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EP 1 013 875 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.2004 Patentblatt 2004/49 |
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Anmeldetag: 21.12.1999 |
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Einrichtung und Verfahren zum Vergrössern des Querschnitts eines Erdbauwerks
Apparatus and method for enlarging the cross section of an underground structure
Dispositif et procédé pour élargir la section transverale d'une structure souterraine
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
21.12.1998 AT 212398
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.2000 Patentblatt 2000/26 |
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Patentinhaber: Angerlehner Hoch- und Tiefbau GmbH |
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4053 Pucking (AT) |
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Erfinder: |
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- Angerlehner, Alfred, Ing.
4615 Marchtrenk (AT)
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Vertreter: Babeluk, Michael, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt,
Mariahilfer Gürtel 39/17 1150 Wien 1150 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 021 987 AT-B- 396 270 DE-A- 2 933 766 DE-A- 3 740 753 DE-B- 2 113 190
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WO-A-90/12979 DE-A- 2 027 192 DE-A- 3 738 802 DE-B- 1 248 589 FR-A- 2 269 632
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bearbeiten und Vergrößern
des lichten Querschnitts bzw. der Innenkontur eines Erdbauwerks, z.B. eines Kanals
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Eine Bearbeitungseinrichtung zur Vergrößerung des lichten Kanalquerschnittes ist
beispielsweise in der AT 396 270 beschrieben. Bei dieser bekannten Einrichtung wird
das Abbauwerkzeug entlang einer Kulisse bewegbar gehalten, wobei die Kulisse dabei
dem zu bearbeitenden Profil entsprechend herzustellen ist, um die Bearbeitungsmaschine
jeweils zu adaptieren. Die bekannte Vorrichtung weist einen Träger auf, welcher im
lichten Querschnitt verspannt wird. Prinzipiell wurde auch bereits vorgeschlagen,
das Bearbeitungswerkzeug am Gestell durch einen frei geführten Roboterarm zu halten,
dessen Bewegungen profilkonform steuerbar sind.
[0003] Die WO 90/12979 zeigt eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Rohrsystemen in der Form
eines Molchs, der auf mehreren Stützrädern gelagert ist. Der Molch trägt auf einem
Auslegerarm ein Werkzeug. Der Auslegerarm ist in Radialrichtung schwenkbar auf einem
Drehgestell angeordnet, das um eine Längsachse schwenkbar ist. Auf diese Weise kann
das Werkzeug in eine beliebige Position an der Rohrwand gebracht werden. Ein solches
Gerät ist für Inspektions- oder kleinere Wartungsarbeiten, insbesondere in Kanalsystemen
mit kleinem Querschnitt, durchaus geeignet. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass
grobe Arbeiten mit einem Gerät dieses Aufbaus nicht ohne weiteres ausführbar sind.
Insbesondere die Querschnittserweiterung durch Ausfräsen ist problematisch, da auf
diese Weise keine günstigen Anstellwinkel für das Fräswerkzeug erreichbar sind. Weiters
können die relativ großen auftretenden Kräfte nicht optimal von dem Bewegungsmechanismus
aufgenommen werden.
[0004] Die DE 20 27 192 zeigt eine Vortriebsmaschine, die dazu ausgelegt ist, einen Tunnelquerschnitt
aus dem Vollen auszubrechen. Bei einer solchen Vortriebsmaschine ergibt sich die Problematik
des Anstellwinkels nicht bzw. in völlig anderer Form. Es wird in diese Druckschrift
eine Lagerung des Fräskopfes beschrieben, die eine Schwenkbewegung um eine im Wesentlichen
vertikale Achse und eine diese Achse schneidende horizontale Achse vorsieht. Es hat
sich herausgestellt, dass eine solche Kinematik nicht optimal für die Erweiterung
von Tunnelquerschnitten ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine
Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die optimal für die Aufgabe der
Querschnittserweiterung angepasst ist, und bei welcher ein bekanntes verfahrbares
Grundgerät in besonders einfacher Weise an beliebige Konturen anpassbar ist und eine
automatische Steuerung des Vorschubes, beispielsweise längs einer Streckenleiteinrichtung,
ermöglicht wird.
[0006] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patenanspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung hat es sich als wichtig herausgestellt, dass die
Kinematik des Auslegerarms so aufgebaut ist, dass bei üblichen Tunnelprofilen günstige
Anstellwinkel erreicht werden.
