[0001] Die Erfindung betrifft eine Lampenfassung aus Isolierstoff für H 7-Lampen für Kraftfahrzeugbeleuchtungen,
wobei die Lampenfassung Steckbuchsen aus elektrisch leitendem Material haltert, in
die die Anschlusskontakte der H 7-Lampe einsteckbar sind, sowie Steckanschlussmittel
aus elektrisch leitendem Material haltert, die jeweils mit einer der Steckbuchsen
leitend verbunden sind und die in Steckanschlussteile einsteckbar oder auf Steckanschlussteile
aufsteckbar sind, die am Reflektor oder Gehäuse des mit der Lampenfassung auszurüstenden
Scheinwerfers fixiert und mit Anschlusskabeln verbindbar sind, wobei die Steckbuchsen
schwimmend an der Lampenfassung gehaltert sind.
[0002] Derartige Lampenfassungen sind im Stand der Technik bekannt. Die hier betroffenen
so genannten H 7-Lampen weisen einen Lampenkolben aus Glas mit einem Glühfaden auf,
der in einem stabilen Montageelement der H 7-Lampe integriert ist. Dieses Element
stellt quasi einen Adapter dar, der zwei Anschlussstecker aufweist, die von der Seite
des Halters abragen, die dem Lampenkolben entgegengerichtet ist. Die H 7-Lampe wird
üblicherweise in entsprechende Steckkontakte der Lampenfassung eingesetzt. Der Adapter
der H 7-Lampe weist unregelmäßige Umrissformen auf, ebenso wie die entsprechende Aufnahme
der Lampenfassung, um eine verwechslungsfreie Einsteckmöglichkeit zu bilden. Die mit
der H 7-Lampe komplettierte Lampenfassung wird dann in eine entsprechende Öffnung
des Scheinwerfergehäuses oder Reflektors des Scheinwerfers eingesetzt, wobei an der
Lampenfassung weitere Anschlusskontakte fixiert sind, die mit entsprechenden Anschlusskontakten
steckverbindbar sind, die am Reflektor oder am Scheinwerfergehäuse fixiert sind und
an welche die entsprechenden Zuleitungskabel angeschlagen sind.
[0003] Bei solchen Anordnungen ist es außerordentlich wichtig, dass der Glühfaden exakt
positioniert und ausgerichtet ist. Nur hierdurch ist eine sichere Focussierung erreichbar.
Schon geringe Abweichungen von der exakten Position führen dazu, dass keine sichere
Focussierung mehr erreicht wird, so dass der entsprechend ausgerüstete Scheinwerfer
unzureichend leuchtet. Aufgrund von Fertigungstoleranzen und Montageungenauigkeiten
kommt es bei der bekannten Ausbildung dazu, dass die H 7-Lampe nicht exakt zum Reflektor
oder Gehäuse des Scheinwerfers ausgerichtet ist, so dass die ordnungsgemäße Funktion
nicht gewährleistet ist.
[0004] Aus der GB-A-1524226 ist eine gattungsgemäße Lampenfassung bekannt, bei der durch
Anordnung einer Feder zwischen dem Sockel der Lampenfassung und der Lampenfassung
eine federnde Lagerung erreicht ist.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Lampenfassung gattungsgemäßer Art zu schaffen, bei der eine alternative Gestaltung
der elektrischen Anschlussteile bereitgestellt wird, wobei in einfacher Weise eine
exakte Positionierung insbesondere des Glühfadens der H 7-Lampe relativ zum Reflektor
beziehungsweise zum Gehäuse des Scheinwerfers erreicht wird.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass die Steckanschlussmittel radial
außerhalb des Steckbereichs der H 7-Lampe angeordnet sind, dass jede Steckbuchse über
einen Brückensteg mit einem Steckanschlussmittel verbunden ist, der sich federnd nachgiebig
mit Teilbereichen an einem Boden der Lampenfassung abstützt, dass der Brückensteg
an die Steckbuchse unter Freilassung des Steckbereichs angeformt ist, der Anformungsbereich
Abstand vom Boden der Lampenfassung aufweist, an den Anformungsbereich zum Boden hin
vorgewölbte Arme abragen, die sich mit kufenartigen Stützbereichen am Boden der Lampenfassung
abstützen, und einer der Arme einstückig an ein Steckanschlussmittel angeschlossen
ist.
[0007] Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass bei der Montageabfolge zunächst die H
7-Lampe mit den Anschlusskontakten ordnungsgemäß in die Steckbuchsen einsteckbar ist.
