| (19) |
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(11) |
EP 1 020 372 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.08.2005 Patentblatt 2005/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.01.2000 |
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Auslaufeinrichtung eines Behälters für staubförmiges oder körniges Schüttgut
Outlet device for a container containing granular products
Dispositif de vidange pour récipients contenant des produits pulvérulents
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
14.01.1999 DE 29900434 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.07.2000 Patentblatt 2000/29 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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02022827.6 / 1295814 |
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05009170.1 |
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05009171.9 |
| (73) |
Patentinhaber: Feldbinder & Beckmann Fahrzeugbau GmbH & Co. KG |
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21423 Winsen (DE) |
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Erfinder: |
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- Beckmann, Jan-Dirk
21423 Winsen/luhe (DE)
- Feldbinder, Otto
29643 Neuenkirchen (DE)
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Vertreter: Richter, Werdermann, Gerbaulet & Hofmann |
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Neuer Wall 10 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 499 102 DE-A- 3 933 688 DE-U- 9 206 087 DE-U- 29 801 714 US-A- 4 413 758
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DE-A- 3 319 123 DE-U- 9 102 033 DE-U- 29 514 784 GB-A- 994 634 US-A- 5 381 606
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Auslaufeinrichtung eines Behälters für staubförmiges
oder körniges Schüttgut mit einem kegelförmig nach unten sich auf einen engeren Querschnitt
eines Anschlußstutzens für eine Förderleitung verengenden Auslaufkörper, wobei die
Auslaufeinrichtung bzw. der Auslaufkörper reversibel mit dem Behälter verbunden ist,
und in dem Auslaufkörper ein Schüsseleinsatz angeordnet ist, der einen oberen auskragenden
Rand aufweist, der im Bereich der Kontaktfläche zwischen Behälter und Auslaufkörper
gehalten wird, wobei an einem unteren Rand eine kreisförmige untere Öffnung an der
dem auskragendem Rand entgegengesetzten Seite des Schüsseleinsatzes befindlich ist,
wobei ein umlaufender Spalt zur Wandung des Auslauflcörpers besteht, und der Schüsseleinsatz
einen an der Öffnung angeformten Stutzen aufweist, der in den Auslauf hineinragt,
wobei im Bereich des Stutzens zwischen der Wandung des Schüsseleinsatzes und der Wandung
des Auslaufkörpers eine Ringdichtung angeordnet ist, wie sie beispielsweise aus der
DE 92 06 087 bekannt ist.
[0002] Bei Schüttgutbehältern, wie beispielsweise hohen Silos mit im Bodenbereich angeordneten
Auslaufkegeln, wird das Schüttgut im unteren Bereich durch die anstehende Füllhöhe
stark zusammengedrückt, wodurch es zu einer Brückenausbildung im Schüttgut kommen
kann. Das darüberliegende Schüttgut wird durch die Brückenausbildung gehalten, so
daß ein weiteres Auslaufen des Schüttguts verhindert wird. Aus diesem Grund müssen
besondere Vorkehrungen getroffen werden, um eine etwaige Brückenbildung von vornherein
beim Schüttgutauslauf zu verhindern oder, falls diese durch entsprechend lange Lagerzeiten
entstanden ist, wieder aufzubrechen. Einwandige starre Auslaufkegel können dies nicht
leisten, weshalb der kegelförmige Auslauf doppelwandig ausgeführt wird. Dazu wird
üblicherweise die innenliegende trichterförmige Auslauffläche aus luftdurchlässigem
Folienmaterial ausgebildet, so daß zwischen der äußeren luftundurchlässigen Kegelwandung
und der Innenkegelwandung eingegebene Druckluft in den Schüttgutkegelraum einströmen
kann und hierdurch eine Brückenbildung vermieden bzw. wieder aufgelöst wird. Die Art
der Druckluftzufuhr kann kontinuierlich oder stoßweise erfolgen und führt jeweils
zu einer kurzzeitigen Rüttelbewegung der Auslaufkegelinnenwandung, welche die Schüttgutabfuhr
kontinuierlich unterstützt. Allerdings darf der Innenmantel aus Folienmaterial nicht
derart angeordnet sein, daß während der druckluftunterstützten Schüttgutabfuhr eine
Taschenbildung begünstigt wird. Um eine reibungsarme Fließfähigkeit des Schüttgutmaterials
zu gewährleisten, wird daher der innenliegende Folienmantel oben fest eingespannt
und am unteren Ende mittels Spannkonstruktionen, die in den verschiedensten Ausführungsformen
bekannt sind, gehalten. Mit diesen Spannkonstruktionen sind jedoch auch Nachteile
verbunden, die den Vorteil der Reibungsminimierung bei der Schüttgutentleerung teilweise
wieder zunichte machen. So sind mitunter die zum Spannen benötigten Mittel im Kegelinneren
angeordnet und stehen somit dem abfließenden Gut hinderlich im Wege. Zudem ist der
konstruktive Aufwand für die Spannvorrichtungen relativ groß, womit auch ein hoher
Wartungsaufwand verbunden ist.
