[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder für Hohlprofile, insbesondere von Abstandshaltern
von Isolierglasscheiben, mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Ein solcher Steckverbinder ist aus der EP-A-0 330 906 bekannt. Der Steckverbinder
hat einen U-förmigen Querschnitt mit einem Mittelsteg und zwei daran angrenzenden
Seitenstegen. Am Übergang zwischen Mittelund Seitenstegen sind Anschläge und Auflaufschrägen
getrennt und mit Abstand voneinander angeordnet. Die Anschläge wirken beidseitig und
distanzieren die Hohlprofile unter Bildung einer Fuge an der Verbindungsstelle, durch
die ein Dichtmittel von außen in die Hohlprofile eingespritzt werden kann. Die Auflaufschrägen
haben im Querschnitt eine Dreiecksform und sind an ihrer höchsten Stelle niedriger
als der benachbarte Anschlag. Die Auflaufschrägen dienen zur Verdrehung und Ausrichtung
des Steckverbinders in den entsprechend stabilen Hohlprofilen.
[0003] Ein anderer Steckverbinder ist aus der DE-U-94 11 067 bekannt. Er besitzt einen im
wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit einem Mittelsteg und zwei Seitenstegen. Am
freien Rand der Seitenstege hat er jeweils einen festen einseitig wirkenden Anschlag,
wobei die Anschläge entgegengesetzt wirken und im Bereich der Verbindungsstelle der
Hohlprofile axial versetzt zueinander angeordnet sind. Diese Anschläge sind als dünnwandige
gerade Vorsprünge der Seitenstege ausgebildet und können mit ausgestellten Federnasen
im mittleren Bereich des Mittensteges zusammenwirken. Diese Federnasen sind von der
Verbindungsstelle weit zurückversetzt und dienen als Rückhalteelemente, deren unbeabsichtigtes
Herausziehen des Steckverbinders auch den Hohlprofilen verhindern sollen. In einer
Bauvariante kann auch in der Mitte des Mittelstegs ein einzelner breiterer Festanschlag
einer solchen Federnase gegenüberliegend angeordnet sein. Außerdem zeigt diese Schrift
in einer anderen Ausführungsform einen Steckverbinder mit zwei am Mittelsteg und mit
seitlichem Abstand von den Seitenstegen angeordneten starren Anschlägen in Form von
beidseitig wirkenden Noppen.
[0004] Die vorbekannten Steckverbinder eignen sich besonders für relativ dickwandige Hohlprofile,
die eine hohe Formstabilität haben. Im Zuge der Profilentwicklung gibt es inzwischen
sehr dünnwandige Profile auch Edelstahl. Diese Profile haben keine so hohe Formstabilität
und können sich beim Ablängen durch Schneiden oder Sägen verformen. Bei solchen Profilen
ist es schwierig, beim Einführen des Steckverbinders die Mitte zu treffen und den
hierfür vorgesehenen Anschlag zur Anlage zu bringen. Wegen der geringen Profilwanddicke
sollte der Anschlag auch nur eine relativ geringe Höhe haben.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Steckverbinder aufzuzeigen,
der auch für dünnwandige und formlabile Hohlprofile geeignet ist.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Der erfindungsgemäße Steckverbinder ist mit vorzugsweise festen Anschlägen ausgerüstet,
die am Übergang zwischen Mittelsteg und Seitenstegen des Steckverbinders angeordnet
sind. Dadurch wirken die Auflaufschrägen in den Eckbereichen des Hohlprofils, wo sie
durch die Biegeverformung des Hohlprofils einen ausreichenden Formwiderstand und eine
genügende Abstützung finden. Die Eckbereiche der Hohlprofile sind meist auch am geringsten
verformt.
[0007] Die Anschläge sind auf ihrer Rückseite mit Auflaufschrägen ausgerüstet, auf denen
das im Querschnitt an den Steckverbinder angepaßte Hohlprofil aufgleiten kann. Die
Auflaufschrägen ziehen das aufgeschobene Hohlprofil gegen den gegenüberliegenden Stegrand.
Hier kann sich zum einen das Hohlprofil abstützen und wird zuverlässig geführt. Der
Stegrand kann dafür zumindest im Bereich der Verbindungsstelle eine glatte durchgehende
Kante aufweisen. Hier können alternativ aber auch zusätzliche Festanschläge vorhanden
sein, an denen das Hohlprofil zur Anlage kommen.
[0008] Durch die Auflaufschrägen und die Verspannung zwischen Hohlprofil und Steckverbinder
kommen die Anschläge zuverlässig in Anlage mit der Stirnwand des aufgeschobenen Hohlprofils.
Selbst bei stark verformten Hohlprofilen läßt sich dadurch zuverlässig beim Einführen
des Steckverbinders die Mitte finden. Die Profile können an der Verbindungsstelle
dicht aneinanderstoßen.
[0009] Für die Anschläge bzw. deren Anlaufschrägen ist es besonders vorteilhaft, wenn sie
eine nach außen konvex gewölbte Form haben. Durch ihre Lage und Ausbildung können
sie genau im Eckbereich der Hohlprofile wirken und dadurch sowohl die vorerwähnte
Anschlag- und Mittenfindungsfunktion verbessern, wie auch das Hohlprofil selbst stabilisieren.
