[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befüllen eines Spenders mit einem auszuspenden
Fluid, insbesondere einer pastösen Masse, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs. Die
Erfindung betrifft ferner einen Fluidspender, insbesondere für pastöses Material,
gemaß dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
[0002] Spender der vorgenannten Art eignen sich zum Spenden fließfähiger fluider Medien
einschließlich Pasten.
[0003] Bei Abfüllmaschinen, die zum Befüllen eines Spenders verwendet werden, treten Fülltoleranzen
und in diesem Zusammenhang geringfügig unterschiedliche Füllstände in dem Medienspeicherbehälter
des Spenders auf. Bei Spendern, die kopfseitig befüllt und anschließend mit dem Kopfstück,
das den Fördermechanismus enthält, verschlossen werden, kann bei einem Füllvolumen
an der Untergrenze des Toleranzfeldes (minimale Einfüllmenge) Luft in der Speicherkammer
des Fluidbehälters verbleiben, die bei einer späteren Verwendung des Spenders in einen
Spendekanal gelangen und so zu Unterbrechungen im Fluß des zu spendenden Mediums führen
kann. Dieses wird vom Verbraucher als störend empfunden bzw. kann bei Anwendungen,
wo es auf ein genaues Dosierverhalten ankommt, z.B. bei pharmazeutischen Produkten,
zu erheblichen Schwierigkeiten führen.
[0004] Bei Füllvolumina an der Obergrenze des Toleranzfeldes (maximale Einfüllmenge) besteht
die Gefahr, daß beim Aufsetzen des Spenderkopfes auf den Speicherbehälter Medium entweder
zwischen dem Speicherbehälter und dem Spendekopf oder durch den Spendekopf selbst
herausgepreßt wird.
[0005] Ein Verfahren zum Befüllen eines Spenders sowie ein Spender sind aus der EP-A-263
995 bekannt. Dort wird ein Überfüllen des Speicherbehälters durch eine Verformung
eines im Speicherbehälter angeordneten Nachlaufkolbens kompensiert. Bei einem Füllvolumen
an der unteren Streugrenze kann jedoch dort Luft in einen Spendekanal gelangen.
[0006] Da bei dem bekannten Spender bei Überfüllung der Nachlaufkolben ausweicht, ist es
überdies nicht möglich, einen definierten Raum innerhalb des Spendekopfes mit Medium
zu befüllen, so daß z.B. bei Pumpspendern erst nach mehreren Leerhüben Material ausgespendet
wird.
[0007] Ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Spender gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 3 sind aus der US-A-4 817 829 bekannt.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und einen Fluidspender
der eingangs genannten Art zu verbessern derart, daß ein glattes, zu verbesserten
Gebrauchseigenschaften des Spenders führendes Befüllen des Spenders auch unter Berücksichtigung
der Fülltoleranzen der Abfüllmaschine erreicht und ein im Gebrauch verbesserter Spender
geschaffen werden.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art gemäß Anspruch
1 gelöst.
[0010] Beim Aufsetzen des Kopfstückes berührt zuerst ein vorspringender Bereich des Kopfstückes
das Medium im Fluidbehälter und taucht in dieses ein. Bis zum Eintreten eines luftdichten
Abschlusses zwischen dem Kopfstück und dem Fluidbehälter wird Luft aus dem Speicherbehälter,
die sich über dem auszuspendenden Material befindet, verdrängt. Durch die Weiterbewegung
des Kopfstückes und den vorgegebenen, festen Verschiebungsweg wird der Inhalt der
Fluidkammer (vorzugsweise eine pastöse Masse) komprimiert. Hierdurch kann Fluid in
einer Pumpkammer und Fluidabgabekanal des Kopfstückes gedrückt werden, ohne daß das
Fluid jedoch eine Ausspendemündung des Fluidausgabekanals erreicht. Bei einem Pumpspender
wird durch gezielte Dimensionierung des Verschiebungsweges und der dabei auftretenden
Volumenverdrängung die Pumpkammer gegebenenfalls partiell auch ein stromabseitig sich
an die Pumpkammer anschließender, zur Ausspendemündung führender Abgabekanal erstmals
mit Fluid gefüllt werden, so daß bereits mit dem ersten oder einem abfolgenden Spendehub
kontrolliert Fluid abgegeben werden kann. Der Verschiebungsweg ist dabei so gewählt,
daß eine mit der Ausspendemündung des Kopfstückes verbindbare Fluid-Eintrittsöffnung
des Kopfstückes stets in das Fluid eingetaucht bleibt.