[0003] Bei bewegten Silobehältern, beispielsweise auf Fahrzeugen tritt durch das Rütteln
eine zusätzliche Verfestigung auf, die das Entleeren erschwert.
[0004] Die US 4 413 758 A offenbart eine Auslaufeinrichtung mit innenliegender Auslauffläche
aus Gewebematerial.
[0005] Ein weiteres Problem der Auslaufeinrichtungen mit innenliegender luftdurchlässiger
Auslauffläche aus Gewebematerial ist dadurch gegeben, daß das staubförmige oder körnige
Schüttgut zu einem Verschleiß des Gewebematerials führt, weshalb es notwendig ist,
dieses innenliegende Gewebematerial nach Verschleiß auszutauschen. Die Standzeiten
für das Gewebematerial sind dadurch sehr gering.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Auslaufeinrichtung für Schüttgutbehälter
zu schaffen, die das Schüttgut wirksam auflockert und ein Ausleeren des Schüttgutes
gewährleistet und die einen geringen konstruktiven Aufwand erfordert, wobei die Standzeiten
gegenüber dem Stand der Technik deutlich erhöht werden sollen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Auslaufeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst
[0008] Dabei ist vorgesehen, eine Auslaufeinrichtung zu schaffen, die einen kegelförmig
nach unten sich auf einen engeren Querschnitt eines Anschlußstutzens für eine Förderleitung
verengenden Auslauf aufweist, wobei die Auslaufeinrichtung reversibel mit dem Behälter
verbunden ist und wobei in dem Auslaufkörper ein Schüsseleinsatz angeordnet ist, der
einen oberen auskragenden Rand aufweist, der im Bereich der Kontaktfläche zwischen
Behälter und Auslaufkörper klemmend gehalten wird. Der Schüsseleinsatz weist dabei
an beiden Seiten kreisförmige Öffnungen auf, wobei im Bereich der Wandung des Auslaufkörpers
ein Spalt zwischen dem Rand der Öffnung des Schüsseleinsatzes und der Wandung des
Auslaufkörpers resultiert.
[0009] Die Wandung des Schüsseleinsatzes verläuft
[0010] Durch einen Stutzen für Druckluft, der in dem Bereich des Auslaufkörpers vorgesehen
ist, wo zwischen den Wandungen des Auslaufkörpers und des Schüsseleinsatzes ein Raum
ausgebildet wird, wird Druckluft in die Auslaufeinrichtung eingeleitet, so daß das
Schüttgut aufgelockert und Brücken aufgebrochen werden und das Schüttgut ablaufen
kann, wobei dieser Vorgang durch die Druckluft zusätzlich beschleunigt wird.
[0011] In Abhängigkeit von der Materialbeschaffenheit des Schüsseleinsatzes kann eine Wölbung
des Schüsseleinsatzes durch Beaufschlagung mit Druckluft hervorgerufen werden, so
daß bei Einblasen der Druckluft mit periodischen Druckschwankungen ebenfalls Schwingungen
oder auch ein Rütteln hervorgerufen werden kann, wodurch das Schüttgut auflockert
wird.
[0012] Der Schüsseleinsatz ist mit einer grobmaschigen Matte, vorzugsweise aus Edelstahl,
Aluminium o. dgl. belegt. Diese Matte ist mit Streifen, vorzugsweise ebenfalls aus
Edelstahl o. dgl. verstärkt, wobei durch die Streifen Löcher geführt sind, die mit
entsprechenden Löchern im Schüsseleinsatz korrespondieren. Die übereinanderliegenden
Löcher können auch mit einer Niete versehen sein, die die Matte und den Schüsseleinsatz
miteinander verbindet, wobei in der Mitte der Niete eine Öffnung erhalten bleibt.