[0010] Der erfindungsgemäße Steckverbinder kann einen elastischen Dichtkörper aufweisen,
der für eine sichere, einfache und kostengünstige Abdichtung an der Verbindungs- oder
Stoßstelle der Hohlprofile sorgt. Der Dichtkörper ist insbesondere günstiger als die
z.B. aus der EP-A-0 133 655 und der EP-A-0 330 906 bekannte Abdichtung, bei der während
der Montage des Steckverbinders in den Hohlprofilen eine Dichtungsmasse aus Butyl
oder dergleichen in einen innenliegenden Freiraum gespritzt wird. Insbesondere ermöglicht
der Dichtkörper eine zuverlässige Abdichtung gegenüber Feinstaub, der sich aus dem
im Abstandshalterrahmen befindlichen granulierten Trockenmittel entwickeln kann.
[0011] Der elastische Dichtkörper hat weiter den Vorteil, daß er sich leicht handhaben läßt.
Durch sein Übermaß wird er bei der Montage zusammengepreßt und liegt mit Druck an
der abzudichtenden Verbindungsstelle der Hohlprofile an. Dies sorgt für eine verbesserte
Dichtwirkung.
[0012] Der Steckverbinder kann in seiner Wandung mehrere Öffnungen besitzen, durch die der
elastische Dichtkörper beim Zusammenpressen nach außen treten und sich dichtend gegen
die Hohlprofilwand legen kann. Zum einen können dies die Ausnehmungen an den im Eckbereich
befindlichen Anschlägen und Aufgleitschrägen sein. Zum anderen können aber auch am
gegenüberliegenden Stegrand Ausnehmungen für einen seitlichen Durchtritt des Dichtkörpers
vorhanden sein.
[0013] Zur Fixierung und Führung des Dichtkörpers ist es günstig, wenn der Steckverbinder
einen geeigneten Hohlraum aufweist, in dem der Formkörper gegebenenfalls mit Formanpassung
angeordnet werden kann. Hierbei läßt er sich auf einfache Weise, z.B. durch eine Klebeverbindung
befestigen.
[0014] Zur Verbesserung der Kompressions- und Dichtwirkung ist es vorteilhaft, wenn der
Steckverbinder einen Vorsprung an der der Hohlraumöffnung gegenüberliegenden Wandung
besitzt. Der Vorsprung wölbt den Dichtkörper im Bereich der Verbindungsstelle verstärkt
durch die Hohlraumöffnung nach außen.
[0015] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0016] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt.
Im einzelnen zeigen:
- Figur 1:
- einen Steckverbinder in der Draufsicht von unten und in zwei geklappten Seitenansichten,
- Figur 2:
- eine vergrößerte und abgebrochene Seitenansicht des Steckverbinders mit einem Anschlag
und einer Auflaufschräge sowie einem zusätzlichen Festanschlag,
- Figur 3:
- eine Stirnansicht des Steckverbinders von Figur 1,
- Figur 4:
- zwei vergrößerte und abgebrochene Detailansichten der Anschläge mit Auflaufschrägen,
- Figur 5:
- eine Variante zu Figur 1 mit Anschlägen und einer geraden Stegkante,
- Figur 6:
- eine abgebrochene und vergrößerte Detaildarstellung zu Figur 5,
- Figur 7:
- einen weiteren Steckverbinder mit einem Dichtkörper in einer Ansicht von unten,
- Figur 8:
- eine geklappte Seitenansicht des Steckverbinders von Figur 7,
- Figur 9:
- den Steckverbinder von Figur 8 in Stirnansicht,
- Figur 10:
- eine Stirnansicht des Steckverbinders in Montagestellung in den Hohlprofilen und
- Figur 11:
- eine Draufsicht auf die Montagestellung des Steckverbinders.
[0017] Figur 1 bis 11 zeigen einen Steckverbinder (1) in Form eines Geradverbinders, der
für Hohlprofile (2,3) von Abstandshaltern für Isolierglasscheiben vorgesehen ist.
Figur 5 bis 7 zeigen den Steckverbinder (1) in Verbindung mit solchen Hohlprofilen
(2,3). Alternativ kann es sich auch um andere Hohlprofile, z.B. Sprossen für Isolierglasscheiben
handeln.
[0018] Der von den gezeigten Hohlprofilen (2,3) gebildete Abstandshalter dient zur Distanzierung
zweier Einzelscheiben einer Isolierglasscheibe (nicht dargestellt). Die gezeigten
Hohlprofile (2,3) sind vorzugsweise besonders dünnwandig und bestehen aus Edelstahl.
Sie haben gegenüber dem bisher eingesetzten dickwandigeren Hohlprofilen aus Leichtmetall,
insbesondere Aluminium oder Aluminiumlegierungen, einen deutlich verringerten Wärmeleitwert
und sind für höherwertige Wärmeschutzverglasungen besonders geeignet. Derartige Hohlprofile
(2,3) haben z.B. eine Wanddicke von ca. 0, 2 mm.
[0019] Die Hohlprofile (2,3) haben im gezeigten Ausführungsbeispiel eine im wesentlichen
rechteckige Querschnittsform. Im Eckbereich (5) (vgl. Figur 10) zwischen dem am Abstandshalterrahmen
nach außen weisenden Dachbereich (4) und den Seitenwänden kann eine Abschrägung oder
Abrundung vorhanden sein. Der gegenüberliegende Profilboden liegt an der Rahmeninnenseite
(7) des Abstandshalterrahmens und weist zum Scheibeninnenraum. Zwischen dem Boden
und den Seitenwänden der Hohlprofile (2,3) können schärfere Ecken vorhanden sein.
Gegebenenfalls können sich die Seitenwände über den Boden hinaus auch in längslaufende
Stege fortsetzen. Die gezeigte Querschnittsform der Hohlprofile (2,3) kann jedoch
in beliebiger Weise variieren und anders als gezeigt ausgebildet sein.
