| (19) |
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(11) |
EP 1 019 593 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/745 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9901/8300 (15.04.1999 Gazette 1999/15) |
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| (54) |
BAUSATZ FÜR EINE DACHUNTERKONSTRUKTION EINES GENEIGTEN DACHES
KIT FOR BUILDING A FALSE ROOF OF A SLOPING ROOF
JEU DE PIECES DETACHEES POUR LA CONSTRUCTION DU SOUS-TOIT D'UNE TOITURE INCLINEE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE DK FI FR GB NL SE |
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Priorität: |
02.10.1997 DE 19743685
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.07.2000 Patentblatt 2000/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Lafarge Roofing Europe GmbH |
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61437 Oberursel (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRUEREN, Herm
NL-4175 AN Haaften (NL)
- KERSCHGENS, Lothar
D-64342 Jugenheim (DE)
- WEBER, Jos
D-20251 Hamburg (DE)
- VAN RANDEN, Age
NL-3054 XM Rotterdam (NL)
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| (74) |
Vertreter: Schickedanz, Willi, Dr. Dipl.-Ing. |
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Langener Strasse 68 63073 Offenbach 63073 Offenbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 103 333 DE-A- 4 302 716 FR-E- 20 681
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EP-A- 0 277 681 FR-A- 2 106 537 GB-A- 687 907
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der DE 34 21 107 A ist ein aus Modulelementen aufgebautes Giebeldach bekannt.
Dieses weist zu beiden Seiten des Firstes anordbare plattenförmige Bauteile auf, welche
die Dachfläche bilden. Ein Bauteil weist zumindest eine Deckplatte auf, an deren Unterseite
in First-Trauf-Richtung verlaufende Sparren angeordnet sind. Die Sparren zweier einander
gegenüberliegender Bauteile sind im Bereich ihrer firstseitigen Enden gelenkig miteinander
verbunden, so daß sich eine zusammenklappbare Dachkonstruktion ergibt.
[0003] Aus der EP 0 103 333 ist ein aus Plattenelementen aufgebautes Giebeldach bekannt.
Dieses weist zu beiden Seiten des Firstes anordbare plattenförmige Bauteile auf, welche
die Dachfläche bilden. In einem Bauteil kann ein Durchbruch für ein Dachfenster vorgesehen
sein. Ein Bauteil weist zumindest eine Deckplatte auf, an deren Unterseite eine parallel
zum First bzw. zur Traufe verlaufende Pfette angeordnet ist. An beiden Stirnenden
wird eine Pfette jeweils in einer U-förmigen Stütze aufgenommen, die an einer in First-Traufrichtung
verlaufenden Leiste befestigt ist. Die Leisten sind an den Giebelwänden bzw. an Sparren
befestigt.
[0004] Nachteilig an den bekannten Ausführungen ist die Tatsache, daß sämtliche Bauteile
in Länge und Breite speziell für das jeweilige Dach hergestellt werden müssen.
[0005] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz zu schaffen, bei
dem nur wenige Bauteile an die tatsächliche Länge und Breite des Dachs angepasst werden
müssen.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Während die Länge der Tragteile und gegebenenfalls des Traufdeckteils und/oder des
Firstdeckteils der Länge des Daches anzupassen ist, muß nur zumindest eines der Randtragteile
in seiner Breite werkseitig so angefertigt werden, daß die Randtragteile in auf dem
Dach eingebautem Zustand einen Abstand voneinander aufweisen, der einem Rastermaß
entspricht. Vorzugsweise werden beide Randtragteile in gleicher Breite angefertigt.
Da heute viele Häuser in Fertigbauweise erstellt werden, sind die Abmessungen der
Gebäude vereinheitlicht. Aufgrund dieser Gegebenheiten sind auch die Längen der Dächer
und somit die Längen der Tragteile und der Deckteile relativ einheitlich. Auch können
unwesentliche Differenzen durch unterschiedliche Dachüberstände ausgeglichen werden.
[0008] Um bei einem Dach, dessen Breite größer als die Breite eines Seriendeckteils zuzüglich
der Breite zweier Randtragteile ist, die Breite der Öffnung auf die einheitliche Breite
der Deckteile von vorzugsweise 3,60 m zu reduzieren, können zusätzlich Serientragteile
mit einer einheitlichen Breite vorgesehen werden. Vorzugsweise ist die Breite eines
Serientragteils gleich einem ganzzahligen Bruchteil der Breite eines Seriendeckteils.
Serientragteile sind vorzugsweise 6 m lang und 1,20 m breit. Dadurch ergibt sich ein
Rastermaß für die Breite der Fläche zwischen den Randtragteilen von 1,20 m, wobei
durch weitere Serientragteile von beispielsweise 90 cm und von 60 cm Breite ein noch
engeres Rastermaß von 30 cm erzielt werden kann. Es versteht sich, daß bei passender
Breite des Daches auch Serientragteile als Randtragteile eingesetzt werden können.
[0009] Die Länge der freien Fläche zwischen den Tragteilen wird durch die Differenz zwischen
deren Länge und der Summe der Längen von Traufdeckteil, Firstdeckteil und Seriendeckteil
bzw. Seriendeckteilen bestimmt. Um gegebenenfalls eine verbleibende Lücke zu schließen,
kann ein Ausgleichsdeckteil mit der einheitlichen Breite des Rastermaßes und individuell
angepaßter Länge vorgesehen werden.
[0010] Somit sind lediglich die Randtragteile in ihrer Breite und das Ausgleichsdeckteil
in seiner Länge auf die individuellen Abmessungen des Daches abzustimmen, während
die übrigen Bauteile in hoher Stückzahl mit einheitlichen Abmessungen hergestellt
werden können. Es versteht sich, daß die Breite des Traufdeckteils, des Firstdeckteils,
des Ausgleichsdeckteils und des Seriendeckteils stets gleich ist. Ein bevorzugtes
Seriendeckteil ist 1,20 m lang und 3,60 m breit. Es versteht sich, daß in First-Trauf-Richtung
mehrere Seriendeckteile aneinandergefügt werden können, und daß ein Seriendeckteil
auch als Traufdeckteil oder als Firstdeckteil verwendet werden kann.
[0011] Dies bietet fertigungstechnisch den Vorteil, daß Serientragteile, Firstdeckteile,
Traufdeckteile und Seriendeckteile serienmäßig in hoher Stückzahl mit einheitlichen
Abmessungen hergestellt werden können. Die Verbindung der Deckteile mit den Tragteilen
bzw. dieser untereinander kann beispielsweise durch Verschraubung erfolgen.
[0012] Ein Tragteil weist zumindest einen in First-Trauf-Richtung verlaufenden Träger auf,
der dem Tragteil eine hohe Biegesteifigkeit verleiht. Der Träger kann beispielsweise
aus Stahl bestehen und als Fachwerkträger oder als I-Profil mit Durchbrüchen im Steg
zur Gewichtsersparnis ausgeführt sein. Um das ästhetische Bild der Tragteile nicht
zu beeinträchtigen, kann der Träger gekammert sein.
