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EP 1 014 499 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.06.2005 Patentblatt 2005/24 |
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Anmeldetag: 13.11.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 9/24 |
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Zugentlastungsvorrichtung für Modulsysteme mit modularen Steckverbinderteilen
Strain relief device for modular systems with modular plug connector sections
Dispositif de soulagement de la traction pour des systèmes modulaires avec des sections
de connexions modulaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
22.12.1998 DE 29822751 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.2000 Patentblatt 2000/26 |
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Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. |
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32760 Detmold (DE) |
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Erfinder: |
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- Schubert, Heiko
09366 Stollberg (DE)
- Steinmetz, Klaus
65439 Flörsheim/Main (DE)
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Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 873 581 US-A- 4 443 051
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US-A- 3 289 145 US-A- 5 411 413
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zugentlastungsvorrichtung für Modulsysteme mit modularen
Steckverbinderteilen, insbesondere Buchsen- und Steckerteilen, die mit Verriegelungselementen
in einem Modul-Halterahmen verrastbar sind, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Modul-Steckverbinder sind aus dem Stand der Technik in verschiedener Form bekannt.
Die US 5 411 413 zeigt einen Stecker mit einer Vielzahl von Anschlußkammern, die jeweils
eine Mehrzahl von Crimpanschlüssen aufweisen.
[0003] Die DE 298 12 500 zeigt ein modulares Steckverbindersystem mit einem Buchsen- und
einem Steckerteil, die jeweils einen Grundrahmen aufweisen, der mit einer im Querschnitt
im wesentlichen U-förmigen Ausnehmung zur Aufnahme wenigstens eines mit Steckkontakten
versehenen Einzelmoduls versehen ist. Das in dieser Schrift dargestellte Steckverbindersystem
ist ferner mit einem Tragrahmen versehen, der längslaufende Rahmenleisten aufweist
und mehrere Module enthält, die jeweils an einer ersten Längskante der Rahmenleisten
abgestützt sind. Dabei sind Verriegelungselemente vorgesehen, die rastend oder klemmend
an den Modulen montierbar sind und diese an einer zu der ersten Längskante entgegengesetzten
zweiten Längskante blokkieren. Die Verriegelungselemente werden von Leisten gebildet,
die sich über mehrere Module erstrecken und an jedem dieser Module angreifen. Dazu
umfassen die Leisten Vorsprünge, welche in entsprechende Ausnehmungen der Module einfassen.
[0004] Der Modul-Halterahmen kann theoretisch auch zur Aufnahme von Buchsen- und Stekkerteilen
dienen, welche im Modul-Halterahmen nach Art eines Steckverbinders zusammengesteckt
werden. Aus dem Stand der Technik ist es ferner bekannt, für die zu den Steckverbinderteilen
geführten Leitungen Zugentlastungsvorrichtungen vorzusehen, die am Modul-Halterahmen
oder Steckverbinder verriegelt werden.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik setzt die Erfindung beim Erkennen der Möglichkeit
an, die Zugentlastungsvorrichtung für Modulsysteme mit modularen Steckverbinderteilen
derart weiterzuentwickeln, daß sie eine besonders einfache Handhabung auch der Steckverbinderteile
erlaubt.
[0006] Die Erfindung schafft daher den Gegenstand des Anspruches 1. Die Erfindung setzt
bei der Idee an, die Zugentlastungsvorrichtung nicht nur zur Zugentlastung einzusetzen
sondern auch derart einfach am Modul-Halterahmen anzuordnen, daß die Ent- und Verriegelung
der Zugentlastungsvorrichtung am Modul nicht nur die Zugentlastung der Steckverbinderteile
sichert, sondern diese bei ihrer Handhabung mit am Modul-Halterahmen ver- und entriegelt.
Dazu sind die Verriegelungsmittel des Aufsatzelementes derart ausgebildet, daß sie
sowohl mit den Verriegelungsmitteln des Modul-Halterahmens als auch mit den Verriegelungselementen
des Steckverbinderteiles so zusammenwirken, daß das Aufsatzelement und das Steckverbinderteil
am Modul-Halterahmen gemeinsam ver- und entriegelbar sind.