[0020] Der Steckverbinder (1) ist in seiner Querschnittsform an die Gestalt der Hohlprofile
(2,3) angepaßt. Er hat im gezeigten Ausführungsbeispiel im Querschnitt eine U-Form
mit einem Mittelsteg (10) und zwei senkrecht davon abstehenden Seitenstegen (11).
Der Mittelsteg (10) weist zum Dachbereich (4). Zwischen dem Mittelsteg (10) und den
Seitenstegen (11) kann ein schräger oder runder Übergang (14) vorhanden sein. Abweichend
vom gezeigten Ausführungsbeispiel kann der Steckverbinder (1) auch einen kastenförmigen
geschlossenen Querschnitt haben. In Anpassung an die Hohlprofilform kann seine Gestalt
außerdem noch in anderer Weise variieren.
[0021] Der gezeigte Steckverbinder (1) besteht vorzugsweise aus Metall. Er kann aber auch
aus Kunststoff oder beliebig anderen geeigneten Werkstoffen sowie auch aus Verbundwerkstoffen
bestehen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist er als Stanz- und Biegeteil aus Stahlblech
ausgeführt. Vorzugsweise besteht er aus einem Bandstahl, der nach dem Stanzen und
Biegen vergütet und galvanisch behandelt wird.
[0022] Der Steckverbinder (1) hat an der Verbindungsstelle oder Stoßstelle (6), die zugleich
vorzugsweise die querlaufende Mittellinie des Steckverbinders (1) bildet, einen Mittenanschlag.
Der Mittenanschlag besteht zumindest aus zwei Anschlägen (17,18), an denen zumindest
die Stirnwand des ersten aufgeschobenen Hohlprofils (2,3) anschlägt. Zusätzlich können
gemäß Figur 1 bis 4 Festanschläge (15,16) vorhanden sein. Durch den Mittenanschlag
steckt der Steckverbinder (1) jeweils hälftig in den beiden Hohlprofilen (2,3). Er
ermöglicht ein dichtes Aneinanderstoßen der Hohlprofile (2,3) an der Verbindungsstelle
(6) und verhindert weitgehend die Bildung von Fugen an dieser Stelle. Dies verbessert
einerseits die optische Erscheinung des Abstandshalters und verhindert andererseits,
daß das innenliegende granulierte Trocknungsmittel an der Verbindungsstelle (6) austritt
und in den Scheibeninnenraum gelangt.
[0023] Wie Figur 3, 4, 9 und 10 verdeutlichen, sind die Anschläge (17,18) am vorerwähnten
schrägen Übergang (14) zwischen Mittel- und Seitensteg (10,11) angeordnet. Die Anschläge
(17,18) weisen dadurch schräg nach außen und haben eine nach außen gewölbte runde
konvexe Querschnittsform (25). Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind sie freigestanzt
und ausgestemmt.
[0024] Die Anschläge (17,18) sind als gegeneinander gerichtete und einseitig wirkende vorzugsweise
feste Anschläge ausgebildet. Sie weisen in entgegengesetzte Richtungen, wobei jeder
Anschlag (17,18) nur auf ein Hohlprofil (2,3) einwirkt. Wie Figur 11 verdeutlicht,
liegt das Hohlprofil (2) am Anschlag (17) an und das Hohlprofil (3) am Anschlag (18).
Die Anschläge (17,18) sind dazu am vorderen und zur Verbindungsstelle (6) weisenden
Ende quer zur Verbinderlängsachse gerade abgeschnitten und bilden dadurch eine Anschlagkante
(19). Die Anschläge (17,18) sind im Bereich der Verbindungsstelle (6) axial zueinander
versetzt angeordnet und liegen einander an der Verbindungsstelle (6) gegenüber. Sie
können dabei um eine kleine Distanz von der Verbindungsstelle (6) rückversetzt sein.
[0025] Die Anschläge (17,18) haben jeweils an ihrer Rückseite eine Auflaufschräge (24),
die von der Oberseite des Übergangs (14) jeweils zur Anschlagkante (19) und zur Verbindungsstelle
(6) hin keilförmig ansteigt. Vor den Anschlagkanten (19) der Anschläge (17,18) befindet
sich jeweils eine freigestanzte Ausnehmung (21). Die Ausnehmung (21) erleichtert das
Ausstemmen und ist zur Bildung einer geraden Anschlagkante (19) vorteilhaft.
[0026] Die Wölbungen (25) der Anschläge (17,18) bzw. ihrer Anlaufschrägen (24) können als
kleine Buckel ausgebildet sein, die schmäler als der Übergang (14) sind. Figur 3 und
4 zeigen eine solche Ausbildung. In einer anderen Variante, wie sie in Figur 9 und
10 dargestellt ist, sind die Wölbungen (25) größer und gehen mit ihren seitlichen
Flanken in den Mittelsteg (10) bzw. den angrenzenden Seitensteg (11) über.
[0027] Die zusätzlichen Festanschläge (15,16) sind jeweils an einem Rand (12) der Seitenstege
(11) angeordnet. Vorzugsweise ist dies der zur Rahmeninnenseite (7) weisende untere
Stegrand. Die Festanschläge (15,16) wirken jeweils nur in einer Richtung, wobei diese
Wirkrichtungen entgegengesetzt sind. Die Festanschläge (15,16) sind im Bereich der
Verbindungsstelle (6) axial zueinander versetzt angeordnet und liegen einander an
der Verbindungsstelle (6) gegenüber. Der eine rechte Festanschlag (15) wirkt mit dem
Hohlprofil (2) und der andere Festanschlag (16) mit dem Hohlprofil (3) zusammen.
