TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verschlußvorrichtung für Türen von Gehäusen oder Schränken,
vorzugsweise aus dünnem Wandmaterial wie Stahlblech, insbesondere zur Betätigung von
im Abkantungsraum von Blechschranktüren einbringbaren Verriegelungssystemen, wie Verschlußstangen,
die Verschlußvorrichtung bestehend aus einem Türschild, mit zwei Türschildbereichen,
wobei ein erster, langgestreckter Türschildbereich eine Handhabe, wie Schwenkhebel,
aufweist und ein Dornritzel drehbar lagert, und wobei der zweite Türschildbereich
eine Schubplatte verschieblich lagert, die mit dem Dornritzel in Wirkverbindung steht
und ihrerseits über einen Ansatz, der durch einen vom zweiten Türschildbereich verdeckten
Schlitz in der Tür reicht, mit dem Verriegelungssystem in Wirkverbindung steht.
STAND DER TECHNIK
[0002] Eine derartige Verschlußvorrichtung ist bereits aus der WO 94/15049 bekannt, die
ihrerseits von der EP 0 261 266 B1 ausgeht.
[0003] Die Verschlußvorrichtung ist besonders für Schaltschränke vorgesehen, aber auch für
Schränke oder Gehäuse, die an Arbeitsplätzen für Elektroniker oder Techniker zur Aufnahme
von elektronischen Geräten oder Baugruppen Anwendung finden.
[0004] Derartige Schränke oder Gehäuse sind meist in 19"-Bauweise ausgebildet, können aber
auch in metrischer Bauweise hergestellt sein. Um einen möglichst großen und leicht
zugänglichen, nutzbaren Innenraum zur Verfügung zu haben, hat sich die Verwendung
von besonders schmalen Gegenanschlägen als zweckmäßig erwiesen, beispielsweise dient
ein schmales Hohlraumprofil als Rahmengestell, an welchem Seiten- oder Rückwände sowie
Türen befestigt werden. Alternativ können auch aus Blech gebogene Schaltschränke vorgesehen
sein, die einen Abkantungsbereich aufweisen, in denen zweckmäßigerweise Verriegelungssysteme,
wie z. B. Stangenverschlüsse untergebracht werden, wie sie aus der bereits erwähnten
europäischen Patentschrift bekannt sind. Bei dieser aus der EP 0 261 266 B1 bekannten
Schwenkhebelverschlußvorrichtung ist eine das Türschild ausmachende Grundplatte mit
einen Ausformung in einer ersten rechteckigen Öffnung im Türblatt angeordnet, die
im Bereich der Schwenkhebelanlenkung vorgesehen ist, während eine zweite Ausformung
vorgesehen ist, um ein in dem freien Schwenkhebelende gelagertes Zylinderschloß aufnehmen
zu können. Die beiden Durchbrüche sind bezüglich der Längsachse axial-symmetrisch
angeordnet und es ist daher möglich, den Verschluß in diese zwei gleichgroßen Rechteckdurchbrüche
derart zu montieren, daß sich eine Umstellbarkeit von rechts auf links ergibt. Die
Schwenkhebelverschlußvorrichtung gemäß dieser europäischen Patentschrift ist besonders
günstig verwendbar mit Flachbandstangenverschlüssen, die auch eine Unterbringung in
engen Profilräumen ermöglicht, wie beispielsweise im Verkantungsraum von Blechschranktüren.
Die Befestigung des Türschildes erfolgt mit Hilfe von in die rechteckigen Durchbrüche
des Türblattes einsetzbaren oder mittels die Durchbrüche hintergreifenden Ansätzen
der Grundplatte des Türschildes oder mit Hilfe eines Kappen- oder Halteteils, welches
jeweils von der Türinnenseite aufgeschraubt wird. Die Schwenkhebelverschlußvorrichtung
gemäß der Druckschrift erfordert wenig Raum und ist für links- wie auch rechtsseitig
anschlagende Türen geeignet.
[0005] Die aus der Druckschrift bekannte Verschlußvorrichtung hat jedoch auch Nachteile.
So sitzt das Schloß selbst außermittig, was Nachteile aufweist. So ist eine nachträgliche
Änderung des Anschlags mit einer Demontage der wenigstens einen Verschlußstange oder
des Schlosses verbunden, außerdem kann sich die im Bereich der Grundplatte geführte
Verschlußstange ungünstig auf die konstruktive Gestaltung, der Verschlußvorrichtung,
insbesondere im Bereich des Zylinderschlosses auswirken. Bei Reihenschrankanwendung
kann außerdem das Türschild den Öffnungswinkel der Tür eines Nachbarschrankes ungewünscht
einschränken.
[0006] Gemäß der WO 94/15049 ist die zweite Ausformung nicht im Bereich der Schwenkachse
des Schwenkhebels angeordnet, sondern bezüglich der Betätigungsachse des Schwenkhebels
um 180° versetzt. Auf diese Weise wird es möglich, den Schwenkhebel je nach Wunsch
in eine der beiden, um 180° rotationsmäßig versetzten Stellungen in die Grundplatte
einzuschwenken und dort mit Hilfe des im Schwenkhebel untergebrachten Zylinderschlosses
festzulegen. Durch diese Gestaltung werden bestimmte Vorteile erreicht, die in der
WO 94/15049 auf den Seiten 3 und 4 geschildert werden. Im übrigen gelten aber auch
hier die obig ausgeführten Nachteile.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den aus der WO 94/15049 bekannten Schwenkhebelverschluß
weiter auszugestalten, und zwar in der Hinsicht, daß er nicht nur einfacher aufgebaut
und damit billiger herstellbar ist, gleichwohl weiterhin die Vorteile der bekannten
Verschlußeinrichtung aufweist, sondern auch bei Reihenschrankanwendung einen größeren
Öffnungswinkel für die Tür eines Nachbarschrankes ermöglicht.
KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0008] Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß der zweite Türschildbereich ebenfalls langgestreckt
und derart geformt und mit dem ersten langgestreckten Türschildbereich einstückig
verbunden ist, daß die Erstreckungsachse des zweiten langgestreckten Türschildbereichs
senkrecht zur Erstreckungsachse des ersten langgestreckten Türschildbereiches liegt.
Durch diese Maßnahme ergibt sich nicht nur eine Symmetrie bezüglich der Türblattmitte
und damit Konstruktions- und Montagevereinfachungen, es ergibt sich insbesondere auch
die Möglichkeit, die Aufbauhöhe in der Nähe des Türrandes zu verringern, was zu vergrößerten
Türöffnungswinkeln für den Nachbarschrank bei Reihenschrankanwendung führt.
[0009] Die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung kann durch Steckschlüssel betätigbar sein,
oder einen Schwenkhebel aufweisen, insbesondere einen in einer vom Türschild gebildeten
Mulde arretierbaren Schwenkhebel.
[0010] Besonders günstig ist es, wenn die Schubplatte, welche z. B. über den Schwenkhebel
und das Domritzel betätigbar ist, in Wirkverbindung mit einer (parallel zur Schubplattenlängserstreckung
angeordneten) Verschlußstange steht und im Bereich des Türschildes ein Mitnehmer oder
Nase vorgesehen ist, der mit der Verschlußstange verbunden ist.
