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(11) |
EP 1 010 939 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.02.2004 Patentblatt 2004/07 |
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Anmeldetag: 15.12.1998 |
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Brennkammer mit akustisch gedämpftem Brennstoffversorgungssystem
Combustion chamber with acoustic damped fuel supply system
Chambre de combustion avec système d'alimentation en carburant amorti acoustiquement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.06.2000 Patentblatt 2000/25 |
| (73) |
Patentinhaber: ALSTOM (Switzerland) Ltd |
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5401 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Keller, Jakob Prof. Dr.
5610 Wohlen (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Brenner, insbesondere der
Brenner zur Verwendung in Gasturbinen. Sie betrifft einen Brenner mit Brennstoffversorgungssystem,
bei welchem das Brennstoffversorgungssystem Brennstoff zum Brenner transportiert,
der Brennstoff im Brenner in eine Brennkammer eingedüst wird, wo der Brennstoff verbrannt
wird.
STAND DER TECHNIK
[0002] Brenner von Gasturbinen dienen dazu, den Brennstoff und die Verbrennungsluft in kontrollierter
Weise und regelbar in eine Brennkammer einzudüsen und dort den Brennstoff zu verbrennen.
Die Brenner können dazu in unterschiedlichster Anordnung in der Wandung der Brennkammer
eingelassen sein, und werden mittels eines Brennstoffversorgungssystems mit Brennstoff
beschickt. Die Eindüsung des Brennstoffs im Brenner muss, um eine optimale Kontrolle
des Verbrennungsvorganges in den verschiedenen Betriebszuständen der Turbine zu gewährleisten,
regelbar und in möglichst optimaler Weise geschehen. Gerade die in neuerer Zeit immer
strenger zu beachtenden Vorschriften bezüglich des Ausstosses von Verbrennungsprozessen
machen dabei eine hochspezialisierte und komplizierte Eindüsung und Vermischung von
Verbrennungsluft und Brennstoff im Brenner unabdingbar.
[0003] Aus der EP-B1-0 321 809 ist beispielsweise ein sogenannter Doppelkegelbrenner für
flüssige und gasförmige Brennstoffe ohne Vormischstrecke bekannt geworden, bei welchem
von aussen zugeführte Verbrennungsluft durch wenigstens zwei Eintrittsschlitze tangential
zwischen verschoben angeordnete, hohle Halbkonusse eintritt und dort in Richtung der
Brennkammer strömt, und bei welchem auf der der Brennkammer abgewandten, verjüngten
Seite der Halbkonusse Brennstoff zentral oder aus Verteilkanälen, die den Lufteintrittsschlitzen
entlang verlaufen, durch Bohrungsreihen quer in die eintretende Luft eingedüst.
[0004] Problematisch bei der Eindüsung des Brennstoffes und dessen anschliessender Verbrennung
sind u.a. akustische Oszillationen, welche auch unter dem Begriff "singende Flamme"
bekannt sind. Es handelt sich dabei meist um Oszillationen, welche aus dem Zusammenspiel
von Einströmen des Verbrennungsgemisches und dem eigentlichen Verbrennungsprozess
in der Brennkammer zustande kommen. Diese weitgehend kohärent periodischen Druckschwankungen
können beispielsweise bei einem Brenner der obengenannten Art bei typischen Betriebsbedingungen
zu akustischen Schwingungen mit Frequenzen von etwa 80 bis 100 Hz führen. Da diese
Frequenzen mit typischen fundamentalen Eigenmoden von Brennkammern von Gasturbinen
zusammenfallen können, stellen diese thermoakkustischen Oszillationen ein Problem
dar.
[0005] Aus der Schrift WO93/10401 ist eine Einrichtung zur Unterdrückung von Verbrennungsschwingungen
in einer Brennkammer einer Gasturbinenanlage bekannt. Dabei sind in den Brennstoffversorgungsleitungen
des Brenners akustisch wirksame Elemente wie Helmholtzresonatoren oder Resonanzrohre
angeordnet.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen Brenner mit wenigstens einem
Brennstoffversorgungssystem, durch welches dem Brenner ein Brennstoffstrom zugeführt
wird, der zugeführte Brennstoff über Brennstoffdüsen eingedüst, und anschliessend
in einer Brennkammer verbrannt wird, zur Verfügung zu stellen, welcher in der Lage
ist, die Ausbildung und Verstärkung von periodischen Druckschwankungen in der Brennkammer
wenigstens teilweise zu verhindern.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Brenner der eingangs genannten Art gelöst, indem Mittel
vorgesehen sind, welche verhindern, dass in der Brennkammer auftretende periodische
Druckschwankungen zu Schwankungen des Brennstoffstroms im Brennstoffversorgungssystem
führen. Die weitgehende Verhinderung der Ankopplung der periodischen Druckschwankungen
an Schwankungen des Brennstoffstroms kann die unerwünschte, aufschaukelnden Verstärkung
der Druckschwankungen durch den Brennstoffstrom in der Brennkammer verhindern. Insbesondere,
wenn die in der Brennkammer auftretenden periodischen Druckschwankungen akustische
Schwingungen sind, und ganz besonders, wenn diese im Bereich der akustischen Eigenschwingungen
der Brennkammer liegen, sind solche Mittel von grossem Vorteil. Sind die Schwankungen
des Brennstoffstroms im Brennstoffversorgungssystem periodisch, und liegt insbesondere
die Frequenz dieser periodischen Schwankungen des Brennstoffstroms im Bereich der
akustischen Eigenschwingungen der Brennkammer, dann kann diese aufschaukelnde Wirkung
äusserst ausgeprägt und eine Verhinderung derselben besonders angezeigt sein.