[0028] Wie Figur 2 verdeutlicht, haben die Festanschläge (15,16) vorzugsweise die Form von
im wesentlichen dreieckigen Anschlagnasen und besitzen an der zur Verbindungsstelle
(6) weisenden Vorderseite eine gerade Anschlagkante (19), die im wesentlichen quer
zur Verbinderlängsachse verläuft. Die Anschlagkante (19) kann in eine kleine Freistanzung
auslaufen. An der Rückseite haben die Anschlagnasen (15,16) eine vom Stegrand (12)
ansteigende schräge Flanke (20), auf der das jeweils von der Rückseite her aufgeschobene
Hohlprofil (2,3) aufgleitet. Die Formgebung kann entsprechend des DE-U-94 11 067 sein.
[0029] In der gezeigten Ausführungsform stehen die Anschlagnasen (15,16) vom unteren Stegrand
(12) vor und liegen in Verlängerung der Seitenstege (11). Alternativ können die Festanschläge
(15,16) auch schräg oder seitlich ausgestellt sein und dadurch über die Seitenfläche
der Stege (11) seitlich vorstehen.
[0030] Am anderen Randbereich (13) der Seitenstege (11) sind die Anschläge (17,18) angeordnet.
Über dem Festanschlag (15) befindet sich der Anschlag (17) und über dem Festanschlag
(16) der andere Anschlag (18). Wie Figur 2 verdeutlicht, sind die Festanschläge (15,16)
und ihre am gleichen Seitensteg (11) zugeordneten Anschläge (17,18) jeweils an der
Verbindungsstelle (6) gegenüberliegend angeordnet. Die Festanschläge (15,16) liegen
auf der einen Seite der Verbindungsstelle (6) und die Anschläge (17,18) auf der gegenüberliegenden
Seite.
[0031] Wie Figur 1 und 2 verdeutlichen, weisen die Anschlagkanten (19) der jeweils am gleichen
Seitensteg (11) befindlichen Festanschläge (15, 16) und Anschläge (17,18) in entgegengesetzte
Richtungen. Die Anschlagkanten (19) können, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, gegenüber
der Verbindungsstelle (6) oder Mittellinie etwas axial zurückversetzt angeordnet sein.
Sie können alternativ aber auch auf gleicher Höhe liegen.
[0032] In ihrer Anschlagfunktion wirken die gleichgerichteten Festanschläge (15,16) und
Anschläge (17,18) sowie deren Auflaufschrägen (24) zusammen. Dies bedeutet, daß der
Festanschlag (15) mit dem am anderen Seitensteg (11) befindlichen Anschlag (18) zusammenwirkt
und der Festanschlag (16) mit dem ebenfalls diagonal gegenüberliegenden Anschlag (17).
Diese in ihrer Anschlagfunktion zusammenwirkenden Anschläge (15,18) und (16,17) liegen
mit ihren Anschlagkanten (19) axial gesehen auf gleicher Höhe. Die aufgeschobenen
Hohlprofile (2,3) schlagen dadurch an jeweils zwei diagonal über den Profilquerschnitt
gegenüberliegenden Stirnwandecken an.
[0033] Wie Figur 1 in der linken Darstellung verdeutlicht, wird zunächst das Hohlprofil
(2) in Richtung (8) auf den Steckverbinder (1) aufgeschoben. Dabei gleitet es im außenliegenden
Eckbereich (5) auf der Auflaufschräge (24) des Anschlags (17) und deren schräger Flanke
auf. An der diagonal gegenüberliegenden Ecke gleitet das Hohlprofil (2) auf der rückwärtigen
Flanke (20) des Festanschlags (16) (nicht sichtbar) auf. Im Bereich der Verbindungsstelle
bzw. Mittellinie (6) schlägt das Profil (2) im Bodenbereich am Festanschlag (15) und
im diagonal gegenüberliegenden Eckbereich (5) am Anschlag (18) an.
[0034] Das zuvor erfolgte Aufgleiten des Hohlprofils (2) auf der Auflaufschräge (24) des
Anschlags (17) bewirkt, daß das Hohlprofil (2) angehoben und mit dem Boden gegen den
unteren Stegrand (12) gepreßt wird. Dadurch kommt die Hohlprofilstirnwand sicher in
Anschlag mit den Anschlagkanten (19) des Anschlags (18) und des Festanschlags (15).
[0035] Wie Figur 2 verdeutlicht, stehen die Festanschläge (15,16) nur um ein geringfügiges
Maß über die zugeordneten Stegränder (12) nach außen vor. Dieser Überstand ist in
etwa so groß wie die Profilwanddicke und beträgt im gezeigten Ausführungsbeispiel
ca. 0,2 mm. Die Erhöhung der Auflaufschrägen kann wesentlich größer sein. In der gezeigten
Ausführungsform beträgt sie z.B. am Scheitel und an der Anschlagkante (19) ca. 0,5
bis 1 mm.
[0036] Das anschließend aufgeschobene zweite Hohlprofil (3) schlägt an der Stirnseite des
ersten Hohlprofils (2) oder an den zugehörigen Anschlägen (16,17) des Steckverbinders
(1) an. Wenn die Anschläge (15,16) und (17,18) gegenüber der Verbindungsstelle (6)
axial zurückversetzt angeordnet sind, erfolgt der Anschlag am zuvor aufgeschobenen
Hohlprofil (2).
