TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Versorgungsschaltung für eine Leuchtröhrenanlage
mit einem Hochspannungstransformator gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
STAND DER TECHNIK
[0002] Für den Betrieb von Hochspannungsleuchtröhren, insbesondere solchen für Leuchtschriften
oder Signalanlagen, werden besondere Transformatoren - sogenannte Neontransformatoren
- verwendet. Damit sie einerseits die erforderliche Hochspannung zur Zündung der Leuchtröhren
erzeugen, anderserseits aber auch die für deren Dauerbetrieb erforderliche Brennspannung
abgeben können, sind sie als Streufeldtransformatoren, d.h. mit Luftspalt, ausgebildet.
[0003] Bezüglich der Betriebsfrequenz unterscheidet man Niedrigfrequenzanlagen, die direkt
mit der üblichen Netzfrequenz von 50 oder 60 Hz des elektrischen Wechselspannungsnetzes
arbeiten, und Hochfrequenzanlagen für Frequenzen ab etwa 12'000 Hz aufwärts.
[0004] Da die Grösse induktiver Teile mit der Frequenz abnimmt, können Hochfrequenzanlagen
hinsichtlich des Transformators wesentlich kompakter und leichter als Niedrigfrequenzanlagen
aufgebaut werden. Bei den Hochfrequenzanlagen ergeben sich allerdings EMV-Probleme
(EMV steht für elektro-magnetische Verträglichkeit), indem die Leuchtröhren unvermeidbar
als Antennen wirken. Nach den geltenden Vorschriften begrenzt dies nachhaltig die
installierbare Leistung. Auch hinsichtlich der Anschlussdrähte ergeben sich Einschränkungen.
Wegen der EMV-Problematik müssen diese abgeschirmt ausgeführt sein. Der daraus resultierende
Wellenwiderstand begrenzt die Leitungslänge auf ca. 10 m. Bei gewissen Leitungslängen
ergeben sich zusätzlich Probleme durch stehende Wellen.
[0005] Dass im Niedrigfrequenzbereich oberhalb der Netzfrequenz bis hin zu den erwähnten
hohen Frequenzen keine Lösungen existieren hat verschiedene Gründe und liegt unter
anderem daran, dass hier die Verluste am Luftspalt des Transformators sowie materialbedingt
mit der Frequenz stark zunehmen. Die Materialprobleme werden insbesondere ab etwa
800 Hz kritisch. Mit zunehmender Frequenz wird aus dem bei Streufeldtransformatoren
auftretenden Brummen zunehmend auch ein Pfeifen. Im Bereich von 1000 Hz ist dieses
Pfeifen besonders störend, weil ein 1000 Hz-Ton einerseits als unangenehm empfunden
und andererseits die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres im Bereich dieser Frequenz
am grössten ist.
[0006] Entsprechend den sich in der Praxis ergebenden Anforderungen (vor allem an Leuchtleistung
und Länge der Leuchtröhren) sind die Neonanlagen in verschiedene Leistungsklassen
unterteilt und zwar sowohl hinsichtlich des Spannungsniveaus als auch der Ströme im
Neonkreis. Insgesamt sind derzeit 72 Leistungsklassen normiert mit zwölf unterschiedlichen
Spannungen zwischen 750 V und 15'000 V und jeweils acht zugehörigen Strömen. Für jede
Spannung und jeden Strom wird dabei ein spezieller Transformator eingesetzt, der in
bezug auf Baugrösse, Gewicht sowie die eingesetzten Materialien optimiert ist.
[0007] Bei älteren Transformatormodellen war zum Teil am Luftspalt noch eine Luftspaltregelung
vorgesehen, so dass der Transformator an unterschiedliche Stromniveaus angepasst werden
konnte. Derartige Transformatoren waren im Vergleich mit den heutigen Typen jedoch
wesentlich grösser und schwerer und konnten sich auch aus preislichen Gründen gegen
die nicht einstellbaren Ausführungen nicht durchsetzen.