[0011] Zur Kompensation von Fülltoleranzen einer Abfüllvorrichtung und zur Gewährleistung
eines kontinuierlichen Spendens des Spenders wird eine Füllhöhe im Fluidbehälter beim
Befüllen so eingestellt, daß das beim Aufsetzen des Kopfstückes verdrängte Volumen
bis zum ersten luftdichten Abschluß zwischen einem vorgebbaren Volumenhöchstwert und
-mindestwert liegt. Hierdurch wird ein Überfüllen einerseits und werden Lufteinschlüsse
in dem Kopfstück andererseits vermieden.
[0012] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den zugehörigen
Unteransprüchen dargelegt.
[0013] Die vorgenannte Aufgabe hinsichtlich des Spenders wird bei einem Spender der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 3 gelöst.
[0014] Durch eine derartige Gestaltung wird neben dem Ausgleich von Abfülltoleranzen der
Füllmaschinen ein zuverlässiges Vorfüllen eines definierten Teils des Ausförderkanals
im Kopfstück einschließlich einer Fördereinrichtung , wie z.B.einer Pumpkammer, sichergestellt.
Zudem wird vermieden, daß Luft in den Ausförderkanal des Kopfstückes eindringen kann
bzw. Fluid bei Aufsetzen des Spendekopfes aus dem Spender herausgepreßt wird.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des Spenders ist an einer Bodenseite des
Kopfstückes eine Ringnut zur Aufnahme einer die Einfüllöffnung umgebenden Behälterwandung
des Fluidbehälters vorgesehen, deren Tiefe, bezogen auf die Lage einer Oberkante dieser
Behälterwandung bei erstmaligem Luftabschluß und in einer Endstellung, die dann vorliegt,
wenn der Spender vollständig zusammengebaut ist, mindestens dem vorgebbaren Verschiebungsweg
entspricht. Dies ermöglicht eine konstruktiv einfache Lösung zur Erzielung des vorgebbaren
Verschiebungsweges. Die Ringnut und die Oberkante übernehmen dabei gleichzeitig die
Funktion des Abdichtens der Fluidkammer und ermöglichen eine Verschiebung des Kopfstückes
relativ zu dem Fluidbehälter über den ersten luftdichten Abschluß der Speicherkammer
hinaus bis in die verrastete Endstellung des Kopfstückes auf dem Fluidbehälter.
[0016] Vorzugsweise ist zwischen dem Kopfstück und dem Fluidbehälter eine Verriegelungsvorrichtung
zur Festlegung der Endstellung vorgesehen. Diese kann besonders einfach herstellbar
im Bereich der Oberkante einerseits und der Ringnut andererseits vorgesehen werden
und beispielsweise als Schnapp- oder Rastverbindung ausgebildet werden. Diese Schnapp-
oder Rastverbindung erfüllt dann neben der Befestigungsfunktion auch die Lagefestlegung
des Kopfstückes an dem Fluidbehälter im vollständig zusammengebauten Zustand des Spenders,
d.h. in der Endstellung des fertig montierten Kopfstückes.
[0017] Anstelle der Lagefestlegung des Kopfstückes am Fluidbehälter über die Schnappoder
Rastverbindung kann diese auch durch eine Axialbegrenzung der Ringnut erfolgen, gegen
die die Oberkante des Fluidbehälters in der Endstellung anliegt. In diesem Fall wird
der Verschiebungsweg durch die Nuttiefe der Ringnut definiert. Die Befestigungsvorrichtung
zwischen dem Kopfstück und dem Fluidbehälter kann beispielsweise auch als Schraubverbindung
ausgebildet werden, was ein besonders einfaches Nachfüllen des Speicherbehälters nach
einer Entleerung ermöglicht.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles und zugehöriger
Zeichnung näher erläutert. In diesem zeigen:
- Fig. 1
- einen Fluidbehälter und ein Kopfstück eines Spenders vor Montage nach dem Befüllen
des Fluidbehälters,
- Fig.2
- den Spender im teilweise montierten Zustand, wobei das Kopfstück teilweise auf den
Fluidbehälter aufgeschoben ist, am Beginn eines Luftabschlusses einer Fluidkammer
des Fluidbehälters, und
- Fig.3
- den Spender im vollständig zusammengebauten Zustand, mit dem Kopfstück auf dem Fluidbehälter
in einer Endstellung.
[0019] Anhand von Fig.1 wird nachfolgend ein Aufbau eines Spenders 1 nach dem Ausführungsbeispiel
beschrieben. Der Spender 1 besteht aus einem Fluidbehälter 10 zur Aufnahme einer auszuspendenden
pastösen Masse und einem Kopfstück 20.