[0007] Nach einer Variante der Erfindung weist das Aufsatzelement hebelartige, im zusammengesetzten
Zustand der Modulverriegelungsvorrichtung am Steckverbinder schwenkbar gelagerte Schwenkarme
auf, welche mit den Verriegelungsmitteln zum Ver- und ein Entriegeln des Aufsatzelementes
und des Steckverbinderteiles am Modul-Halterahmen versehen sind. Auf diese Weise wird
eine kombinierte Zugentlastungs- und Verriegelungsvorrichtung geschaffen, welche die
Handhabung des Steckverbinders bzw. das Ver- und Entriegeln des Steckverbinderteiles
am Modul-Halterahmen entscheidend vereinfacht.
[0008] Eine besonders leicht herstellbare und damit kostengünstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Zugentlastungsvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Verriegelungsmittel der
Schwenkarme als Rasthaken ausgebildet sind, welche an den zum Modul-Halterahmen weisenden
Enden der Schwenkarme liegen.
[0009] Vorzugsweise werden dabei die Rasthaken der Schwenkarme derart ausgebildet, daß sie
im zusammengesetzten Zustand an den Steckverbindern ausgebildete Rasthaken mit Hinterschneidungen
hintergreifen (bzw. außen umfassen) und mit diesen gemeinsam in Ausnehmungen für die
Befestigung des Buchsen- oder Steckerteiles am Modul-Halterahmen eingreifen. Beim
Aufsetzen der Zugentlastungsvorrichtung auf das Steckverbinderteil werden die Rasthaken
der Schwenkarme am Steckverbinderteil durch das Hintergreifen der Rasthaken des Steckverbinderteiles
fixiert. Bei einem Zusammendrücken der Schwenkarme werden dann die Rasthaken der Steckverbinderteile
mit den Schwenkarmen mitbewegt, so daß durch ein Bewegen der Schwenkarme das Steckverbinderteil
und die Zugentlastungsvorrichtung gemeinsam vom Modul-Halterahmen gelöst werden.
[0010] Zur einfacheren Handhabung ist es zweckmäßig, wenn die Schwenkarme an ihren vom Modul-Halterahmen
abgewandten Ende Griffmulden aufweisen.
[0011] Nach einer weiteren bevorzugten Variante der Erfindung ist es ferner vorteilhaft,
wenn die Schwenkarme derart mittels Federschenkeln am Aufsatzelement befestigt sind,
daß sie durch die Federkraft automatisch in ihre Verriegelungsstellung verschwenkbar
sind.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eines Steckverbinders mit einer erfindungsgemäßen Zugentlastungsvorrichtung;
- Fig. 2
- verschiedene Ansichten einer Zugentlastungsvorrichtung;
- Fig. 3
- verschiedene Ansichten eines mit einer Zugentlastungsvorrichtung versehen modulartigen
Steckverbinders;
- Fig. 4
- verschiedene perspektivische Ansichten eines mit einem Zugentlastungselement versehenen
Steckverbinder-Verbundes.
[0014] Fig. 1 zeigt ein Steckverbindermodul mit einem Steckerteil 2 und einem Buchsenteil
4, die jeweils einen ungefähr rechteckigen Querschnitt aufweisen und mittels seitlicher
Rasthaken 6 in seitlichen Öffnungen 8 eines Modul-Halterahmens 10 verrastbar sind.
[0015] An ihren vom Modul-Halterahmen 10 abgewandten Endbereichen sind auf die beiden Steckverbinderteile
2, 4 jeweils Zugentlastungsvorrichtungen 12 aufgesetzt.
[0016] Die einstückig aus Kunststoff gebildeten Zugentlastungsvorrichtungen 12 sind nach
Fig. 2 als über die Steckverbinderteile 2, 4 schiebbare - im Querschnitt im wesentlichen
u-förmige Aufsatzelemente ausgebildet, die jeweils eine Grundwandung 14 aufweisen,
wobei die beiden seitlichen Schenkel des U von Schwenk- und Federarmen 16, 18 gebildet
werden. Die Schwenkarme 16 sind im vom Modul-Halterahmen 10 abgewandten Bereich der
Zugentlastungsvorrichtung über die Federarme 18 mit der Grundwandung 14 bzw. mit auf
der Grundwandung 14 senkrecht stehenden Eckstegen 19 verbunden. Die Federarme 18 sind
an die Eckstege 19 in den vom Modul-Halterahmen 10 abgewandten Enden der Grundwandung
14 angeformt und erstrecken sich von dort bis in den Ansatzbereich der Stützbeine
20 an den Innenwandungen der Schwenkarme 16.