[0007] Aufgrund der Kinematik des Auslegerarmes werden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen,
die Einrichtung selbstverfahrend an einem Richtstrahl oder einem Leitstrahl auszurichten
und jeweils das gewünschte Sollprofil herauszuarbeiten. Mit Vorteil ist zu diesem
Zweck die im wesentlichen horizontale Schwenkachse an einem Schlitten oder einer Schwinge
in Höhenrichtung justierbar angeordnet, wobei es für die exakte Steuerung ausreicht,
jeweils diese im wesentlichen horizontale Schwenkachse auf den Streckenleitstrahl
auszurichten, um jeweils im geschrämten bzw. zu vergrößernden lichten Querschnitt
die korrekten geometrischen Bedingungen in bezug auf das Sollprofil einhalten zu können.
[0008] Wesentlich an der vorliegenden Erfindung ist auch, dass es aufgrund der Konstruktion
in günstiger Weise möglich ist, die auftretenden Kräfte über die Struktur abzuleiten.
Weiters ist wichtig, dass die Lagerung des Auslegerarms für das Fräswerkzeug mehr
Freiheitsgrade aufweist, als dies an sich notwendig wäre. Auch ohne Höhenverstellbarkeit
des Anlenkpunktes könnte das Fräswerkzeug innerhalb bestimmter Grenzen jeden Punkt
an der Kanalwand erreichen. Jedoch wird es erst durch die erfindungsgemäße Ausbildung
möglich, eine exakte Steuerung zu gewährleisten und günstige Anstellwinkel des Werkzeugs
sicherzustellen.
[0009] In besonders vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Ausbildung so getroffen,
dass die Schwenkachse für die horizontale Verschwenkung des Auslegerarmes im wesentlichen
normal auf die horizontale Schwenkachse verläuft, wodurch insbesondere von der Kreisform
abweichende Innenkonturen bzw. lichte Querschnitte mit dem Auslegerarm und den Fräswerkzeugen
sicher bestrichen werden können. Die erforderlichen Steuersignale stellen sich bei
einer derartigen Auslegung als X und Y-Koordinaten des jeweiligen Sollprofiles im
bearbeitenden Querschnitt dar, wobei die Ausrichtung der im wesentlichen horizontalen
Schwenkachse ausreicht, um ein automatisches Verfahren längs eines Leitstrahles analog
zum Verfahren längs einer Streckenleiteinrichtung zu ermöglichen.
[0010] In besonders einfacher Weise ist die Ausbildung so getroffen, dass die Stellantriebe
für die vertikale und die horizontale Verschwenkung des Auslegerarmes von Hydraulikzylindern
gebildet sind, deren Position von einer Steuerschaltung überwacht ist und in Abhängigkeit
von einem vorgegebenen Sollprofil verstellt wird. Prinzipiell kann die kardanische
Lagerung sowie die Einrichtung zur Justierung der Höhenlage der horizontalen Schwenkachse
nachträglich an beliebige bekannte verfahrbare Einrichtungen angebaut werden, wobei
aufgrund der geometrischen Auslegung ein automatisches Verfahren in einfacher Weise
möglich wird.
[0011] Eine sichere Justierung und Positionierung der Einrichtung im lichten Querschnitt
kann in einfacher Weise dadurch sichergestellt werden, dass der Träger wenigstens
drei Stützrollen an Armen trägt, welche die in der Querschnittsebene Y-förmig angeordnet
und in Richtung zur Innenfläche des Profils verstellbar sind. Die Verwendung einer
im wesentlichen Y-förmigen Anordnung der Abstützrollen erlaubt hierbei insbesondere
bei Querschnitten, welche von der Kreisform abweichen, ein weitgehendes Selbstzentrieren
der Einrichtung, so dass der erforderliche Aufwand für Nachkorrekturen am Streckenleitstrahl
gering gehalten werden kann. Über eine Prozesssteuerung lassen sich jeweils unterschiedliche
Profile mit den Hydraulikkolben exakt ansteuern, wobei die Einrichtung ohne aufwendige
Umrüstarbeiten universell zum Einsatz gelangen kann.
[0012] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Ausbildung so getroffen, dass
das Fräswerkzeug am in Vortriebs- bzw. Verschieberichtung hinteren Ende des Trägers
am Auslegerarm angeordnet ist. Mit einer derartigen Anordnung kann eine Abförderung
des geschrämten Materials entfallen, da dieses einfach ausgespült werden kann und
beim weiteren Vortrieb nicht im Wege ist.