[0020] Der Fluidbehälter 10 bildet einen Hohlzylinder, der am oberen Ende (dem Kopfstück
20 zugewandt) eine Einfüllöffnung 11 aufweist, die ein Befüllen einer innerhalb des
Fluidbehälters 10 vorgesehenen Speicherkammer 12 erlaubt. Bodenseitig ist der Fluidbehälter
10 durch eine Bodenwand 15 begrenzt. Der Querschnitt der Einfüllöffnung 11 entspricht
dem Querschnitt der Speicherkammer 12, so daß ein Nachlaufkolben 14 durch die Einfüllöffnung
11 in den Fluidbehälter eingesetzt werden kann. Im Bereich der Einfüllöffnung 11 ist
an der Außenwand des Fluidbehälters 10 ein Befestigungsabschnitt 13 zur Rastverbindung
mit dem Kopfstück 20 vorgesehen. Dieser Befestigungsabschnitt 13 ist hier als Rast-
bzw. Schnappverbindung ausgebildet, kann jedoch auch als Gewinde ausgeführt werden.
[0021] Das Kopfstück 20 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen Pumpkopf 20a auf,
der eine durch zwei Rückschlagventile begrenzte Pumpkammer 29 enthält. Das Kopfstück
20 weist an einer dem Fluidbehälter 10 zugewandten Seite eine Bodenwand 22 auf, von
der ein rohrförmiges Kaminteil als Vorsprung 21 vorspringt. Der Vorsprung 21 endet
in Richtung der Fluidkammer 10 in einer Stirnwand 23 mit einer Fluideintrittsöffnung
24.
[0022] Diese Fluideintrittsöffnung 24 kommuniziert mit einer stromabseitigen Pumpkammer
29, die ihrerseits mit einem die Pumpkammer 29 mit einer Mündung 28 des Kopfstükkes
20 verbindenden Fluidabgabekanal 29a verbunden ist.
[0023] Weiterhin ist mit einer Außenhülse 22a des Kopfstückes 20 bodenseitig eine Ringnut
25 gebildet, die in Radialrichtung durch eine Rastkontur 27 des Pumpkopfes begrenzt
wird. Im zusammengebauten Zustand des Spenders (siehe Fig.3) steht diese Ringnut 25
in Eingriff mit einer um die Einfüllöffnung 11 verlaufenden Oberkante 13 eines oberen
Wandabschnittes des Fluidbehälters 10. Dabei steht zudem der Befestigungsabschnitt
27 des Kopfstückes 20 mit dem Befestigungsabschnitt 13 des Fluidbehälters in Eingriff.
Anstelle der in dem Ausführungsbeispiel gezeigten Schnappverbindung kann die Befestigungsvorrichtung
15,27 auch als Schraubverbindung ausgebildet werden, wobei dann ein Nutgrund 26 der
Ringnut 25 als Anschlag dient.
[0024] Im folgenden wird anhand der Fig. 1 bis 3 das Befüllen des Spenders erläutert. Nach
dem Einsetzen des Nachlaufkolbens 14 in den Fluidbehälter 10 wird mit einer Abfüllvorrichtung
zu spendendes, pastöses Material in die Speicherkammer 12 des Fluidbehälters 10 eingefüllt.
Das einzufüllende Volumen wird dabei an der Abfüllvorrichtung eingestellt. Dieses
errechnet sich aus den geometrischen Gegebenheiten des Fluidbehälters 10 mit dem Nachlaufkolben
14 sowie einer erwünschten Füllstandshöhe in der Speicherkammer 12. Aufgrund von Abfülltoleranzen
der Abfüllvorrichtung kommt es zu Füllstandsschwankungen in dem Fluidbehälter 10 zwischen
einer Mindestfüllstandshöhe A
1 und einer Höchstfüllstandshöhe A
2.