[0008] Eine erste bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
die Mittel wenigstens ein erstes, unmittelbar stromaufwärts der Brennstoffdüsen angeordnetes
Volumen umfassen, durch welches Volumen der Brennstoffstrom fliesst, und dass dieses
erste Volumen stromaufwärts über eine erste Verengung mit dem weiter stromaufwärts
angeordneten Brennstoffzufuhrsystem in Verbindung steht. Bevorzugt wird dabei dieses
erste Volumen im wesentlichen kleiner als ein bestimmtes kritisches Volumen gewählt,
und insbesondere weiterhin die Querschnittfläche der ersten Verengung kleiner als
eine bestimmte kritische Querschnittfläche ausgebildet. Jede dieser Massnahmen reduziert
das Mass der Ankopplung der Druckschwankungen an die Schwankungen des Brennstoffstroms
und die Massnahmen sind ausserdem ohne grossen konstruktionstechnischen Aufwand in
gängigen Brennern einbau- oder sogar nachrüstbar.
[0009] Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass stromaufwärts
der ersten Verengung ein zweites Volumen angeordnet ist, durch welches der Brennstoffstrom
fliesst, und dass dieses zweite Volumen stromaufwärts über eine zweite Verengung mit
dem weiter stromaufwärts angeordneten Brennstoffversorgungssystem in Verbindung steht.
Diese Anordnung erlaubt die effektive Verhinderung der Ankopplung unter speziellen,
im wesentlichen unveränderlichen Konstruktionsvorgaben des Brenners und des Brennstoffversorgungssystems.
[0010] Weitere Ausführungsformen des Brenners mit Brennstoffversorgungssystem ergeben sich
aus den abhängigen Ansprüchen.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0011] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
den Zeichnungen näher erläutert werden.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Darstellung einer Drossel zwecks Einführung der im weiteren
verwendeten Terminologie;
- Fig. 2
- zeigt schematisch in a) eine Drossel mit vorgeschalteter Verengung und in b) eine
Drossel vorgeschaltetem Volumen;
- Fig. 3
- zeigt eine schematische Darstellung eines Brenners des Typs EV17i der Anmelderin mit
akustischen Dämpfungsmitteln im Brennstoffversorgungssystem;
- Fig. 4
- zeigt das Ankopplungsverhalten zwischen Druckschwankungen und Brennstoffstromschwankungen
für einen Brenner des Typs EV17i der Anmelderin ohne akustische Dämpfungsmittel im
Brennstoffversorgungssystem;
- Fig. 5 und 6
- zeigen das Ankopplungsverhalten zwischen Druckschwankungen und Brennstoffstromschwankungen
für einen Brenner des Typs EV17i der Anmelderin mit verschiedenen akustischen Dämpfungsmitteln
im Brennstoffversorgungssystem,
- Fig. 7
- zeigt schematisch eine Drossel mit zwei vorgeschalteten Volumina;
- Fig. 8
- zeigt schematisch einen Brenner des Typs EV18 der Anmelderin, wie er in einer Turbine
des Typs GT26 der Anmelderin eingebaut ist, mit akustischen Dämpfungsmitteln im Brennstoffversorgungssystem;
und
- Fig. 9
- zeigt das Ankopplungsverhalten zwischen Druckschwankungen und Brennstoffstromschwankungen
für einen Brenner des Typs EV18 der Anmelderin, wie er in einer Turbine des Typs GT26
der Anmelderin eingebaut ist, mit akustischen Dämpfungsmitteln im Brennstoffversorgungssystem.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0012] Es zeigt sich, dass insbesondere beim Umschalten zwischen verschiedenen Betriebsmodi
einer Gasturbine, wie zum Beispiel beim Umschalten zwischen Vormisch- und Pilotmodus,
das Brennstoffversorgungssystem akustisch "weich" werden kann, d.h. dass sich Druckschwankungen
in der Brennkammer auf den Fluss des Brennstoffs auswirken und damit eine wechselseitig
aufschaukelnde Ankopplung stattfinden kann. Beim Umschalten kann das zu Druckschwankungen
grosser Amplitude und damit zu lauten akustischen Schwingungen führen. Dies geschieht
ganz besonders dann, wenn Injektoren beinahe geschlossen sind oder ein Leck aufweisen.
Ohne Massnahmen zur akustischen Härtung des Brennstoffversorgungssystems kann es aber
auch durchaus vorkommen, dass die Instabilitäten beinahe im ganzen Umschaltbereich
kritisch sind. Fallen die Instabilitäten in ihrer Frequenz auch noch mit Eigenmoden
von Brennkammern zusammen, so können diese akustischen Schwingungen zu einem ernsthaften
Problem werden.