[0013] In besonders einfacher Weise können die Fräswerkzeuge von Fräswalzen oder Fräsköpfen
gebildet sein, deren Rotationsachse mit der Achse des Auslegerarmes fluchtet. Bei
einer derartigen Ausgestaltung kann durch entsprechende Kopfform und Kopfgeometrie
jeweils ein weitestgehend flächiger Kontakt der Schrämwerkzeuge mit der Innenkontur
bzw. der Innenwand des zu vergrößernden lichten Querschnittes aufrechterhalten werden,
wodurch die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden kann. Es ist alternativ dazu auch
möglich, dass die Rotationsachse des Fräswerkzeuges quer zur Achse des Auslegerarmes
liegt.
[0014] Wie bereits eingangs erwähnt, ist die Einrichtung bevorzugt so ausgebildet, dass
die Schwenkachsen des Auslegerarmes an einem Richtstrahl, insbesondere einem Laserstrahl,
ausrichtbar sind. Für ein vollautomatisches Verfahren der Einrichtung im Inneren des
lichten Querschnittes in Abhängigkeit von den Vorgaben eines Richtstrahles ist die
Ausbildung so getroffen, dass wenigstens eine der Rollen mit einem Fahrantrieb verbunden
ist.
[0015] Weiters betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Bearbeiten und Vergrößern
des lichten Querschnitts bzw. der Innenkontur eines Erdbauwerkes, z. B. eines Kanals,
vorzugsweise unter Verwendung einer Einrichtung durch die oben beschriebene Art. Erfindungsgemäß
ist dabei vorgesehen, dass ein Fräswerkzeug verwendet wird, das an einem Auslegerarm
befestigt ist, der kardanisch an einem Punkt gelagert ist, der auf der Höhe eines
horizontalen Durchmessers eines äußeren Hüllkreises um die Sollprofilform angeordnet
ist. Mit einem solchen Verfahren kann ein besonders exakter Ausbaufortschritt erreicht
werden.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Einrichtung und
- Fig. 2
- eine Ansicht auf die erfindungsgemäße Einrichtung von hinten in Vortriebsrichtung
gesehen.
[0017] In Fig. 1 ist ein Rahmen 1 ersichtlich, an welchem Laufräder 2 und 3 rotierbar gelagert
sind. Das Laufrad 3 ist mit einem nicht dargestellten Antriebsmotor verbunden, wobei
die Laufräder an der Sohle eines Kanalprofils 4 verfahrbar sind.
[0018] Am Maschinengrundrahmen 1 ist ein Auslegearm 7 an einer Schwinge 5 um eine im wesentlichen
horizontale Achse 6 in Höhenrichtung schwenkbar angelenkt. Der Auslegerarm 7 ist hierbei
kardanisch angelenkt, wobei die im wesentlichen vertikale Schwenkachse mit 8 bezeichnet
ist. Der Auslegerarm 7 trägt an seinem stirnseitigen Ende koaxial zur Achse des Auslegerarmes
rotierbar gelagerte Fräs- bzw. Schrämwerkzeuge 9, wobei der entsprechende Antriebsmotor
mit 10 bezeichnet ist. Die im wesentlichen vertikale Schwenkachse 8 wird hierbei von
einer Gabel 11 des Auslegerarmes 7 umgriffen, so dass eine sichere Aufnahme der Reaktionskräfte
ermöglicht wird.
[0019] Der Schwenkantrieb für die Verschwenkung des Auslegerarmes 7 um die im wesentlichen
horizontale Achse 6 ist von einem Hydraulikzylinder 12 gebildet, welcher an einem
Arm 13 des Kardangelenkes angreift. Die Verschwenkung in im wesentlichen horizontaler
Richtung wird durch den Hydraulikzylinder 14 bewirkt, wobei diese beiden Hydraulikzylinder
14, 12 über Steuerleitungen 15 und 16 mit einer zentralen Steuereinrichtung 17 verbunden
sind, welche auch die Signale einer nicht dargestellten Streckenleiteinrichtung verarbeitet.
[0020] Für die korrekte Höheneinstellung der im wesentlichen horizontalen Schwenkachse 6
wird die Schwinge 5 durch einen Hydraulikzylinder 18 verschwenkt, so dass die horizontale
Schwenkachse 6 im wesentlichen diametral im Hüllkreis des Kanalquerschnittes des Kanals
4 verläuft. Eine Zentrierung bzw. weitere Abstützung wird durch Stützrollen 19 gewährleistet,
welche über Hydraulikzylinder 20 gegen die Innenwand des Kanals 4 gepresst werden
können und in einem gemeinsamen Träger 21 gelagert sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich,
können die Träger 21, welche strichpunktiert angedeutet wurden, in bevorzugter Weise
Y-förmig angeordnet sein, wobei bei einem im wesentlichen eiförmigen Querschnitt gemeinsam
mit der unteren angetriebenen Stützrolle 3 eine Selbstjustierung möglich ist. Die
Stützrollen 19 können aber auch abweichend von der strichpunktiert angedeuteten Lage
in beliebiger Weise orientiert werden, wie dies mit den in vollen Linien gezeichneten
Rollen 19 verdeutlicht ist.