[0025] Nach dem Befüllen des Fluidbehälters 10 wird das Kopfstück 20 auf dem Fluidbehälter
10 aufgesetzt, wie dies in den Fig.2 und 3 gezeigt ist. Fig.2 zeigt dabei einen teilmontierten
Zustand, bei dem erstmals ein luftdichter Abschluß zwischen dem Kopfstück 20 und dem
Fluidbehälter 10 erzielt wird. Die Dichtwirkung wird dabei durch eine vorgegebene
Eingriffsstellung des Befestigungsabschnittes 27 des Kopfstückes 20 mit dem Befestigungsabschnitt
15 des Fluidbehälters 10 gewährleistet bei gleichzeitig beginnendem Innenkontakt zwischen
der die Einfüllöffnung 13 begrenzenden Oberkante 11 des Fluidbehälters 10 und einem
napfförmigen Innenabschnitt 26a des Kopfstückes 20. Vor dem Erreichen dieser Stellung
eines erstmaligen luftdichten Abschlusses kommt ein rohrförmiges Kaminteil (Vorsprung
21) bzw. dessen Stirnseite 23 mit dem pastösen Material in dem Fluidbehälter 10 in
Berührung, so daß dieses bis zum erstmaligen Luftabschluß der Speicherkammer 12 durch
das Kopfstück 20 von diesem Vorsprung 21 verdrängt und zwischen dem Kopfstück 20 und
dem Fluidbehälter 10 befindliche Luft über die Schnappverbindung 15,27 herausgedrückt
wird. Hierzu sind geeignete Einrichtungen, beispielsweise Nuten, an der Befestigungsvorrichtung
15,27 vorgesehen. Aufgrund der durch den rohrförmigen Vorsprung beim Aufsetzen des
Kopfstückes 20 bewirkten Verdrängung von Fluid steigt die Füllstandshöhe, wie in Fig.2
gezeigt, an, um je nach Erstbefüllung bei erstmaligem luftdichten Abschluß die in
Fig.2 gezeigte Füllstandshöhe B zu erreichen. Bei Befüllung des Fluidbehälters 10
mit einem Füllvolumen an der unteren Toleranzgrenze wird in Fig.2 der Mindestfüllstand
B1 erreicht, wobei der Pegel des Mediums außerhalb, d.h. radial um den Vorsprung 21
höher liegt als die an dem Vorsprung 21 vorgesehene Öffnung 24. Der Abstand ΔB zu
der Öffnungskante 13 des Speicherbehälters ist dabei, wie in der linken Bildhälfte
von Fig.2 gezeigt, maximal. Die rechte Bildhälfte von Fig.2 zeigt den maximalen Füllstand
B2, der dann erreicht wird, wenn ein Füllvolumen an der oberen Streugrenze der Abfüllvorrichtung
eingefüllt wurde. Dann wird der Abstand ΔB des Pegels zu der Öffnungskante 13 minimal.
Das Verdrängungsvolumen des Vorsprunges 21 wird so bemessen, daß der Minimalabstand
ΔB sehr klein, idealerweise zu Null wird, d.h. bei erstmaligem luftdichten Abschluß
die gesamte Luft aus der Speicherkammer 12 verdrängt wird. Solange ΔB kleiner oder
gleich Null bleibt, wird kein Medium aus dem Spender herausgedrückt.
[0026] Nach Erreichen des erstmaligen luftdichten Abschlusses werden das Kopfstück 20 und
der Fluidbehälter 10 weiter aufeinander zu bewegt, um die in Fig.3 gezeigte Endstellung,
d.h. den vollständig zusammengebauten Zustand des Spenders zu erreichen. Dabei werden
beide um den Verschiebungsweg X zueinander verschoben, wobei die Öffnungskante 13
weiter in die Ringnut 25 eindringt. Aufgrund des luftdichten Abschlusses wird dabei
der Speicherkammerinhalt komprimiert. Aufgrund des Druckanstieges im Fluidbehälter
10 wird Medium in das Kopfstück 20 gedrückt. Durch die vorgegebene Verschiebung um
den festen Weg X wird das Kopfstück 20 mit einem genau definierbaren Volumen an Medium
befüllt. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird dieses definierte Volumen so gewählt,
daß die Verschiebung um den Weg X zu einem Befüllen einer Pumpkammer 29 in dem Kopfstück
20 führt, so daß bereits bei der ersten Abgabe von Medium eine durch den Kolbenhub
definierte Menge an Medium abgegeben werden kann.
[0027] Der Strömungswiderstand zum Drücken von Medium durch die Öffnung 24 in Richtung der
Mündungsöffnung des Kopfstückes 20 ist dabei so gewählt, daß bis zum Erreichen des
luftdichten Abschlusses kaum Medium in das Kopfstück 20 eindringt, so daß ein Ansteigen
des Pegels des Mediums im Fluidbehälter 10 außerhalb des Vorsprunges 21 und das damit
verbundene Herausdrücken von Restluft aus dem Behälter ermöglicht wird. Andererseits
ist der Strömungswiderstand so gewählt, daß nach Erreichen des luftdichten Abschlusses
bei dem Verschieben um den Weg X Medium in das Kopfstück 20 eindringen kann, ohne
daß dabei der Nachlaufkolben 14 bewegt oder wesentlich verformt wird. In dem gezeigten
Ausführungsbeispiel wird dieser Strömungswiderstand durch die Elastizität eines kurz
oberhalb der Öffnung 24 angeordneten Ventils 30 bestimmt, das hier als in die Pumpkammer
29 mündendes Rückschlagventil ausgebildet ist. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Pegelabsenkung
um den Vorsprung 21 ist das Rückschlagventil 30 punktsymmetrisch zu der Axialrichtung
des Spenders ausgebildet und konzentrisch zu einer in Axialrichtung verlaufenden Mittelachse
des Spenders angeordnet.