[0011] Günstig ist es, wenn das Dornritzel über kämmende Zähne der Schubplatte mit dieser
und diese über den Mitnehmer oder Nase mit der Verschlußstange verbunden ist, und
wenn das Domritzel und die Schubplatte nahezu formschlüssig von dem Türschild aufgenommen
sind.
[0012] Gemäß einer noch anderen Weiterbildung ist der Mitnehmer an der Innenseite der Tür
und im Bereich der Ansatzplatte verstellbar und über Verbindungsbereiche mit der Verschlußstange
verbunden, wobei der Mitnehmer mit einer Nase in einer Ausnehmung der im rechten Winkel
zur Mitnehmerebene verlaufenden Schubplatte geführt ist.
[0013] Beiderseits oder einseitig an der Verschlußstange können im Bereich von schrankseitigen
Aufnahmen Rollen oder Vorsprünge vorgesehen sein, die mit der Verschlußstange Verriegelungen
bilden, wobei komplementär ausgebildete und vertikale Auflaufflächen aufweisende Aufnahmen
vorgesehen sein mögen, in die die Rollen oder Vorsprünge eingreifen. Bei einer derartigen
Konstruktion ist es günstig, wenn die Aufnahmen, die vorzugsweise im Abkantungsbereich
eines Schrank- oder Gehäuserahmens befestigt sind, als Haken oder Doppelhaken mit
einer zur Tür gerichteten Öffnung für die Verschlußstange ausgebildet sind.
[0014] Die Schubplatte kann einen ersten, zu ihrer Mittelachse ausgerichteten Durchbruch
zur Aufnahme der Nase aufweisen, sowie entlang der Längsachse zu dieser Ausnehmung
jeweils in einem Abstand X zwei weitere Ausnehmungen, wobei der Abstand X die Entfernung
ist, die die Schubplatte zurücklegt, wenn der Schwenkhebel um 90° gedreht wird.
[0015] Genauso kann die Nase von einem Formstück gebildet sein, das aus einem Nasenbereich
und einem Mitnehmerbereich gebildet ist, wobei der Nasenbereich an einem Ende des
Mitnehmerbereichs angeordnet ist, und der Mitnehmerbereich eine solche Längserstreckung
aufweist, das er annähernd die Länge der Nasenbreite zuzüglich der Entfernung X aufweist.
[0016] Der Mitnehmerbereich in der zur Achse der Verschlußstange ausgerichteten Längsachse
kann drei Bohrungen aufweisen, durch die Befestigungsschrauben hindurchgeführt sind,
die in einer von der Verschlußstange gebildeten Gewindebohrung aufnehmbar sind, wobei
der axiale Abstand der Bohrungen einen Bruchteil, ein Einfaches oder ein Vielfaches
der Entfernung X ausmacht.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert,
die in den Zeichnungen dargestellt sind.
[0018] Es zeigt:
Fig. 1
in einer (verkleinerten) Draufsicht eine erfindungsgemäß ausgestaltete Verschlußvorrichtung
in Verbindung mit einer Blechschranktür;
Fig. 2
die in Fig. 1 dargestellten Verschlußvorrichtung in einer Teil-Darstellung von annähernd
natürlicher Größe;
Fig. 3
eine Ansicht von links auf die Anordnung gemäß Fig. 2;
Fig. 4
eine Querschnittsansicht der Verschlußvorrichtung entlang der Linie IV-IV der Fig.
1;
Fig. 5
eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V der Fig. 1;
Fig. 6
eine Querschnittsansicht entlang der Linie VI-VI der Fig. 1;
Fig. 7
in einer Seitenansicht, teilweise weggeschnitten, einen Teil der in Fig. 1 dargestellten
Schwenkhebelverschlußvorrichtung;
Fig. 8
in einer Seitenansicht einen anderen Teil der in Fig. 1 dargestellten Verschlußvorrichtung;
Fig. 9
eine Draufsicht auf die Schubplatte der in Fig. 1 dargestellten Verschlußvorrichtung;
Fig. 10
eine Seitenansicht auf die Schubplatte gemäß Fig. 9;
Fig. 11
eine Rückenansicht auf eine ähnliche Ausgestaltung der in Fig. 1 dargestellten Verschlußeinrichtung;
Fig. 12
eine Seitenansicht auf die in Fig. 11 dargestellten Verschlußvorrichtung;
Fig. 13
eine axiale Schnittansicht durch in Fig. 11 dargestellte Verschlußvorrichtung;
Fig. 14
eine Draufsicht auf die in Fig. 11 dargestellte Verschlußvorrichtung;
Fig. 15
eine Ansicht von rechts auf die in Fig. 14 dargestellte Verschlußvorrichtung;
Fig. 16
eine Ansicht von oben auf die in Fig. 14 dargestellte Verschlußvorrichtung;
Fig. 17
eine Querschnittsansicht entlang der Linie XVII-XVII der Fig. 14;
Fig. 18
eine Rückansicht auf die in Fig. 14 dargestellte Verschlußvorrichtung;
Fig. 19
eine axiale Schnittansicht entlang der Schnittlinie IXX-IXX der Fig. 18;
Fig. 20
eine Seitenansicht auf den Verriegelungsbereich der Fig. 1;
Fig. 21
in einer Rückansicht eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung
in Verbindung mit einer Blechschranktür, mit abgewandelten Aufnahmen für anders gestaltete
Verschlußstangen, hier in Verriegelungsstellung;
Fig. 22A und 22B
zugehörige Darstellungen von Offenstellungen der Verschlußstange;
Fig. 23
eine Ansicht entlang der Linie XXIII-XXIII der Fig. 21;
Fig. 24
eine Schnittansicht entlang der Linie XXIV-XXIIV der Fig. 21;
Fig. 25A, 25B und 25C
verschiedene Ansichten der in der Fig. 21 verwendeten schrankseitigen Aufnahme;
Fig. 26
eine Ansicht einer alternativen schrankseitigen Aufnahme;
Fig. 27
eine Draufsicht auf einen Schwenkhebelverschluß gemäß der Erfindung, bei dem das Verriegelungsschloß
des Schwenkhebels im Türschild untergebracht ist;
Fig. 28
eine Seitenansicht auf den Verschluß der Fig. 27 bei Reihenschrankanwendung;
Fig. 29
eine Draufsicht auf einen Steckschlüsselverschluß gemäß der Erfindung; und
Fig. 30
eine Seitenansicht auf den Verschluß der Fig. 29 bei Reihenschrankanwendung.
BESTE WEGE DER AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0019] In Fig. 1 ist in Draufsicht und in Fig. 21 in Rückansicht ein erfindungsgemäß ausgestalteter
Verschluß, hier als Schwenkhebelverschluß 10 bzw. 110 zu erkennen, der an einer Blechschranktür
2 angebracht ist, die ihrerseits innerhalb eines Rahmens 1 eines Schaltschrankes,
eines Blechgehäuses oder dgl. in geeigneter Weise eingepaßt ist, siehe auch die Fig.