[0021] Bei der Darstellung nach Fig. 2 ist der den Profilquerschnitt außen umgebende Hüllkreise
mit 22 bezeichnet. Die im wesentlichen horizontale Schwenkachse wird hierbei jeweils
auf den horizontalen Durchmesser 23 dieses Hüllkreises ausgerichtet, so dass eine
exakte Justierung der gesamten Einrichtung an einem Streckenleitstrahl erfolgen kann.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, können für die Verschwenkung des Auslegerarmes 7 zu beiden
Seiten gesonderte Hydraulikzylinder 14 eingesetzt werden, wobei die im wesentlichen
horizontale Schwenkachse 6 in Höhenrichtung längs der mit 24 angedeuteten vertikalen
Längsmittelebene des zu bearbeitenden lichten Querschnittes justierbar ist.
1. Einrichtung zum Bearbeiten und Vergrößern des lichten Querschnitts bzw. der Innenkontur
eines Erdbauwerks, z. B. eines Kanals, mit einem Fräswerkzeug (9), das auf einem im
zu bearbeitenden Querschnitt positionierbaren Träger (1) auf einem Auslegerarm (7)
gelagert ist, wobei der Träger (1) Rollen (19) zur Abstützung und zum Verfahren in
dem zu bearbeitenden Querschnitt aufweist, und wobei der Auslegerarm (7) auf einer
höhenverstellbaren Schwinge (5) im Wesentlichen kardanisch angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkung des Auslegerarms (7) auf der höhenverstellbaren Schwinge (5) zunächst
um eine horizontale Schwenkachse (6) und nachgeordnet, in Richtung des Fräswerkzeugs
(9) versetzt um eine weitere, rechtwinkelig zur horizontalen Schwenkachse (6) angeordnete
Schwenkachse (8) erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Schwenkachse (6) des Auslegerarms im Bereich eines horizontalen Durchmessers
eines äußeren Hüllkreises um die Sollprofilform angeordnet ist.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Schwenkachse (8) im wesentlichen normal zur horizontalen Schwenkachse
(6) angeordnet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Hydraulikzylinder (12, 14) zur Verschwenkung des Auslegerarms (7) vorgesehen sind,
wobei deren Position von einer Steuerschaltung überwacht ist, und in Abhängigkeit
von einem vorgegebenen Sollprofil verstellbar ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) wenigstens drei Stützrollen (19) an Armen trägt, welche Arme in der
Querschnittsebene vorzugsweise Y-förmig angeordnet und in Richtung zur Innenfläche
des Profils verstellbar sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräswerkzeug (9) an dem in Vortriebs- bzw. Verschieberichtung hinteren Ende des
Trägers (1) am Auslegerarm (7) angeordnet ist, wobei das Fräswerkzeug (9) vorzugsweise
eine Rotationsachse aufweist, die mit der Achse des Auslegerarms (7) fluchtet.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachsen des Auslegerarms (7) an einem Richtstrahl, insbesondere an einem
Laserstrahl ausrichtbar sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Träger (1) auf Laufrädern
(2,3) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Laufrad (2,3) antreibbar ausgebildet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Abstützrolle (19) antreibbar ausgebildet ist.
10. Verfahren zum Bearbeiten und Vergrößern des lichten Querschnitts bzw. der Innenkontur
eines Erdbauwerkes, z. B. eines Kanals, unter Verwendung einer Einrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fräswerkzeug (9) verwendet wird, das an einem Auslegerarm (7) befestigt ist,
der kardanisch an einem Punkt gelagert ist, der auf der Höhe eines horizontalen Durchmessers
eines äußeren Hüllkreises um die Sollprofilform angeordnet ist.
1. A device for processing and enlarging the excavated section or inside shape of an
earth structure such as a canal, with a milling tool (9) which is held on a support
(1) on a boom (7) which can be positioned in the cross section to be processed, with
the support (1) having rollers (19) for support and displacement in the cross section
to be processed, and with the boom (7) being substantially coupled by a universal
joint on a height-adjustable oscillating crank (5), characterized in that the coupling of the boom (7) on the height-adjustable oscillating crank (5) occurs
primarily about a horizontal swivel axis (6) and secondarily, offset in the direction
of the milling tool (9), about a further swivel axis (8) which is arranged in a rectangular
way relative to the horizontal swivel axis (6).