[0013] Die Auslaufeinrichtung ist mit dem Silobehälter vorzugsweise über einen Flansch mittels
Augen- oder Hakenschrauben bzw. einer Schnellspanneinrichtung verbunden.
[0014] Zwischen den Rändern von der Auslaufeinrichtung und dem Behälter ist eine Ringdichtung
angeordnet, die zudem in eine an einem der Ränder umlaufenden Nut eingelegt sein kann,
wobei die Ringdichtung natürlich zur Abdichtung herausragen muß. Die Ringdichtung
beaufschlagt dabei auch den auskragenden Rand des Schüsseleinsatzes und fixiert diesen
zusätzlich Es ist auch möglich, daß in den beiden gegenüberliegenden Rändern Ringdichtungen
in entsprechende Nuten eingelegt werden.
[0015] Die Wirkung der erfindungsgemäßen Auslaufeinrichtung ist derart optimiert, daß auch
bei abgewinkelten Anschlußstutzen die Ausleerung des Schüttgutes problemlos möglich
ist.
[0016] Der Schüsseleinsatz wird vorzugsweise aus Edelstahl oder Aluminium gefertigt. Es
sind aber auch Kunststoffe geeignet, die über eine ausreichende mechanische Festigkeit
und Abriebfestigkeit verfügen, wobei ggf. auch faserverstärkte und beschichtete Kunststoffe
zum Einsatz kommen können, die durch die Oberflächenvergütung eine widerstandsfähige
und reibungsarme Oberfläche erhalten. Auch Komposite aus verschiedenen Werkstoffen
können zum Einsatz gelangen, um den unterschiedlichen Anforderungen nach mechanischer
Festigkeit und Beständigkeit gegen Abrieb gerecht zu werden.
[0017] Vorteilhafterweise wird gegenüber dem Stand der Technik, bei dem der Auslaufkörper
mit Folie ausgekleidet wird, eine Taschenbildung vollständig unterbunden.
[0018] Zudem läßt sich die erfindungsgemäße Auslaufeinrichtung vorteilhafterweise auch durch
Nachrüstung eines Schüsseleinsatzes bei bestehenden Silobehältern schaffen, da dieser
lediglich in den Flansch zwischen Behälter und Auslaufkörper eingespannt werden muß.
Es sind keine zusätzlichen Befestigungspunkte für den Schüsseleinsatz notwendig.
[0019] Das Bestehen des Spaltes zwischen den Wandungen ist bei allen Ausführungsformen,
auch bei denen mit durch eine Ringdichtung geschlossenen Spalt, von wesentlicher Bedeutung,
da nur durch die freie Beweglichkeit des Schüsseleinsatzes beim Beaufschlagen mit
Druckluft der gewünschten Erfolg herbeigeführt werden kann.
[0020] Um das Bestehen des Spaltes sicherzustellen, ist es möglich zwischen beiden Wandungen
Abstandshalter anzuordnen, die auch an dem Schüsseleinsatz festgelegt sein können.
[0021] Für bestimmte Anwendungen läßt sich zudem der Schüsseleinsatz vollständig herausnehmen,
so daß sich überhaupt keine Gegenstände im Materialfluß befinden.
[0022] Die einfache konstruktive Ausgestaltung erlaubt zudem eine sehr einfache Reinigung,
was insbesondere im Lebensmittel- und Chemiebereich von großer Bedeutung ist.
[0023] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0024] Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1:
- in einer geschnittenen Seitenansicht eine erfindungsgemäße Auslaufeinrichtung mit
Schüsseleinsatz mit einer eingelegter Matte.