[0013] Die Möglichkeiten zur akustischen Härtung eines Brennstoffversorgungssystems sollen
zunächst aufgrund einiger theoretischer Überlegungen rationalisiert und erläutert
werden, anschliessend werden die technischen Ausführungsbeispiele anhand der Brenner
EV17i und EV18 der Anmelderin geschildert.
[0014] Im einfachsten Fall kann das Brennstoffversorgungssystem in akustischer Hinsicht
wie in Figur 1 dargestellt als Drossel, d.h. als Öffnung 10 mit vernachlässigbarer
Länge und Querschnittsfläche
AF angesehen werden, durch welche Brennstoff der Dichte
ρF aus einem grossen Volumen beim Druck
pF in ein anderes grosses Volumen, die Brennkammer 11, beim Druck
pl strömt. Dabei wird angenommen, dass gilt:
pF >
pl. Ausserdem wird angenommen, dass das Brennstoffversorgungsvolumen einen konstanten
Druck
pF aufweist, während der Druck im Injektionsraum
pl Schwankungen unterworfen sein kann. Aus den Gesetzen der Strömungslehre resultiert
unter diesen Bedingungen folgende Beziehung zwischen Schwankungen des Druckes im Injektionsraum,
Δpl, und Schwankungen der Brennstoffinjektionsgeschwindigkeit Δ
uF:

[0015] Die Druckschwankungen im Injektionsraum wirken sich also in direkt linearer Weise
auf Schwankungen der Brennstoffinjektionsgeschwindigkeit 12 aus und umgekehrt, d.h.
es gibt eine direkte Ankopplung der beiden Grössen. Tatsächlich verhalten sich die
Brennstoffversorgungssysteme der Gasturbinen der Typen GT24 und GT26 der Anmelderin
im Bereich der Eigenmoden der Brennkammern, d.h. um Oszillationsfrequenzen von 100Hz
herum entsprechend der obigen Gleichung.
[0016] Als Folge stellen sich Instabilitäten im System bestehend aus Brennstoffversorgungssystem,
Brenner und Brennkammer ein, sobald die Brennstoffinjektionsgeschwindigkeit 12 unter
einen Wert von ungefähr 125 m/s fällt.
[0017] Kompliziertere Brennstoffversorgungssysteme lassen sich durch folgende Formel beschreiben:

wobei ω die Kreisfrequenz der periodischen Druckoszillationen und
a =
a(ω) eine komplexwertige Funktion der Kreisfrequenz ist, für deren Betrag gilt: |
a(ω| ≤ 1 . Folglich kann hier im Vergleich zu einfachen Injektionssystemen die kritische
Brennstoffinjektionsgeschwindigkeit
uFC wenigstens auf den Wert |
a(ω)|
uFC reduziert werden. Eine Möglichkeit, beliebig kleine Werte für
a bei jeder Oszillationsfrequenz zu erreichen, ist beispielsweise die Verwendung von
Rückschlagventilen mit einer zweiten, stromaufwärts angeordneten Öffnung variabler
Querschnittsfläche. In diesem Fall kann auch für sehr kleine Brennstoffinjektionsgeschwindigkeiten
der Druckabfall über dem Brennstoffversorgungssystem minimal gehalten werden.
[0018] Es lässt sich nun zeigen, dass sich eine Brennstoffdüse der Querschnittsfläche
AF mit einer stromaufwärts angeordneten Brennstoffversorgungsleitung der Länge
L und der Querschnittsfläche
AT, wie sie schematisch in Figur 2 a) dargestellt ist, zu einer akustischen Kopplung
der Form

führt, wobei
cF die Schallgeschwindigkeit im Brennstoffgas darstellt. Die komplewertige Responsefunktion
a(ω) ist somit gegeben durch

und es ist leicht ersichtlich, dass eine solche Leitung zu einer perfekten akustischen
Härtung des Brennstoffversorgungssystems führt, dies aber nur bei im Bereich der diskreten
Frequenzwerte

für ganzzahlige Werte von
N
[0019] Eine akustische Härtung in einem ganzen Frequenzbereich kann indes nur erreicht werden,
wenn der Quotient

grössenordnungsmässig grösser oder gleich 1 ist. Folglich sollte in Anbetracht der
Tatsache, dass die Machzahl
M = uF/
cF für kritische Brennstoffeinspritzung typischerweise im Bereich von 0.25 bis 0.3 ist,
die Querschnittsfläche
AT der Brennstoffleitung nicht mehr als 3 bis 4 Mal so gross wie die Querschnittsfläche
AF der Brennstoffdüse sein. Mit anderen Worten sollte die Brennstoffflussgeschwindigkeit
in der Leitung wenigstens einen viertel bis einen drittel der Brennstoffinjektionsgeschwindigkeit
uFC in der Brennstoffdüse 10 ausmachen. Diese Forderung lässt sich aber leider in der
Praxis meist nicht ohne gravierende Nachteile realisieren.