[0028] Wie Fig.3 entnommen werden kann, bleibt bei einer Verschiebung um den Weg X die Öffnung
24 immer in das Medium eingetaucht, so daß beim nachfolgenden Spenden keine eventuell
noch in der Speicherkammer befindliche Luft in den Spendekanal des Kopfstückes 20
gelangen kann. Selbst bei einer Befüllung mit einem Volumen an der unteren Streugrenze
wird in der Endstellung ein Mindestfüllstand C1 erreicht, der einen ständigen Kontakt
der Öffnung 24 mit dem Medium erlaubt. Bei einem Füllvolumen an der oberen Streugrenze
wird der maximale Füllstand C2 erreicht.
[0029] Um ein sicheres Füllen eines definierten Teils, insbesondere der Pumpkammer und des
Ausgabekanals des Kopfstückes 20 zu erzielen, wird das an der Abfüllvorrichtung einzustellende
Füllvolumen bzw. eine an dem Fluidbehälter 10 zu erzielende Soll-Füllhöhe in Abhängigkeit
der Füllmengenstreuung der Abfüllvorrichtung, des Fluidbehälterquerschnittes und der
Lage der Öffnung 24 bestimmt. Zur Vermeidung des Eindringens von Luft wird die Höhe
L des Vorsprunges 21 so gewählt, daß diese vor dem erstmaligen luftdichten Abschluß
mit dem Medium in der Speicherkammer 12 in Berührung kommt. Die Höhe L ist begrenzt
durch das Verdrängungsvolumen des Vorsprunges 21 beim Eintauchen in das Medium, da
sonst vor Erreichen des ersten luftdichten Abschlusses Medium zwischen dem Fluidbehälter
10 und dem Kopfstück 20 herausgedrückt wird. Bei vorgegebener Gestalt des Kopfstückes
20 und des Fluidbehälters 10 wird die an der Abfüllvorrichtung einzustellende Füllmenge
weiterhin in Abhängigkeit des Verschiebungsweges X und auch der Viskosität des Mediums
bestimmt.
1. Verfahren zum Befüllen eines Spenders (1) mit einem auszuspendenden Fluid, insbesondere
einer pastösen Masse, wobei der Spender (1) ein Kopfstück (20) mit einer Pumpkammer
(29) und einen Fluidbehälter (10) mit einer Einfüllöffnung (11) aufweist, der nach
dem Einfüllen des Fluids durch das von oben in den gefüllten Fluidbehälter (10) teilweise
eingeschobene Kopfstück (20) über einen Befestigungsabschnitt (13, 27) luftdicht verschlossen
wird, wobei
a) beim Aufsetzen des Kopfstückes (20) auf den gefüllten Fluidbehälter (10) und Einschieben
des Kopfstückes (20) zunächst über einen Teil des Befestigungsabschnitts (13, 27)
ein nach unten vorspringender und unten offener rohrförmiger Vorsprung (21) des Kopfstückes
(20) in das Fluid eintaucht und dieses in den Ringraum zwischen dem rohrförmigen Vorsprung
(21) und der Behälterwandung des Fluidbehälters (10) verdrängt, wodurch die in diesem
Ringraum eingeschlossene Luft über den Befestigungsabschnitt (13, 27) herausgedrückt
wird und
b) nach Herstellung eines luftdichten Abschlusses mittels des Befestigungsabschnitts
(13, 27) zwischen dem Kopfstück (20) und dem Fluidbehälter (10) durch weiteres Einschieben
des Kopfstückes (20) in eine Endstellung auf den Fluidbehälter (10) über den verbleibenden
Verschiebungsweg (X) des Befestigungsabschnitts (13, 27) als Dichtstrecke eine weitere
Verdrängung von Fluid durch den rohrförmigen Vorsprung (21) erfolgt, wodurch das Fluid
nun unter Einschluss eines Luft-Restvolumens druckbeaufschlagt in einen Teil des Kopfstücks
(20) unter zumindest vollständiger Füllung der Pumpkammer (29) eindringt, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Einschieben des Kopfstücks erfolgt ohne dass das Fluid dabei die Ausspendemündung
(28) des Fluidabgabekanals (29a) erreicht, und ohne dass beim weiteren Einschieben
des Kopfstückes (20) der im Fluidbehälter (10) befindliche Nachlaufkolben (14) bewegt
oder wesentlich verformt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Befüllen des Fluidbehälters (10) in Abhängigkeit von einer Füllmengentoleranz
und dem Fluid-Verdrängungsvolumen des rohrförmigen Vorsprungs (21) eine Füllhöhe (A)
so gewählt wird, dass die Fluid-Mindestfüllstandshöhe (B1) nach der Herstellung eines luftdichten Abschlusses höher ist als die untere Fluidöffnung
(24) des Kopfstückes (20), wobei die Füllhöhe (A) zwischen einer minimalen Füllhöhe
(A1), die etwa der Unterkante des Befestigungsabschnitts (13) des Fluidbehälters (10)
und einer maximalen Füllhöhe (A2) liegt, die etwa der Mitte des Befestigungsabschnitts (13) entspricht.
