(19)
(11) EP 1 019 595 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.01.2003  Patentblatt  2003/03

(21) Anmeldenummer: 98954324.4

(22) Anmeldetag:  02.10.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04B 7/20
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9806/284
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9901/8301 (15.04.1999 Gazette  1999/15)

(54)

SATTEL- ODER WALMDACH

GABLE OR HIP ROOF

TOIT EN BATIERE OU EN CROUPE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT NL

(30) Priorität: 04.10.1997 DE 19743846

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.07.2000  Patentblatt  2000/29

(60) Teilanmeldung:
02004724.7 / 1229180
02004725.4

(73) Patentinhaber: Maack, Peter, Dr.-Ing.
21376 Salzhausen (DE)

(72) Erfinder:
  • Maack, Peter, Dr.-Ing.
    21376 Salzhausen (DE)

(74) Vertreter: Graalfs, Edo, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert Döring, Siemons, Schildberg Neuer Wall 41
20354 Hamburg
20354 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 494 612
DE-A- 3 409 729
FR-A- 2 478 706
EP-A- 0 752 506
DE-U- 8 905 171
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Sattel- oder Walmdach aus einzelnen selbsttragenden Dachtafeln nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Ein Dach der gattungsgemäßen Art ist aus EP 0 494 612 A1 bekanntgeworden. Das Dach besteht aus einzelnen selbsttragenden Dachtafeln, die ihrerseits jeweils aus einer Betonplatte und einer mit der Betonplatte verbundenen Bewehrung besteht Die Bewehrung wird gebildet von in Richtung Dachgefälle verlaufenden Gitterträgern, wobei die Gitterträger einen innerhalb der Platte durchlaufenden Untergurt und einen außerhalb der Platte verlaufenden Obergurt aufweisen. Ober- und Untergurt sind über Stäbe miteinander verbunden. Benachbarte Dachtafeln können über Verbindungselemente miteinander verbunden werden, insbesondere durch Verschrauben oder Verschweißen, wodurch eine statisch homogene Scheibe gebildet ist.

    [0003] Eine Besonderheit bei den bekannten Dachtafeln besteht darin, daß die Dachtafeln im Bereich ihrer Auflagerung eine metallische Anschlagfläche aufweisen, die mit einem an der Hauswand oder -decke montierten Auflager korrespondiert. Eine derartige Auflagerkonstruktion ist verhältnismäßig aufwendig, da sie sämtliche Kräfte des Daches aufnimmt. Im Firstbereich sind die Dachtafeln nur gegeneinander abgestützt, vorzugsweise in verschränkter Weise.

    [0004] Aus FR-A-2 478 706 ist ein Dach bekannt, bei dem einzelne Betonplatten, die mit einer inneren Bewehrung versehen sind, an den oberen Enden miteinander verbunden sind und sich auf einer Firstpfette abstützen. Zwischen den Enden liegen sie auf bewehrten Betonbalken auf, wobei die Auflagerflächen von Betonbalken und Betonplatten parallel zueinander verlaufen. Durch entsprechende Drahtverbindung werden die Betonplatten fest mit den Betonbalken verbunden.

    [0005] DE-A-3 409 729 A1 beschreibt ein transportables Fertigdach mit angeformtem Auflager, die als Fortsetzung bzw. Verlängerung der Außenwände des Gebäudes dienen. Das Fertigdach wird hierbei auf das Gebäude aufgesetzt.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sattel- oder Walmdach aus einzelnen selbsttragenden Dachtafeln zu schaffen, das eine vereinfachte Auflagerung ermöglicht und mit besonders einfachen Mitteln errichtet werden kann.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch ein Sattel- oder Walmdach nach Anspruch 1 gelöst.

    [0008] Bei der Erfindung ist eine Firstpfette vorgesehen, die naturgemäß an den Enden am Giebel abzustützen ist. Die selbsttragenden Tafeln werden mit Hilfe von geeigneten Verbindungselementen an der Firstpfette angehängt, wobei an den Traufen nur parallel zur Scheibe angeordnete Auflagerflächen vorzusehen sind. Eine Verbindung der Dachtafeln im Firstbereich ist ohnehin zweckmäßig. Im Erfindungsfalle erfolgt die Verbindung mit der Firstpfette, wobei diese entsprechende Vorkehrungen aufweist, damit die Tafeln angehängt werden können. In den Platten der Tafeln können entsprechende Elemente eingebettet sein, welche die Last der Tafeln aufnehmen.