[0037] Figur 5 und 6 zeigen eine Variante des Steckverbinders (1) von Figur 1 bis 4. Die
Ausbildung und Anordnung der Anschläge (17,18) und ihrer Auflaufschrägen (24) ist
in beiden Ausführungsformen die gleiche. Außerdem ist der hierdurch erzielte Effekt
der Stabilisierung des Eckbereichs (5) der Hohlprofile (2,3) einerseits und des sicheren
Auftreffens auf die Anschlagkanten (19) der Anschläge (17,18) andererseits gegeben
und erreicht. In Figur 5 und 6 sind in Variation zum vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel
die Festanschläge (15,16) weggelassen. Statt dessen hat der untere Stegrand (12) eine
zumindest im Bereich der Verbindungsstelle (6) gerade und durchgehende Kante (26).
Mit dieser Kante (26) stützt sich der Steckverbinder (1) am Boden (7) der Hohlprofile
(2,3) ab. Durch die gerade durchgehende Kante ist die Abstützfunktion besonders gut.
Die am Übergang (14) befindlichen Anschläge (17,18) mit ihren Auflaufschrägen (24)
können dadurch die Hohlprofile (2,3) besonders gut stabilisieren und ausrichten.
[0038] Für den sicheren Halt des Steckverbinders (1) in den aufgeschobenen Hohlprofilen
(2,3) sorgen ein oder mehrere Rückhalteelemente (22,23), die unterschiedlich ausgebildet
sein können. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind an den unteren Stegrändern (12)
der Seitenstege (11) jeweils freigestanzte und nach unten sowie seitlich ausgebogene
Federnasen (23) angeordnet. Diese können für sich allein bereits genügen. Zusätzlich
oder alternativ können auch am zur Rahmenaußenseite weisenden Mittelsteg (10) mehrere
Öffnungen (22) vorhanden sein, in die Verstemmungen am Dachbereich (4) der Hohlprofile
(2,3) eingreifen und eine formschlüssige Verbindung bilden. Diese Ausbildung entspricht
z.B. der DE-A-43 35 039. Alternativ oder zusätzlich können auch ausgestellte Federnasen
am Mittelsteg (10) vorhanden sein. Der Steckverbinder (1) kann an den Stirnseiten
geschlossen oder offen sein. Er kann ansonsten eine beliebig andere Gestalt und Ausbildung
als im gezeigten Ausführungsbeispiel haben.
[0039] Figur 7 bis 11 zeigen eine weitere Variante des Steckverbinders (1). Im gezeigten
Ausführungsbeispiel hat der Steckverbinder (1) ebenfalls einen im wesentlichen U-förmigen
Querschnitt. Seine Wandung besteht aus einem Mittelsteg (10) und zwei senkrechten
oder schrägen Seitenstegen (11). An den Stirnseiten (31) ist der Mittelsteg (10) schräg
abgewinkelt und bildet in diesem Bereich ebenfalls eine im wesentlichen geschlossene
Wandung. Die Stege (10,11) umschließen miteinander einen Hohlraum, (32), der nach
einer Seite mit seiner Hohlraumöffnung offen ist.
[0040] In dem Hohlraum (32) ist ein Dichtkörper (28) angeordnet, der z.B. als quaderförmiges
Kissen ausgebildet ist und durch eine Klebeverbindung oder in sonstiger beliebig geeigneter
Weise an der Innenseite des Mittelsteges (10) fixiert ist. Der Dichtkörper (28) kann
an die Form des Hohlraumes (32) angepaßt sein und diesen vollständig ausfüllen. Der
Dichtkörper (28) besteht aus einem elastischen Material, z.B. einem Kunststoffschaum.
Der Dichtköper (28) ist so groß bemessen, daß er durch die Hohlraumöffnung (32) ein
Stück nach außen ragt und damit über die Kontur des Steckverbinders (1) bzw. über
den unteren Rand der Seitenstege (11) vorsteht.
[0041] Der Dichtkörper (28) befindet sich zumindest im Bereich der Verbindungsstelle (6),
die beim gezeigten Steckverbinder vorzugsweise mit dessen Mitte in Längsrichtung identisch
ist. Wie Figur 9 und 10 verdeutlichen, wird der Dichtkörper (28), der anfangs noch
über die Seitenstege (11) vorstand, bei der Montage des Steckverbinders in den Hohlprofilen
(2,3) komprimiert und liegt dadurch mit Druck im Bereich der Hohlraumöffnung (32)
an der Innenwand der Hohlprofile (2,3) an. Er übergreift die Verbindungsstelle (6)
und dichtet diese ab.
[0042] Im Abstandshalterrahmen befindet sich ein granuliertes Trocknungsmittel (30), das
mit dem Innenraum der Isolierglasscheibe über eine Perforation in den Profilen in
Verbindung steht. Durch die geschlossenen Stirnseiten (31) und zusätzlich durch das
Dichtkissen (28) wird ein Austritt dieses Granulats (30) an der Verbindungsstelle
(6) verhindert.
[0043] Wie Figur 9 und 10 verdeutlichen, wird der Steckverbinder (1) derart in den Hohlprofilen
(2,3) montiert, daß sein Mittelsteg (10) zum außenliegenden Dachbereich (4) der Hohlprofile
(2,3) weist. Die Hohlraumöffnung (32) weist zum Bodenbereich (7) der Hohlprofile (2,3)
hin. Der Bodenbereich (7) ist zum Scheibeninnenraum hin gewendet.