3. Spender (1), insbesondere für pastöses Material, zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 oder 2, mit einem eine Pumpkammer (29) enthaltenden Kopfstück (20), das
mit seinem unteren Teil von oben in den gefüllten Fluidbehälter (10) mit Nachlaufkolben
(14) eingeschoben ist und mittels eines Befestigungsabschnitts (13, 27) die Einfüllöffnung
(11) des Fluidbehälters (10) luftdicht verschließt,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) das Kopfstück (20) als Verlängerung seiner Pumpenkammeraußenwand mit einem nach
unten vorspringenden und unten offenen rohrförmigen Vorsprung (21) ausgebildet ist,
dessen Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Außenhülse (22a) seines Befestigungsabschnitts
(27) und dessen Fluid-Verdrängungsvolumen mindestens dem Volumen der Pumpkammer (29)
entspricht und
b) der Befestigungsabschnitt (13, 27) zwischen dem Kopfstück (20) und dem Fluidbehälter
(10) zur Herstellung einer Endstellung durch Einschiebung des Kopfstückes (20) in
den Fluidbehälter (10) nach erfolgtem Luftabschluss mit einem so langen Verschiebungsweg
(X) ausgebildet ist, dass das Fluid-Verdrängungsvolumen des rohrförmigen Vorsprungs
(21) zur teilweisen Füllung des Kopfstückes (20), mindestens jedoch der Pumpkammer
(29), ausreicht und in der Endstellung auch bei einem Fluid-Mindestfüllstand (C1) die Fluid-Eintrittsöffnung (24) des Kopfstückes (20) in das Fluid eingetaucht bleibt.
4. Spender (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bodenseite (22) des Kopfstückes (20) mit dessen Außenhülse (22a) eine Ringnut
(25) zur Aufnahme einer die Einfüllöffnung (11) umgebenden Behälterwandung des Fluidbehälters
(10) vorgesehen ist, wobei die Nuttiefe der Ringnut (25) dem Verschiebungsweg zwischen
der Position der Oberkante (13) der Behälterwandung bei erstmaligem Luftabschluss
und bei der Endstellung des Kopfstückes (20) im vollständig montierten Zustand des
Spenders (1) entspricht, zumindest dem Verschiebeweg (X).
5. Spender (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (13) der Behälterwandung in der Endstellung des Kopfstückes (20) gegen
eine an der Ringnut (25) vorgesehene Axialbegrenzung (26) anliegt.
6. Spender (1) nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungswiderstand des Strömungswegs durch das Kopfstück (20) für das Fluid
so gewählt ist, beispielsweise durch entsprechende Elastizität eines im Strömungsweg
angeordneten Ventils (30), dass bis zum Erreichen des luftdichten Abschlusses kaum
Fluid in das Kopfstück (20) eindringt, sondern erst nach Erreichen des luftdichten
Abschlusses, wobei dieser Strömungswiderstand dabei so gewählt ist, dass das Fluid
in das Kopfstück (20) eindringt, ohne dass dabei der Nachlaufkolben (14) im Fluidbehälter
(10) bewegt oder wesentlich verformt wird.
1. Method of filling a dispenser (1) with a fluid, particularly a pasty mass, which is
to be dispensed, wherein the dispenser (1) comprises a head member (20) with a pump
chamber (29) and a fluid container (10) with a filling opening (11), which after filling
of the fluid is hermetically closed by the head member (20), which is partly pushed
from above into the filled fluid container (10), by way of a fastening section (13,
27), wherein
a) when placing the head member (20) on the filled fluid container (10) and pushing-in
the head member (20) initially over a part of the fastening section (13, 27) a downwardly
projecting and downwardly open tubular projection (21) of the head member (20) dips
into the fluid and displaces this into the annular chamber between the tubular projection
(21) and the container wall of the fluid container (10), whereby the air included
in this annular chamber is forced out by way of the fastening section (13, 27), and
b) after producing a hermetic closure by means of the fastening section (13, 27) between
the head member (20) and the fluid container (10) by further pushing of the head member
(20) into an end setting on the fluid container (10) over the remaining displacement
path (X) of the fastening section (13, 27) as sealing distance a further displacement
of fluid through the tubular projection (21) takes place, whereby the fluid now with
inclusion of an air residual volume pressurably penetrates into a part of the head
member (20) under at least complete filling of the pump chamber (29),
characterised in that the further pushing-in of the head member takes place without the fluid then reaching
the dispensing mouth (28) of the fluid delivery channel (29a) and without the follow-up
piston (14), which is disposed in the fluid container (10), being moved or substantially
deformed during further pushing-in of the head member (20).