[0013] Die Deckteile sind selbsttragend ausgebildet und werden von den Tragteilen abgestützt.
Die Deckteile können ähnlich wie die Tragteile Träger aufweisen, die in diesem Fall
parallel zur Traufe bzw. zum First verlaufen und die Ausführung von sehr breiten selbsttragenden
Deckteilen ermöglichen.
[0014] Die Anordnung von Trägern, welche die Trag- bzw. Deckteile nicht überragen, ermöglicht
eine glatte Ausbildung der dem Dachinnenraum zugewandten Fläche der Dachunterkonstruktion.
Dadurch ergibt sich eine niedrige Höhe der Bauteile und somit ein zusätzlicher Raumgewinn.
[0015] Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Bausatz in First-Trauf-Richtung
verlegbare Tragteile, welche freitragend ausgebildet sind und die Last des Daches
auf Pfetten übertragen, und an den Tragteilen befestigte selbsttragende Deckteile
aufweist. Es versteht sich, daß bei einem sehr breiten Dach mit mehr als einem Abschnitt
mit Seriendeckteilen zwischen diesen jeweils zumindest ein Serientragteil vorzusehen
ist.
[0016] Die Stoßkanten der Bauteile können stumpf aneinanderstoßend, mit einem Stufenfalz
mit Vorsprung/Rücksprung oder mit einer Nut-Feder-Verbindung ausgeführt werden. Zwischen
den Bauteilen ist eine Dichtung vorgesehen, insbesondere im Bereich der Oberseiten
der Bauteile eine luft- und regendichte Dichtung.
[0017] Die Dichtung kann beispielsweise als separater elastischer Dichtungsstreifen, vorzugsweise
aus Neopren oder dergleichen, oder als auf die Stoßflächen der Bauteile aufgebrachte
Beschichtung aus dauerelastischem Material ausgeführt sein.
[0018] Um einen den individuellen Wünschen des Bauherrn entsprechenden Ausbau des Dachraumes
zu ermöglichen, kann das Seriendeckteil mit einem Dachsystemteil versehen sein, beispielsweise
mit einer Dachgaube, einem Dachfenster, einem Schornsteindurchlaß, einem Lüftungselement,
einem Solarmodul oder dergleichen. Aufgrund der Vereinheitlichung ist es auch möglich,
ein anfangs eingebautes Seriendeckteil nachträglich gegen ein anderes Seriendeckteil
mit einem speziellen Dachsystemteil auszutauschen. Beispielsweise kann bei einem späteren
Ausbau des Dachraumes ein geschlossenes Seriendeckteil gegen ein solches mit einem
Dachfenster oder mit einer Dachgaube ausgetauscht werden.
[0019] Die Verwendung von zwei Ausgleichsdeckteilen bietet den Vorteil, daß mit Hilfe dieser
die Position des Seriendeckteils zwischen Traufe und First verändert werden kann,
um beispielsweise eine Dachgaube entsprechend der Dachneigung und den Bauvorschriften
in der vorgeschriebenen Brüstungshöhe einbauen zu können. Ein Deckteil mit einem Dachfenster,
einem Schornsteindurchlaß oder einem Lüftungselement kann schmaler als ein Seriendeckteil
ausgeführt sein, beispielsweise in halber Breite, und es können seitlich Sonderpaßdeckteile
vorgesehen werden, um insbesondere die Position eines Schornsteindurchlasses der Lage
des Schornsteins im Gebäude exakt anzupassen.
[0020] Die Bauteile des Bausatzes können monolithisch aus einem gießbaren Werkstoff wie
Beton hergestellt sein. Eine sehr leichte Ausführung der Bauteile ergibt sich, wenn
sie aus einem geopolymeren Werkstoff, aus Leichtbeton oder aus Schaumbeton hergestellt
sind.
[0021] Um eine besonders gute Schall- und Wärmedämmung zu erreichen, können die plattenförmigen
Bauteile des Bausatzes sandwichartig ausgeführt sein mit Deckschichten und einer dazwischenliegenden
Schall- und/oder Wärmedämmschicht. Als Deckschicht können beispielsweise Span- oder
Leichtbetonplatten verwendet werden. Zur Schalldämmung kann beispielsweise Mineralwolle
und zur Wärmedämmung kann Mineralwolle und/oder Polyurethanschaum vorgesehen sein.
Um den Ausbau des Dachinnenraums zu erleichtern, kann die dem Dachinnenraum zugewandte
Deckschicht bereits werkseitig konfektioniert sein, beispielsweise durch einen Anstrich,
eine Beschichtung oder eine Verkleidung.
[0022] Eine paßgenaue Montage des Bausatzes wird erreicht, wenn er in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung außerdem zumindest ein im Traufbereich verlegbares Fußpfettenteil aufweist,
auf dem die Tragteile traufseitig abstützbar sind.
[0023] Die Tragteile können an ihren firstseitigen Enden scharnierartig miteinander verbünden
sein, so daß es ausreicht, wenn für ein Satteldach zwei Fußpfettenteile verlegt werden.
[0024] Bei unverbundenen Tragteilen ist es vorteilhaft, wenn der Bausatz zusätzlich zumindest
ein im Firstbereich parallel zum First verlegbares Firstpfettenteil aufweist, an dem
die plattenförmigen Tragteile firstseitig befestigbar sind. Im zuletzt genannten Fall
können die Tragteile an ihren firstseitigen Enden auf Gehrung zugeschnitten sein,
so daß sie im Firstbereich stumpf aneinanderstoßen. Andernfalls kann im Firstbereich
ein im Querschnitt keilförmiges Firstelement verlegt werden, das die Tragteile miteinander
verbindet und den dazwischen bestehenden Spalt abdichtet. Das Firstelement kann gleichzeitig
eine Abstützung für aufzulegende Firstpfannen bilden. Die Anzahl und Anordnung der
Pfettenteile des Bausatzes ist generell nicht beschränkt und hängt von der Form des
Daches ab. So kann beispielsweise der Bausatz für ein zusammengesetztes Pultdach vier
oder mehr Pfettenteile aufweisen.
[0025] Die Pfettenteile des Bausatzes können massiv ausgeführt sein, beispielsweise aus
Stahl, Beton, Holz oder Verbundwerkstoff. Eine sehr leichte und dennoch stabile Ausführung
ergibt sich, wenn ein Pfettenteil als Hohlprofil ausgebildet ist. Diese Ausbildung
bietet den zusätzlichen Vorteil, daß Leitungen für Strom, Gas, Wasser, Abgas oder
dergleichen innerhalb der Pfettenteile verlegt werden können.