[0020] Ausserdem muss beachtet werden, dass jedes Volumen zwischen der Brennstoffleitung
15 und der Brennstoffdüse 10 klein sein muss im Vergleich zu einem kritischen Volumen
VCRIT, welches gegeben ist durch:

[0021] Normalerweise ist keine dieser Bedingungen erfüllt, wie folgendes Beispiel belegen
soll: In Figur 3 ist ein Brenner des Typs EV17i der Anmelderin schematisch dargestellt,
wie er z.B. in einer Gasturbine des Typs GT26 der Anmelderin eingebaut ist. Der Brennstoff
wird über eine Brennstoffzufuhrleitung 15 dem Brenner 14 zugeführt. Die Leitung 15
mündet dabei zunächst in einen ringförmigen Verteilraum 16, von welchem aus Brennstoffverteilkanäle
der kegelförmigen Aussenfläche des Doppelkegelbrenners entlang verlaufen. Diese Verteilkanäle
weisen auf der dem Brenner zugewandten Seite eine Mehrzahl von Brennstoffdüsen 10
auf, durch welche der Brennstoff in den Brenner und damit in die Brennkammer 11 einströmen
kann. Nimmt man für einen solchen Brenner typische Umschaltbedingungen an, so sieht
man, dass das Volumen zwischen Brennstoffzufuhrleitung 15 und den Brennstoffdüsen
10, welches durch den ringförmigen Verteilraum 16 und die Verteilkanäle gebildet wird
und ca. 650 cm
3 beträgt, das bei diesen Bedingungen kritische Volumen
VCRIT von 271cm
3 um mehr als einen Faktor 2 übertrifft. Ebenso ist der Durchmesser der Brennstoffzufuhreitung
15 ca. 38mm, obwohl er nach obigem Kriterium nicht mehr als 21mm sein dürfte.
[0022] Eine einfache und mit kleinem konstruktionstechnischem Aufwand verbundene Möglichkeit
der akustischen Härtung des vorgegebenen Aufbaus ist die Einführung eines Helmholtz-Volumens
mit passender Querschnittsfläche
A und Länge l zwischen die Brennstoffzufuhrleitung 15 und die Brennstoffdüsen 10, wie
es in Figur 2b) schematisch dargestellt ist. Es ist dabei von grossem Vorteil, die
Dimensionierung des Volumens und der Verengung derart einzustellen, dass wenigstens
eine Resonanz des Brennstoffversorgungssystems mit der wichtigsten fundamentalen akustischen
Eigenfrequenz der Brennkammer zusammenfällt.
[0023] Nimmt man für einen EV17i Brenner typische Umschaltbedingungen, wie sie in Tabelle
1 aufgelistet sind, und wie sie in einer Gasturbine des Typs GT26B auftreten, so lässt
sich die Antwortfunktion
a(ω) berechnen.
Tabelle 1
| Grösse |
Einheit |
Wert |
| Druck |
bar |
18 |
| Düsenquerschnittsfläche |
m2 |
0.000111 |
| Temperatur von Methan |
K |
323 |
| Massenfluss von Methan |
kg/s |
0.167 |
| Länge der Leitung |
m |
2 |
| Durchmesser der Leitung |
m |
0.038 |
| Länge des ersten Volumens |
m |
0.1 |
| Querschnittsfläche des ersten Volumens |
m2 |
6.5e-3 |
[0024] Der Dämpfungsfaktor
a(ω) (attenuation factor) als Funktion der Frequenz (frequency) der betrachteten Druckschwankungen
für die in Tabelle 1 aufgelisteten Bedingungen ist in Figur 4 dargestellt. Ein Wert
von
a(ω)=1 als obere Grenze entspricht dabei einer normalen Drossel nach der schematischen
Darstellung in Figur 1, und damit eine maximale Ankopplung der Druckschwankungen in
der Brennkammer 11 an den Brennstofffluss, ein Wert von
a(ω)=0 bedeutet, dass eine Druckschwankung Δ
pl in der Brennkammer 11 nicht in der Lage ist, eine Änderung in der Brennstoffinjektionsgeschwindigkeit,
ΔuF, zu bewirken. Man sieht in Figur 4, dass die Dämpfung nur in schmalen Bereichen um
die Resonanzfrequenzen des Brennstoffzufuhrsystems auftritt. Aus Figur 4 wird ausserdem
klar ersichtlich, dass insbesondere im Bereich der Eigenmoden der betrachteten Brennkammer,
d.h. bei ca. 90 Hz, sich das Brennstoffzufuhrsystem wie eine einfache und beinahe
völlig ungedämpfte Drossel verhält, und damit das Resonanzverhalten des Brennstoffversorgungssystems
überhaupt nicht auf dasjenige der Brennkammer abgestimmt ist.