[0017] Im zusammengesetzten Zustand sind außen zu den Endkanten des Modul-Halterahmens 10
an die Schwenkarme 16 nach innen hin Stützbeine 20 angeformt, die beim Zusammendrücken
der Schwenkarme 16 an Stege 22 gedrückt werden, welche an die Grundwandung 14 angeformt
sind, auf dieser senkrecht stehen und obere Haken 24 aufweisen, welche den Steckverbinder
2, 4 einfassen und gegen ein Verschieben sichern. Zu dieser Verschiebesicherung trägt
zusätzlich die Ausbildung einer Stufung 26 (siehe Fig. 2) in der Grundwandung 14 bei,
an der jeweils die Gehäuse der Steckverbinderteile 2, 4 anliegen.
[0018] Von den Außenseiten der Stufungen 26 erstrecken sich weitere Stege 28 senkrecht nach
oben, welche im oberen Bereich mit den Schwenkarmen 16 verbunden sind. An die vorderen
Enden der Schwenkarme sind sich nach innen hin erstreckende Rasthaken 30 mit Hinterschneidungen
32 angeformt, welche beim Aufschieben der Zugentlastungsvorrichtung auf eines der
Steckverbinderteile 2, 4 dessen Rasthaken 6 übergreifen. Gleichzeitig legt sich das
Gehäuse des Steckverbinderteiles in die Stufung 16 sowie an die Stege 22. Durch das
Zusammenspiel von Stufung 16, Stegen 22, Haken 24 und Schwenkarm-Rasthaken 30 wird
das Steckverbinderteil 2, 4 an der Zugentlastungsvorrichtung festgelegt und arretiert.
Dabei legen sich ferner die Stege 28 an die Außenwandungen der Gehäuse der Steckerverbinders
2, 4 und bilden eine Drehachse für die Schwenkhebel 16, die an ihren vom Rasthaken
abgewandten Enden mit Griffmulden 34 versehen sind. Dadurch werden bei einem Zusammendrücken
der zwei einander gegenüberliegenden Schwenkarme 16a, 16b einer Zugentlastungsvorrichtung
12 jeweils nicht nur die Rasthaken 30 der Schwenkarme 16 nach außen bewegt sondern
gleichzeitig auch die an Stege 35 angeformten Rasthaken 6 der Steckverbinderteile
2, 4.
[0019] Auf diese Weise ist es möglich, ohne zusätzliche Werkzeuge einfach durch Betätigung
der Schwenkarme 16 auch die Rasthaken 6 der Steckverbinderteile mit nach außen zu
ziehen, so daß Zugentlastungsvorrichtung gemeinsam durch ein Zusammendrücken der Schwenkarme
16 aus den Öffnungen 8 des Modul-Halterahmens gelöst werden. Zum Verriegeln der beiden
Elemente (16 und 2 oder 4) ist es lediglich notwendig, die Zugentlastungsvorrichtung
12 und das Steckverbinderteil 2, 4 gemeinsam in den Modul-Halterahmen 10 zu schieben,
so daß die Rasthaken 6, 30 durch Federkraft gemeinsam in die Öffnung 8 gedrückt werden.
[0020] Zur Gewährung der Zugentlastungsfunktion ist die Grundwandung 14 mit fünf nebeneinanderliegenden
Öffnungen 36 zur Durchführung von (hier nicht dargestellten) Kabel-Befestigungsbändern
zur Zugentlastung eines zum Steckverbinderteil geführten elektrischen Leiters (hier
ebenfalls nicht dargestellt) versehen. Zwischen den Öffnungen sind Riffelungen 38
zur Erhöhung der Reibung zwischen dem Leiter und der Grundwandung 14 und damit zur
Verbesserung der Zugentlastungsfunktion ausgebildet.