Wird nun die so mit der H 7-Lampe bestückte Lampenfassung in die entsprechende Einbauöffnung
des Reflektors oder des Scheinwerfergehäuses eingesetzt, so liegt der Teller des Adapters
der H 7-Lampe an einem entsprechenden Anschlagkragen des Reflektors oder des Scheinwerfergehäuses
bündig an, gleichgültig ob die Lampenfassung selbst infolge von Fertigungs- oder Montagetoleranzen
unexakt am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers montiert ist. Die H 7-Lampe kann
sich in der Steckposition relativ zur Lampenfassung geringfügig bewegen, so dass in
jedem Falle eine exakte Anlage des Tellers des Adapters der H 7-Lampe am Kragen des
Reflektors oder des Gehäuses des Scheinwerfers erreicht wird, was wiederum wesentlich
dafür ist, dass die H 7-Lampe exakt ausgerichtet ist, insbesondere deren Glühfaden
exakt relativ zum Reflektor beziehungsweise Scheinwerfergehäuse ausgerichtet ist.
Die schwimmende Anordnung der Steckbuchsen an der Lampenfassung kann nach Art einer
kardanischen Verbindung oder nach Art einer federnd biegbaren Verbindung zwischen
Steckbuchse und Lampenfassung erreicht werden.
[0008] Durch den federnd nachgiebigen Brückensteg wird das jeweilige Steckanschlussmittel
quasi federnd nachgiebig gehalten, so dass Ausrichtungsungenauigkeiten leicht ausgeglichen
werden können.
[0009] Um auch ein einfaches Zusammenführen der Steckanschlussmittel und der Steckanschlussteile
am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers zu erreichen, ist vorgesehen, dass die
Steckanschlussmittel starr an der Lampenfassung gehaltert sind und die Steckanschlussteile
am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers schwimmend fixiert sind.
[0010] Hierdurch ist sichergestellt, dass auch dann, wenn die Lampenfassung nicht exakt
koaxial zur Einbauöffnung des Reflektors oder Scheinwerfergehäuses ausgerichtet ist,
die Steckanschlussmittel in die Steckanschlussteile eingeführt werden können, da die
Steckanschlussteile geringfügig in Querrichtung zur Steckrichtung beweglich sind,
so dass auch bei von der Steckrichtung geringfügig abweichende Ausrichtung der Steckanschlussmittel
eine sichere Steckverbindung beim Zusammenführen der Teile ermöglicht ist.
[0011] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der Brückensteg an die Steckbuchse unter
Freilassung des Steckbereichs angeformt ist, der Anformungsbereich Abstand vom Boden
der Lampenfassung aufweist, an den Anformungsbereich zum Boden hin vorgewölbte Arme
abragen, die sich mit kufenartigen Stützbereichen am Boden der Lampenfassung abstützen
und einer der Arme einstückig an ein Steckanschlussmittel angeschlossen ist.
[0012] Zum Zwecke der schwimmenden Halterung ist zudem vorgesehen, dass jede Steckbuchse
mit Bewegungsspiel in einen Aufnahmekanal im Boden der Lampenfassung eingesetzt ist
und mittels eines Rastelementes, welches in eine Ausnehmung der Kanalwandung eingreift,
unverlierbar gehaltert ist.
[0013] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Steckanschlussmittel durch Flachstecker
gebildet sind, die mit Verhakungsmitteln unverlierbar in Taschen des Fassungskörpers
eingesteckt sind und mit ihrem Steckbereich parallel zur Steckrichtung der H 7-Lampe
bzw. der Lampenfassung vorragen.
[0014] Zum Zwecke der schwimmenden Anordnung der Steckanschlussteile ist bevorzugt vorgesehen,
dass die Steckanschlussteile über Abwinklungen, an denen Kabelanschlagmittel angeformt
sind, in Taschen des Reflektors oder des Gehäuses des Scheinwerfers fix und unverlierbar
gehalten sind, wobei von den Abwinklungen etwa haarnadelartig gebogene Elemente abragen,
die die eigentlichen Steckanschlußteile bilden, wobei die haarnadelartige Form etwa
tangential zur im wesentlichen im Querschnitt kreisrunden Lampenfassung gerichtet
verläuft.