[0025] Führt man nun in die Brennstoffzufuhrleitung 15 eine Leitungsverengung 17, wie sie
in Figur 3 ebenfalls dargestellt ist, ein, so verschiebt und verbreitert sich die
Resonanzfrequenz des Brennstoffversorgungssystems in den Bereich von 90 bis 100Hz
und der minimale Wert von
a bei dieser Frequenz auf ca. 0.35-0.4. Dies bei einfacher Verwendung eines Einschubs
17 (oder einer andersartig bewirkten Verengung in der Leitung) von 300mm Länge und
einem Innendurchmesser von 21mm. Eine weitere Verbesserung lässt sich mit den in Tabelle
2 gegebenen Werten erzielen, indem man die Länge des Einschubs 17 von 300mm auf 500mm
erhöht und zusätzlich das erste Volumen von 650cm
3 auf 400cm
3 reduziert.
Tabelle 2
| Grösse |
Einheit |
Wert |
| Druck |
bar |
18 |
| Düsenquerschnittsfläche |
m 2 |
0.000111 |
| Temperatur von Methan |
K |
323 |
| Massenfluss von Methan |
kg/s |
0.167 |
| Länge der Leitung |
m |
0.5 |
| Durchmesser der Leitung |
m |
0.021 |
| Länge des ersten Volumens |
m |
0.1 |
| Querschnittsfläche des ersten Volumens |
m2 |
4.0e-3 |
[0026] Das Absorptionsprofil für die Werte aus Tabelle 2 ist Figur 5 dargestellt. Im wesentlichen
verändert sich durch diese weiteren Massnahmen der minimale Wert von
a bei der Frequenz von 90 bis 100Hz auf einen Wert von 0.2, was einer Verdoppelung
der Absorptionseffizienz im Vergleich zum ersten Beispiel entspricht.
[0027] Eine weitere Verbesserung lässt sich mit den Werten aus Tabelle 3 erzielen, indem
nämlich die Länge der Verengung 17 nochmals verdoppelt und das Volumen nochmals halbiert
wird.
Tabelle 3
| Grösse |
Einheit |
Wert |
| Druck |
bar |
18 |
| Düsenquerschnittsfläche |
m2 |
0.000111 |
| Temperatur von Methan |
K |
323 |
| Massenfluss von Methan |
kg/s |
0.167 |
| Länge der Leitung |
m |
1 |
| Durchmesser der Leitung |
m |
0.021 |
| Länge des ersten Volumens |
m |
0.05 |
| Querschnittsfläche des ersten Volumens |
m2 |
2.0e-3 |
[0028] Das resultierende Absorptionsprofil ist in Figur 6 dargestellt, es weist im Resonanzbereich
von 90 bis 100Hz eine Absorption von bemerkenswerten 90% im Vergleich zur einfachen
Drossel auf.
[0029] Als weiteres Ausführungsbeispiel soll die akustische Härtung eines Brenners des Typs
EV18 der Anmelderin, wie er in einer Gasturbine des Typs GT26 eingebaut ist, dienen.
In einer solchen Gasturbine wird, wie in Figur 8 bereits mit akustischer Härtung dargestellt,
der Brennstoff über ringförmige Brennstoffverteilleitungen 18, welche die ringförmig
in der Ringbrennkammer der Turbine angeordneten Brenner gemeinsam versorgen, dem Brenner
14 zugeführt. Von der ringförmigen Brennstoffverteilleitung 18 zweigt über eine zweite
Verengung 19 der Brennstoff ab und tritt in ein Volumen, welches normalerweise von
den Volumina 20 und 22 ohne die in der Figur 8 angegebene Trennwand 23 und die erste
Verengung 21 gebildet wird. Der Brennstoff wird durch die Brennstoffverteilkanäle
22 entlang des Kegels des Brenners 14 geführt und tritt durch die Brennstoffdüsen
10 in die Brennkammer 11, wo er mit Verbrennungsluft vermischt wird. Hier muss nun
aus praktischen Gründen eine Lösung zur akustischen Härtung gefunden werden, bei welcher
das Brennstoffverteilsystem so wenig wie möglich verändert werden muss. Dies geschieht
am einfachsten durch die Anordnung von zwei, der Brennstoffdüse 10 vorgeschaltete
und über zwei Verengungen mit der Brennstoffzufuhrleitung in Verbindung stehende Volumina,
wie es schematisch in Figur 7 dargestellt ist. Eine mögliche technische Realisierung
ist in Figur 8 dargestellt. Eine Trennwand 23 trennt das grosse Volumen in die Brennstoffverteilkanäle
22 und ein zweites Volumen 20 auf, und eine um den Brenner herumgewickelte, als Leitung
ausgebildete Verengung 21 verbindet die beiden Volumina. Wählt man als erste Verengung
21 eine Leitung von 1.2m Länge und 20mm Innendurchmesser und typische Umschaltbedingungen
in einer solchen Gasturbine, wie sie in Tabelle 4 dargestellt sind, so erhält man
die Absorptionscharakteristik in Figur 9.