[0021] Fig. 3 veranschaulicht die Erfindung anhand verschiedener perspektivischer Darstellungen
eines Steckverbindermodules mit Zugentlastungsvorrichtung 12, wobei hier keine Federarme
18 zur Verbindung der Schwenkarme 16 mit der Grundwandung 14 vorgesehen sind und die
Stützbeine 20 gleichzeitig als Drehlager für die Schwenkbewegungen der Schwenkarme
16 dienen. Gut zu erkennen sind auf den Modul-Halterahmen 10 aufgeschobene Montagewinkel
40 mit einer Aufnahmenut 42 für eine schwalbenschwanzartige Führungsschiene 44 am
Modul-Halterahmen 10.
[0022] Fig. 4 veranschaulicht die Möglichkeit der Anreihung der Modul-Halterahmen 10 über
Aufnahmenuten 42 und Führungsschienen 44, wozu jeder der Modul-Halterahmen an einer
seiner Seiten mit einer der Aufnahmenuten 42 (hier nicht erkennbar, aber entsprechend
zu den Nuten 42 der Montagewinkel ausgebildet) und an der gegenüberliegenden Seite
mit einer der Führungsschienen 44 versehen ist. Auf diese Weise lassen sich aus den
Modul-Halterahmen 10 unkompliziert Steckverbinder-Verbünde zusammenstecken.
Bezugszeichenliste
[0023]
- Steckerteil
- 2
- Buchsenteil
- 4
- Rasthaken
- 6
- Öffnungen
- 8
- Modul-Halterahmens
- 10
- Zugentlastungsvorrichtungen
- 12
- Grundwandung
- 14
- Schwenkarme
- 16
- Federarme
- 18
- Eckstege
- 19
- Stützbeine
- 20
- Stege
- 22
- Haken
- 24
- Stufung
- 26
- Stege
- 28
- Rasthaken
- 30
- Hinterschneidungen
- 32
- Griffmulden
- 34
- Stege
- 35
- Öffnungen
- 36
- Riffelungen
- 38
- Montagewinkel
- 40
- Aufnahmenut
- 42
- Führungsschiene
- 44
- Drehlager
- 46
1. Zugentlastungsvorrichtung für Modulsysteme mit modularen Steckverbinderteilen, Buchsen-
und Steckerteilen (2, 4), die mit Verriegelungselementen in einem Modul-Halterahmen
(10) verrastbar sind, mit
a) einem am Steckverbinderteil befestigbaren Aufsatzelement (12), das eine über die
äußere Begrenzung des Steckerverbinderteils hinausragende Grundwandung (14) aufweist,
die mit Öffnungen (36) zur Durchführung von Kabel-Befestigungsbändern zur Zugentlastung
eines zum Steckverbinderteil führbaren elektrischen Leiters versehen ist,
b) wobei das Aufsatzelement (12) mit Verriegelungsmitteln (30, 32) versehen ist, welche
mit entsprechenden Verriegelungsmitteln (8) am Modul-Halterahmen (10) zusammenwirken,
dadurch gekennzeichnet, daß
c) die Verriegelungsmittel (30, 32) des Aufsatzelementes (12) derart ausgebildet sind,
daß sie sowohl mit den Verriegelungsmitteln (8) des Modul-Halterahmens (10) als auch
mit den Verriegelungselementen des Steckverbinderteiles so zusammenwirken, daß das
Aufsatzelement (12) und das jeweils zugehörige Steckverbinderteil am Modul-Halterahmen
(10) gemeinsam ver- und entriegelbar sind.
2. Zugentlastungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufsatzelement (12) hebelartige, im zusammengesetzten Zustand der Modulverriegelungsvorrichtung
am Steckverbinderteil, Modul-Halterahmen (10) oder an der Grundwandung (14) schwenkbar
gelagerte Schwenkarme (16) aufweist, welche mit den Verriegelungsmitteln (30, 32)
zum Ver- und ein Entriegeln des Aufsatzelementes (12) und des Steckverbinderteiles
am Modul-Halterahmen (10) versehen sind.
3. Zugentlastungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmittel (30, 32) der Schwenkarme als Rasthaken (30) ausgebildet sind,
welche an den zum Modul-Halterahmen weisenden Enden der Schwenkarme (16) liegen.
4. Zugentlastungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthaken (30) derart mit Hinterschneidungen (32) versehen sind, daß sie im zusammengesetzten
Zustand an den Steckverbindern als Befestigungselemente ausgebildete Rasthaken (6)
hintergreifen und mit diesen gemeinsam in als Öffnungen oder Ausnehmungen (8) ausgebildete
Befestigungsmittel am Modul-Halterahmen (10) eingreifen.
5. Zugentlastungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (16) an ihren vom Modul-Halterahmen (10) abgewandten Ende Griffmulden
(34) aufweisen.
6. Zugentlastungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (16) derart mittels Federarmen (18) an dem Aufsatzelement (12) an
dessen Grundwandung (14) befestigt sind, daß sie durch die Federkraft in ihre Verriegelungsstellung
verschwenkbar sind.
7. Zugentlastungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufsatzelement (12) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei eine Grundwandung
(14) vorgesehen ist und wobei die beiden seitlichen Schenkel des U die Schwenk- und/oder
Federarme (16, 18) bilden.
8. Zugentlastungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an die Schwenkarme (16) nach innen hin ragende Stützbeine (20) angeformt sind.
9. Zugentlastungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundwandungen (14) Schnapphaken (24) aufweisen.
10. Zugentlastungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß von der Grundwandung (14) Stege (28) abstehen, welche mit den Schwenkarmen (16) verbunden
sind und welche im zusammengesetzten Zustand der Vorrichtung Drehlager (46) für die
Schwenkarme (16) bilden.
1. Tension relieving device for module systems with modular plug connector components,
sockets and plugs (2, 4), which can be locked by means of detent elements in a module
holder frame (10), with
a) an attachment element (12) fixed to the plug connector component, comprising a
base wall (14) that projects beyond the outer limit of the plug connector component,
which is provided with openings (36) for the passage of cable-fixing strips to prevent
tension in an electric cable that can be passed into the plug connector component,
b) such that the attachment element (12) is provided with detent means (30, 32) which
cooperate with corresponding detent means (8) on the module holder frame (10),
characterised in that
c) the detent means (30, 32) of the attachment element (12) are formed such that they
cooperate both with the detent means (8) of the module holder frame (10) and with
the detent means of the plug connector component in such manner that the attachment
element (12) and the respective associated plug connector component on the module
holder frame (10) can be locked together and released from one another.
2. Tension relieving device according to Claim 1,
characterised in that
the attachment element (12) comprises lever-type swivel arms (16) which, in the assembled
condition of the module locking device, are mounted to swivel on the plug connector
component, on the module holder frame (10) or on the base wall (14), and which are
provided with the detent means (30, 32) for locking and releasing the attachment element
(12) and the plug connector component on the module holder frame (10).
3. Tension relieving device according to Claim 2,
characterised in that
the detent means (30, 32) of the swivel arms are formed as detent hooks (30), which
are positioned at the ends of the swivel arms (16) facing the module holder frame
(10).
4. Tension relieving device according to Claim 3,
characterised in that
the detent hooks (30) are provided with undercuts (32) in such manner that in the
assembled condition they engage behind detent hooks (6) formed as detent elements
on the plug connector components and, together with these, engage in fixing means
on the module holder frame formed as openings or recesses (8).
5. Tension relieving device according to any of the preceding claims,
characterised in that
at their ends facing away from the module holder frame (10), the swivel arms (16)
have gripping hollows.
6. Tension relieving device according to Claim 2,
characterised in that
the swivel arms (16) are attached by means of spring arms (18) to the attachment element
(12) to whose base wall (14) they are fixed, in such manner that they can be swivelled
to their locking position by the spring force.
7. Tension relieving device according to any of the preceding Claims 2 to 6,
characterised in that
the attachment element (12) has a U-shaped cross-section, such that a base wall (14)
is provided and such that the two lateral arms of the U form the swivel and/or spring
arms (16, 18).
8. Tension relieving device according to any of the preceding Claims 2 to 7,
characterised in that
inward-projecting support ribs (20) are formed on the swivel arms (16).
9. Tension relieving device according to any of the preceding claims,
characterised in that
the base walls (14) have snap-hooks (24).
10. Tension relieving device according to any of the preceding Claims 2 to 9,
characterised in that
from the base walls (14) project webs (28), which are connected to the swivel arms
(16) and which, in the assembled condition of the device, form swivel bearings (46)
for the swivel arms (16).