[0015] Hierdurch ist auch bei leichten Schrägstellungen der Steckanschlußmittel relativ
zu den Steckanschlußteilen eine exakte Zuführung der Teile zueinander gewährleistet,
weil die Steckanschlußteile durch ihre haarnadelartige Ausbildung der Richtung und
Anordnung der Steckanschlußmittel, die starr an der Lampenfassung gehaltert sind,
folgen können.
[0016] Bevorzugt ist dazu vorgesehen, daß der radial innenliegende Schenkel der haarnadelartigen
Form entsprechend der Form der Lampenfassung gerundet ist und der außenliegende Schenkel
etwa geradlinig (tangential) verläuft.
[0017] In an sich bekannter Weise ist vorgesehen, daß vom Boden der Lampenfassung ein Kragen
abragt, der als verwechslungsfreie Einführhilfe für einen Teller als Bestandteil der
H 7-Lampe dient.
[0018] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß der Kragen in Steckrichtung offene Schlitze als
Durchgriff für die Brückenstege aufweist, die mit den Steckanschlußmitteln verbunden
sind.
[0019] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß der Kragen in Steckrichtung offene Ausnehmungen
aufweist, die einen Zugriff zum Rand des Tellers einer eingesteckten H 7-Lampe bilden.
[0020] Durch diese Ausnehmungen ist es möglich, den Adapter der H 7-Lampe mit 3 Fingern
einer Hand zum Zwecke der Demontage oder auch zum Zwecke der Montage zu ergreifen
und entsprechend in die Lampenfassung einzusetzen oder aus der Steckposition von der
Lampenfassung zu lösen.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden
näher beschrieben.
[0022] Es zeigt:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Lampenfassung mit H 7-Lampe in explosionsartiger Darstellung;
Figur 2 die Lampenfassung in Schrägansicht;
Figur 3 die Lampenfassung in Draufsicht;
Figur 4 die Lampenfassung gemäß Figur 3 im Schnitt IV IV gesehen;
Figur 5 die Lampenfassung gemäß Figur 3 im Schnitt VI VI gesehen.
[0023] In den Figuren ist eine Lampenfassung 1 aus Isolierstoff, insbesondere Kunststoff
gezeigt, die zur Aufnahme von H 7-Lampen 2 für Kraftfahrzeugbeleuchtungen dient. Die
Lampenfassung 1 haltert Steckbuchsen 3 aus elektrisch leitendem Material, insbesondere
Metall, in die die entsprechenden Anschlusskontakte 4 der H 7-Lampe 2 einsteckbar
sind. Radial außerhalb des Steckbereichs des mit einem Kragen 5 versehenen Adapters
6 der H 7-Lampe 2 sind Steckanschlussmittel 7 aus elektrisch leitendem Material an
der Lampenfassung 1 gehaltert, die jeweils mit einer der Steckbuchsen 3 leitend verbunden
sind. Diese Steckanschlussmittel 7 sind in Steckanschlussteile 8 einsteckbar, die
am Reflektor oder Gehäuse des mit der Lampenfassung 1 auszurüstenden Scheinwerfers
fixiert, was in der Zeichnung nicht im Einzelnen dargestellt ist. Die Steckanschlussteile
8 sind mit Verbindern 9 ausgestattet, an die entsprechende Anschlusskabel angeschlagen
werden können.
[0024] Die H 7-Lampe 2 weist einen vorzugsweise klarsichtigen Lampenkolben 10 auf, der auf
der einen Seite des Adapters 6 angeordnet ist, wobei von der anderen Seite (in der
Zeichnung 1 Unterseite) die Anschlusskontakte 4 abragen. Um eine exakte Ausrichtung
des Glühfadens der H 7-Lampe 2 relativ zu der Einbauöffnung des Reflektors oder Gehäuses
des Scheinwerfers sicherzustellen, ist die Anordnung so vorgenommen, dass die Steckbuchsen
3 schwimmend an der Lampenfassung 1 gehaltert sind. Hierdurch wird sichergestellt,
dass in der Montagesollposition, wenn also die Lampenfassung 1 an dem Reflektor oder
Scheinwerfergehäuse verrastet ist, auch dann eine exakte Ausrichtung des Glühfadens
der H 7-Lampe 2 erreicht ist, wenn die Lampenfassung 1 nicht exakt achsgerecht in
die Einbauöffnung eingesetzt ist. In diesem Falle stützt sich nämlich der Kragen 5
der H 7-Lampe 2 bündig an einem entsprechenden Gegenkragen des Reflektors oder des
Gehäuses des Scheinwerfers ab, so daß die exakte Lage sichergestellt ist, wobei die
schwimmende Halterung der Steckbuchsen 3 die Ausrichtbewegung der H 7-Lampe 2 relativ
zur Einbauöffnung unabhängig von der relativen Anordnung der Lampenfassung 1 ermöglicht.
