[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein die Herstellung von Druckmedien wie
z. B. Zeitschriften, Bücher, Kataloge etc., und insbesondere die Herstellung verschiedener
Ausgaben oder Gruppen von Zeitschriften einer nationalen Gesamtauflage.
[0002] Die Bezeichnung

Zeitschrift" wird im folgenden als allgemeine Bezeichnung für mehrseitige Produkte
wie Zeitschriften, Bücher, Kataloge etc. verwendet. In der Zeitschriftenproduktion
besteht verstärkt der Wunsch danach, Anzeigen speziell an individuelle Abonnentengruppen
innerhalb des gesamten Abonnentenkreises zu richten. Um diesem Wunsch gerecht zu werden,
müssen verschiedene Ausgaben einer Zeitschrift mit für verschiedene Anzeigengruppen
unterschiedlichen Anzeigenstrecken produziert werden, was bedeutet, daß innerhalb
der Gesamtauflage einer Zeitschrift mehrere, aus unterschiedlichen Signaturen zusammengesetzte
Ausgaben hergestellt werden müssen.
[0003] Eine gattungsgemäße Zusammentrageinrichtung zur Lösung dieses Problems wird z. B.
in der US 3,819,174 beschrieben, die ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
von Zeitschriften betrifft. Die Vorrichtung umfaßt eine Zusammentrageinrichtung mit
einer Vielzahl von entlang einer Sammelkette angeordneten Taschen, welche unterschiedliche
Kombinationen von Signaturen aufnehmen und der Sammelkette zuführen können. Jede der
Taschen weist einen Zuführmechanismus auf, welcher wahlweise aktiviert oder nicht
aktiviert werden kann, um die Zufuhr einer Signatur aus der entsprechenden Tasche
an die Sammelkette zu ermöglichen oder zu verhindern. Diese wahlweise Zufuhr von Signaturen
aus einer Vielzahl von Zuführstationen ermöglicht die Herstellung verschiedener Ausgaben
einer Zeitschriftenauflage.
[0004] Aus der US 4,988,086 ist eine Zusammentrageinrichtung zur Herstellung von Zeitschriften
bekannt. Die in dieser Schrift beschriebene Vorrichtung zum Zusammentragen von Bogenmaterial
umfaßt eine Vielzahl von in einer endlosen Bahn nacheinander angeordneten Taschen,
welche sich unter einer Vielzahl von in bodenlosen Magazinen angeordneten Bogenstapeln
vorbeibewegen. Jede der Taschen umfaßt einen Bandmechanismus, mittels dessen ein Bogen
von einem der Stapel abgezogen und der entsprechenden Tasche zugeführt wird, wenn
die Tasche unter dem entsprechenden Stapel hindurchläuft.
[0005] Da die Anzahl der Magazine, welche entlang einer Fördereinrichtung angeordnet werden
können, aufgrund der Länge der Fördereinrichtung begrenzt ist, sind dieses bekannte
Verfahren und die entsprechende Vorrichtung unzureichend, da sie nicht die Zufuhr
einer beliebigen Anzahl unterschiedlicher Signaturen ermöglicht.
[0006] Die US 4,989,850 beschreibt eine Maschine zum Zusammentragen von Signaturen auf einer
Fördereinrichtung, bei der die einzelnen Zeitschriften auf der Innenseite einer sogenannten
demographischen Signatur, d. h. einer Signatur, welche personenbezogene Daten enthält,
mit dem Namen und der Anschrift des Abonnenten bedruckt werden sollen. Um eine derartige
Signatur einer Hauptfördereinrichtung zuzuführen, wird vorgeschlagen, die Maschine
mit einer entfernt aufgestellten Fördereinrichtung auszustatten, welche die einzelnen,
personalisierten Signaturen von einem entfernt aufgestellten Signaturenmagazin der
Hauptfördereinrichtung zuführt. Die Signaturen werden der entfernten Fördereinrichtung
mittels eines Vereinzelungszylinders zugeführt, welcher ein an einer gemeinsamen Welle
angeordnetes Scheibenpaar umfaßt. Die Signaturen sind gleich groß und mit demselben
Text bedruckt. Während des Transports auf der entfernten Fördereinrichtung werden
die Signaturen mittels eines Tintenstrahldruckers personalisiert. Es ist ferner möglich,
zwei Taschen mit entsprechenden Zuführeinrichtungen vorzusehen, welche der entfernten
Fördereinrichtung aufgrund von sogenannten demographischen Befehlen, welche die unterschiedlichen
Interessen verschiedener Lesergruppen widerspiegeln, unterschiedliche Signaturen zuführen.