    [0009] Ein erfindungsgemäß ausgeführtes Dach ist besonders einfach zu erstellen und benötigt keine besondere Konstruktion zur Bildung der Auflagerpunkte.

    [0010] Für eine Schraubverbindung von Tafeln in einer gemeinsamen Ebene bieten sich verschiedene Lösungen an. Eine bevorzugte besteht nach einer Ausgestaltung der Erfindung darin, daß das Verbindungselement ein U- oder C-förmiges Profilstück aufweist, das vorzugsweise mittels Bewehrung in einer Platte so eingebettet ist, daß das Innere des Profilstücks von der Innenseite der Platte zugänglich ist. Mit dem Steg des Profilstücks ist ein ein Muttergewinde aufweisendes Gewindeteil verbunden, vorzugsweise durch Schweißung, und ein in das Innere des Profilstücks eingelegtes Verbindungsstück wird mittels Schraubenbolzen mit dem Profilstück verbunden. Das Verbindungsstück erstreckt sich mit einem Abschnitt in das benachbarte Profilstück und wird in gleicher Weise mit diesem verschraubt, so daß die benachbarten Wandtafeln miteinander verschraubt sind. Das Gewindeteil kann von einer auf der Außenseite des Steges aufgeschweißten Hutmutter gebildet sein. Das Verbindungsstück weist vorzugsweise mindestens ein Langloch auf, damit eine Justierung vorgenommen werden kann.

    [0011] Bei der eingangs beschriebenen bekannten Konstruktion sind Befestigungselemente mit dem Obergurt in Abständen verbunden, an denen in Gefällerichtung laufende Balken oder Leisten angebracht sind, die ihrerseits dann horizontal verlaufende Leisten für die Dachbedeckung tragen. Die Befestigungselemente müssen nachträglich auf den Obergurt aufgebracht werden. Dies ist verhältnismäßig aufwendig. Daher sieht eine Ausgestaltung der Erfindung ein Dach vor, bei dem der Obergurt von zwei miteinander verschweißten Rundstählen gebildet ist. Die Herstellung derartiger Gitterträger erfolgt industriell, wobei das Gittermaterial von Rollen abgewickelt wird. Dies kann auch bei dem aus zwei Rundstäben gebildeten Obergurt der Fall sein. Wird ein Gitterträger in dieser Weise ausgebildet, ist die Anordnung von besonderen Befestigungselementen überflüssig. Vielmehr kann eine Leiste oder ein Balken unmittelbar mit den beiden Rundstäben verbunden werden, indem eine Bohrschraube oder dergleichen zwischen die benachbarten Stäbe eingeschraubt wird.

    [0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
    Fig. 1
    zeigt schematisch in perspektivischer Ansicht ein mit Dachtafeln bedecktes Haus.
    Fig. 2
    zeigt ein Haus mit einer Ausführungsform eines Daches nach der Erfindung.
    Fig. 3
    zeigt die Vorderansicht des Hauses nach Fig. 2.
    Fig. 4
    zeigt eine Einzelheit der Darstellung nach Fig. 3.
    Fig. 5
    zeigt die Seitenansicht einer Verbindung von zwei benachbarten Dachtafeln.
    Fig. 6
    zeigt einen Schnitt durch ein Profilstück der Verbindung nach Fig. 5.
    Fig. 7
    zeigt perspektivisch die Verbindung nach Fig. 5 ohne Dachtafel.
    Fig. 8
    zeigt einen Schnitt durch eine Dachtafel mit einem speziellen Gitterträger.


    [0013] In Fig. 1 ist schematisch ein Haus 1 dargestellt, dessen Dachstuhl aus einzelnen Dachtafeln 2 zusammengesetzt ist. Die Dachtafeln können auch für ein gewalmtes Dach verwendet werden, wie bei 6 für ein Nebendach dargestellt. Die Dachtafeln 2 erstrecken sich jeweils einstückig vom First 3 zur Traufenkante 4 bündig nebeneinander.