4 bzw. 23. Die Schwenkhebelverschlußeinrichtung umfaßt ein Türschild 4,104, das auf
der Außenfläche des Türblattes 2 angebracht ist. Das Türschild 4 umfaßt einen ersten
Türschildbereich 8 oder Grundplatte 5, 105, und einen damit verbundenen zweiten Türschildbereich
3.
[0020] Als Handhabe ist ein Schwenkhebel 25, 125 im Bereich der Grundplatte 5, 105 angeordnet,
der in der in durchgezogenenen Linien dargestellten Verschlußstellung über eine schlüsselbetätigbare
Schließeinrichtung, z. B. Zylinderschloß 57, in der eingeschwenkten Position gesichert
werden kann. Die Schließeinrichtung muß nicht, wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel,
im Schwenkhebel 25, 125 untergebracht sein, sondern kann auch innerhalb des Türschildes
oder der Grundplatte angeordnet werden und in geeigneter Weise den Schwenkhebel 225
in seiner eingeschwenkten Stellung festhalten, siehe Fig. 27 und 28.
[0021] Um eine einfache Umstellung von einer linksanschlagenden Tür, wie sie beispielsweise
in Fig. 4 und 23 dargestellt ist, in eine rechtsanschlagend Tür vornehmen zu können,
ist zum einen die Gesamtanordnung, wie sie in Fig. 1 oder Fig. 21 zu erkennen ist,
bezüglich einer die Mittelhalbierende 11 des Türblattes 2 darstellende Linie axial-symmetrisch,
wie auch das entsprechende Lochbild im Türblatt um diese Achse 11 axial-symmetrisch
ausgeführt ist und beispielsweise einen Rechteckdurchbruch umfaßt, der bezüglich der
Linie 11 symmetrisch angeordnet ist. Um die erwähnte Umstellung vorzunehmen, ist es
lediglich erforderlich, das Türblatt um 180° zu drehen, so daß nunmehr der bisher
obere Teil des z. B. in Fig. 1 erkennbaren Türschildes nach unten gelangt, und der
vorher linke Teil (der Türschildbereich 3) nach rechts. Wegen der Symmetrie der Anordnung
kann der Schwenkhebel 25 wieder in der gleichen horizontalen Stellung verriegelt werden,
so daß es möglich ist, ohne Änderungen an den Verschlußeinrichtungen eine Umstellung
des Anschlags des Türblatts von rechts auf links und umgekehrt vorzunehmen.
[0022] Die Montage der Grundplatte 5 erfolgt gemäß Fig. 8 mit Hilfe eines Deckels oder einer
Abdeckkappe 70, 170, die auf die Hinterfläche des Türblattes 2 aufgesetzt wird und
die auf der Vorderfläche des Türblattes 2 aufgesetzten Grundplatte 5, 105 festhält.
Die Raum verbrauchenden Verschlußstangeneinrichtungen 12, 112 werden dabei zweckmäßigerweise,
wie auch bei der EP 0 261 266 B1, im Verkantungsraum 61 untergebracht, der einerseits
von der Abkantung 62 des Türblattes 2 und andererseits von der Abkantung 63, 64 des
Türrahmens 1 oder dgl. gebildet wird, wie z. B. Fig. 4 erkennen läßt. Die Verschlußstangen,
die als hochkant stehende Flachstangen 12 ausgebildet sind, lassen sich innerhalb
dieses Verkantungsraums 61 in bequemer Weise führen, beispielsweise mittels der in
Fig. 5 bzw. Fig. 24 dargestellten Stangenführung 32, 132, die auch beim Stand der
Technik vorhanden ist.
[0023] Entsprechend lassen sich gemäß Fig. 6 und 20 bzw. 21 und z. B. 25, 26 innerhalb dieses
Raumes 61 auch Verschlußelemente unterbringen, die einerseits aus einer am Türrahmen
1 festgelegten Aufnahme 40, 140 bestehen, andererseits aus von der Verschlußstange
12, 112 getragenen Rollzapfen 38 oder Verriegelungsvorsprüngen 138, die in dieses
vom Türblatt 1 getragene Aufnahmeteil einfahren können.
[0024] Für die Leichtgängigkeit der Anordnung ist es gemäß Fig. 1, 6 und 20 zweckmäßig,
die Aufnahme, z. B. ein hakenförmiges Einlaufelement für die Doppelrollzapfen 38,
zweifach vorzusehen, und zwar derart, daß z. B. der Doppelrollzapfen 38 in einer bestimmten
Stellung der Verschlußstange 12 in einen konisch sich erweiternden Schlitz 65 einfahren
kann, der von den beiden offenen Enden zweier Haken 67 gebildet ist, die auf einer
gemeinsamen Basis 66 montiert sind oder von dieser einstückig ausgehen. Diese Basis
66 ist dann ihrerseits wieder mit einer in Fig. 6 erkennbaren Kopfschraube am Türrahmen
1 festgelegt, siehe beispielsweise die Bezugszahl 68. Das hakenförmige Gebilde 67
kann offen sein, oder aber zur Erhöhung der Stabilität seitliche Wände 68 aufweisen,
um so ein Aufbiegen bei starker Belastung zu verhindern. Eine andere Konstruktion
zeigen die Figuren 23 bis 26, bei der aus der Verschlußstange 112 im Bereich von deren
Profilmitte symmetrisch angeordnete, zu einer Stangenseite hin herausgestanzte, herausgedrückte
oder herausgepreßte Verriegelungsvorsprünge 135 vorgesehen sind, die in symmetrisch
ausgebildete Haken einfahren, die gemäß Fig. 25A, B, C mittels zweier Schraubenbolzen,
gemäß Fig. 26 mittels nur eines Schraubbolzens am Schrank festgelegt werden.
[0025] Die in Fig. 20 dargestellte Stellung des Zapfens 38 ist die Offenstellung, also z.
B. eine solche Stellung, bei der der Schwenkhebel sich in der Vertikalen (nach unten
oder nach oben geschwenkt) befindet. Demgegenüber befindet sich in Fig. 22 der "Zapfen"
bzw. Vorsprung 138 in der verriegelnden Stellung, mit in den Hakenbereich 140 hineingelaufenen
Verriegelungsvorsprung 138. Dies ist eine solche Stellung, bei der der Schwenkhebel
in seiner horizontalen (ggf. eingeschwenkten) Stellung sich befindet. Durch diese
mechanische Symmetrie ergibt sich eine vollkommene Identität der Verhältnisse, sei
die Türe nun rechts anschlagend oder um 180° gedreht und links anschlagend ausgeführt.
[0026] Gemäß Fig. 1, die schematisch eine Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung
10 zeigt, ist im Bereich des Bereiches 3 des Türschildes 4 ein stangenförmig ausgebildeter
Mitnehmer 16 vorgesehen, siehe auch Fig. 4, der über eine Nase 18 mit einer Schubplatte
20, die nochmals in den Fig. 9 und 10 in einer Draufsicht und einer Seitenansicht
zu erkennen ist, in Wirkverbindung steht und mit dieser Schubplatte 20 in vertikaler
Richtung verstellt werden kann. Eine Verschlußstange 12 verläuft oberhalb und unterhalb
des Türschildes 4 parallel zum Mitnehmer 16 und ist mit diesem in einem Verbindungsbereich
17, beispielsweise mit Hilfe eines Schraubbolzens 69, der durch eine von in Fig. 7
erkennbaren drei Bohrungen 270 hindurchgesteckt und dann in eine Gewindebohrung 271
in der Verschlußstange 12 eingeschraubt ist, verbunden. Wie die Figuren weiter erkennen
lassen, ist die Verschlußstange 12 wie auch der Mitnehmer 16 senkrecht zur Innenseite
der Tür 2 und auch zur Erstreckungsebene des Türschildbereiches 3 angeordnet.