[0025] Die Auslaufeinrichtung 100 wird beispielsweise sowohl für stationäre Silobehälter
als auch für solche Behälter, die Aufbauteil eines Fahrzeuges sind, benutzt. Solche
Behälter besitzen eine oder mehrere der dargestellten Auslaufeinrichtungen 100. Der
teilweise dargestellte Silobehälterkörper 10 ist mit einem trichterförmigen Auslaufkörper
11 verbunden, der zusammen mit einem in seinem Innenraum 12 angeordneten Schüsseleinsatz
13 die Auslaufeinrichtung 100 ausbildet. Der Auslauf 14 des Auslaufkörpers 11 kann,
wie in Fig. 1 gezeigt, mit einem Flansch 15 zum Anschluß beliebiger Einrichtungen
versehen sein. Der Auslaufkörper 11 ist mit dem Silobehälterkörper 10 über eine Schnellspanneinrichtung
verbunden, wobei sich an dem Rand 17 des Silobehälterkörpers 10 in einer Nut 18 eine
Ringdichtung 19 befindet, die den umlaufenden Rand 20 des Auslaufkörpers 11 kontaktiert,
der, wie in Fig. 1 gezeigt, ebenfalls über eine Ringdichtung 21, die in einer Nut
22 angeordnet ist, verfügen kann. Die Ringdichtung 19 bzw. die Ringdichtungen 19,
21 ragen leicht aus der jeweiligen Nut 18, 22 heraus, wobei die Ringdichtungen 19,
21 im Bereich des Grundes 23, 24 der Nut 18, 22 einen Hohlraum 25, 26 aufweisen kann,
um Toleranzen auszugleichen. Zwischen dem umlaufenden Rand 18 bzw. der Ringdichtung
des Auslaufkörpers 11 und der Ringdichtung 17 des Silobehälterkörpers 10 ist der auskragende
Rand 27 des Schüsseleinsatzes 13 angeordnet, wodurch der Schüsseleinsatz 13 in seiner
Position im Innenraum 12 des Auslaufkörpers 11 fixiert ist. Die Wandung 28 des Schüsseleinsatzes
13 ist gegenüber dem auskragenden Rand 27 des Schüsseleinsatzes 13 abgewinkelt. Der
Schüsseleinsatz 13 ist an seinem dem Auslauf 14 zugewandten Ende 29 offen, so daß
eine kreisförmige Öffnung 30 resultiert.
[0026] Der Schüsseleinsatz 13 bzw. dessen Wandung 28 ist vom auskragenden Rand 27 aus parallel
zur Wandung 31 des Auslaufkörpers 11 bis in den Auslauf 14 geführt, wobei die Öffnung
30 des Schüsseleinsatzes 13 mit einem Stutzen 41 versehen ist. Zudem ist eine ringförmige
Dichtung 42 mit rundem Querschnitt im Bereich des Stutzens 41 zwischen der Wandung
28 des Schüsseleinsatzes 13 und der Wandung 31 des Auslaufkörpers 11 angeordnet, so
daß die durch den Stutzen 34 eingeleitete Druckluft nicht durch den Spalt 33 zwischen
Schüsseleinsatz 13 und Auslaufkörper 11 entweichen kann.
[0027] Die Auslaufeinrichtung 100 ist mit einem Schüsseleinsatz 13 mit einer grobmaschigen
Matte 52 versehen, die am oberen Rand 53 und am unteren Rand 54 jeweils mit einem
Streifen 55, 56 zur Verstärkung versehen ist. Entsprechende Streifen 57 verlaufen
zusätzlich vom oberen zum unteren Rand 53, 54 bzw. zwischen den dort befindlichen
Streifen 55, 56. In den Streifen 55, 56, 57 sind Löcher 58 angeordnet, die mit Löchern
59 im Schüsseleinsatz 13 korrespondieren.
Bezugszeichenliste
[0028]
- Auslaufeinrichtung
- 100
- Silobehälterkörper
- 10
- Auslaufkörper
- 11
- Innenraum
- 12
- Schüsseleinsatz
- 13
- Auslauf
- 14
- Flansch
- 15
- Rand des Silobehälterkörpers
- 17
- Nut
- 18
- Ringdichtung
- 19
- umlaufender Rand
- 20
- Ringdichtung
- 21
- Nut
- 22
- Grund der Nut
- 23, 24
- Hohlraum
- 25, 26
- auskragender Rand
- 27
- Wandung
- 28
- Ende
- 29
- kreisförmige Öffnung
- 30
- Wandung
- 31
- Spalt
- 33
- Stutzen
- 34
- Raum
- 35
- Stutzen
- 41
- ringförmige Dichtung
- 42
- Matte
- 52
- oberer Rand
- 53
- unterer Rand
- 54
- Streifen
- 55, 56, 57
- Löcher
- 58, 59
1. Auslaufeinrichtung (100) eines Behälters für staubförmiges oder körniges Schüttgut
mit einem kegelförmig nach unten sich auf einen engeren Querschnitt eines Anschlußstutzens
für eine Förderleitung verengenden Auslaufkörper (11), wobei die Auslaufeinrichtung
(100) bzw. der Auslaufkörper (11) reversibel mit dem Behälter verbunden ist, und in
dem Auslaufkörper (11) ein Schüsseleinsatz (13) angeordnet ist, der einen oberen auskragenden
Rand (27) aufweist, der im Bereich der Kontaktfläche zwischen Behälter und Auslaufkörper
(11) gehalten wird, wobei an einem unteren Rand eine kreisförmige untere Öffnung (30)
an der dem auskragendem Rand (27) entgegengesetzten Seite des Schüsseleinsatzes (13)