    [0014] In Fig. 1 is an einer der Dachtafeln 2 eine Gaube 5 angebaut sowie ein Nebendach 6 für einen Anbau. Die an den Stoßstellen der Gaube und des Nebendaches 6 mit den Dachtafeln 2 entstehenden Kehlen 7 bzw. 8 werden nicht mit Kehlbalken ausgeführt, wie weiter unten noch erläutert wird.

    [0015] Die Dachtafeln 2 können in einer Weise ausgeführt sein, wie dies in EP 0 494 612 beschrieben ist. Sie weisen als Grundkörper eine Platte aus Beton, Leichtbeton oder einem ähnlichen Material auf. Die Platte ist mit einer Bewehrung aus mehreren parallel angeordneten Gitterträgern versehen, wobei der Untergurt innerhalb der Platte verläuft und allseits vom Material der Platte umgeben ist. Der Steg der Gitterträger ist aus einzelnen Stäben zusammengesetzt, die vorzugsweise unter 45° am Untergurt festgeschweißt sind und aus der Platte vorstehen. Ein Obergurt ist mit den Stäben verschweißt.

    [0016] Eine Ausführungsform des Daches nach Fig. 1 geht näher aus den Figuren 2 bis 4 hervor. Das Satteldach wird von selbsttragenden Tafeln 50 gebildet, deren grundsätzlicher Aufbau demjenigen gleicht, wie er vorstehend erläutert wurde. Im First erstreckt sich eine Firstpfette 52, die an den Giebeln abgestützt ist, entweder durch den gemauerten oder betonierten Giebel oder mit Hilfe von Stützen. In die Platte 54 der Tafeln 50 sind an einer Kante in Abständen Stäbe 56 einbetoniert, die nach außen vorstehen. Sie erstrecken sich durch Schenkel eines Winkelprofils 58, das in geeigneter Weise über eine Platte an der Firstpfette 52 befestigt ist. Die Schenkel des Winkelprofils 58 haben Öffnungen, durch die sich die Stäbe 56 hindurcherstrecken. Mit Hilfe von Flügelschrauben 60 oder ähnlichen Schrauben oder auch durch Verschweißung werden die Stäbe 56 an den Schenkeln befestigt. Dadurch sind die Tafeln 50 an der Firstpfette aufgehängt.

    [0017] Wie erkennbar, sind bei der Ausführungsform nach Figur 2 jeweils drei Dachtafeln 50 nebeneinander angeordnet. Sie sind durch nicht gezeigte Verbindungselemente, d.h. durch Verschweißung oder Verschrauben, in ihrer Ebene fest miteinander verbunden derart, daß eine starre selbsttragende Scheibe gebildet ist. Im Traufenbereich erfolgt eine Auflagerung nur senkrecht zur Ebene der Scheiben, wie durch Pfeil 14 angedeutet. Es wird mithin ein sogenanntes Zweipunktdach erhalten.

    [0018] In den Figuren 5 bis 7 ist eine mögliche Schraubverbindung zwischen benachbarten Tafeln 80, 82 gezeigt mit Betonplatten 84, 86. In letztere sind Profilstücke 88 einbetoniert, wie aus den Fig. 5 und 6 deutlich wird, wo bei 90 bzw. 92 Bewehrungsstäbe angedeutet sind. Aus den Figuren 6 und 7 geht der Aufbau der Profilstücke deutlicher hervor. Man erkennt ein im Querschnitt C-förmiges Profil bzw. ein U-Profil mit nach außen gebogenen Schenkelenden, das vollständig in die Platte 84 bzw. 86 einbetoniert ist. Das Innere des Profilstücks 88 ist zur Innenseite der Tafel 80 freigelegt. Auf der Außenseite des Steges des Profilstücks 88 ist eine Hutmutter 94 geschweißt, die mit einer nicht gezeigten Bohrung im Steg ausgerichtet ist. Mit Hilfe eines Schraubenbolzens 96 kann ein Flacheisen 98 gegen die Innenseite des Steges angeschraubt werden. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, ist die Länge des Flacheisens 98 etwas größer als die doppelte Länge der Profilstücke 88. Das Flacheisen 98 kann mindestens mit einem Langloch (nicht gezeigt) versehen werden, um den Abstand der Profilstücke 88 einzustellen und damit den Abstand der Tafeln 80, 82 voneinander (siehe Fig. 5). Nach der Montage kann die Öffnung an der Innenseite der Platte 84 bzw. 86 durch ein geeignetes Material 100 abgedeckt werden.