[0025] Die Steckanschlußmittel 7 sind starr an der Lampenfassung 1 fixiert, während die
Steckanschlußteile 8, die am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers befestigt sind,
schwimmend fixiert sind, um auch hier bei nicht genau achsgerechter Zuführung oder
bei bestehenden Fertigungs- oder Montagetoleranzen eine sichere Zuführung der Steckanschlußmittel
7 zu den Steckanschlußteilen 8 zu gewährleisten.
[0026] Jede Steckbuchse 3 ist über einen Brückensteg 11 mit einem Steckanschlußmittel 7
verbunden. Der Brückensteg 11 stützt sich in der
[0027] Montagesollposition nachgiebig mit Teilbereichen 12 am Boden 13 der Lampenfassung
1 ab. Jeder Brückensteg 11 ist einstückig mit der Steckbuchse 3 (unter Freilassung
von deren Steckbereich) ausgebildet. Der Anformungsbereich 14 weist in der Montagesollposition
Abstand vom Boden 13 der Lampenfassung 1 auf, wobei an den Anformungsbereich 14 zum
Boden hin vorgewölbte Arme abragen, die den Brückensteg 11 bilden und die sich mit
kufenartigen Stützbereichen (Teilbereiche 12) am Boden 13 der Lampenfassung 1 abstützen.
Einer der Arme des Brückensteges 11 ist einstückig mit dem Steckanschlußmittel 7 ausgebildet,
wozu ein entsprechender Verbindungssteg 15 ausgebildet ist.
[0028] Jede Steckbuchse 3 ist mit Bewegungsspiel in einen Aufnahmekanal 16 im Boden 13 der
Lampenfassung 1 eingesetzt, wie insbesondere aus den Darstellungen gemäß Figur 3 und
4 ersichtlich ist, wobei die Fixierung mittels eines Rastelementes 17 erfolgt, welches
in eine Ausnehmung 18 der Wandung des Kanales 16 eingreift. Das Rastelement 17 ist
ein schräg gestellter Rasthaken, der beim Einführen der Steckbuchse 3 in den Kanal
16 als Einführhilfe dient und nach Erreichen der Sollposition in die Ausnehmung 18
einfällt, wobei in diesem Bereich ein Bewegungsspiel in Steckrichtung und auch quer
zur Steckrichtung vorgesehen ist.
[0029] Die Steckanschlußmittel 7 sind durch Flachstecker gebildet, die mit entsprechenden
Verhakungsmitteln unverlierbar in Taschen 19 des Körpers der Lampenfassung 1 eingesteckt
sind und mit ihrem aus der Tasche 19 vorragenden Steckbereich parallel zur Steckrichtung
der H 7-Lampe 2 bzw. der Lampenfassung 1 vorragen.
[0030] Die Steckanschlußteile 8 sind über Abwinklungen 20, an denen die Kabelanschlagmittel
(Verbinder 9) angeformt sind, in Taschen des Reflektors oder des Gehäuses des Scheinwerfers
fest und unverlierbar gehalten, wobei von den Abwinklungen 20 etwa haarnadelförmig
gebogene Elemente abragen, die die eigentlichen Steckanschlußteile 8 bilden. Die haarnadelartige
Form verläuft etwa in Umfangsrichtug oder tangential zur im wesentlichen im Querschnitt
kreisrunden Lampenfassung 1. Dabei ist der relativ radial innenliegende Schenkel der
haarnadelartigen Form entsprechend der Form der Lampenfassung 1 gerundet, während
der außenliegende Schenkel etwa gradlinig verläuft. Zwischen den Schenkeln ist der
Einführspalt für das Steckanschlußmittel 7 gebildet. Die Steckanschlußteile 8 können
sowohl um eine Biegelinie 21 als auch um die dazu orthogonale Biegelinie 22 federnd
bewegt werden.
[0031] Vom Boden 13 der Lampenfassung 1 ragt ein Kragen 23 ab, der als verwechslungsfreie
Einführhilfe für den Rand 5 der H 7-Lampe 2 dient. Der Rand 5 hat dazu in einem Teilbereich
eine von ansonsten kreisrunden Form abweichende Kontur, die in einen Schlitz des Kragens
23 bei lagerichtiger Zuführung eingreift.