[0026] Die Pfettenteile können im Querschnitt unterschiedlich ausgebildet sein. So kann
ein im Firstbereich zu verlegendes Firstpfettenteil beispielsweise einen dreieckigen
der Dachneigung entsprechenden Querschnitt aufweisen. Vorteilhafterweise ist der Querschnitt
der Pfettenteile jedoch rund, so daß die in First-Trauf-Richtung verlegten Tragteile
bei verschiedenen Dachneigungen stets tangential an die Pfettenteile anlegbar sind.
Ein derartiges Pfettenteil kann beispielsweise rohrförmig ausgebildet sein und Lochreihen
mit in Umfangsrichtung verlaufenden Langlöchern aufweisen. Ein Tragteil kann rechtwinklig
von seiner Innenfläche ausgehende Verbindungselemente, beispielsweise Schraubbolzen,
aufweisen, die in die Langlöcher des Pfettenteils einbringbar sind, so daß eine Verschraubung
des Tragteils mit dem Pfettenteil möglich ist.
[0027] Die Auflage auf dem Pfettenteil erfolgt vorzugsweise unter Zwischenlage von Distanzelementen,
so daß First- und Traufdeckteil nicht auf dem Pfettenteil aufliegen, sondern ausschließlich
über die Tragteile abgestützt werden. Das Distanzelement kann eine an das plattenförmige
Bauteil anlegbare plane Oberseite und eine der Krümmung des Pfettenteils entsprechend
konkav geformte Unterseite aufweisen.
[0028] Die Montage der gesamten Dachunterkonstruktion ab Oberkante des obersten Geschosses
ist möglich, wenn der Bausatz in weiterer Ausgestaltung der Erfindung Giebelteile
aufweist, die entsprechend dem Querschnittsprofil des herzustellenden Daches geformt
sind. Für ein einfaches Satteldach kann das Giebelteil beispielsweise als in der Vorderansicht
dreieckiges den Giebel bildendes Fertigteil ausgeführt sein. Um den Transport eines
schweren und großformatigen Giebelteils zu erleichtern, kann das Giebelteil aus einzelnen
Segmenten zusammenfügbar sein. Das Giebelteil kann bereits mit Fenstern, beispielsweise
mit einem großflächigen dreieckigen Giebelfenster, versehen sein. Je nach Anordnung
und Anzahl der Fenster kann das Giebelteil fachwerkartig ausgebildet sein. Das Giebelteil
kann beispielsweise auch so geformt sein, daß es das Querschnittsprofil für ein zusammengesetztes
Pultdach oder ein Mansarddach vorgibt.
[0029] Für ein einfaches Walmdach kann der Bausatz ein in der Vorderansicht dreieckiges
Walmgiebelteil aufweisen, das an seiner Unterseite der Walmneigung entsprechend angeschrägt
ist, so daß eine plane Auflage auf die Decke bzw. auf die giebelseitige Wand des Gebäudes
möglich ist. Da ein Walmdach in der Draufsicht zwischen der vom Firstende ausgehenden
Fallinie, der Traufe und dem Grat eine dreieckige Randfläche aufweist, ist es vorteilhaft,
wenn im Bausatz dreieckige erste Paßdeckteile vorgesehen sind, welche jeweils die
Fläche zwischen Randtragteil und Walmgiebelteil ausfüllen. In diesem Fall wird das
rechteckige Randtragteil ausgehend vom Anfallpunkt des Daches montiert.
[0030] Für ein Krüppelwalmdach kann der Bausatz ein in der Vorderansicht etwa dreieckiges
mit einer schräg zum First hin abgewinkelten Spitze ausgeführtes Krüppelwalmgiebelteil
und trapezförmige zweite Paßdeckteile aufweisen, welche jeweils die Fläche zwischen
Randtragteil und Krüppelwalmgiebelteil ausfüllen, denn auch in diesem Fall wird das
rechteckige Randtragteil ausgehend vom Anfallpunkt des Daches montiert.
[0031] Eine Belastung des Bauwerks im Bereich der Fußpfettenteile sowie durch Abstützungen
des Firstpfettenteils wird vermieden, wenn in besonders vorteilhafter Ausgestaltung
der Erfindung die Pfettenteile freitragend ausgebildet und an ihren Enden mit den
Giebelteilen verbindbar sind, so daß diese die gesamte Last des Daches auf das Gebäude
übertragen.
[0032] Bei der Montage, beispielsweise auf dem Rohbau von Reihenhäusern mit quer zur Trennwand
verlaufendem First, können die Giebelteile auf die Trennwände der einzelnen Reihenhäuser
aufgesetzt werden, so daß das Aufmauern des Giebels entfällt. Ähnlich ist es bei der
Sanierung von Altbauten, denn die Trennwände zwischen benachbarten Gebäuden sind als
Brandschutzwände meistens stärker ausgebildet als die traufseitigen Wände. Die Giebelteile
können jeweils mit Ankern oder Winkeln befestigt werden und anschließend durch die
Pfettenteile ausgesteift werden.
[0033] Ein Fußpfettenteil ist in diesem Fall so ausgebildet, daß es die aus der Abstützung
der Tragteile resultierende in Richtung zur Traufe wirkende Kraftkomponente als Querkraft
aufzunehmen vermag. Über die Verbindung des Fußpfettenteils mit dem Giebelteil werden
die Kräfte auf das betreffende Giebelteil übertragen. Hierbei wird die der Gewichtskraft
des Daches entsprechende vertikale Kraftkomponente über die Giebelteile in die Giebelwände
geleitet, so daß die traufseitigen Wände des Gebäudes frei von Belastungen durch das
Dach bleiben. Daher kann traufseitig auf eine tragende Wand des Gebäudes verzichtet
werden, und es kann beispielsweise eine Glasfassade vorgesehen werden. Die horizontalen
Kraftkomponenten werden ebenfalls von den Giebelteilen aufgenommen, so daß keine Zuganker
erforderlich sind.
[0034] Zur Befestigung der Pfettenteile kann ein Giebelteil von seinen Rändern beabstandete
Aufnahmen für die Enden der Pfettenteile aufweisen. Die Ausbildung einer Aufnahme
bietet in zweierlei Hinsicht Vorteile. Erstens kann ein Drehmoment um die Längsachse
des Pfettenteils aufgenommen werden, das infolge der nicht mittig als Querkraft in
das Pfettenteil eingeleiteten in Trauf-Richtung wirkenden Kraftkomponente entsteht.
Zweitens kann durch die Aufnahmen stets eine paßgenaue Verbindung zwischen Giebelteil
und Pfettenteil erreicht werden. Die Übertragung der Kräfte kann beispielsweise durch
Formschluß erfolgen, indem die Geometrie der Aufnahme an den Querschnitt des Pfettenteils
angepaßt ist. Der Abstand der Aufnahmen zu den Rändern der Giebelteile gewährleistet,
daß die im Traufbereich verlegten Fußpfettenteile stets oberhalb der Geschoßdecke
des Gebäudes schweben und keine Kräfte auf diese übertragen. Nur bei einem sehr breiten
Dach ist eine zusätzliche Abstützung etwa in der Mitte der Pfettenteile erforderlich.