[0008] Aus der WO96/31095 sind Versorgungsschaltungen für Leuchtröhrenanlagen gemäss dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt, wobei der Transformator primärseitig mit
einer gepulsten Gleichspannung beaufschlagt wird. Deren Pulsfreuqenz wird bestimmt
durch den Oszillator eines Pulsbreitenmodulators, für welchen als Beispiel der auf
dem Markt erhältliche integrierte Schaltkreis "Silicon General SG 3526" angegeben
ist. Nach den Herstellerangaben ist die Frequenz des Oszillators zwischen 1 Hz und
350 kHz einstellbar. Sekundärseitig sind dem Transformator Einheiten nachgeordnet,
in welchen Gleichspannungspulse geformt werden. Mit diesen Gleichspannungspulsen werden
dann die Leuchtröhren beaufschlagt.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Versorgungsschaltung für eine Leuchtröhrenanlage
mit einem Hochspannungstransformator im unteren Frequenzbereich anzugeben, welche
einfach und kostengünstig und baulich kleiner als heute übliche netzfrequente Anlagen
aufzubauen ist und durch welche auch die erwähnte Typenvielfalt an Transformatoren
reduziert werden kann.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgmäss gelöst durch eine Versorgungsschaltung mit den
im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
[0011] Die erfindungsgemässe Schaltung ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass die Speisespannung
eine aus einer sinusförmig modulierten Rechteckspannung durch Filtern gewonnene Wechselspannung
mit einer Frequenz von 300 - 800 Hz ist, dass an den Transformator eine Leuchtröhre
anschliessbar ist, und dass der Transformator so ausgelegt ist, dass er die Speisespannung
auf eine Hochspannung im Bereich von 750 V - 15000 V hochtransformiert.
[0012] Durch die gegenüber der Netzfrequenz erhöhte Frequenz der Speisespannung zwischen
300 und 800 Hz, vorzugsweise jedoch 400 Hz, lassen sich Baugrösse und Gewicht des
Transformators erheblich reduzieren.
[0013] Die durch die Frequenzerhöhung an sich zu erwartende Zunahme der Verluste am Transformator
wird durch die Verwendung eines luftspaltfreien Transformators verbunden mit der elektronischen
Nachbildung der strombegrenzenden Funktion eines Luftspaltes vermieden.
[0014] Durch die Wahl der Frequenz im angegeben Bereich, insbesondere bei Verwendung einer
Frequenz von 400 Hz, werden zudem die erwähnten, ab 800 Hz nachhaltig auftretenden
Materialprobleme vermieden.
[0015] Durch die elektronische Strombegrenzung bzw. eigentlich Stromregelung kann mit besonderem
Vorteil auch die derzeitige Typenvielfalt von Neontransformatoren wesentlich reduziert
werden.
[0016] Für die bevorzugte Frequenz von 400 Hz spricht, dass geeignete Bauteile im Flugzeugbau
an sich bekannt sind und von dort mehr oder weniger übernommen werden können.
[0017] Ein weiterer Verteil der Verwendung eines luftspaltfreien Transformators ist schliesslich
darin zu sehen, dass luftspaltfreie Transformatoren brummfrei sind.
[0018] Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den weiteren abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0019] Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang
mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein generelles Schaltschema einer erfindungsgemässen Versorgungsschaltung mit einem
Gleichrichter, einem Wechselrichter und einer elektronischen Regelung;
- Fig. 2
- eine Ausführungsform der elektronischen Regelung; und
- Fig. 3
- in einem Diagramm das von dem Wechselrichter bevorzugt erzeugte Spannungspulsmuster.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0020] In Fig. 1 sind mit Ph, N und E Klemmen zum Anschluss an die Phase, den Nulleiter
und die Schutzerde eines elektrischen 50/60 Hz Wechselspannungsnetzes von z.B. 220/230
V Spannung bezeichnet.
[0021] An die Klemmen Ph und N ist eine Gleichrichterschaltung GR angeschlossen, die bei
anliegender Wechselspannung eine Gleichspannung erzeugt. Die Gleichrichterschaltung
GR könnte z.B. als ungesteuerte Brückenschaltung mit vier Dioden ausgeführt sein.
[0022] In dem nachfolgenden Wechselrichter WR wird aus der Gleichspannung wieder eine Wechselspannung
erzeugt, welche allerdings eine Rechteckspannung bzw. eine Folge von Rechtecksignalen
ist und welche, ggf. nach zusätzlicher Filterung, als Speisespannung für den nachgeschalteten
Transformator T dient. Für die Frequenz der Speisespannung wird im folgenden 400 Hz
angenommen.
[0023] Der Wechselrichter WR ist weiter so ausgebildet, dass die Breite bzw. Dauer der Rechtecksignale
variierbar ist. Dies könnte z.B. mittels einer mit Transistoren bestückten Brückenwechselrichterschaltung
erreicht werden. Über die Steuerung der Breite der Rechtecksignale kann der Stromfluss
in der Schaltung geregelt werden.