befindlich ist, wobei ein umlaufender Spalt (33) zur Wandung (31) des Auslaufkörpers
(11) besteht, und der Schüsseleinsatz (13) einen an der Öffnung (30) angeformten Stutzen
(41) aufweist, der in den Auslauf (14) hineinragt, wobei im Bereich des Stutzens (41)
zwischen der Wandung (28) des Schüsseleinsatzes (13) und der Wandung (31) des Auslaufkörpers
(11) eine Ringdichtung (42) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schüsseleinsatz (13) eine grobmaschige Matte (52 ) eingelegt ist, die am oberen
und am unteren Rand (53, 54) mit Streifen (55, 56) zur Verstärkung versehen ist, wobei
auch zwischen den randseitigen Streifen (55, 56) Streifen (57) verlaufen, und daß
in den Streifen (55, 56, 57) Löcher (58) vorgesehen sind, die mit Löchern (59) im
Schüsseleinsatz (13) korrespondieren.
2. Auslaufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung (28) des Schüsseleinsatzes (13) parallel zur Wandung (31) des Auslaufkörpers
(11) verläuft, so daß zwischen der Wandung (31) des Auslaufkörpers (11) und der Wandung
(28) des Schüsseleinsatzes (13) ein Raum (35) ausgebildet wird.
3. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schüsseleinsatz (13) zwischen Behälter und Auslaufkörper (11) klemmend gehalten
wird.
4. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (42) einen runden Querschnitt aufweist.
5. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte (52) reversibel fixiert ist.
6. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit dem Auslaufkörper (11) über einen Flansch verbunden ist.
7. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit dem Auslaufkörper (11) über eine Schnellspanneinrichtung miteinander
verbunden ist.
8. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungsbereich zwischen Behälter und Auslaufkörper (11) eine oder zwei Ringdichtungen
(19, 21) angeordnet ist bzw. sind.
9. Auslaufeinrichtung nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (19) oder die Ringdichtungen (19, 21) in eine in dem Rand (17, 20)
des Behälters und/oder des Auslaufkörpers (11) umlaufende Nut (18, 22) eingelegt sind
und herausragen.
10. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß der Schüsseleinsatz (13) und dessen Teile aus Kunststoff, faserverstärkten Kunststoff,
beschichtetem Kunststoff oder einem Kompost besteht.
11. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß Material des Schüsseleinsatzes (13) federelastisch ist.
1. Discharge device (100) of a container for dustlike or grained bulk material with a
discharge body (11) conically tapering downward to a narrower cross section of a connecting
sleeve for a feed pipe, whereby the discharge device (100) or the discharge body (11)
is reversibly connected with the container and a bowl insert (13) which has an upper
projecting edge (27) is placed in the discharge body (11), the upper projecting edge
being held in the area of the contact surface between the container and the discharge
body (11), whereby a circular lower opening (30) is on a lower edge on the side of
the bowl insert (13) which is opposite the projecting edge (27), whereby there is
a circumferential slit (33) to the wall (31) of the discharge body (11) and the bowl
insert (13) has a connection piece (41) moulded on the opening (30) which penetrates
into the discharge (14), whereby an annular gasket (42) is placed in the area of the
connection piece (41) between the wall (28) of the bowl insert (13) and the wall (31)
of the discharge body (11), characterized in that a wide-meshed mat (52) which is provided with strips (55, 56) for reinforcement on
the upper and on the lower edge (53, 54) is laid in the bowl insert (13), whereby
there are also strips (57) between the edge-sided strips (55, 56) and that holes (58)
which correspond with holes (59) in the bowl insert (13) are provided in the strips
(55, 56, 57).
2. Discharge device according to claim 1, characterized in that the wall (28) of the bowl insert (13) is parallel to the wall (31) of the discharge
body (11) so that a space (35) is formed between the wall (31) of the discharge body
(11) and the wall (28) of the bowl insert (13).
