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EP 1 012 050 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.01.2002 Patentblatt 2002/02 |
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Anmeldetag: 30.09.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65C 1/02 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/252 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9816/904 (23.04.1998 Gazette 1999/32) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM ETIKETTIEREN VON FLACHEN SENDUNGEN
METHOD AND DEVICE FOR LABELLING FLAT ITEMS OF POST
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR ETIQUETER DES ENVOIS PLATS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB |
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Priorität: |
12.10.1996 DE 19642110
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.2000 Patentblatt 2000/26 |
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Patentinhaber: Siemens Dematic AG |
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90475 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- KINNEMANN, Georg
D-15711 Königs Wusterhausen (DE)
- GEHL, Christel
D-13156 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 281 064 US-A- 3 883 380
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US-A- 3 782 560 US-A- 5 122 216
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbringen von Etiketten
gemäß dem Oberbegriff der unabhängigen Patentansprüche.
[0002] Bei der Bearbeitung von flachen Sendungen, insbesondere von Briefen, Postkarten u.
s. w. durch Postbeförderungsunternehmen tritt das Problem einer sicheren und schnellen
Aufbringung von Etiketten auf flache Sendungen auf. Ein Beispiel hierfür ist das automatische
Nachsenden von Sendungen. Hierbei werden Sendungen für das Adressieren von Nachsendungen
aussortiert und entsprechend vorgegebenen Daten, die in einer Datenbasis gespeichert
sind, umadressiert. Diese Sendungen werden mit einem Etikett beklebt, das sowohl die
alte Adresse als auch einen möglicherweise auf der Sendungsoberfläche aufgebrachten
Barcode abdeckt. Anschließend wird das Etikett mit einem neuen Barcode sowie der entsprechenden
neuen Adresse versehen. Die Aufbringung des Etiketts erfolgt dabei in Vorrichtungen,
die in automatische Briefverteilanlagen integriert sind. Das Sendungsaufkommen für
solche Verteilanlagen ist unterschiedlich in Format, Gewicht und Dicke. Die Sendungen
werden in solchen Anlagen z. B. mit Geschwindigkeiten von 3,6 m/sec befördert, was
hohe Anforderungen an die Geschwindigkeit, mit der die Aufbringung der Etikette erfolgen
muß, sowie bei der exakten Positionierung der Etikette stellt.
[0003] Bereits bekannt ist auch eine Vorrichtung zum berührungslosen Aufbringen von Etiketten
mittels Saug- und Druckluft. Dabei werden die Etiketten als Band von einer Rolle mittels
einer Fördereinrichtung abgewickelt und in den Saug- und Druckluftbereich gebracht.
Von einem pneumatisch angetriebenen Schnittmesser wird ein Hub vollzogen und ein Etikett
vom Band abgeschnitten. Eine Luftdüse bläst das in der Luft schwebende Etikett gegen
die Vakuumkammer, wo es in einer Warteposition haften bleibt. Von einer Lichtschranke
wird ein ankommender Brief erkannt, worauf mit Hilfe eines Druckluftventils die Vakuumkammer
auf Druckluft umgeschaltet wird. Das Etikett wird daraufhin auf den Brief geblasen.
Sobald das Etikett die Oberfläche des Briefes berührt, wird es mitgerissen. Der Luftdruckstoß
ist so stark gewählt, daß das Etikett gut auf der Briefoberfläche festgedrückt wird.
Der Brief wird weitertransportiert und anschließend der Vorschub der Einrichtung erneut
betätigt. Daraufhin wird ein weiteres Etikett abgeschnitten und in Warteposition bewegt
(Standard Mobile Label Applicatior Model 2111 von LABEL-AIRE).
[0004] Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, daß die zu bearbeitenden Sendungen im Etikettierbereich
nicht sicher gefaßt sind und darüber hinaus die gleiche Dicke aufweisen müssen, um
eine genaue Positionierung der Etikette auf der Sendungsoberfläche zu gewährleisten.