2. A device according to claim 1, characterized in that the horizontal swivel axis (6) of the boom is arranged about the desired profile
shape in the region of a horizontal diameter of an envelope circle.
3. A device according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the further swivel axis (8) is arranged substantially normal to the horizontal swivel
axis (6).
4. A device according to one of the claims 1 to 3, characterized in that hydraulic cylinders (12, 14) are provided for swiveling the boom (7), with its position
being monitored by a control circuit and being adjustable depending on a predetermined
desired profile.
5. A device according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the support (1) carries at least three support rollers (19) on arms, which arms are
arranged in the cross-sectional plane preferably in the Y-shape and are adjustable
in the direction towards the inside surface of the profile.
6. A device according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the milling tool (9) is arranged on the boom (7) at the end of the support (1) which
is at the rear in the direction of advance or displacement with the milling tool (9)
preferably having a rotational axis which is in alignment with the axis of the boom
(7).
7. A device according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the swivel axes of the boom (7) can be aligned on a directional beam, especially
a laser beam.
8. A device according to one of the claims 1 to 7, with the support (1) being held on
running wheels (2, 3), characterized in that at least one running wheel (2, 3) is provided with a drivable configuration.
9. A device according to one of the claims 1 to 8, characterized in that at least one of the support rollers (19) is provided with a drivable configuration.
10. A method for processing and enlarging the excavated section or inside shape of an
earth structure such as a canal, by using a device according to one of the claims
1 to 9, characterized in that a milling tool (9) is used which is fastened to a boom (7) which is held in a universal
joint at a point which is arranged at the level of a horizontal diameter of an outer
envelope circle about the desired profile shape.
1. Dispositif de traitement et d'agrandissement de la section transversale interne ou
du contour intérieur d'une structure souterraine, par exemple d'un canal, comportant
un outil de fraisage (9), qui est placé sur un bras radial (7) sur un support (1)
pouvant être positionné dans la section transversale à traiter, le support (1) présentant
des galets (19) pour le soutien et pour le déplacement dans la section transversale
à traiter, et le bras radial (7) étant articulé pour l'essentiel à la cardan sur un
basculeur (5) réglable en hauteur,
caractérisé en ce que
l'articulation du bras radial (7) sur le basculeur (5) réglable en hauteur s'effectue
tout d'abord autour d'un axe de pivotement horizontal (6) puis ensuite, de façon décalée
en direction de l'outil de fraisage (9), autour d'un autre axe de pivotement (8) disposé
à angle droit par rapport à l'axe de pivotement horizontal (6).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'axe de pivotement horizontal (6) du bras radial est disposé dans la zone d'un diamètre
horizontal d'un cercle d'enveloppe extérieur entourant la forme de profil de référence.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'autre axe de pivotement (8) est disposé pour l'essentiel perpendiculairement à l'axe
de pivotement horizontal (6).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
des vérins hydrauliques (12, 14) sont prévus pour le pivotement du bras radial (7),
leur position étant contrôlée par un circuit de commande et étant réglable en fonction
d'un profil de référence prédéfini.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le support (1) possède au moins trois galets de soutien (19) sur les bras, lesquels
bras sont disposés de préférence en forme de Y dans le plan de section transversale
et sont réglables en direction de la surface intérieure du profil.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'outil de fraisage (9) est disposé sur le bras radial (7) à l'extrémité arrière du
support (1) dans la direction de creusement ou d'avancement, l'outil de fraisage (9)
présentant de préférence un axe de rotation aligné avec l'axe du bras radial (7).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
les axes de pivotement du bras radial (7) peuvent être orientés sur un rayon directionnel,
en particulier sur un rayon laser.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel le support (1) est placé
sur des roues de guidage (2, 3),
caractérisé en ce qu'
au moins une roue de guidage (2, 3) est configurée de façon à pouvoir être entraînée.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce qu'
au moins un galet de soutien (19) est configuré de façon à pouvoir être entraîné.
10. Procédé de traitement et d'agrandissement de la section transversale intérieure ou
du contour intérieur d'une structure souterraine, par exemple d'un canal, en utilisant
un dispositif selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
l'on utilise un outil de fraisage (9) fixé à un bras radial (7), logé à la cardan
au niveau d'un point disposé à la hauteur d'un diamètre horizontal d'un cercle d'enveloppe
extérieur entourant la forme de profil de référence.