[0007] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine insbesondere für die Zeitschriftenproduktion
geeignete neue und verbesserte Vorrichtung zu schaffen, mittels derer flache Produkte
wie Signaturen oder Bogen einer Fördereinrichtung, z. B. einem Förderband zugeführt
werden können. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
neue und verbesserte Vorrichtung zur Herstellung von Zeitschriften mit personalisierten
oder auf bestimmte Kundengruppen zugeschnittenen Seiten zu schaffen.
[0008] Darüber hinaus ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein neues und verbessertes
Verfahren zum Bedienen der Vorrichtung zu schaffen.
[0009] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Vorrichtung zur Zufuhr flacher
Produkte von einem Stapel flacher Produkte an eine Aufnahmestelle auf einer Fördereinrichtung
eine Vielzahl von sich in einem endlosen, zumindest teilweise unterhalb des Stapels
verlaufenden Kreislauf bewegenden Zuführeinheiten, welche jeweils eine einzelne flache
Signatur von dem Stapel abziehen. Jede der Zuführeinheiten umfaßt ein erstes angetriebenes
Band, welches mit dem Stapel in Kontakt gebracht werden kann, und ein Umlenkelement,
welches das flache Produkt in eine vorgegebene Richtung umlenkt.
[0010] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zusammentragen von flachen Produkten umfaßt
eine Hauptfördereinrichtung mit drauf angeordneten Aufnahmestellen, eine Vielzahl
von entfernt aufgestellten Magazinen zur Aufnahme von Stapeln flacher Produkte, und
eine entfernt aufgestellte Zuführstation zum Transportieren der flachen Produkte von
den entfernt aufgestellten Magazinen zu der Hauptfördereinrichtung. Die entfernt aufgestellte
Zuführstation umfaßt eine entfernt aufgestellte Zuführfördereinrichtung mit einer
Vielzahl von Aufnahmestellen und eine Vielzahl von Zuführeinheiten, welche jeweils
ein einzelnes flaches Produkt von einem der Stapel flacher Produkte abnehmen und einer
Aufnahmestelle der Zuführfördereinrichtung zuführen. Die Zuführeinheiten bewegen sich
unabhängig von der Zuführfördereinrichtung entlang einer vorgegebenen Bewegungsbahn
in einem endlosen Kreislauf. Jede der Zuführeinheiten umfaßt ein erstes angetriebenes
Band mit einem oberen Abschnitt, welcher nacheinander mit den Stapeln flacher Produkte
in Kontakt gebracht wird. Eine Antriebseinheit bewegt jede der Vielzahl von Zuführeinheiten
an jedem der Magazine vorbei. Jede der Zuführeinheiten umfaßt einen Umlenkabschnitt
zum Umlenken des Bogenmaterials in eine vorgegebene Richtung, um das Bogenmaterial
der Aufnahmestelle auf der entfernt angeordneten Zuführfördereinrichtung zuzuführen.
[0011] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Zufuhr flacher Produkte von einem Stapel flacher
Produkte an eine Aufnahmestelle umfaßt die folgenden Schritte: Zunächst wird eine
Vielzahl von Zuführeinheiten an dem Stapel vorbeibewegt, wobei jede der Zuführeinheiten
ein Band und ein Umlenkelement umfaßt. Von einer der Zuführeinheiten wird ein einzelnes
flaches Produkt von dem Stapel abgenommen, von dem Umlenkabschnitt der Zuführeinheit
umgelenkt und schließlich der Aufnahmestelle zugeführt.
[0012] Der Umlenkabschnitt, in dem ein flaches Produkt umgelenkt wird, welches mittels einer
Zuführeinheit einer Vielzahl von Zuführeinheiten von einem Stapel flacher Produkte
einer vorzugsweise auf einer Fördereinrichtung angeordneten Aufnahmestelle zugeführt
wird, ermöglicht eine schnelle Zufuhr einzelner flacher Produkte zu einer Fördereinrichtung,
insbesondere zu einem Förderband.