Tabelle 4
| Grösse |
Einheit |
Wert |
| Druck |
bar |
18 |
| Düsenquerschnittsfläche |
m2 |
9.08e-5 |
| Temperatur von Methan |
K |
323 |
| Massenfluss von Methan |
kg/s |
0.133 |
| Länge der zweiten Verengung |
m |
0.04 |
| Querschnittsfläche der zweiten Verengung |
m2 |
0.000314 |
| Zweites Volumen |
m3 |
0.0015 |
| Länge der ersten Verengung |
m |
1.2 |
| Querschnittsfläche der ersten Verengung |
m2 |
0.000314 |
| Erstes Volumen |
m3 |
0.00015 |
[0030] Wie aus Figur 9 ersichtlich, erreicht man mit dieser Anordnung und Dimensionierung
von zwei hintereinandergeschalteten Volumina eine perfekte Dämpfung der akustischen
Kopplung bei der Eigenfrequenz der Brennkammer von ca. 90Hz mit einer beachtlichen
Breite der Resonanzbedingung, bei ca. ± 30Hz Abweichung von der Resonanzbedingung
werden nämlich immer noch 2/3 absorbiert.
BEZEICHNUNGSLISTE
[0031]
- 10
- Brennstoffdüse
- 11
- Brennkammer
- 12
- Brennstoffinjektionsgeschwindigkeit, Brennstoffstrom
- 13
- erstes Volumen
- 14
- Brenner
- 15
- Brennstoffzufuhrleitung
- 16
- ringförmiger Verteilraum
- 17
- Leitungsverengung
- 18
- ringförmige Brennstoffverteilleitung
- 19
- zweite Verengung
- 20
- zweites Volumen
- 21
- erste Verengung
- 22
- Brennstoffverteilkanal, erstes Volumen
- 23
- Trennwand
1. Brenner (14) einer Brennkammer mit wenigstens einem Brennstoffversorgungssystem (15,
16, 18, 20, 22), durch welches dem Brenner (14) ein Brennstoffstrom (12) zuführbar
ist und welches mit im Brenner (14) angeordneten Brennstoffdüsen (10) verbunden ist,
wobei wenigstens ein erstes, unmittelbar stromaufwärts der Brennstoffdüsen (10) angeordnetes
Helmholz-Volumen (16, 22) umfassen, durch welches Volumen (16, 22) der Brennstoffstrom
fliesst, vorgesehen ist, weiches verhindert, dass in der Brennkammer auftretende periodische
Druckschwankungen zu Schwankungen des Brennstoffstroms (12) im Brennstoffversorgungssystem
(15, 16, 18, 20, 22) führen, und dass dieses erste Helmholz-Volumen (16, 22) stromaufwärts
über eine erste Verengung (17, 21) mit dem weiter stromaufwärts angeordneten Brennstoffzufuhrsystem
(15, 18, 20) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Verengung (17) durch einen röhrenförmigen Einschub in eine stromaufwärts
des ersten Helmholz-Volumens (16) angeordnete Brennstoffzufuhrleitung (15) oder durch
einen verjüngten Leitungsabschnitt zwischen der Brennstoffzufuhrleitung (15) und dem
ersten Helmholz-Volumen (16) gebildet ist.
2. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (15,16,18,20,22) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die in der Brennkammer (11) auftretenden periodischen Druckschwankungen akustische
Schwingungen sind, und dass diese im Bereich der akustischen Eigenschwingungen der
Brennkammer (11) liegen.
3. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (15,16,18,20,22) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schwankungen des Brennstoffstroms (12) im Brennstoffversorgungssystem (15,16,18,20,22)
periodisch sind, und dass insbesondere die Frequenz dieser periodischen Schwankungen
des Brennstoffstroms (12) im Bereich der akustischen Eigenschwingungen der Brennkammer
(11) liegt.
4. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (15,16,18,20,22) nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Helmholz-Volumen (16,22) kleiner ist als ein kritisches Volumen (Vcrit), und dass das kritische Volumen (Vcrit) näherungsweise gegeben ist als der Quotient aus dem Produkt der Querschnittfläche
(AF) der Öffnung der Brennstoffdüse (10) und dem Quadrat der Schallgeschwindigkeit (cF) im ersten Volumen (16,22), und dem Produkt der Kreisfrequenz (ω) der akustischen
Schwingung und der Strömungsgeschwindigkeit (uF) des Brennstoffstroms (12).
5. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (15,16,18,20,22) nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Verengung (17,21) eine Querschnittfläche (AT) aufweist, welche im wesentlichen kleiner oder gleich dem Produkt aus der Querschnittsfläche
(AF) der Brennstoffdüse (10) und inverser Machzahl (1/M=cF/uF) ist.
6. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (15,16,18,20,22) nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Dimensionierungen von erstem Helmholz-Volumen (16,22) und erster Verengung (17,21)
derart gewählt sind, dass eine Resonanz der Absorption des Brennstoffversorgungssystems
im wesentlichen im Bereich der Eigenmoden der Brennkammer (11) liegt.
7. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (15,16,18,20,22) nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Helmholz-Volumen (16) durch einen ringförmigen Verteilraum und durch stromabwärts
davon angeordnete, wenigstens teilweise ausserhalb des Brenners (14) verlaufende Verteilkanäle
gebildet wird, und dass der Brennstoff aus den Verteilkanälen durch die Brennstoffdüsen
(10) in die Brennkammer (11) strömt.
8. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (18,20,22) nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
stromaufwärts der ersten Verengung (21) ein zweites Helmholz-Volumen (20) angeordnet
ist, durch welches der Brennstoffstrom (12) fliesst, und dass dieses zweite Helmholz-Volumen
(20) stromaufwärts über eine zweite Verengung (19) mit dem weiter stromaufwärts angeordneten
Brennstoffzufuhrsystem (18) in Verbindung steht.
9. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (15,16,18,20,22) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dimensionierungen von erstem Helmholz-Volumen (22) und zweitem Helmholz-Volumen
(20) und erster Verengung (21) und zweiter Verengung (19) derart gewählt sind, dass
eine Resonanz der Absorption des Brennstoffversorgungssystems im wesentlichen im Bereich
der Eigenmoden der Brennkammer (11) liegt.
10. Brenner (14) mit Brennstoffversorgungssystem (18,20,22) nach einem der Ansprüche 8
oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Verengung (21) als Leitung geringen Querschnitts ausgebildet ist, welche
das erste Helmholz-Volumen (22) mit dem vom ersten Helmholz-Volumen (22) mit einer
Trennwand (23) abgetrennten zweiten Helmholz-Volumen (20) verbindet.
1. Burner (14) of a combustion chamber with at least one fuel supply system (15, 16,
18, 20, 22) through which the burner (14) can be fed a fuel flow (12) and which is
connected to fuel nozzles (10) arranged in the burner (14), at least a first Helmholz
[sic] volume (16, 22) arranged directly upstream of the fuel nozzles (10) comprise
[sic], through which volume (16, 22) the fuel flow flows, being provided and preventing
periodic pressure fluctuations occurring in the combustion chamber, leading to fluctuations
of the fuel flow (12) in the fuel supply system (15, 16, 18, 20, 22), and in that
[sic] this first Helmholz [sic] volume (16, 22) is connected upsteam via a first construction
(17, 21) to the fuel supply system (15, 18, 20) arranged further upstream, characterized in that the first construction (17) is formed by a tubular insertion into a fuel supply line
(15) arranged upstream of the first Helmholz [sic] volume (16), or by a narrowed line
section between the fuel supply line (15) and the first Helmholz [sic] volume (16).
2. Burner (14) with fuel supply system (15, 16, 18, 20, 22) according to Claim 1, characterized in that the periodic pressure fluctuations which occur in the combustion chamber (11) are
acoustic oscillations, and the latter are situated in the range of the acoustic natural
oscillations of the combustion chamber (11).
3. Burner (14) with fuel supply system (15, 16, 18, 20, 22) according to Claim 2, characterized in that the fluctuations in the fuel flow (12) in the fuel supply system (15, 16, 18, 20,
22) are periodic, and, in particular, the frequency of these periodic fluctuations
in the fuel flow (12) is situated in the range of the acoustic natural oscillations
of the combustion chamber (11).
4. Burner (14) with fuel supply system (15, 16, 18, 20, 22) according to any of Claims
1 to 3, characterized in that the first Helmholz [sic] volume (16, 22) is smaller than a critical volume (Vcrit), and the critical volume (Vcrit) is given approximately as the quotient of the product of the cross-sectional area
(AF) of the opening of the fuel nozzle (10) and the square of the speed of sound (CF) in the first volume (16, 22), and the product of the angular frequency (ω) of the
acoustic oscillation and the flow rate (UF) of the fuel flow (12).
5. Burner (14) with fuel supply system (15, 16, 18, 20, 22) according to one of Claims
1 to 4, characterized in that the first constriction (17, 21) has a cross-sectional area (AT) which is essentially smaller or equal to the product of the cross-sectional area
(AF) of the fuel nozzle (10) and the inverse Mach number (1/M=CF/UF).
6. Burner (14) with fuel supply system (15, 16, 18, 20, 22) according to one of Claims
1 to 5, characterized in that the dimensions of the first Helmholz [sic] volume (16, 22) and first constriction
(17, 21) are selected in such a way that a resonance of the absorption of the fuel
supply system is situated essentially in the range of the natural modes of the combustion
chamber (11).
7. Burner (14) with fuel supply system (15, 16, 18, 20, 22) according to one of Claims
1 to 6, characterized in that the first Helmholz [sic] volume (16) is formed by an annular distribution chamber
and by distribution channels which are arranged downstream thereof and run at least
partially outside the burner (14), and in that the fuel flows from the distribution channels through the fuel nozzles (10) into
the combustion chamber (11).
8. Burner (14) with fuel supply system (18, 20, 22) according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that arranged upstream of the first constriction (21) is a second Helmholz [sic] volume
(20), through which the fuel flow (12) flows, and this second Helmholz [sic] volume
(20) is connected upstream via a second constriction (19) to the fuel supply system
(18), which is arranged further upstream.
9. Burner (14) with fuel supply system (15, 16, 18, 20 22) according to Claim 8, characterized in that the dimensions of the first Helmholz [sic] volume (22) and second Helmholz [sic]
volume (20), and of the first constriction (21) and second constriction (19) are selected
such that a resonance of the absorption of the fuel supply system is situated essentially
in the range of the natural modes of the combustion chamber (11).