[0024] Zwischen den Gleichrichter GR und den Wechselrichter WR sowie zwischen letzteren
und die Primärwicklung des Transformators T ist vorzugsweise jeweils auch noch ein
Filter F1 bzw. F2 zur Glättung bzw. Reduktion von Oberwellen geschaltet. Das Filter
F2 bildet mit Vorteil mit der Primärwicklung des Transformators T auch einen Schwingkreis,
dessen Resonanzfrequenz auf die Frequenz der Speisespannung abgestimmt ist.
[0025] An die Sekundär- oder Hochspannungswicklung des Transformators T ist eine Leuchtröhre
L angeschlossen oder anschliessbar, welche jedoch selbst nicht Teil der Versorgungsschaltung
ist. Aus Sicherheitsgründen ist die Hochspannungswicklung des Transformators W mit
einer Mittelpunktserdung versehen.
[0026] Der Transformator T ist mit einem Kern ohne Luftspalt versehen. Um zu verhindern,
dass es dadurch im Moment des Zündens der angeschlossenen Leuchtröhre L zu einer kurzschlussähnlichen
Situation kommt, ist eine elektronische Regelung EST vorgesehen, welche unter Einwirkung
auf den Wechselrichter den Strom I in der Schaltung begrenzt und so die strombegrenzende
Funktion des Luftspaltes von Streufeldtransformatoren quasi nachbildet.
[0027] Die elektronische Regelung EST ist mit einem Strom-Messsignal MI beschlaufschlagt,
welches vorzugsweise primärseitig gemessen wird. Natürlich könnte es auch sekundärseitig
ermittelt werden.
[0028] Wegen des dort wesentlich höheren Spannungsniveaus ist die primärseitige Ableitung
allerdings bevorzugt. Aus dem Messsignal MI erzeugt die elektronische Regelung EST
ein Steuersignal S1 für den Wechselrichter WR. Das Steuersiganal S1 bestimmt unter
anderem am Wechselrichter WR die erwähnte Breite der Rechtecksignale und damit den
Stromfluss in der Schaltung.
[0029] Der Transformator T ist so ausgelegt, dass er die vom Wechselrichter WR erzeugte
Speisespannung von z.B. 220/230 V auf eine bestimmte Hochspannung im Bereich von 750
V - 15000 V hochtransformiert. Wegen der höheren Frequenz kann der Transformator T
im Vergleich mit einem für Netzfrequenz ausgebildeten kleiner und leichter ausgebildet
sein. Bei 400 Hz macht das annähernd einen Faktor 2 aus.
[0030] Die Regelung EST ist weiter so ausgebildet, dass an ihr, unabhängig bzw. zusätzlich
zu der vorbeschriebenen Stromregelung, das Stromniveau stufenweise, z.B. von Hand
über einen Drehschalter, verstellt werden kann und zwar derart, dass sich für die
jeweilige Hochspannung, die der Transformator T liefert, im Hochspannungskreis gerade
die derzeit acht zugehörigen Stromstärken ergeben. Bei einer Hochspannung von 1000
V wären das nach den derzeitigen Vorschriften 18 mA, 25 mA 30 mA, 37 mA, 50 mA, 60
mA, 100 mA und 200 mA. Durch den regelbaren Strom wird die Typenvielfalt von Transformatoren
wesentlich reduziert.
[0031] Die Regelung EST ist mit Vorteil mit mindestens einem weiteren Eingang für ein Steuersignal
S2 versehen, welches z.B. von Schutzvorrichtungen zur Erkennung von Fehlerzuständen
wie Leerlauf, Kurzschluss, und/oder Erdschluss stammen kann. Zusätzlich könnten an
der Steuerung auch noch ein oder mehrere Ausgänge vorgesehen sein, an welchen ein
für den Betriebszustand repräsentatives Informationssignal IS zur Verfügung steht.
Die elektronische Regelung als Ganzes sowie die genannten Ein- und Ausgänge können
analog oder auch digital ausgeführt sein.
[0032] Fig. 2 zeigt eine mögliche Ausführungsform für die elektronische Regelung EST, wobei
angenommen wird, dass der Wechselrichter WR mittels einer mit Transistoren bestückten
Brückenwechselrichterschaltung aufgebaut ist.