[0044] Für die Mittenfindung des Steckverbinders (1) bei der Montage sind zumindest die
vorbeschriebenen Anschläge (17,18) und gegebenenfalls weitere Anschläge in beliebig
geeigneter Ausführung vorhanden. Der in Figur 10 gezeigte rechte Anschlag (17) wirkt
mit seiner zur Verbindungsstelle (6) weisenden Vorderseite oder Anschlagkante (19)
als Stop für das in der Zeichenebene von hinten aufgeschobene Hohlprofil (2) und bildet
mit seiner Rückseite die Aufgleitschräge (24) für das andere vordere, geschnitten
dargestellte Hohlprofil (3). Der linke Anschlag (18) ist entsprechend ausgebildet
und verdreht angeordnet. Dadurch wirkt er als Anschlag für das Hohlprofil (3) und
als Aufgleitschräge (24) für das Hohlprofil (2).
[0045] Der Steckverbinder (1) hat am Mittelsteg (10) im Bereich der Verbindungsstelle (6)
einen zum Hohlraum (32) hin gerichteten Vorsprung (29), der z.B. als eine plattenförmige
Ausprägung ausgebildet ist. Dieser Vorsprung (29) wölbt den Dichtkörper (28) an der
Verbindungsstelle (6) zusätzlich durch die Hohlraumöffnung (32) nach außen. Figur
8 zeigt diese Auswirkung. Durch diese Wölbung wird der Dichtkörper (28) an der Verbindungsstelle
(6) bei der Montage zusätzlich verdichtet und entwickelt an dieser kritischen Stelle
eine erhöhte Anpreßkraft und Dichtwirkung.
[0046] Wie Figur 8 weiter verdeutlicht, haben die Seitenstege (11) im Bereich der Verbindungsstelle
(6) an ihrem freien Rand (12) eine zurückspringende Ausnehmung (27). Durch diese Ausnehmung
(27) kann bei der Montage der komprimierte Dichtkörper (28) dringen und in dichtenden
Kontakt mit den Seitenwänden der Hohlprofile (2,3) gelangen. Figur 10 zeigt diesen
Effekt ebenfalls.
[0047] Der Dichtkörper (28) kann zusätzlich auch im Bereich der Anschläge (17,18) durch
die Ausnehmungen oder Freischnitte (21) nach außen treten und diese Öffnungen zusätzlich
dichtend verschließen bzw. in Dichtkontakt mit den Hohlprofilen (2,3) treten.
[0048] Der Steckverbinder (1) kann außerdem ein oder mehrere federnde oder reibende Rückhalteelemente
(23) aufweisen. In der gezeigten Ausführungsform handelt es sich um freigeschnittene
und seitlich ausgebogene Rückhaltenasen (23), die jeweils in Einstiegsrichtung abgewinkelt
sind und sich bei einem Zurückziehen in den Hohlprofilen (2,3) verkrallen. Im Bereich
der Rückhaltenasen (23) können ebenfalls Ausnehmungen oder Freischnitte (21) vorhanden
sein, durch die der Dichtkörper (28) bei der Montage greift.
[0049] Im weiteren kann der Steckverbinder (1) auch noch andere Befestigungsmöglichkeiten
besitzen. In der gezeigten Ausführungsform hat er am Mittelsteg (10) mehrere der vorbeschriebenen
Verstemmöffnungen (22) mit geeigneter Formgebung, durch die nach der Montage Wandverstemmungen
im Dachbereich (4) der Hohlprofile (2,3) formschlüssig eingreifen. Die Wandverstemmungen
werden durch von außen angesetzte Stempel erzielt, die die Hohlprofilwandung durch
die Verstemmöffnungen (22) in den Hohlraum (32) und den Dichtkörper (28) drücken.
Der Dichtkörper (28) kann somit im wesentlichen alle Öffnungen am Steckverbinder (1)
bei der Montage dichtend verschließen.
[0050] Abwandlungen der gezeigten Ausführungsformen sind in verschiedener Weise möglich.
Zum einen können die Festanschläge (15,16) eine andere Form, Lage und Ausrichtung
haben. Desgleichen können die keilförmigen Auflaufschrägen (24) bzw. die Anschläge
(17,18) an den Steckverbinder (1) angeformt oder aufgesetzt sein. Im Bereich des Mittelstegs
(10) können weitere Anschläge vorhanden sein, die z.B. auch in diesem Bereich vorhandene
Wandverformungen der Hohlprofile (2,3) ausrichten und korrigieren. Hierzu sind beispielsweise
auch nahe der Verbindungsstelle (6) angeordnete Federnasen geeignet. Außerdem kann
der Steckverbinder (1) einen geschlossenen Querschnitt mit zwei Mittelstegen besitzen,
wobei entsprechend auch am zweiten Mittelsteg Federnasen, Anschläge und dergleichen
angeordnet sein können.
[0051] Der Steckverbinder (1) kann auch mehrere Hohlräume (32) aufweisen, die gegebenenfalls
alle mit einem entsprechend gestalteten Dichtköper (28) zumindest teilweise gefüllt
sind. Ferner ist die Querschnittsgestaltung des Steckverbinders (1) beliebig. Ferner
kann ein zusätzlicher Dichtkörper auch im Bereich des Vorsprungs (29) außenseitig
angeordnet sein. Der Dichtkörper (28) kann eine verkürzte Form haben, die im wesentlichen
die Verbindungsstelle (6) und einen gewissen beidseitigen Sicherheitsbereich überdeckt.