[0032] Der Kragen 23 weist weitere, in Steckrichtung offene Schlitze für den Durchgriff
der Brückenstege 11 bzw. der Verbindungsstege 15 auf, die mit den Steckanschlußmitteln
7 verbunden sind. Zudem weist der Kragen 23 drei in Steckrichtung offene Ausnehmungen
24 auf, die einen Zugriff zum Rand 5 des Tellers einer eingesteckten H 7-Lampe 2 bilden,
so daß hierdurch eine Entnahmemöglichkeit für die gesteckte H 7-Lampe 2 gegeben ist,
ohne daß die Lampe am Kolben 10 ergriffen werden muß.
[0033] Des Weiteren können diese Ausnehmungen auch zur Montage der H 7-Lampe benutzt werden,
die ebenfalls dann nur im Bereich des Randes 5 mittels dreier Finger ergriffen werden
muss, die in die Ausnehmungen 24 eingreifen können.
[0034] Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht eine exakte Positionierung der H 7-Lampe
2 in der Einbauöffnung eines Reflektors oder des Gehäuses eines Scheinwerfers, unabhängig
davon, ob aufgrund von Fertigungs- oder Montagetoleranzen die Lampenfassung 1 der
Einbauöffnung exakt zugeführt ist oder nicht.
1. Lampenfassung (1) aus Isolierstoff für H 7-Lampen (2) für Kraftfahrzeugbeleuchtungen,
wobei die Lampenfassung (1) Steckbuchsen (3) aus elektrisch leitendem Material haltert,
in die die Anschlusskontakte (4) der H 7-Lampe (2) einsteckbar sind, sowie Steckanschlussmittel
(7) aus elektrisch leitendem Material haltert, die jeweils mit einer der Steckbuchsen
(3) leitend verbunden sind und die in Steckanschlussteile (8) einsteckbar oder auf
Steckanschlussteile (8) aufsteckbar sind, die am Reflektor oder Gehäuse des mit der
Lampenfassung (1) auszurüstenden Scheinwerfers fixiert und mit Anschlusskabeln verbindbar
sind, wobei die Steckbuchsen (3) schwimmend an der Lampenfassung (1) gehaltert sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steckanschlussmittel (7) radial außerhalb des Steckbereichs der H 7-Lampe (2)
angeordnet sind, dass jede Steckbuchse (3) über einen Brückensteg (11) mit einem Steckanschlussmittel
(7) verbunden ist, der sich federnd nachgiebig mit Teilbereichen an einem Boden (13)
der Lampenfassung (1) abstützt, dass der Brückensteg (11) an die Steckbuchse (3) unter
Freilassung des Steckbereichs angeformt ist, der Anformungsbereich (14) Abstand vom
Boden (13) der Lampenfassung (1) aufweist, an den Anformungsbereich (14) zum Boden
hin vorgewölbte Arme abragen, die sich mit kufenartigen Stützbereichen am Boden (13)
der Lampenfassung (1) abstützen, und einer der Arme einstückig an ein Steckanschlussmittel
(7) angeschlossen ist.
2. Lampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckanschlussmittel (7) starr an der Lampenfassung (1) gehaltert sind und die
Steckanschlussteile (8) am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers schwimmend fixiert
sind.
3. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Steckbuchse (3) mit Bewegungsspiel in einen Aufnahmekanal (16) im Boden (13)
der Lampenfassung (1) eingesetzt ist und mittels eines Rastelementes (17), welches
in eine Ausnehmung (18) der Kanalwandung eingreift, unverlierbar gehaltert ist.
4. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckanschlussmittel (7) durch Flachstecker gebildet sind, die mit Verhakungsmitteln
unverlierbar in Taschen (19) des Fassungskörpers eingesteckt sind und mit ihrem Steckbereich
parallel zur Steckrichtung der H 7-Lampe (2) beziehungsweise der Lampenfassung (1)
vorragen.
5. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckanschlussteile (8) über Abwinklungen (20), an denen Kabelanschlagmittel
angeformt sind, in Taschen des Reflektors oder des Gehäuses des Scheinwerfers fix
und unverlierbar gehalten sind, wobei von den Abwinklungen (20) etwa haarnadelartig
gebogene Elemente abragen, die die eigentlichen Steckanschlussteile (8) bilden, wobei
die haarnadelartige Form etwa in Umfangsrichtung oder tangential zur im Wesentlichen
im Querschnitt kreisrunden Lampenfassung (1) gerichtet verläuft.