10. Burner (14) with fuel supply system (18, 20, 22) according to one of Claims 8 or 9,
characterized in that the first constriction (21) is constructed as a line of small cross section which
connects the first Helmholz [sic] volume (22) to the second Helmholz [sic] volume
(20), which is separated from the first Helmholz [sic] volume (22) by a partition
(23).
1. Brûleur (14) d'une chambre de combustion avec au moins un système d'alimentation en
combustible (15, 16, 18, 20, 22) par lequel un flux de combustible (12) peut être
introduit dans le brûleur (14) et qui est relié avec des buses d'injection de combustible
(10) disposées dans le brûleur (14), au moins un volume de Helmholtz (16, 22) disposé
juste en amont des buses d'injection de combustible (10) étant prévu, volume (16,
22) à travers lequel le combustible s'écoule, ce qui empêche que des fluctuations
de pression périodiques apparaissant dans la chambre de combustion n'entraînent des
fluctuations du flux de combustible (12) dans le système d'alimentation en combustible
(15, 16, 18, 20, 22) et que ce premier volume de Helmholtz (16, 22) ne se trouve en
connexion en amont, via un premier étranglement (17, 21), avec le système d'alimentation
en combustible (15, 18, 20) disposé plus loin en amont, caractérisé en ce que le premier étranglement (17) est constitué d'un insert de forme tubulaire dans une
conduite d'amenée de combustible (15) disposée en amont du premier volume de Helmholtz
(16) ou d'un tronçon de conduite rétrécie entre la conduite d'amenée de combustible
(15) et le premier volume de Helmholtz (16).
2. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (15,16,18,20,22) selon
la revendication 1, caractérisé en ce que les fluctuations de pression périodiques apparaissant dans la chambre de combustion
(11) sont des oscillations acoustiques et en ce que celles-ci se situent dans la plage des oscillations propres acoustiques de la chambre
de combustion (11).
3. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (15,16,18,20,22) selon
la revendication 2, caractérisé en ce que les fluctuations du flux de combustible (12) dans le système d'alimentation en combustible
(15,16,18,20,22) sont périodiques et en ce qu'en particulier, la fréquence de ces fluctuations périodiques du flux de combustible
(12) se situe dans la plage des oscillations propres acoustiques de la chambre de
combustion (11).
4. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (15,16,18,20,22) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le premier volume de Helmholtz (16, 22) est inférieur à un volume critique (Vcrit) et en ce que le volume critique (Vcrit) est donné approximativement par le quotient du produit de la surface de la section
transversale (AF) de l'ouverture de la buse d'injection de combustible (10) et du carré de la vitesse
du son (cF) dans le premier volume (16,22) par le produit de la fréquence angulaire (w) de l'oscillation
acoustique et de la vitesse d'écoulement (uF) du flux de combustible (12).
5. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (15,16,18,20,22) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier étranglement (17,21) présente une surface de section transversale (AT), laquelle est essentiellement inférieure ou égale au produit de la surface de la
section transversale (AF) de la buse d'injection de combustible (10) et de l'inverse du nombre de Mach (1/M=cF/uF).
6. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (15,16,18,20,22) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les dimensionnements du premier volume de Helmholtz (16,22) et du premier étranglement
(17,21) sont choisis de telle manière qu'une résonance de l'absorption du système
d'alimentation en combustible se situe essentiellement dans la plage des modes propres
de la chambre de combustion (11) .
7. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (15,16,18,20,22) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le premier volume de Helmholtz (16) est formé par un espace de distribution annulaire
et par des canaux de distribution situés en aval de celui-ci et s'étendant au moins
partiellement à l'extérieur du brûleur (14) et en ce que le combustible s'écoule dans la chambre de combustion (11) via les buses d'injection
de combustible (10) à partir des canaux de distribution.
8. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (18,20,22) selon l'une
quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'en amont du premier étranglement (21), on a disposé un deuxième volume de Helmholtz
(20) à travers lequel le flux de combustible (12) s'écoule et en ce que ce deuxième volume (20) est en connexion en amont via un deuxième étranglement (19)
avec le système d'alimentation en combustible (18) situé plus loin en amont.
9. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (15,16,18,20,22) selon
la revendication 8, caractérisé en ce que les dimensionnements du premier volume de Helmholtz (22) et du deuxième volume de
Helmholtz (20) ainsi que ceux du premier étranglement (21) et du deuxième étranglement
(19) sont choisis de telle manière qu'une résonance de l'absorption du système d'alimentation
en combustible se situe essentiellement dans la plage des modes propres de la chambre
de combustion (11).
10. Brûleur (14) avec un système d'alimentation en combustible (18,20,22) selon l'une
quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que le premier étranglement (21) est constitué en tant que conduite de section transversale
réduite, laquelle relie le premier volume de Helmholtz (22) au deuxième volume de
Helmholtz (20) séparé du premier volume de Helmholtz (22) par une paroi de séparation
(23).