support de catalyseur métallique.
19. Ensemble support de catalyseur selon la revendication 17, caractérisé en ce que la bride (5) est au moins brasée au corps support de catalyseur (4).
20. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le corps support de catalyseur (4) est un corps support de catalyseur céramique.
21. Ensemble support de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que le corps support de catalyseur (4) a au moins une zone qui présente au moins un canal
principal (14) qui par rapport au autres canaux (8) a une section plus grande.
22. Unité de construction comportant au moins deux ensembles support de catalyseur selon
l'une des revendications 1 à 21, dans quel cas les ensembles support de catalyseur
ont au moins une bride (5) commune, qui peut être agencée entre une tête cylindrique
(16) et un collecteur (20) d'une machine à combustion interne.
23. Unité de construction selon la revendication 22, caractérisée en ce que chaque support de catalyseur (4) est agencé à l'intérieur d'une surface d'étanchéité
commune, la bride (5) formant la surface d'étanchéité.
24. Système de gaz d'échappement d'une machine à combustion interne avec un ensemble support
de catalyseur selon l'une des revendications 1 à 21, et/ou avec une unité de construction
selon la revendication 22 ou 23, le système de gaz d'échappement présentant au moins
une trajectoire d'écoulement de gaz d'échappement (42), dans laquelle le/les corps
support de catalyseur (4) est/sont au moins partiellement agencés.
25. Système de gaz d'échappement selon la revendication 24, caractérisé en ce que dans chaque trajectoire d'écoulement respectivement un corps support de catalyseur
(4) est agencé.
26. Système de gaz d'échappement selon la revendication 24 ou 25, caractérisé en ce que chaque corps support de catalyseur (4) avec carter (1) a une section, qui correspond
sensiblement à une section de la trajectoire d'écoulement du gaz d'échappement (42).
27. Système de gaz d'échappement selon la revendication 24, 25 ou 26 avec au moins un
collecteur (20) qui présente au moins une pièce de raccord (22) pour le raccord à
une machine à combustion interne, caractérisé en ce que la bride (5) s'applique au moins partiellement contre la pièce de raccord (22).
28. Système de gaz d'échappement selon la revendication 27, caractérisé en ce que la bride (5) est reliée à la pièce de raccord (22) de façon étanche au gaz.