    [0019] In Fig. 8 ist ein Gitterträger dargestellt, wie er als Bewehrung für die oben angesprochenen Dachtafeln verwendet werden kann. Er besteht aus einem Untergurt aus zwei parallel im Abstand verlaufenden Rundstäben 120, 122, die in einer Betonplatte 124 eingebettet sind, welche einen Teil einer nicht weiter darge stellten Dachtafel bildet. Diagonale Stäbe 126, 128, die mit den Rundstäben 120, 122 außen verschweißt sind, erstrecken sich unter einem Winkel senkrecht zur Zeichenebene und in einem Winkel in der Zeichenebene zu einem Obergurt, der aus zwei aneinanderliegenden Rundstäben 130, 132 besteht. Die Anordnung der Stäbe 126, 128 ist etwa die wie sie in der EP 0 494 612 dargestellt ist. Auf den Stäben ruht ein Holzbalken 134, der mit Bohrschrauben, von denen eine bei 136 dargestellt ist, auf den Rundstäben 130, 132 befestigt ist. Die Bohrschraube 136 wird durch ein Loch des Balkens 134 hindurchgesteckt und bohrt sich durch die aneinandergrenzenden Bereiche der Rundstäbe 130, 132 ein Kernloch, in das sich anschließend das Gewinde der Schraube einformt. Die Rundstäbe 130, 132 werden bei der Herstellung des Gitterträgers miteinander verschweißt.


    Ansprüche

    1. Sattel- oder Walmdach aus einzelnen selbsttragenden Dachtafeln, die aus einer Platte aus Beton oder betonähnlichem Stoff und einer Bewehrung mit entlang dem Dachgefälle verlaufenden Gitterträgern bestehen, wobei die Gitterträger einen innerhalb der Platte verlaufenden Untergurt und einen außerhalb der Platte verlaufenden Obergurt aufweisen, der über Stäbe mit dem Untergurt verbunden , und wobei die Dachtafeln an den Seiten und den oberen Enden über Verbindungselemente miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Firstpfette (52) vorgesehen ist und die Dachtafeln (50) über an der Firstpfette (52) angebrachte Verbindungselemente (56, 58, 60) an der Firstpfette (52) angehängt sind und daß im Traufenbereich eine Auflagerung lediglich senkrecht zur Ebene der Dachtafeln vorgesehen ist in Form von parallel zur Dachtafel verlaufenden Auflagerflächen.
     
    2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungselement für die Verbindung von Tafeln (80, 82) in einer gemeinsamen Ebene ein U- oder C-förmiges Profilstück (88) aufweist, das, vorzugsweise mittels Bewehrung (90, 92), in eine Platte (84, 86) so eingebettet ist, daß das Innere des Profilstücks (88) von der Innenseite der Platte (84, 86) zugänglich ist, mit dem Steg des Profilstücks (88) ein ein Muttergewinde aufweisendes Gewindeteil (94) verbunden ist und ein in das Innere benachbarter Profilstücke (88) eingelegtes Verbindungsstück (98, 104, 106) mittels Schraubenbolzen (96) mit dem Profilstück (88) verbindbar ist.
     
    3. Dach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeteil (94) eine auf die Außenseite des Steges aufgeschweißte Hutmutter ist.
     
    4. Dach nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verbindungsstück (98, 104, 106) mindestens ein Langloch (110) vorgesehen ist.
     
    5. Dach nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück von einem geraden Flachstahlelement (98) gebildet ist.
     
    6. Dach nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein nachträglich aufgebrachtes Abdeckelement (100) für die freiliegenden Platten- bzw. Profilstückabschnitte.
     
    7. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Untergurt über diagonal verlaufende Stäbe mit dem Obergurt verbunden ist und daß der Obergurt von zwei aneinanderliegenden miteinander verschweißten Rundstäben (130, 132) gebildet ist.
     