[0013] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind
Gegenstand der nachfolgend aufgeführten Figuren sowie deren Beschreibung. Es zeigen
im einzelnen:
- Fig. 1
- eine schematische, teilweise perspektivische Seitenansicht als Lageplan einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Zuführeinrichtungen, welche
Bogenmaterial von einem Stapel einer Aufnahmestelle zuführen;
- Fig. 3
- eine schematische Seitenansicht eines Abschnitts der entfernt aufgestellten Zuführeinheit
gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4
- eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, in der gezeigt ist, wie ein Bogen von einem Stapel
zu einer Aufnahmestelle eines Förderbands bewegt wird;
- Fig. 5
- eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4 in einer anderen Betriebsphase der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, in der ein Bogen von einem Stapel zu einer Aufnahmestelle eines Förderbands
bewegt wird; und
- Fig. 6
- eine Seitenansicht einer Zuführeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0014] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Hauptfördereinrichtung
10 gezeigt, auf der Aufnahmestellen 12 zur Aufnahme z. B. von Bogen, Signaturen oder
ähnlichen flachen Produkten, welche im folgenden allgemein beispielhaft als Signaturen
14 bezeichnet werden, angeordnet sind. Entlang der Hauptfördereinrichtung 10 kann
eine Vielzahl von nicht gezeigten Zuführstationen angeordnet sein, an welchen einzelne
Signaturen von der Zuführstation dem Hauptfördereinrichtung zugeführt werden, so daß
ein Buchblock gebildet wird, der nachfolgend weiter bearbeitet, z. B. gebunden und
geschnitten wird, bis ein fertiges Produkt, z. B. eine Zeitschrift, entsteht.
[0015] Wenn verschiedene Ausgaben einer Zeitschrift mit für verschiedene Abonnentengruppen
unterschiedlich zusammengesetzten Anzeigenstrecken produziert werden sollen, so müssen
der Hauptfördereinrichtung verschiedene Arten von Signaturen, z. B. die Signaturen
A, B, C und D zugeführt werden, welche z. B. unterschiedlich bedruckt sind, für verschiedene
Ausgaben einer Zeitschrift bestimmt sind und sich sogar in ihrem Format voneinander
unterscheiden können. Die unterschiedlichen Signaturen A, B, C, D befinden sich in
entfernt aufgestellten Signaturmagazinen 16, 18, 20, 22 und werden von den Magazinen
einer entfernt aufgestellten Zuführfördereinrichtung 24 zugeführt, welche die einzelnen
Signaturen zu der Hauptfördereinrichtung 10 befördert. Die einzelnen Signaturen A,
B, C, D können der Hauptfördereinrichtung 10 von der entfernt aufgestellten Zuführfördereinrichtung
24 mittels eines herkömmlichen, z. B. aus der US 4, 989,850 oder der US 3,819,173
bekannten Zuführmechanismus 26 zugeführt werden. Es kann eine beliebige Anzahl von
Signaturmagazinen 16, 18, 20, 22 vorgesehen sein, welche jeweils einen Stapel einzelner
Signaturen halten; vorzugsweise sind jedoch, wie in Fig. 1 gezeigt ist, bis zu vier
Magazine vorgesehen. Die Magazine sind vorzugsweise bodenlos ausgebildet. Zum Abziehen
der Signaturen aus dem Magazin ist eine Vielzahl von Zuführeinheiten 28 vorgesehen,
welche in einem endlosen Kreislauf angeordnet sind und sich unabhängig von der entfernt
aufgestellten Förderbahn 24 entlang einer vorgegebenen Bewegungsbahn 30 bewegen. Die
entfernt aufgestellte Zuführfördereinrichtung 24 transportiert die Signaturen A, B,
C, D entweder direkt oder, wie in Fig. 1 gezeigt ist, über eine Wendetrommel 32, durch
welche die Signaturen gewendet werden, zu der Hauptfördereinrichtung 10. Die einzelnen
Signaturen werden von der Zuführfördereinrichtung 24 auf vorgegebenen Aufnahmestellen
13 (s. Fig. 2) transportiert und können einer oder mehreren Druckstationen zugeführt
werden, an denen sie von einem Drucker, z. B. einem Tintenstrahldrucker 34, 35, mit
individuellen Daten, z. B. mit dem Namen und der Anschrift des jeweiligen Abonnenten,
bedruckt werden. Diese Druckstationen können an beliebigen Stellen entlang der Zuführfördereinrichtung
24 angeordnet sein. Jede Signatur kann auf diese Weise, während sie horizontal transportiert
wird, mittels eines geeignet angeordneten Tintenstrahldruckers bedruckt werden. Wie
in Fig. 1 gezeigt ist, kann eine Signatur auch von einer Druckstation 34 bedruckt
werden, während sie auf der Übergabetrommel 32 gehalten wird. Zusätzlich zu den in
dieser Ausführungsform gezeigten, der Übergabetrommel 32 vorgeordneten oder an der
Übergabetrommel 32 angeordneten Druckstationen können auch der Übergabetrommel 32
nachgeordnete Druckstationen 36 vorgesehen sein, so daß nach der Wendung auch die
Rückseite der Signatur 14 mit individuellen oder zusätzlichen Informationen bedruckt
werden kann.