2. Method according to claim 1, characterised in that for filling of the fluid container (10) the filling height (A) is so selected in
dependence on a filling quantity tolerance and the fluid displacement volume of the
tubular projection (21) that the fluid minimum filling state height (B1) is higher after producing a hermetic closure than the lower fluid opening (24) of
the head member (20), wherein the filling height (A) lies between a minimum filling
height (A1), which approximately corresponds with the lower edge of the fastening section (13)
of the fluid container (10), and a maximum filling height (A2), which approximately corresponds with the middle of the fastening section (13).
3. Dispenser (1), particularly for pasty material, for carrying out the method according
to claim 1 or 2, with a head member (20), which contains a pump chamber (29) and is
pushed by its lower end from above into the filled fluid chamber (10) with follow-up
piston (14) and which hermetically closes the filling opening (11) of the fluid container
(10) by means of a fastening section (13, 27),
characterised in that
a) the head member (20) is constructed as a prolongation of its pump chamber outer
wall with a downwardly projecting and downwardly open tubular projection (21), the
diameter of which is smaller than the diameter of the outer sleeve (22a) of its fastening
section (27) and the fluid displacement volume of which at least corresponds with
the volume of the pump chamber (29), and
b) the fastening section (13, 27) between the head member (20) and the fluid container
(10) is, for producing an end setting by pushing of the head member (20) into the
fluid container (10) after hermetic closure has been carried out, formed with a displacement
path (X) of such length that the fluid displacement volume of the tubular projection
(21) is sufficient for partial filling of the head member (20), but at least of the
pump chamber (29), and in the end setting the fluid inlet opening (24) of the head
member (20) remains immersed in the fluid even in the case of a minimum fluid filling
state (C1).
4. Dispenser (1) according to claim 3, characterised in that an annular groove (25) for reception of a container wall, which surrounds the filling
opening (11), of the fluid container (10) is provided at the base side (22) of the
head member (20) with the outer sleeve (22a) thereof, wherein the groove depth of
the annular groove (25) corresponds with the displacement path, at least the displacement
path (X), between the position of the upper edge (13) of the container wall at the
hermetic closure for the first time and at the end setting of the head member (20)
in the fully assembled state of the dispenser (1).
5. Dispenser (1) according to claim 4, characterised in that the upper edge (13) of the container wall bears against an axial boundary (26), which
is provided at the annular groove (25), in the end setting of the head member (20).
6. Dispenser (1) according to claim 3, 4 or 5, characterised in that the flow resistance of the flow path through the head member (20) for the fluid is
so selected, for example by appropriate resilience of a valve (30) arranged in the
flow path, that up to attainment of the hermetic closure hardly any fluid penetrates
into the head member (20), but only after attainment of the hermetic closure, wherein
this flow resistance in that case is so selected that the fluid penetrates into the head member (20) without the
follow-up piston (14) in the fluid container (10) then being moved or substantially
deformed.