[0027] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 22 geht dagegen eine Nase 118 einstückig von der
Stange 112 aus.
[0028] Alternativ kann natürlich auch eine mit ihrer Ebene parallel zum Türblatt 2 verlaufende
Flachbandstange vorgesehen sein, beispielsweise derart, daß die Nase 18 nochmals um
90° gebogen ist, um dann mit der Verschlußstange 12 verbunden zu werden, oder es kann
sich um eine Rundstange handeln, die in geeigneter Weise mit der Nase 18 in Verbindung
steht. Statt eines Stangenverschlusses kann auch ein anderes Verriegelungssystem betätigt
werden, daß eine Riegelverschiebung oder dgl. erfordert.
[0029] Die Fig. 1 bzw. 22 läßt weiter erkennen, daß die Verschlußstange 12, 112 oberhalb
(siehe Fig. 1) wie auch, unterhalb (Fig. 22) des Türschildes 4, 104 mittels an der
Innenfläche nahe der Abkantung befestigten Stangenführungen 32, 132 (siehe auch Fig.
5 und Fig. 24) geführt ist. In relativer Nähe zu derartigen Stangenführungen (das
entlastet die Stange) sind dann die Aufnahmen 40, 140 vorgesehen, in welche von der
Verschlußstange 12, 112 getragene oder gebildete Verriegelungen einlaufen können,
wie z. B. beidseitig der Verschlußstange 12 gelagerte Rollen 38, oder gemäß Fig. 23
eine einseitige vorspringende Herausdrückung 138. Die Ausbildung dieser Aufnahme 40,
140 wurde bereits im Zusammenhang mit den Figuren 20 bzw. 25 und 26 näher erläutert.
Fig. 1 bzw. Fig. 22 verdeutlichen, daß infolge der senkrecht zur Innenseite der Tür
angeordneten Verschlußstange 12, 112 eine funktionssichere Zuhaltung und Verriegelung
auch in besonders schmal ausgebildeten schrankseitigen Aufnahmen 40, 140 erfolgen
kann, so daß der Verschluß auch in relativ schmalen vertikalen Räumen bzw. Profilrahmen
von Schränken und Gehäusen verwendbar ist.
[0030] Durch die Anordnung der Stangenführungen und ggf. Aufnahmen in die jeweiligen Eckbereiche
der Abkantung ergibt sich eine besonders hohe Stabilität, auch gegen Verdrehung dieser
blockförmigen Elemente, selbst dann, wenn diese mit nur einem Befestigungsbolzen befestigt
sind, wie es beispielsweise beim Führungselement gemäß Fig. 5 oder Fig. 24 der Fall
ist. Aus dem gleichen Grunde kann auch die Aufnahme gemäß Fig. 6, wie dargestellt,
mit zwei Schraubbolzen 68 oder auch nur mit einem Schraubbolzen 68 befestigt sein,
wobei sich bei Anordnung in der Ecke des Verkantungsraum die Gefahr reduziert, daß
eine Verdrehung erfolgt, die die Leichtgängigkeit beeinträchtigen könnte.
[0031] Fig. 8 und Fig. 23 läßt erkennen, daß der Schwenkhebel 25, 125 nahezu die Ausbildung
haben kann, wie aus der europäischen Patentschrift bekannt. Die sich horizontal erstreckende
Grundplatte 5 weist an ihrem einen Ende eine Abdeckkappe 70 auf, die mittels in zwei
von der Grundplatte 5, 105 gebildeten Gewindebohrungen 71, 171 eingeschraubten Schrauben
72, 172 festgelegt wird und dabei das Türblatt 2 zwischen den Randbereichen 73, 173
der Grundplatte 5, 105 einerseits und den Becherkanten 74, 174 der Abdeckkappe 70,
170 andererseits einklemmt, wodurch die Gesamtanordnung innerhalb des Türblattes festgelegt
wird, wobei zur Zentrierung der Grundplatte 5, 105 innerhalb des von dem Türblatt
gebildeten Durchbruchs die zur Aufnahme der Schraube 72, 172 dienenden Vorsprünge
im Gewindebohrungsbereich 71, 171 dienen können, oder aber andere Nasen und Kanten,
die sich an Umfangskanten des Durchbruches im Türblatt anlegen können.
[0032] Eine weitere Befestigungsart zeigt die Fig. 11, gemäß der in von dem Türschild 4
gebildeten Gewindebohrungen 175 Schrauben eingebracht werden können, die durch entsprechende
Bohrungen oder Einschnitte im Türblatt geführt sind. Die Schrauben legen sich einerseits
mit ihrem Kopf (unter Zwischenlage ggf. einer Beilagscheibe) an die Innenfläche des
Türblatts 2 an, andererseits sind sie in eine entsprechende Gewindebohrung 175 des
Bereiches 3 eingeführt, um diesen besser am Türblatt 2 festzuhalten. Die in diesem
Bereich verlaufende Schubplatte 20 kann entsprechende Einschnürungen 21 aufweisen,
um in ihrer Bewegung von diesen Schrauben bzw. Gewindebohrungsbereichen nicht behindert
zu werden. Ähnliche Befestigungen weisen die Ausführungsformen gemäß Fig. 27, 28 sowie
Fig. 29, 30 auf.
[0033] Ein Schließen und Öffnen der Verschlußvorrichtung 10, 110 erfolgt, wenn der Schwenkhebel
25, 125 herausgeschwenkt und das im Bereich der Schwenkachse 53 angeordnete Dornritzel
26, welches als Schloßnuß dient, entsprechend verstellt wird.
[0034] Diese drehende Verstellbewegung wird z. B. durch mit den Zähnen des Ritzels 26 kämmenden
Zähnen 23 der Schubplatte 20, 120 in eine vertikale Bewegung der Schubplatte umgesetzt
und diese über den Mitnehmer 16 bzw. Nase 18 auf die Verschlußstange 12 und an die
auf der Verschlußstange 12, 112 angeordneten, wenigstens einmal vorhandenen Verriegelungselemente
38, 138 übertragen.
[0035] Die Fig. 4 und 11 zeigen in einer Seitenansicht und in einer Draufsicht die Raumaufnahme
(raumschlüssige Aufnahme) der Schubplatte 20 in einem von dem Türschildbereich 3 und
der Tür 2 gebildeten Zwischenraum. Die Verbindung zwischen der Schubplatte 20 und
der Verschlußstange 12 erfolgt über eine Nase 18, die am Mitnehmer 16 ausgebildet
oder (gemäß Fig. 22) mit der Stange 112 einstückig ist und die in eine seitlich angeordnete
Ausnehmung oder Durchbruch 22 der Schubplatte eingeschoben ist. Dabei ist der Ritzelumfang
und dessen Anzahl der Zähne und die Anzahl der Zähne 23 der Schubplatte 20 so ausgestaltet,
daß eine Drehung des Ritzels 26 um 90° eine Verschiebung um z. B. drei Zahnabständen
(Entfernung X gemäß Fig. 7 oder Fig. 20 bzw. Fig. 22A und Fig. 22B) bewirkt.