[0016] Die entfernt aufgestellte Zuführstation 15 führt der Hauptfördereinrichtung 10 unterschiedliche
Signaturen A, B, C und D zu. Sie umfaßt ein Zuführfördereinrichtung 24 und eine Vielzahl
von Zuführeinheiten 28, welche eine der Signaturen A, B, C, D von einem der Magazine
16, 18, 20, 22 einer der Aufnahmestellen 13 auf dem Zuführfördereinrichtung 24 zuführen,
wie in Fig. 2 ausführlicher gezeigt ist.
[0017] Wie in Fig. 2 gezeigt ist, weist jedes der entfernt aufgestellten Signaturenmagazine
16, 18, 20, 22 zwei Seitenwände 38, 40 auf, welche den Signaturenstapel 23 halten.
Die Magazine sind vorzugsweise bodenlos ausgebildet. Unter dem Magazin 16 ist eine
Vielzahl von Zuführeinheiten 28 angeordnet, welche vorzugsweise miteinander verbunden
sind und sich entlang einer vorgegebenen endlosen Bewegungsbahn 30 bewegen, welche
teilweise unterhalb der ortsfest angeordneten, bodenlos ausgebildeten Signaturenmagazine
16, 18, 20, 22 verläuft. Die Zuführstationen 28 sind vorzugsweise identisch ausgebildet
und umfassen jeweils einen Vereinzelungsabschnitt 39 zum Abziehen einer einzelnen
Signatur 14 von dem Signaturenstapel 23 und einen Umlenkabschnitt 41 zum Umlenken
der einzelnen Signatur in eine vorgegebene Richtung. Jede der Zuführeinheiten 28 umfaßt
vorzugsweise ein angetriebenes Band 42, dessen oberer Abschnitt 44 den Stapel 23 innerhalb
des Signaturenmagazins 16 stützt. Die oberen Abschnitte 44 der Bänder 42 bewegen sich
in die durch den Pfeil Z angezeigte Richtung entgegen die durch den Pfeil X angezeigte
Bewegungsrichtung der Zuführeinheiten 28 bezüglich des Signaturenmagazins 16. Die
Geschwindigkeit der oberen Abschnitte 44 und die Geschwindigkeit der Zuführeinheiten
28 ist vorzugsweise im wesentlichen gleich, so daß sich ein bestimmter Punkt auf dem
oberen Abschnitt 44 des Bandes 42 bezüglich des Signaturenmagazins 16 nicht bewegt.
Die Zuführfördereinrichtung 24 kann sich in dieselbe Richtung X bewegen wie die Zuführeinheiten
28. Sobald die Hinterkante 46 eines der Vereinzelungsabschnitte 39 die Seitenwand
40 passiert, kann ein Sauger 47 betätigt werden, der die unterste Signatur von dem
Boden des Stapels 23 nach unten abzieht. Der Sauger 47 wird immer dann aktiviert,
wenn eine einzelne Signatur von dem Boden des Stapels abgezogen werden soll. Der von
dem Sauger durchgeführte Abziehvorgang kann wahlweise durch Bewegungskontakt, z. B.
einen Kurvenantrieb, oder durch Aktivierung und Deaktivierung eines Vakuums am Sauger
47 gesteuert werden. Im Betrieb zieht der Sauger 47 eine Signatur vom Boden des Signaturenstapels
23 nach unten ab, so daß die Signatur 14 gemäß der Bewegung des Bandes 42 in die durch
den Pfeil W angezeigte Richtung bewegt wird. Sobald die Signatur 14 in den Umlenkabschnitt
41 der Zuführeinheit 28 einläuft, wird sie in eine im wesentlichen zu der Bewegungsrichtung
der Zuführförderbahn 24 parallele Richtung umgelenkt.