Der Dichtkörper (28) läßt sich zudem mit seitlichem Übermaß ausbilden, so daß er schon
bei der Befestigung im Steckverbinder (1) durch die Ausnehmungen (27,21) tritt. Er
kann allerdings auch wie in der gezeigten Ausführungsform genau zwischen die Seitenstege
(11) eingepaßt sein oder sogar schmäler sein. Variabel sind zudem die Ausbildung und
Anordnung der Anschläge (17,18) und der Rückhalteelemente (23,22). Der Steckverbinder
(1) könnte an den Stirnseiten (31) auch offen sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0052]
- 1
- Steckverbinder
- 2
- Hohlprofil
- 3
- Hohlprofil
- 4
- Dachbereich
- 5
- Eckbereich
- 6
- Verbindungsstelle, Stoßstelle, Mittellinie
- 7
- Rahmeninnenseite
- 8
- Aufsteckrichtung, erstes Hohlprofil
- 9
- Aufsteckrichtung, zweites Hohlprofil
- 10
- Mittelsteg
- 11
- Seitensteg
- 12
- Rand, unten
- 13
- Randbereich, oben
- 14
- Übergang, Eckbereich
- 15
- Festanschlag, Anschlagnase
- 16
- Festanschlag, Anschlagnase
- 17
- Anschlag
- 18
- Anschlag
- 19
- Anschlagkante
- 20
- Flanke
- 21
- Ausnehmung
- 22
- Rückhalteelement, Öffnung
- 23
- Rückhalteelement, Federnase
- 24
- Auflaufschräge
- 25
- Wölbung
- 26
- gerade durchgehende Kante
- 27
- Ausnehmung, Freischnitt
- 28
- Dichtkörper
- 29
- Vorsprung
- 30
- Trockenmittel, Granulat
- 31
- Stirnseite
- 32
- Hohlraum
1. Steckverbinder für Hohlprofile (2,3), insbesondere von Abstandshaltern von Isolierglasscheiben,
mit einem im wesentlichen U-förmigen oder kastenförmigen Querschnitt mit mindestens
einem Mittelsteg (10) und Seitenstegen (11), wobei der Steckverbinder (1) im Bereich
der Verbindungsstelle (6) der Hohlprofile (2,3) Anschläge (17,18) und Auflaufschrägen
(24) aufweist, die am Übergang (14) zwischen Mittelsteg (10) und Seitenstegen (11)
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (17,18) entgegengesetzt gerichtet sind, einseitig wirken und beidseits
der Verbindungsstelle (6) angeordnet sind, wobei die Anschläge (17,18) im Querschnitt
eine konvex nach außen gewölbte Form (25) besitzen und jeweils an der zur Verbindungsstelle
(6) weisenden Vorderseite eine im wesentlichen gerade Anschlagkante (19) und an der
Rückseite eine Auflaufschräge (24) aufweisen.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (17,18) als Festanschläge ausgebildet sind.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wölbung (25) in den benachbarten Seitensteg (11) und Mittelsteg (10) übergeht.
4. Steckverbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (17,18) vor der Anschlagkante (19) eine Ausnehmung (21) aufweisen.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) als Stanz- und Biegeteil aus Metallblech ausgebildet ist,
wobei die Anschläge (17,18) freigestanzt und ausgestemmt sind.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (17,18) am Scheitel eine Höhe von 0,5 bis 1,5 mm aufweisen.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (17,18) mit ihrer Anschlagkante (19) gegenüber der Verbindungsstelle
(6) rückversetzt angeordnet sind.
8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstege (11) an ihren den Anschlägen (17,18) gegenüberliegenden Rändern (12)
im Bereich der Verbindungsstelle (6) zusätzliche Festanschläge (15,16) aufweisen.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstege (11) an ihren den Anschlägen (17,18) gegenüberliegenden Rändern (12)
zumindest im Bereich der Verbindungsstelle (6) eine gerade durchgehende Kante (26)
aufweisen.
10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstege (11) an ihren den Anschlägen (17,18) gegenüberliegenden Rändern (12)
zumindest im Bereich der Verbindungsstelle (6) eine Ausnehmung (27) aufweisen.
11. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) einen elastischen Dichtkörper (28) aufweist, der mit dem Steckverbinder
(1) vor der Montage verbindbar ist und der zumindest im Bereich der Verbindungsstelle
(6) über die Kontur des Steckverbinders (1) vorsteht.
12. Steckverbinder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkörper (28) aus einem Kunststoffschaum besteht.
13. Steckverbinder nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) mindestens einen zur Verbindungsstelle (6) offenen Hohlraum
(32) aufweist, in dem der Dichtkörper (28) angeordnet ist.
14. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkörper (28) durch eine Klebeverbindung am Steckverbinder (1) befestigt ist.
15. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die der Hohlraumöffnung (18) gegenüberliegende Wandung (8) des Steckverbinders (1)
im Bereich der Verbindungsstelle (6) einen Vorsprung (29) aufweist, der den Dichtkörper
(28) vorwölbt.
16. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) mehrere Rückhalteelemente (22,23) aufweist.
1. Plug-in connector for hollow profiles (2, 3), in particular of spacers of insulating
glass panels, having an essentially U-shaped or box-shaped cross section with at least
one central crosspiece (10) and lateral crosspieces (11), the plug-in connector (1)
having, in the region of the connecting location (6) of the hollow profiles (2, 3),
stops (17, 18) and run-on slopes (24) which are arranged at the transition (14) between
the central crosspiece (10) and lateral crosspieces (11), characterized in that the stops (17, 18) are oriented in opposite directions, act on one side and are arranged
on both sides of the connecting location (6), the stops (17, 18) being of convexly
outwardly curved shape (25) in cross section and having an essentially rectilinear
stop edge (19) on the front side in each case, oriented towards the connecting location
(6), and a run-on slope (24) on the rear side.
2. Plug-in connector according to Claim 1, characterized in that the stops (17, 18) are designed as fixed stops.
3. Plug-in connector according to Claim 1 or 2, characterized in that the curvature (25) merges into the adjacent lateral crosspiece (11) and central crosspiece
(10).