6. Lampenfassung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der radial innenliegende Schenkel der haarnadelartigen Form entsprechend der Form
der Lampenfassung (1) gerundet ist und der außenliegende Schenkel etwa geradlinig
(tangential) verläuft.
7. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vom Boden (13) der Lampenfassung (1) ein Kragen (23) abragt, der als verwechslungsfreie
Einführhilfe für einen Teller als Bestandteil der H 7-Lampe (2) dient.
8. Lampenfassung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (23) in Steckrichtung offene Schlitze als Durchgriff für die Brückenstege
(11) aufweist, die mit den Steckanschlussmitteln (7) verbunden sind.
9. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (23) in Steckrichtung offene Ausnehmungen (24) aufweist, die einen Zugriff
zum Rand (5) des Tellers einer eingesteckten H 7-Lampe (2) bilden.
1. Lamp holder (1) made of insulating material for H7 lamps (2) for motor vehicle lighting
systems, wherein the lamp holder (1) holds plug sockets (3) made of electrically conductive
material, into which the connection contacts (4) of the H7 lamp (2) can be inserted,
and holds plug connection means (7) made of electrically conductive material which
are in each case conductively connected to one of the plug sockets (3) and can be
inserted into plug connection parts (8) or can be plugged onto plug connection parts
(8) which are fixed to the reflector or housing of the headlamp to be equipped with
the lamp holder (1) and can be connected to connection cables, wherein the plug sockets
(3) are held in a floating manner on the lamp holder (1), characterized in that the plug connection means (7) are arranged radially outside the plug-in region of
the H7 lamp (2), in that each plug socket (3) is connected via a bridging web (11) to a plug connection means
(7) which is supported in a yielding manner by part-regions on a base (13) of the
lamp holder (1), in that the bridging web (11) is integrally formed on the plug socket (3), leaving the plug-in
region free, the region (14) where it is integrally formed being at a distance from
the base (13) of the lamp holder (1), pre-curved arms projecting from the integrally
formed region (14) towards the base, said arms being supported by runner-like support
regions on the base (13) of the lamp holder (1), and one of the arms being connected
in one piece to a plug connection means (7).
2. Lamp holder according to Claim 1, characterized in that the plug connection means (7) are rigidly held on the lamp holder (1) and the plug
connection parts (8) are fixed to the reflector or housing of the headlamp in a floating
manner.
3. Lamp holder according to either of Claims 1 and 2, characterized in that each plug socket (3) is inserted with movement play into a receiving channel (16)
in the base (13) of the lamp holder (1) and is captively held by means of a latching
element (17) which engages in a recess (18) of the channel wall.
4. Lamp holder according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the plug connection means (7) are formed by flat plugs which are captively inserted
by means of hooking means into pockets (19) of the holder body and protrude with their
plug-in region parallel to the insertion direction of the H7 lamp (2) or lamp holder
(1) .
5. Lamp holder according to any of Claims 1 to 4, characterized in that the plug connection parts (8) are fixedly and captively held in pockets of the reflector
or housing of the headlamp by means of angled portions (20) on which cable stop means
are integrally formed, wherein elements which are bent in an approximately hairpin-like
manner project from the angled portions (20), said elements forming the actual plug
connection parts (8), wherein the hairpin-like shape runs approximately in the circumferential
direction or tangentially with respect to the lamp holder (1), which is essentially
circular in cross section.
6. Lamp holder according to Claim 5, characterized in that the radially inner leg of the hairpin-like shape is rounded in a manner corresponding
to the shape of the lamp holder (1) and the outer leg runs (tangentially) in an approximately
rectilinear manner.
7. Lamp holder according to any of Claims 1 to 6, characterized in that a collar (23) projects from the base (13) of the lamp holder (1), said collar serving
as an error-free insertion aid for a plate as part of the H7 lamp (2).
8. Lamp holder according to Claim 7, characterized in that the collar (23) has slots which are open in the insertion direction as a through-passage
for the bridging webs (11) which are connected to the plug connection means (7).
9. Lamp holder according to either of Claims 7 and 8, characterized in that the collar (23) has recesses (24) which are open in the insertion direction and form
an access to the edge (5) of the plate of an inserted H7 lamp (2).