[0005] In der US-A-5 122 216 wird ein Verfahren zum Aufbringen von Etiketten auf Formulare
oder Sendungen beschrieben, bei welchem mittels Rollen Klebestreifen auf Etiketten
und diese auf die Formulare aufgebracht werden. Das Halten und Aufbringen der Etiketten
geschieht mit Saug- und Druckluft. Mit dieser Lösung ist eine Anpassung an unterschiedliche
Sendungsgrößen und Etikettenpositionen nicht möglich.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Aufbringen von Etiketten auf flachen Sendungen anzugeben, die ein genaues Positionieren
auf der Briefsendung, eine geringe Störanfälligkeit bei hohem Durchsatz und eine große
Flexibilität bei der verarbeiteten Etikettenlänge ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sind den Unteransprüchen sowie
der Beschreibung zu entnehmen.
[0007] Besonders vorteilhaft bei der Erfindung ist eine hohe Genauigkeit bei der Positionierung
der Etiketten auf den Sendungen sowie ihre einfache und zuverlässige Zuführung bei
unterschiedlicher Sendungsdicke. Bei der Verwendung trägerloser Etiketten ist besonders
vorteilhaft, daß kein Abfall entsteht.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen genauer dargestellt.
Dabei zeigt
- FIG 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht,
- FIG 2
- eine perspektivische Seitenansicht der Transportstrecke bei einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
[0009] FIG 1 zeigt schematisch in Draufsicht eine Vorrichtung, bei der flache Sendungen
1 in einer Transportstrecke befördert werden. Bevorzugt werden die Sendungen 1 durch
Endlosriemen 2 transportiert, wobei diese Endlosriemen 2 durch ein System von Laufrollen
3 geführt werden und die Sendungen 1 zwischen den Endlosriemen 2 eingeklemmt sind.
Die Etiketten 9 werden von einer Etikettenrolle 4a mittels einer Schneide- und Aufbringstation
5 auf die Sendungen 1 aufgebracht. Diese Schneide- und Aufbringstation 5 weist eine
Schneideeinrichtung 4c auf, die die Etiketten 9, die von der Etikettenrolle 4a abgerollt
werden, abschneidet, so daß sie die gewünschte Länge aufweisen. In einem Bereich unmittelbar
vor der Schneideeinrichtung 4c wird das Etikettenband durch einen Etikettenvorschub
4b bewegt und positioniert. Die Schneide- und Aufbringstation 5 weist außerdem Saug-
und Druckluftkammern auf, um die Etiketten in eine Warteposition und anschließend
auf die Oberfläche der flachen Sendung 1 zu bringen. Dabei ist die klebende Seite
der Etiketten 9 den Sendungen 1 zugewandt und die nicht klebende Seite den Öffnungen
der Saug- und Druckkammern. Im Etikettierbereich werden die Sendungen 1 erfindungsgemäß
mittels Saugluft positioniert. Hierzu werden die auf einer Längskante stehenden Sendungen
1 an einer Saugwanne 8 mit einem perforierten Saugband 7 vorbeigeführt. Eine Stabilisierung
des Sendungslaufs erfolgt durch Transport- und Halteriemen 6,6a, die die Sendungen
1 in ihrem oberen Teil kraftschlüssig fassen, so daß die Etikettierzone der Sendungen
frei bleibt. Die perforierten Saugbänder 7 ermöglichen einen Durchgriff des von der
Saugwanne 8 erzeugten Vakuums auf die Sendungen 1, so daß diese zusammen mit den Endlosriemen
2 gegen die Oberfläche der Saugwanne 8 gedrückt werden.
Wie in FIG 2 dargestellt, werden die Sendungen im Etikettierbereich von schmalen Transport-
und Halteriemen 6,6a vorzugsweise in ihrem oberen Bereich geführt, die über (Doppel-)
Laufrollen 12 geführt werden.
[0010] Sendungsstromaufwärts vor dem Etikettierbereich wird ein Längensensor 10 und ein
Dikkensensor 11 angeordnet. Als Längensensor 10 ist vorzugsweise eine Lichtschranke
vorgesehen.