Bei einem schmalen Dach kann im Bereich des Traufdeckteils auf das Fußpfettenteil
verzichtet werden, so daß ein Giebelteil lediglich im Bereich eines Tragteils einen
Abschnitt eines Fußpfettenteils aufweist. In diesem Fall ist der Abschnitt des Fußpfettenteils
vorzugsweise als kurzer freitragender Tragarm ausgebildet, der biegesteif mit dem
Giebelteil zu verbinden ist.
[0035] Eine Aufnahme kann beispielsweise als Durchbruch, Vertiefung oder als auf die Innenfläche
des Giebelteils aufgesetzter Beschlag ausgebildet sein. Ein Beschlag kann beispielsweise
mit einem Flansch am Giebelteil anbringbar sein und eine rechtwinklig zum Flansch
bzw. zum Giebelteil angeordnete Halbschale zur Aufnahme des Pfettenteils aufweisen.
Die Halbschale und das Pfettenteil können beispielsweise durch Bolzen miteinander
verbindbar sein, so daß die Dachunterkonstruktion beim Aufbau möglichst schnell aussteifbar
ist. Es versteht sich, daß am Giebelteil auch ein von seiner Innenfläche ausgehender
angeformter Vorsprung als Aufnahme vorgesehen sein kann.
[0036] Die plattenförmigen Bauteile des Bausatzes können bereits werkseitig auf ihrer Oberseite
mit Dachlatten versehen sein, so daß sie sofort nach der Montage mit Dachpfannen eingedeckt
werden können.
[0037] Die plattenförmigen Bauteile können ohne Dachlatten eingedeckt werden, wenn sie auf
der Oberseite mit parallel zum First verlaufenden Vorsprüngen versehen sind, die in
üblichen Dachlattenabständen voneinander angeordnet sind.
[0038] Das aufwendige Eindecken mit Dachpfannen kann entfallen, ohne daß auf das ansprechende
äußere Erscheinungsbild einer derartigen Deckung verzichtet werden muß, wenn die plattenförmigen
Bauteile auf ihrer Oberseite entsprechend der Form von Dachpfannen profiliert sind.
[0039] Die plattenförmigen Bauteile können auf ihrer Oberseite auch mit Dachbahnmaterial
versehen sein, wobei die Abdeckung bereits werkseitig erfolgen kann. Als Dachbahnmaterial
kommen vorzugsweise für die Abdichtung von Flachdächern bewährte Erzeugnisse in Frage.
[0040] Eine rasche und regensichere Montage der Dachunterkonstruktion ist möglich, wenn
Tragteile und Traufdeckteile im Bereich ihres traufseitigen Randes mit einer Dachrinne
versehen sind. Bei der Montage sind lediglich die einzelnen Abschnitte der Dachrinne
dichtend miteinander zu verbinden. Eine besonders einfache Konstruktion ergibt sich,
wenn der traufseitige Rand der Tragteile und Traufdeckteile nach oben hin abgewinkelt
ist, so daß nach der Montage in die dadurch gebildete Rinne lediglich ein über die
gesamte Breite der Traufe verlaufender Streifen aus Dachbahnmaterial einzulegen ist.
[0041] In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
das im folgendem näher erläutert wird.
[0042] Es zeigt
- Fig. 1
- eine mit dem erfindungsgemäßen Bausatz hergestellte komplette Dachunterkonstruktion
für ein Satteldach in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- die vordere Dachhälfte aus Fig. 1 in der Draufsicht,
- Fig. 3
- eine Dachhälfte eines sehr breiten Daches in der Draufsicht,
- Fig. 4
- eine mit dem erfindungsgemäßen Bausatz hergestellte Dachunterkonstruktion für ein
Walmdach in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 5
- eine mit dem erfindungsgemäßen Bausatz hergestellte Dachunterkonstruktion für ein
Krüppelwalmdach in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 6
- eine Stoßstelle zwischen einem Serientragteil und einem Traufdeckteil in teilweise
aufgebrochener perspektivischer Darstellung,
- Fig. 7
- den Firstbereich aus Fig. 5 vergrößert im Querschnitt und
- Fig. 8
- das Giebelteil und das Firstpfettenteil aus Fig. 5 in vergrößerter perspektivischer
Darstellung.
[0043] In Fig. 1 ist unmaßstäblich eine mit dem erfindungsgemäßen Bausatz 10 hergestellte
komplette Dachunterkonstruktion 12 für ein Satteldach perspektivisch dargestellt.
Die Dachunterkonstruktion 12 ist auf ein schematisch dargestelltes Gebäude 14 aufgesetzt,
von dem lediglich zwei giebelseitige Wände 16, 18 dargestellt sind. Die Dachunterkonstruktion
12 weist zwei geschlossene in der Vorderansicht dreieckige Giebelteile, 20, 22 auf,
die als Fertigteile ausgeführt sind. Benachbart zu den Giebelteilen 20, 22 sind als
die Dachfläche bildende plattenförmige Bauteile des Bausatzes 10 zwei in First-Trauf-Richtung
verlegte 6 m lange und 70 cm breite rechteckige Randtragteile 24 bzw. 26 montiert,
und angrenzend an das Randtragteil 24 ist ein 6 m langes und 1,20 m breites rechteckiges
Serientragteil 28 montiert. Zwischen dem Serientragteil 28 und dem Randtragteil 26
ist von der Traufe her ein 1,50 m langes und 3,60 m breites rechteckiges Traufdeckteil
30 und ein 60 cm langes und 3,60 m breites rechteckiges Ausgleichsdeckteil 31 sowie
vom First her ein 1,50 m langes und 3,60 m breites rechteckiges Firstdeckteil 32 montiert.
Das Serientragteil 28, das Randtragteil 24, das Ausgleichsdeckteil 31 und das Firstdeckteil
32 bilden wie ein Passepartout einen rechteckigen Rahmen um zwei plattenförmige geschlossene
1,20 m lange und 3,60 m breite Seriendeckteile 34. Die Breite der Randtragteile 24,
26 sind der Breite des Daches angepaßt, so daß sie zusammen mit dem Serientragteil
28 eine der Breite der Deckteile 30, 31, 32 und 34 entsprechende Fläche seitlich abschließen.
Die Länge des Traufdeckteils 30 und des Firstdeckteils 32 beträgt je 1,50 m. Die beiden
Seriendeckteile 34 sind je 1,20 m lang. Der Ausgleich der Länge entsprechend den 6
m langen Tragteilen 24, 26, 28 erfolgt durch das 60 cm lange Ausgleichsdeckteil 31.