3. Discharge device according to any of the claims 1 or 2, characterized in that the bowl insert (13) is held clamped between the container and the discharge body
(11).
4. Discharge device according to any of the claims 1 to 3, characterized in that the annular gasket (22) has a round cross section.
5. Discharge device according to any of the claims 1 to 4, characterized in that the mat (52) is fixed reversibly.
6. Discharge device according to any of the claims 1 to 5, characterized in that the container is connected with the discharge body (11) by a flange.
7. Discharge device according to any of the claims 1 to 6, characterized in that the container is connected with the discharge body (11) to each other by a quick
gripping device.
8. Discharge device according to any of the claims 1 to 7, characterized in that one or two annular gaskets (19, 21) is/are placed in the connection area between
the container and the discharge body (11).
9. Discharge device according to claim 8, characterized in that the annular gasket (19) or the annular gaskets (19, 21) are laid in a circumferential
groove (18, 22) in the edge (17, 20) of the container and/or of the discharge body
(11) and project.
10. Discharge device according to any of the claims 1 to 9, characterized in that the bowl insert (13) and its parts are made of plastics, fiber reinforced plastics,
coated plastics or a composite material.
11. Discharge device according to any of the claims 1 to 10, characterized in that the material of the bowl insert (13) is elastic as a spring.
1. Dispositif de décharge (100) d'un conteneur pour marchandises en vrac en poussière
ou en grains avec un corps de décharge (11) qui se rétrécit en forme de cône vers
le bas en une section plus étroite d'une tubulure de raccord pour une conduite d'alimentation,
le dispositif de décharge (100) ou le corps de décharge (11) étant relié de manière
réversible au conteneur et un insert de cuve (13) qui présente un bord supérieur en
console (27) étant placé dans le corps de décharge (11), bord supérieur en console
qui est maintenu dans la zone de la surface de contact entre le conteneur et le corps
de décharge (11), une ouverture inférieure circulaire (30) se trouvant sur un bord
inférieur sur le côté de l'insert de cuve (13) qui est opposé au bord en console (27),
cependant qu'il y a une fente périphérique (33) vers la paroi (31) du corps de décharge
(11), et l'insert de cuve (13) présentant une tubulure (41) moulée sur l'ouverture
(30) qui pénètre dans la sortie (14), une étanchéité annulaire (42) étant placée dans
la zone de la tubulure (41) entre la paroi (28) de l'insert de cuve (13) et la paroi
(31) du corps de décharge (11), caractérisé en ce qu'une natte à grandes mailles (52), qui est pourvue sur le bord supérieur et sur le
bord inférieur (53, 54) de bandes (55, 56) pour renforcement, est posée dans l'insert
de cuve (13), des bandes (57) se trouvant aussi entre les bandes du côté du bord (55,
56) et que des trous (58), qui correspondent avec des trous (59) dans l'insert de
cuve (13), sont prévus dans les bandes (55, 56, 57).
2. Dispositif de décharge selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi (28) de l'insert de cuve (13) est parallèle à la paroi (31) du corps de
décharge (11) si bien qu'un espace (35) est formé entre la paroi (31) du corps de
décharge (11) et la paroi (28) de l'insert de cuve (13).
3. Dispositif de décharge selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'insert de cuve (13) est maintenu coïncé entre le conteneur et le corps de décharge
(11).
4. Dispositif de décharge selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'étanchéité annulaire (42) présente une section ronde.
5. Dispositif de décharge selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la natte (52) est fixée de manière réversible.
6. Dispositif de décharge selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le conteneur est relié au corps de décharge (11) par une bride.
7. Dispositif de décharge selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le conteneur est relié au corps de décharge (11) l'un avec l'autre par un dispositif
de serrage rapide.
8. Dispositif de décharge selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une ou deux étanchéités annulaires (19, 21) est/sont placées dans la zone de jonction
entre le conteneur et le corps de décharge (11).
9. Dispositif de décharge selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'étanchéité annulaire (19) ou les étanchéités annulaires (19, 21) sont mises en
place dans une rainure périphérique (18, 22) dans le bord (17, 20) du conteneur et/ou
du corps de décharge (11) et font saillie.
10. Dispositif de décharge selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'insert de cuve (13) et ses parties sont en matière plastique, en matière plastique
renforcée par des fibres, en matière plastique enduite ou en un composite.
11. Dispositif de décharge selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le matériau de l'insert de cuve (13) est élastique comme un ressort.