Der Längensensor 10 mißt die Länge jeder durchlaufenden Sendung und teilt dieses Meßergebnis
einer Steuereinheit 13 mit. Die Steuereinheit 13 ermittelt aus dieser Information
die notwendige Etikettenlänge und steuert dementsprechend den Etikettiervorschub 4b
und die Schneidevorrichtung 4c. Der Dickensensor 11 ermittelt die Dicke jeder Sendung
und leitet die Information ebenfalls an die Steuereinheit 13 weiter. Die Steuereinheit
13 berechnet daher den Zeitpunkt des Abblasens des Etiketts auf die durchlaufende
Sendung 1.
[0011] Die Auswertung der Längen- und Dickenmessung der Sendung 1 ermöglicht einen Vorschub
des Etiketts 9 in Abhängigkeit von der gemessenen Länge und der Dicke der Sendung
1. Sobald die Vorderkante der Sendung 1 die Lichtschranke unterbrochen hat, wird durch
die Steuereinheit 13 der Zeitpunkt bestimmt, zu dem die Vorderkante an einem vorgegebenen
Punkt des Etikettierbereichs angelangt ist. Dies ist ein wesentlicher Parameter für
das Abblasen des geschnittenen Etiketts 9 aus der Warteposition an der Vorderseite
der Schneide- und Aufbringstation 5 auf die vorbeilaufende Sendung 1. Ein weiterer
Parameter, der den Zeitpunkt des Abblasens bestimmt, ist die gemessene Dikke der Sendung
1, da sich die Dicke der Sendung auf den Flugweg und die Flugzeit des von der Schneide-
und Aufbringstation 5 abgeblasenen Etiketts 9 auf die Oberfläche der Sendung 1 auswirkt.
Die Erfindung ermöglicht insbesondere, die Länge des Etiketts 9 je nach Sendungslänge
variabel zu wählen und eine hohe Positionsgenauigkeit zu erzielen. Damit ist es möglich,
Briefsendungen unterschiedlicher Dicke und Formate in definiertem Abstand zur Vorderkante
der Sendung zu etikettieren. Insbesondere können die Etiketten 9 trägerlos und in
ihrer Länge variabel sein.
1. Verfahren zum Etikettieren von flachen Sendungen (1), die senkrecht auf ihrer Unterkante
stehend an einer Schneide- und Aufbringstation (5) für Etiketten (9) vorbeitransportiert
werden, in welcher die Etiketten mittels Druckluft auf die Sendungen aufgebracht werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke und Länge jeder mit ihrer Rückseite in einer festgelegten räumlichen Orientierung
und Entfernung an der Schneide-und Aufbringstation (5) vorbeigeführten Sendung (1)
bestimmt wird und der Zeitpunkt für den Beginn des Abblasens des jeweiligen Etiketts
(9) in Abhängigkeit von der gewünschten Etikettenposition auf der Sendung (1), der
Dicke der Sendung (1) und der entsprechend der Sendungslänge gewählten Etikettenlänge
erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendungen (1) in der Etikettierzone an ihrer Rückseite mittels Saugluft geführt
werden.
3. Vorrichtung zum Etikettieren von flachen Sendungen (1) mit einer Transportstrecke,
bestehend aus Transport- und Halteriemen (6,6a), zwischen denen die Sendungen (1)
auf ihrer Unterkante stehend eingeklemmt an einer Schneide- und Aufbringstation (5)
für Etiketten (9) vorbeitransportiert werden, in welcher die Etiketten mittels Druckluft
auf die Sendungen aufgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß Längen- und Dickensensoren (10,11) zur Messung der Länge und Dicke jeder in einer
festgelegten räumlichen Orientierung und Entfernung an der Schneide- und Aufbringstation
(5) vorbeigeführten Sendung (1) und eine Steuerung (13) vorgesehen sind, um in Abhängigkeit
von den Signalen der Sensoren (10,11) und der gewünschten Position des Etiketts (9)
auf der Sendung (1) den Zeitpunkt des Beginns des Abblasens des jeweiligen Etiketts
(9) von der Schneide- und Aufbringstation (5) zu bestimmen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Transport- und Halteriemen (6,6a) im Etikettierbereich die Etikettierzone freilassen
und für einen an der Sendungsrückseite geführten Transport ein mit gleicher Geschwindigkeit
wie die Transport- und Halteriemen (6,6a) bewegtes, an sich bekanntes Saugband (7)
vor einer Saugwanne (8) vorgesehen ist.