[0018] Der Sauger 47 führt die Vorderkante der Signatur 14 um die erste Riemenscheibe 43
herum und läßt sie nach einer halben Umdrehung der Saugerwelle 50 los. Die Signatur
wird nun nach unten weiterbewegt und ändert ihre Richtung, wenn ihre Vorderkante in
den Umlenkabschnitt 41 der Zuführeinheit 28 einläuft. Der Umlenkabschnitt 41 umfaßt
zwei Walzen 52 und 54 sowie ein zweites Band 56, welches um die beiden Walzen 54 und
52 herum verläuft. Das zweite Band 56 kontaktiert eine untere Walze 48 des Vereinzelungsabschnitts
der Zuführeinheit 28, und die zweite Walze 52 des Umlenkabschnitts 39 kontaktiert
das erste Band 42 eines Vereinzelungsabschnitts einer nachfolgenden Zuführeinheit.
Diese Anordnung der Bänder und Walzen ermöglicht einen engen Kontakt zwischen den
einzelnen Zuführeinheiten 28, so daß diese in einem geringen Abstand zueinander angeordnet
werden können.
[0019] Das zweite Band 56 eines jeden Umlenkabschnitts 41 wird vorzugsweise unabhängig von
der Zuführeinheit 28 und dem ersten Band 42, jedoch mit derselben Geschwindigkeit
wie die Zuführeinheiten angetrieben. Sobald die Vorderkante einer Signatur in den
Spalt zwischen dem ersten Band 42 und dem zweiten Band 56 einläuft, wird es zwischen
den beiden Bändern erfaßt, einer Aufnahmestelle 13 der Zuführfördereinrichtung 24
zugeführt und von dieser zu der Hauptfördereinrichtung 10 befördert.
[0020] Gemäß einer in Fig. 3 bis 5 gezeigten weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
werden die einzelnen Signaturen mittels Greifertrommeln 58, 60 von einem Signaturenstapel
23 an eine Aufnahmestelle 13 auf der Zuführfördereinrichtung 24 übergeben. Wie in
Fig. 3 gezeigt ist, wird eine einzelne Signatur wie zuvor beschrieben vom Boden eines
Signaturenstapels 23 abgezogen. Die Vielzahl von Zuführeinheiten 28, die sich entlang
einer endlosen Bewegungsbahn bewegen, umfassen einen Umlenkabschnitt 41 und einen
Vereinzelungsabschnitt 39. Sie bewegen sich in die durch den Pfeil X angezeigte Richtung
unter den Signaturenstapeln 23, 23a vorbei. Ein Vakuummechanismus ergreift die Vorderkante
der untersten einzelnen Signatur 14 und zieht sie in die Zuführeinheit hinein, sobald
eine Zuführeinheit unter einem Stapel 23, 23a hindurchläuft. Aufgrund der Relativbewegung
der Zuführeinheiten 28 und des oberen Abschnitts 44 des Bands 42 wird die Signatur
14 in die Zuführeinheit hineingezogen und von dem Umlenkabschnitt 41 der Zuführeinheit
28 umgelenkt. Da die Bänder 42 und 56 vorzugsweise mit derselben Geschwindigkeit angetrieben
werden wie die Zuführeinheiten, durchläuft die Signatur 14 die Zuführeinheit 28, verläßt
diese am Boden derselben mit der doppelten linearen Geschwindigkeit der Zuführeinheit
28 und wird tangential an die sich drehende Greifertrommel 58 übergeben. Die Greifertrommel
58 dreht sich in die Signaturentransportrichtung, wobei ihre Oberflächengeschwindigkeit
vorzugsweise höher ist als die lineare Geschwindigkeit der Signatur 14. Die Geschwindigkeit
der Greifertrommel ist vorzugsweise um 10% höher als die lineare Geschwindigkeit der
Signatur 14, um zu gewährleisten, daß die Signatur 14 von der Greifertrommel 58 korrekt
erfaßt und transportiert wird. Die Signatur 14 wird von der Greifertrommel 58 vorzugsweise
dann erfaßt, wenn ein auf der Greifertrommel 58 angeordneter Greifer eine Position
etwa 5° nach seiner durch die strichpunktierte Linie 62 angezeigte obersten Position
erreicht hat.