    Claims

    1. A gable or hip roof of single self-supporting roof panels which are made from a slab of concrete or a material similar to concrete and from a reinforcement including latticed girders extending along the roof slope wherein the latticed girders have a lower boom extending inside the slab and an upper boom extending outside the slab, which upper boom is connected to the lower boom via bars, and wherein the roof panels are designed to be connected to each other via joining elements at the sides and upper ends, characterized in that a ridge purlin (52) is provided and the roof panels (50) are appended to the ridge purlin (52) via joining elements (56, 58, 60) mounted on the ridge purlin (52) and that a bearing surface in the eaves area is merely provided perpendicularly to the plane of the roof panels in the shape of bearing surfaces extending in parallel with the roof panel.
     
    2. The roof as claimed in claim 1, characterized in that a joining element, for joining panels (80, 82) in a common plane, has a U-shaped or C-shaped section piece (88) which, preferably by means of a reinforcement (90, 92), is embedded in a slab (84, 86) in such a way that the interior of the section piece (88) is accessible from the inside of the slab, a threaded part (94) having an internal screw thread is joined to the web of the section piece (88), and a joining piece (98, 104, 106) inserted in the interior of adjacent section pieces (88) is arranged to be joined to the section piece (88) by means of threaded bolts (96).
     
    3. The roof as claimed in claim 2, characterized in that the threaded part (94) is a cap nut welded onto the outside of the web.
     
    4. The roof as claimed in claim 2 or 3, characterized in that at least one elongate hole (110) is provided in the joining piece (98, 104, 106).
     
    5. The roof as claimed in any one of claims 2 to 4, characterized in that the joining piece is defined by a straight flat bar steel element (98).
     
    6. The roof as claimed in claim 2, characterized by a cover element (100), which is applied later on, for the exposed slab and section piece portions.
     
    7. The roof as claimed in any one of claims 1 to 6, characterized in that the lower boom is connected to the upper boom via diagonally extending bars, and that the upper boom is defined by two round bars (130, 132) which lie together and are welded to each other.
     


    Revendications

    1. Toit à deux versants ou en croupe en tables de toit autoporteuses séparées, qui sont constituées d'une plaque de béton ou d'un matériau semblable à du béton et d'une armature comportant des poutres en treillis courant le long de la pente du toit, les poutres en treillis comportant une membrure inférieure placée à l'intérieur de la plaque et une membrure supérieure placée en dehors de la plaque, qui est reliée à la membrure inférieure par des tiges, et les tables de toit pouvant être reliées aux côtés et aux extrémités supérieures par des éléments de liaison, caractérisé en ce qu'il est prévu une panne faîtière (52) et que les tables de toit (50) sont accrochées à la panne faîtière (52) par des éléments de liaison (56, 58, 60) fixés à la panne faîtière (52) et en ce qu'il est prévu dans la zone de la gouttière un fondement simplement perpendiculairement au plan des tables de toit sous forme de surfaces portantes parallèles à la table de toit.
     
    2. Toit selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément de liaison pour la liaison de tables (80, 82) présente dans un plan commun une pièce profilée en U ou en C, qui est, de préférence, noyée dans une plaque (84, 86) au moyen d'une armature (90, 92) de telle manière que l'intérieur de la pièce profilée (88) est accessible du côté intérieur de la plaque (84, 86), en ce qu'une partie filetée (94) comportant un filet femelle est reliée au dos de la pièce profilée (88) et en ce qu'une pièce de liaison (98, 104, 106) logée à l'intérieur de pièces profilées (88) voisines peut être reliée à la pièce profilée (88) au moyen de boulons filetés (96).
     
    3. Toit selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie filetée (94) est un écrou borgne soudé sur le côté extérieur du dos.
     
    4. Toit selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un trou allongé (110) dans la pièce de liaison (98, 104, 106).
     
    5. Toit selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la pièce de liaison est formée par un élément droit en acier plat (98).
     
    6. Toit selon la revendication 2, caractérisé par un élément de couverture (100) appliqué postérieurement pour les parties dégagées des pièces de plaques ou profilées.
     
    7. Toit selon l'une des revendications 1 à 6; caractérisé en ce que la membrure inférieure est reliée à la membrure supérieure par des tiges placées en diagonale et que la membrure supérieure est formée de deux tiges rondes (130, 132) soudées l'une à l'autre et placées l'une à côté de l'autre.
     




    Zeichnung