[0044] Seitlich unterhalb des Gebäudes 14 ist unmaßstäblich ein zweites Seriendeckteil 134
dargestellt, welches mit einer Dachgaube 36 versehen ist. Dieses zweite Seriendeckteil
134 kann anstelle eines geschlossenen Seriendeckteils 34 eingebaut werden.
[0045] In Fig. 2 ist schematisch die vordere Dachhälfte aus Fig. 1 in der Draufsicht dargestellt.
Die Bezugszeichen entsprechen den in Fig. 1 erläuterten.
[0046] In Fig. 3 ist schematisch eine Dachhälfte eines sehr breiten Daches in der Draufsicht
dargestellt. In diesem Beispiel ist links der Anschluß an den Grat eines Walmdaches
mit einem dreieckigen ersten Paßdeckteil 38 und rechts der Anschluß an Grat und Ortgang
eines Krüppelwalmdaches mit einem trapezförmigen zweiten Paßdeckteil 40 dargestellt.
Dies wird nachfolgend in den Fig. 4 und 5 verdeutlicht. Benachbart zu den Randtragteilen
24, 26 ist je ein Serientragteil 28 vorgesehen und etwa in der Mitte des Daches ein
weiteres Serientragteil 28. Zwischen den drei Serientragteilen 28 sind zwei je 3,60
m breite Abschnitte, in die wie in Fig. 2 in der Reihenfolge von der Traufe zum First
jeweils ein Traufdeckteil 30, ein Ausgleichsdeckteil 31 zwei geschlossene Seriendeckteile
34 und ein Firstdeckteil 32 eingebaut sind.
[0047] In Fig. 4 ist eine mit dem erfindungsgemäßen Bausatz 410 hergestellte Dachunterkonstruktion
412 für ein Walmdach perspektivisch dargestellt. Der Bausatz 410 enthält ein Walmgiebelteil
420, das in der Vorderansicht dreieckig als fachwerkartiges Betonfertigteil ausgeführt
ist, so daß es ein etwa trapezförmiges großflächiges Giebelfenster aufzunehmen vermag.
Die auf die vordere giebelseitige Wand 16 des Gebäudes 14 aufgesetzte Unterseite des
Walmgiebelteils 420 weist eine der Walmneigung entsprechende Anschrägung auf. Zur
Abstützung der - hier der Übersichtlichkeit wegen nicht eingezeichneten - Tragteile
und Deckteile sind ein vorderes Fußpfettenteil 40, ein hinteres Fußpfettenteil 44
und ein Firstpfettenteil 46 mit dreieckigem Querschnitt vorgesehen. In der Fläche
zwischen der vom Anfallpunkt am Firstende ausgehenden Fallinie 47, dem Grat 48 und
der Traufe 49 ist als Deckteil ein dreieckiges erstes Paßdeckteil 38 eingesetzt.
[0048] In Fig. 5 ist eine mit dem erfindungsgemäßen Bausatz 510 hergestellte Dachunterkonstruktion
512 für ein Krüppelwalmdach perspektivisch dargestellt. Die Dachunterkonstruktion
512 entspricht bis auf ein Krüppelwalmgiebelteil 520 im wesentlichen der in Fig. 4
dargestellten Ausführung. Hier weisen jedoch vorderes Fußpfettenteil 542, hinteres
Fußpfettenteil 544 und Firstpfettenteil 546 einen runden Querschnitt auf. Die Fußpfettenteile
542, 544 liegen nicht auf der Geschoßdecke auf, sondern sie sind ausschließlich an
ihren Enden auf die Giebelteile 22, 520 abgestützt. Das in der Vorderansicht etwa
dreieckig ausgebildete vordere Krüppelwalmgiebelteil 520 ist mit seiner Unterseite
auf die vordere giebelseitige Wand 16 des Gebäudes 14 aufgesetzt, wobei der ein Giebelfenster
aufnehmende vertikale untere Abschnitt des Krüppelwalmgiebelteils 520 in der Ebene
der giebelseitigen Wand 16 liegt. Der obere Abschnitt des Krüppelwalmgiebelteils 520
bildet eine zum First hin abgewinkelte Spitze. In der Fläche zwischen der vom Anfallpunkt
am Firstende ausgehenden Fallinie 47, dem Grat 548, dem Ortgang und der Traufe 49
ist als Deckteil ein trapezförmiges zweites Paßdeckteil 40 eingesetzt. Es versteht
sich, daß der Bausatz 510 analog dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel Randtragteile,
Firstdeckteil, Traufdeckteil und Seriendeckteile zur Montage auf der verbleibenden
rechteckigen Fläche des Daches enthält.
[0049] In Fig. 6 ist die Stoßstelle zwischen einem Serientragteil 28 und einem Traufdeckteil
34 in teilweise aufgebrochener und perspektivischer Darstellung gezeigt. Das Serientragteil
28 ist sandwichartig aus mehreren Schichten aufgebaut, nämlich aus einer dem Innenraum
zugewandten unteren Deckschicht 50, einer oberen Deckschicht 52 und dazwischen einer
Wärmedämmschicht 54. Die untere Deckschicht 50 und die obere Deckschicht 52 sind durch
Streben miteinander verbunden. Von den Streben ist nur die den längsseitigen Abschluß
des Serientragteils 28 bildende Strebe 56 dargestellt, weil diese speziell ausgebildet
ist. Die Strebe 56 ist aus zwei parallelen Holzsparren 58, 60 zusammengefügt, die
an ihren aneinanderliegenden Längsseiten Aussparungen aufweisen und einen Stahlträger
62 umschließen. Der Stahlträger 62 ist als I-Profil ausgebildet, und der Steg ist
zur Gewichtserparnis mit runden Durchbrüchen 64 versehen. Der dem Traufdeckteil 34
zugewandte äußere Holzsparren 60 weist einen von seiner Unterseite ausgehenden bis
etwa zur halben Höhe reichenden unteren Längsvorsprung 66 auf. Auf der Oberseite des
unteren Längsvorsprungs 66 ist ein aus Neopren bestehender Dichtungsstreifen 68 verlegt.
[0050] Das Traufdeckteil 34 ist wie das Serientragteil 28 aufgebaut mit einer unteren Deckschicht
150, einer oberen Deckschicht 152 und einer dazwischenliegenden Wärmedämmschicht 154.
Die den längsseitigen Abschluß des Traufdeckteils 34 bildende Strebe 70 weist einen
von ihrer Oberseite bis etwa zur halben Höhe reichenden auf den unteren Längsvorsprung
66 des Tragteils 28 aufliegenden oberen Längsvorsprung 72 auf.