1. Method for labelling flat items of post (1), which, standing upright on their lower
edge, are transported past a cutting and application station (5) for labels (9), in
which the labels are applied to the items of post by means of compressed air, characterized in that the thickness and length of each item of post (1) guided with its rear side past
the cutting and application station (5) is determined in a fixed spatial orientation
and distance, and the point in time for the beginning of blowing away the respective
label (9) is dependent on the desired label position on the item of post (1), the
thickness of the item of post (1) and the label length chosen to correspond to the
length of the item of post.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the items of post (1) are guided in the labelling zone on their rear side by means
of suction air.
3. Device for labelling flat items of post (1) with a transporting line, comprising transporting
and holding belts (6, 6a), between which the items of post (1) are clamped, standing
on their lower edge, and are transported past a cutting and application station (5)
for labels (9), in which the labels are applied to the items of post by means of compressed
air, characterized in that length and thickness sensors (10, 11) for measuring the length and thickness of each
item of post (1) guided past the cutting and application station (5) in a fixed spatial
orientation and distance and a controller (13) are provided, in order to determine
the point in time of the beginning of the blowing away of the respective label (9)
from the cutting and application station (5) in dependence on the signals of the sensors
(10, 11) and the desired position of the label (9) on the item of post (1).
4. Device according to Claim 3, characterized in that the transporting and holding belts (6, 6a) in the labelling region leave the labelling
zone clear and, for transport guided on the rear side of the item of post, a suction
band (7) known per se, which is moved at the same speed as the transporting and holding
belts (6, 6a), is provided in front of an air chamber (8).
1. Procédé pour étiqueter des envois (1) plats que l'on fait passer debout à la verticale
sur leur bord inférieur devant un poste (5) de découpage et d'apposition d'étiquettes
(9), dans lequel les étiquettes sont apposées sur les envois au moyen d'air comprimé,
caractérisé en ce que l'épaisseur et la longueur de chaque envoi (1), que l'on fait passer devant le poste
(5) de découpage et d'apposition ayant sa face arrière en une orientation et un éloignement
dans l'espace qui sont fixés, sont déterminées et en ce que l'instant pour le début de l'envoi par air comprimé de l'étiquette (9) associée s'effectue
en fonction de la position souhaitée de l'étiquette sur l'envoi (1), de l'épaisseur
de l'envoi (1) et de la longueur d'étiquette choisie suivant la longueur de l'envoi.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les envois (1) sont guidés à l'aide d'air aspiré sur leur face arrière dans la zone
d'étiquetage.
3. Dispositif pour étiqueter des envois (1) plats ayant une section de transport constituée
de courroies (6, 6a) de transport et de maintien entre lesquels les envois (1), coincés
de champs sur leur bord inférieur, sont transportés devant un poste (5) de découpage
et d'apposition d'étiquette, dans lequel les étiquettes sont apposées au moyen d'air
comprimé sur les envois, caractérisé en ce qu'il est prévu des détecteurs (10, 11) de longueur et d'épaisseur pour mesurer la longueur
et l'épaisseur de chaque envoi (1) passant devant le poste (5) de découpage et d'apposition
en ayant une orientation et un éloignement dans l'espace qui sont fixés et une commande
(13) pour déterminer en fonction des signaux des détecteurs (10, 11) et de la position
souhaitée de l'étiquette (9) sur l'envoi (1) l'instant du début de l'envoi par air
comprimé de l'étiquette (9) associée par le poste (5) de découpage et d'apposition.
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les courroies (6, 6a) de transport et de maintien laissent la zone d'étiquetage dégagée
dans la région d'étiquetage et en ce qu'il est prévu pour un transport guidé sur la face arrière de l'envoi, en amont d'une
cuvette (8) d'aspiration, une bande (7) d'aspiration connue en soi, déplacée à la
même vitesse que les courroies (6, 6a) de transport et de maintien.