[0036] Bei einer Aufnahme 40 gemäß Fig. 20 gelangt bei dieser Bewegung der Rollzapfen 38
aus der (mittleren) Offenstellung, wie sie in der Fig. 20 zu erkennen ist, in eine
der beiden möglichen Verschlußstellungen, beispielsweise in die nach oben geführte
Verschlußstellung, durch Verschiebung um die Entfernung X. Umgekehrt kann ein Verschließen
auch dadurch erfolgen, daß der Rollzapfen 38 um diese Entfernung X nach unten verschoben
wird. Bei einem Verschlußelement 140 gemäß Fig. 22 ist die mittlere Stellung eine
Verschlußstellung, bei der die Herausstanzung 138 von einem Haken 69 (Fig. 25A) festgehalten
wird. Bei Verschiebung um X kommt diese frei, siehe Fig. 22A und Fig. 22B.
[0037] Manchmal kann es sinnvoll sein, die Verschlußlage dadurch zu ändern, daß aus einer
Schwenkhebelstellung, die vorher eine offene Tür bedeutet hat, eine Schwenkhebelstellung
wird, die eine verschlossene Tür beinhaltet und umgekehrt. In diesem Falt ist es möglich,
die Nase 18 des Mitnehmers 16 aus der einen Ausnehmung der dort vorhandenen Ausnehmungen
22 herauszunehmen und in eine um die Länge X entfernte zweite Ausnehmung einzuhängen.
[0038] Des weiteren ist es möglich, den Mitnehmer 16 auf der Verschlußstange 12 so umzusetzen,
daß sich dabei die Stellung der Verschfußstange 12 nicht ändert, wie die Fig. 7 erkennen
läßt. Zu diesem Zweck braucht nur die Schraube 69 gelöst zu werden, woraufhin der
Mitnehmer 16 abgehoben und um 180° derart gedreht wird, daß die Nase 18 von der in
der Figur dargestellten oberen Stellung in die untere Stellung gelangt, woraufhin
dann der Mitnehmer 16 wieder mittels der Schraube 69 auf der Verschlußstange 12 aufgeschraubt
wird.
[0039] Der Querschnitt gemäß Fig. 4 verdeutlicht das Zusammenwirken des Schwenkhebels 25,
des Domritzels 26, an dem der Schwenkhebel 25 über einen Gelenkstift 81 angelenkt
ist, mit der Schubplatte 20, wobei das Domritzel in einem Ringraum 82 drehbar und
axial arretiert gelagert ist, der in der Grundplatte 5 gebildet ist. Die Grundplatte
5 verhindert somit durch die entsprechende Kante des Ringraums 82 das Ritzel daran,
von dem Schwenkhebel 25 nach außen gezogen zu werden, umgekehrt wird das Ritzel aber
auch von dem Schwenkhebel gegen die Kante 82 gedrückt, so daß sich eine stabile Drehlagerung
ergibt. Mit den Zähnen dieses Ritzels kämmt dann die Zahnreihe 23 der Platte 20, die
dabei zwischen der Ebene des Türblattes 2 und der inneren Fläche 83 des Türschildbereiches
3 gleitet und mit geringem Spiel gelagert ist.
[0040] Fig. 1 läßt in Verbindung mit den Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 erkennen, daß der Mitnehmer
16 bzw. Nase 18 (mit zugehörigem Schlitz) außerhalb des Dichtungsbereiches des Schrankes
liegt, der Schlitz im Abkantungsbereich des Türblatts ergibt daher keine Undichtigkeit.
Der Schlitz kann auch als Anschlag für die Bewegung des Mitnehmers 16 bzw. der Nase
18 dienen, indem er nur eine bestimmte Längserstreckung aufweist. Dadurch läßt sich
beispielsweise die Offenstellung für den Benutzer eindeutig definieren - er muß z.
B. den von der Aufnahme 40 gebildeten Einlaufbereich für die Rollen 38 nicht "suchen",
sondern mit Erreichen des Anschlags stehen die Rollen dann genau über den Einlauf
65. Um diese Stellung verändern zu können, können wiederum in der Stange 12 und/oder
in dem Mitnehmer 16 mehrere, axial verschobene Öffnungen 70 vorgesehen werden, ebenso
wie das schon erwähnte Umsetzen des Mitnehmers eine Umstellung ermöglicht.
[0041] Bei der in Fig. 27 in Draufsicht dargestellten Ausführungsform durchdringt das Türschild
an keiner Stelle das Türblatt 202. Festgehalten wird es durch Schrauben 227, siehe
Fig. 28, die durch entsprechende Runddurchbrüche im Türblatt 202 hindurchgesteckt
und in entsprechende Gewindebohrungen des Türschildes eingeschraubt sind. Eine weitere
Besonderheit zeigt die Fig. 27 auch insofern, als hier nicht das Ende des Schwenkhebels
225 ein Zylinderschloß aufweist, sondern statt dessen die Grundplatte 205 bzw. der
Türschildbereich 208, siehe das Zylinderschloß 257.
[0042] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung gemäß Fig. 27 und 28 zeigt besonders deutlich
die Vorteile, die sich ergeben, wenn der Verschluß bei Reihenschrankanlagen eingesetzt
wird. So ist in Fig. 27 das Türblatt 202 eines ersten Reihenschrankes zu erkennen,
sowie das Türblatt 202' eines direkt daneben angeordneten weiteren Schrankes. Die
Abkantungen 262 des Türblatts 202 und die Abkantung 262' des Türblatts 202' liegen
wenige Millimeter nebeneinander. Das Türblatt 202' ist um eine Achse 7 schwenkbar
an einen Schrankrahmen 201' angelenkt und ermöglicht einen Öffnungswinkel für das
Türblatt 202' von 180°, auch bei Reihenschrankanwendungen, wenn ein Schrank dicht
neben dem nächsten Schrank aufgestellt ist. Um den vollen Öffnungswinkel von 180°
zu erreichen, war es allerdings notwendig, die Anschlagseite von aufeinanderfolgenden
Schränken jeweils zu wechseln. Dadurch lagen die Scharniere 7 jeweils nebeneinander.