[0051] In Fig. 7 ist vergrößert der Firstbereich der mit dem erfindungsgemäßen Bausatz aufgebauten
Dachunterkonstruktion aus Fig. 5 im Querschnitt dargestellt. Das Firstpfettenteil
546 ist als rundes Hohlprofil ausgebildet, auf dessen Mantelfläche zu beiden Seiten
des Firstes verlegte Serientragteile 28 aufliegen. Das Firstpfettenteil 546 weist
zwei um 90° versetzt zueinander angeordnete Reihen mit sich in Umfangsrichtung erstreckenden
Langlöchern 74, 76 auf. Die Serientragteile 28 liegen mit ihren firstseitigen Endabschnitten
unter Zwischenschaltung von Distanzelementen 78 auf dem Firstpfettenteil 546 auf.
Schrauben 80 durchsetzen die Serientragteile 28, die Distanzelemente 78 und die Langlöcher
74, 76 und ragen in das Hohlprofil des Firstpfettenteils 546 hinein. Auf die freien
Enden der Schrauben 80 sind Muttern 82 aufgeschraubt, so daß die Serientragteile 28
fest mit dem Firstpfettenteil 546 verbunden sind. Jeweils gegenüber den Langlöchern
74, 76 sind zum Einbringen und Anziehen der Muttern 82 Rundlöcher 84 bzw. 86 vorgesehen,
deren Lochdurchmesser so groß ist, daß ein Steckschlüssel durchgesteckt werden kann.
[0052] In Fig. 8 sind das Giebelteil 22 aus Fig. 5 und der diesem zugewandte Endabschnitt
des Firstpfettenteils 546 aus Fig. 5 bzw. Fig. 7 perspektivisch dargestellt. Am Giebelteil
22 ist im Bereich seiner firstseitigen Spitze eine von seinen Längsrändern beabstandete
Aufnahme 88 angebracht. Die Aufnahme 88 ist als auf die Innenfläche des Giebelteils
22 aufgesetzter Beschlag ausgebildet. Der Beschlag ist am Giebelteil 22 mit einem
Flansch 90 befestigt, von dem rechtwinklig eine runde Halbschale 92 ausgeht, in die
das Firstpfettenteil 546 einlegbar ist. Als Verdrehsicherung weist das im Querschnitt
runde Firstpfettenteil 546 an seinem in die Halbschale 92 einlegbaren Ende aus seiner
Mantelfläche hervorspringende auf die Oberkanten der Halbschale 92 auflegbare Schultern
94 auf, von denen nur die vordere in Fig. 8 sichtbar ist. Es versteht sich, daß auch
zur Befestigung der Fußpfettenteile derartige Aufnahmen vorgesehen sein können.
1. Bausatz (10) mit plattenförmigen Bauteilen und Randtragteilen für eine Dachunterkonstruktion
(12) eines geneigten Daches,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bausatz (10) als plattenförmige Bauteile zumindest je ein an den Längsrändern
des Daches freitragend vom First zur Traufe verlegbares einstückiges Randtragteil
(24, 26) und zwischen diesen parallel zu Traufe und First verlegbare von den Randtragteilen
(24, 26) zu tragende Deckteile (30, 32, 34) aufweist, wobei diese Deckteile zumindest
je ein Traufdeckteil (30), ein Firstdeckteil (32) und zumindest ein Seriendeckteil
(34) sind, und wobei die Deckteile (30, 32, 34) eine einheitliche Breite aufweisen
und wobei die Breite der Randtragteile (24, 26) so abgemessen ist, daß sie ähnlich
wie ein Passepartout einen seitlichen Rahmen für eine Öffnung bilden, in die das Traufdeckteil
(30), das Firstdeckteil (32) und eines oder mehrere Seriendeckteile (34) einbaubar
sind.
2. Bausatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß er zusätzlich zumindest ein Serientragteil (28) aufweist, dessen Breite gleich einem
ganzzahligen Bruchteil der Breite eines Seriendeckteils (34) ist, um bei einem Dach,
dessen Breite größer als die Breite eines Seriendeckteils (34) zuzüglich der Breite
zweier Randtragteile (24, 26) ist, die Breite der Öffnung zwischen den Randtragteilen
(24, 26) auf die serienmäßige Breite der Deckteile (30, 32, 34) zu reduzieren.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß er zumindest ein Ausgleichsdeckteil (31) aufweist, dessen Länge so abgemessen ist,
daß die Gesamtlänge von Traufdeckteil (30), Firstdeckteil (32) und einem oder mehreren
Seriendeckteilen (34) gleich der Länge der Tragteile (24, 26, 28) ist.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Tragteil (24, 26, 28) zumindest einen in First-Trauf-Richtung verlaufenden Träger
(62) aufweist.
5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckteile (30, 32, 38, 40) selbsttragend ausgebildet sind.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Seriendeckteil (134) mit einem Dachsystemteil versehen ist, beispielsweise mit
einer Dachgaube (36), einem Dachfenster, einem Schornsteindurchlaß, einem Lüftungselement
oder einem Solarmodul.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle plattenförmigen Bauteile (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) Deckschichten (50, 52
bzw. 150, 152) und eine dazwischenliegende Schall- und/oder Wärmedämmschicht (54;
154) aufweisen.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß er außerdem zumindest ein im Traufbereich verlegbares Fußpfettenteil (42, 44; 542,
544) aufweist, auf dem Tragteile (24, 26, 28) traufseitig abstützbar sind.
9. Bausatz nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur im Bereich eines Tragteils (24, 26) ein Abschnitt eines Fußpfettenteils (42,
44; 542, 544) vorgesehen ist.
10. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß er außerdem ein im Firstbereich parallel zum First verlegbares Firstpfettenteil (46,
546) aufweist, an dem Tragteile (24, 26, 28) firstseitig befestigbar sind.
11. Bausatz nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Pfettenteil (40, 44, 46; 540, 544, 546) als Hohlprofil ausgebildet ist.
12. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß er Giebelteile (20, 22, 420, 520) aufweist, die entsprechend dem Querschnittsprofil
des mit dem Bausatz (10, 510 bzw. 512) herzustellenden Daches geformt sind.
13. Bausatz nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß er für ein Walmdach ein in der Vorderansicht dreieckig ausgeführtes Walmgiebelteil
(520) aufweist, das an seiner Unterseite der Walmneigung entsprechend angeschrägt
ist, so daß eine plane Auflage auf die Decke bzw. auf die giebelseitige Wand (16)
des Gebäudes (14) möglich ist, und daß dreieckige erste Paßdeckteile (38) vorgesehen
sind, welche jeweils die Fläche zwischen Randtragteil und Walmgiebelteil (220) ausfüllen.
14. Bausatz nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß er für ein Krüppelwalmdach ein in der Vorderansicht etwa dreieckiges mit einer schräg
zum First hin abgewinkelten Spitze ausgeführtes Krüppelwalmgiebelteil (620) und trapezförmige
zweite Paßdeckteile (40) aufweist, welche jeweils die Fläche zwischen Randtragteil
(24, 26) und Krüppelwalmgiebelteil (620) ausfüllen.
15. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pfettenteile (40, 44, 46; 540, 544, 546) freitragend ausgebildet und an ihren
Enden mit den Giebelteilen (20, 22, 520, 620) verbindbar sind, so daß diese die gesamte
Last des Daches auf das Gebäude (14) übertragen.
16. Bausatz nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Giebelteil (20, 22, 520, 620) von seinen Rändern beabstandete Aufnahmen (88)
für die Enden der Pfettenteile (40, 44, 46; 540, 544, 546) aufweist.
17. Bausatz nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmen (88) am Giebelteil (20, 22, 520, 620) eine formschlüssige Verbindung
mit den Pfettenteilen (40, 44, 46; 540, 544, 546) ermöglichen.
18. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß dessen plattenförmige Bauteile (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) auf ihrer Oberseite mit
parallel zum First verlaufenden Vorsprüngen versehen sind, die in üblichen Dachlattenabständen
voneinander angeordnet sind.
19. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß dessen plattenförmige Bauteile (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) auf ihrer Oberseite entsprechend
der Form von Dachpfannen profiliert sind.
20. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß plattenförmigen Bauteile (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) auf ihrer Oberseite mit Dachbahnmaterial
versehen sind.
21. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß Tragteile (24, 26, 28) und Traufdeckteile (30) im Bereich ihres traufseitigen Randes
mit einer Dachrinne versehen sind.
22. Bausatz nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß der traufseitige Rand der Tragteile (24, 26, 28) und der Traufdeckteile (30) nach
oben hin abgewinkelt ist.
1. Construction kit (10) with sheet-type components and edge load-bearing components
for a roof substructure (12) of an inclined roof,
characterised in that
the construction kit (10) consists of sheet-type components, at least one being a
single piece edge load-bearing component (24, 26) on each of the longitudinal edges
of the roof, which is self-supporting and can be laid from ridge to eaves, and covering
components (30, 32, 34), which can be laid parallel to eaves and ridge between the
said edge load-bearing components (24, 26) and supported by them, these covering components
being at least one eaves covering component (30), one ridge covering component (32)
respectively and at least one standard covering component (34) and the covering components
(30, 32, 34) having a uniform width and the width of the edge load-bearing components
(24, 26) being dimensioned such that they form a lateral frame for an aperture in
a similar way to a picture frame, into which the eaves covering component (30), the
ridge covering component (32) and one or more standard covering components (34) can
be fitted.
2. Construction kit according to claim 1
characterised in that
it has at least one standard load-bearing component (28) in addition, the width of
which is equal to a whole number fraction of the width of a standard covering component
(34) in order to reduce the width of the aperture between the edge load-bearing components
(24, 26) to the standard width of the covering components (30, 32, 34) in a roof,
the width of which is greater than the width of a standard covering component (34)
plus the width of two edge load-bearing components (24, 26).
3. Construction kit according to claim 1 or 2,
characterised in that
it has at least one compensating covering component (31), the length of which is dimensioned
such that the total length of the eaves covering component (30), ridge covering component
(32) and one or more standard covering components (34) are equal to the length of
the load-bearing components (24, 26, 28).
4. Construction kit according to one of the claims 1 to 3,
characterised in that
one load-bearing component (24, 26, 28) has at least one girder (62) running in the
ridge-eaves direction.
5. Construction kit according to one of the claims 1 to 4,
characterised in that
the covering components (30, 32, 38, 40) are designed to be self-supporting.
6. Construction kit according to one of the claims 1 to 5
characterised in that
the standard covering component (134) is provided with a roof system component, for
example a dormer window (36), a roof window, an aperture for a chimney, a ventilation
element or a solar module.
7. Construction kit according to one of the claims 1 to 6
characterised in that
all the sheet-type components (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) have covering layers (50,
52 or 150, 152) and a sound- or heat-insulating layer (54; 154) in between.
8. Construction kit according to one of the claims 1 to 7
characterised in that
it also has at least one eaves plate component (42, 44; 542, 544) which can be laid
in the eaves region, on which load-bearing components (24, 26, 28) can be supported
on the eaves side.
9. Construction kit according to claim 8,
characterised in that
a piece of an eaves plate component (42, 44; 542, 544) is only provided in the region
of one load-bearing component (24, 26).
10. Construction kit according to one of the claims 1 to 9,
characterised in that
it also has a ridge purlin component (46, 546) in the ridge region, which can be laid
parallel to the ridge and on to which load-bearing components (24, 26, 28) can be
attached on the ridge side.
11. Construction kit according to one of the claims 8 to 10,
characterised in that
one purlin component (40, 44, 46; 540, 544, 546) is designed as a hollow profile.
12. Construction kit according to one of the claims 1 to 11,
characterised in that
it has gable components (20, 22, 420, 520), which are shaped to correspond to the
cross-sectional profile of the roof to be produced with the construction kit (10,
510 or 512).
13. Construction kit according to claim 12
characterised in that
it has a hip gable component (520) with a triangular front view for a hip roof, the
said gable component being angled on its underside to correspond to the angle of the
hip so that it is possible to place it flat on the ceiling or on the wall (16) of
the building (14) on the gable side, and that triangular first adapted covering components
(38) are provided which fill up the area between the edge load-bearing component and
the hip gable component (220) respectively.
14. Construction kit according to claim 12
characterised in that
it has a half-hip gable component (620) with an approximately triangular front view
with a tip angled away towards the ridge for a half-hip roof and trapezoidal second
adapted covering components (40), which fill in the area between the edge load-bearing
component (24, 26) and the half-hip gable component (620) respectively.
15. Construction kit according to one of the claims 9 to 14
characterised in that
the purlin components (40, 44, 46; 540, 544, 546) are designed to be self-supporting
and can be connected to the gable components (20, 22, 520, 620) at their ends so that
the said gable components transfer the entire load from the roof to the building (14).
16. Construction kit according to claim 15,
characterised in that
one gable component (20, 22, 520, 620) has holders (88) at a distance from its edges
for the ends of the purlin components (40, 44, 46; 540, 544, 546).
17. Construction kit according to claim 16,
characterised in that
the holders (88) on the gable component (20, 22, 520, 620) permit a positive locking
connection with the purlin components (40, 44, 46; 540, 544, 546).
18. Construction kit according to one of the claims 1 to 17
characterised in that
its sheet-type components (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) are provided with projections
on their upper side running parallel to the ridge which are arranged at normal roof
batten intervals from each other.
19. Construction kit according to one of the claims 1 to 17
characterised in that
the sheet-type components (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) of the said kit have profiles
on their top surface corresponding to the shape of pantiles.
20. Construction kit according to one of the claims 1 to 17,
characterised in that
the sheet-type components (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) are provided with roofing felt
material on their top surface.