[0033] Die elektronische Regelung EST umfasst einen Komparator K, einen Sinusgenerator G,
einen Zweipunktregler ZPR und einen Totzeitgenerator TG. Dem Komparator K wird einerseits
das bereits erwähnte Strom-Messignal MI und anderseits ein von dem Sinus-Generator
SG erzeugtes Vergleichssignal VS zugeführt. Die Amplitude des des Vergleichssignals
lässt sich als Strom-Sollwert SS am Sinusgenerator SG einstellen und zwar vorzugsweise
stufenweise, entsprechend den oben erwähnten genormten Stromniveaus.
[0034] Der Ausgang ΔI des Komparators K beaufschlagt den Zweipunktregler ZPR, dessen Ausgangssignal
über den Totzeitgenerator TG das bereits erwähnte Steuersignal S1 für den Wechselrichter
WR bildet. Der Zweipunktregler ZPR schaltet den Wechselrichter WR innerhalb einer
vorgegebenen Toleranzbreite z.B. auf den positiven Ausgang, wenn das dem Istwert entsprechende
Messsignal IM kleiner als das dem Sollwert SS entsprechende Vergleichssignal VS ist
und auf den negativen Ausgang, wenn das dem Istwert entsprechende Messsignal IM grösser
als das dem Sollwert SS entsprechende Vergleichssignal VS ist. Der Totzeitgenerator
TG stellt lediglich sicher, dass stets nur die zusammengehörigen Paare von Transistoren
im Wechselrichter WR gleichzeitig angesteuert und damit Kurzschlüsse im Wechselrichter
vermieden werden.
[0035] Fig. 3 zeigt noch das von dem Wechselrichter WR in Reaktion auf das Steuersignal
S1 bevorzugt erzeugte Spannungspulsmuster. Dieses weist nicht unmittelbar die gewünschte
Frequenz der Speisespannung von z.B. 400 Hz auf sondern eine wesentlich höhere Grundfrequenz
von z.B. 10000 Hz. Die Frequenz der zu erzeugenden Speisespannung ist der Hochfrequenz
jedoch überlagert und lässt sich durch Mittelung aus dieser gewinnen. Die entsprechende
Mittelung erfolgt z.B. mittels des oben erwähnten und in Fig. 1 dargestellten Filters
F2. Sie ist eine Kurzzeitmittelung, da das Langzeitmittel über das dargestellte Spannungspuslmuster
verschwinden muss, ansonsten ein Gleichstrom im Primärkreis des Transformators T fliessen
würde.
1. Versorgungsschaltung für eine Leuchtröhrenanlage mit einem Hochspannungstransformator
(T), welcher primärseitig an eine Speisespannung angeschlossen .und ohne Luftspalt
ausgebildet ist, und wobei als Ersatz für einen Luftspalt am Transformator im Speisekreis
eine die strombegrenzende Funktion eines Luftspaltes nachbildende elektronische Regelung
(EST) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisespannung eine aus einer sinusförmig modulierten Rechteckspannung durch
Filtern gewonnene Wechselspannung mit einer Frequenz von 300 - 800 Hz ist, dass an
dem Transformator sekundärseitig eine Leuchtröhre anschliessbar ist, und dass der
Transformator so ausgelegt ist, dass er die Speisespannung auf eine Hochspannung im
Bereich von 750 V - 15000 V hochtransformiert.
2. Versorgungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der Speisespannung 400 Hz beträgt.
3. Versorgungsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisespannung durch Gleichrichten mit einem Gleichrichter (GR) und durch nachfolgendes
Wechselrichten mit einem Wechselrichter (WR) aus dem elektrischen Wechselspannungsnetz
(Ph,N.E) gewonnen wird.
4. Versorgungsschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechselrichter (WR) eine sinusförmig modulierte Rechteckspannung bzw. eine sinusförmig
modulierte Folge von Rechtecksignalen erzeugt.
5. Versorgungsschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechelrichter (WR) eine Steuerung der Breite bzw. der Dauer der Rechtecksignale
zulässt.
6. Versorgungsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite bzw. Dauer der Rechtecksignale in Abhängigkeit von einem Steuersignal
(S1) erfolgt, welches aus einem Strom-Messignal (MI) durch die elektronische Steuerung
EST abgeleitet wird.
7. Versorgungsschaltung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass das Strom-Messignal (MI) auf der Primärseite des Transformators (T) gewonnen werden.
8. Versorgungsschaltung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Wechselrichter (WR) und die Primärwicklung des Transformators (T) ein
Filter (F2) zur Reduktion von Oberwellen bezüglich der Frequenz der Speisespannung
geschaltet ist, welcher mit der Primärwicklung einen Schwingkreis bildet
9. Versorgungsschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonanzfrequenz des Schwingkreises auf die Frequenz der Speisespannung abgestimmt
ist.