Ist dagegen, wie bei Fig. 28, die Anschlagseite von zwei aufeinanderfolgenden Schränken,
hier 202 und 202', gleich (nämlich jeweils links) liegt ein Türblattscharnier 7 nicht
mehr direkt neben einem anderen Türblattscharnier 7 eines nachfolgenden Schrankes,
sondern, wie hier erkennbar, im Bereich eines über dem Türblatt vorspringendem Türschildes
204. Je nach Höhe dieses Türschildes behindert das Türschild somit das volle Öffnen
um 180° des Türblattes 262', wie hier auch erkennbar. Die Behinderung wird um so größer,
je näher das Türschild 204 an der Abkantung 262 des Türblattes 202 liegt, und je höher
es über die Türblattaußenfläche vorspringt. Die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung
ermöglicht nun in zweierlei Hinsicht eine Verbesserung der Verhältnisse: Zum einen
rückt die Betätigungsachse des Verschlusses, bei Fig. 28 mit 226 bezeichnet, weg von
der Türkante 262, so daß auch ist bei hochaufragenden Betätigungseinrichtungen die
Aufschwenkweite des Türblattes 202' nur geringfügig eingeschränkt wird, zum zweiten
wird erreicht, daß ggf. vorhandene Verriegelungen für einen Schwenkhebel, die besonders
hoch aufragen, nicht mehr, wie noch beim Stand der Technik, nahe der Türabkantung
262 liegen, sondern weit weg von dieser Kante, dies infolge der horizontalen Anordnung
des Betätigungshebels 252, so daß dessen freies Ende mit beispielsweise einer Schloßeinrichtung
257 vom Rand 262 weg in Richtung Türmitte rückt.
[0043] Durch diese Maßnahmen wird auch ermöglicht, beispielsweise gemäß der Ausführungsform
von Fig. 27 und 28 auf einen größeren Durchbruch im Türblatt ganz zu verzichten und
das Verriegelungsschloß 257 vollständig vor der Vorderfläche des Türblattes unterzubringen,
wodurch zwar die Aufbauhöhe steigt, wie der untere Teil der Fig. 28 deutlich erkennen
läßt, dieser erhöhte Aufbau aber, aufgrund der horizontalen Anordnung, weit weg von
der Abkantung 272 des Türblattes 202 liegt und damit nicht mehr stört.
[0044] Ähnliche Gesichtspunkte gelten für die Ausführungsform gemäß der Fig. 29 und 30,
wo anstelle eines ausschwenkbaren Handhebels ein fester Griff 325 vorgesehen ist,
der wiederum mit Schraubbolzen 327 am Türblatt 302 festgeschraubt sein mag. Das auch
bei dieser Ausführungsform vorhandene Domritzel ist hier mit einem Steckschlüsselaufsatz
97 versehen, hier in Form eines Vierkants, in welchen Aufsatz ein entsprechender Betätigungsschlüssel,
wie Vierkantschlüssel, eingesteckt und dann das Dornritzel gedreht werden kann. Wie
ein Vergleich mit der Ausführungsform von Fig. 27 und 28 erkennen läßt, ist hier der
maximal mögliche Öffnungswinkel für das Türblatt 302' des Nachbarschrankes nur geringfügig
größer, dies wegen der größeren Aufbauhöhe des Griffes 325.
GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT
[0045] Die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung ist beispielsweise im Schaltschrankbau
gewerblich anwendbar.
1. Verschlußvorrichtung (10) für Türen (2) von Gehäusen oder Schränken (1), vorzugsweise
aus dünnem Wandmaterial wie Stahlblech, insbesondere zur Betätigung von im Abkantungsraum
von Blechschranktüren einbringbaren Verriegelungssystemen, wie Verschlußstangen (12),
die Verschlußvorrichtung (10) bestehend aus einem Türschild (4) mit zwei Türschildbereichen,
wobei ein erster, langgestreckter Türschildbereich (8) eine Handhabe, wie Schwenkhebel
(25), aufweist und ein Domritzel (26) drehbar lagert, und wobei der zweite Türschildbereich
(3) eine Schubplatte (20) verschieblich lagert, die mit dem Dornritzel in Wirkverbindung
steht und ihrerseits über einen Ansatz, der durch einen vom zweiten Türschildbereich
verdeckten Schlitz in der Tür (2) reicht, mit dem Verriegelungssystem in Wirkverbindung
steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Türschildbereich (3) ebenfalls langgestreckt und derart geformt und mit
dem ersten langgestreckten Türschildbereich (8) einstückig verbunden ist, daß die
Erstreckungsachse (19) des zweiten langgestreckten Türschildbereichs (3) senkrecht
zur Erstreckungsachse (11) des ersten langgestreckten Türschildbereiches (8) liegt.
2. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende des Dorns des Dornritzels eine Aufnahme für eine Betätigung, wie
Steckschlüssel, vorgesehen ist.
3. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende des Dorns des Dornritzels eine Handhabe in Form eines in den ersten
Türschildbereich (8) einschwenkbaren Schwenkhebels (25) angelenkt ist.
4. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des freien Endes des Schwenkhebels (25) eine Arretierungseinrichtung,
wie Zylinderschloß (57), vorgesehen ist, die den Schwenkhebel (25) in der eingeschwenkten
Stellung entriegelbar festhält, welche Arretierungseinrichtung entweder im Schwenkhebel
(25) oder im ersten Türschildbereich (8) angeordnet ist.
5. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Türschild mit Ausformungen (z. B. 14) zum Eingriff in zumindest eine türseitige
Aussparung (15) versehen ist, wobei eine Ausformung (14) an dem vom zweiten Türschildbereich
(3) abgewandten Ende des ersten langgestreckten Türschildbereichs (8) ausgebildet
ist und mit der Arretierungseinrichtung, wie Zylinderschloßeinrichtung (57) für den
Schwenkhebel (25) zusammenwirkt.
6. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausformung (14) des ersten Türschildbereichs (8) als Halteblock in der Aussparung
(15) der Tür (2) oder dgl. fixierbar ist, während der zweite Türschildbereich (3)
in seiner zur Tür (2) weisenden Fläche Gewindebohrungen aufweist, in die durch die
Tür (2) hindurchreichende Befestigungsschrauben einbringbar sind.
7. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verschlußstange (12) vorgesehen ist, welche über den Ansatz in Wirkverbindung
mit der Schubplatte (20) steht, die von dem zweiten langgestreckten Türschildbereich
(3) parallel zur Achse der Verschlußstange (20) verstellbar gelagert ist
8. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Verschlußstange (12) schrankseitige Aufnahmen (z. B. 40) für Verriegelungselemente
der Verschlußstange (12) ausgebildet sind.
9. Verschlußvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dornritzel (26) Zähne aufweist, die mit Zähnen (23, 24) der Schubplatte (20)
kämmen, und daß die Schubplatte (20) über den Ansatz, der als Mitnehmer (16) oder
Nase (18) ausgestaltet ist, mit der Verschlußstange (12) oder sonstigen Verschlußeinrichtung
in Wirkverbindung steht, und daß das Dornritzel (26) und die Schubplatte (20) nahezu
formschlüssig von dem ersten bzw. zweiten Türschildbereich (8; 3) aufgenommen sind.
10. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (16) an der Innenseite der Tür (2) und im Bereich dem zweiten Türschildbereich
(3) verstellbar und über Verbindungsbereiche (17) mit der Verschlußstange (12) verbunden
ist, und daß der Mitnehmer (16) mit einer Nase (18) in einer Ausnehmung (22) der im
rechten Winkel zur Mitnehmerebene verlaufenden Schubplatte (20) geführt ist.
11. Verschtußvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei im Bereich der schrankseitigen
Aufnahme(n) (40) einseitig oder beidseitig an der Verschlußstange (12) Vorsprünge
(138) oder Rollen (38) vorgesehen sind, die mit der Verschlußstange (12) Verrieglungen
bilden, und wobei komplementär ausgebildete und vertikale Auflaufflächen (42) aufweisende
Aufnahmen (40) vorgesehen sind, in die die Vorsprünge oder Rollen der Verriegelungsstange
(12) in deren Verschlußstellung eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (40), die vorzugsweise im Abkantungsbereich eines Schrank- oder Gehäuserahmens
befestigt sind, als Haken (140) oder Doppelhaken (40) mit einer zum Türblatt (2) gerichteten
Öffnung (48, 148) für die Schließstange (12) ausgebildet sind.
12. Verschlußvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Türschildbereich (3), der die Schubplatte (20) lagert, mit Befestigungselementen
(27), wie Schrauben, an der Tür (2) befestigt ist, und daß im Bereich der Befestigungselemente
(27) Ausnehmungen (28, 29) in der Schubplatte (20) ausgebildet sind.
13. Verschlußvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubplatte (20) einen ersten, zu ihrer Mittelachse ausgerichteten Durchbruch
(22) zur Aufnahme der Nase (18) aufweist, sowie entlang der Längsachse zu dieser Ausnehmung
jeweils in einem Abstand (X) zwei weitere Ausnehmungen (22), wobei der Abstand (X)
die Entfernung ist, die die Schubplatte (20) zurücklegt, wenn das Dornritzel (26)
um 90° gedreht wird.
14. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (18) von einem Formstück gebildet wird, das aus einem Nasenbereich (18)
und einem Mitnehmerbereich (16) gebildet ist, wobei der Nasenbereich (18) an einem
Ende des Mitnehmerbereichs (16) angeordnet ist, und der Mitnehmerbereich (16) eine
solche Längserstreckung aufweist, das er annähernd die Länge der Nasenbreite zuzüglich
der Entfernung X aufweist.
15. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerbereich in der zur Achse der Verschlußstange (12) ausgerichteten Längsachse
drei Bohrungen aufweist, durch die Befestigungsschrauben (69) hindurchführbar sind,
die in einer von der Verschlußstange (12) gebildeten Gewindebohrung (71) aufnehmbar
sind, wobei der axiale Abstand der Bohrungen einen Bruchteil, ein Einfaches oder ein
Vielfaches der Entfernung X ausmacht.
1. Locking device (10) for doors (2) of housings or cupboards (1), preferably made of
thin wall material such as steel sheet, in particular for activating locking systems
such as locking bars (12), which can be incorporated into the edge area of sheet cupboard
doors, the locking device (10) comprising a door plate (4) with two door plate areas,
with the first elongated door plate area (8) having a handle such as a swivelling
lever (25) and pivotably supporting a pinion (26), and with the second door plate
area (3) slidingly supporting a sliding plate (20), which is operatively engaged with
the pinion and which in turn is operatively engaged with the locking system via an
attachment which extends through a slot covered by the second door plate area in the
door (2), characterised in that the second door plate area (3) is also elongated and formed and integrally connected
with the first elongated door plate area (8) such that the axis of extension (19)
of the second elongated door plate area (3) is vertical to the axis of extension (11)
of the first elongated door plate area (8).
2. Locking device as claimed in Claim 1, characterised in that at the free end of the pinion's mandrel a receptacle is provided for a control such
as socket wrenches.
3. Locking device as claimed in Claim 1, characterised in that at the free end of the pinion's mandrel a handle in the form of a swivelling lever
(25) is connected, which can pivot into the first door plate area (8).
4. Locking device as claimed in Claim 3, characterised in that in the area of the free end of the swivelling lever (25) a fixing device such as
a cylinder lock (57) is provided, which holds the swivelling lever (25) in the pivoted
position so that it can be released, this fixing device being located either in the
swivelling lever (25) or in the first door plate area (8).
5. Locking device as claimed in Claim 3 or 4, characterised in that the door plate is provided with formations (e.g. 14) for engaging in at least one
recess (15) on the door side, with one formation (14) being formed at the end of the
first elongated door plate area (8), which is turned away from the second door plate
area (3), and interacting with the fixing device, such as the cylinder lock device
(57), for the swivelling lever (25).
6. Locking device as claimed in Claim 5, characterised in that the formation (14) of the first door plate area (8) can be fixed as a holding block
in the recess (15) of the door (2) or the like, while the second door plate area (3)
has threaded bores in the surface which points to the door (2), into which fixing
bolts which extend through the door (2) can be placed.
7. Locking device as claimed in any one of Claims 1 to 6, characterised in that a locking bar (12) is provided, which is operatively engaged via the attachment with
the sliding plate (20), which is adjustably supported by the second elongated door
plate area (3) parallel to the axis of the locking bar (20).
8. Locking device as claimed in Claim 7, characterised in that in the area of the locking bar (12) receptacles are formed on the cupboard side (e.g.
40) for the locking bar's (12) locking elements.
9. Locking device as claimed in any one of the foregoing claims, characterised in that the pinion (26) has teeth which mate with the teeth (23, 24) of the sliding plate
(20) and that the sliding plate (20) is operatively engaged with the locking bar (12)
or other locking device via the attachment, which is in the form of a dog (16) or
nose (18) and that the pinion (26) and the sliding plate (20) are virtually received
with a positive fit by the first and second door plate area (8; 3), respectively.
10. Locking device as claimed in Claim 9, characterised in that the dog (16) on the inside of the door (2) and in the area of the second door plate
area (3) is adjustably connected and is connected via connecting areas (17) with the
locking bar (12), and that the dog (16) is guided with a nose (18) in a recess (22)
of the sliding plate (20) which runs at right angles to the plane of the dog.
11. Locking device as claimed in any one of Claims 7 to 10, wherein in the area of the
receptacle(s) (40) on the side of the cupboard projections (138) or rollers (38) are
provided on one or both sides of the locking bar (12), which form locks with the locking
bar (12), and wherein additionally formed receptacles (40) with vertical stopping
surfaces (42) are provided, into which the projections or rollers of the locking bar
(12) engage in their locking position, characterised in that the receptacles (40), which are preferably fixed in the edge area of a cupboard or
housing frame, are in the form of hooks (140) or double hooks (40) with an opening
(48, 148) oriented towards the door leaf (2) for the closing bar (12).
12. Locking device as claimed in any one of the foregoing claims, characterised in that the second door plate area (3), which supports the sliding plate (20), is fixed to
the door (2) with fixing items (27) such as bolts and that in the area of the fixing
items (27) recesses (28, 29) are formed in the sliding plate (20).
13. Locking device as claimed in any one of the foregoing claims, characterised in that the sliding plate (20) has a first opening (22) which is aligned to its centre line
for receiving the nose (18) as well as two further recesses (22) along the longitudinal
axis to this recess each at a distance (X), the distance (X) being the distance which
the sliding plate (20) covers when the pinion (26) is rotated by 90°.
14. Locking device as claimed in Claim 13, characterised in that the nose (18) is formed by a shaped piece, which is formed from a nose area (18)
and a dog area (16), the nose area (18) being located at one end of the dog area (16)
and the dog area (16) having such a longitudinal extension that it is approximately
the length of the width of the nose plus the distance X.