4. Plug-in connector according to Claim 1, 2 or 3,
characterized in that the stops (17, 18) have a cutout (21) in front of the stop edge (19).
5. Plug-in connector according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the plug-in connector (1) is defined as a punched and bent part made of sheet metal,
the stops (17, 18) being punched out and forced in the outward direction.
6. Plug-in connector according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the stops (17, 18) have a height of 0.5 to 1.5 mm at the apex.
7. Plug-in connector according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the stops (17, 18) have their stop edge (19) set back in relation to the connecting
location (6).
8. Plug-in connector according to one of Claims 2 to 7, characterized in that, on their borders (12) located opposite the stops (17, 18), the lateral crosspieces
(11) have additional fixed stops (15, 16) in the region of the connecting location
(6).
9. Plug-in connector according to one of Claims 1 to 7, characterized in that, on their borders (12) located opposite the stops (17, 18), the lateral crosspieces
(11) have a continuous rectilinear edge (26) at least in the region of the connecting
location (6).
10. Plug-in connector according to one of Claims 1 to 7, characterized in that, on their borders (12) located opposite the stops (17, 18), the lateral crosspieces
(11) have a cutout (27) at least in the region of the connecting location (6).
11. Plug-in connector according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the plug-in connector (1) has an elastic sealing body (28) which can be connected
to the plug-in connector (1) prior to installation and which projects beyond the contour
of the plug-in connector (1) at least in the region of the connecting location (6).
12. Plug-in connector according to Claim 11, characterized in that the sealing body (28) consists of a plastic foam.
13. Plug-in connector according to Claim 11 or 12, characterized in that the plug-in connector (1) has at least one cavity (32) which is open in relation
to the connecting location (6) and in which the sealing body (28) is arranged.
14. Plug-in connector according to one of Claims 11 to 13, characterized in that the sealing body (28) is fastened on the plug-in connector (1) by an adhesive-bonding
connection.
15. Plug-in connector according to one of Claims 11 to 14, characterized in that the wall (8) of the plug-in connector (1), this wall being located opposite the cavity
opening (18), has, in the region of the connecting location (6), a protrusion (29)
which causes the sealing body (28) to protrude in the forward direction.
16. Plug-in connector according to one of Claims 1 to 15, characterized in that the plug-in connector (1) has a plurality of restraining elements (22, 23).
1. Connecteur enfichable pour profilés creux (2, 3), notamment d'écarteurs de disques
en verre isolants, ayant une section transversale essentiellement en forme de U ou
en forme de caisson comprenant au moins un montant central (10) et des montants latéraux
(11), le connecteur enfichable (1) présentant dans la zone du point de liaison (6)
des profilés creux (2, 3) des butées (17, 18) et des chanfreins d'entrée (24) qui
sont disposés au niveau de la transition (14) entre le montant central (10) et les
montants latéraux (11), caractérisé en ce que les butées (17, 18) sont dirigées en sens inverse, agissent d'un seul côté et sont
disposées des deux côtés du point de liaison (6), les butées (17, 18) possédant une
section transversale de forme convexe bombée vers l'extérieur (25) et présentant à
chaque fois une arête de butée essentiellement droite (19) sur la face avant qui fait
face au point de liaison (6) et un chanfrein d'entrée (24) sur la face arrière.
2. Connecteur enfichable selon la revendication 1, caractérisé en ce que les butées (17, 18) sont réalisées sous la forme de butées fixes.
3. Connecteur enfichable selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la forme bombée (25) se prolonge dans le montant latéral voisin (11) et dans le montant
central (10).
4. Connecteur enfichable selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les butées (17, 18) présentent un creux (21) avant l'arête de butée (19).
5. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le connecteur enfichable (1) est réalisé sous la forme d'une pièce emboutie ou pliée
en tôle métallique, les butées (17, 18) étant poinçonnées et mortaisées.
6. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les butées (17, 18) présentent au niveau de leur sommet une hauteur comprise entre
0,5 et 1,5 mm.
7. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les butées (17, 18) sont disposées avec leur arête de butée (19) en retrait par rapport
au point de liaison (6).
8. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que les montants latéraux (11) présentent des butées fixes (15, 16) supplémentaires sur
leurs bords (12) situés à l'opposé des butées (17, 18), dans la zone du point de liaison
(6).
9. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les montants latéraux (11) présentent une arête (26) traversante droite sur leurs
bords (12) situés à l'opposé des butées (17, 18), au moins dans la zone du point de
liaison (6).
10. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les montants latéraux (11) présentent un creux (27) sur leurs bords (12) situés à
l'opposé des butées (17, 18), au moins dans la zone du point de liaison (6).
11. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le connecteur enfichable (1) présente un élément d'étanchéité souple (28) qui peut
être relié au connecteur enfichable (1) avant le montage et qui est en saillie sur
le contour du connecteur enfichable (1) au moins dans la zone du point de liaison
(6).
12. Connecteur enfichable selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (28) se compose de mousse synthétique.
13. Connecteur enfichable selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que le connecteur enfichable (1) présente, au moins un espace creux (32) ouvert en direction
du point de liaison (6) et dans lequel est logé l'élément d'étanchéité (28).
14. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (28) est fixé au connecteur enfichable (1) par une liaison
collée.
15. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que la paroi (8) du connecteur enfichable (1) située à l'opposé de l'ouverture de l'espace
creux (18) présente dans la zone du point de liaison (6) une partie en saillie (29)
qui pré-cintre l'élément d'étanchéité (28).
16. Connecteur enfichable selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le connecteur enfichable (1) présente plusieurs éléments de retenue (22, 23).