1. A supply circuit for a luminous tube installation with a high-voltage transformer
(T), which is connected on the primary side to a supply voltage and is designed without
an air gap, and whereby an electronic control (EST) simulating the current-limiting
function of an air gap is provided in the supply circuit as a replacement for an air
gap on the transformer, characterised in that the supply voltage is an alternating voltage with a frequency of 300 - 800 Hz obtained
by means of filters from a sinusoidally modulated square-wave voltage, that a luminous
tube is connectable to the transformer on the secondary side, and that the transformer
is designed in such a way that it transforms the supply voltage up to a high voltage
in the range from 750 V - 15,000 V.
2. The supply circuit according to claim 1, characterised in that the frequency of the supply voltage is 400 Hz.
3. The supply circuit according to claim 1 or 2, characterised in that the supply voltage is obtained from the electrical alternating voltage network (Ph,
N, E) by means of rectification with a rectifier (GR) and by means of subsequent inversion
with an inverter (WR).
4. The supply circuit according to claim 3, characterised in that the inverter (WR) produces a sinusoidally modulated square-wave voltage or a sinusoidally
modulated sequence of square-wave signals.
5. The supply circuit according to claim 4, characterised in that the inverter (WR) permits a control of the width or duration of the square-wave signals.
6. The supply circuit according to claim 5, characterised in that the width or duration of the square-wave signals occurs in dependence on a control
signal (S1), which is derived by means of electronic control EST from a current-measuring
signal (MI).
7. Supply circuit according to claim 6, characterised in that the current-measuring signal (MI) is obtained on the primary side of the transformer
(T) .
8. Supply circuit according to any one of claims 1 - 7, characterised in that, between the inverter (WR) and the primary winding of the transformer (T), a filter
(F2) is connected for the reduction of harmonic waves in respect of the frequency
of the supply voltage, which filter forms an oscillation circuit with the primary
winding.
9. Supply circuit according to claim 8, characterised in that the resonance frequency of the oscillation circuit is tuned to the frequency of the
supply voltage.
1. Circuit d'alimentation pour une installation de tubes fluorescents avec un transformateur
de haute tension (T), qui est raccordé côté primaire à une tension d'alimentation
et est conçu sans entrefer, et moyennant quoi il est prévu en remplacement d'un entrefer
sur le transformateur dans le circuit d'alimentation une régulation électronique (EST)
simulant la fonction de délimitation de courant d'un entrefer, caractérisé en ce que la tension d'alimentation est une tension alternative avec une fréquence de 300 à
800 Hz obtenue par filtrage à partir d'une tension rectangulaire modulée de façon
sinusoïdale, en ce qu'un tube fluorescent peut être raccordé côté secondaire au transformateur et ce que
le transformateur est conçu de façon qu'il transforme la tension d'alimentation en
une haute tension dans la plage de 750 à 15.000 V.
2. Circuit d'alimentation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fréquence de la tension d'alimentation est de 400 Hz.
3. Circuit d'alimentation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la tension d'alimentation est obtenue par redressement avec un redresseur (GR) et
par une ondulation consécutive avec un onduleur (WR) à partir du réseau électrique
de tension alternative (Ph, N.E).
4. Circuit d'alimentation selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'onduleur (WR) génère une tension rectangulaire modulée de façon sinusoïdale ou
une séquence modulée de façon sinusoïdale de signaux rectangulaires.
5. Circuit d'alimentation selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'onduleur (WR) autorise un contrôle de la largeur et de la durée des signaux rectangulaires.
6. Circuit d'alimentation selon la revendication 5, caractérisé en ce que la largeur ou la durée des signaux rectangulaires s'effectue en fonction d'un signal
de commande (S1), qui est déduit d'un signal de mesure de courant (MI) par la commande
électronique EST.
7. Circuit d'alimentation selon la revendication 6, caractérisé en ce que le signal de mesure de courant (MI) est obtenu sur le côté primaire du transformateur
(T).
8. Circuit d'alimentation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'entre l'onduleur (WR) et le circuit primaire du transformateur (T) est disposé un
filtre (F2) pour la réduction des harmoniques en ce qui concerne la fréquence de la
tension d'alimentation, qui forme avec l'enroulement primaire un circuit oscillant.
9. Circuit d'alimentation selon la revendication 8, caractérisé en ce que la fréquence de résonance du circuit oscillant est adaptée à la fréquence de la tension
d'alimentation.