15. Locking device as claimed in Claim 14, characterised in that the dog area has three bores in the longitudinal axis aligned to the axis of the
locking bar (12), through which fixing bolts (69) can be passed, which can be received
in a threaded bore (71) formed by the locking bar (12), the axial distance of the
bores being a fraction, unity or multiple of the distance X.
1. Dispositif de fermeture (10) pour des portes (2) de boîtiers ou d'armoires (1), de
préférence à parois en matériau mince comme de la tôle d'acier, en particulier pour
actionner des systèmes de verrouillage susceptibles d'être intégrés dans l'espace
de feuillure de portes d'armoire en tôle, comme des barres de fermeture (12), le dispositif
de fermeture (10) étant constitué par un panneau de porte (4) avec deux zones de panneau,
une première zone de panneau allongée (8) comprenant une manette, telle qu'un levier
basculant (25), et portant en rotation un pignon de broche (26), et la seconde zone
de panneau (3) maintenant une plaque de poussée (20) qui est en liaison d'action avec
le pignon de broche et qui est à son tour en liaison d'action avec le système de verrouillage
au moyen d'un talon qui traverse une fente dans la porte (2), fente recouverte par
la seconde zone de panneau, caractérisé en ce que la seconde zone de panneau (3) est également allongée et conformée et reliée d'un
seul tenant à la première zone de panneau allongée (8) de telle sorte que l'axe d'extension
(19) de la seconde zone de panneau allongée (3) est perpendiculaire à l'axe d'extension
(11) de la première zone de panneau allongée (8).
2. Dispositif de fermeture selon la figure 1, caractérisé en ce qu'à l'extrémité libre de la broche du pignon de broche est prévu un logement pour un
moyen d'actionnement, tel qu'une clé à enficher.
3. Dispositif de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'à l'extrémité libre de la broche du pignon de broche est articulée une manette sous
forme d'un levier basculant (25) susceptible de basculer dans la première zone de
panneau (8).
4. Dispositif de fermeture selon la revendication 3, caractérisé en ce que dans la zone de l'extrémité libre du levier basculant (25) est prévu un dispositif
d'arrêt, tel qu'une serrure à cylindre (57) qui retient le levier basculant (25) dans
la position basculée vers l'intérieur de manière à pouvoir le déverrouiller, ledit
dispositif d'arrêt étant agencé soit dans le levier basculant (25) soit dans la première
zone de panneau (8).
5. Dispositif de fermeture selon l'une ou l'autre des revendications 3 et 4, caractérisé en ce que le panneau de porte est pourvu de conformations (par exemple 14) pour l'engagement
dans au moins un évidement (15) côté porte, une conformation (14) étant réalisée sur
l'extrémité, détournée de la seconde zone de panneau (3), de la première zone de panneau
allongée (8) et coopérant avec le dispositif d'arrêt, tel qu'un dispositif de serrure
à cylindre (57) pour le levier basculant (25).
6. Dispositif de fermeture selon la revendication 5, caractérisé en ce que la conformation (14) de la première zone de panneau (8) peut être fixée en tant que
bloc de maintien dans l'évidement (15) de la porte (2) ou similaire, tandis que la
seconde zone de panneau (3) présente des taraudages dans sa face dirigée vers la porte
(2), dans lesquels peuvent se placer des vis de fixation traversant la porte (2).
7. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il est prévu une barre de fermeture (12) qui est en liaison d'action avec la plaque
de poussée (20) via le talon, qui est montée de façon déplaçable depuis la seconde
zone de panneau allongée (3) parallèlement à l'axe de la barre de fermeture (20).
8. Dispositif de fermeture selon la revendication 7, caractérisé en ce que des logements (par exemple 40) côté armoire pour des éléments de verrouillage de
la barre de fermeture (12) sont ménagés au niveau de la barre de fermeture (12).
9. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le pignon de broche (26) comprend des dents qui engrènent avec les dents (23, 24)
de la plaque de poussée (20), et en ce que la plaque de poussée (20) est en liaison d'action avec la barre de fermeture (12)
ou avec un autre élément de fermeture via le talon réalisé sous forme d'élément entraîneur
(16) ou de bec (18), et en ce que le pignon de broche (26) et la plaque de poussée (20) sont reçus pratiquement en
coopération de formes par la première ou par la seconde zone de panneau (8 ; 3).
10. Dispositif de fermeture selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément entraîneur (16) est déplaçable sur la face intérieure de la porte (2) et
au niveau de la seconde zone de panneau (3) et relié à la barre de fermeture (12)
via des zones de liaison (17), et en ce que l'élément entraîneur (16) est guidé par un bec (18) dans un évidement (22) de la
plaque de poussée (20) s'étendant à angle droit par rapport au plan de l'élément entraîneur.
11. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, dans lequel
des saillies (138) ou des galets (38) sont prévu(e)s au niveau du ou des logement(s)
(40) côté armoire sur un côté ou sur les deux côtés de la barre de fermeture (12),
qui forment des verrouillages (12) avec la barre de fermeture, et dans lequel sont
prévus des logements (40) réalisés de façon complémentaire et présentant des surfaces
de montée verticales (42), dans lesquels s'engagent les saillies ou galets de la barre
de verrouillage (12) dans sa position de fermeture, caractérisé en ce que les logements (40) fixés de préférence dans la zone de feuillure d'un cadre d'armoire
ou de boîtier sont réalisés sous forme de crochets (140) ou de crochets doubles (40)
avec une ouverture (48, 148) dirigée vers le vantail de porte (2) pour la barre de
fermeture (12).
12. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde zone de panneau (3) qui retient la plaque de poussée (20) est fixée sur
la porte (2) au moyen d'éléments de fixation (27), tels que des vis, et en ce que des évidements (28, 29) sont ménagés dans la plaque de poussée (20) au niveau des
éléments de fixation (27).
13. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de poussée (20) comprend une première traversée (22) orientée par rapport
à son axe central pour recevoir le bec (18), ainsi que deux autres évidements (22)
à une distance respective (X) le long de l'axe longitudinal par rapport à cet évidement,
la distance (X) étant égale au trajet que parcourt la plaque de poussée (20) lorsque
le pignon de broche (26) est tourné de 90°.
14. Dispositif de fermeture selon la revendication 13, caractérisé en ce que le bec (18) est formé par une pièce conformée qui se compose d'une zone de bec (18)
et d'une zone d'entraînement (16), la zone de bec (18) étant agencée à une extrémité
de la zone d'entraînement (16), et en ce que la zone d'entraînement (16) présente une extension longitudinale telle qu'elle présente
approximativement comme longueur la largeur de bec additionnée du trajet X.
15. Dispositif de fermeture selon la revendication 14, caractérisé en ce que la zone d'entraînement comprend trois perçages dans l'axe longitudinal orienté par
rapport à l'axe de la barre de fermeture (12), à travers lesquels peuvent passer des
vis de fixation (69) susceptibles d'être reçues dans un perçage taraudé (71) formé
par la barre de fermeture (12), la distance axiale des perçages s'élevant à une fraction,
ou à une fois le trajet X ou encore à un multiple de celui-ci.