[0021] Dreht sich die Greifertrommel 58 weiter, so wird die Signatur 14 von der Zuführeinheit
28 an eine Aufnahmestelle 13 auf der Zuführfördereinrichtung 24 übergeben. Die Greifertrommel
58 dreht sich danach um ca. 175° weiter, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Zur Feststellung,
ob eine korrekte Zufuhr einer einzelnen Signatur 14 erfolgt ist, können (nicht gezeigte)
Dickenkontrolleinrichtungen vorgesehen sein, welche während der Drehbewegung der Greifertrommel
58 die Dicke einer Signatur 14 messen. Während sich die Greifertrommel 58 weiterdreht,
kann eine zusätzliche Greifertrommel 60 einen Zuführvorgang fortsetzen und eine weitere
Signatur 14a von einem Signaturenstapel 23a einer anderen Aufnahmestelle 13 auf der
Zuführfördereinrichtung 24 zuführen. Es ist demgemäß möglich, der Zuführförderbahn
24 verschiedene einzelne Signaturen von verschiedenen Signaturenstapeln zuzuführen,
die dann von der Zuführförderbahn 24 zu einer Hauptfördereinrichtung transportiert
werden.
[0022] Wie in Fig. 5 gezeigt ist, beginnt ein z. B. in Zuführrichtung der Zuführförderbahn
24 nachgeordneter Drucker 37, sobald eine Signatur 14b eine Position unter diesem
erreicht hat, die Signatur mit beliebigen Daten, insbesondere mit personalisierten
Daten wie Name und Anschrift des Abonnenten, zu bedrucken. Zusätzlich zu oder anstelle
von diesen personalisierten Daten können die auf die Signatur 14 aufgedruckten Daten
auch neueste Informationen umfassen, welche während des Druckvorgangs der einzelnen
Signaturen 14 noch nicht bekannt waren.
[0023] Fig. 6 zeigt eine ausführlichere Seitenansicht einer Zuführeinrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung. Die Zuführeinheiten 28 sind in einem Gehäuse 17 angeordnet
und bewegen sich in einem endlosen Kreislauf entlang einer Schiene 70. Wie bereits
zuvor beschrieben, ergreift ein auf der Greifertrommel 58 angeordneter Greifer die
Vorderkante einer Signatur, sobald die Signatur am Boden aus der Zuführeinheit 28
austritt. Die Signatur 14 wird direkt in den Greifer der Greifertrommel 58 übergeben.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Signatur 14 nicht länger von den Bändern der Zuführeinheit
28 geführt, sondern von der Greifertrommel. Die Greifertrommel befördert die Signatur
weiter und ändert deren Richtung von der ursprünglichen Bewegungsrichtung X, welche
der Bewegungsrichtung der Zuführeinheiten 28 entspricht, in die Bewegungsrichtung
Y der Zuführfördereinrichtung 24. Die Greifertrommeln 58, die vorzugsweise über Bänder
angetrieben werden, können z. B. eine Nut aufweisen, in der ein Band 72 geführt wird
und die so ausgestaltet ist, daß die Außenfläche des Bands 72 in einer Ebene mit der
Außenfläche der Greifertrommel 58 liegt. Das Band 72 kann aus einem beliebigen geeigneten
Material gefertigt sein, ist jedoch vorzugsweise ein umlaufendes Polyurethan-Band.
Das Band 72 verläßt die Trommel 58 tangential an der der Zuführfördereinrichtung 24
gegenüberliegenden Seite und verläuft im wesentlichen parallel zu der Zuführfördereinrichtung
24, so daß es mit dieser einen Bandspalt bildet. Nachdem eine Signatur 14 um die Greifertrommel
58 herumgeführt wurde, läuft sie in diesen Spalt zwischen der Greifertrommel 58 und
der vorzugsweise als ein Transportband ausgebildeten Zuführfördereinrichtung 24 ein,
wird von der Greifertrommel 58 losgelassen und zwischen dem oberen Band 72 und dem
unteren Band 24 ergriffen und in die Bewegungsrichtung Y der Zuführfördereinrichtung
24 transportiert. Sobald die Signatur 14 zwischen den Bändern 72 und 24 erfaßt wurde,