21. Construction kit according to one of the claims 1 to 20,
characterised in that
load-bearing components (24, 26, 28) and eaves covering components (30) are provided
with a gutter on their eaves side edge.
22. Construction kit according to claim 21,
characterised in that
the eaves side edge of the load-bearing components (24, 26, 28) and the eaves covering
components (30) is angled upwards.
1. Jeu de pièces (10) avec des parties de construction en forme de plaque et des parties
de support de bord pour une construction de sous-toit (12) d'une toiture inclinée,
caractérisé en ce que le jeu de pièces (10), comme parties de construction en forme de plaque, présente
au moins respectivement une partie de support de bord en une pièce (24, 26) pouvant
être posée aux bords longitudinaux du toit, en porte-à-faux du faîte à l'égout des
eaux de pluie et des parties de recouvrement (30, 32, 34) pouvant être posée entre
celles-ci parallèlement à l'égout des eaux de pluie et au faîte, à porter par les
éléments de support de bord (24, 26), où ces parties de recouvrement sont au moins
respectivement une partie de recouvrement d'égout des eaux de pluie (30), une partie
de recouvrement de faîte (32) et au moins une partie de recouvrement série (34), et
où les parties de recouvrement (30, 32, 34) ont une largeur uniforme, et où la largeur
des parties de support de bord (24, 26) est dimensionnée de façon qu'elles forment,
d'une manière similaire à un passe-partout, un cadre latéral pour une ouverture dans
laquelle peuvent être montées la partie de recouvrement d'égout (30), la partie de
recouvrement de faîte (32) et une ou plusieurs parties de recouvrement série (34).
2. Jeu de pièces selon la revendication 1,
caractérisé en ce que celui-ci comporte au moins additionnellement une partie de support série (28) dont
la largeur est égale à une fraction entière de la largeur d'une partie de recouvrement
série (34) pour, dans le cas d'un toit dont la largeur est plus grande que la largeur
d'une partie de recouvrement série (34) plus la largeur de deux paries de support
de bord (24, 26), réduire la largeur de l'ouverture entre les parties de support de
bord (24, 26) à une largeur série des parties de recouvrement (30, 32, 34).
3. Jeu de pièces selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il comporte au moins une partie de recouvrement de compensation (31) dont la longueur
est dimensionnée de façon que la longueur totale de la partie de recouvrement d'égout
(30), de la partie de recouvrement de faîte (32) et d'une ou plusieurs parties de
recouvrement série (34) soit égale à la longueur des parties de support (24, 26, 28).
4. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une partie de support (24, 26, 28) présente au moins un support (62) s'étendant dans
la direction faîte-égout.
5. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les parties de recouvrement (30, 32, 38, 40) sont réalisées pour être autoporteuses.
6. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la partie de recouvrement série (134) est pourvue d'une partie de système de toit,
par exemple, d'un chien-en-lit (36), d'une fenêtre de toit, d'un passage de cheminée,
d'un élément d'aération ou d'un module solaire.
7. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que toutes les parties de construction en forme de plaque (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40)
présentent des couches de recouvrement (50, 52 ou 150, 152) et une couche d'insonorisation
et/ou calorifuge (54 ; 154) située entre celles-ci.
8. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il comporte de plus au moins une partie de panne inférieure (42, 44 ; 542, 544) pouvant
être posée dans la zone de l'égout sur laquelle peuvent s'appuyer les parties de support
(24, 26, 28) côté égout.
9. Jeu de pièces selon la revendication 8, caractérisé en ce que seulement au voisinage d'une partie de support (24, 26), un tronçon d'une partie
de panne inférieure (42, 44 ; 542, 544) est prévu.
10. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'il présente de plus une partie de panne de faîte (46, 546) pouvant être posée dans
la zone du faîte parallèlement au faîte à laquelle peuvent être fixées les parties
de support (24, 26, 28) côté faîte.
11. Jeu de pièces selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce qu'une partie de panne (40, 44, 46 ; 540, 544, 546) est réalisée sous forme de profilé
creux.
12. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'il présente des parties de pignon (20, 22, 420, 520) qui sont formées conformément
au profil en section transversale du toit à réaliser avec le jeu de pièces (10, 510
respectivement 512).
13. Jeu de pièces selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'il présente pour un comble à croupe une partie de pignon à croupe (520) réalisée en
une forme triangulaire en une vue frontale qui, à son côté inférieur, est chanfreinée
conformément à l'inclinaison de la croupe, de telle sorte qu'une application plane
sur le plafond respectivement la paroi côté pignon (16) du bâtiment (14) est possible,
et en ce que des premières parties de recouvrement d'ajustage triangulaire (38) sont prévues qui
remplissent respectivement la face entre la partie de support de bord et la partie
de pignon à croupe (220).
14. Jeu de pièces selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'il présente pour un toit en demi-croupe une partie de pignon en demi-croupe (620),
en une vue frontale à peu près triangulaire, réalisée avec une pointe coudée en biais
vers le faîte et des secondes parties de recouvrement d'ajustage trapézoïdales (40)
qui remplissent respectivement la face entre la partie de support de bord (24, 26)
et la partie de pignon en demi-croupe (620).
15. Jeu de pièces selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que les parties de panne (40, 44, 46 ; 540, 544, 546) sont réalisées en porte-à-faux
et peuvent être reliées à leurs extrémités aux parties de pignon (20, 22, 520, 620)
de telle sorte que celles-ci transfèrent toute la charge du toit au bâtiment (14).
16. Jeu de pièces selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'une partie de pignon (20, 22, 520, 620) présente des logements (88) espacés de ses
bords pour les extrémités des parties de panne (40, 44, 46 ; 540, 544, 546).
17. Jeu de pièces selon la revendication 16, caractérisé en ce que les logements (88) à la partie de pignon (20, 22, 520, 620) permettent une liaison
par concordance des formes avec les parties de panne (40, 44, 46 ; 540, 544, 546).
18. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que les parties de construction en forme de plaque (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) de celui-ci
présentent sur leur côté supérieur des saillies s'étendant parallèlement au faîte
qui sont disposées aux écarts usuels des lattes de toit les unes des autres.
19. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que les parties de construction en forme de plaque (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) de celui-ci
sont profilées sur leur côté supérieur conformément à la forme de tuiles de toit.
20. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que les parties de construction en forme de plaque (24, 26, 28, 30, 32, 38, 40) sont
pourvues sur leur côté supérieur d'un matériau de bande de toit.
21. Jeu de pièces selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que les parties de support (24, 26, 28) et les parties de recouvrement d'égout des eaux
de pluie (30) présentent au voisinage de leur bord côté égout une gouttière.
22. Jeu de pièces selon la revendication 21, caractérisé en ce que le bord côté égout des parties de support (24, 26, 28) et des parties de recouvrement
d'égout (30) est coudé vers le haut.