1. Dispositif de décharge de traction pour systèmes modulaires avec des parties de connexion
à fiches, parties femelles et parties mâles (2, 4), qui peuvent s'accrocher par des
éléments de verrouillage dans un cadre de fixation de module (10), comportant
a) un élément rapporté (12) pouvant être fixé sur la partie de connexion à fiches,
qui présente une paroi de base (14) dépassant de la délimitation extérieure de la
partie de connexion à fiches, laquelle est pourvue d'ouvertures (36) pour le passage
de bandes de fixation de câbles pour la décharge de traction d'un conducteur électrique
pouvant être guidé jusqu'à la partie de connexion à fiches,
b) l'élément rapporté (12) étant pourvu de moyens de verrouillage (30, 32) qui coopèrent
avec des moyens de verrouillage (8) correspondants sur le cadre de fixation de module
(10),
caractérisé en ce que
c) les moyens de verrouillage (30, 32) de l'élément rapporté (12) sont conçus de manière
à coopérer aussi bien avec les moyens de verrouillage (8) du cadre de fixation de
module (10) qu'avec les éléments de verrouillage de la partie de connexion à fiches,
de façon que l'élément rapporté (12) et la partie de connexion à fiches correspondante
respective sur le cadre de fixation de module (10) puissent être verrouillés et déverrouillés
ensemble.
2. Dispositif de décharge de traction selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément rapporté (12) comporte des bras de pivotement (16) de type levier, montés
pivotants, à l'état assemblé du dispositif de verrouillage de module, sur la partie
de connexion à fiches, le cadre de fixation de module (10) ou sur la paroi de base
(14), lesquels bras de pivotement sont pourvus des moyens de verrouillage (30, 32)
pour le verrouillage et un déverrouillage de l'élément rapporté (12) et de la partie
de connexion à fiches sur le cadre de fixation de module (10).
3. Dispositif de décharge de traction selon la revendication 2, caractérisé en ce que les moyens de verrouillage (30, 32) des bras de pivotement sont réalisés comme crochets
d'encliquetage (30) qui se situent aux extrémités des bras de pivotement (16), tournées
vers le câble de fixation de module.
4. Dispositif de décharge de traction selon la revendication 3, caractérisé en ce que les crochets d'encliquetage (30) sont pourvus de détalonnages (32) de manière qu'à
l'état assemblé sur les connecteurs à fiches, ils passent derrière des crochets d'encliquetage
(6) réalisés en tant qu'éléments de fixation, et s'engagent par ceux-ci, ensemble,
dans des moyens de fixation du cadre de fixation de module (10), réalisés comme ouvertures
ou évidements (8).
5. Dispositif de décharge de traction selon l'une des revendications 2 à 4 précédentes,
caractérisé en ce que les bras de pivotement (16) présentent des creux de préhension (34), à leur extrémité
tournée à l'opposé du cadre de fixation de module (10).
6. Dispositif de décharge de traction selon la revendication 2, caractérisé en ce que les bras de pivotement (16) sont fixés, au moyen de bras élastiques (18), sur la
paroi de base (14) de l'élément rapporté (12), de manière à pouvoir pivoter dans leur
position de verrouillage sous l'effet de la force élastique.
7. Dispositif de décharge de traction selon l'une des revendications 2 à 6 précédentes,
caractérisé en ce que l'élément rapporté (12) présente une section transversale en U, une paroi de base
(14) étant prévue, et les deux branches latérales du U formant les bras de pivotement
et/ou bras élastiques (16, 18).
8. Dispositif de décharge de traction selon l'une des revendications 2 à 7 précédentes,
caractérisé en ce que des jambes d'appui (20) dirigées vers l'intérieur, sont formées sur les bras de pivotement
(16).
9. Dispositif de décharge de traction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parois de base (14) comportent des crochets à déclic (24).
10. Dispositif de décharge de traction selon l'une des revendications 2 à 9 précédentes,
caractérisé en ce que de la paroi de base (14) font saillie des pattes (28) qui sont reliées aux bras de
pivotement (16) et qui forment, à l'état assemblé du dispositif, des paliers de rotation
(46) pour les bras de pivotement (16).