kann sie z. B. zu einem Tintenstrahldruckermodul befördert werden, an dem sie bedruckt
und anschließend weiter zu einer Hauptfördereinrichtung transportiert wird. Obwohl
der erfindungsgemäße Zuführmechanismus anhand einer entfernt aufgestellten Zuführfördereinrichtung
beschrieben wurde, ist es ebenso möglich, dieses Prinzip bei der Zufuhr von Signaturen
von einem Signaturenstapel an eine Transporteinrichtung anzuwenden, insbesondere auch,
wenn es sich bei der Transporteinrichtung um eine als ein Förderband ausgebildete
Hauptfördereinrichtung handelt.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0024]
- 10
- Hauptfördereinrichtung
- 12
- Aufnahmestellen
- 13
- Aufnahmestellen
- 14
- Signatur
- 14a
- Signatur
- 14b
- Signatur
- 15
- entfernt aufgestellte Zuführstation
- 16
- Signaturenmagazin
- 17
- Gehäuse
- 18
- Signaturenmagazin
- 20
- Signaturenmagazin
- 22
- Signaturenmagazin
- 23
- Signaturenstapel
- 23a
- Signaturenstapel
- 24
- Zuführfördereinrichtung
- 26
- Zuführmechanismus
- 28
- Zuführeinheit
- 30
- vorgegebene Bewegungsbahn
- 32
- Wendetrommel
- 34
- Druckstation
- 35
- Druckstation
- 36
- Druckstation
- 37
- Druckstation
- 38
- Seitenwand
- 39
- Vereinzelungsabschnitt
- 40
- Seitenwand
- 41
- Umlenkabschnitt
- 42
- angetriebenes Band
- 43
- Riemenscheibe
- 44
- oberer Abschnitt
- 46
- Vorderkante eines Vereinzelungsabschnitts
- 47
- Sauger
- 48
- untere Walze des Vereinzelungsabschnitts
- 52
- Walze
- 54
- Walze
- 56
- Band
- 58
- Greifertrommel
- 60
- Greifertrommel
- 62
- Greiferposition
- 70
- Schiene
- 72
- Band
- A
- unterschiedliche Signatur
- B
- unterschiedliche Signatur
- C
- unterschiedliche Signatur
- D
- unterschiedliche Signatur
- X
- Bewegungsrichtung
- Y
- Bewegungsrichtung
- Z
- Bewegungsrichtung
1. Vorrichtung zum Zuführen flacher Produkte (14, 14a, 14b), insbesondere von Bogen oder
Signaturen, von einem Stapel (23, 23a) flacher Produkte an eine Fördereinrichtung
(10, 24) mit einer Vielzahl von Zuführeinheiten (28), die sich in einem endlosen Kreislauf
entlang einer zumindest teilweise unterhalb der Stapel (23, 23a) verlaufenden Bewegungsbahn
(30) bewegen und jeweils ein einzelnes flaches Produkt (14, 14a, 14b) von dem Stapel
(23, 23a) abziehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführeinheiten (28) ein erstes angetriebenes Band (42), welches mit dem Stapel
(23, 23a) in Kontakt gebracht werden kann, und einen Umlenkabschnitt (41) umfassen,
welcher die flachen Produkte (14, 14a, 14b) in eine vorgegebene Richtung umlenkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umlenkabschnitt (41) ein zweites Band (56) umfaßt, welches mit dem ersten
Band (42) zusammenwirken kann.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das flache Produkt (14, 14a, 14b) von dem Umlenkabschnitt (41) in eine im wesentlichen
zu der Bewegungsrichtung einer entfernt aufgestellten Zuführfördereinrichtung (24)
parallele Richtung umgelenkt wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ferner eine Greifertrommel (58, 60) vorgesehen ist, welche das flache Produkt
(14, 14a, 14b) nach dem von dem Umlenkabschnitt (41) durchgeführten Umlenkvorgang
erfaßt und weiterbefördert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche der Greifertrommel (58, 60) eine Nut aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Nut ein Band (72) läuft.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche des Bandes (72) mit der Oberfläche der Greifertrommel (58, 60)
in einer Ebene liegt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Band (72) eine Bandvorrichtung aus Polyurethan ist.