1. Douille ou culot de lampe (1) en matière isolante pour lampes H7 (2) pour éclairages
de véhicules automobiles, sachant que la douille de lampe (1) maintient des prises
femelles (3) en matériau conducteur d'électricité, dans lesquelles les contacts de
connexion (4) de la lampe H7 (2) peuvent être enfichés, ainsi que des moyens de connexion
à fiche (7) en matériau conducteur d'électricité, qui sont reliés de manière conductrice
respectivement à l'une des prises femelles (3) et qui peuvent être enfichés dans ou
sur des pièces de connexion à fiche (8), qui sont fixées sur le réflecteur ou le corps
du projecteur devant être équipé de la douille de lampe (1) et qui peuvent être reliés
à des câbles de connexion, sachant que les prises femelles (3) sont maintenues de
manière flottante sur la douille de lampe (1), caractérisée en ce que les moyens de connexion à fiche (7) sont disposés de manière radiale à l'extérieur
de la zone d'enfichage de la lampe H7 (2), que chaque prise femelle (3) est reliée
de manière flexible par l'intermédiaire d'une passerelle (11) à un moyen de connexion
à fiche (7), qui s'appuie de manière flexible par ressort avec des zones partielles
à un fond (13) de la douille de lampe (1), que la passerelle (11) est formée sur la
prise femelle (3) en laissant la zone d'enfichage libre, que la zone de formation
(14) présente une distance ou est espacée par rapport au fond (13) de la douille de
lampe (1), que sur la zone de formation (14) dépassent, en direction du fond, des
bras prérecourbés, qui s'appuient avec des zones d'appui en forme de patins sur le
fond (13) de la douille ou du culot de lampe (1), et que l'un des bras est connecté
de manière monobloc ou d'un seul tenant à un moyen de connexion à fiche (7).
2. Douille de lampe selon la revendication 1, caractérisée en ce que les moyens de connexion à fiche (7) sont maintenus de manière rigide sur la douille
de lampe (1) et que les pièces de connexion à fiche (8) sont fixées de manière flottante
sur le réflecteur ou le corps du projecteur.
3. Douille de lampe selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que chaque prise femelle (3) est insérée avec un jeu de mouvement dans un canal de réception
(16) dans le fond (13) de la douille de lampe (1) et est maintenue de manière imperdable
au moyen d'un élément d'encrantage (17), lequel pénètre dans une cavité (18) de la
paroi de canal.
4. Douille de lampe selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les moyens de connexion à fiche (7) sont constitués par des prises plates, qui sont
enfichées avec des moyens de crochetage de manière imperdable dans des poches (19)
du corps de douille ou de culot et dépassent avec leur zone d'enfichage parallèlement
à la direction d'enfichage de la lampe H7 (2) ou à la douille de lampe (1).
5. Douille de lampe selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les pièces de connexion à fiche (8) sont maintenues fixement et de manière imperdable
par l'intermédiaire de projections ou développements (20), sur lesquel(le)s sont formés
des moyens de fixation ou d'application de câble, dans des poches du réflecteur ou
du corps de projecteur, sachant que des projections ou développements (20) dépassent
des éléments courbes approximativement en forme d'épingle à cheveux, qui constituent
les pièces de connexion à fiche (8), sachant que la forme en épingle à cheveux s'étend
de manière orientée approximativement en direction périphérique ou tangentielle par
rapport à la douille ou au culot de lampe (1) qui est essentiellement circulaire dans
la section transversale.
6. Douille de lampe selon la revendication 5, caractérisée en ce que la branche intérieure radiale de la forme en épingle à cheveux est arrondie en fonction
de la forme de la douille de lampe (1) et que la branche extérieure s'étend de manière
approximativement rectiligne (tangentielle).
7. Douille de lampe selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que du fond (13) de la douille de lampe (1) dépasse un col (23), qui sert d'aide à l'introduction
sans confusion ou erreur possible pour un plateau en tant que composant de la lampe
H7 (2).
8. Douille de lampe selon la revendication 7, caractérisée en ce que le col (23) présente en direction d'enfichage des fentes ouvertes en tant que pénétration
pour les passerelles (11), qui sont reliées aux moyens de connexion à fiche (7).
9. Douille de lampe selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisée en ce que le col (23) présente en direction d'enfichage des cavités ouvertes (24), qui constituent
un accès au bord (5) du plateau d'une lampe H7 (2).