1. Procédé de remplissage d'un distributeur (1) avec un fluide à distribuer, en particulier
une masse pâteuse, le distributeur (1) présentant une pièce supérieure (20) avec une
chambre de pompage (29) et un récipient pour fluide (10) avec un orifice de remplissage
(11), qui est fermé hermétiquement après le remplissage de fluide, au moyen de la
pièce supérieure (20) insérée partiellement par le haut dans le récipient pour fluide
(10) rempli, le long d'une section de fixation (13, 27), dans lequel :
- lors de la pose de la pièce supérieure (20) sur le récipient pour fluide (10) rempli
et de l'insertion de la pièce supérieure (20) d'abord sur une partie de la section
de fixation (13, 27), une saillie tubulaire (21) de la pièce supérieure (20) faisant
saillie vers le bas et ouverte en bas plonge dans le fluide et celui-ci se déplace
dans l'espace annulaire entre la saillie tubulaire (21) et la paroi du récipient pour
fluide (10), l'air enfermé dans cet espace annulaire étant alors expulsé vers l'extérieur
le long de la section de fixation (13, 27) et
- après réalisation d'une fermeture hermétique au moyen de la section de fixation
(13, 27), entre la pièce supérieure (20) et le récipient pour fluide (10), par insertion
supplémentaire de la pièce supérieure (20) dans une position finale sur le récipient
pour fluide (10) le long du trajet de glissement restant (X) de la section de fixation
(13, 27) en tant que segment d'herméticité, un déplacement supplémentaire du fluide
se produit grâce à la saillie tubulaire (21), le fluide pénétrant alors dans une partie
de la pièce supérieure (20) avec remplissage au moins total de la chambre de pompage
(29) en englobant le volume d'air restant sous pression, caractérisé en ce que l'insertion supplémentaire de la pièce supérieure se produit sans que le fluide n'atteigne
l'orifice de distribution (28) du canal de délivrance du fluide (29a), et sans que,
lors de l'insertion supplémentaire de la pièce supérieure (20), le piston de poursuite
(14) se trouvant dans le récipient pour fluide (10) ne se déplace ou ne soit substantiellement
déformé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, lors du remplissage du récipient pour fluide (10) en fonction d'une tolérance de
quantité de remplissage et d'un volume de déplacement de fluide de la saillie tubulaire
(21), une hauteur de remplissage (A) est déterminée de telle sorte que la hauteur
minimale du niveau de fluide (B1) après la réalisation de la fermeture hermétique soit supérieure à l'orifice inférieur
pour fluide (24) de la pièce supérieure (20), la hauteur de remplissage (A) se situe
entre la hauteur de remplissage minimale (A1), qui correspond environ au bord inférieur de la section de fixation (13) du récipient
pour fluide (10), et une hauteur de remplissage maximale (A2), qui correspond environ à la moitié de la section de fixation (13).
3. Distributeur (1), en particulier pour matière pâteuse, destiné à la mise en oeuvre
du procédé selon la revendication 1 ou 2, ayant une pièce supérieure (20) contenant
une chambre de pompage (29), laquelle pièce supérieure est insérée avec sa partie
inférieure par le haut dans le récipient pour fluide (10) rempli ayant un piston de
poursuite (14), et ferme hermétiquement au moyen d'une section de fixation (13, 27)
l'orifice de remplissage (11) du récipient pour fluide (10),
caractérisé en ce que
- la pièce supérieure (20) est formée d'une saillie tubulaire (21) faisant saillie
vers le bas et ouverte en bas, en tant que prolongement de la paroi extérieure de
la chambre de pompage, le diamètre de la saillie étant inférieur au diamètre du manchon
externe (22a) de sa section de fixation (27) et son volume de déplacement de fluide
correspondant au moins au volume de la chambre de pompage (29) et
- la section de fixation (13, 27) entre la pièce supérieure (20) et le récipient pour
fluide (10) pour atteindre après fermeture une position finale par insertion de la
pièce supérieure (20) dans le récipient pour fluide (10), est formée d'un trajet de
glissement (X) d'une longueur telle que le volume de déplacement de fluide de la saillie
(21) suffit pour remplir partiellement la pièce supérieure (20), tout du moins la
chambre de pompage (29), et dans la position finale, l'orifice d'entrée du fluide
(24) de la pièce supérieure (20) reste plongé dans le fluide également avec un niveau
minimum de fluide (C1).
4. Distributeur (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'il est prévu, sur le côté inférieur (22) de la pièce supérieure (20) avec son manchon
externe (22a), une rainure annulaire (25) pour la réception d'une paroi du récipient
pour fluide (10) entourant l'orifice de remplissage (11), la profondeur de la rainure
annulaire (25) correspondant au trajet de glissement entre la position du bord supérieur
(13) de la paroi de récipient lors d'une première fermeture hermétique et, en position
finale de la pièce supérieure (20), dans un état totalement installé du distributeur
(1), au moins au trajet de glissement (X).
5. Distributeur (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que le bord supérieur (13) de la paroi de récipient se situe contre une limite axiale
(26) prévue dans la rainure annulaire (25) en position finale de la pièce supérieure
(20).
6. Distributeur (1) selon la revendication 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que la résistance à l'écoulement du fluide de la voie d'écoulement à travers la pièce
supérieure (20) est déterminée pour le fluide de telle sorte que, par exemple du fait
de l'élasticité correspondante d'une valve (30) disposée dans la voie d'écoulement,
jusqu'à l'obtention d'une fermeture hermétique, le fluide pénètre à peine dans la
pièce supérieure (20), mais seulement après obtention de la fermeture hermétique,
la résistance à l'écoulement étant alors déterminée de telle sorte que le fluide pénètre
dans la pièce supérieure (20) sans que le piston de poursuite (14) ne se déplace alors
dans le récipient pour fluide (10) ou ne soit substantiellement déformé.