9. Vorrichtung zum Zusammentragen flacher Produkte (14, 14a, 14b) mit einer Hauptfördereinrichtung
(10) mit darauf angeordneten Aufnahmestellen (12) zum Aufnehmen der flachen Produkte
(14, 14a, 14b), mit einer Vielzahl von entfernt aufgestellten Magazinen (16, 18, 20,
22), welche Stapel (23, 23a) flacher Produkte (14, 14a, 14b) aufnehmen können, und
mit einer entfernt aufgestellten Zuführstation (15), welche flache Produkte (14, 14a,
14b) von den entfernt aufgestellten Magazinen (16, 18, 20, 22) der Hauptfördereinrichtung
(10) zuführt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die entfernt aufgestellte Zuführstation (15) folgende Merkmale umfaßt: eine entfernt
aufgestellte Zuführfördereinrichtung (24) mit einer Vielzahl von darauf angeordneten
Aufnahmestellen (13),
eine Vielzahl von entfernt aufgestellten Zuführeinheiten (28), welche unabhängig von
der entfernt aufgestellten Zuführfördereinrichtung (24) entlang einer vorgegebenen
endlosen Kreisbahn (30) bewegbar sind und einzelne flache Produkte (14, 14a, 14b)
von einem der Stapel (23, 23a) einer der Aufnahmestellen (13) auf der entfernt aufgestellten
Zuführfördereinrichtung (24) zuführen, wobei die entfernt aufgestellten Zuführeinheiten
(28) jeweils ein erstes angetriebenes Band (42) mit einem oberen Abschnitt (44), welcher
nacheinander mit den Stapeln (23, 23a) flacher Produkte in Kontakt gebracht werden
kann, und einen Umlenkabschnitt (41) umfassen, welcher die flachen Produkte (14, 14a,
14b) in eine vorgegebene Richtung (Y) umlenkt, um die flachen Produkte (14, 14a, 14b)
den Aufnahmestellen (13) auf der entfernt aufgestellten Zuführfördereinrichtung (24)
zuzuführen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Umlenkabschnitte (41) ein zweites Band (56) umfaßt, welches mit dem
ersten Band (42) zusammenwirken kann.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umlenkabschnitt (41) die flachen Produkte (14, 14a, 14b) in eine im wesentlichen
zu der Bewegungsrichtung der entfernt aufgestellten Zuführfördereinrichtung (24) parallele
Richtung (Y) umlenkt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die entfernt aufgestellte Zuführstation (15) eine Greifertrommel (58, 60) umfaßt,
an welche die flachen Produkte (14, 14a, 14b) von dem Umlenkabschnitt (41) übergeben
werden.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifertrommel (58, 60) in die Bewegungsrichtung der entfernt aufgestellten
Zuführförderbahn (24) drehbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die entfernt aufgestellte Zuführstation (15) ein Klemmband umfaßt, und
daß die Oberfläche der Greifertrommel (58, 60) eine Vertiefung zum Aufnehmen des Klemmbands
aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmband in der Vertiefung mit der Oberfläche der Greifertrommel (58, 60)
in einer Ebene liegt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8 und 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifertrommel (58, 60) ferner eine Vorrichtung zur Dickenkontrolle umfaßt,
um während des Transports auf der Greifertrommel (58, 60) die Dicke des flachen Produkts
(14, 14a, 14b) zu messen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die entfernt aufgestellte Zuführstation (15) ferner eine Wendetrommel (32) zum
Wenden der flachen Produkte (14, 14a, 14b) umfaßt, welche entlang der Bewegungsbahn
der entfernt aufgestellten Zuführfördereinrichtung (24) angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die entfernt aufgestellte Zuführstation (15) eine oder mehrere Druckstationen
(34, 35, 36, 37) zum Bedrucken der flachen Produkte (14, 14a, 14b) mit individuellen
Daten umfaßt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die entfernt aufgestellte Zuführstation (15) eine Wendetrommel (32) zum Wenden
der flachen Produkte (14, 14a, 14b) umfaßt, welche entlang der Bewegungsbahn der entfernt
aufgestellten Zuführfördereinrichtung (24) angeordnet ist, und daß sie eine zweite
Druckstation (37) umfaßt, welche die Rückseite der flachen Produkte (14, 14a, 14b)
bedruckt.
20. Verfahren zum Zuführen flacher Produkte von einem Stapel flacher Produkte an eine
Aufnahmestelle,
gekennzeichnet durch
die folgenden Verfahrensschritte:
a) Bewegen einer Vielzahl von Zuführeinheiten an dem Stapel vorbei, wobei jede der
Zuführeinheiten einen Vereinzelungsabschnitt und einen Umlenkabschnitt umfaßt;
b) Abziehen eines einzelnen flachen Produkts von dem Stapel mittels des Vereinzelungsabschnitts;
c) Umlenken des flachen Produkts mittels des Umlenkabschnitts;
d) Zuführen des flachen Produkts zu der Aufnahmestelle.
21. Verfahren nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verfahrensschritt d) die folgenden Schritte umfaßt:
e) Übergabe des flachen Produkts von der Zuführeinheit an eine Greifertrommel;
d) Drehen des flachen Produkts mit der Greifertrommel und Übergabe desselben an die
Aufnahmestelle.
22. Verfahren nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß während des Drehens des flachen Produkts dessen Bewegungsrichtung umgekehrt wird.